Talentscout Camp 2016

Mit 49 Seglerinnen und Segler und 6 Coaches auf dem Wasser war das SST Talentscout Camp 2016 das bisher teilnehmerstärkste Event seit Jahren.  An insgesamt drei Selektionstagen kämpften die besten Schweizer Segeltalente um ihren Platz im SST Talent Pool 2017. Bei gemischten und auch etwas kalten Windbedingungen konnten sich die Coaches ein umfangreiches Bild über die Fähigkeiten der eingeladenen Athleten machen. Wie immer wurden neben dem Segeln auch konditionelle Tests wie der Swiss Olympic Oberkörpertest und ein Ausdauertest absolviert, welche dank höchstem persönlichen Einsatz von den meisten Teilnehmern auch bestanden wurde. Ebenfalls bereits Tradition ist der Cool & Clean Workshop, nachdem sich alle Athleten schriftlich zu den 6 Commitments verpflichteten. Marco Versari, der SST Junior National Coach:“ Gratulation an die selektionierten Seglerinnen und Segler, sie werden enorm von den Trainingsmassnahmen im Talent Pool profitieren. Diejenigen, für die es an der diesjährigen sehr harten Selektion nicht gereicht hat, möchte ich ermutigen, weiterzumachen. Ein grosser Dank geht aber auch an die Coaches, die seit Jahren einen hervorragenden Job mit unserem Nachwuchs machen.

 

Optimist :
Adrian Surroca SNG
Arnaud Grange SNG
Maxim Dneprov SCC
Simeo Vollmer CVVT
Anja Von Allmen RCO
Natascha Rast RCO
Luca Schäfer YCA
Alexandre Grognuz CVVT
Simon Kaiser SCStä
Boris Hirsch SNG
Luis Zimmerli SCC
Janik Müller SCR
Philipp Roth SCC
Ludovico Cornaro CVLL
Benjamin Dufour SNG
Nilo Schärer BT
Laser 4.7
Rosine Baudet SNG
Joshua Richner GYC
Laser Radial
Name Surname Club
Nicolas Rolaz CNM
Gauthier Verhulst CNP
Nicholas Davies CNP
Jacopo Scornaienghi CVLL
Lino Kersting YCL
420
Morgan Lauber CNP
Léo Tetaz CNM
Nick Zeltner RCO
Till Seger RCO
Sophie Mosegaard TYC
Samira Rast TYC
Florian Geissbühler YCB
Livio Erni SCC


Alex Schneiter beendet seine erfolgreich Präsidentschaft in der Swiss Sailing Team AG

Der Präsident des Verwaltungsrats der Swiss Sailing Team AG, Alex Schneiter beendet seine sechsjährige Tätigkeit im höchsten Schweizer Gremium des olympischen Segelsports per Ende Jahr. Nach einem sehr erfolgreichen Olympiazyklus übergibt er die vom Schweizerischen Seglerverband beauftragte Institution zur Förderung des Olympischen Spitzensports und des leistungsorientierten Nachwuchssports mit hervorragende Zukunftsperspektiven.

Der Olympiazyklus 2013 – 2016 steht kurz vor dem Abschluss. Damit ist es Zeit, Bilanz zu ziehen und sich neu für eine erfolgversprechende Zukunft aufzustellen.

In den vergangenen vier Jahren hat sich das Swiss Sailing Team kontinuierlich weiterentwickelt und kann mit 16 Medaillen und 23 TOP 10 Ergebnissen an Welt- und Europameisterschaften, Weltcupregatten sowie am Rio Testevent und den Olympischen Spielen im Elite- und Nachwuchsbereich auf eine äusserst erfolgreiche Bilanz zurückblicken.

Auch aufgrund der stark verbesserten Strukturen und Prozesse im langfristigen Leistungsaufbau wird die Sportart Segeln erstmalig nach 2008 wieder in die Kategorie 1, also in die höchste Förderstufe aller olympischer Sportarten seitens Swiss Olympic eingestuft.

Vor diesem positiven Hintergrund erklärt Alex Schneiter:“ Die Entscheidung für meinen Rückzug war keine einfache und ist ausschliesslich auf meine berufliche Arbeitsbelastung als CEO der Firma Lundin Petroleum zurückzuführen. Aber ein Wechsel bietet auch immer die Chance, die Kampagne in Richtung Tokyo noch besser aufzugleisen. Die Swiss Sailing Team AG kann stolz sein auf die geleistete Arbeit und die Position, in der sich die Organisation unter Teamchef Tom Reulein heute befindet. Ich bin sehr optimistisch was die Zukunft des Swiss Sailing Teams sowie die Leistungen der erfolgversprechenden jungen Athleten betrifft.“

„Im Namen des Swiss Sailing Teams und seiner Athleten möchte ich mich herzlich bei Alex für seinen wertvollen Beitrag bedanken. Er hat massgeblich dazu beigetragen, dass wir heute sowohl unseren jungen Talenten als auch den Eliteseglern stark verbesserte Strukturen und eine solide Perspektive für deren leistungssportliche Karriere anbieten können. Ich hoffe, dass auch weiterhin entsprechende Rahmenbedingungen existieren, damit die ehrgeizigen Leistungsziele erreicht werden können, nämlich Medaillen und TOP 10 Ergebnisse für die Schweiz zu gewinnen.“

 

©Jesus Renedo


Swiss Sailing Team und Hôpital de La Tour vereinbaren Zusammenarbeit

Bereits wenige Wochen nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gibt das Swiss Sailing Team eine neue Partnerschaft mit der Genfer Klinik La Tour bekannt. Die für ihre Fachkompetenz im Bereich der Sportmedizin bekannte Klinik und deren Ärzte werden in Zusammenarbeit mit dem Swiss Sailing Team in die ganzheitliche Leistungsentwicklung der Elite- und Nachwuchssegler involviert sein.

 
Das Swiss Sailing Team und die Klinik La Tour werden gemeinsam im Bereich der sportmedizinischen und physiotherapeutischen Betreuung seiner Athleten zusammenarbeiten. Der kurz nach den Olympischen Spielen von Rio 2016 unterzeichnete Partnerschaftsvertrag erlaubt den beiden Protagonisten, den Grundstein für ein umfassendes Gesamtkonzept mit Ziel Spitzenleistung in Tokio 2020 zu legen.

 

Als Experten im Bereich der Sportmedizin seit mehr als 20 Jahren und Swiss Olympic Medical Center seit 2015, verfügt die Klinik über einen hervorragenden Ruf für ihre Arbeit zum Wohle zahlreicher Spitzensportler. Die Klinik La Tour wird die Athleten von Swiss Sailing Team in den folgenden Bereichen begleiten: Leistungsdiagnostik, sportmedizinische und physiotherapeutische Betreuung und Überwachung des Konditionstrainings.

 

« Die Klinik La Tour wird einen wichtigen Beitrag für den langfristigen Leistungsaufbau unserer Athleten in Richtung Podium in Tokio leisten », erklärt SST Teamchef Tom Reulein. « Mit diesem starken Partner an unserer Seite sind wir in der Lage, eine hocheffiziente und engmaschige Betreuungsstruktur über vier Jahre zu etablieren. »

 

La Tour folgt der Zürcher Schulthess Klinik nach, welche in den vergangenen sechs Jahren eine hervorragende Arbeit mit dem Swiss Sailing Team geleistet hat. « Es ist eine riesige Chance für La Tour, ein neues Centre d`Excellence im Segelsport aufbauen zu dürfen », bestätigt Dr. Finn Mahler, der medizinische Direktor des Swiss Olympic Medical Center. « Wir verfügen bereits über solides seglerisches Know How aus unserer Zeit mit Alinghi in der Vorbereitung zum America’s Cup. Für unsere Sportmedizin Abteilung (welche 2017 in ihr neues Centre d’Excellence umziehen wird) ermöglicht die Partnerschaft mit dem Swiss Sailing Team nun aber, dieses Wissen weiterzuentwickeln. Schliesslich wollten wir mit unserer neuen Infrastruktur eine Sportart unterstützen, in der wir mittelfristig weltweite Kompetenzführerschaft anstreben. Angesichts der grossen Begeisterung für den Segelsport am Genfersee und in der Schweiz allgemein, war dies die richtige Wahl für den Aufbau eines Centre d`Excellence. Wir kennen ja bereits einige Athleten des SST aus der Region und freuen uns nun darauf, mit der ganzen Mannschaft zusammenzuarbeiten. »

 

Schon im Winter werden die ersten Gesundheitsuntersuchungen und leistungsdiagnostischen Test mit den Seglerinnen und Seglern der Elite- und den Nachwuchskadern durchgeführt.

 

Mehr Information über die Klinik La Tour unter: http://www.la-tour.ch


Video: Erleben Sie das Abenteuer Rio 2016 des Swiss Sailing Teams mit.

Erlauben Sie sich einen Blick hinter die Kulissen des Schweizer Olympiasegelteams: https://youtu.be/2KspLSZYU48
Hier sehen Sie Interviews von Athleten, Trainern und Mitglieder des Betreuungsteams. Besuchen Sie die Teamunterkunft der Olympiasegler währen den Olympischen Spielen. Leider ist es uns aus rechtlichen Gründen untersagt Videos vom Schweizer Fernsehen und dem OBS zu verwenden.
Bilder: Jürg Kaufmann , Segeln Energie, Sophia Urban
Regie: Sophia Urban / MaxComm Communication

 


Newsletter 4 – 2016

Erfolgreicher Olympiazyklus 2013 – 2016

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind Geschichte. Das Swiss Sailing Team hat mit dem Gewinn eines Diploms durch Matias Bühler und Nathalie Brugger das strategische Ziel erreicht und durch weitere starke Leistungen überzeugt. Jetzt gilt es Bilanz zu ziehen und die Weichen für eine erfolgversprechende Kampagne in Richtung Tokio 2020 richtig zu stellen. Die Perspektiven für den langersehnten Gewinn einer Olympiamedaille wären heute so gut wie selten zuvor.
Good bye Rio – Hello Tokio!

Viel Freude bei der Nachlese

Olympische Spiele in Rio 2016 – eine positive Bilanz

Neun Athleten, fünf Coaches und sechs Mitglieder im Support Staff: die Olympiadelegation des Swiss Sailing Teams unter Führung von Teamchef Tom Reulein gab schon im Vorfeld Anlass, stolz zu sein. Da der Venue, die Marina da Gloria, über eine Fahrstunde vom Olympischen Dorf entfernt lag, logierte die gesamte Segelmannschaft in einer externen Unterkunft in Sichtweite zum Hafen.

Trotz der Distanz zum Herz der Spiele in Barra di Tijuca, war der Olympic Spirit allgegenwärtig zu spüren. Mit dem Gewinn des Diploms durch Bühler/Brugger (bei zwei Wettfahrtsiegen) sowie dem Sieg im 470 Herren Medal Race durch Brauchli/Hausser oder den insgesamt vier Top 5 Platzierungen des jungen 49er Teams Schneiter/Cujean sorgten die Schweizer Seglerinnen und Segler für viele unvergessliche Momente. Aber auch einige bittere Erfahrungen mussten in den vier Wochen in Rio verarbeitet werden. In Erinnerung bleiben wird auf alle Fälle der fantastische Teamspirit und die unvergleichlichen Segelbilder am Fusse des Zuckerhut und der Christo Statue. Die Bilanz ist positiv, die Ergebnisse besser als in London 2012 und die Perspektiven für die Zukunft erfolgversprechend. Die harte Arbeit der vergangenen Jahre im Swiss Sailing Team hat bereits Früchte getragen.

Ergebnisse der Schweizer Olympiasegler:

470 Damen Fahrni/Siegenthaler : 14/20 - 8 15 15 12 9 10 8 11 16 (19) = 104
470 Herren Brauchli/Hausser : 9/20 - 11 4 19 7 10 10 8 (22) 15 8 2 = 94
49er Schneiter/Cujean : 13/20 - 5 16 12 4 (17) 15 15 10 16 5 17 5 = 120
Nacra 17 Bühler/Brugger : 7/20 - 1 6 6 (19) 11 18 10 7 5 5 1 10 20 = 100
RS:X Mateo Sanz Lanz : 14/36 - (24), 15, 21, 8, 14, 8, 20, 11, 11, 19, 4, 5 = 136

Alle News über die Schweizer Olympiamannschaft finden Sie unter dem folgenden Link

© Juerg Kaufmann

16 Medaillen und mehr als zwanzig Top 10 Ergebnisse – eine starke Bilanz!

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SST Teamchef Tom Reulein blickt auf erfolgreiche 4 Jahre zurück.

Von London 2012 nach Rio 2016, wie sieht die Bilanz der vergangenen vier Jahre für Sie aus?

Tom Reulein: Ich denke, dass das Swiss Sailing Team unter Führung von VR Präsident Alex Schneiter eine hervorragende Entwicklung durchlaufen hat. Angefangen bei dem dank Sponsoren und Mäzenen stark verbesserten Budgets, über die Verpflichtung von World Class Coaches, der gewinnbringenden Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie der Schulthess Klinik, Hydros oder Frei Swiss AG bis hin zu den vielen wertvollen Begleitprojekten wie beispielsweise dem Meteo&Tidal-Projekt haben sich die Rahmenbedingungen für Topleistungen stark verbessert. Nicht umsonst haben unsere talentierten Spitzen- und Nachwuchssegler in diesem vierjährigen Olympiazyklus 16 Gold-, Silber und Bronzemedaillen sowie 23 Top Ten Ergebnisse an Europa- und Weltmeisterschaften, im Weltcup und an Olympischen Spielen ersegelt. Das ist eine starke Bilanz, in der lediglich noch die Olympiamedaille fehlt.

Welche konkreten Schlüsse kann man aus dem Abschneiden der Schweizer Mannschaft in Rio ziehen?

TR: Erst einmal können wir festhalten, dass die bestehenden Förderstrukturen in der Lage sind, unsere Spitzensegler so zu unterstützen, dass sie an Olympischen Spielen um Medaillen mitsegeln können. Um diese am Ende auch zu gewinnen, muss alles unter höchstem Erwartungsdruck eine Woche lang auf dem Wasser nahezu fehlerfrei ablaufen. Kleinste individuelle Fehler haben bei dieser Leistungsdichte eine grosse punktemässige Auswirkung. Neben dem rein seglerischen Fähigkeitstraining und einer soliden Race Management Ausbildung müssen wir auch in den Bereich Materialentwicklung, Sportmedizin sowie in der sportpsychologischen und physiotherapeutischen Betreuung möglichst über die vier kommenden Jahre noch umfangreicher arbeiten können. Um in Tokio 2020 eine Medaille zu gewinnen, müssen wir drei Teams mit einem entsprechenden Potential dahin entwickeln. Das gibt eine sehr ehrgeizige Zielrichtung für die Aufbauarbeit mit unserer immer noch sehr jungen Mannschaft im kommenden Olympiazyklus vor.

Wo liegen die Chancen für den Schweizer Olympiasegelsport?

TR: Dank der tollen Ergebnissen einerseits, aber auch aufgrund der konzeptionellen Weiterentwicklung und der permanenten Verbesserungen unserer Prozesse andererseits sind wir sehr optimistisch, den Schweizer Olympiasegelsport wieder dahin gebracht zu haben, wo er hingehört: nämlich in die Swiss Olympic Einstufungskategorie 1. Dies ist nach wie vor das wichtigste Ziel, weil dadurch eine nachhaltig verbesserte Finanzierungsbasis gesichert würde. Grundsätzlich sehe ich in den neuesten Trends im Segelsport, seien es die foilenden Katamarane, das Mixed segeln oder Kiteboarden eine grosse Chance für die Schweiz, wieder mehr Seglerinnen und Segler in das Fördersystem zu bringen. Zudem gibt es Signale, dass die Unterstützung für jungen aber extrem talentierte Athleten, welche sich zu einer professionellen Olympiakampagne entscheiden, seitens der Sporthilfe deutlich erhöht werden könnte. Alles in allem wären das äusserst erfolgsversprechende Perspektiven für eine Karriere im Schweizer Nachwuchs- und Elitesegelsport.

Swiss Sailing Team Rio 2016 Olympia Blog

Team Result summary 2013-2016

World Sailing Youth Worlds 2016 – Schweizer Team selektioniert

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Wallenberg/Rol in Nacra15

Die Beobachtungsphase für die Selektion zu den World Sailing Youth World Championships ist beendet. Insgesamt haben sich 19 jugendliche Seglerinnen und Segler (13 Boote) in fünf verschiedenen Bootsklassen an dieser Ausscheidung beteiligt. Nun hat der SST Selektionsausschuss entschieden.
Folgende Athleten werden die Schweiz anlässlich der Youth World Championships vom 14. – 20. Dezember in Torbay (Neuseeland) vertreten:

420 männlich: Maxime Bachelin / Arno de Planta (beide CVV)
Radial weiblich: Lucie Keller (SNG)
Radial männlich: Grégoire Peverelli (SNG)
Nacra 15: Max Wallenberg / Guillaume Rol (beide SNG)

„Das ist ein fantastisches Team“ freut sich SST Junior National Coach Marco Versari, der als Teamleader und 420er Coach vor Ort sein wird „Wir können viel von diesen hochtalentierten Seglern erwarten. Alle von ihnen verfügen über ein Top 10 Potenzial. Speziell Maxime und Arno haben Chancen, mit einer Medaille nach Hause zurückzukehren. Die nächsten Trainingsmonate werden entscheidend sein für den Erfolg unserer Delegation, wir werden also einfach weiter hart arbeiten.“

World Sailing Event Webseite

Nils Theuninck gewinnt Bronze an der U21 Europameisterschaft im Laser

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Ende August gewann Nils Theuninck (Club Nautique de Pully) die Bronze Medaille an der U21 Europameisterschaft in Split, Kroatien.

Erzähl uns kurz deinen sportlichen Werdegang!
Nils Theuninck : Ich habe bereits mit sechs Jahren begonnen, Optimist zu segeln. Meinen ersten Titel gewann ich bereits 2011 an der Weltmeisterschaft in der Laser 4.7 Klasse in San Francisco (USA). Nach einiger Zeit im Laser Radial, bin ich in 2012 in den Olympischen Laser Standard umgestiegen. Nach dem Schweizer Meistertitel in 2013, ist die Bronzemedaille in Split das bisher beste Ergebnis in meiner Karriere. Übrigens bin ich dieses Jahr nebenbei noch Schweizermeister in der Finn Klasse geworden.

Warum der Laser ?
NT: Das Boot passt gut zu mir, vor allem weil ich gerne Einhand segele. Wenn ich einen Fehler mache, dann liegt das einzig und allein an mir selbst. Ich arbeite nun beinahe täglich an meiner Kondition, trainiere Kraft und Ausdauer. Auf dem Wasser arbeite ich mit verschiedenen Trainingsgruppen und Sparringpartnern zusammen. In den grossen Startfeldern muss man immer bestrebt sein, weniger Fehler als alle anderen zu machen.

Die Bronze Medaille als toller Abschluss deiner Laser Karriere ?
NT: Das war schon eine Riesenüberraschung! Ich wollte in die Top 10 fahren, aber als ich mich nach einigen Races in den Top 5 wiederfand, habe ich mein Ziel nach oben korrigiert. Ich war sehr konstant in dieser Regatta, hatte keine einzige schlechte Wettfahrt und habe nie zu viel Risiko genommen. Ja, es stimmt, ich werde vorerst meine Laserkarriere beenden, weil ich von meinen körperlichen Voraussetzungen ans Limit komme. Wir werden sehen, was als nächstes kommt, aber so erfolgreich aus dem Laser auszusteigen ist wirklich toll!

Youth Olympic Games in Buenos Aires (ARG) 2018 – ein Ausblick

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World Sailing hat das internationale Qualifikationssystem zur Teilnahme an den Youth Olympic Games 2018 in Buenos Aires, Argentinien (1. – 12. Oktober 2018) veröffentlicht. Demnach sind insgesamt 100 Jugendliche der Jahrgänge 2000 bis 2003 in den folgenden Events startberechtigt: jeweils 24 Jungen und 24 Mädchen in den zwei Windsurfing Techno 293+ Fleets, jeweils 12 Jungen und 12 Mädchen in den zwei Kitebording IKA Twin Tip Fleets und 14 Teams im Nacra 15 Katamaran.
Die Teambesetzung in diesem Katamaran wird analog zum Nacra17 an den Olympischen Spielen und den Youth Worlds 2018 auch gemischt geschlechtlich sein, d.h. dass ein Junge zusammen mit einem Mädchen segeln muss. Die Position von Steuermann und Vorschoter sind dabei frei wählbar.

Der SST Selektionsausschuss wird im Frühjahr 2017 nach Absprache mit Swiss Olympic ein entsprechendes nationales Selektionsreglement erarbeiten und publizieren. „Die Youth Olympics sind eine hervorragende Möglichkeit, schon früh in der sportlichen Karriere die spezielle Olympialuft zu schnuppern und sich langfristig zu motivieren. Olympiateilnehmer Sébastien Schneiter beispielsweise hatte seine Premiere an den YOG schon 2010 in Singapur. Damals noch auf der Byte CII“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Event Webseite
World Sailing link
WS Qualification system

Swiss Sailing Team und MaxComm – eine sechsjährige Erfolgsgeschichte

Target Oriented

©Loris von Siebenthal

Die in Genf ansässige Agentur MaxComm, zeichnet für die externe Kommunikation des Swiss Sailing Teams verantwortlich. Die Agentur unter Führung von Bernard Schöpfer, dem ehemaligen Pressechef des Teams Alinghi, wurde 2011 mit der professionellen Medienarbeit für das gesamte Swiss Sailing Team beauftragt. Sechs Jahre später kann eine überaus positive Bilanz gezogen werden: Nie zuvor war das Swiss Sailing Team mehr in den Medien vertreten und konnte eine solch umfangreiche Visibilität erreichen.
Bei MaxComm arbeiten Journalisten und Graphiker Hand in Hand, um eine professionelle Ganzjahreskommunikation sicherstellen. Von der Betreuung der sozialen Netzwerke angefangen über einen starken Internetauftritt, Pressemitteilungen und Newsletter, produziert MaxComm auch verschiedene Videos.

Seit 2013 ist Sophia Urban als Projektleiterin für das Swiss Sailing Team zuständig. Dank der Unterstützung in Genf konnte sie die Mannschaft an verschiedene Events wie den Segelweltcup und den Olympischen Spielen in Rio begleiten und hautnah über die Geschehnisse vor Ort berichten.

Die „Media Coverage“ im Jahr 2016 war extrem erfolgreich. Eine Nachlese der wichtigsten Presseartikel, den Statistiken der sozialen Netzwerke und den TV Berichten finden Sie unter dem folgenden Link.

SUI Sailing Awards

Target Oriented

Gleich mehrere Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams sind an den diesjährigen SUI Sailing Awards nominiert. Die Gewinner werden anlässlich der Swiss Sailing Generalversammlung am 19. November im Verkehrshaus Luzern präsentiert: Stimmen Sie für ihren Favoriten unter folgendem Link.

Die Nominierten des Swiss Sailing Teams sind:

Female sailor: Maud Jayet
Male sailor: Sébastien Schneiter
Junior sailor: Nicolas Rolaz, Max Wallenberg, Maxime Bachelin & Arno de Planta
Sailing team: Matias Bühler & Nathalie Brugger, Yannick Brauchli & Romuald Hausser.


16 Medaillen und mehr als zwanzig Top 10 Ergebnisse – eine starke Bilanz!

SST Teamchef Tom Reulein blickt auf erfolgreiche 4 Jahre zurück.

Von London 2012 nach Rio 2016, wie sieht die Bilanz der vergangenen vier Jahre für Sie aus?
TR: Ich denke, dass das Swiss Sailing Team unter Führung von VR Präsident Alex Schneiter eine hervorragende Entwicklung durchlaufen hat. Angefangen bei dem dank Sponsoren und Mäzenen stark verbesserten Budgets, über die Verpflichtung von World Class Coaches, der gewinnbringenden Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie der Schulthess Klinik, Hydros oder Frei Swiss AG bis hin zu den vielen wertvollen Begleitprojekten wie beispielsweise dem Meteo&Tidal-Projekt haben sich die Rahmenbedingungen für Topleistungen stark verbessert. Nicht umsonst haben unsere talentierten Spitzen- und Nachwuchssegler in diesem vierjährigen Olympiazyklus 16 Gold-, Silber und Bronzemedaillen sowie 23 Top Ten Ergebnisse an Europa- und Weltmeisterschaften, im Weltcup und an Olympischen Spielen ersegelt. Das ist eine starke Bilanz, in der lediglich noch die Olympiamedaille fehlt.
Welche konkreten Schlüsse kann man aus dem Abschneiden der Schweizer Mannschaft in Rio ziehen?
Tom Reulein : Erst einmal können wir festhalten, dass die bestehenden Förderstrukturen in der Lage sind, unsere Spitzensegler so zu unterstützen, dass sie an Olympischen Spielen um Medaillen mitsegeln können. Um diese am Ende auch zu gewinnen, muss alles unter höchstem Erwartungsdruck eine Woche lang auf dem Wasser nahezu fehlerfrei ablaufen. Kleinste individuelle Fehler haben bei dieser Leistungsdichte eine grosse punktemässige Auswirkung. Neben dem rein seglerischen Fähigkeitstraining und einer soliden Race Management Ausbildung müssen wir auch in den Bereich Materialentwicklung, Sportmedizin sowie in der sportpsychologischen und physiotherapeutischen Betreuung möglichst über die vier kommenden Jahre noch umfangreicher arbeiten können. Um in Tokio 2020 eine Medaille zu gewinnen, müssen wir drei Teams mit einem entsprechenden Potential dahin entwickeln. Das gibt eine sehr ehrgeizige Zielrichtung für die Aufbauarbeit mit unserer immer noch sehr jungen Mannschaft im kommenden Olympiazyklus vor.
Wo liegen die Chancen für den Schweizer Olympiasegelsport?
TR: Dank der tollen Ergebnissen einerseits, aber auch aufgrund der konzeptionellen Weiterentwicklung und der permanenten Verbesserungen unserer Prozesse andererseits sind wir sehr optimistisch, den Schweizer Olympiasegelsport wieder dahin gebracht zu haben, wo er hingehört: nämlich in die Swiss Olympic Einstufungskategorie 1. Dies ist nach wie vor das wichtigste Ziel, weil dadurch eine nachhaltig verbesserte Finanzierungsbasis gesichert würde. Grundsätzlich sehe ich in den neuesten Trends im Segelsport, seien es die foilenden Katamarane, das Mixed segeln oder Kiteboarden eine grosse Chance für die Schweiz, wieder mehr Seglerinnen und Segler in das Fördersystem zu bringen. Zudem gibt es Signale, dass die Unterstützung für jungen aber extrem talentierte Athleten, welche sich zu einer professionellen Olympiakampagne entscheiden, seitens der Sporthilfe deutlich erhöht werden könnte. Alles in allem wären das äusserst erfolgsversprechende Perspektiven für eine Karriere im Schweizer Nachwuchs- und Elitesegelsport.

Swiss Sailing Team Rio 2016 Olympia Blog

Team Result summary 2013-2016


SUI Sailing Awards

Gleich mehrere Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams sind an den diesjährigen SUI Sailing Awards nominiert. Die Gewinner werden anlässlich der Swiss Sailing Generalversammlung am 19. November im Verkehrshaus Luzern präsentiert: Stimmen Sie für ihren Favoriten unter folgendem Link
Die Nominierten des Swiss Sailing Teams sind:

  • Female sailor: Maud Jayet
  • Male sailor: Sébastien Schneiter
  • Junior sailor: Nicolas Rolaz, Max Wallenberg, Maxime Bachelin & Arno de Planta
  • Sailing team: Matias Bühler & Nathalie Brugger, Yannick Brauchli & Romuald Hausser

SST Nationalteam, B-Kader und C-Kader 2017

Die Eingabefrist für Olympiaprojekte für Tokyo 2020 auf Ebene SST Nationalteam, B-Kader und C-Kader endet am 14.11.2016 um 24:00 Uhr.

Noch vor der Einsendung des Olympiaprojekts muss bis zum 4.10.2016 ein persönliches Projekt Assessment durchlaufen werden. Kontaktieren Sie bitte SST Teamchef Tom Reulein, um einen Termin hierfür zu vereinbaren.

Die vollständige Projektdokumentation soll folgende Information enthalten:

- die wichtigsten Ergebnisse der letzten drei Jahre
- 4-Jahres Planung (incl. Studium, Arbeit, Ausbildung, Armee, etc.)
- 4-Jahres Ergebniszielkonzept (Meilenstein Olympiaqualifikation, SST Teamqualifikation, EM/WM Ergebnisse)
- 4-Jahres Planung (incl. Anzahl Wassertage)
- Individuelles Budget (gesichertes Funding von Club, privat, Kanton, Sponsoren, etc.)
- Leistungsfördernde Umfeld Faktoren (Projektmanager, Logistik, Konditionstrainer, Mentaltrainer, etc..)
- Weitere Erfolgsfaktoren

Bitte sendet eure Olympiaprojektdokumentation in PDF Format an tom.reulein@swiss-sailing-team.ch.

Beachtet, dass die SST Teamnominierungen 2017 im Elitebereich formal noch von der endgültigen Bestätigung der Olympischen Events in Tokyo 2020 durch World Sailing (Februar 2017) und dem IOC (Juni 2017) abhängen.

Für die Beantwortung allfälliger Fragen steht Tom Reulein gerne zur Verfügung.


World Sailing Jugendweltmeisterschaft

Die Beobachtungsperiode des SST Selektionsausschusses für die World Sailing Jugendweltmeisterschaft 2016 ist vorüber.

Insgesamt nahmen 19 Seglerinnen und Segler in fünf Bootsklassen an diesem Selektionsprozess teil. Nach nun vier Monaten Training, Regatten und Internationalen Meisterschaften, hat der SST Selektionsausschuss unter Vorsitz von Tom Rüegge eine Entscheidung getroffen.

Die folgenden Teams und Einzelathleten werden die Schweiz an der Jugendweltmeisterschaft vom 14. bis 20. Dezember in Torbay (New Zealand) vertreten:
• 420 Boys: Maxime Bachelin und Arno de Planta (CVV)
• Radial Female: Lucie Keller (SNG)
• Radial Male: Grégoire Peverelli (SNG)
• Nacra 15: Max Wallenberg und Guillaume Rol (SNG)

"Das ist ein richtig gutes Team!" freut sich Marco Versari, der Team Leader dieser SST Delegation. „Die Erwartungen sind natürlich hoch, weil alle selektionierten Athleten das Potential für eine TOP 10 Platzierung vorweisen. Speziell Maxime und Arno können mit einer Medaille um den Hals von dieser Meisterschaft zurückkommen. Die nächsten drei Monate sind entscheidend für den Erfolg dieser Delegation. So let's keep working hard for it!"


Newsroom - Rio de Janeiro

Im August laden wir Sie herzlich ein, die Aktivitäten der Schweizer Olympiaseglerinnen und -segler auf unserem speziellen Rio-Blog zu verfolgen.

 

https://www.newsroom.co/demo/swisssailingteam/

Tagesaktuelle Berichte, Photos und Videos finden Sie ebenfalls auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/SwissSailingTeam/


Herausragende Leistung von Mateo Sanz Lanz anlässlich der Europameisterschaften im Windsurfen

Mateo Sanz Lanz hat die Schweiz an den Europameisterschaften im Windsurfen vertreten, welche heuer in Helsinki, Finnland, stattgefunden haben. Er beendete den Wettkampf auf dem 4. Schlussrang, punktegleich mit dem Drittplatzierten Pawel Tarnowski. Eine Leistung, die umso beeindruckender anmutet - erhielt er doch seine Ausrüstung erst für die letzten beiden Wettkampftage. Sein Gepäck war während der Reise auf dem Flughafen zurückgeblieben. Er bekam für die ersten Tage Material ausgeliehen, um überhaupt an den Rennen teilnehmen zu können.
Mit zwei Siegen auf insgesamt zehn Läufen vor dem Medal Race, gelang es Mateo ganz ausgezeichnet, das Beste aus den schwierigen Bedingungen mit äusserst instabilen Windverhältnissen und kalten Temperaturen zu holen. Der Franzose Thomas Goyard wurde schliesslich zum Europameister gekürt.
« Natürlich bin ich etwas enttäuscht, dass ich einen Podestplatz knapp verpasst habe, doch gemessen an den logistischen Problemen, ist es ein gutes Resultat », erzählt der 22-Jährige Schweizer Windsurfer. « Es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man ohne sein eigenes Material surft, doch es war ein super Training im Hinblick auf die Olympischen Spiele! » In der Tat wird den Teilnehmern an den Spielen ein Teil der Ausrüstung ausgeliehen. « Man muss sich voll und ganz auf das Rennen konzentrieren und sich dem Material anpassen. Es waren sehr taktische Europameisterschaften. Obschon ein Teil der Olympia-Flotte nicht teilnahm, weil sie bereits in den Gewässern vor Rio trainieren, war das Niveau sehr hoch. Es war eine positive Erfahrung, ich bin auf dem guten Weg und weiss, woran ich bis zu den Olympischen Spielen noch arbeiten muss. »
Sein Coach, Asier Fernandez, war mit ihm in Finnland und ist mit dem Resultat sehr zufrieden. « Das war ein exzellentes Training nur einen Monat vor den Olympischen Spielen », freut sich der Trainer. « Einen vierten Platz zu erreichen ohne das eigene Material, ist eine gute Leistung. Das Medal Race war sehr intensiv, die zehn Konkurrenten lagen alle ganz eng beieinander. Wir müssen nun noch an seinen Starts arbeiten, damit er noch aggressiver ins Rennen geht. »
Elia Colombo war ebenfalls für die Schweiz an diesen Europameisterschaften und beendete den Wettkampf auf dem 58. Platz.
In den kommenden Wochen wird Mateo wieder auf dem Gardasee Starkwind-Trainingseinheiten absolvieren. Danach geht es für einige Tage nach Hause nach Formentera (ESP) zur Erholung, bevor er Anfang August top fit und motiviert nach Rio reist!
Resultate anlässlich der Europameisterschaften in den RS:X, die Top 5 Platzierungen:
1. Thomas Goyard FRA-3; 40 Punkte
2. Kieran Holmes-Martin GBR-11; 41 Punkte
3. Pawel Tarnowski POL-182; 64 Punkte
4. Mateo Sanz Lanz SUI-36; 64 Punkte
5. Przemyslaw Miarczynski POL-126; 69 Punkte
Die vollständigen Resultate finden Sie auf: http://www.rsxclass.com/europeans2016/wp-content/uploads/2016/07/2RSXEC16-MEN.pdf


Max Wallenberg wird Weltmeister im Optimist

Der junge Genfer Regattasegler Max Wallenberg, 14 Jahre alt, Mitglied im Talentpool des Swiss Sailing Teams und der Société Nautique de Genève, errang heute im Feld der 250 teilnehmenden Booten den Weltmeistertitel in der Optimistenklasse. Ein sensationelles Ergebnis, welches nach dem erstmaligen Titelgewinn durch Nicolas Rolaz im Jahre 2014 die Qualität der Nachwuchsförderstrukturen im Schweizer Segelsport nachhaltig belegt.

Max Wallenberg segelte seit dem ersten Tag der Weltmeisterschaft vorneweg und lag in Führungsposition. Am Mittwoch, dem ersten Finaltag, musste er nach etwas schwächerer Leistung die Gesamtführung an den Norweger Mathias Berthe abgeben. Jedoch bewies Max aussergewöhnliche mentale Stärke und kämpfte sich durch zwei hervorragende Einzelwettfahrtergebnisse (1. und 2. Platz) an die Spitze des Leaderboards zurück. Nach einer längeren Startverschiebung auf dem Wasser, der Wind war zu instabil, wurde die eine noch ausstehende Wettfahrt heute nicht mehr gestartet. Um 16:00 Uhr Ortszeit war klar: Max Wallenberg ist Weltmeister!

Seine seglerische Grundausbildung erhielt Max im SNG Segelteam und dessen Trainer Marcelo Saguier. Zudem hat Max von der Unterstützung durch Antonis Drosopoulos im Talentpool des Swiss Sailing Teams und von Swiss Optimist profitiert. Carmen Casco, die Teamleaderin an diesen Weltmeisterschaften hat ebenfalls massgeblich zu diesem Erfolg beigetragen.

Der Gewinn des Weltmeistertitel ist herausragend, überraschend kommt er allerdings nicht. Max Wallenberg hatten bereits die gesamte Saison die meisten grossen Regatten wie zum Beispiel den Europacup in Workum (NED) gewonnen.

« Dieser Titel ist der Erfolg des gesamten Teams!“ so Alberto Casco, Präsident der Schweizer Optimisten Klassenvereinigung. „Nach dem Sieg von Nicolas Rolaz im Jahre 2014 haben wir allen sehr hart gearbeitet, um diesen Erfolg zu wiederholen und haben das heute erreicht! Max hat extreme Nervenstärke bewiesen und seine Erfahrung auch unter Druck ausspielen können. Ich bin wirklich stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein!“

Auch die weiteren Schweizer WM Teilnehmer schlugen sich gut. Joshua Richner belegte Platz 40, Achille-Pablo Casco wurde 45. Boot, Maxime Thommen 92. Arnaud Grande belegte, in der blauen Gruppe segelnd Platz 69.

Max Wallenberg und das gesamte Schweizer Optimisten Team werden am späten Montag Nachmittag am Genfer Flughafen erwartet. In Kürze gibt es dazu weitere Informationen.

Ergebnisse : http://optimistworlds2016.com/files/optimistworldchampionship/results/Overall_final.pdf

Photos: Copyright Matias Capizzano


Die Segler des Swiss Sailing Teams befinden sich auf der Zielgeraden im Vorfeld zu den Olympischen Spielen

Das olympische Segelteam konnte anlässlich seiner Vorstellung gestern Abend in der Société Nautique de Genève auf die Unterstützung eines zahlreich erschienenen Publikums zählen. Die sieben qualifizierten Athleten nutzten die Gelegenheit, um ihre Ziele und Träume zwei Monate vor Beginn der Olympischen Spiele mit den Anwesenden zu teilen.Read more


Erfolgreiche Generalprobe für die Athleten des Swiss Sailing Teams in Weymouth

Die für die Olympischen Spiele selektionierten Seglerinnen und Segler laden Sie herzlich zur Team Präsentation morgen Abend, Montag den 13. Juni, in die Société Nautique de Genève ein.Read more


Newsletter 2 - 2016

Wer repräsentiert die Schweiz in Rio ?

Weniger als 100 Tage vor den Olympischen Spielen präsentieren wir hier die 4 Boote, die bereits jetzt von Swiss Olympic selektioniert worden sind. Alle Athleten haben sich gemäss den Vorgaben des Selektionsreglement des Swiss Sailing Teams qualifiziert. Wie genau lesen Sie hier und lernen Sie die Athleten und ihre Coaches im Video Interview genauer kennen.

 

Nathalie Brugger (30, CVE/GYC) und Matias Bühler (33, GYC), Nacra 17
Nationenqualifikation: 6. Platz an der WM in Santander 2014 (ESP) // Persönliche Qualifikation: 9. Platz an der WM Clearwater 2016 (USA)

 

Wir teilen die Passion für den Segelsport und haben die gleichen Ziele! Das macht es einfacher!
Nathalie Brugger und Matias Bühler

Es ist wirklich eine Freude mit ihnen zu arbeiten. Beide sind ziemlich smart und wissen, um was es geht!
Coach - Mitch Booth

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Linda Fahrni (22, TYC) und Maja Siegenthaler (23, TYC), 470W
Nationenqualifikation : 11. Platz an der WM in Haifa 2015 (ISR) // Persönliche Qualifikation : 8. Platz am Rio Testevent 2015 (BRA)

Wenn wir nicht gerne zusammen segeln würden, hätten wir das ja nicht so viele Jahren getan!
Linda Fahrni und Maja Siegenthaler


Linda und Maja sind für die Olympischen Spiele selektioniert, unser erstes Ziel ist erreicht!
Coach - Zizi Staniul

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Yannick Brauchli (27, SVT/SCE) und Romuald Hausser (28, CNV), 470M
Nationenqualifikation: 14. Platz an der WM in Santander (ESP) 2014 // Persönliche Qualifikation: 11. Platz an der Trofeo Princesa Sofia, Palma (ESP) 2016


Es braucht Zeit und Energie und die notwendigen Tools, um an die Olympischen Spiele zu gehen.
Romuald Hausser und Yannick Brauchli

Unser Ziel ist es, in die TOP 8 zu segeln!
Coach - Sebastian Peri Brusa

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Mateo Sanz Lanz (22, SCSS), RS:X
Nationenqualifikation: 6. Platz an der WM in Al Mussanah (OMA) 2015 // Persönliche Qualifikation : 6. Platz am Rio Testevent 2015 (BRA)


Ich habe mein erstes Ziel erreicht: mich für die Spiele qualifiziert zu haben!
Mateo Sanz Lanz

Ich arbeite nun schon 13 Jahre mit Mateo, wir sind wie eine Familie
Coach - Asier Fernandez

Drei Boote haben noch Chancen einen Nationenplatz durch Reallocation zugesprochen zu bekommen, wenn sich eine andere Nation für die Rückgabe des Startplatzes entscheidet.  Davon könnten dann Maud Jayet (Laser Radial), Guillaume Girod (Laser Standard) und Lucien Cujean/Sébastien Schneiter (49er) profitieren – die letztmögliche Entscheidung darüber wird am 22. Juni getroffen.


SWC Hyères, Europameisterschaften und Trofeo Princesa Sofia – die Bilanz

Hyères, France will welcome 574 sailors from 47 nations from Wednesday 27 April through to 1 May for the 2016 edition of Sailing World Cup Hyères. The third stop on the 2016 series, Hyères will host 381 boats across the ten Olympic and two Paralympic fleets and sailors will by vying for World Cup honours, national Olympic selection and a place in Sunday's televised Medal Races. ©Pedro Martinez/Sailing Energy/World Sailing

Trofeo Princesa Sofia, Palma de Majorca (ESP) - 26.3 - 2.4
Anlässlich dieser wichtige Regatta zu Beginn der europäischen Segelsaison haben sich die beiden Schweizer 470er Teams für Rio qualifiziert: noch vor Beginn der Regatta wurde den 470er Damen Fahrni/Siegenthaler seitens World Sailing der afrikanische Startplatz zugesprochen worden, weil kein afrikanisches Boot für diese Continental Qualifyer gemeldet war. Romuald Hausser und Yannick Brauchli erreichten ihre persönliche Bestätigungsleistung als 10. Nation klar. Nathalie Brugger musste wegen der Daumenverletzung ihres Steuermannes Matias Bühler mit Brasilianer Joao Siemsen ins Rennen gehen und belegte einen hervorragenden Platz 10.
Die übrigen Resultate

Vorgängig zur Regatta traf sich die gesamte Mannschaft zu traditionellen « Palma » Team Meeting inklusive dem gewohnten Photoshooting!

Europameisterschaft 470er, Palma de Majorca (ESP) – 5.-12.4
Zweimal die Nationalteam Requalifikation galt es zu erfüllen – und sie taten es ! Gleich im Anschluss an die Palma Regatta landeten Fahrni/Siegenthaler auf dem 12. Nationenplatz bei den Damen und Brauchli/Hausser sogar auf dem 6. Nationenplatz bei den Herren.
Ergebnisse

Championnat d’Europe 49er, Barcelona (ESP) - 11-16.4
Starke Leistungen in Einzelwettfahrten und Gesamtplatz 32 für Sébastien Schneiter und Lucien Cujean.

Weltcup Hyères (FRA), 25.4-1.5
Ende April traf sich die gesamte Weltelite im Olympischen Segelsport zum Weltcup in Südfrankreich. Die 40 besten Teams in jeder Bootsklasse starteten mit dem klassischen starken Mistral Wind in die Woche, die sich im weiteren Verlauf als eine eher Leicht- und Mittelwindregatta entwickelte. Gut für Maud Jayet, die sich durch grandiose Leistungen für das Medal Race qualifizierte und dieses obendrauf mit deutlichem Vorsprung gewann. Mit Platz 7 erreichte sie das bisher beste Ergebnis in ihrer noch jungen Karriere.

 


Wie findet man das beste Schwert?

Die Materialauswahl zählt zu den entscheidenden Leistungsfaktoren im Segelsport. Ohne die jeweils für die herrschenden Bedingungen besten Segel, Masten, Ruder, Finnen und Schwerter ist im internationalen Segelsport - nicht nur in den Olympischen Disziplinen – kein gutes Ergebnis mehr zu erreichen.

Deswegen hat unser Partner Hydros Innovation eine funktionelle Testapparatur zum Messen von Schwertbiegekurven entwickelt. Damit können Unterschiede im Twistverhalten objektiviert und dokumentiert werden. Die Testapparatur ist mobil und ist für alle Olympischen Bootsklassen sowie für die Nachwuchsklassen einsetzbar.
Mehr Information : www.hydros.ch

 


Olympia Blog

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Wie bereits angekündigt, hat Swiss Sailing Team seinen neuen Olympia Blog aufgeschaltet. Entwickelt von der Berner Firma Newsroom, vereinigt dieser Blog die News, Videos und Bilder aus den verschiedensten sozialen Netzwerken auf einer dynamischen Website. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele arbeitet Newsroom eng mit Swiss Olympic und vielen weiteren Schweizer Verbänden zusammen.
Dann werden auch die News des Swiss Sailing Teams auf der Website von Swiss Olympic landen und gute Visibilität garantieren.
Wir laden Sie ein, die neue Platform unter folgenden Link zu entdecken oder direkt über den roten Balken auf der Startseite unserer Homepage.


Antonio Otero – der SST Rules Advisor
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Als « Rules Advisor » arbeitet Antonio Otero mit den Schweizer Olympiaseglern, um deren Regelkenntnis und Verhalten im Protestfall zu verbessern. „Mein Ziel ist es, dass die Athleten in diesen Bereichen konkurrenzfähiger werden.“ so Antonio, der zudem noch als Segelcoach in einigen internationalen Projekten arbeitet.
„Ich bin selbst Olympiateilnehmer im 470er gewesen, als ich einen Jury Kurs besuchte. Mit dem besseren Regelverständnis, bin ich auch besser gesegelt und hatte schlichtweg mehr Selbstvertrauen. Genau das möchte ich den Schweizer Teams mit auf den Weg geben: Dass sie auch im Protestfall zwischen zwei Boote, was ja meist sehr nervenzehrend ist, selbstsicher auftreten können. Aber erstmal müssen wir deren Interesse am Sujet wecken, dann wird es einfacher, ein solides Regel Know How zu vermitteln und im Hearing anzuwenden.“


Einladung zur Team Präsentation am 13. Juni

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Wir laden sie herzlich zur offiziellen Team Präsentation der selektionierten Olympiaseglerinnen und –segler am 13. Juni 2016, ab 18:30 Uhr in der Société Nautique de Genève ein.
Melden Sie sich noch heute unter sophia.urban@maxcomm.ch verbindlich an. Anmeldeschluss ist der 8. Juni 2016.

 

 

 


Maud Jayet mit Platz 7 am Weltcup in Hyeres

Nach ihrem ersten Wettfahrtgewinn am ersten Weltcup in ihrer noch jungen Karriere und weitere TOP 10 Platzierungen schickte sich Maud Jayet an, das beste Teamergebnis in Hyeres abzuliefern. Mit einer absolut überzeugenden Leistung am Schlusstag konnte sich die 21jährige B-Kaderseglerin aus Pully für das Medal Race qualifizieren. Im Weltklassefeld der besten zehn Boote gewann sie das erste Medal Race in diesem Weltklassefleet deutlich. Wegen Überschreitung des Time Limits musste dieses Rennen aber wiederholt werden - sie gewann wiederum. Mit dem 7. Gesamtplatz gelingt ihr eines der besten Weltcupergebnisse der Schweizer Laser Radialklasse.

Die Bilanz für die Schweizer Olympiateams am diesjährigen Segel Weltcup in Hyeres fiel etwas nüchterner aus. Bei gemischten Windbedingungen mit anfangs extremen Windgeschwindigkeiten um 28 Knoten und im weiteren Verlauf der Regatta überwiegenden leichteren aber stark drehenden Winden konnte sich neben Maud Jayet kein weiteres Boot für das Medal Race qualifizieren. Dennoch sind hervorragende Leistungen in mehreren Einzelwettfahrten bei „Rio-Bedingungen“ zu verzeichnen.

So tasten sich Mati Bühler und Nathalie Brugger nach siebenwöchiger Verletzungspause stetig wieder an ihr gewohntes Leistungsniveau heran. „Es braucht noch einiges an Zeit bis wir wieder da sind wo wir im Februar waren, aber das Gefühl an Bord wird immer besser und besser. Immerhin konnten wir eine Wettfahrt gewinnen“ so Mati Bühler, der optimistisch in Richtung der Olympiavorbereitungen auf Rio schaut. Insgesamt beendeten sie die Regatta auf Rang 14.

Mateo Sanz Lanz bewies einmal mehr, dass er bei Leichtwind zu den schnellsten im ganzen Fleet gehört und deswegen auch zum erweiterten Favoritenkreis für die Olympischen Spiele gezählt werden kann. Trotz der verlässlichen einstelligen Platzierungen bei „seinen“ Bedingungen hatte er auch zwei Streichresultate zu viel, um ins Medal Race einzuziehen. Nach einem 3. Platz am Abschlusstag belegte er am Ende den 13. Platz.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler kamen mit Ausnahme eines 6. Platzes kaum in Fahrt und belegten einen enttäuschenden 23. Platz. Ebenfalls Tribut zollen an die intensive Zeit in Palma mit Olympiaqualifikation und Europameisterschaft mussten Yannick Brauchli und Romuald Hausser, die hier in Hyeres nicht über den 19. Platz hinauskamen. Das erst seit knapp zwei Jahren zusammen segelnde 49er Team Sebastian Schneiter und Lucien Cujean tat sich indes schwer gegen die langjährigen Spitzenteams und belegten am Ende Rang 35. David Biedermann und Max Haenssler wurden insgesamt 37. Boot.

Teamchef Tom Reulein: “Rundum zufrieden sind wir natürlich nicht! 2-3 Boote im Medalrace hatten wir uns schon ausgerechnet, aber so kurz vor den Olympischen Spielen ist das Leistungslevel in den Fleets extrem dicht, jeder kleine Fehler wird sofort bestraft. Jetzt gilt der volle Focus auf die weiteren Trainingsblocks in Rio und letzten Materialtests. Eine richtig starke Leistung hat hier allerdings Maud Jayet abgeliefert, die gewonnene Wettfahrt an ihrem ersten Weltcup im Olympiajahr und die Medal Race Qualifikation ist eine klare Ansage. Da kann man einiges für die Zukunft erwarten!“

Die nächste Weltcupregatta findet vom 8. – 14. Juni in Weymouth, dem Austragungsort der Olympischen Segelwettbewerbe 2012 statt.

Foto : Pedro Martinez / Swiss Sailing Team


Sailing World Cup Hyeres – eine windige Regatta steht bevor!

Das Swiss Sailing Team ist bereit für die vorletzte Weltcup Regatta drei Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Nur die besten 40 Teams der gesamten Weltelite pro Bootsklassen ist an dieser so traditionsreichen Regatta startberechtigt.

Die folgenden Schweizer Teams stehen an den Startlinien der fünf Racing Areas in der Bucht vor Hyeres:

  • 470M : Yannick Brauchli und Romuald Hausser, David Biedermann und Max Haenssler
  • 470W : Linda Fahrni und Maja Siegenthaler
  • Nacra 17 : Nathalie Brugger und Matias Bühler
  • RS:X : Mateo Sanz Lanz
  • Laser Radial : Maud Jayet
  • 49er : Sébastien Schneiter und Lucien Cujean

Starker und kalter Wind - der klassische Mistral – ist ein ständiger Begleiter in den letzten Tagen der Vorbereitung. Fast 30 Knoten sind für die ersten Wettfahrten am morgigen Mittwoch vorhergesagt. Trotzdem gehen die Teams hochmotiviert an den Start.

„Hyeres ist immer ein Highlight im Regattakalender, auch im Olympiajahr. Der permanente Vergleich mit den besten Seglerinnen und Seglern der Welt ist wichtig für unsere Leistungsentwicklung. Es tut uns gut, wieder einmal ein paar Starkwindtage zu absolvieren, um in allen Windbereich konkurrenzfähig zu bleiben. Ausserdem haben die Schweizer Teams hier in Hyeres immer starke Leistungen gezeigt!“ so Teamchef Tom Reulein
Verfolgen Sie das Event unter : http://swc.ffvoile.fr


Gute Ergebnisse an der 470er Europameisterschaft

Die beiden bereits für die Olympischen Spiele qualifizierten 470er Boote zeigten eine solide Leistung an der Europameisterschaft in Palma de Mallorca.

Nach der bestandenen Olympiaqualifikation ging es an dieser Regatta um die Requalifikation fürs Nationalteam im kommenden Jahr. Auftrag erfüllt, denn sowohl Brauchli / Hausser als auch Fahrni / Siegenthaler lagen innerhalb der geforderten TOP 12 Limite.

Mit ihrem 6. Platz (europäische Wertung) geht es für Brauchli/Hausser weiterhin bergauf. Nach dem 11. Platz an der Palma Regatta, konnten sich die beiden sogar fürs Medal Race qualifizieren. „Wir haben aus unseren Fehlern an der Palma Regatta gelernt und es hat funktioniert! „ erklärt Romuald Hausser „Wir haben uns im Verlauf der Regatta täglich verbessert und den besten Tag unmittelbar vor dem Medal Race erwischt. Zwei mal auf Platz 4 im Goldfleet zu segeln, das zahlt sich aus. Es macht extrem Freude im Olympiajahr stabil unter den TOP 10 mitzusegeln. Wir wissen jetzt sehr genau, an was wir in Hyeres und später in Rio im Mai noch arbeiten müssen“

„Wir sind zufrieden mit dem 12. Platz, wir hatten insgesamt drei sehr gute Wettfahrten“ erzählt Maja Siegenthaler „Der Frühstart hätte uns beinahe die Qualifikation fürs Goldfleet gekostet, aber so ist das Spiel! Bis auf zwei Races haben wir gut gesegelt und sind happy. Auch wenn wir gerne ein besseres Endergebnis gesegelt hätten, konzentrieren wir uns jetzt auf den Weltcup in Hyeres! Nach diesen zwei wichtigen Regatten am Stück haben wir uns erst einmal eine Erholungspause zuhause verdient.
Die jungen Schweizer Nachwuchshoffnungen Biedermann/Haenssler und Wagen/Siegwart beendeten ihre EM auf Rang 58 bzw. Rang 51.

Ergebnisse: http://2016europeans.470.org/en/default/races/race-resultsall

Die beiden 470er Teams haben sich mit diesem Ergebnis neben Maud Jayet, Nathalie Brugger/Matias Bühler und Mateo Sanz Lanz bereits fix für das Nationalteam in 2017 qualifiziert.


Der Olympiablog ist online

Die IOC Richtlinien für die Kommunikation rund um die Olympischen Spiele sind strikt und erlauben nur eingeschränkte Visibilität von Nicht-IOC Sponsoren in der Berichterstattung vor Ort. Swiss Sailing Team hat deswegen eine speziellen Olympiablog eingerichtet, in dem alle News über die aktuelle Qualifikation, die Olympiavorbereitungen und die Delegation nach Rio selbst berichtet wird. Die Berner Firma Newsroom hat diesen Newsblog entwickelt, der die verschiedenen Inhalte wie Bilder, Videos, TV-Sendungen sowie die aktuellen News aus den sozialen Netzwerken auf einer dynamischen Platform zusammenfasst. Gemeinsam mit Swiss Olympic werden auch einige weitere Verbände diesen Newsblog für ihre Olympiaberichterstattung einsetzen und sich so miteinander vernetzen. Swiss Sailing Team hat nun als erstes Team diesen Blog lanciert.

Entdecken Sie diese neue Platform unter: https://www.newsroom.co/demo/swisssailingteam/


Yannick Brauchli und Romuald Hausser qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Rio

Es war die entscheidende Woche für die Schweizer Olympiakandidaten. Nachdem sich am Wochenbeginn bereits das 470er Damenteam mit Linda Fahrni und Maja Siegenthaler für die Olympischen Spiele qualifiziert hatten, lag es nun an Yannick Brauchli und Romuald Hausser nachzuziehen.

Mit Rang 11 an der Tropheo Princesa Sofia Regatta in Palma de Mallorca hat das erfahrene Schweizer 470er Herrenteam hat die geforderte persönliche Bestätigungsleistung erbracht. Yannick Brauchli (SCE/SVT) und Romuald Hausser (CNV) haben damit alle Leistungskriterien erfüllt, um Swiss Olympic zur Selektion vorgeschlagen werden zu können. Somit ist die Schweiz in vier von zehn Disziplinen (Nacra17, RS:X, 470M, 470W) fix für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert.

Nachdem die beiden langjährigen Segelpartner ihre persönliche Qualifikation an der Weltmeisterschaft in Buenos Aires noch knapp verpasst hatten, konnten sie diese in Palma nun endgültig klarmachen. Mit insgesamt fünf TOP 10 Platzierungen landeten Brauchli/Hausser trotz ergebnismässigem Auf und Ab am Ende auf einem sehr guten 11. Rang.

Yannick Brauchli: “Endlich ist es geschafft! Das ist genial! Es war nicht einfach, das noch zu schaffen, vor allem nach diesem schwierigen letzten Jahr. Aber jetzt fügen sich die Puzzleteile zusammen und wir freuen uns auf die Spiele in Rio. Wir haben hier in Palma eine der besten Regatten in unserer Karriere gesegelt und deswegen unsere gesteckten Ziele erreicht.“

Romuald Hausser: “Gleich in der ersten Wettfahrt hatten wir einen Frühstart und konnten uns dann keinen Fehler mehr erlauben. Trotzdem haben wir hier solide Wettfahrten gesegelt! Das ist der Lohn der Zusammenarbeit mit unserem neuen Coach Sebastian Peri Brusa und dem Schweizer Damenteam Fahrni/Siegenthaler. Wir sind jetzt definitiv auf dem aufsteigenden Ast!“

Coach Sebastian Peri Brusa: “Ich bin sehr glücklich und stolz, dass sich Yannick und Romuald qualifiziert haben. Beide haben eine gute Leistung abgeliefert in dieser Woche, aber da ist noch Potential für mehr. Wir haben sehr viel über das Teamwork an Bord gesprochen und das funktioniert jetzt viel besser. Alle arbeiten jetzt in die gleiche Richtung.“

Teamchef Tom Reulein: „Das war ein langes und hartes Stück Arbeit für die Beiden. Jetzt sind alle Beteiligten superhappy, dass es jetzt mit der Olympiaqualifikation geklappt hat und können sich spezifisch auf Rio vorbereiten!“

Nachdem die beiden Mitglieder des Swiss Sailing Teams bereits an den Olympischen Spielen in London 2012 teilgenommen und dort den 16. Platz belegten, ist das Ziel für Rio de Janeiro jetzt klar gesteckt: die Qualifikation fürs Medal Race der besten zehn Boote und eine Endplatzierung in den Top 8.


Matias Bühler verzichtet auf Start an der Trofeo Princesa Sofia

Nach einem glänzenden Saisonauftakt ins Olympiajahr muss Steuermann Matias Bühler nun auf die Teilnahme an der Trofeo Princesa Sofia in Palma de Mallorca (ESP) verzichten. Im Trainingslager in Rio de Janeiro zog er sich eine Fraktur des rechten Daumens zu und musste noch vor Ort operiert werden. Die Rehabilitation findet derzeit unter Führung der Schulthess Klinik Zürich, dem Medical Partner des Swiss Sailing Teams, statt.

Da das Team bereits für Rio qualifiziert ist, stellt diese kurze Verletzungspause keine grosse Beeinträchtigung der Olympiavorbereitungen dar. Zusammen mit ihrem Coach Mitch Booth, bestreitet Nathalie Brugger derweil die Regatta in Palma mit dem brasilianischen Steuermann Joao Siemsen.

Nach zwei bis drei Wochen Genesungszeit kann dann auch Matias wieder ins Boot steigen. Das Team bereitet sich dann in Barcelona auf die Weltcup Regatta in Hyeres (FRA) vor.

Foto : Jesus Renedo / Sailing Energy


Linda Fahrni und Maja Siegenthaler für Olympische Spiele qualifiziert

Das Schweizer 470er Damen Team hat seinen Nationenplatz fix.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (Thunersee Yacht Club) haben gestern, den 24. März, die offizielle Bestätigung des internationalen Seglerverbandes (World Sailing) erhalten. Nachdem die beiden Mitglieder des SST Nationalteams die direkte Qualifikation mit Rang 11 an der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr knapp verpasst hatten, peilten sie den Gewinn des Nationenplatzes an der am Montag beginnenden Tropheo Princesa Sofia an. Anlässlich dieser Regatta wird neben dem europäischen auch der afrikanische Nationenplatz vergeben. Nachdem kein afrikanisches Boot in der 470 W Klasse gemeldet wurde, haben Fahrni / Siegethaler diesen Nationenplatz per Nachrückverfahren gemäss Qualifikationssystem erhalten.

Schon am Rio Testevent 2015 haben die beiden Seglerinnen des Thunersee Yachtclubs die persönliche Bestätigungsleistung erbracht. Damit sind alle erforderlichen Kriterien erfüllt, um Swiss Olympic zur Selektion für die Olympischen Spiele 2016 vorgeschlagen zu werden.

Neben den bereits qualifizierten Teams im Nacra17 (Matias Bühler / Nathalie Brugger) und RS:X M (Mateo Sanz Lanz) sind Stand heute drei Schweizer Teams fix für Rio 2016 qualifiziert. Weitere Nationenplätze und Bestätigungsleistungen können noch in den Klassen 49er, Laser Standard, Laser Radial und in der 470 M erreicht werden.

Linda Fahrni: „Das ist natürlich genial, dass wir jetzt qualifiziert sind! Das war ein wichtiger Meilenstein, aber das wirkliche Ziel kommt ja noch. Unser Coach Zizi Staniul hat bei dieser Qualifikation eine wichtige Rolle gespielt und uns stark unterstützt. Wir arbeiten ja mit ihm schon bereits seit Beginn dieser Olympiakampagne.

Maja Siegenthaler:“ Ich kann das noch gar nicht glauben! Das ist eine super Neuigkeit. Jetzt können wir weiterarbeiten, damit wir in Rio unsere persönliche Bestleistung abliefern können. Linda und ich segeln ja schon seit acht Jahren zusammen und dass wir jetzt zusammen an die Olympischen Spiele gehen können, freut mich extrem!“

„Linda und Maja haben sich das Olympiaticket durch ihre exzellenten Leistungen in den letzten zwei Jahren absolut verdient! Wir alle freuen uns mit ihnen und gehen hochkonzentriert an die weiteren Olympiavorbereitungen“ so Teamchef Tom Reulein.
Erfolgstrainer Zizi Staniul: « Mich freut das sehr! Linda und Maja sind das beste Beispiel dafür, dass sich geduldiges und systematisches Arbeiten auch an den kleinsten Details wirklich lohnt. Da sind die beiden wirklich Vorbilder!“

Event Webseite : www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race

Foto : © Jesus Renedo / Sailing Energy


Newsletter 1 - 2016

Gelungener Saisonstart ins Olympiajahr

World Sailing Weltcup Miami (USA) – Nach den vielen Wassertrainingsstunden, war dieser Weltcup das erste aussagekräftige Aufeinandertreffen der Weltelite. Der Gewinn der Bronzemedaille im Nacra17 mit Nathalie Brugger und Matias Bühler war das Highlight der Regatta, an der auch weitere Schweizer im Laser Radial, Laser Standard und 49er mit guten einzelnen Wettfahrtergebnissen teilgenommen hatten. Ergebnisse

Weltmeisterschaft Nacra 17, Clearwater (USA) – Matias Bühler und Nathalie Brugger qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro durch das Erreichen der persönlichen Bestätigungsleistung. Sie belegten am Ende einen guten 9. Platz (7. Nation). Ergebnisse

Weltmeisterschaft 49er, Clearwater (USA) – Sébastien Schneiter und Lucien Cujean segelten mit insgesamt sechs TOP 20 Platzierungen auf den 46. Gesamtplatz und empfehlen sich somit für ein gutes Ergebnis an der Palma Regatta. Ergebnisse

Weltmeisterschaft RS:X Windsurfing, Eilat (ISR) – Nach erreichter Olympiaqualifikation zeigt Mateo Sanz Lanz mit einem Laufsieg und dem 3. Platz im Medal Race eine herausragende Leistung. Er belegt am Ende den 7. Platz. Ergebnisse

Weltmeisterschaft 470er, San Isidro (ARG) - Yannik Brauchli und Romuald Hausser verpassten nur denkbar knapp ihre persönliche Bestätigungsleistung zur endgültigen Olympiaqualifikation (TOP 12 Nationenrang). Als Gesamt 15. belegten Sie den 14. Nationenrang, punktgleich mit dem 13. Nationenrang. Nach einem sehr guten WM-Start kamen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler nicht mit dem vielen Treibholz und Pflanzen zurecht und segelten auf den 21. Platz. Ergebnisse

Europameisterschaft Laser, Gran Canaria (ESP) – Maud Jayet hat dank einer herausragenden Leistung den 12. Platz in Las Palmas belegt. Sie hat sich damit direkt für das SST Nationalteam in 2017 und zudem einen grossen Schritt in Richtung Olympiaqualifikation in Palma Ende März getan. Andrea Nordquist (51.) & Guilaume Girod (51.) Ergebnisse

Nacra 17 : Nathalie Brugger und Matias Bühler für Rio qualifiziert

Sailing World Cup Miami is the second of six regattas in the 2016 series. From 25-30 January 2016, Coconut Grove, Miami, United States of America, is hosting more than 780 sailors who are competing across the ten Olympic and two Paralympic classes on the beautiful waters of Biscayne Bay.

Es bestand kein Zweifel an ihrer Qualifikation, aber die formale Bestätigungsleistung musste gleichwohl erbracht werden. Am Ende der Weltmeisterschaft Mitte Februar in Clearwater war es dann geschafft. Nathalie und Matias (C.V. Estavayer / Gstaad Y.C) qualifizierten sich deutlich mit einem guten 9. Platz (7.Nationenrang), nachdem sie am Weltcup in Miami bereits die Bronzemedaille gewinnen konnten. Ein sehr guter Saisonstart unter Führung ihres neuen Coaches Mitch Booth

« Ich bin von dem Fortschritt, den wir in den drei vergangenen Monaten gemacht haben wirklich begeistert“ sagte der australische Trainer. „Die Bedingungen an der WM waren echt intensiv mit hohen Wellen und Starkwind. Wir hatten uns ein besseres Endergebnis vorgestellt, aber der 9. Platz reicht für die Qualifikation. Jetzt nehmen wir uns die Zeit zur Auswertung, um einige Punkte zu verbessern. Das Programm bis August wird intensiv, aber ich bin überzeugt, dass beide das Potential für ein sehr gutes Ergebnis an den Olympischen Spielen haben.“

„Unsere persönliche Qualifikation erlaubt uns jetzt langfristig auf die Olympiavorbereitung zu konzentrieren,“ so Nathalie Brugger. „Wir haben einen langen Trainingsblock in der USA absolviert und konnten so ein gutes Stück vorankommen mit unserem neuen Coach, der uns immer wieder neue Impulse für unser Projekt gegeben hat.“

„Seit wir mit Mitch Booth arbeiten spüren wir eine neue Energie im Team. Wir sind definitiv auf einem gutem Weg und hochmotiviert für unser Ziel, die Olympischen Spiele 2016,“ meint dazu Matias Bühler.

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Trofeo Princesa Sofia – die alles entscheidende Regatta

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© Loris von Siebenthal

Vom 26. März bis 2. April gibt sich die Weltelite im Olympischen Segelsport ein Stelldichein in Palma de Mallorca. Anlässlich dieses Events werden die letzten europäischen Nationenplätze für die Olympischen Spiele vergeben.

Die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams haben folgende Herausforderungen zu meistern:

- 470M: Romuald Hausser und Yannick Brauchli haben bereits den Nationenplatz sicher. Ihnen fehlt noch die persönliche Bestätigungsleistung, ein TOP 12 Nationenrang, um sich endgültig für die Spiele zu qualifizieren und von Swiss Olympic selektiert werden zu können.

- 470W: Linda Fahrni und Maja Siegenthaler haben dagegen ihre persönliche Bestätigungsleistung am Rio Testevent ersegelt und müssen nun noch den letzten verbleibenden europäischen Nationenplatz für die Schweiz holen. Ihre engsten Konkurrentinnen im Kampf um diesen Platz sind Israel, Italien und Griechenland.

- 49er, Laser Radial und Laser Standard: Lucien Cujean / Sébastien Schneiter sowie Guillaume Girod, Nils Theuninck, Maud Jayet und Andrea Nordquist müssen den Nationenplatz für die Schweiz sichern, damit sie in der Folge über die Olympic Newcomer Rule zur Selektion durch Swiss Olympic vorgeschlagen werden können.

Nach erreichter Olympiaqualifikation segeln Mateo Sanz Lanz und das Duo Bühler/Brugger ganz ohne Qualifikationsdruck vor Palma. Zudem sind noch SST C-Kadersegler Elia Colombo, Kilian Wagen und Gregoire Siegwart vor Ort.

Event Webseite

SST Newcomer rule

Kommunikation über die Olympischen Spiele

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Die IOC Vorschriften zur Kommunikation vor, während und nach den Olympischen Spielen sind sehr strikt. Ausschliesslich die Partner und Sponsoren des Internationalen Olympischen Kommittee dürfen mit den Begriffen und Logos der Olympischen Spielen in Verbindung gebracht werden, weswegen das Swiss Sailing Team in dieser Periode nur eine sehr eingeschränkte Visibilität für seine Partner und Sponsoren bieten kann.

Ab März wird deshalb über einen neutralen Newsroom auf der SST Webseite über die aktuellen Geschehnisse rund um Rio 2016 informiert.

Link: Broschüre Werbung und PR mit Olympia (Download Bereich SST in deutsch und französisch)

Viel Rückenwind für das Swiss Sailing Team

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Bereits zum zweiten Mal hat die Zürcher Donatorenvereinigung Club Beaufort dem Swiss Sailing Team einen Förderpreis von CHF 10`000 zugesprochen. Anlässlich des 6. Seglerfests im Bockengut in Horgen überreichte Club Beaufort Präsident Markus Helbling zudem noch einen weiteren namhaften Förderbeitrag an das 470er Olympiaprojekt von Yannik Brauchli und Romuald Hausser.

Auch die solidarische Unterstützung der Schweizer Segelclubs ist den SST Athleten auf dem Weg nach Rio de Janeiro sicher. An der Swiss Sailing Generalversammlung wurde eine befristete und zweckgebundene Mitgliederbeitragserhöhung genehmigt. Diese zusätzlich generierten Mittel werden ausschliesslich in die Aufstockung der Trainertage und die unmittelbare Olympiavorbereitung investiert und erhöhen somit direkt die Erfolgsaussicht in Rio de Janeiro.

„Es ist für uns und unsere Athleten wichtig zu wissen, dass die ganze Segelcommunity hinter uns steht und die Daumen drückt! Das gibt nochmal Extra-Motivation für die nächsten Wochen und Monate,“ so SST Teamchef Tom Reulein

Neuer Selektionsprozess für die Youth World Championships 2016

Target Oriented

Nach eingehender Analyse der Ergebnisse der ISAF Jugendweltmeisterschaften seit 2010, hat der Selektionsausschuss gemeinsam mit Swiss Sailing Juniorenbeauftragten Martin Vogler den Selektionsprozess überarbeitet.

Neu wird nun fix von dem Erreichen einer TOP 10 Platzierung bei der ersten Teilnahme und einem Medaillengewinn bei weiteren Teilnahmen ausgegangen. Dies erfordert eine längerfristige Vorbereitung mit internationalen Standards entsprechenden Trainingspensum. „Die Kandidaten werden vorerst in einen Observation Pool berufen und intensiv betreut. Sie müssen dann eine Projektbeschreibung ähnlich einem C- oder B-Kader bei uns einreichen, welche der SST Selektionsausschuss prüft und bestätigt. Nachdem internationale Regatta- und Meisterschaftsergebnisse vorliegen und regelmässig in Team Data Log rapportiert wurde, nimmt der SST Selektionsausschuss die Teamselektion vor. Dabei orientieren wir uns massgeblich an dem Erfolgspotential für das jeweilige Event. Es folgt dann die unmittelbare intensive Vorbereitung,“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Das komplette Selektionreglement wird demnächst auf der SST Webseite veröffentlicht. Neu im Programm ist nun der Nacra 15, welcher den SL16 in der Katamaran Bootsklasse ablöst.


12. Platz an der Europameisterschaft für Maud Jayet !

Die 21jährige Seglerin aus Lausanne (CN Pully) hat dank einer herausragenden Leistung den 12. Platz an der Europameisterschaft in Las Palmas belegt. Sie hat sich damit direkt für das SST Nationalteam in 2017 und zudem einen grossen Schritt in Richtung Olympiaqualifikation in Palma Ende März getan.

Gerade die moderaten Windbedingungen mit 8 – 12 Knoten gegen Ende der Regatta kamen ihr dermassen entgegen, so dass sie das beste Ergebnis in ihrer bisherigen Karriere ersegeln konnte.

Ergebnisliste: http://www.gcsiw.com/wp-content/uploads/bsk-pdf-manager/EUROPEAN_RDW_1089.pdf


7. Platz für Mateo Sanz Lanz an der RS:X Weltmeisterschaft

Der 22jährige Schweizer Windsurfer, der bereits sicher für die Olympischen Spiele qualifiziert ist, gewinnt eine Wettfahrt und belegt im abschliessenden Medal Race den 3. Platz.

Fünf Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro bestätigt Mateo Sanz Lanz seine Nominierung ins Schweizer Nationalteam eindrücklich. Als Gesamt-Siebter an der Weltmeisterschaft, die vergangene Woche in Eilat, Isreal stattgefunden hat, gewinnt er eine Wettfahrt und wird im Medal Race der zehn bestplatzierten Windsurfer hervorragender Dritter.

„Ich bin total happy über das Gesamtresultat und vor allem über den Wettfahrtsieg. Nur deswegen konnte ich mich im Klassement um drei Plätze nach vorne schieben, weil die Punkteabstände zu meinen direkten Kontrahenten extrem eng waren.“ erklärte Mateo.

Seit Oktober 2013 ist der auf Formentera lebende Auslandsschweizer nun Mitglied im Swiss Sailing Team und wird durch seinen langjährigen Coach Asier Fernandez betreut. Mit zwei Podiumsplatzierungen an Jugendweltmeisterschaften, den zwei 6. Plätzen sowohl am Testevent in Rio als auch an der WM im Oman im vergangenen Jahr kann er bereits jetzt einen beeindruckenden Palmares vorweisen.

Bereits fix für die Olympischen Spiele qualifiziert, sind seine Chancen, in Rio de Janeiro ein Diplom oder gar eine Medaille zu gewinnen, als realistisch einzustufen.


Nathalie Brugger und Matias Bühler qualifizieren sich für die Olympischen Spiele

Die Freiburgerin Nathalie Brugger und Matias Bühler (C.V. Estavayer / Gstaad Y.C) sind für die Olympischen Spiele 2016 qualifiziert. Mit einem 9. Gesamtrang (7. Nation) hat das Duo die erforderliche persönliche Bestätigungsleistung, einen TOP 12 Nationenrang, an der Weltmeisterschaft in Clearwater klar erfüllt.

Das Team hatte das Olympiajahr bereits mit einer Bronzemedaille am Weltcup in Miami Ende Januar begonnen. „Wir haben insgesamt rund 6 Wochen Training und Regatten hier in Florida absolviert“ so Nathalie und Matias kurz nach ihrem Medal Race. „Diese Weltmeisterschaft war von den Windbedingungen her ziemlich kompliziert und auch körperlich richtig anstrengend. Wir freuen uns nun darauf, in Rio um die Erfüllung unseres Traums eines Medaillengewinns segeln zu können.“ Begleitet wurden die beiden von ihrem neuen australischen Coach Mitch Booth, selbst ein zweimaliger Olympiamedaillengewinner im Katamaran.

Nach Mateo Sanz Lanz im RS:X Windsurfen, sind Nathalie Brugger und Matias Bühler nun bereits das zweite Schweizer Boot, welches sich fix für die Olympischen Spiele qualifiziert hat. „Diese Qualifikation ist die Belohnung für eine intensive Arbeit in Florida.“ so Teamchef Tom Reulein. „Nach dem Podium am Weltcup im Miami wussten wir schon, dass ihr Leistungslevel sehr hoch ist. Nun haben sie endlich ihr Potential in ein reales Ergebnis rübergebracht und können sich ausschliesslich auf ihre Olympiavorbereitung konzentrieren. Angesichts der Ergebnisse jetzt, bin ich für die Spiele im August sehr optimistisch.“

Zur gleichen Zeit und am selben Ort segelten auch die olympischen Bootsklassen 49er und 49erFX ihre Weltmeister aus. Sebastien Schneiter und Lucien Cujean (SNG) wurden 46. von insgesamt 68 teilnehmenden Booten.

Schon nächste Woche findet die WM der 470er Herren und Frauen in Buenos Aires (ARG) statt. Eine weitere Gelegenheit für Yannick Brauchli / Romuald Hausser, mit einem TOP 12 Nationenrang ihre persönliche Bestätigungsleistung zu erbringen. Den Nationenplatz hatten sie bereits an der WM 2014 geholt. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler nehmen an der WM ohne Qualifikationsdruck teil.

9/43 SUI 220 Bühler/Brugger : 2, 2, 11, 15, 13, 26, 22, 14, 4, 5, 10, (44), OCS, 9, 13, 8, 8, 8 = 170
Ergebnisse Nacra 17

46/68 SUI 111 Schneiter/Cujean : 26, 33, 4, 15, 25, 19, 20, (UFD), 21, 16, 25, 17, 10 = 206
Ergebnisse 49er

Photo : © Laurens Morel / satlycolours.com


Weltcup Bronze Medaille zum Auftakt des Olympiajahrs

Nathalie Brugger und Matias Bühler (GYC) gewinnen im olympischen Nacra17 Katamaran anlässlich der Weltcup Regatta in Miami (USA) die dritte Weltcup Medaille ihrer Karriere.

Am ersten Aufeinandertreffen der Weltelite im Olympischen Segelsport in Miami, Florida, schafften die Freiburgerin Nathalie Brugger und ihr Steuermann Matias Bühler dank starker Leistung während der 16 Wettfahrten den Sprung aufs Podest.

Insgesamt 775 Seglerinnen und Segler in 10 Bootsklassen nahmen am diesjährigen US Weltcup Event teil. Für das Schweizer Team war dies zwar keine Qualifikationsregatta, jedoch eine gute Gelegenheit, sich nach einem langen Wintertraining mit der Weltspitze zu vergleichen. Nachdem die beiden für den Gstaad Yacht Club startenden Nationalteammitglieder Bühler / Brugger bereits die kurz vorher stattgefundene Midwinters Regatta gewinnen konnten, bewiesen sie erneut, dass sie mit schwierigen taktischen Windbedingungen bestens zu Recht kommen.

„Das ist super, dass wir das Olympiajahr mit zwei Platzierungen auf dem Podest beginnen können, obwohl wir gegen Ende der vergangenen Saison einige Schwierigkeiten hatten.“ sagte Nathalie Brugger. „Das Selbstvertrauen ist zurück und die Stimmung im Team ist exzellent. Wir haben in den letzten Monaten intensiv mit unserem neuen Coach Mitch Booth (AUS) gearbeitet und konnten so alle unsere Skills neu sortieren, um wieder erfolgreich zu werden.“

„Ich bin wirklich happy über das Ergebnis, aber viel mehr noch über unsere täglichen Fortschritte.“ ergänzte Matias, der im Feld von 47 Booten aus 26 Nationen seine dritte Weltcup Medaille ersegelte. „Das hat uns jeden Tag aufs Neue motiviert, alles zu geben. In diesem Sport ist mentale Stärke wichtig; wir haben es geschafft, das Selbstvertrauen wiederzugewinnen und uns auf die entscheidendsten Punkte zu konzentrieren, um Topleistung abzurufen. Angesichts dieser Ergebnisse sind wir jetzt hinsichtlich unserer Olympiaqualifikation sehr optimistisch, die Leistungskurve ist ansteigend!“

Das Duo hat bereits die Nationenqualifikation für die Olympischen Spiele in Rio erreicht, muss aber an der bevorstehenden Weltmeisterschaft in Clearwater (9.-14. Februar) noch die persönliche Bestätigungsleistung (Top 12 Nationenrang) erbringen.
Auch die anderen Schweizer Seglerinnen und Segler zeigten ansprechende Leistungen. Nach dem ersten Wettkampftag lag Guillaume Girod auf Rang 13, das noch junge 49er Team Sebastien Schneiter und Lucien Cujean segelten einen zweiten und achten Wettfahrtplatz heraus. Lucie Ben-Armor (31. Platz) und Andrea Nordquist (44. Platz) vertraten die Schweiz in der Laser Radial Klasse.

Die beiden 470 Teams Brauchli/Hausser und Fahrni/Siegenthaler trainierten derweil in den olympischen Gewässern vor Rio de Janeiro. Windsurfer Mateo Sanz Lanz bereitet sich schon in Eilat (ISR) auf die bald beginnende Weltmeisterschaft vor.

Die Ergebnisse im Überblick (http://miami.ussailing.org):
Nacra17: Bühler / Brugger auf 3. Platz (47 Boote)
Laser Radial: Lucie Ben-Amor auf 31. Platz (60 Boote), Andrea Nordquist auf 44. Platz
Laser Standard: Guillaume Girod auf 45. Platz (98 Boote)
49er: Schneiter / Cujean auf 43. Platz (61 Boote)

Foto: ©Jesus Renedo/ Sailing Energy/ World Sailing


Happy New Year

Thanks to all for your support - 2016 will undoubtedly be a great year!!!


ISAF Youth Worlds 2015

Insgesamt 425 Seglerinnen und Segler aus 76 Nationen in neun Bootsklassen nahmen an der diesjährigen ISAF Jugendweltmeisterschaft in Malaysien teil. „Wir waren mit einem jungen Team von sechs Athleten vor Ort, um Erfahrung zu sammeln und für die kommende WM zu lernen, unter dem Strich ist uns das sehr gut gelungen“ sagte Junioren Nationaltrainer Marco Versari, der das Schweizer Auswahlteam betreute. „Das Team war jeden Tag 100% focussiert und motiviert. Die Bedingungen auf den Racing Areas waren mit böigen und drehenden Winden um 25 Knoten und mehr wirklich schwierig. Aber unsere Segler verbesserten sich im Laufe der Woche immer mehr, lernten jeden Dreher mitzunehmen und sich gut im Feld zu positionieren und das auf höchstem internationalem Level. Sie wissen jetzt, dass sie mit der richtigen Einstellung, solidem Selbstbewusstsein, Focus und Erfahrung alle ihre Ziele erreichen können.“

Nach einer Woche Starkwindsegeln belegte die Schweizer Delegation folgende Plätze:
- 420 boys Nicolas Rolaz/Philippe Pittet, Platz 18/33
- 420 girls Aurelia Fischer/Ilona Hersperger, Platz 19/24
- 29er boys Wolf Van Cauwenberghe/Romain Defferrard Platz 15/31

Ergebnisse: http://www.isafyouthworlds.com/results/index.php

Video Highlights: https://youtu.be/7BISCIOQLXo

Bilder: © Daniel Smith / World Sailing


Rio Copa Brazil – ein guter Jahresabschluss

Mit insgesamt vier Bootsklassen war das Swiss Sailing Team an der Copa Brazil Regatta vertreten. Auch wenn dieses Event nicht zur Schweizer Olympiaqualifikation zählte, so war es doch eine perfekte Gelegenheit in Weltklassefeldern auf dem Olympiarevier in Rio de Janeiro zu regattieren.

Mati Bühler, Nathalie Brugger, Mateo Sanz Lanz, Linda Fahrni, Maja Siegenthaler, Yannick Brauchli und Romuald Hausser nutzten die Chance, um ohne Leistungsdruck weitere Trainingskilometer auf den sechs so unterschiedlichen Racing Areas innerhalb und ausserhalb der Guanabara Bay zu sammeln.

Nach überwiegend Leicht- bis Mittelwindbedingungen während der Woche, fanden die Medal Races gestern dann bei rund 18 Knoten statt.

Zwischenzeitlich auf Rang 4 gelegen, qualifizierten sich Brauchli/Hausser spielend für das Medal Race und landeten schliesslich auf dem 8. Schlussrang. „Das ist eine versöhnliches Jahresende“ sagte Yannick Brauchli, „Jetzt werden wir uns erstmal ein bisschen erholen, denn nächstes Jahr sind wir wieder in Rio und dann wird’s wichtig - definitiv!“

Auf dem 9. Platz beendeten Mati Bühler und Nathalie Brugger diese für sie „schwierige, aber erfahrungsreiche“ Regatta. Auch Linda Fahrni und Maja Siegenthaler hatten aufgrund nicht optimaler Startperformance eine harte Woche: lediglich Rang 13. schaute am Ende für sie heraus.

Mit dem 17. Platz konnte auch Mateo Sanz Lanz diesmal nicht an seine Spitzenresultaten vom diesjährigen Rio Testevent und der WM (beides mal Platz 6) anknüpfen.

Schlussergebnisse : 

470M: Yannick Brauchli & Romuald Hausser 8th / 18

Nacra17: Mati Buhler & Nathalie Brugger 9th / 24

RS:X M: Mateo Sanz Lanz 17th / 39

470W: Linda Maja & Fahrni Siegenthaler 13th / 17

Resultate : http://www.copabrasildevela.com.br

Picture : © Fred Hoffmann


Maud Jayet und Andrea Nordquist Fortschritt

Die Weltmeisterschaft der Laser Radial Damen ist letzte Woche zu Ende gegangen. Während der gesamten Regatta herrschten beste Windbedingungen. Anne-Marie Rindom (DEN) gewann den WM Titel.
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Newsletter 5

 

Swiss Sailing Team 2016 ist selektioniert

Der SST Selektionsausschuss (Tom Rüegge, Pierre-Yves Jorand, Tom Reulein) hat die Mitglieder des Swiss Sailing Teams für das Jahr 2016 nominiert. Insgesamt 16 Seglerinnen und Segler gehören dem Elitekader im Nationalteam, B- und C-Kader an, 39 Athleten trainieren und regattieren im kommenden Jahr im Youthteam und Talentpool.

Die Shootingstars der vergangenen Saison heissen Mateo Sanz Lanz (neu im Nationalteam), Maud Jayet (neu im B-Kader) und die 49er Sebastien Schneiter und Lucien Cujean (neu im B-Kader). Deutliche Leistungssteigerungen zeigten auch Kilian Wagen und Gregoire Siegwart, sowie Andrea Nordquist, die den Aufstieg vom Youthteam in den C-Kader geschafft haben. Alle Teammitglieder weitere Informationen finden Sie auf der SST Website unter der Rubrik „Team“.

https://www.swiss-sailing-team.ch/nationalkader/?lang=de

Stand der Olympiaqualifikationen

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Foto: Mateo Sanz Lanz @Jesus Renedo

Nach Mateo Sanz Lanz haben bereits drei weitere Swiss Sailing Team Segler je eines der zwei notwendigen Kriterien für die Olympiaqualifikation gesichert. Für Matías Bühler und Nathalie Brugger (Nacra17) gilt es, an der WM in Clearwater (USA) oder in Palma (ESP) im kommenden Jahr ein TOP 12 Nationenrang nachzuweisen.

Auch Yannick Brauchli und Romuald Hausser (470m) sind diese persönliche Bestätigungsleistung noch schuldig.

Die 470er Damen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler hingegen müssen an der Regatta in Palma die letzte Möglichkeit nutzen, den alles entscheidenden Nationenplatz zu ersegeln, ohne den eine Teilnahme an den Olympischen Spielen nicht möglich ist. Um diese Nationenquote werden auch die 49er Sébastien Schneiter und Lucien Cujean und die Lasersegler Maud Jayet, Andrea Nordquist, Nils Theuninck und Guillaume Girod kämpfen. Aufgrund der grösseren Startfelder in den beiden Laserklassen stehen hier Chancen noch relativ gut, im 49er hingegen sind nur 20 Boote startberechtigt. Den genauen Stand der Nationenqualifikation finden Sie unter dem folgenden Link.

https://en.wikipedia.org/wiki/Sailing_at_the_2016_Summer_Olympics_%E2%80%93_Qualification

Lenz & Staehelin werden Partner des Swiss Sailing Teams

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©François Rayroux und Liburn Mehmetaj © MaxComm

Die renommierte Schweizer Anwaltskanzlei Lenz & Staehelin mit Niederlassungen in Genf, Zürich und Lausanne unterstützt das Swiss Sailing Team in allen juristischen Belangen.

Gerade weil das Team weltweit und auf höchsten Niveau agiert, ist diese massgeschneiderte Partnerschaft sehr wertvoll. „Es ist ein ziemlich komplettes Paket. Wir beraten das Swiss Sailing Team hinsichtlich der eigenen Institution, bei der Erstellung der Verträge mit Trainern, Partnern und Sponsoren. Punktuell unterstützen wir das Team natürlich auch bei speziellen Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen.

Unser Ziel ist es dabei, nicht nur die Athleten sondern allen handelnden Personen im Team zur Seite zu stehen und somit zum Erfolg dieser Mannschaft und natürlich auch unserer Nation beizutragen,“ erklärt Lenz & Staehelin Partner Francois Rayroux. „Es ist ein Projekt, mit dem sich unsere gesamte Kanzlei sehr gut identifizieren kann, weil es Sport, Jugend, Professionalität und Exzellenz miteinander verbindet. Es geht um verschiedene fachübergreifende Themen und das in einem internationalen Kontext. Das ist für unsere Mitarbeiter gerade im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 sehr motivierend.“

Mehr Information über Lenz & Staehelin unter: www.lenzstaehelin.com/welcome/

Hervorragendes Medienecho im Jahr 2015

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©Loris von Siebenthal

Die Presse Revue 2015 ist online und gibt einen beeindruckenden Überblick über die Medienpräsenz des Swiss Sailing Teams in diesem Jahr. Zusammengestellt wurde dieses Dokument durch die Agentur Maxcomm, die für die Kommunikation und die Pressearbeit des Teams verantwortlich zeichnet. Das Medienecho im diesem Jahr war enorm, mit einer guten Visibilität in den Printmedien und steigenden Statistikzahlen in den sozialen Netzwerken.

Im Überblick:

-TV: die TV Präsenz des Swiss Sailing Teams hat sich im Vergleich zu 2014 verdoppelt.
-Zeitung: Mehr als 20 grössere Artikel in den wichtigsten Schweizer Printmedien
-Facebook: 1`270 Likes, eine Steigerung um 71% im Vergleich zu 2014
-Youtube: 28 Videos sind derzeit online, 4`846 Klicks (1`389 Klicks in 2014)
-Webseite: 17`000 Besucher, 43`000 Seitenklicks

Die Presse Revue 2015 steht unter folgendem Link zum Download bereit:
http://www.maxcomm.ch/multimedia/docs/2015/10/Press_Review_SST_2015.pdf

SST und Hydros – die Partnerschaft trägt erste Früchte

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Foto : Sébastien Schneider & Lucien Cujean © Loris von Siebenthal

Die Zusammenarbeit von SST und Hydros, welche seitens des Gstaad Yacht Clubs mitinitiiert wurde, zeigt erste Ergebnisse. Ein kleiner Einblick ist gestattet, die Details bleiben wohlbehütet.
Jeremie Lagarrigue, CEO von Hydros Innovation, erklärt: “Das Material, was an den Olympischen Spielen eingesetzt werden darf, unterliegt strengen technischen Klassenregeln, weswegen der Spielraum zur Optimierung nicht sehr gross ist. Aber schliesslich geht es um jedes einzelne Prozent Geschwindigkeit und um die Weiterentwicklung. Da arbeiten wir an den kleinsten Details in verschiedenen Bereichen. Es ist dann die Summe all dieser kleinen Verbesserungen, die am Ende die Leistung steigert.“

«Unser Ziel ist es», erklärt Ingenieur Stephan Dyen,“die Realität des Segelns in verschiedenen Wind- und Wellensituationen zu modellieren. Wir erhalten dadurch eine nahezu identische Simulation wie im Schlepptank oder im Windkanal.“

Die neuesten Studienergebnisse erlauben vor allem das Rigg-Tuning zu verbessern. „Alle Masten sind unterschiedlich in der Biegekurve“, präzisiert Sebastien Schneiter, 49er Segler und Mitglied des B-Kaders. „Ein härterer oder weicherer Mast hat einen grossen Einfluss auf unsere Leistung. Die Simulationen erlauben uns, diese Unterschiede zu quantifizieren.“ Auch Vorschoter Lucien Cujean ist überzeugt: „Dadurch, dass wir immer in einem Weltklassefeld segeln, bringen uns diese Studien wirkliche Vorteile.“

Mehr Information unter: www.hydros.ch


Pressespiegel 2015

Die Presse Revue 2015 ist zusammengestellt! Der Medienimpact des Swiss Sailing Teams dieses Jahr ist aufgrund einer exzellenten Pressevisibilität und Steigerungszahlen in den sozialen Netzwerken sehr beeindruckend. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

http://www.maxcomm.ch/multimedia/docs/2015/10/Press_Review_SST_2015.pdf


MATEO SANZ LANZ QUALIFIZIERT SICH FÜR RIO 2016

Mateo Sanz Lanz löste das erste Olympiaticket für die Schweizer Nationalmannschaft. Mit seinem 6. Platz erfüllt er alle formalen Ergebniskriterien, um zur Selektion für Rio 2016 vorgeschlagen zu werden.

Gemäss dem Swiss Olympic Selektionsreglement, müssen zwei Kriterien erreicht werden, um sich den Traum einer  Olympiateilnahme erfüllen zu können: einmal die sogenannte Nationenquote und die persönliche Bestätigungsleistung. Letztere hatte sich Mateo bereits am diesjährigen Testevent in Rio gesichert.

Die überwiegenden Leicht- bis Mittelwindbedingungen an dieser Weltmeisterschaft kamen Sanz Lanz sehr entgegen. Im Windbereich von 10 – 15 Knoten gehörte er zu den schnellsten Windsurfern im Feld der 82 Teilnehmer. Unter der Obhut seines langjährigen Trainers Asier Fernandez lag er nach 12 Wettfahrten auf Platz 4 und qualifizierte sich so spielend für das abschliessende Medal Race der besten 10 Surfer. Aufgrund des etwas stärkeren Windes konnte sich Lanz dann allerdings nicht mehr steigern. „Ich habe alles gegeben, um für die Schweiz eine WM-Medaille zu holen, aber bei den Gleitwindbedingungen im Medal Race war das für mich noch zu hart“ sagte Sanz Lanz trotzdem überglücklich.

„Diese Topleistung und die erfüllten Olympiaqualifikation hat eine sehr positive Auswirkung auf unsere gesamte Mannschaft.“ sagte Teamchef Tom Reulein. „Jetzt haben wir die Bestätigung, dass wir mit ehrgeizigen, aber realistischen Zielen nach Rio gehen können!“

Mit dem 6. Platz qualifiziert sich Mateo Sanz Lanz, der auf Formentera lebt und trainiert zugleich noch für das Nationalteam. Elia Colombo beendete die WM auf Rang 25 des Silverfleets.

Die nächsten Qualifikationsmöglichkeiten für das Swiss Sailing Team sind schon in Sicht. Maud Jayet und Andrea Nordquist wollen die Nationenquote im Laser Radial an der ebenfalls im Oman stattfindenden WM noch in diesem Jahr erreichen und auch Sebastien Schneiter und Lucien Cujean haben das gleiche Ziel im 49er.


Newsletter 4

Interview mit SST Teamchef Tom Reulein

Wie schätzt du die Leistungen der Swiss Sailing Team Mitglieder am Rio Testevent ein?

Natürlich bin ich total happy über den 6. Platz von RS:X Windsurfer Mateo Sanz Lanz. Dies, weil er diese solide Leistung eben nicht nur bei Leichtwind sondern auch bei stärkeren Winden in einem Weltklassefeld abrufen konnte. Genauso wie unsere 470er Damen Linda und Maja, die die beste Regatta ihres Leben gesegelt sind. Eine solche Konstanz mit fast ausschliesslichen TOP 10 Ergebnissen in solch variablen Bedingungen wurde am Schluss belohnt. Dass wir in diesen beiden Bootsklassen das persönliche Olympiakriterium erfüllt haben, war zu erwarten, aber es muss auch erst einmal realisiert werden. Ich freue mich, dass Yannick und Romuald im Laufe der Regatta immer besser in Schwung kamen und am Ende im Medal Race auf Platz 3 gesegelt sind. Das zeigt was dieses Team drauf hat, wenn alles passt und gibt zugleich Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft! Im Nacra17 konnten Nathalie und Matias nicht ihr Leistungsvermögen abrufen, was in erster Linie an Materialproblemen lag. Gute Ergebnisse in einzelnen Wettfahrten zeigten auch unsere C-Kader Teams – ein Beweis, dass es richtig war, diese nach Rio mitzunehmen. Alles in allem hat das Testevent in Rio unseren Leistungsstand bestätigt. Dies betrachten wir aber nur als Ansporn, nun noch engagierter weiterzuarbeiten.

Welche zusätzlichen Erkenntnisse wurden dort noch gewonnen?

Neben vielen Wind- und Strömungsdaten haben wir im allabendlichen Debriefing zusammen mit unserem Meteorologen Chris Tibbs die wichtigsten Beobachtungen auf den insgesamt sechs Racing Areas analysiert und dokumentiert. So konnten wir unser Know How in diesem Revier deutlich erhöhen. Unter dem Strich lautet das Motto aber: Keep it simple! Zudem wurden die teaminternen Abläufe, wir waren ja erstmals alle zusammen untergebracht, getestet und für gut befunden. Die Integration von Physiotherapie und professioneller Medienarbeit in unsere „Daily Routine“ hat ebenfalls funktioniert. Natürlich ist eine wichtige Erkenntnis, dass wir speziell in Rio besondere Hygienestandards auf dem Wasser, aber auch an Land anwenden müssen, um die Gesundheit unserer Athleten zu schützen. Wir sind diesbezüglich in einem engen Kontakt mit den Ärzten von Swiss Olympic und der International Sailing Association.

Was muss noch verbessert werden, um an den Olympischen Spielen nächstes Jahr erfolgreich abzuschneiden?

Wie gesagt, unser Organisationslevel an diesem Testevent war schon sehr hoch. Gemäss dem Feedback der Athleten und Coaches, sind nur noch einige wenige Kleinigkeiten zu verbessern. Diese werden aber am Schluss auch entscheidend sein, damit unser Athleten ihre Bestleistungen an den Olympischen Spielen abrufen können. Dazu gehört die Verbesserung im Wohnumfeld wie z.B. einen erweiterten Regenerationsbereich in der Teamunterkunft. Potential liegt aber auch noch in einer verbesserten Detailplanung der letzten zwei bis drei Monate vor der ersten Wettfahrt. Wie sagt man so schön: Gut geplant, ist halb gewonnen! Am Ende muss sich aber jedes Mitglied der SST Delegation persönlich die Frage stellen, was es bis August 2016 noch besser machen kann, damit der grosse Erfolg gelingt. Wenn wir alle im Sinne eines „High Performance Teams“ zusammenarbeiten, können unsere ehrgeizigen Ziele auch Wirklichkeit werden!

Rio Test Event Video

Der aktuelle Stand der Olympia Qualifikation

Aquece Rio – International Sailing Regatta 2015 is the second sailing test event in preparation for the Rio 2016 Olympic Sailing Competition. Held out of Marina da Gloria from 15-22 August, the Olympic test event welcomes more than 330 sailors from 52 nations in Rio de Janeiro, Brazil.  Credit Pedro Martinez/Sailing Energy

©Pedro Martinez / Sailing Energy

Gemäss dem aktuell gültigen Selektionsreglement, das gemeinsam von Swiss Olympic und dem Swiss Sailing Team erarbeitet wurde, müssen Olympiakandidaten zwei formale Ergebniskriterien erfüllen. Einerseits ist die sogenannte Nationenquote, quasi der Startplatz für die Schweiz, zu erreichen. Zudem ist das Nachweisen einer persönlichen Bestätigungsleistung erforderlich, um zur Selektion durch Swiss Olympic vorgeschlagen werden zu können. Bereits an der WM 2014 haben sich jeweils das Nacra17 Duo und das 470er Herren Team die Nationenquote gesichert. Beiden fehlt noch die persönliche Bestätigung, die erst wieder an der Palma Regatta in 2016 erreicht werden kann. Mateo Sanz Lanz (RS:X) sowie Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470er Damen) erfüllten mit ihrem Top 8 Ergebnissen am Testevent in Rio de Janeiro die Vorgaben der Bestätigungsleistung. Diese drei Athleten können noch an den diesjährigen Weltmeisterschaften im Oktober bzw. November die Nationenquote erfüllen und damit ihr Olympiaticket lösen. Zudem stehen mit den Weltmeisterschaften im Laser Radial (Jayet, Nordquist) und im 49er (Schneiter/Cujean) weitere Möglichkeiten an, die Schweiz als Nation für die Olympischen Spiele 2016 zu qualifizieren. Sollte kein Einzelathlet oder Team über die persönliche Bestätigungsleistung qualifizieren, kann unter bestimmten Voraussetzungen die Olympic Newcomer Rule angewendet werden. Es wird ein spannender Herbst!
Mehr Information

ISAF Youth Worlds Delegation – eine überraschendes Selektionsergebnis!

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Lankgawi, Malaysia ist der Ort der diesjährigen Ausgabe der ISAF Jugend Weltmeisterschaften. Die Wettfahrten werden erst spät im Jahr, nämlich unmittelbar nach Weihnachten bis zum 3. Januar 2016 durchgeführt. Logisch, dass auch die SST Selektion für dieses Event später angesetzt wurde. Anlässlich der Kieler Woche konnte das jüngste der 5 konkurrierenden Schweizer Teams, Nicolas Rolaz und Erwan Lamoureux (Club Nautique Morges), die Sache für sich entscheiden. Beide sind erst seit 10 Monaten zusammen im Boot und lieferten dennoch eine starke Leistung ab. Bei den Damen qualifizierten sich Aurelia Fischer ( Segelvereinigung Thalwil) und Ilona Hersperger (Segel Club Enge).

Erstmalig hat sich jedoch ein starkes 29er Team, bestehend aus den ehemaligen Talent Pool Optimistenseglern Wolf Van Cauwenberghe (Cercle de la Voile Vevey La Tour) und Romain Defferrard (Club Nautique Versoix) anlässlich der Jugendweltmeisterschaft in in Pwllheli, Wales qualifiziert. An der als Selektionsregatta festgelegten Radial Jugend Europameisterschaft in Portugal konnte sich leider kein Athlet die Leistungskriterien erfüllen, sodass diese zwei Bootsklassen nicht beschickt werden können. Wie immer wird SST Junior National Coach Marco Versari die selektierten Athleten sorgfältig auf dieses Event vorbereiten und viel Erfahrung sammeln, um in 2016 dann Top Resultate zu erreichen.

TeamWork – ein langjähriger und treuer Partner von SST

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Bereits seit 2014 unterstützt die Genfer Firma TeamWork das SST Nationalteam, um den Athleten bis einschliesslich den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 ein hochqualitatives Trainingsprogramm zu ermöglichen. Daneben ist TeamWork auch noch in vielen anderen Schweizer Segelprojekten engagiert.

Philippe Rey-Gorrez, Gründer von TeamWork, verfolgt die Ergebnisse der SST Mitglieder hautnah. „Alles in allem sind die Ergebnisse unserer Athleten bis jetzt so wie wir uns das erhofft haben. Die zwei erreichten Nationenquoten und einer persönlichen Olympiaqualifikation sind erfolgsversprechend. Die beeindruckende Arbeit zahlt sich am Ende aus. Das 470 Herren Team hat mentale Stärke bewiesen und sich wieder auf Kurs gebracht. Die 470er Damen haben uns in Rio positiv überrascht. Und das Nacra17 Team wird seine persönliche Olympiaqualifikation auch demnächst erreichen. Spitzensport Segeln ist ein herausforderndes und selektives Milieux. Das, was unsere Segler leisten, um in diesem Haifischbecken zu bestehen ist wirklich beeindruckend. Wenn wir ihnen nicht die notwendige Unterstützung geben, ist kein Erfolg möglich. Deswegen ist TeamWork stolz und glücklich, diese Athleten auf ihrem ehrgeizigen Weg bis zu den Olympischen Spielen zu begleiten, wir leiden und freuen uns gemeinsam mit ihnen!

Gegründet 1999, ist TeamWork eine unabhängige IT Firma, die zu den führenden SAP Partnern in der Schweiz gehört und am heutigen Tag rund 300 Mitarbeiter in Frankreich, Vietnam, Singapore und den Vereinigten Staaten von Amerika beschäftigt.
Gegründet 1999, ist TeamWork eine unabhängige IT Firma, die zu den führenden SAP Partnern in der Schweiz gehört und am heutigen Tag rund 300 Mitarbeiter in Frankreich, Vietnam, Singapore und den Vereinigten Staaten von America beschäftigt.

Weitere Informationen

Swiss Sailing Team C- und B-Kader Projekteingabe

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© Loris von Siebenthal

Wichtige Information für Seglerinnen und Segler, die neu eine Olympiakampagne starten wollen: die Frist zur Einreichung des Projektbeschriebs für die Saison 2016 endet am 26. Oktober 2015. Das komplette Dossier inklusive Saisonplanung und Budget muss in elektronischer Form an den SST Teamchef Tom Reulein gesendet werden (tom.reulein@swiss-sailing-team.ch) .

Nützliche Informationen finden Sie unter Link
Aktuelle B- und C-Kaderathleten müssen ein kurzes Projektupdate einreichen, auch wenn einige Weltmeisterschaften erst im November stattfinden.

Ergebnisse

Rio Test Event
6., RS:X Mateo Sanz Lanz
8., 470W Fahrni/Siegenthaler
10., 470M Brauchli/Hausser
12., Nacra 17 Bühler/Brugger
17., 49er Schneiter/Cujean
19., Radial Maud Jayet
36., Standard Guillaume Girod

ISAF Weltcup Qingdao
7., RS:X Mateo Sanz Lanz

Weltmeisterschaften
11., Nacra 17 Bühler/Brugger (Aarhus, DEN)
67., Laser Standard Guillaume Girod (Kingston, CAN)
17., 470 (Youth) Wagen/Siegwart (Thessaloniki, GRE)

Europameisterschaften
33., 49er Schneiter/Cujean (Porto, POR)
54., Laser Standard Guillaume Girod (Aarhus, DEN)
22., Laser Radial Maud Jayet (Aarhus, DEN)
9., Laser Radial (U21) Maud Jayet (Murcia, ESP)
14., Laser Radial (U21) Andrea Nordquist (Murcia, ESP)
12., Optimist Max Wallenberg (Pwllheli, GBR)
14., 420 (youth) Bachelin/Pittet (Bourgas, BUL)
14., 470 (youth) Wagen/Siegwart (Bourgas, BUL)


Zwei erfüllte Olympiakriterien und Topleistung im 470er Medal Race

Die Delegation des Swiss Sailing Team kehrt mit eine sehr guten Bilanz von dem vorolympischen Testevent in Rio de Janeiro zurück. Insgesamt waren 7 Schweizer Boote im Einsatz, drei Teams konnten sich fürs Medal Race qualifizieren und dabei zweimal die persönlichen Bestätigungsleistung für die Olympiaselektion erfüllen.

Teamchef Tom Reulein zeigte sich zufrieden: “Ich kann sagen, dass nahezu alle Teams entsprechend ihren ehrgeizigen Erwartungen hier in Rio gesegelt sind. Diese Bestleistung auf den Punkt und unter Druck in einem olympiaähnlichen Event abrufen zu können, ist nicht selbstverständlich. Da haben unsere Coaches und das gesamte Supportteam an Land einen hervorragenden Job gemacht. Persönlich freut mich, dass sich Mateo Sanz Lanz nun auch bei stärkerem Wind einen stabilen  Topspeed erarbeitet hat und Yannick und Romuald zurück zu ihrem wahren Leistungsvermögen gefunden haben.“

Das beste Ergebnis mit Platz 6 lieferte RSX Windsurfer Mateo Sanz Lanz. „Die harten Arbeit der letzten Monate hat sich ausgezahlt und ich bin wirklich happy, dass es hier so gut gelaufen ist. Speziell bei den Starts, aber auch im Taktikbereich habe ich mich echt verbessert und konnte alles abrufen“ sagte sichtlich erleichtert, nachdem er schon an den Europameisterschaft kurz vor einer Podiumsplatzierung gestanden hatte.

In einem nervenaufreibenden Medal Race sicherten sich Linda Fahrni und Maja Siegenthaler um Haaresbreite einen 7. Platz und beendeten die Regatta auf Rang 8. „Wir hatten riesig Freude, in einem solch hochklassigen Feld segeln zu dürfen. Es war nicht einfach hier, aber dieses Ergebnis gibt uns jetzt ein enormes Selbstvertrauen für die WM“ strahlte Maja Siegenthaler.

Nach einer verhagelten Saison bisher haben sich Yannick Brauchli und Romuald Hausser unter Coach Tanguy Cariou auf ihre Stärken besonnen und ihre persönliche Bestleistung erbringen können. „Ich hätte vor der Regatta nie gedacht, dass wir uns fürs Medal Race qualifizieren und dann dort auf Augenhöhe mit den Australiern kämpfen können“ so Steuermann Yannick Brauchli. Trotzdem herausragenden 3. Platz im Medal Race (Platz 10 im Gesamtklassement) fehlt ihnen nur noch die persönliche Bestätigungsleistung, um alle Voraussetzungen für die Olympiaselektion zu erfüllen.

Aufgrund von Materialproblemen konnte sich das erfahrene Nacra Team, Matias Bühler und Nathalie Brugger, mit nur 4 Punkten Abstand nicht für Medal Race qualifizieren, welches sie im vergangenen Jahr noch souverän gewonnen hatten. „Das Team hatte eine wirklich schwierige Vorbereitungsphase vor Ort und auch mit viel Pech während der Regatta zu kämpfen. Ich bin sicher, dass Coach Sebbe Godefroid die richtigen Schlüsse aus diesem Ergebnis ziehen wird und das Team schon für die EM Ende September in Barcelona mit einem deutlich erhöhten Leistungslevel antreten kann.“

Auch drei Nachwuchsteams aus dem C-Kader des Swiss Sailing Teams wurden für die Teilnahme am Testevent selektiert. Maud Jayet im Radial und Sebastien Schneiter und Lucien Cujean im 49er zeigten mit mehreren TOP 10 Ergebnissen in einzelnen Wettfahrten schon, dass in Zukunft von sich hören lassen werden. „Unsere Nachwuchsteams haben hier viele positive Erfahrungen sammeln können. Das gibt ihnen die Motivation, um sich langfristig auf ihre Ziele, die Olympischen Spiele in Tokyo 2020, konzentrieren zu können.“ so Teamchef Tom Reulein.

Auch der Präsident des Verwaltungsrates der Swiss Sailing Team AG, Alex Schneiter, zieht eine positive Bilanz. „Die Ergebnisse am Rio Testevent zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das freut mich sehr! Wir dürfen jetzt aber nicht nachlassen und müssen hochkonzentriert weiterarbeiten und dann individuelle Bestleistungen an den Olympischen Spielen 2016 abliefern zu können.“


Topleistungen im 470er Medal Race

Zum Abschluss des Rio Testevent 2015 zeigten die beiden Schweizer 470er Teams nochmals eine herausragende Leistung im Feld der besten 10 Boote. Mit Platz 8 erreichen Fahrni / Siegenthaler ihre persönliche Bestätigungsleistung für die Selektion an die Olympischen Spiele im kommenden Jahr.

Yannick Brauchli und Romuald Hausser kamen im Verlauf der Regatta immer besser in Schwung und qualifizierten sich klar, aber ohne Chancen auf eine Verbesserung im Gesamtklassement, für das Medal Race. Die Windbedingungen auf der Racing Area „Pao“, direkt unter dem weltberühmten Zuckerhut waren sehr böig und drehend, aber mit gut sichtbaren Windkanten. „Ich glaube, wir hatten mit den besten Speed im Feld und konnten sogar die Australier Belcher/Ryan in Schach halten.“ so Vorschoter Hausser. Lange Zeit rangierte das erfahrene Team sogar auf Rang zwei und lieferte sich einen packenden Zweikampf mit den Weltmeistern aus Down Under. „Mit dem 3. Platz im Medal Race haben Yannick und Romuald bewiesen, was sie im Stande sind zu leisten, wenn ihnen alles gelingt“ sagte Tanguy Cariou, der das Team bereits am Weltcup in Miami zu Topleistung gecoacht hatte.

Noch spannender hätten es die beiden Nationalteamseglerinnen vom Thunersee Yacht Club nicht machen können. Als 8. Platzierte mit nur einem Punkt Vorsprung auf die spanische Mannschaft gingen sie ins Medal Race. Kein optimaler Start, Wende nach rechts auf die ungünstigere Seite der Kreuz und schon lagen sie am Ende des Feldes. Durch eine wahre Energieleistung und eine kluge zweite Kreuz gelang ihnen jedoch die notwendigen Boote aufzuholen. Der Zieleinlauf war dann Nervenkitzel pur: als innenliegendes Boot rundeten sie die letzte Boje und wurden in Luv von den Spanierinnen massiv angegriffen. Auf der Ziellinie reichte es dann um einen halben Meter zu Platz 7, was im Gesamtklassement Rang 8 bedeutete. Somit erreichte das noch junge Team die notwendige Bestätigungsleistung bereits ein Jahr vor den Olympischen Spielen an gleicher Stelle. Den Nationenplatz können sie nach einer kurzen Pause dann gleich an der nun anstehenden Weltmeisterschaft in Haifa (ISR) holen.


Beide Schweizer 470er Teams fürs Medal Race qualifiziert!

Sowohl Yannick Brauchli und Romuald Hausser als auch Linda Fahrni und Maja Siegenthaler qualifizierten sich am 7. Tag des Rio Testevents für das Medal Race der 10 bestplatzierten Boote. Nach eine kurzen Startverschiebung an Land hiess es auslaufen auf die Bahn „Niteroi“. Bei bis zum 3 Meter hohen Wellen und Leichtwind war dort jedoch kein faires Segeln möglich. Bei Leichtwind und extrem drehenden Bedingungen wurde dann je eine Wettfahrt auf der Innenbahn „Escola Naval“ gesegelt.

Das Team Brauchli/Hausser lieferte eine solide Leistung ab und platzierte sich auf Rang 11. Dies reichte aus, um sich den Einzug ins Medal Race zu sichern. Yannick Brauchli „Ich hätte nie gedacht, dass wir das Level haben, um uns fürs Medal Race zu qualifizieren. Unser Coach Tanguy Cariou hat uns aber in jeder Situation genau das Richtige geraten. Obwohl wir unser Ziel, ein Top 8 Ergebnis, aufgrund des Punkteabstandes nicht mehr erreichen können, sind wir happy, hier im olympischen Revier wichtige Erfahrungen im Medal Race sammeln zu können“.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler profitierten von ihrem Punktevorsprung auf die beiden Verfolgerteams aus Spanien und Japan, sodass auch ein Streichresultat im letzten Rennen ausreichte, um sich auf Rang 8 für das Medal Race zu qualifizieren. „Das war heute richtig frustrierend, am Ende des Feldes zu segeln. Wir waren eigentlich gut gestartet, haben dann aber kurz vor der Luvtonnen einen extremen Linksdreher hinnehmen müssen und waren auf einmal letztes Boot im Feld.“ erklärt Maja Siegenthaler. Das Team hat trotz allem noch die Chance, sich in der morgigen Wettfahrt die persönliche Bestätigungsleistung aabzuholen. Zusammen mit dem Erreichen der Nationen Quote wären dann alle erforderlichen Qualifikationskriterien erfüllt, um zur Selektion für die Olympischen Spiele vorgeschlagen zu werden.

Die Medal Races finden morgen ab 15:00 Uhr Ortszeit statt und können via 2D und 3D Raceviewer live mitverfolgt werden.

Resultate unter: http://www.sailing.org/olympics/rio2016/results/index.php


Mateo Sanz Lanz sichert sich mit Platz 6 seine persönlich Bestätigungsleistung

Die erste Medal Race Teilnahme der Schweizer Delegation war erfolgreich: Mateo Sanz Lanz wurde Achter und beendet das Rio Testevent auf einem sehr guten 6. Platz. „Ich bin wirklich happy, dass ich meine persönliche Bestätigungsleistung erbringen konnte.“ freute sich der 21jährige Windsurfer „Ich habe hart gearbeitet in den letzten Monaten, speziell um im Starkwindbereich besser zu werden. Das hat sich vor allem bei den Windbedingungen im heutigen Medal Race ausgezahlt. Deswegen bin ich auch sehr optimistisch, die Schweiz als Nation schon an der kommenden WM im Oman qualifizieren zu können.“ Dann hätte der junge Auslandsschweizer, der bereits viele Jahre mit seinem Coach Asier Fernandez trainiert, alle Olympiaselektionskriterien erfüllt.

Endlich griffen auch die 49er wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Sebastien Schneiter und Lucien Cujean brachten mit einem 5. Platz im letzten Race doch noch eine ansehnliche Leistung zu Stande, nachdem die erst drei Wettfahrten des Tages weniger erfolgreich verliefen (16., 15., 17.). „Das waren heute reine Speedrennen bei sehr stabilem Wind um 12 – 15 Knoten.“ erklärt Lucien. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um dieses Niveau hier zu erreichen, unsere Konkurrenten segeln den 49er ja bereits schon viele Jahre. Aber drehende Leichtwindbedingungen das liegt uns, da können wir in die Top 10 fahren. Wir haben einige wertvolle Erfahrungen mitgenommen und unser Ziel erreicht: gute Starts und sauberes Segeln. Bis zur WM in Argentinien werden wir uns jetzt auf das Speedtraining konzentrieren. An dem Rio Testevent wurden die beiden SST C-Kadersegler 17. von 20 Booten.

Leider war heute der letzte Regattatag für Matias Bühler und Nathalie Brugger im Nacra17. Nach drei Wettfahrten (11., 11., 9.) stand fest, dass sie sich nicht für das morgige Medal Race qualifiziert hatten. Damit verpassten sie auch die Chance, ihre persönliche Bestätigungsleistung zu erbringen. „In der ganzen Regattaserie hat uns einfach das Glück gefehlt.“ so die Einschätzung von Nathalie Brugger „Wir haben alles Pech mitgenommen, was es so gibt beim Segeln: Materialschaden, taktische Fehler, es ist uns nur sehr wenig gelungen. Dazu waren wir im letzten Lauf heute auf dem sicheren 2. Platz bis dieses Rennen annulliert wurde. Am Schluss haben uns nur 4 Punkte von der Medal Race Qualifikation getrennt. Jetzt müssen wir diese Regatta genau analysieren, das Ruder herumreissen und die verbleibenden Chancen zur Qualifikation nutzen.“

Auch für die Schweizer Laser Segler war heute Schluss. Guillaume Girod beendete diese Regatta auf einem 36. Platz (38 Boote), Maud Jayet landete abschliessend mit einer durchaus ansehnlichen Leistung auf Rang 19 (28 Boote).

Wiederum stark die 470er Damen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler. Mit einem 6. und 8. sowie den Einsatz ihres Streichresultats (9. Platz) setzten sich sich auf dem 8. Gesamtrang fest. Yannick Brauchli und Romuald Hausser kletterten weiter in der Ergebnisliste und sind dank eines 5. Laufranges insgesamt 10. Boot. Beiden Teams ist der Einzug in das Medal Race am kommenden Samstag noch möglich.

Ergebnisse:  http://www.sailing.org/olympics/rio2016/results/index.php

© Pedro Martinez / Sailing Energy / ISAF


Mateo Sanz Lanz im Medalrace und ein 4. Platz für die 470er Männer

Am fünften Tag des Testevent herrschten wiederum überwiegend Leichtwindbedingungen innerhalb der Bucht, ausserhalb wehte es mit bis zu 15 Knoten. Einzig die 49er Klasse hatten schon den zweiten Tag in Folge keine Wettfahrten.

Eine exzellente Leistung boten nun endlich auch Yannick Brauchli und Romuald Hausser, welche die einzige Tageswettfahrt an 4. Stelle beendeten. „Nach einer Stunde Abschleppen sind wir dann auch mal auf der Racing Area angekommen, einfach happy, dass wir überhaupt segeln konnten nach der ganzen Warterei.“ erzählt Yannick „Wir hatten einen super Start und sind dann mit einer sehr einfachen Taktik gesegelt. Zudem konnten wir die allzu häufigen Wenden vermeiden und haben damit genau das umgesetzt, was uns unser Coach Tanguy Cariou in den ersten Tagen mit auf den Weg gegeben hat.“ und weiter merkte Yannick an „Es ist erst die Hälfte der Wettfahrten gesegelt und uns bleiben immer noch 5 Rennen, um uns für das Medal Race zu qualifizieren. Wir brechen jetzt nicht in totale Euphorie aus, aber wir haben lange auf ein solches Resultat warten müssen. Jetzt tut das einfach nur gut!“ Mit diesem 4. Platz ist das Team auf Rang 11 vorgerückt. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler zeigten mit einem 9. Platz ebenfalls eine gute Leistung und verbleiben auf der 8. Position im Klassement.

Mateo Sanz Lanz (RS:X) qualifizierte sich mit seinem 5. Platz im Gesamtklassement souverän für das morgige Medal Race. « Die Racing Area war heute extrem schwierig, wenig Wind und viel Strömung . » erzählt Coach Asier Fernandez. « Mateo ist sehr nahe dran, seine persönliche Bestätigungsleistung für die olympischen Spiele zu erreichen. Dafür muss er sich in den Top 8 platzieren. Wenn er das schafft, muss er nur noch die Schweiz als Nation an der Weltmeisterschaft qualifizieren.

Matias Bühler und Nathalie Brugger absolvierten 2 Wettfahrten auf der Bahn Escola Naval. „Auf dieser Bahn gab es heute eine sehr starke Strömung. Wir haben einige taktische Fehler gemacht, die uns viel gekostet haben.“ sagte Matias Bühler. Das Team rangiert derzeit auf Platz 11 und kann sich morgen bei den vier letzten Wettfahrten noch für das Medal Race qualifizieren.

Die Laserklassen segelten je ein Rennen auf der Bahn „Copacabana“. Guillaume Girod wurde 27., Maud Jayet hatte etwas Speedprobleme bei 15 Knoten Windgeschwindigkeit, konnte aber trotzdem mit Rang 16 ein ordentliches Ergebnis einfahren und liegt nun auf dem 17. Platz im Klassement.

Fotos und Videos auf der Facebookseite des Swiss Sailing Teams:
https://www.facebook.com/SwissSailingTeam

Ergebnisse unter:
http://www.sailing.org/olympics/rio2016/results/index.php

© Pedro Martinez / Sailing Energy / ISAF


Startverschiebung und Leichtwind am 4. Tag des Rio Testevents

Der Meteobericht hatte es bereits vorhergesagt: der Wind hat sich heute erst einmal eine Auszeit genommen. Seit Samstag segeln rund 330 Athleten aus 52 Nationen an der offiziellen Generalprobe für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr. Während die Nacra17 und die 49er heute einen Ruhetag hatten, konnten die 470er nicht auslaufen. Bis 15:00 Uhr Ortszeit hatte die Wettfahrtleitung gewartet, ob sich doch noch ein Wind auf der Aussenbahn „Niteroi“ aufbauen würde – vergebens.

Demnach waren am heutigen Dienstag nur die Laser Standards und Radials sowie die RS:X Windsurfer am Start. Maud Jayet gelang ein guter 9. Laufrang, der sie auf den 19. Platz im Zwischenklassement klettern lies. « Diesmal habe ich das Windsystem richtig verstanden und konnte meinen taktischen Plan auch umsetzen. » erklärte die erst 19jährige C-Kader Seglerin des Swiss Sailing Team. „Es war ein langer Tag, an dem wir viel an Land warten mussten, um dann glücklicherweise doch noch eine Wettfahrt segeln zu können. Die Bahn „Ponte“ ist meine bevorzugte Racing Area, heute hatten wir so zwischen 7 – 10 Knoten Wind. Ich bin im Moment sehr zufrieden mit den letzten beiden Läufen. Ich einige Top-Seglerinnen hinter mir. Ein bisschen enttäuscht bin ich über meine ersten Wettfahrten, aber irgendwie komme ich erst mit einigen Tage richtig in Schwung.“

Guillaume Girod segelte seine Wettfahrt ebenfalls auf „Ponte“ und kreutze die Ziellienie als 27. Boot. „Ich habe einen guten Start erwischt und eine solide erste Kreuz. Dann hat der Wind gedreht und ich habe viele Plätze verloren. Das Windsystem heute war für mich nicht zu verstehen, deswegen bin ich wirklich enttäuscht von diesem Tag.“

Mateo Sanz Lanz (RS:X) ist weiterhin in Form : mit einem 7. und 8. Platz heute auf der Bahn « Escola Naval » konnte er sich um zwei Ränge verbessern und ist jetzt insgesamt 5. von 28 Windsurfern. Das pure Ergebnis ist für mich jetzt noch nicht so wichtig, weil die Punkteabstände sehr klein sind. » erzählt Mateo « Ich hätte heute noch ein bisschen besser sein können, weil mir diese Windbedingungen richtig liegen. Dazu bin ich kurz vor dem Start zur zweiten Wettfahrt noch ins Wasser gefallen – das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Gott sei Dank habe ich das Feld dann gleich wieder einholen können, weil mein Speed passt.

Ab heute können die Wettfahrten auch live über den 2D Tracker mitverfolgt werden.
Tracking: http://www.sailing.org/olympics/rio2016/multimedia/live_tracking.php

Ergebnisse: http://www.sailing.org/olympics/rio2016/results/index.php


Anspruchvolles Segeln am Testevent in Rio

Sechs Schweizer Teams bestritten ihre Wettfahrten am heutigen dritten Tag des Rio Testevents. Nachdem die RS:X Windsurfer mit Mateo Sanz Lanz bereits alle geplanten Wettfahrten durchgeführt hatten, durfte er seinen Ruhetag geniessen.

Hingegen die 49er hatten mit insgesamt vier Rennen (15, 19, 6, 19) vor dem berühmten Zuckerhut den intensivsten Tag. Sebastien Schneiter und Lucien Cujean rangieren damit auf dem 18. Platz. „Wir beginnen die Wettfahrten immer sehr gut, verlieren aber viel zu schnell und kommen dann nicht mehr nach vorne“ erklärt Steuermann Sebastien Schneiter „Und wir versuchen noch zu stark das Feld zu kontrollieren ohne ausreichend die Windentwicklung zu beobachten. Wir wussten schon, dass dieser Event sehr hart werden würde, schliesslich segeln wir hier gegen die besten zwanzig Boote der Welt. Deswegen ist unser 6. Platz heute wirklich motivierend, weil es zeigt, dass wir doch schon in die Top 10 vorstossen können. Wir haben in diesen zwei Tagen viel gelernt und insgesamt betrachtet bringt uns diese Regatta deutlich nach vorne.“

Aufgrund von Windmangel konnten die Lasersegler nicht wie geplant auf der Racing Area Pai starten. Nur ein Lauf innerhalb der Guanabara Bay wurde am späten Nachmittag gesegelt. Dies kam letztendlich beiden Schweizer Athleten zu Gute. Maud Jayet erreichte mit ihrem 9. Laufrang ihre beste Platzierung bisher und ist damit auf den 21. Rang vorgerückt. „Wir haben drei Stunden auf dem Wasser gewartet bevor wir endlich eine Wettfahrt segeln konnten. Maud war hochkonzentriert und aufmerksam und hat das Windsystem gut gespürt.“ sagte Olivier Terrol. Ebenfalls sein bestes Resultat bisher erreicht Guillaume Girod mit einem 21. Laufrang (37. Platz insgesamt).

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler setzten ihre gute Serie fort: mit zwei 8. Plätzen gelang ihnen schon vier Rennen in den Top 10. Nur zwei Punkte trennen sie derzeit von den TOP 5 des hervorragend besetzte Damenfeldes. „Das wichtigste heute war, den Wind und die Strömung gut einzuschätzen.“ sagte Maja „Wir haben das kleinstmögliche Risiko genommen und die Windbedingungen richtig interpretiert.“ Das Duo Brauchli/Hausser verblieb mit einem 15. und 11. Laufrang, ebenfalls persönliche Bestleistung, auf dem 13. Platz im Zwischenklassement.

Matias Bühler und Nathalie Brugger absolvierten drei Wettfahrten auf dem wohl schwierigsten Kurs « Ponte ». „Wir hatten perfekte Bedingungen mit 8-12 Knoten Wind, eigentlich liegt uns das, aber heute konnten wir unser Potential einfach nicht abrufen“ sagte Nathalie Brugger kurz nach Ankunft im Hafen. „Im zweiten Rennen ist dann auch noch Matias ins Wasser gefallen und hat den Pinnenausleger abgebrochen. Kein einfacher Tag heute für uns, aber die nächste zwei Tage werden auch nicht einfacher!“ Im Moment rangiert das Team auf dem 10. Platz.

Aktuelle Resultate unter http://www.sailing.org/olympics/rio2016/results/index.php

Fotos und Videos vom Schweizer Team: https://www.facebook.com/SwissSailingTeam

© Jesus Renedo / Sailing Energy / ISAF


Alle Schweizer Boote im Einsatz

Am zweiten Tag des Rio Testevent 2015 sind heute alle sieben Schweizer Teams aufs Wasser gegangen, nachdem gestern neben den Windsurfern auch die Laser Standards und Radial die Regatta eröffnet haben.
Die beste Leistung zeigten Linda Fahrni und Maja Siegenthaler, die mit einem 7. und 5. Laufrang insgesamt auf Platz 5 der 18 teilnehmenden Boote liegen. „Wir hatten so ziemlich genau die vorhergesagten Windbedingungen um 6 – 12 Knoten und wir sind mit einer ganz einfachen Taktik an die Wettfahrten herangegangen.“ erklärte die Steuerfrau Linda Fahrni. „Ich glaube ich beginne, das Raumschot segeln zu mögen. Wir hatten da ein richtig gutes Gefühl und der Speed war top.“

Die 470er Männer Yannick Brauchli und Romuald Hausser segelten konstant mit zwei 13. Laufrängen sind sie ebenfalls 13. im Zwischenklassement. „Das ist ein solides Ergebnis, aber wir können uns noch weiter verbessern, wenn wir es einfach halten.“ analysiert Yannick. „Wir hatten Leichtwind und es war ein technisch sehr anspruchsvolles Segeln, weil wir viele kleine Wellen hatten. Dazu mussten wir fast eineinhalb Stunden zur Racing Area geschleppt werden. Schade, so weit von der Küste entfernt segeln zu müssen.“

Einen gelungenen Auftakt hatten Nathalie Brugger und Matias Bühler im Nacra 17: Mit zwei guten Läufen (5. und 3.) und einem Streicher (13.) liegen sie als 7. gut im Rennen. „Auf unserer Racing Area vor der Copacabana war der Wind sehr unregelmässig bezüglich Richtung und Stärke.“ erklärt SST Coach Sebbe Godefroid. „Wir haben das Windsystem gut verstanden, aber es ist nicht immer leicht, es vorherzusehen. Wir hatten unseren Meteorologen Chris Tibbs mit an Board, das hat uns sehr geholfen. Nathalie und Mati hatten gute Starts und waren von Anfang an schnell, abgesehen von einigen kleineren Fehler, das ist natürlich schade. Auf alle Fälle wissen wir jetzt, dass unser Boot gut repariert ist und hält, das war noch wichtig.“

Mateo Sanz Lanz surft auch weiterhin gut, obwohl der Wind auf der heutigen Racing Area unter dem berühmten Zuckerhut von Rio absolut unsystematisch war. Mit einem 13., einem 16. und einem abschliessenden 4. Platz verbleibt er auf dem 7. Platz im Zwischenklassement und hat morgen einen hoch verdienten Pausentag.

Das junge 49er Team mit Sebastien Schneiter und Lucien Cujean sind nach zwei Läufen 15. im Klassement. Trotz einem mässigen ersten Lauf, konnten sich beide im zweiten Rennen noch auf einen 10. Platz steigern. Maud Jayet ist nach 4 Wettfahrten insgesamt 24., Guillaume Girod liegt auf dem 38. Platz.

© Jesus Renedo / Sailing Energy / ISAF


Erfolgreicher Auftakt für Mateo Sanz Lanz

Am heutigen Samstag fanden bereits die ersten Wettfahrten des Aquece Rio Testevent 2015, dem Testevent für die Olympischen Spiele 2016, mit Schweizer Beteiligung statt. Währenddessen konnten in den verbleibenden Bootsklassen noch die Vermessungen abgeschlossen werden.

Dem Windsurfer Mateo Sanz Lanz gelang ein Auftakt nach Mass. Mit den Platzierungen 5 – 2 – 7 rangiert er am Ende des Tages auf einem sehr guten 5. Gesamtrang der insgesamt 28 männlicher Windsurfer. Bei Leichtwind um 8-10 Knoten wurden die ersten Wettfahrten auf der Area „Escola Naval“ bei Bedingungen gesurft, die Mateo hervorragend liegen: „Ich bin zufrieden mit dem ersten Tag. Ich wollte wissen, auf welchem Level ich mich hier im Feld bewege und jetzt ist klar, dass ein TOP 8 Resultat am Ende realistisch ist.“ gesteht der 21jährige Auslandsschweizer. „Meine persönliche Qualifikation für die Olympischen Spiele zu erreichen war von Anfang an mein Ziel. Ein bisschen enttäuscht bin ich vom 3. Lauf, in dem ich als Drittplatzierter die beiden Führenden gefolgt bin und dadurch verloren habe. Ich hoffe, dass die Bedingungen in den nächsten Tagen relativ ähnlich bleiben wie heute. Morgen segeln wir auf dem Medal Race Kurs „Pao de Azucar“, das wird dann noch etwas anspruchsvoller.“

Maud Jayet beendete ihre beiden ersten Wettfahrten auf der Area „Ponte“ auf Rang 18 und 19. „Ich bin etwas enttäuscht von diesem Ergebnis, das Feld ist sehr dicht und der kleinste Fehler wird sofort bestraft“ sagte die Seglerin aus Pully. Ich habe einige Punkte mit ärgerlichen Fehlern verloren, obwohl die 8-12 Knoten Wind meine Lieblingsbedingungen sind. Der positive Punkt ist aber, dass ich sehr schnell segeln konnte, aber natürlich bin ich da nicht die Einzige. Einige grosse Namen sind nun hinter mir, doch ich muss schon an allen Tagen sehr gut segeln, damit ich nicht letzte werde.“

Guillaume Girod hatte heute mit den Windbedingungen zu kämpfen. Leichtwind und eine starke Strömung forderten ihren Tribut und es gelang ihm lediglich ein 34. und 32. Laufrang. „Auf unserer Bahn war es heute extrem schwierig zu segeln und vielleicht hatte sich Guillaume nach der ersten enttäuschenden Wettfahrt selbst zu viel Druck gemacht. Aber wir werden jetzt den Kopf nicht hängen lassen und die entsprechenden Veränderungen für morgen vornehmen.“ erklärte sein langjähriger Coach Ezequiel Schardorodsky.

Am Sonntag greifen dann auch die Narcas, 49ers und die 470er ins Wettkampfgeschehen ein. Damit sind dann alle Schweizer Teams gleichzeitig im Einsatz.

Die vollständigen Resultate unter: http://www.sailing.org/olympics/rio2016/results/index.php


Startschuss fürs Rio Testevent 2015

Das Rio Testevent, die offizielle Generalprobe für die Olympischen Spiele 2016, startet am 15. August mit den ersten Wettfahrten. Das Swiss Sailing Team hat nur wenige Schritte vom Veranstaltungsort, der Marina da Gloria Quartier bezogen. Die Teamunterkunft befindet sich in einem traditionell brasilianischem Kolonialhaus oberhalb der Marina mit Ausblick auf die Guanabara Bucht. Nach einem intensiven Training auf den verschiedenen Racing Areas vor Ort haben die meisten Teams bereits erfolgreich die Vermessung ihrer Boote absolvieren können.

Am heutigen Samstag steigen die Laser Standard und die Laser Radial sowie die RSX Windsurfer in den vorolympischen Wettkampf ein. Am Sonntag segeln dann alle Bootsklassen auf insgesamt fünf verschiedenen Racing Areas innerhalb und ausserhalb der Guanabara Bay (siehe unter: http://www.sailing.org/olympics/rio2016/about/race_areas.php).

Verfolgen Sie die Regatta immer aktuell auf der Facebook Seite des Swiss SailingTeams mit vielen Bildern und Videos sowie interessanten News rund um die Delegation.

Interview Statements von allen Athleten vor der Regatta finden Sie auf Youtube unter: https://www.youtube.com/user/SwissSailingTeam

Laufend aktualisierte Ergebnislisten werden täglich auf folgender Webseite publiziert: www.sailing.org/olympics/rio2016/results/index.php

© MaxComm Communication


Das Schweizer Nationalteam ist bereit für die grosse Generalprobe im Vorfeld zu den Olympischen Sommerspielen in Rio in einem Jahr.

Die weltweite Segelelite nimmt an einem Test Event im Vorfeld zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro (Brasilien) teil, exakt dort, wo in einem Jahr die Regatten gesegelt werden. Die Schweizer Seglerinnen und Segler trainieren bereits seit einigen Tagen vor Ort und sind bereit für die Regatten, welche am 15. August beginnen.Read more


Newsletter 3

SST Coach Sébastien Godefroid über das Nacra17 Projekt
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Photo: Loris von Siebenthal
Das Team Bühler/Brugger hat gerade erst die Silbermedaille am Weltcup in Weymouth gewonnen. Nach Nathalies schwerer Verletzung anfangs Jahr in Miami, ist dieses Ergebnis umso erfreulicher. Auch für Sebbe Godefroid, der das Duo seit Beginn ihrer Kampagne betreut. Er konzentriert sich aber trotzdem voll auf die Ziele in Rio. „Das allerwichtigste für mich ist, dass sie sich kontinuierlich in ihrem Segeln verbessern. Natürlich freut mich der zweite Platz in Weymouth, aber beide machen immer noch Fehler, die man auf diesem Niveau nicht mehr machen sollte. Wir sind vom Endergebnis immer noch zu sehr von dem abhängig, was die anderen Boote machen. Solange die Fehler in meinem Team nicht seltener werden, werde ich auch nicht zufrieden sein.

Aber die Silbermedaille ist gut für unser Selbstvertrauen. Das zeigt, dass wir uns verbessert haben und das ist sehr positiv! Es beweist auch, dass wir durch Nathalies Verletzung nicht allzu viel Trainingsrückstand hinnehmen mussten. Da haben wir sehr gute Übergangslösungen gefunden und konnten schon jetzt wieder Top Resultate liefern. Ich bin überzeugt, dass die beiden die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro schaffen werden, aber das ist nicht mein Hauptziel. Ich will, dass sie das Maximum lernen und aus sich herausholen. Wenn sie sich so weiter entwickeln wie bisher, bin ich sehr optimistisch.“
Weitere Informationen zum Nacra 17 Team

Bol d’Or – der Schweizer Nachwuchs gibt den Ton an
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Photo : Miguel Bueno

Am Bol d`Or Mirabaud, der grössten Schweizer Langstreckenregatta, konnte sich das junge Team Tilt in beeindruckender Manier gegen das Geschwisterpaar Ernesto (2. Platz mit Alinghi) und Donna Bertarelli (3. Platz mit Spindrift) durchsetzen. Das Swiss Sailing Team war mit Sébastien Schneiter, dem mit 19 Jahren jüngsten siegreichen Steuermann aller Zeiten, und Lucien Cujean an Bord der D35 vertreten. Beide verfolgen eine professionelle Olympiakampagne im 49er. Schneiter, ehemals „Youth Sailor of the Year“ des Schweizer Seglerverbandes, ist heute Mitglied im C-Kader des Swiss Sailing Teams.

„Es war eine grosse Erleichterung, als erstes Boot die Ziellinie zu überqueren. Alinghi hatte uns ganz am Schluss noch eingeholt und wir hatten noch 2 Meter Vorsprung.“ erzählt Schneiter. „Ich habe mich beim steuern mit Arnaud Psarofaghis abgewechselt, um nicht zu schnell zu ermüden. Ich denke, dass wir uns im Vergleich zu unseren Konkurrenten mehr getraut haben das Boot zu pushen. Vielleicht weil wir jünger sind und wir deswegen weniger Bedenken haben.“

Team Tilt bereitet gleichzeitig seine zweite Kampagne im Red Bull Youth Americas Cup vor.
Mehr Informationen

TeamDataLog 2.0 und die TDL App sind online
TDL

Photo: WaveIn
Bereits seit Januar 2014 arbeitet das Swiss Sailing Team mit eine web-basierten Online-Software, um die Leistungsentwicklungen seiner Athleten zu planen, zu dokumentieren und auszuwerten: Team Data Log (TDL). In einem intensiven Austauschprozess zwischen Seglern, Coaches und dem Entwicklungsteam um Andrea Minetti und Marco Versari wurde die Weiterentwicklung von TDL entscheidend vorangetrieben. Ab sofort können die Benutzer von Team Data Log 2.0 von noch stärkeren Features profitieren.

Highlight ist natürlich die TDL App, die auf allen mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets funktioniert. So können beispielsweise Coaches auf dem Wasser, auch wenn sie offline sind, detaillierte Trainings- oder Wettfahrtberichte erstellen, die dann automatisch an den Server gesendet werden sobald wieder eine Internetverbindung verfügbar ist.

TeamDataLog 2.0 verfügt zudem über eine verfeinerte Datenanalyse und bessere graphische Darstellung, um eine noch einfachere Handhabung im Trainingsalltag zu ermöglichen. Auch Wetterberichte, Beobachtungen von Wind- und Strömungsbedingungen oder Videos über Fitnessübungen können abgerufen werden. Aufzeichnungen über Trimmdaten oder Segeltests können in, auf jeweiligen Segler oder Bootsklassen zugeschnittenen, Datenblätter gesichert werden.

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So läuft die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio 2016

August 2014 Swiss Sailing Team in Rio for the Olympic Test event

 

Photo : Juerg Kaufmann

Es wird ernst, die Qualifikationsregatten stehen vor der Tür. Grundsätzlich müssen gemäss dem Selektionsreglement zur Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio 2016 je zwei vorgegebene Ergebniskriterien erfüllt werden: die Nationenquote und die persönliche Bestätigungsleistung.

In den Bootsklassen Nacra 17 und 470 M hat die Schweiz bereits im vergangenen Jahr die sogenannte IOC-Nationenquote erreicht. Im 470 W, RS:X M, 49er sowie Laser Standard und Radial kann diese Quote noch an den Weltmeisterschaften 2015 oder der Palma Regatta 2016 ersegelt werden.

Swiss Olympic und das Swiss Sailing Team haben zusätzliche Ergebniskriterien an definierten estätigungswettkämpfen festgelegt. So bedeutet eine TOP 8 Platzierung am diesjährigen Testevent in Rio für Nathalie, Mati, Yannick und Romuald bereits die Erfüllung aller Selektionsvoraussetzungen. Aber auch Linda, Maja und Mateo peilen dieses Ergebnisziel an, sowie Guillaume Girod. Eine weitere Möglichkeit zur Bestätigung gibt es dann an der Palma Regatta 2016 und der Weltmeisterschaft 2016, wo ein nationenbereinigtes TOP-12 Ergebnis ausreicht, um sich zu qualifizieren.

Die Olympic Newcomer Rule bietet vor allem den Nachwuchsathleten des SST B- und C-Kader, die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen wichtige Olympiaerfahrung in Rio im Hinblick auf Tokyo 2020 zu sammeln.

Weitere Informationen unter folgenden Links:
Selektionsreglement

Die Schweizer Sporthilfe – ein starker Partner des Swiss Sailing Teams
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Photo : DR

Wenn Schweizer Seglerinnen und Segler im Rampenlicht internationaler Wettkämpfe ihre ersten Erfolge feiern, freuen wir uns alle mit ihnen mit. Doch was steckt hinter diesen sportlichen Erfolgen? Harte Arbeit und ein starkes Team, das von Anfang an mit dabei ist, wenn die Stars von morgen entdeckt werden und ihre ersten Erfolgsgeschichten schreiben.

Als Teil dieses Teams unterstützt die Stiftung Schweizer Sporthilfe in diesem Jahr acht Seglerinnen und Segler mit Sporthilfe-Förderbeiträgen von total 108‘000 Franken. Es werden Beiträge von bis zu 18‘000 Franken pro Athletin und Athlet investiert.

Die Sporthilfe will die Seglerinnen und Segler langfristig unterstützen, beispielsweise auf ihrem Weg an die nächsten Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Derzeit profitieren eine Athletin und drei Athleten zusätzlich von einem Sporthilfe-Sonderbeitrag. Er hilft Nathalie Brugger und Matias Bühler im Katamaran Nacra 17 sowie Yannick Brauchli und Romuald Hausser im 470er, sich optimal auf die Saison und die Olympischen Spiele vorzubereiten und sich für letztere qualifizieren zu können. Mit dem Sonderbeitrag von je 9‘500 Franken kaufte sich das Team Brauchli/Hausser beispielsweise ein neues Boot mit komplettem Segelsatz.

Im letzten Jahr erhielten fünf Nachwuchsseglerinnen und -segler die Unterstützung eines Sporthilfe-Paten. 2’000 Franken pro Jahr fliessen so direkt an ein Nachwuchstalent. Eine Patenschaft motiviert ein Nachwuchstalent, den nicht immer einfachen Weg an die Spitze des Sports weiterzugehen und deckt einen Anteil der Kosten, die für Material, Trainings und Reisen anfallen. So werden mit einer Sporthilfe-Patenschaft die individuellen Rahmenbedingungen entscheidend verbessert. „Die Reisespesen, Trainingslager- und Materialkosten belaufen sich jährlich auf über 15‘000 Franken, die zurzeit gänzlich von meinen Eltern getragen werden. Den Patenschaftsbeitrag würde ich also zu 100 Prozent in meine sportliche Entwicklung investieren, “ erläutert Lea Rüegg (420er). Nebst Lea Rüegg  warten weitere Nachwuchstalente auf eine Patenschaft.

Kilian Wagen und Grégoire Siegwart wurden zudem  für den Nachwuchs-Preis in der Kategorie „Nachwuchsteam/-mannschaft des Jahres 2014“ und Maud Jayet aufgrund ihrer starken Leistungen für die Auszeichnung „Meilleur espoir romand 2014“ nominiert.

Unterstützen Sie mit uns den Schweizer Segelsport und werden Sie Teil von OneTeam!

Als Sporthilfe-Mitglied, Spender, Pate oder Partner sind Sie ein Teil dieses Teams. Sie sind von Anfang an mit dabei, wenn die Segelstars von morgen entdeckt werden und ihre ersten Erfolgsgeschichten schreiben. Erfolg ist eine Teamleistung, jedes Teammitglied trägt zum Erfolg bei.  Zusammen sind wir OneTeam!

Weitere Informationen

Upcoming Events:
03.07. – 11.07.2015 Nacra 17 Worlds Aarhus (DEN)
06.07. – 12.07.2015 49er Europeans, Porto (POR)
17.07. – 24.07.2015 Optimist Europeans, Pwllheli (GBR)
01.10. – 04.10. 2015: SST Talent Scout Camp, Ipsach (SUI)

Ergebnisse
Weltcup Hyeres:
9. Platz, 470W Fahrni/Siegenthaler
11. Platz, RS:X M, Sanz Lanz

Europacup Lugano:
1.Platz, Laser Radial, Megevand

Interleague Marseillan
1.Platz, 420, Bachelin/Pittet

Garda Olympic Sailing Week
12.Platz Wagen/Siegwart
45. / 104, Laser, Girod

Medemblik
8. Platz, Nacra 17, Brugger/Bühler
7. Platz, 470M, Brauchli/Hausser

Weltcup Weymouth
2. Platz, Nacra 17, Brugger/Bühler

Europameisterschaften
15. Platz, RS:X Sanz Lanz
16. Platz, 470W, Fahrni/Siegenthaler

Europa Cup Malcesine
16. / 100, Laser, Girod

Delta Lloyd Regatta Medemblik

24. 49er Schneiter/Cujean

 


Swiss Sailing Team und Hydros Innovation unterzeichnen Partnerschaftsvereinbarung

Swiss Sailing Team und Hydros Innovation haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Die Hydros AG mit Sitz im Innovationspark der Universität Lausanne (EPFL) stellt den Athleten der Schweizer Nationalmannschaft ihr gesamtes Know How im Bereich Materialentwicklung und Materialoptimierung zur Verfügung.
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Weltcup Silbermedaille für Matias Bühler und Nathalie Brugger (Nacra 17)

Zweite Weltcup-Medaille für das erfahrene Schweizer Nationalteam im olympischen Katamaran.
Nach dem dritten Platz am Weltcup in Hyeres in 2013, gelingt es Matias Bühler und Nathalie Brugger (Gstaad Yacht Club) im vorolympischen Jahr erneut eine Weltcupmedaille zu ersegeln.

Bühler / Brugger konnten ihre umfangreichen Erfahrungen im Olympiarevier von 2012 nutzen und sich bereits während der gesamten Regattawoche auf dem zweiten Platz im Zwischenklassement behaupten. Trotz unterschiedlichster Windbedingungen zeigten beide eine stabile Leistung und das kurz vor dem Testevent in Rio.
Im abschliessenden Medalrace der besten 10 Boote belegten sie in einem nervenaufreibenden Finale den 4. Rang. Dies reichte knapp mit einem Punkt Vorsprung für die Silber Medaille.

„Erstmal bin ich absolut happy, dass wir wieder einmal eine Medaille ersegeln konnten, darauf haben wir lang hingearbeitet. Es war sehr schwierig heute mit den Leichtwindbedingungen und wir hatten nicht den besten Start. Trotzdem haben wir immer weiter gekämpft. Am Schluss war das Glück noch ein bisschen auf unserer Seite und es hat für Silber gereicht “ ergänzt Matias.

„Nach dieser Weltcup-Medaille haben wir uns erst einmal ein paar Tage Regeneration verdient. Dann starten wir aber auch schon unsere zweiwöchige Vorbereitung für die Weltmeisterschaft in Dänemark. Wir kennen das Revier noch nicht, aber es könnte uns schon gut liegen. Auf alle Fälle freuen wir uns schon sehr darauf!“ ergänzte Nathalie Brugger.

Die beiden Schweizer 470er Teams Brauchli/Hausser (Platz 25) und Fahrni/Siegenthaler (Platz 19) konnten diesmal keinen Anschluss an die Weltspitze finden.

Bereits Ende Juni stehen die Nacra 17 Weltmeisterschaften sowie die 470er Europameisterschaften auf dem Programm der Schweizer Nationalteams. Beide Regatten finden im dänischen Aarhus statt.

Fotos : © On Edition


Medal Race Sieg und solide Ergebnisse in Medemblik

Einmal mehr zeigten Nathalie Brugger und Matias Bühler, dass sie im Medal Race einer hochrangigen Regatta immer zu den absoluten Favoriten gehören. Nach einer trotz schwierigster Windbedingungen soliden Wettfahrtserie mit acht einstelligen Platzierungen, sicherte sich das erfahrene Team mit SST Coach Sebbe Godefroid den Gewinn des abschliessenden Medalrace. In der Endrangliste belegten sie damit einen guten 8. Platz.

« Wir haben uns in genau den Bereichen stark verbessert, die wir uns vorgenommen haben. Auch wenn wir am Beginn der Regatta einige Fehler gemacht haben, sind wir mit der Gesamtentwicklung unseres Projekts sehr zufrieden. Nachdem wir schon die ganze Woche über viel an der Spitze des Feldes gesegelt haben, war der Gewinn des Medal Race noch der krönende Abschluss. Das motiviert uns umso mehr für die weitere Saison! » sagte Nathalie Brugger.

Mit einem nagelneuen Boot gingen Yannick Brauchli und Romuald Hausser in Medemblik an die Startlinie, kamen im Laufe der Wettfahrten immer besser in Fahrt und qualifizierten sich mühelos für das Medal Race. Mit einem starken 4. Platz dort beenden sie die Medemblik Regatta auf dem 7. Gesamtrang. Die im März begonnene Zusammenarbeit mit Coach Kevin Burnham zeigt nun endlich die ersten Früchte.

Yannick Brauchli sagte hierzu: « Die Medemblik Regatta liegt uns einfach und ist viel besser für uns gelaufen als der ganze Saisonstart. Wir waren hier bereits schon oft erfolgreich und auch diesmal haben uns die Windbedingungen gut gepasst. Auch wussten wir von Anfang an, dass Kevin Burnham der Trainer ist den wir brauchen, aber es ein wenig Zeit benötigt, um sich aneinander anzupassen. Jetzt geht es darum, dieses Ergebnis in Weymouth zu bestätigen! »

Für eine handfeste Überraschung sorgten indes 49er Segler Sebastien Schneiter und Lucien Cujean mit zwei Wettfahrtsiegen hintereinander. Sie verwiesen die nachfolgenden Boote teilweise um mehr als eine Minute. Mit ihrem 24. Gesamtrang konnten sie sich beiden direkt für den kommenden Weltcup in Weymouth (GBR) qualifizieren.

Die sonst so erfolgsverwöhnten 470er Damen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler konnten den Punkterückstand eines Frühstarts trotz Wettfahrtsieg nicht mehr aufholen und wurden insgesamt Vierzehnte.

Der ISAF Weltcup Zirkus macht vom 8. – 14. Juni Station in Weymouth (GBR), dem Olympiarevier von 2012.


Newsletter 2 - 2015

Foto : Maud Jayet © Loris von Siebenthal

Die zwei grossen internationalen Frühjahrsregatten in Palma und Hyères sind bereits schon wieder Geschichte. Doch die Erkenntnisse aus dieser ersten Standortbestimmung bleibt und ist eine sehr wichtige: rund ein Jahr vor den olympischen Spielen haben unsere Elitesegler in den leistungsstarken Teilnehmerfeldern wiederholt ihre Weltklasse bewiesen. Geht es um die Qualifikation für das Medal Race, zählen sie in den Bootklassen Nacra17, 470er und RS:X M zur den klaren Favoriten. Mehr noch, mit dem Gewinn einer Weltcupwettfahrt in Hyères haben Linda Fahrni und Maja Siegenthaler ein klares Statement abgegeben: Yes – we can win!

Doch hat sich auch gezeigt, dass bereits kleinste Fehler auf diesem Niveau eine fatale Wirkung entfalten können und deswegen hochkonzentriert weitergearbeitet werden muss. Ein Interview mit Linda Fahrni und viele weitere Neuigkeiten finden Sie in diesem Newsletter.

Viel Spass beim Lesen!

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Foto : Maja Siegenthaler & Linda Fahrni © Loris von Siebenthal

INTERVIEW MIT DEN TALENTIERTEN SEGLERINNEN LINDA FAHRNI UND MAJA SIEGENTHALER IN HYÈRES

Der ISAF Weltcup fand heuer zum ersten Mal in Hyères (FRA) statt und wurde in seinem neuen Rennformat ausgetragen. Die im Weltklassement führenden TOP 30 jeder Bootsklasse, sowie die jeweils TOP 10 klassierten Segler an der Trofeo Princesa Sofia in Palma (ESP) Ende März, durften an diesem Weltcup teilnehmen.

Das beste Resultat seitens der Schweizer Delegation wurde vom 470er Linda Fahrni und Maja Siegenthaler erzielt. Mit einem Laufsieg gelang es den beiden Seglerinnen des Thunersee-Yachtclubs, sich für das Medal Race zu qualifizieren.

- Linda, erzähl uns von Eurem fantastischen Exploit in Hyères!
Dieser neunte Platz ist wirklich ganz unglaublich. Wir hatten mittelstarke Windbedingungen, mit welchen wir uns gut zurechtfanden. Am zweiten Tagen haben wir leider einige Punkte vergeben, ohne diesen Patzer wäre sogar ein noch besseres Resultat drin gewesen! Bei den Starkwind-bedingungen anlässlich des Medal Race konnten wir mit der Weltelite mithalten. Das ist wirklich extrem motivierend!

- Wie fühlt Ihr Euch im Hinblick auf die weitere Saison?
Wir werden sehen, wie die nächsten Regatten laufen, ich bin aber sehr zufrieden, festzustellen, dass wir fähig sind, ein solches Resultat zu zeigen!

- Was sind konkret Eure Ziele?
Unser grösstes Ziel ist es, der Schweiz in unserer Bootsklasse einen Startplatz an den Olympischen Spielen in Rio zu sichern. Was das Training selbst betrifft, so planen wir, vermehrt unter Starkwindbedingungen zu segeln, um uns weiter zu steigern!

Resultate des SST in Hyères:
Bühler/Brugger: 15. Platz
Mateo Sanz Lanz: 11. Platz
Brauchli/Hausser: 32. Platz
Fahrni/Siegenthaler: 9. Platz

limasailingteam.blogspot.ch

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Foto : Brauchli/Hausser © Loris von Siebenthal

SST DELEGATION FÜR DAS RIO TESTEVENT 2015 IST SELEKTIERT

Das Swiss Sailing Team wird in insgesamt 7 Bootsklassen an den sogenannten „Preolympics“ in Rio de Janeiro (13.- 21.8.2015) vertreten sein. Neben den Mitgliedern des Nationalteams Bühler/Brugger (Nacra17), Brauchli/Hausser (470M) und Fahrni /Siegenthaler (470W) wurden sowohl Windsurfer Mateo Sanz Lanz als auch die C-Kader Athleten Jayet (Radial), Girod (Standard) und Schneiter/Cujean (49er) selektiert.

Das Hauptziel der Delegation ist zum einen, weitere Erfahrungen mit den Windmustern und Strömungsverhältnissen im komplexen Olympiarevier zu sammeln. Zum anderen stellt das Rio Testevent auch eine offizielle Bestätigungsregatta zur persönlichen Olympiaqualifikation dar, wenn ein TOP 8 Ergebnis erreicht wird.

„Für uns ist dieses Event eine wichtige Generalprobe, die teaminternen Abläufe zu testen und bis zu den Olympischen Spiele in 2016 weiter zu optimieren. Deswegen haben wir auch unseren gesamten Betreuerstab inklusive Teamsupporter, Meteorologe, Physiotherapeutin und die Medienverantwortliche von Maxcomm mit vor Ort. Das Zusammenspiel aller Teammitglieder muss perfekt sein, um unseren Athleten die bestmöglichsten Rahmenbedingungen für Höchstleistung bieten zu können. So eine „High Performance Team“ – Erfahrung ist ja aber auch für unsere Nachwuchssegler im Hinblick auf eine eventuelle Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio 2016 oder spätestens Tokyo 2020 äusserst wertvoll.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Mehr Informationen

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Foto : Cujean / Schneiter © Loris von Siebenthal

JÄHRLICHES TEAM MEETING UND ERSTKLASSIGE RESULTATE IN PALMA

Das gesamte SST Eliteteam nahm gegen Ende März an der Trofeo Princesa Sofia Regatta in Palma (Spanien) teil. Im Vorfeld der Regatta fand traditionsgemäss das alljährliche Team Meeting statt, diesmal mit den Athleten des neu nominierten C Kaders sowie weiteren Mitgliedern des Supportteams.

Auf dem Programm standen vor allem wichtige Informationen zur bevorstehenden Delegation an das Rio Testevent 2015. Marco Versari informierte über die neuen Features der Team Data Log Software und über das SST Strömungs- und Windprojekt. Sophia Urban (Maxcomm) führte zudem ein professionelles Media Training durch. Zwei Tage später konnten Segler wie auch Coaches im Regelkundeseminar von Helmut Czasny ihren Umgang mit Protestsituationen verbessern.

In der Folge nahmen die Segler an der Trofeo Princesa Sofia teil, wo sie auf ein hochkarätiges Feld an Spitzenseglern aus aller Welt stiessen. Es war eine Rückkehr ins Rampenlicht für das Nacra17 Team Matias Bühler/Nathalie Brugger, welches aufgrund der Knieverletzung von Nathalie hatte zwei Monate pausieren müssen. Der Wiedereinstieg gelang! Nach einem Laufsieg im ersten Rennen, beendete das Team die Regatta auf dem 5. Schlussrang der 56 teilnehmenden Teams.

Weitere Resultate des SST:
Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (470er Damen) 14 / 62
Yannick Brauchli / Romuald Hausser (470er Herren) 28 / 79
Mateo Sanz Lanz (RS:X) 11 / 82
Guillaume Girod (Laser) 40 / 164
Maud Jayet (Laser Radial) 51 / 117
Nils Theuninck (Laser) 135 / 164
Elia Colombo (RS:X) 38 / 82
Sébastien Schneiter / Lucien Cujean (49er) 40 / 72.
Vollständigen Resultate

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Foto © Marco Versari/Swiss Sailing Team

DER TALENT POOL: EIN EFFIZIENTER WINTER

Der SST Talent Pool hat sein Wintertraining abgeschlossen, eine der intensivsten Trainingsphasen im gesamten Jahreskalendar. Die Trainingsreisen nach Barcelona (ESP) haben den Laser und 420er Seglern ermöglicht, zweimal pro Tag zu trainieren. Die Segler konnten dabei für Winterverhältnisse lange Einheiten auf dem Wasser absolvieren. In diesem Jahr mit an Bord auch eine grosse Optimisten-Flotte (bis zu vierzehn Segler pro Camp). Dank der Unterstützung durch Swiss Optimist, konnten die jungen Segler in Barcelona, Palma, Palamos, Dongo und Lugano segeln. Besonders hervorzuheben ist hier der Sieg des Gstaad Yacht Club am Team Race von Monaco.

Eine starke Performance wurde im Trainingscamp des 420er Junioren-Teams gezeigt, wo es vor allem Maxime Bachelin und Philippe Pittet, gelang, das Gesamtteam bei allen Wetter- und Windbedingungen anzuführen und sich gegenüber den Teilnehmern der Mittelmeerstaaten durchzusetzen.

« Mit rund 140 Trainingstagen zwischen Mitte November und Ende März, 420 Stunden auf dem Wasser, 130 Theoriestunden und 98 Fitnesseinheiten waren wir wirklich sehr produktiv », freut sich Marco Versari, Junioren-Nationaltrainer. « Die professionellen Trainer, welche mit dem Swiss Sailing Team zusammenarbeiten, bringen starke Leistungen und werden sowohl von den Eltern als auch den Seglern gleichermassen geschätzt. Im Hinblick auf die Saison gibt es noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Die Trainingseinheiten des Talent Pools werden bis Ende des Frühlings verlängert, damit die jungen Segler die bestmögliche Ausgangslage für die wichtigen Anlässe im Sommer erhalten. »

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SWISS SAILING TEAM UND SAILING NEWS SCHLIESSEN SICH ZUSAMMEN

Die neue Website des Swiss Sailing Team, welche im vergangenen Dezember aufgeschaltet worden war, erfuhr bereits das erste „Upgrade“. Ganz neu können Sie jetzt über diese Website auch die neuesten Meldungen über die Schweizer Nachwuchs- und Elitesegler von Sailing News abrufen. Die Artikel finden Sie auf: www.swiss-sailing-team.ch.

« Diese neue Zusammenarbeit ist ein grosser Fortschritt für das Swiss Sailing Team », freut sich Alex Schneiter, SST Verwaltungsratspräsident. « Wir sind überglücklich, uns mit Sailing News für dieses Projekt zusammen zu schliessen, das ist eine echte Bereicherung für unsere Website im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Rio. »
Entdecken Sie die Sailing News auf unserer Website

 

DIE BEVORSTEHENDEN EVENTS

14. bis 17. Mai: Dutch Youth Regatta, Workum (NED)
22. bis 24. Mai: Laser Europa Cup, Hoorn (NED)
23. bis 25. Mai: Young Europeans Sailing, Kiel (GER)
26. bis 30. Mai: Medemblik Regatta, (NED)
8. bis 14. Juni: ISAF Weltcup, Weymouth, (GBR)
20. bis 27. Juni: RS:X Europameisterschaften , Mondello (ITA)
20. bis 28. Juni: Kieler Woche (GER)
28. Juni bis 8. Juli : Laser Weltmeisterschaften, Kingston (CAN)
ÜBERSICHT AUSGEWÄHLTER ERGEBNISSE
420
PM Vidy
1. Platz Maxime-Philippe
2. Platz Lea-Diana
Cima
5. Platz Lea-Diana (filles)

Optimist
PM Lugano
1. Platz Félix Baudet
2. Platz Max Wallenberg
PM Arbon
1. Platz Leonardo Finazzi
2. Platz Richner Joshua
3. Platz Baudet Félix
4. Platz Nick Zeltner
5. Platz Martin Mueller

4.7
PM Versoix
1. Platz Peverelli Grégoire
3. Platz Schopfer Joshua

Radial
1. Platz Maud Jayet (C-Kader)
2. Platz Damian Sur


Fahrni / Siegenthaler erfolgreich in Hyeres

Erstmalig wurde die Weltcupregatta in Hyeres im neuen ISAF Format durchgeführt. Nur die besten 30 Boote aus der Weltrangliste und die nachfolgenden Top 10 Teams der Regatta in Palma waren startberechtigt. Die überwiegend schwierigen Leicht- bis Mittelwindbedingungen kamen den Schweizer Teams mehrheitlich entgegen. „Wir erleben hier ein extrem hohes Leistungsniveau in nahezu allen Bootsklassen. Ohne bestmögliche Vorbereitung kann man hier nicht reüssieren und jeder kleine Fehler auf dem Wasser wird sofort bestraft. Aber das ist genau das, was unsere Segler brauchen, um jeden Tag besser zu werden!“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Ein auf und ab erlebten Mati Bühler und Nathalie Brugger, die sich insgesamt fünfmal in den Top 10 platzieren konnten. In den restlichen Wettfahrten mussten sie allerdings den extrem drehenden und böigen Windbedingungen Tribut zollen. Nach dem Gewinn der Bronze Medaille in 2013, landeten sie diesmal auf Rang 15.

Mit Platz 11 erreichte RSX Windsurfer Mateo Sanz Lanz sein bestes Weltcupresultat überhaupt. Denkbar knapp verpasste er die Qualifikation für das Medal Race um einen Punkt. Im Leichtwindbereich gehört er jetzt schon zu den fünf schnellsten Windsurfern auf der Welt, seine Plätze verliert er vor allem bei Mittel- und Starkwind.

„Wir arbeiten mit unserem Coach Kevin Burnham an sehr vielen spezifischen Punkten wie Starts, Taktik oder Kommunikation auf dem Wasser. Da sind viele neue Ideen dabei, die wir derzeit im Wettkampf testen müssen. Von aussen sieht das Ergebnis natürlich nicht gut aus, aber wir wissen dass wir auf einem guten Weg sind“ sagte Romuald Hausser nach der Regatta, die er mit seinem Steuermann Yannick Brauchli auf dem 32. Platz beendeten.

Die beste Leistung aus Schweizer Sicht zeigten Linda Fahrni und Maja Siegenthaler. Mit einem Wettfahrtsieg konnten sich die beiden für den Thunersee Yacht Club startenden Damen für das Medal Race qualifizieren. Bei rund 20 Knoten Wind konnten sie gut mit der Weltelite mithalten. Zwischenzeitlich auf Rang 6 gelegen, kostete ihnen ein kleiner technischer Fehler an der Leetonne eine bessere Medal Race Platzierung. Im Endergebnis belegen sie einen hervorragenden 9. Platz. „Wir sind sehr zufrieden, wie das Medal Race gelaufen ist. Wir hatten einen sehr guten Start und konnten vom Speed voll mit den Besten mithalten. Das war auf alle Fälle eine super Erfahrung“ so Maja Siegenthaler unmittelbar nach Rückkehr in den Hafen.

Nach einer kurzen Regenerationsphase geht es weiter mit Training und der Eurosaf Regatta am Gardasee.

© Loris von Siebenthal


SST Delegation für das Rio Testevent 2015 ist selektiert

Das Swiss Sailing Team wird in insgesamt 7 Bootsklassen an den sogenannten „Preolympics“ in Rio de Janeiro (13.- 21.8.2015) vertreten sein.

Neben den Mitgliedern des Nationalteams Matias Bühler/Nathalie Brugger (Nacra17), Yannick Brauchli/Romuald Hausser (470M) und Linda Fahrni /Maja Siegenthaler (470W) wurden sowohl Windsurfer Mateo Sanz Lanz als auch die C-Kader Athleten Maud Jayet (Radial), Guillaume Girod (Standard) und Sébastien Schneiter/Lucien Cujean (49er) selektiert.

Das Hauptziel der Delegation ist zum einen, weitere Erfahrungen mit den Windmustern und Strömungsverhältnissen im komplexen Olympiarevier zu sammeln. Zum anderen stellt das Rio Testevent auch eine offizielle Bestätigungsregatta zur persönlichen Olympiaqualifikation dar, wenn ein TOP 8 Ergebnis erreicht wird.

„Für uns ist dieses Event eine wichtige Generalprobe, die teaminternen Abläufe zu testen und bis zu den Olympischen Spiele in 2016 weiter zu optimieren. Deswegen haben wir auch unseren gesamten Betreuerstab inklusive Teamsupporter, Meteorologe, Physiotherapeutin und die Medienverantwortliche von Maxcomm mit vor Ort. Das Zusammenspiel aller Teammitglieder muss perfekt sein, um unseren Athleten die bestmöglichsten Rahmenbedingungen für Höchstleistung bieten zu können. So eine „High Performance Team“ – Erfahrung ist ja aber auch für unsere Nachwuchssegler im Hinblick auf eine eventuelle Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio 2016 oder spätestens Tokyo 2020 äusserst wertvoll.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Mehr Informationen unter: www.aquecerio.com/sailing2015/en

© Loris von Siebenthal/Swiss Sailing Team


Kevin Burnham schliesst sich dem Swiss Sailing Team an

Der 58jährige Burnham aus Miami (USA) wird neuer SST Coach in der 470er Klasse und betreut das Nationalteam Yannick Brauchli / Romuald Hausser bis einschliesslich den Olympischen Spielen in Rio 2016.

Kevin Burnham gehört zu den besten 470er Seglern der letzten 30 Jahren. Sein Einstieg in diese Bootsklasse erfolgte bereits 1975. Es dauerte lange und opferreiche 17 Jahre, bis er an der Vorschot von Morgan Reeser die Silber Medaille an den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewinnen konnte. Nach einem für ihn enttäuschenden 6. Platz in Atlanta 1996, verpasst er die nationale Qualifikation für Sydney 2000 an den US Trials nur knapp.

Umso beeindruckender sein Comeback an den Olympischen Spielen in Athen 2004, wo er im Alter von 47 Jahren endlich „seine“ Goldmedaille gewinnen konnte. 2005 wurde er zum „Rolex Yachtsman of the year“ gewählt.

« Ich habe zum ersten Mal mit Yannick und Romuald in Palma de Mallorca gearbeitet », sagt Kevin zu seiner neu übernommenen Aufgabe. « 5 Tage lang haben wir uns mit allen Aspekten des 470ers beschäftigt. Klare Verbesserungen konnten wir bereits auf dem Downwind und in der Segeltechnik erzielen. Mit derartigen  Fortschritten in solch kurzer Zeit ist in Zukunft alles möglich! »

Seine langjährige Erfahrung, das enorme 470er Know How, seine Motivation und die beispielhafte Leidenschaft für den olympischen Segelsport, das alles passt perfekt zu den ehrgeizigen Zielstellungen von Brauchli / Romuald Hausser und dem Swiss Sailing Team.

WELCOME ON BOARD, KEVIN!

www.kevinburnham.com

Fotos : © Loris von Siebenthal und © Daniel Foster

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Nach der Fondation Bertarelli gibt auch Team Tilt seine Unterstützung für das Swiss Sailing Team bekannt

Das von Alex Schneiter gegründete professionelle Segelteam Team Tilt mit Sitz in Genf folgt dem Beispiel der Fondation Bertarelli und unterstützt das Swiss Sailing Team als Mäzen. Das ansehnliche Budget dient der Nachwuchsförderung und dem Elitesegeln im Olympischen Segelsport in der Schweiz.

Dietikon (Schweiz), 12. März 2015 – Die guten Nachrichten häufen sich zurzeit für das Swiss Sailing Team, der Institution, welche für die Organisation und Förderung des Olympischen Segelsports in der Schweiz verantwortlich zeichnet. Nach der Fondation Bertarelli, welche bereits angekündigt hatte, ihre im Jahr 2010 eingegangene Partnerschaft zu erneuern, ist die Reihe nun an Team Tilt, seine Unterstützung für das Swiss Sailing Team bekannt zu geben.

Team Tilt ist eine professionelle Segelstruktur, die sehr aktiv ist für die Jungen. So stellte sie unter anderem das Team, welches sich anlässlich des Red Bull Youth America’s Cup im September 2013 für die Société Nautique de Genève auf dem vierten Platz klassierte. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die kommende Auflage dieses Wettbewerbs. Darüber hinaus nimmt Team Tilt an den jährlichen Meisterschaften der Décision 35 auf dem Genfersee teil und zwei seiner Teammitglieder - Sébastien Schneiter und Lucien Cujean – bereiten eine olympische Kampagne im Hinblick auf die Spiele 2020 in Tokyo vor.

„Wir befürworten eine zentralisierte und gut strukturierte Unterstützung gegenüber Einzelinitiativen“, erklärt der Gründer von Team Tilt, Alex Schneiter. „Ich bin stolz darauf, dem Beispiel der Fondation Bertarelli in der Unterstützung des schweizerischen Segelsports zu folgen und freue mich, hier mitteilen zu können, dass ein dritter Eigner einer Décision 35 das Swiss Sailing Team in gleicher Weise unterstützen wird. Wir hoffen alle drei, dass sich uns noch weitere Sponsoren anschliessen werden, damit der Schweizer Segelsport und seine Segler die notwendigen Mittel erhalten, die sie verdienen.“

Swiss Sailing Team kann ausserdem bereits auf die Unterstützung des Unternehmens TeamWork zählen, welches die Elitesegler (das A-Kader von Swiss Sailing Team) im Hinblick auf die Olympischen Spiele begleitet. Team Tilt engagiert sich für die Saison 2015 mit einer langfristigen Perspektive wie auch die Fondation Bertarelli, welche das Swiss Sailing Team seit 2010 unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie auf - www.teamtiltsailing.ch

Foto © Loris Von Siebenthal


Die von Dona und Ernesto Bertarelli gemeinsam geleitete Fondation Bertarelli erneuert ihre Unterstützung für den Olympischen Segelsport in der Schweiz

Die Fondation Bertarelli, seit 2010 Partnerin von Swiss Sailing Team, erneuert ihre Unterstützung für das Elitesegeln in der Schweiz auch 2015. Die von Swiss Sailing beauftragte Institution Swiss Sailing Team, welche für die Organisation und Förderung des Olympischen Segelsports verantwortlich zeichnet, kommt daher nur gerade einmal ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio in den Genuss einer beträchtlichen Finanzierung.

Swiss Sailing Team freut sich, die Erneuerung seiner Partnerschaft mit der Fondation Bertarelli bekannt zu geben. Die vielversprechenden Resultate der Schweizer Segler sowie die professionelle Struktur des Teams haben die Fondation Bertarelli überzeugt, die seit 2010 bestehende Partnerschaft weiterzuführen.

Die Saison vor den Olympischen Spielen hat für das Swiss Sailing Team ausserordentlich gut begonnen. Zwei Teams haben sich in ihren jeweiligen Klassen bereits jetzt für die Spiele qualifiziert. Es sind dies Nathalie Brugger / Matias Bühler im Katamaran Nacra 17 sowie Yannick Brauchli / Romuald Hausser im 470er. SST ist es ausserdem gelungen, einen neuen renommierten Trainer zu verpflichten: den Amerikaner Kevin Burnham, seines Zeichens Goldmedaillengewinner an den Olympischen Spielen 2004 von Athen. Er wird das 470er Team Brauchli/Hausser bis zu den Spielen in Rio trainieren. Die Nachwuchsförderung gestaltet sich ebenfalls gut, es haben hierfür bereits mehrere Trainingscamps stattgefunden. Die jungen Segler werden motiviert und beflügelt durch den historischen Sieg von Nicolas Rolaz anlässlich der Weltmeisterschaften der Optimisten im vergangenen Oktober.

Die Fondation Bertarelli wurde 1998 von Maria Iris, Dona und Ernesto Bertarelli gegründet. Die Stiftung ist in verschiedenen Gebieten aktiv und fördert Projekte im Bereich Life Sciences, Bildung, Schutz der Ozeane sowie Sport. Swiss Sailing Team ist stolz darauf, in seiner Arbeit von der Stiftung ermutigt zu werden und unterstreicht die Bedeutung nach Unterstützung durch institutionelle Partner und Mäzen, welche für das Weiterführen der Arbeit und Entwicklung notwendig ist.

„Wir hoffen, dass das von der Fondation Bertarelli gezeigte Engagement auch andere Förderer in der Schweiz motiviert“, sagt Teamchef Tom Reulein. „Gerade jetzt, wo wir uns seriös auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio vorbereiten, sind diese Spenden der Motor für das Swiss Sailing Team. Sie sind notwendig, damit die jungen Regattasegler ihre Ziele erreichen können.“

Weitere Informationen finden Sie auf: www.bertarelli-foundation.org

Foto - © Jurg Kaufmann


Newsletter 1 - 2015

Foto : Mateo Sanz Lanz © ISAF

Leistungsorientierter Segelsport ist Ganzjahressport. Nach der erfolgreichen Teilnahme am ISAF Weltcup Finale in Abu Dhabi hat bereits im Dezember wieder die Vorbereitungsperiode für die vorolympische Saison 2015 begonnen. Mit soliden Ergebnissen sind unsere Elitesegler von der Testregatta in Rio de Janeiro und dem Weltcup in Miami zurückgekehrt. Talentpool und Youth Team absolvieren derweil ihre Wasserstunden in den Wintertrainingsmassnahmen in Barcelona und Palma. Aber auch in den verschiedenen Begleitprojekten laufen die Vorbereitungen für die Jahreshöhepunkte EM, WM und das Rio Testevent auf Hochtouren. Was es sonst noch so alles an interessanten Neuigkeiten im Swiss Sailing Team gibt, können Sie im ersten Newsletter des Jahres 2015 lesen.

Wir wünsche eine gute Lektüre !

ISAF WELTCUP MIAMI (USA)

Mit rund 600 Booten aus 64 Nationen ist der ISAF Weltcup in das vorolympische Jahr gestartet. Zehn Athleten des Swiss Sailing Teams waren dabei. Yannick Brauchli / Romuald Hausser lieferten mit einem 12. Platz das beste Weltcupergebnis in ihrer Karriere ab. Yannick äusserte sich zufrieden: “Wir haben sehr vieles richtig gemacht in den zwei Wochen in Miami. Mit Rang 7 an der Nordamerikanischen Meisterschaft und Rang 12 am Weltcup konnten wir endlich wieder konstante Leistung in diesem Weltklassefeld zeigen“. Mateo Sanz Lanz surfte auf einen guten 15. Rang, Linda Fahrni / Maja Siegenthaler belegten Platz 20. Lasersegler Guillaume Girod verpasste den Sprung ins Goldfleet nur knapp und wurde 59. von 104 Booten. Bei ihrem ersten Weltcup Auftritt im 49er konnten Sébastien Schneiter und Lucien Cujean auf Platz 41 segeln, Elia Colombo beendete die Regatta als 40. von 66 Windsurfen.

miami.ussailing.org

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Foto © Marco Brunner/Swiss Sailing Team

MARCO VERSARI VERANTWORTLICH FÜR DATENANALYSE UND TECHNOLOGIE-ENTWICKLUNG

«Immer up-to-date!» was den Einsatz neuester Technologien zur Leistungsoptimierung im Segelsport betrifft, so das Kredo des Swiss Sailing Teams. Dementsprechend konnten die Stellenprozent von Junior National Coach Marco Versari erhöht und der Aufgabenbereich erweitert werden. Der diplomierte Physiker (Universität Mailand) ist nun für die Datenanalyse der Wind- und Strömungsmessungen sowie die Weiterentwicklung der Software « Team Data Log » verantwortlich. Zudem wird auch an Technologien im Bereich Tracking, Strommessbojen, Riggvermessung und Videoanalysen geforscht, um allen Athleten und Coaches solide Tools für ihre tägliche Arbeit an die Hand geben zu können. Unverändert wird sich Marco Versari auch weiterhin seiner Hauptaufgabe widmen; eine erfolgreiche und nachhaltige Nachwuchsarbeit in der Segelnation Schweiz sicherzustellen!

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Fotos © Marco Brunner/Swiss Sailing Team

MENTAL STARK IN DIE HEISSE PHASE DER OLYMPIASELEKTION

Die moderne Sportpsychologie und das Mental Coaching ist aus dem heutigen Spitzensport nicht mehr wegzudenken. Bei der hohen internationalen Leistungsdichte entscheiden Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage. Um dem Erwartungsdruck bei Grossveranstaltungen standzuhalten und die persönliche Bestleistung am Tag X abrufen zu können, fördert das Swiss Sailing Team die Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Experten in diesem Bereich.

So betreut Dr. Roberta Antonini schon seit längerem das Nacra17 Team Bühler / Brugger mit Coach Sebastien Godefroid. Die 470er Männer Brauchli/Hausser arbeiten mit Romana Feldmann zusammen und Julia Kahlenberg unterstützt Linda Fahrni und Maja Siegenthaler auf ihrem Weg nach Rio de Janeiro. «Die mentalen Fähigkeiten sind immer häufiger matchentscheidend und müssen dementsprechend genauso trainiert werden wie Kondition oder Bewegungstechniken» so Teamchef Tom Reulein, der selbst Mitglied in der Fachgruppe Mentale Stärke des Bundesamts für Sport ist.

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Foto © Marco Versari/Swiss Sailing Team

SHORT FACTS

SST Youth Guide: Marco Versari hat die wichtigsten Informationen zu Zielsetzungen, Fördermöglichkeiten und Selektionsprozessen sowie nützlichen Tips für Eltern im Umgang mit ihren leistungsorientierten Kindern in einem Dokument zusammengestellt – Be a better sailing parent!

Dr. Borovac ergänzt noch weitere Informationen zum Elternratgeber. Das Interview lesen sie hier.

ISAF Youth Worlds 2015: Die ranghöchste Veranstaltung im Juniorenbereich findet diesmal vom 27.12.2015 bis 3.1.2016 in Langkawi / Malaysia statt. Das entsprechende Selektionsreglement und Anmeldeunterlagen finden Sie hier.

Olympia Selektionsreglement: Nach Bekanntgabe des dritten europäischen “Olympic Qualification Event” (Palma Regatta 2016) durch die ISAF, hat der SST Selektionsausschuss das bestehende Selektionsreglement entsprechend ergänzt. Die finale Version vom 1.12.2014 ist unter folgendem Link veröffentlicht.

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Foto © Sebbe Godefroid

NATHALIE BRUGGER TROTZ VERLETZUNG OPTIMISTISCH

Das Nacra17 Team Bühler / Brugger konnte die Weltcup Regatta in Miami nicht zu Ende segeln. Nachdem sie die erste Wettfahrt gewannen, kenterten sie im Verlauf des zweiten Rennens. Pech für Nathalie : Innenbandriss am Kniegelenk.

« Ich konzentriere mich jetzt voll auf meine Rehabilitation in den nächsten 6-8 Wochen. Wenn alles gut verläuft, kann ich Ende März in Palma wieder im Boot sein », versichert Nathalie, die trotz allem nicht ihr Lachen verliert. « Wir haben noch keine Ergebnisziele am Anfang dieser Saison, aber die Verletzung hilft uns natürlich nicht. Ich habe schon mit einem angepassten Oberkörpertraining begonnen, während Matias mit einer argentinischen Ersatzcrew sein Wassertraining fortsetzt. Das kann einen durchaus positiven Effekt auf die gesamte Leistungsentwicklung haben und ich bin überzeugt, dass wir in Palma mit Sicherheit frischer an den Start gehen können als die anderen Teams. »

« Kein Grund zur Aufregung, unser Saisonziel ist ja der Testevent in Rio im August, zu dem wir dann wieder in voller Stärke antreten werden » so Nathalie Brugger, die in Rio de Janeiro 2016 ihre dritte Olympiateilnahme anvisiert.

www.buhlerbrugger2016.ch

 

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Foto © MaxComm Communication

NEUER ONLINE-AUFTRITT DES SWISS SAILING TEAM

Im Dezember 2014 ging die neue Webseite des Swiss Sailing Team, entwickelt von der Agentur Maxcomm, erstmals online. Neben umfassenden Profilen zu den Athleten und Bootsklassen erfahren sie dort alles Wissenswerte über die gesamten Teamaktivitäten.

www.swiss-sailing-team.ch

Im Downloadbereich sind zudem viele informative Dokumente wie der «SST Youth Guide», die Broschüre «Partnership Opportunities» sowie verschiedene Selektionsreglemente und das Kaderreglement veröffentlicht.

Neu aufgeschaltet finden sie dort auch den «Pressebericht 2014», der dank der hervorragenden Ergebnissen im Nachwuchs- und Elitebereich sehr umfangreich ausgefallen ist.
Link

 

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Foto : Fahrni / Siegenthaler (470W) © ISAF

KALENDER 2015

26.03 - 04.04 Palma Regatta, ESP
20.04 - 26.04 ISAF Worldcup Hyeres, FRA
26.05 - 30.05 Medemblik Regatta, NED
20.06 - 27.06 RSX Europeans, Mondello, ITA
08.06 - 14.06 ISAF Worldcup Weymouth, GBR
28.06 - 08.07 Standard Worlds Kingston, CAN
03.07 - 11.07 Narca17 Worlds, Aarhus, DEN
04.07 - 11.07 Radial Junior Europeans, La Baule, FRA
06.07 - 12.07 49er Europeans, Porto, POR
17.07 - 24.07 Optimist Europeans, Pwllheli, GBR
17.07 - 24.07 Standard & Radial Europeans, DEN
17.07 - 25.07 420 Worlds Saga, JPN
27.06 - 04.07 470 Europeans Aarhus, DEN
24.07 - 31.07 470 Junior Worlds Thessaloniki, GRE
12.08 - 22.08 Olympic Testevent Rio, BRA
07.08 - 15.08 420 Youth-Europeans Bourgas, BUL
07.08 - 15.08 470 Youth-Europeans Bourgas, BUL
16.08 - 23.08 Standard U21 Worlds Medemblik, NED
16.08 - 25.08 Optimist Worlds, Kam. Pomorski, POL
14.09 - 22.09 ISAF Worldcup Quingdao, CHN
26.09 - 03.10 Nacra17 Europeans, Barcelona, ESP
08.10 - 18.10 470 Worlds Haifa, ISR
17.10 - 24.10 RSX Worlds Al Mussahna, OMA
17.11 - 22.11 49er Worlds Buenos Aires, ARG
19.11 - 28.11 Radial Worlds Al Mussahna, OMA
27.10 - 01.11 ISAF Worldcup Abu Dhabi Final, UAE
17.11 - 22.11 49er Worlds Buenos Aires, ARG
27.12 - 03.01.2016 ISAF Youth Worlds Langkawi, MAL


Welche Rolle spielen die Eltern in der sportlichen Karriere ihrer Kinder

„Die Eltern spielen eine zentrale Rolle in der Entwicklung ihrer Kinder, vor allem in der sportlichen Karriere“ erklärt Dr. Mirela Borovac, Teamärztin des Swiss Sailing Team in der Schulthess Klinik Zürich. Aufgrund dieser Tatsache hat SST Junior National Coach Marco Versari einen Ratgeber entwickelt, um die Eltern in ihrer wichtigen Rolle zu unterstützen.

„Die Eltern haben einen grossen Einfluss auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder. Dies umfasst neben deren persönliche Motivation, die gesunde Beziehung zum Sport auch eine ausgeglichenen Ernährung“ ergänzt Dr. Borovac. „Aber Eltern können auch leistungshemmend auf ihre Kinder wirken, wenn sie beispielsweise eine zusätzliche Stressquelle darstellen, zu ehrgeizig sind oder zu hohe Ziele stecken.“


Top-Ergebnisse des Swiss Sailing Teams am ISAF Weltcup Final in Abu Dhabi

Bühler / Brugger (Nacra17) belegen den 6. Platz, Brauchli / Hausser (470er) werden 9. und Fahrni / Siegenthaler beenden das ISAF Weltcup Finale auf dem 10. Platz. Die drei Nationalteams der Swiss Sailing Team AG bestätigten ihre Weltklasse.

Rund 270 der weltbesten Segler aus 40 Nationen, darunter 20 Olympiamedaillengewinner, nahmen am erstmals stattfindenden ISAF Weltcup Finale vor Abu Dhabi teil. Bei besten Windbedingungen wurden an vier Wettfahrttagen um ein gesamtes Preisgeld von US$200,000 gesegelt.

Matias Bühler und Nathalie Brugger brillierten mit zwei Tagessiegen und konnten nach insgesamt neun Wettfahrten als Drittplatzierte ins abschliessende Medal Race gehen. Nach einem guten Start erwischten die beiden für den Gstaad Yacht Club startenden Nationalteamsegler keine optimale erste Kreuz und mussten sich mit einem 6. Gesamtplatz zufrieden geben. Nathalie Brugger zieht trotzdem eine positive Bilanz: „Auch wenn der 6. Platz und der 4. Nationenplatz in dieser spektakulären und hart umkämpften Bootsklasse ein solides Ergebnis darstellt, ist für uns der Riss der Trapezleine richtig bitter. Das hat uns schlussendlich die greifbare Medaille gekostet. Aber mit fünf Wettfahrten in den Top 3 haben wir unseren kontinuierlichen Leistungsfortschritt demonstrieren können.“

Steuermann Matias Bühler:“Abgesehen von der gerissenen Trapezleine hat uns diese Woche bewiesen, dass wir als Team mit unserem Coach Sebbe Godefroid absolut auf dem richtigen Weg sind und sehr effizient arbeiten.“

Auch Yannick Brauchli und Romuald Hausser, Mitglied im Nationalteam, zeigten konstante TOP 10 Ergebnisse und qualifizierten sich ohne Probleme für das Medal Race. Lange Zeit segelten sie auf gleicher Höhe mit den Spitzenteams, kamen als 7. Boot ins Ziel und beenden die Regatta auf Gesamtrang 9. Yannick Brauchli:“ Wir sind relativ zufrieden mit diesem Ergebnis. Wir hatten meist gute Starts, aber im weiteren Wettfahrtverlauf immer einige Boote verloren. In einem so hochklassigen Feld werden eben auch die kleinsten Fehler sofort bestraft. Insgesamt war Abu Dhabi aber eine gute Erfahrung, weil wir unter sehr ähnlichen Bedingungen wie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro segeln konnten.“

Das 470er Nationalteam Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (Thunersee Yacht Club) belegte den 10. Platz. „Wir sind happy, dass wir auf den ersten Kreuzen und Vorwinden meist gut mit den weltbesten Damenteams mithalten konnten. Die Speedprobleme mit unserem Charter-Boot verhinderten eine bessere Endplatzierung. Aber wir haben durch die 7 Wettfahrten im kleinen Feld ein perfektes Medal Race Training absolvieren können – das hat uns richtig weiter gebracht!“ sagte Maja Siegenthaler.

Das ISAF Weltcup Finale findet in den kommenden Jahren regelmässig gegen Saisonende im Abu Dhabi International Marine Sports Club in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt.

Foto : Linda Fahrni, Maja Siegenthaler : Copyright Barbara Sanchez, ISAF World Cup


Historischer Erfolg - Nicolas Rolaz gewinnt Weltmeistertitel

Der 15jährige Ausnahmesegler vom Club Nautique de Morges holt die erste Schweizer Goldmedaille in der Optimistenklasse

Das Schweizer Team mit Nicolas Rolaz, Livio Erni, Nick Zeltner, Joshua Richner und Florian Geissbühler kommt mit einer historischen Goldmedaille von der Optimisten Weltmeisterschaft am Rio de la Plata, Argentinien zurück.

Nach insgesamt 9 Wettfahrten in gemischten Windbedingungen konnte Nicolas Rolaz (CNM) am Schlusstag soverän den WM-Titel gewinnen, nachdem er fast über die gesamte Veranstaltungsdauer das Feld der mehr als 200 Teilnehmer aus rund 45 Nationen angeführt hatte.

„ Ich kann in Worten kaum fassen, was ich fühle“, vertraut uns Nicolas Rolaz an. „Ich habe viel und hart trainiert und sehr viel investiert, um an diesen Punkt zu gelangen, doch selbst in meinen kühnsten Träumen habe ich nicht damit gerechnet, den Titel zu holen. Aufgrund meines Alters ist dies das letzte Jahr im Optimist, doch selbstverständlich werde ich in anderen Segelklassen regattieren. Eventuell wage ich in einigen Jahren sogar, mich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren!“

Der Schweizer Coach Zizi Staniul, der in seiner Laufbahn bereits 16 Medaillen an Optimisten Welt- und Europameisterschaften gewinnen konnte, schwärmt von seinem Schützling. Er ist ausserordentlich stolz auf seinen Weltmeister und auf die gesamte Schweizer Delegation, welche sich unter den weltbesten Seglern ganz an der Spitze zu behaupten vermochte. Nach der EM Bronzemedaille durch Martina Müller im Juni, ist der WM-Titel jetzt bereits der zweite internationale Podiumserfolg der Schweizer Optimistensegler.

SST Teamchef Tom Reulein:“Herzliche Gratulation an Nicolas! Dieses WM-Ergebnis ist der verdiente Lohn für die jahrelange exzellente Aufbauarbeit, die seitens der Clubs, der Region, der Schweizer Optimisten Klassenvereinigung und dem Swiss Sailing Team geleistet wurde. Darauf kann die Segelnation Schweiz zu Recht stolz sein!“

Ergebnisse

Fotos © Matias Capizzano

Selektionsreglement „Segeln“ Olympische Spiele Rio de Janeiro 2016

Swiss Sailing Team stellt das Selektionsreglement für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 vor.

Auf Basis der Leistungsrichtlinien des Exekutivrates von Swiss Olympic wurde das aktuelle Olympia-Selektionsreglement „Segeln“ vom Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams erarbeitet. Das Reglement eröffnet den Olympiakandidaten die Möglichkeit, die geforderten Leistungs- und Ergebniskriterien innerhalb eines Selektionszeitraumes zwischen September 2014  bis Mai 2016 zu erreichen.

Das Erreichen der Nationenqualifikation an einer der drei vom internationalen Segelverband und dem Internationalen Olympischen Komitee bestimmten „Olympic Qualification Events“ ist die Grundvoraussetzung für eine Qualifikation. Die Nationenqualifikation stellt je nach Bootsklasse, wie beispielsweise im Nacra 17, 49er und 49er FX, mit je 20 Startplätzen bereits eine eigene Herausforderung dar. Hingegen ist diese Hürde im Laser Standard oder bei den männlichen RS:X Windsurfern mit insgesamt 46 bzw. 36 Nationenstartplätzen eher einfacher zu nehmen.

Die ersten 50% dieser Nationenplätze werden an der in drei Wochen stattfindenden Weltmeisterschaft aller olympischer Bootsklassen im spanischen Santander vergeben. „Natürlich wollen unsere Athleten die Nationenqualifikation bereits dort holen, um sich im Anschluss zielorientiert vorbereiten zu können.“ präzisiert Teamchef Tom Reulein.

Zusätzlich zur Nationenqualifikation muss einmalig ein einheitlich definiertes Leistungskriterium erreicht werden. Dazu  stehen die Weltmeisterschaft 2015, der Rio Olympic Testevent 2015 und eine hochrangige Regatta im Jahr 2016 zur Verfügung. Eine frühzeitige Selektion ist möglich, wenn an den Weltmeisterschaften 2015 eine Klassierung unter den besten fünf Teams oder Einzelathleten erreicht wird. Mit einem solchen Resultat wäre die Olympiaselektion in dieser Bootsklasse definitiv abgeschlossen.

Neu ist die Regelung für die sogenannten „Olympic Newcomers“. Unter bestimmten Bedingungen können nun auch Athleten mit einem erkennbaren Top 8 Potential für Tokyo 2020 zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 entsandt werden. Dies auch wenn sie die geforderten Bestätigungskriterien nicht vollumfänglich erfüllen konnten. „Es ist gerade für unsere jungen Talente eine hervorragende Gelegenheit, um bereits in Rio wertvolle Olympiaerfahrungen zu sammeln. Damit erhöhen wir die Motivation und die Erfolgschancen für die darauffolgenden Olympischen Spiele“, kommentiert Teamchef Tom Reulein.

Das detaillierte Selektionsreglement „Segeln“ der Swiss Sailing Team AG, die Leistungsrichtlinien von Swiss Olympic und das  ISAF/IOC Qualification System – Games of the XXXI Olympiad – Rio 2016 finden Sie unter der nachfolgenden Links.

Swiss Sailing Team - Selektionsreglement Segeln 

Swiss Olympic – Leistungsrichtlinien des Executiverats

ISAF / CIO Rio 2016


Eine Schweizer Weltmeisterin im Laser 4.7

Medaillen am laufenden Band für die Schweizer Nachwuchssegler. Nach Maud Jayet im Laser Radial und Martina Müller im Optimist hat sich nun Aysa Luvisetto auf höchstem Niveau. Sie ersegelte den Weltmeistertitel in dieser Bootsklasse zum ersten Mal überhaupt für die Schweiz.

Die Genfer Seglerin Asya Luvisetto, Mitglied im Segelteam der Société Nautique de Genève, hat die Weltmeisterschaft in der Laser 4.7 Klasse in Karatsu, Japan gewonnen. Sie dominierte das Feld der 36 Konkurrentinnen von Beginn an.

Der Laser 4.7 ist ein Ein-Hand Segelboot für Nachwuchssegler und gilt als Vorbereitungsboot für die Olympischen Bootsklasse Laser Radial, in welche die Damen ab 15 Jahre umsteigen können.

Die Windbedingungen waren nach den Durchzug eines Taifuns unmittelbar vor Regattabeginn nicht einfach. « Es hatte hohen Wellen und viel Wind, sodass wir im Vorfeld nicht viel auf dem Wasser trainieren konnten » erklärt SNG-Coach Eze Schargorodsky. « Aber die darauffolgenden Leichtwindbedingungen waren perfekt für Aysa, die noch nicht so gross gewachsen ist ». Die 17jährige gebürtige Italienerin, die seit 2010 in Genf lebt, hatte noch vor Ort stark steigern können. « Wir hatten einen Top 10 Platz angepeilt, aber dieser Sieg ist natürlich absolut fantastisch ! ».

Asya Luvisetto freut sich sehr über den Weltmeistertitel : « Ich bin sehr zufrieden, habe aber noch gar nicht so richtig realisiert, was hier in Japan passiert ist. Dieses Ergebnis übertrifft alle meine Erwartungen, ich bin begeistert ! Ich habe das ganze Jahr für diese Weltmeisterschaft hart trainiert, vor allem im Konditionsbereich. Ich bin noch nie in Japan gesegelt, aber die Bedingungen waren denen am Genfer See sehr ähnlich » so Aysa.

Das war die erste Schweizer Goldmedaille an einer Weltmeisterschaft in dieser Bootsklasse überhaupt. Die starke Leistung wurde noch von einem 14. Platz (Goldfleet) durch Alexis Mégevand und einem 13. Platz (Silverfleet) von Arthur Baudet komplettiert.

Alle Resultate


Newsletter #4

Liebe Segelsportenthusiasten,

Sommerzeit ist die Zeit der Internationalen Meisterschaften. Es ist die Zeit, in der sich unsere Athleten und ihre Coaches auf Welt- und Europalevel mit den führenden Segelnationen vergleichen und ihr Leistungsvermögen am Tag X abrufen müssen. Das ist, wenn man die bisherigen Saisonergebnisse anschaut, bootsklassenübergreifend in beeindruckender Art und Weise gelungen. Auch deswegen dieser Stelle sei allen hieran beteiligten Personen, Organisationen und Institutionen für ihre Motivation, Engagement und eine nachhaltige Unterstützung gedankt!

Viel Freude beim Lesen!

Index  : 

NACRA17 – INTERVIEW MIT MATIAS BÜHLER

SST: Nathalie und du habt gerade die Europameisterschaft in La Grande Motte auf Rang 8 beendet. Seid ihr mit diesem Ergebnis zufrieden?

Matias: Ja, ich denke, wir haben unser reines Ergebnisziel erreicht, die inhaltlichen Ziele bezüglich unserer Leistungsentwicklung hätten wir aber schon gerne noch besser erfüllt. Wir freuen uns jetzt darauf, an diesen Punkten während den kommenden Regatten arbeiten zu können.

SST : Wie bewertet ihr denn insgesamt eure Leistungsentwicklung in dieser Saison? 

Matias : Grundsätzlich können wir mit der Saison 2014 bis jetzt zufrieden sein. Gemessen an unserem Ergebnisziel für die Olympischen Spiele in Rio 2016 liegen wir derzeit mit der Leistungskurve aber eher am unteren Ende unserer Erwartungen. Wir müssen einfach weiterarbeiten nach dem Motto «harder and smarter», um uns jeden Tag ein kleines Stück zu verbessern und unseren Traum wahrwerden zu lassen.

SST : Kannst du uns etwas genauer sagen, wie euer Team arbeitet ?

Matias : Nach den Olympischen Spielen 2012 in London haben ich zusammen mit Nathalie Brugger unser Training mit einem klaren Ziel begonnen : eine Medaille an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016. Seitdem arbeiten wir zusammen mit SST daran, ein «winning team» mit unserem technischen Coach, Sebbe Godefroid, um uns herum zu etablieren. Bereits letztes Jahr haben wir eine Sparring-Partnerschaft mit dem spanischen Team Iker Martinez und Tara Pachebo gestartet, die bis zur WM in Santander andauert. Das Konditionstraining wird von SST National Physic Coach Fabian Neunstöcklin aus der Schulthess Klinik geleitet, ich werde zusätzlich noch von Xavier Gargallo Sabella in Barcelona betreut. Mit Roberta Antonini ist nun eine anerkannte Sportpsychologin aus Lausanne zu uns gestossen, die bereits mit Nathalie erfolgreich gearbeitet hat.

SST : Was sind eure Ziele an den zwei nächsten Grossveranstaltungen, dem Rio Testevent und der ISAF Weltmeisterschaft in Santander ? 

Matias : Für diese beiden Events haben wir komplett unterschiedliche Zielstellungen. Am Rio Testevent liegt der Fokus auf inhaltlichen Zielen. Wir wollen die dortigen Wind- und Strömungsmuster analysieren, aber auch die Rahmenbedingungen an Land wie Hafen und Unterkunft näher kennenlernen. An der WM in Santander wollen wir in die TOP 10 Nationen segeln, um die Schweiz bereits jetzt schon für die Olympischen Spiele qualifizieren zu können.

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© Jürg Kaufmann/Swiss Sailing Team

FAHRNI / SIEGENTHALER QUALIFIZIEREN SICH FÜRS SST NATIONALTEAM

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler sicherten sich mit einem sehr guten 12. Platz an den Europameisterschaften in Athen die Nationalteam-Qualifikation für die kommende Saison. Bei schwierigen Wind- und Wellenbedingungen konnten Fahrni / Siegenthaler mit drei Platzierungen in den Top 10 in einem mit 51 Booten stark besetzten Feld, eine solide Basis für die spätere Endplatzierung schaffen.

Linda Fahrni: „Wir sind mit einem guten ersten Tag in die Regatta gestartet und konnten uns trotz kleinen Ausrutschern bis zum Schluss steigern. Dieses Schlussresultat freut uns sehr, auch in der Hinsicht, dass wir noch viel Verbesserungspotenzial haben.“

Auch Maja Siegenthaler äusserte sich begeistert: „Unglaublich, wir sind im Nationalteam! Mit dieser Qualifikation haben wir überhaupt nicht gerechnet, umso mehr freuen wir uns jetzt einen grossen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Danke an alle, die uns bis hier hin unterstützt haben!“

Die beiden 21-jährigen Nachwuchsseglerinnen vom Thunersee Yacht Club trainieren erst seit Ende 2013 im Elitekader des Swiss Sailing Teams und konnten sich in kürzester Zeit in der erweiterten Weltspitze etablieren.

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© Swiss Sailing Team

ISAF YOUTH WORLDS TAVIRA (POR)

Mit einer Rerkordbeteiligung von 367 Seglerinnen und Segler aus insgesamt 67 Nationen ging vergangene Woche die 44. Edition der ISAF Youth Worlds in Tavira (Portugal) zu Ende. Weil der östlich wehende “Levate”-Wind die Entwicklung der an der Algarve so typischen Thermik beeinträchtigte, herrschten überwiegend Leichtwindbedingungen mit vielen Startverschiebungen. Trotzdem konnten die meisten Wettfahrten, wenn auch erst gegen späten Nachmittag, durchgeführt werden.

Maud Jayet, die gerade erst eine Bronze Medaille an der Radial Junioren Europameisterschaft in Egaa (Dänemark) gewonnen hatte, gehörte auch in Tavira zu den Topfavoriten. Die ganze Woche zeigte sie  eine stabilen Leistung, verpasste das Podium erst auf der zweiten Kreuz der letzten Wettfahrt und wird Vierte – Medaille en Chocolat. Lasercoach Olivier Terrol: “Sie hat bis zum Schluss gekämpft und ihr Bestes gegeben!”.

Auch die anderen Teams konnten überzeugen: Max Haenssler segelte mit drei TOP 5 Platzierungen auf den 10. Rang, Maxime Bachelin / Philippe Pittet wurden gute 11. und Salome Rouiller / Louise Thilo beendeten ihre erste ISAF Jugend-WM auf Platz 23. Team Leader Marco Versari zu den Ergebnissen seiner Seglerinnen und Segler: “Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team, schliesslich haben wir auch in der Nation Trophy als 15. Nation so gut wie selten zuvor abgeschnitten.”

Alle Ergebnisse

© Swiss Sailing Team

SST PRESENTATION DAY IM VERKEHRSHAUS LUZERN AM 31.8.2014

Im Rahmen der Sonderausstellung „Segelnation Schweiz“ im Verkehrshaus Luzern, präsentiert sich das Swiss Sailing Team und sein Elitekader ganztägig am Sonntag, den 31.8.2014. Es wird zudem über das offizielle Selektionskonzept „Segeln“ von Swiss Olympic sowie den aktuellen Stand der Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Rio 2016 informiert.

In einer exklusiven Premiere zeigen wir das neueste SST Promotionvideo von Jürg Kaufmann, welches erst an der Testevent Regatta in Rio de Janeiro gedreht wird – ein absolutes MUSS für alle Segelfreunde! Die Teampräsentation findet jeweils um 11:15 Uhr (nur mit persönlicher Einladung), 13:30 Uhr und 15:15 Uhr im Vortragssaal des Hans Erni Museums statt.

Nutzen Sie die Gelegenheit, unsere Athletinnen und Athleten persönlich zu treffen und auch unseren Jüngsten, dem Optimisten WM-Team bei einer Trainingseinheit im Wasserbassin  des Verkehrshaus zuzuschauen. Wir freuen uns, Sie in einmaliger Atmosphäre mit der Alinghi SUI100 im Original begrüssen zu können.

Ihre reduzierte Eintrittskarten (Einzeleintritt CHF 20.- statt 30.- und Familienkarte CHF 45.- statt 65.-) können Sie direkt bei office@swiss-sailing-team.ch bestellen. Wir senden Ihnen diese per Post zu.

Mehr Information

© www.verkehrshaus.ch

FRANCIS STOCKBURGER VERABSCHIEDET SICH AUS DEM SST VERWALTUNGSRAT

Francis Stockburger hat seine Tätigkeit im Verwaltungsrat der Swiss Sailing Team AG zum 30 Juni dieses Jahres aus privaten Gründen aufgegeben. Seit November 2010 gehörte er diesem obersten Steuerungsgremium des Olympischen Segelsports in der Schweiz an und hat massgeblich zum heutigen Erfolg von SST beigetragen. Als erfahrener Segelsportfunktionär und Mitglied des Club Nautique de Morges, er war bereits Präsident des Zentralvorstandes von Swiss Sailing, konnte er sein fachliches Wissen auch dem SST Selektionsausschuss unter dem Vorsitz von Tom Rüegge zur Verfügung stellen. Der gesamte Verwaltungsrat bedankt sich bei Francis Stockburger für seine geleistete Arbeit und wünscht ihm viele schöne Segeltage! 

ERGEBNISSE

Optimist:

3. Platz Martina Müller, Europameisterschaft, Dublin (IRL)

420er: 

1. Platz Kilian Wagen / Gregoire Siegwart, Dutch Youth Regatta, Workum (NED)

2. Platz Maxime Bachelin / Philippe Pittet, Young European Sailing, Kiel (GER)

11. Platz Maxime Bachelin / Philippe Pittet, ISAF Jugend-Weltmeisterschaft, Tavira (POR)

Laser 4.7 und Radial

3. Platz Maud Jayet, Jugend-Europameisterschaft, Egaa (DEN)

4. Platz Maud Jayet, ISAF Jugend-Weltmeisterschaft, Tavira (POR)

10. Platz Max Haenssler, ISAF Jugend-Weltmeisterschaft Tavira (POR)

Laser Standard

13. Platz Nils Theuninck, Warnemünder Woche, Rostock (GER)

3. Platz Nils Theuninck, U19 Junioren Europameisterschaft, Torbole (ITA)

470er: 

5. Platz Guillaume Rigot / Fabrice Rigot, Jugend-Weltmeisterschaft, Cervia (ITA)

12. Platz Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, Europameisterschaft, Athen (GRE)

49er FX:

28. Platz Fiona Testuz / Livia Naef, Europameisterschaft, Helsinki (FIN)

RSX Windsurfing

38. Platz, Mateo Sanz Lanz, Europameisterschaft, Cesme (TUR)

Nacra17:

8. Platz Nathalie Brugger / Matias Bühler, Europameisterschaft, La Grande Motte (FRA)

© Swiss Sailing Team

Martina Müller gewinnt Bronze Medaille an Europameisterschaft der Optimisten

Die 14jährige Müller vom Yacht Club Horgen segelt souverän aufs Podium.

Rund 250 Seglerinnen und Segler aus 44 Nationen nahmen an der diesjährigen Europameisterschaft der Optimisten, der weltweit am meisten verbreiteten Nachwuchsbootsklasse, teil. Bei schwierigen Wettkampfbedingungen, ständig drehende Winde und viel Meeresströmung, konnten 9 Wettfahrten absolviert werden.

Martina Müller, seit 2 Jahren Mitglied im Talent Pool des Swiss Sailing Teams (SST), konnte sich von Beginn an schon in der Führungsgruppe im Feld der 101 Damen festsetzen und segelte mit insgesamt fünf Top 10 Platzierungen souverän auf den dritten Platz. Mit der Bronze Medaille gewinnt Martina Müller die erste Medaille an EM oder WM in dieser Bootsklasse überhaupt für Schweiz. Europameisterin wurde Ebru Bolat aus Rumanien, Silber ging an die Spanierin Iset Segura.

Grundlage für diesen historischen Erfolg ist das auf allen Ebenen gut abgestimmte Nachwuchsförderungskonzept von Verband und Swiss Sailing Team AG. Teamchef Tom Reulein:“ Dieses tolle Ergebnis ist kein Zufall. In dem nun schon mehrere Jahre umgesetzten Förderkonzept stimmen Trainingsquantität und Betreuungsqualität, so konnte sich das Leistungsniveau  kontinuierlich steigern. Das ist der gemeinsame Verdienst aller beteiligten Institutionen wie der Optimisten Klassenvereinigung, dem Regionalkader mit Trainer Sebastian Beer und dem SST Talentpool Programm, die allen an einem Strang ziehen. Die Bronze Medaille hat sich Martina aber selbst ersegelt! Das ist hochverdient und dazu gratuliere ich ganz herzlich!“

Im Oktober steht dann die Weltmeisterschaft der Optimisten in San Isidro (Argentinien) an. Auch dort wird die Schweiz mit einem leistungsstarken Team vertreten sein.


Newsletter #3

Liebe Segelenthusiasten,

Wir sind mitten drin in der Saison 2014 und sowohl unsere Nachwuchs- wie auch unsere Spitzensegler konnten ihr Können an internationalen Regatten beweisen – die Ergebnisbilanz ist beeindruckend. Das Highlight im Juniorenlevel ist und bleibt die ISAF Youth Worlds, wofür sich wiedereinmal nur die aussichtsreichsten Talente qualifiziert haben. Doch auch hinsichtlich der Entwicklung der Technologie haben wir mit dem SST Strömungsprojekt entscheidende Schritte gemacht. All das ist auch Ernesto Bertarelli nicht entgangen, der sich nachfolgend im Interview über das Swiss Sailing Team äussert.

Sehr spannend – lesen!

Index  :


SWISS SAILING TEAM – EIN INTERVIEW MIT ERNESTO BERTARELLI

Was ist Ihre Ansicht zur Swiss Sailing Team AG?

Ernesto Bertarelli (EB):  Swiss Sailing Team hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Unter dem Einfluss von Alex Schneiter als Präsident des Verwaltungsrates und seinem Team scheint man auf guten Wegen zu sein. Damit man im Segelsport auf internationalem Niveau Erfolg haben kann, sind nach meiner Meinung zentralisierte und koordinierte Anstrengungen in unserem Sport notwendig und das ist meiner Ansicht nach ohne eine professionelle Struktur auf nationaler Ebene unmöglich. Leider unterstützt die Schweiz im Gegensatz zu anderen Nationen ihre Sportler nur in geringem Ausmass. Daraus resultiert die Notwendigkeit, neben den Bundesmitteln ein Maximum an privater Unterstützung zu bündeln, um diese Mittel dann effektiv und für eine gemeinsame Vision einzusetzen.

Welche Bedeutung hat der Verband für das Segeln in der Schweiz?

EB: Die Schweiz ist eine Seglernation! Die Erfolge unserer Teams auf den Weltmeeren sind der beste Beweis dafür. Es ist deshalb unerlässlich, das wir einen Segelverband haben, der sich seinen Verantwortlichkeiten stellen kann. Das Segeln in der Schweiz findet in verschiedenen Regionen, Sprachräumen, auf verschiedenen Seen statt. Es ist also vordringlich, dass der Verband diese Kompetenzen zusammenführt und das Beste daraus macht, um auf internationalem Niveau um Titel mitgekämpft werden kann.

Welches sind die verschiedenen Möglichkeiten, die sich Jugendlichen heute im Vergleich  zu vor 10 Jahren bieten?

EB: Ich bin auf diesem Gebiet kein Experte, aber ich denke, dass die Clubs heute eine hervorragende Arbeit leisten, um den Segelsport einer grossen Mehrheit zugänglich zu machen. Wir sponsern zum Beispiel mit unserer Familienstiftung eine Initiative von Swiss Sailing namens „New Kids on the Water“. Diese hat zum Ziel, Kindern einen ersten Kontakt mit dem Segeln zu ermöglichen. Ich denke es ist entscheidend, wie übrigens in anderen Sportarten auch, sich mit dem Nachwuchs zu beschäftigen und dass die Erfahrensten ihre Leidenschaft für unseren Sport mit den Jüngsten teilen.

Ist das der Alinghi – Effekt?

EB: Man spricht oft über den Alinghi – Effekt. Ich denke, dass wir heute bereits die Früchte des Alinghi – Effekts ernten. Die Kinder, die 2003 im Optimist segelten, sind heute bereits teilweise Profisegler  geworden. Ich erwähne dazu das Team Tilt, die Red Bull Youth America’s Cup Mannschaft angeführt von Lucien Cujean, Realteam mit Jérôme Clerc, die Schwestern Mettraux unterwegs zum nächsten Volvo Ocean Race mit dem Team SCA, die Teams der Nationalkader, die auf dem Weg zu den Olympischen Spielen sind. All diese jungen Segler – und ich habe einige sicher nicht genannt – sind das Resultat dessen, was man die „Generation Alinghi“ genannt hat. Und ich hoffe, dass es davon noch eine ganze Reihe weiterer gibt. Heute sind sie es, die zu Vorbildern des aktuellen Nachwuches geworden sind und versuchen, die bestehenden Kräfteverhältnisse ins Wanken zu bringen.

Ein Rat für die Athletinnen und Athleten?

EB:  Ich denke, dass die heutigen Athletinnen und Athleten vor allem etwas wagen sollten. Das ist eine der Vorteile der Jugend: den Mut zu haben, etwas zu unternehmen, sich anderswo  hinzuwagen, um zu erfahren, wie es dort gemacht, sich zu 200% auf ein Projekt zu konzentrieren, Opfer zu bringen im Hinblick auf ein mögliches Resultat: Wagt zu Träumen!

Foto : Ernesto Bertarelli am Steuer seiner D35 anlässlich des Sieges am Grand Prix les Ambassadeurs in der SNG © Loris von Siebenthal/Vulcain Trophy

SCHWEIZER TEAM FÜR ISAF YOUTH WORLD CHAMPIONSHIP SELEKTIONIERT

Maud Jayet (CNP), Max Hänssler (AVP), Maxime Bachelin (CVV), Philippe Pittet (YCB) sowie Salomé Rouiller (CNM) und Louise Thilo (CNP) wurden aufgrund ihrer Ergebnisse an den jeweiligen Qualifikationsregatten für die Teilnahme an den ISAF Youth Sailing World Championships selektioniert. Dieses Highlight-Event findet vom 12. bis 19. Juli in Tavira, Portugal statt.

Für Maud, Maxime und Phillipe ist es bereits die zweite Teilnahme an dieser prestigeträchtigen Weltmeisterschaft, an der jeweils nur ein Boot pro Disziplin pro Nation teilnehmen kann. Maud Jayet überzeugte bereits durch den Overall-Gewinn der Qualifikationsregatta am Gardasee, so dass die Erwartungen für Tavira hoch sind: ein Diplom! Bachelin / Pittet setzen sich aufgrund kontinuierlicher Leistung gegen ihre Teamkollegen Wagen / Siegwart durch und haben sich mit einem TOP 10 ebenfalls ein ehrgeiziges Ziel gesteckt.

Max Hänssler tritt nun in die Fusstapfen von Sebastien Schneiter, der letztes Jahr Bronze in Zypern gewann. Auch für Salomé und Louise wird es nach knapper Qualifikation um das Sammeln von Erfahrung gehen. Eines haben aber bereits alle Teilnehmer schon gelernt: Es geht um jeden einzelnen Punkt!

Teamleader und 420er Coach Marco Versari (SST Junior National Coach) sowie Olivier Terrol als Laser Coach werden sich nun mit ihren Seglern intensive auf die ISAF Youth Worldchampionships vorbereiten, um die bestmöglichsten Ergebnisse mit nach Hause zu bringen.

http://www.isafyouthworlds.com/home.php

© Juerg Kaufmann - Marco Brunner / Swiss Sailing Team

SST STRÖMUNGSPROJEKT FÜR DIE ISAF WELTMEISTERSCHAFT IN SANTANDER

„Die Regattabahnen vor Santander sind hinsichtlich Wind- und Strömungsbedingungen noch ein Tick komplizierter einzuschätzen als diejenigen an den Olympischen Spielen 2012 in Weymouth. Deswegen haben wir ein Strömungsprojekt initiiert, um unseren Seglern und Coaches eine verlässliche Datenbasis anbieten zu können.“ so Teamchef Tom Reulein.

Hard- und Software wurden von Swiss Sailing Team zusammen mit  PhD Luca Galantucci entwickelt und bereits erfolgreich in der Realität getestet. Auch Julien Pillet von der Ecole Polytechnique Fédérale  de Lausanne (EPFL) hat sowohl die Methode als auch die Qualität des Projektes bestätigt.

Auf Basis von mehreren hundert Einzelmessungen mit speziell entwickelten GPS-Bojen konnte ein lückenloser Strömungsatlas erstellt werden, welcher die Änderungen der Meeresströmungen in Richtung und Stärke in Stundenabständen detailliert darstellt.

„Mit diesem Strömungsatlas können wir uns in den nächsten Monaten ganz akribisch auf die Weltmeisterschaften vorbereiten. Schliesslich wollen wir die Schweiz in einigen Bootsklassen bereits die Nationenqualifikation erreichen.“ äussert sich Tom Reulein zuversichtlich.

www.santander2014.com

© Swiss Sailing Team

LIVIA NAEF UND IHR 49ER FX TRAININGS-SIMULATOR

Das Video auf dem 49er FX Trainingsimulator von Livia Naef, Vorschoterin des B-Kaderteams mit Fiona Testuz, hat viel Aufmerksamkeit rund um die Welt erhalten. Eine einfache Vorrichtung, um speziell die Qualität des konditionellen Training an Land zu verbessern. „Ich habe ein ähnliches Trainingssystem bei der Dänischen Mannschaft gesehen und unser Coach Marcin Czajkowski hat uns geraten, so etwas für unser Heimtraining zu konstruieren. Ich war bisher zu langsam beim Gennacker hissen und mit diesem System kann ich jetzt die gleichen Bewegungen wie auf dem Boot trainieren. Ziel ist, dass ich das jetzt minimum vier Mal in der Woche mache..."

Das Video ist unter folgenden Link zu sehen

© Youtube/Livia Naef

ZOOM AUF RIO DE JANEIRO - OLYMPIC TESTEVENT 2014

Zwei Jahre vor den Olympischen Spielen findet das erste offizielle Olympic Testevent auf den Regattabahnen in und ausserhalb der Bucht von Rio de Janeiro statt. Diese Veranstaltung dient sowohl dem Organisationkommittee um ROCOG Sailing Manager Walter Bödener als auch für die Athleten, Coaches und Teamleaders als wichtiger Prüfstein für die Durchführung der olympischen Wettfahrten.

Das Swiss Sailing Team nimmt mit Nathalie Brugger / Matias Bühler (Nacra17), Yannick Brauchli / Romuald Hausser (470M), Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (470W) und RSX Windsurfer Mateo Sanz Lanz nahezu in Vollbesetzung teil. Neben den zugehörigen Coaches sind auch SST Meteorologe Chris Tibbs, Athletensupporter Marco Brunner und Teamchef Tom Reulein vor Ort, um eine detaillierte Revieranalyse vornehmen zu können. Vor allem die Messung der komplizierten Meeresströmungen stehen hierbei im Focus.

Die SST Delegationsdaten sind der 27.7. – 10.8.2014. Die ersten Wettfahrten starten in den Bootsklassen ab dem 3./4.8.2014, die abschliessenden Medal Races finden am 7./8./9. August statt. SST wird täglich von diesem Event berichten.

www.aquecerio.com/sailing2014/en/index.html

© DR

MIT TOP-LEISTUNG IN DIE SAISON 2014

Nach einem intensiven Wintertraining haben sich bereits erste Erfolge bei den Frühjahrsevents eingestellt. Sowohl bei den Optimisten, im Talentpool und Youthteam in der zweiten Bootsklasse Laser 4.7, Radial und Standard sowie im 420er als auch in den Olympischen Bootsklassen im B-Kader undNationalteam – die Athleten des Swiss Sailing Teams zeigten hervorragende Leistungen und ersegelten bereits viele TOP 10 Ergebnisse.

Optimist:

2. Platz (151 Boote) Nicolas Rolaz, Coup Internationale de printemps, Cannes (FRA)

7. Platz (151 Boote) Nick Zeltner, Coup Internationale de printemps, Cannes (FRA)

Laser 4.7, Radial, Standard:

4. Platz (119 Boote) Asya Luvisetto, Europa Cup Marseilles (FRA)

1. Platz (67 Boote) Maud Jayet, Europa Cup Malcesine (ITA)

2. Platz U19, Nils Theuninck, Europa Cup Marseilles (FRA)

420er:

1.Platz Kilian Wagen / Gregoire Siegwart, 40th Torneio Carnivale Vilamura (POR)

2.Platz Maxime Bachelin / Phillipe Pittet, Selection Interligue, Marseillan (FRA)

RS:X Windsurfing:

12. Platz Mateo Sanz Lanz, Weltcup Palma de Mallorca (ESP)

470 W:

6. Platz Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, Trentino Olympic Week, Riva (ITA)

2. Platz Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, EUROSAF Champions Sailing Cup, Medemblik (NED)

470 M:

13. Platz Yannick Brauchli / Romuald Hausser, Weltcup Palma de Mallorca (ESP)

6. Platz Yannick Brauchli / Romuald Hausser, Trentino Olympic Week, Riva (ITA)

Nacra17:

8. Platz, Matias Bühler / Nathalie Brugger, Weltcup Hyeres (FRA)

7. Platz Matias Bühler / Nathalie Brugger, EUROSAF Champions Sailing Cup, Medemblik (NED)

Foto : Linda Fahrni et Maja Siegenthaler, médaille d'argent à Medemblik © Zizi Staniul/Swiss Sailing Team

Bühler / Brugger mit Rang 8 am Weltcup in Hyères

Qualifikation fürs Nationalteam im kommenden Jahr gesichert

Mit insgesamt 77 Booten ging ein starkes Teilnehmerfeld in der neuen olympischen Klasse Nacra 17 am Weltcup im südfranzösischen Hyeres (FRA) an den Start. Unter den führenden Segelnationen wie Frankreich, England und Australien haben sich mittlerweile auch Nathalie Brugger und Matias Bühler (Gstaad Yacht Club) etabliert.

Nach einer soliden Qualifikationsrunde mit einem Wettfahrtsieg und zwei zweiten Plätzen lagen sie auf Rang 4 im Zwischenklassement. Auch in der Finalrunde, in der nur noch die besten 39 Boote gegeneinander segeln, überzeugte das Duo mit viel Olympiaerfahrung durch eine Reihe von einstelligen Platzierungen. Lediglich eine Disqualifikation wegen Frühstart verhinderte den Sprung nach weiter oben in der Ergebnisliste.

In einem nervenaufreibenden Medal  Race der besten 10 Boote belegten Bühler / Brugger den 7. Platz. Dies lässt sie den diesjährigen Weltcup in Hyeres auf Rang 8 beenden. Das bedeutet gleichzeitig die frühzeitige Requalifikation für das Nationalkader des Swiss Sailing Teams im kommenden Jahr.

Nathalie Brugger nach dem Medal Race “Es war eine sehr komplizierte Wettfahrt, aber wir haben gekämpft und konnten noch gut auf den 7. Platz vorsegeln, das freute uns sehr.“ Matias Bühleräusserte sich ebenfalls positiv über das Endergebnis: “Sicher war das nicht unsere beste Leistung hier in Hyeres, aber wir haben viele Dinge verbessern können und wir sind echt happy über eine solch frühe Requalifikation für das Nationalteam nächstes Jahr.“

Nach einer kurzen Regeneration steht neben einer weiteren Regatta in Medemblik (NED) schon die Vorbereitung auf die Europameisterschaft anfangs July in La Grand Motte (FRA) auf dem Programm. Höhepunkt ist die Weltmeisterschaft in Santander (ESP), an der das Team bereits die Nationenqualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Auge haben.


Newsletter #2

Liebe Segelsportenthusiasten,

Es ist Regatta-Zeit: der ISAF Weltcup in Palma ist erfolgreich absolviert, das SST Youth Team und Talentpool haben ihre Wintertrainingsprogramm abgeschlossen und segeln bald ihre ISAF Youth World Ausscheidungen. Seit 1. März neu an Bord des SST Selektionsausschusses ist der bekannte Genfer Segler Pierre-Yves Jorand und SST Teamdoktor Chris Schmidt gibt Einblicke in seine Arbeit mit den SST Athleten.

Wieder einmal eine Menge interessante News zum Lesen!

Viel Spass!

Index  :


SST TEAMCHEF TOM REULEIN ZUM EUROPÄISCHEN WELTCUPAUFTAKT IN PALMA

882 Segler aus 55 Nationen: Rekordbeteiligung am diesjährigen ISAF Worldcup in Palma de Mallorca. Auch für das Swiss Sailing Team gehört diese Regatta zur Saisonplanung und dient traditionell als erste Standortbestimmung nach einem langen Wintertraining. Bei eher unüblichen und stark gemischten Windbedingungen gelangen den SST Athleten sehr gute Einzelplatzierungen, der Einzug ins Medal Race erreichte allerdings kein Schweizer Boot.

Wie fällt ihre Bilanz der ersten europäischen Weltcups in Palma aus: „Trotz stark gestiegenem Niveau in den Fleets, sind wir bei Nacra17 (12. Platz), 470 M (14. Platz) und RSX M (12. Platz) sehr nahe an der Weltspitze dran. Die einstelligen Platzierungen im Qualifying wie auch in der Finalround beweisen, dass bei ihnen das Potential für TOP 10 auf alle Fälle gegeben ist. Mati und Nathalie hatten mit einem unverschuldeten Crash, Bootsreparatur und einige Kenterungen eine eher harte Woche. Für Mateo als Leicht- und Mittelwindspezialist gab es zuweilen ein Tick zuviel Wind, bei 6 – 11 Knoten ist er jedoch einer der schnellsten im Feld. Persönlich froh bin ich darüber, dass Yannick und Romuald eine gute Regatta gesegelt sind. Das gibt Selbstvertrauen für den Weltcup in Hyères.“

Und die weiteren SST B-Kader Projekte? „Guillaume Girod (52. Platz) mit Coach Lionel Pellegrino ist auf einem guten Weg seitdem er sich wieder voll auf das Segeln konzentriert. Linda und Maja (31. Platz) müssen sich in ihrem ersten Jahr auf der Elitetour noch an das Segeln in grossen und leistungsstarken Fleets gewöhnen. Dank der intensiven Kooperation mit dem polnischen Topteam können schon deutlich mehr als es das Resultat vermuten lässt. In der 49er FX Klasse haben Fiona und Livia (34. Platz) vor allem im Silverfleet solide Platzierungen segeln können, das Zukunfts-Ziel heisst jetzt Goldfleet".

Ein Ausblick auf den nun anstehenden Weltcup in Hyeres? „Es ist konzentriertes Weiterarbeiten angesagt. Die wesentlichen Erkenntnisse aus den Analysen von Palma werden in die Vorbereitung für Hyères integriert und umgesetzt. Wir können schon mit einem gutem Selbstvertrauen an diesen Weltcup-Event reisen und ich bin optimistisch, dass dann auch wieder ein Schweizer Boot ins Medal Race segeln kann!“

Weitere Informationen

 © Marco Brunner/Swiss Sailing Team 

PIERRE YVES JORAND IST NEUES MITGLIED IM SST SELEKTIONSAUSSCHUSS

Seit dem 1. März 2014 gehört der Genfer Segler Pierre-Yves Jorand, zweimaliger America`s Cup Gewinner mit Alinghi, dem Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team an.

Nach einer Olympiateilnahme 1992 (Speedski) in Albertville, hat sich Pierre-Yves seit mehr als dreissig Jahren dem Segelsport verschrieben. An Bord des Alinghi Teams in der D35 und Extreme 40 Klasse, konnte er neben dem America`s Cup bereits viele nationale und internationale Titel sammeln. Unter anderem ist er mehrfacher Gewinner des legendären Bol d`Or. Diese vielfältigen Erfahrungen im Spitzensport stellt er nun seinen Kollegen im Selektionsausschuss Tom Rüegge (Präsident) und Tom Reulein (SST Teamchef) zur Verfügung.

„Als ich damals Geschwindigkeits-Skifahren betrieben habe, konnte ich viel von dem Fördersystem für junge Schweizer Sportler profitieren“, sagt Pierre-Yves Jorand. „Heute ist es Zeit, etwas an den Nachwuchs zurückzugeben. Gerne bringe ich meine Olympiaerfahrung und die Leidenschaft für das Segeln in die Arbeit mit dem Swiss Sailing Team ein. Ich glaube fest an das Potential der Athleten und freue mich, ihre Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren verfolgen zu können und gleichzeitig neue Talente bei den Jüngsten zu entdecken. Dieses Jahr konzentrieren wir uns auf die Weltmeisterschaften im September in Santander, dem ersten wichtigen Meilenstein zur Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.“

© Pierre-Yves Jorand

SST TALENTPOOL UND YOUTH TEAM WINTERTRAINING ERFOLGREICH ABSOLVIERT

Rund 450 Stunden an 120 Tagen haben die Seglerinnen und Segler des SST Talentpools und Youth Teams über das Winterhalbjahr auf dem Wasser trainiert. In insgesamt 6 Bootsklassen wurde ein attraktives Trainings- und Wettkampfprogramm mit internationalen Sparringspartnern absolviert.

So segelten die Optimisten bereits Ende Oktober das Teamrace in Berlin, wechselten dann nach Palma de Mallorca und konnten das gutbesetzte Teamrace in Monaco gewinnen. In Dongo fand gegen Ende März das Abschlusstraining mit Zizi Staniul und Antonis Drosopoulos statt.

Lasersegler Nils Theuninck trainierte mit seinen holländischen und belgischen Trainingspartnern in Cadiz und Lanzarote, das Laser Radial Team mit Coach Olivier Terrol segelte in Antibes und Barcelona. Die Mitglieder des Talentpools im Laser 4.7 absolvierten mit Coach Davide Deguine drei Trainingscamps in Hyères. David Biedermann und Max Haenssler qualifizierten sich anlässlich der Radial WM in Oman für das SST Youth Team.

Matias Bühler und Marco Versari betreuten den Talentpool und das Youth Team in der 420er Klasse. Von Imperia über Palamos nach Barcelona führte das intensive Trainingsprogramm, das mit dem Gewinn der Gold- und Bronzemedaille durch Wagen/Siegwart und Bachlin/Pittet an der 40. Torneio Internacional de Vela de Portugal ein erfolgreiches Ende fand. Im 470er schlossen sich Fabrice und Guillaume Rigot der leistungsstarken deutschen Nationalmannschaft an.

Die detailierte Analyse des Wintertrainings erfolgt nun durch die neue Software „Team Data Log“.

© Juerg Kaufmann/Swiss Sailing Team

ZOOM AUF SST TEAMARZT DR. CHRISTOPHER SCHMIDT

Seit 2 Jahren betreut nun schon Dr. Christopher Schmidt, Sportmediziner der Schulthess Klinik, als Teamarzt die Athleten des Swiss Sailing Teams. Die Grundlage hierfür bildet der jährlich durchgeführte sportmedizinische Gesundheitscheck,  welcher alle wichtigen Körperfunktionen einschliesst. „Hier erarbeite ich mit den Seglerinnen und Seglern ein Verständnis für die allfälligen Defizite oder Verletzungen. Weil die Athleten viel unterwegs sind, spielt die Organisation von Diagnostik und Therapie eine wichtige Rolle“, so Dr. Schmidt.

Eine telefonische Konsultation ist rund um die Uhr möglich und bei Notfällen haben SST Athleten einen schnellen Zugang zum gesamten medizinischen Serviceangebot der Schulthess Klinik und ihren weltweiten Partnerkliniken. Dies ist ein entscheidender Vorteil, weil im Spitzensport keine Zeit verloren werden darf.

„Sei es der Rückenschmerz oder eine komplexe Bandverletzung am Knie, wir versuchen immer als Team die Diagnostik, Prävention und Heilung zu begleiten. Mein Ziel ist es, die Athleten des Swiss Sailing Teams gesund und körperlich höchstleistungsfähig bis an die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zu bringen“, meinte Dr. Schmidt anlässlich seines Teambesuchs am Worldcup in Palma.

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 © Marco Brunner/Swiss Sailing Team

YANNICK BRAUCHLI UND DAS ERFOLGSMODELL „SAILBOX“

Yannick, was ist euer Jahresziel?
 "Wir sind auf Plan. Im September an der WM wollen wir versuchen, den 470-Männer-Olympia Startplatz zu erreichen."

Wie läuft eure Vorbereitung für die Spiele in Rio?
 "Die Saisonvorbereitungen waren intensiv und gut – mit intensiver Wasserarbeit vor Miami.  Eben sind  wir von Palma,  vom ersten europäischen Weltcup der Saison, nach Hause gekommen. Mit dem 14. Rang sind wir recht zufrieden - aber wir wissen auch, wo wir uns noch verbessern müssen!
"

Wie viele Tage und wo bist du dieses Jahr am Segeln? 
"Es werden 200 Tage sein: 125 Tage in Europa, 45 Tage in den USA,  und 30 Tage in Rio auf dem Olympia Revier."

Du bist quasi Profi-Segler ... "
Zeitlich auf jeden Fall. Olympischer Segelsport verlangt einen solchen Einsatz, wenn man nicht unter ferner liefen landen will.  Berufs-Segler kann ich mich dennoch nicht wirklich nennen. Eine Olympia-Kampagne bleibt für uns Athleten ein persönliches Investment. Klar, dass ist in finanzieller, aber vor allem in sozialversicherunsmässiger Hinsicht herausfordernd.



Wie hast du das für dich gelöst?
 "Zum Glück habe ich in SAILBOX einen für mich idealen Arbeitgeber gefunden, der mich in einem 20% Pensum angestellt hat. Somit sind meine Sozialleistungen gedeckt. Ausserdem sind Simon und Oli sehr flexibel und geben mir Arbeit, wenn ich zwischendurch Zeit habe. Ich bin sehr dankbar, dass sie mir diese Chance geben. Ausserdem finde ich die Idee hinter Sailbox genial."

Was machst du bei Sailbox?
 "Sailbox ist eine schnell wachsende Non-Profit-Organisation, die es jedermann ermöglicht, ganz einfach zu Segeln. Sailbox hat bereits diverse Standorte auf 11 Seen in der Schweiz und verwendet immer den gleichen Yacht-Typ „mOcean“. Momentan helfe ich vor allem in der Administration, da ich das auch von unterwegs machen kann. Wenn ich in der Schweiz bin, arbeite ich aber auch als Trainer bei den Regatta-, Starkwind und Gennaker-Trainings mit. Und wenn’s passt bin ich Skipper an einem der Corporate-Events, die Sailbox anbietet. Das ist auch eine perfekte Abwechslung vom Weltcup-Zirkus."

www.sailbox.ch und www.brauchli-hausser.blogspot.ch

 © Swiss Sailing Team/Sailbox

MUSTO – DER NEUE DYNAMIC PRO SCHUH IST DA

Mit dem britischen Schuhhersteller Clarks hat sich Musto einen kompetenten Partner ins Boot geholt. Das Ergebnis der Zusammenarbeit spiegelt sich unter anderem in einem grandiosen Racing Schuh wieder - dem Dynamic Pro. Musto´s seglerisches Know-how und Clark´s technisch, handwerkliches Können bildet die perfekte Ergänzung, um einen funktionellen Performance Schuh zu entwickeln.

Der Dynamic Pro verfügt über eine rutschfeste Sohle mit Lamellenstruktur, die bei jedem Wetter exzellenten Halt gewährleistet. Die ideale Passform und höchste Stabilität versprechen ein  perfektioniertes Laufgefühl. Zusätzlich besteht das Obermaterial (100% Polyamid) des Dynamic Pro aus Mesh Gewebe für einwandfreien Wasserablauf und Ventilation, um unerwünschte Feuchtigkeit aus dem Schuh zu transportieren. Auch das Innenfutter trägt dank geruchsabweisender Behandlung dazu bei, einer unangenehmen Geruchbildung entgegenzuwirken.

Der Dynamic Pro ist in zwei verschieden Farbvarianten erhältlich: Light Grey und Yellow.

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© Musto

Newsletter #1

Liebe Segelsportenthusiasten,

Winterzeit ist Vorbereitungszeit. Bereits seit November vergangenen Jahres sind unsere Trainer mit ihren Athleten und deren Sparringpartnern in der ganzen Welt unterwegs, um die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison 2014 zu schaffen. Swiss Sailing Team arbeitet aber auch an Land an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Schweizer Olympiasegelsport. Ein neuer Sponsor für das National A-Team wurde gefunden, die neue Planungs- und Analysesoftware „Team Data Log“ ist eingeführt. Zudem können wir auch noch neue Mitglieder im B-Kader und Youth Team willkommen heissen. Grund genug, um diese Newsletter von vorne bis hinten durchzulesen.

Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Index  :


TEAMWORK ENGAGIERT SICH FÜR DIE NATIONALTEAM-ATHLETEN DES SWISS SAILING TEAMS

Die Genfer Firma TeamWork setzt seine Förderung des Schweizer Segelsports weiter fort und unterstützt die Athleten des Nationalteams bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Die von dem heutigen Präsidenten, Philippe Rey-Gorrez, im Jahre 1999 gegründete TeamWork AG ist eine unabhängiger Anbieter für Dienstleistungen im Informatikbereich. Die Firmengruppe TeamWork, die zu den führenden Partnern von SAP in der Schweiz gehört, zählt rund 300 Mitarbeiter  in der Schweiz, Frankreich, Vietnam, Amerika und Singapur.

Mit dem Projekt „TeamWork – Voile et Montagne“ engagiert sich die Firma bereits seit 2009 für junge Seglerinnen und Segler. So werden die erfolgreichen 470er Olympiasegler Yannick Brauchli / Romuald Hausser bereits seit 2012 umfangreich unterstützt.

“Bei TeamWork haben wir uns entschieden, unsere Partnerschaft mit dem Schweizerischen Olympiasegelsport nochmals zu verstärken mit dem Ziel, den talentiertesten jungen Regattasegler in ihrem Streben nach Exzellenz zu helfen.“ erklärt Philippe Rey-Gorrez.

SST Teamchef Tom Reulein: “Mit der Unterstützung von TeamWork können wir unseren Seglerinnen und Seglern jetzt eine sehr viel bessere Perspektive bieten, sich voll auf ihre Olympiakampagne zu konzentrieren. Natürlich müssen sie jährlich die Leistungskriterien für das Nationalteam bestätigen, um diese Förderung zu erhalten. Das hält die Motivation hoch!“

Mehr Infos: www.teamworkvoileetmontagne.com et www.teamwork.net

© Christophe Breschi

MATEO SANZ LANZ – EIN AUSLANDSCHWEIZER AUF DEM WEG NACH RIO 2016

Bereits im Oktober 2013 hatte der SST Selektionsausschuss das eingereichte B-Kader Projekt von Auslandschweizer Mateo Sanz Lanz positiv bewertet. Nach der Freigabe des Spanischen Seglerverbandes und der Bestätigung durch die International Sailing Federation ist der Nationenwechsel von Mateo Sanz Lanz in die Schweiz unter Dach und Fach. „Wir freuen uns, dass es jetzt geklappt hat. Mateo ist topfit, hochmotiviert und hat ein enormes Leistungspotential vor allem bei Leicht- und Mittelwind“, so Teamchef Tom Reulein zu seinem neuen Athleten.

Mit seinen 20 Jahren hat der in Formentera lebende Windsurfer Mateo Sanz Lanz bereits einen beachtlichen Leistungsausweis vorzuweisen. Zweimal stand er schon auf dem Podest der ISAF Youth Worlds, 2010 in Istanbul gewann er sogar den heissbegehrten Weltmeistertitel. Die ersten Resultate bei der Elite in der vergangenen Saison lagen schon nahe an den Ergebniskriterien, die man zur Qualifikation in das SST Nationalteam erfüllen muss (EM: 19. Platz, WM: 25. Platz, Santander Testevent: 8. Platz).

Betreut wird Mateo von seinem langjährigen Coach Asier Fernandez, der anlässlich der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona auf dem damaligen Lechner A390 einen sehr guten 6. Platz belegte. Fernandez leitet das Zentrum Windsurfen auf Formentera, wo Mateo auch weiterhin in der Trainingsgruppe integriert bleibt. „Es ist mein absoluter Traum, die Schweiz erfolgreich an den Olympischen Spielen in Rio 2016 vertreten zu können“, so Mateo Sanz Lanz zu seinen neuen Perspektiven.

© DR

TEAMDATALOG - ERFOLGREICH VERNETZT

Seit Januar 2014 verfügt das Swiss Sailing Team und Swiss Sailing über das neue internetbasierte Softwaretool. Team Data Log erleichtert und systematisiert in erster Linie die Planungen von Athleten und Coaches. Zusätzlich bietet die Software die Möglichkeit zur umfangreichen Trainingsdokumentation und statistischen Auswertung der gesamten Segelaktivität. Sämtliche individuellen Inhalte können mit ausgewählten Partnern wie Coaches, Trainingspartnern oder Konditionstrainern geteilt werden, um eine enge und effektive Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Team Data Log wurde von dem ehemaligen 470er Segler Andrea Minetti, Tobias Vogler und Marco Versari entwickelt und wird seitens Swiss Sailing allen Regionen zur Verfügung gestellt. „Nach nur einem Monat sind die Nutzerzahlen von mehr als 100 Accounts sehr ermutigend. Klar ist auch, dass wir die Software entsprechend den Feedbacks und den Bedürfnissen der Nutzer weiterentwickeln werden“, sagte Andrea Minetti, CEO von wavein.ch.

Eine Testversion der Team Data Log Software können Sie einfach unter admin@teamdatalog.com anfordern.

www.teamdatalog.comwww.wavein.chwww.TVdesign.ch

© TeamDataLog

BIEDERMANN UND HAENSSLER FÜR DAS YOUTH TEAM QUALIFIZIERT

Anlässlich der Ende Dezember 2013 im Oman stattgefundenen Laser Radial Youth Worlds konnten sich die beiden Mitglieder des Talentpools David Biedermann und Max Haenssler für das SST Youth Team qualifizieren. Bereits im ersten Jahr nach ihrem Umstieg vom Laser 4.7 in den Laser Radial bewiesen die beiden Segler, dass sie sich in der U17-Wertung schon unter den TOP 10 der Weltklasse etabliert haben.

David Biedermann (Bordée de Tribord) fand den Einstieg in den Segelsport 2005 über den Optimist. Derzeit führt er noch die Europäische Jahresrangliste 2013 in der Laser 4.7 Klasse an. „Als ich lernte, wie das Segeln funktionierte, wollte ich immer mehr und mehr wissen. Die Natur zu nutzen, um sich über das Wasser zu bewegen, ist ein starkes Gefühl. Deswegen liebe das Segeln!“, so David zu seiner Passion. Im Frühjahr 2013 machte Max Haenssler (Amicale de voile de Portalban) durch einen Sieg am Laser Europa-Cup Gardasee auf sich aufmerksam. Der 16-jährige Segler, der nach 6 Jahren im Optimist in den Laser wechselte, hat seine Stärken vornehmlich beim Mittel- und Starkwind. Beide Segler werden von David Deguine trainiert, der schon seit mehreren Jahren als Coach für das Swiss Sailing Team unterwegs ist. David und Max haben sich eine erfolgreiche Olympiakampagne im 470er als langfristiges Ziel gesetzt.

Mitglieder im Youth Team profitieren von einem umfangreicheren Trainings- und Betreuungsprogramm, der professionellen sportmedizinischen Betreuung und Leistungsdiagnostik der Schulthess Klinik, den individuellen MUSTO Promotionsverträgen und einer zielgerichteten Karriereplanung. Beste Voraussetzungen also, um den Übergang vom Juniorenlevel hin zur Elite in den Olympischen Bootsklassen erfolgreich zu bewältigen.

© Marco Brunner/Swiss Sailing Team

«COOL AND CLEAN» - EN FAVEUR D'UN SPORT SAIN ET LOYAL

Für Jugendliche ist Sport gut für die Entwicklung von Körper, Geist und Kameradschaft. Dass Jugendliche gerne gewinnen, gerne schneller sein möchten als die anderen, das ist normal. Aber nur legal errungene Siege sind richtige Siege. Genau hier kommt das «cool and clean» ins Spiel. Fairness, rauch- und dopingfreier Sport sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Alkoholkonsum:

Dafür steht das von Swiss Olympic und den Bundesämtern für Sport (BASPO) und für Gesundheit (BAG) getragene Präventionsprogramm ein. «cool and clean» richtet sich an sportbegeisterte Jugendliche im Jugendsport und im Nachwuchsleistungssport.

Die Anmeldung erfolgt über den Sportverein, das Leistungskader oder die Swiss Olympic Label Schule. Wer mitmacht, setzt sich bewusst für einen fairen und sauberen Sport ein und hält sich an die «cool and clean»-Commitments. Der Name ist dabei Programm: «cool» steht für die Commitments «Ziele erreichen, «an die Spitze wollen und Fairplay, «clean bezieht sich auf Doping, Verzicht auf Tabak und Cannabis sowie massvollen Alkoholkonsum.

Sämtliche Juniorenkader (Talentpool und Youth Team) des Swiss Sailing Teams sind dem Präventionsprogramm «cool and clean» verpflichtet. In den Wintertrainings und dem Talentscout Camp werden die Athleten immer wieder durch ihre Trainer für diese wichtigen Themen sensibilisiert.

Videolinks: 

Magische Hände - “Das ist «cool and clean”: www.youtube.com/watch?v=TorjSOVIjaA&feature=youtu.be

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Sébastien Schneiter gewinnt Bronze Medaille an Jugend-Weltmeisterschaft

19 jähriger Genfer segelt bei seiner letzten Laser Radial Regatta wiederum auf Rang 3

In einem nervenaufreibenden Showdown entschied sich die diesjährige Jugend-Weltmeisterschaft im Laser Radial Boys in Mussanah (Oman). Nach 5 Tagen und insgesamt 10 Wettfahrten bei gut gemischten Windbedingungen hatten sich genau drei Titelanwärter im Feld der 53 Boote heraus kristallisiert. Neben Gianmarco Planchestainer (ITA) und  Benjamin Vadnai (HUN) konnte sich auch Sebastien Schneiter (SUI) von der Societé Nautique de Geneve in der Spitzengruppe etablieren und zwischenzeitlich sogar die Führungsposition einnehmen.

Nach einer Disqualifikation wegen Frühstarts im 9. Race lag Schneiter vor dem Abschlusstag auf dem zweiten Gesamtrang mit nur 3 Punkten Abstand auf den erstplatzierten Vadnai (HUN). Nach mehrmaliger Startverschiebung aufgrund Windmangels konnte nur mehr eine Wettfahrt gesegelt werden.  Bei überaus leichten Winden konnte Vadnai das glücklichere Ende für sich entscheiden und gewinnt vor Planchestainer und Schneiter.

Sebastien: "Nach bereits zwei Podestplätzen an den World Championships in diesem Jahr, war mein Ziel jetzt ganz klar die Goldmedaille. Leider verpasste ich nach einem verrückten Wochenende mit ausserordentlich schwierigen Segelbedingungen dieses Ziel um gerade einmal 4 Punkte. Ich bedauere meine Disqualifikation aufgrund der schwarzen Flagge anlässlich des 9. Laufs enorm, den ich sonst nämlich gewonnen hätte. Dennoch ist das Gesamtresultat sehr gut. Diese Regatta beschliesst eine sehr gute Saison, welche bisher die beste überhaupt in meiner Segelkarriere darstellt. Ich bin sehr stolz auf die drei 3. Plätze anlässlich der World Championships (ISAF Youth Worlds, Laser radial Open Worlds und Laser Youth Worlds).„

Auch sein Coach David Deguine zeigte sich beeindruckt von seinem Athleten, den er schon seit vielen Jahren kennt.

Schneiter beendet mit dieser Weltmeisterschaft seine überaus erfolgreiche Karriere in der Laser Radial Klasse und beginnt bereits im Januar mit Youth Americas Cup Skipper Lucien Cujean als Vorschoter eine Olympiakampagne im 49er.

Foto LDD - Copyright Schneiter / Sébastien Schneiter (à droite) et son coach David Deguine

Wm-Bronze Medaille im Olympischen Katamaran Nacra 17

Bühler / Brugger werden hervorragende Dritte in Scheveningen

Insgesamt 66 Boote, darunter die komplette Weltspitze aus Holland, Frankreich, Australien und England  segelten vor Scheveningen um den ersten Weltmeistertitel in dieser noch so jungen olympischen Bootsklasse. Starken Meeresströmungen und wenig Wind machten es dem Race Committee nicht einfach, alle Wettfahrten nach Programm durchzuführen.

Bereits nach zwei Flautentagen mussten 5 Wettfahrten am Stück gesegelt werden, um die Qualifying Round abzuschliessen. Mit einer hervorragenden Leistung (3., 5., 1. und 2.) legten hier Matias Bühler und Nathalie Brugger, die für den Gstaad Yacht Club starten, den Grundstein für den späteren Medaillenerfolg. In den drei Finalraces fielen sie zwischenzeitlich auf Rang 9 zurück, um sich mit einem exzellenten 2. Platz in der letzten Tageswettfahrt noch aufs Podium zu segeln. Das abschliessende Medal Race der besten 10 Boote konnte aufgrund Windmangels nicht mehr ausgetragen werden.

Matias Bühler: „Wir sind sehr glücklich mit diesem Ergebnis und stolz auf Bronze an dieser ersten Nacra 17 Weltmeisterschaft. Damit bestätigen wir unseren grosses Ziel, an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 eine Medaille gewinnen zu können.“ Nathalie Brugger: “Um auch weiterhin konkurrenzfähig mit den führenden Segelnationen zu sein, benötigt unser Olympiaprojekt jedoch noch weitere starke Unterstützer.“

Erst seit November vergangenen Jahres trainieren die beiden olympiaerfahrenen Ausnahmetalente und Mitglieder im Swiss Sailing Team gemeinsam mit den Coaches Sebastien Godefroid (BEL) und Laurent Voiron (FRA) und haben sich innerhalb kürzester Zeit in der absoluten Weltspitze etabliert.

Fotos: Copyright http://photo.thomtouw.com


Sébastien Schneiter gewinnt bronze Medaille an ISAF Jugendweltmeisterschaft

Der 17 jährige Genfer segelt vor Limassol aufs Podium

350 Athleten aus 61 Nationen segelten während der fünf Tagen vor Limassol/Zypern ihren ISAF Jugendweltmeister aus. In 8 verschiedenen Bootsklassen konnten bei heissen Temperaturen, aber hervorragenden Windbedingungen alle geplanten Wettfahrten durchgeführt werden.

Sebastien Schneiter (Société Nautique de Genève) setzte sich von Beginn an in den Top 5 der insgesamt 56 Boote zählenden Fleet der Laser Radialklasse fest. Mit einem Tagessieg und neun einstelligen Wettfahrtplatzierungen zeigte er über die gesamte Woche eine beeindruckend stabile Leistung. Die hochverdiente Bronze-Medaille konnte er sich allerdings erst in einem nervenaufreibenden letzten Race mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Viert- und Fünftplatzierten sichern.

„Ich bin überglücklich über dieses Ergebnis. Lange habe ich nicht daran geglaubt, aber jetzt ist es Realität. Das ist die Belohnung für all das viele Training, dass ich zusammen mit Diego absolviert habe. Es hat mir gezeigt, dass alles möglich ist, wenn man sich voll auf ein Ziel konzentriert.“ sagte Sebastien Schneiter an Land.

Schneiter ist Mitglied im Youthteam 2013 der Swiss Sailing Team AG (SST AG) und bereitete sich bereits längerfristig mit Diego Romero, dem italienischen Bronzemedaillengewinner der olympischen Spiele von Beijing 2008, auf diesen Höhepunkt vor. „Diese Medaille ist der krönende Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison für Sebastien. Er gehört zweifellos zu unseren herausragendsten und zielstrebigsten Talenten. Ich gratuliere herzlich zu diesem Erfolg“ so Tom Reulein, Teamchef der SST AG.

© Swiss Sailing Team


Die Athleten des Swiss Sailing Team beenden die Olympischen Spiele mit einem Lichtblick

Eine Olympiamedaille in London 2012 war das vor 6 Jahren hochgesteckte Ziel des Swiss Sailing Teams. Dies wurde nicht erreicht, jedoch beendet die Schweizer Equipe ihren Auftritt in Weymouth auch mit positiven Aspekten.

Die Ergebnisse: Richard Stauffacher (RSX Windsurfing) qualifizierte sich fürs Medal Race und platzierte sich als 10., Nathalie Brugger (Laser Radial) wurde 14., Marazzi / De Maria (Star) segelten auf den Rang 13 und Brauchli / Hausser (470) beenden ihre erste Olympiateilnahme auf dem 16. Platz. Ein Gesamtergebnis, welches man durchaus als positiv bewerten kann, auch wenn sich die Athleten vor der Regatta höhere Ziele gesetzt hatten.

Das erfahrene Starbootteam Marazzi / De Maria, Vierte in Athen 2004 und Fünfte in Peking 2008 musste die olympische Regatta auf dem ernüchternden 13. Platz beenden. Flavio Marazzi: „Seit dem ersten Lauf auf dem West Course segelten wir einem grossen Punkterückstand hinterher. Mit etwas mehr Mut und Glück im richtigen Moment hätten wir mehr Selbstvertrauen in den weiteren Wettfahrten gehabt. Wir konnten mit dem Swiss Sailing Team auf einen verlässlichen Partner setzen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Gstaad Yacht Club und SST konnte nicht zuletzt eine verlässliche Wettervorhersage erarbeitet werden. Wir bedanken uns herzlich bei all unseren persönlichen Sponsoren und Partnern, und insbesondere Swiss Olympic und dem Swiss Sailing Team.“

Nathalie Brugger, Sechsplatzierte von Peking 2008, konnte ihr ambitiöses Ziel nicht erreichen. “Ich hatte eigentlich immer sehr gute Starts und habe so hart wie möglich gekämpft. Das Niveau der anderen Damen waren einfach zu hoch und es war extrem schwer, in die Top 10 zu fahren.“ Das Ergebnis spiegelt nach Aussage von Teamchef Tom Reulein Bruggers Leistungslevel der letzten Monate wider. So sagte Coach Olivier Terrol: “Wir haben die letzten sechs Monate sehr hart gearbeitet und immer maximal gekämpft.“

Mit einem 7. Rang im Medal Race der weltweit 10 besten Windsurfer kam Richard Stauffacher bei seinen dritten Olympischen Spielen seinem anvisierten Ziel des olympischen Diploms sehr nahe.. „Ich habe noch nie soviel und intensiv gepumpt wie in diesen beiden letzten Wettfahrten. Ich bin jetzt fix und fertig und trotzdem freue ich mich natürlich riesig!“ so Stauffacher. “Nach den ersten 10 Wettfahrten war das das Maximum, was ich noch erreichen konnte. Wäre ich die ganze Regatta so gesurft wie heute, dann wäre ich sicher weiter vorne im Fleet und hätte ums Diplom kämpfen können.“

Die beiden jungen 470er Segler Yannick Brauchli und Romuald Hausser zeigten eine stabile Performance über den gesamten Regattaverlauf und konnten mit zwei 7. Plätzen ein deutliches Ausrufezeichen für die Zukunft setzen. Yannick: “Wir sind sehr happy, dass es schon bei der ersten Olympiateilnahme für ein solch gutes Ergebnis gereicht hat. Jetzt müssen wir einfach konzentriert weiter arbeiten.“

Teamchef Tom Reulein: “RSX und 470er haben ihre persönliche Zielstellungen annährend erreicht, Star und Radial konnten die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Grundsätzlich haben wir gesehen, das sich der olympischen Segelsport technologisch und trainingsmethodisch nochmals weiterentwickelt hat. Man kann sich nicht erlauben, in einem vierjährigen Vorbereitungszyklus Zeit zu verlieren, wenn man um Medaillen mitsegeln will. Die aus unserer detaillierten Analyse gewonnenen Erkenntnisse werden wir unmittelbar in die Vorbereitungen für den nächsten Olympiazyklus einbringen. Denn die Olympiakampagne 2016 beginnt nach der Abschlussfeier in London.“

Foto: © Juerg Kaufmann / Swiss Sailing Team

Swiss Olympic hat die Mitglieder der Schweizer Olympiadelegation im segeln offiziell selektioniert

Sechs Mitglieder des Swiss Sailing Teams werden  die Schweiz an den Olympischen Spielen 2012 in London / Weymouth im Segeln vertreten  Es sind dies: Flavio Marazzi / Enrico De Maria , Nathalie Brugger , Richard Stauffacher sowie Yannick Brauchli / Romuald Hausser

Swiss Olympic hat heute die Liste jener Segler veröffentlicht, welche für die Schweiz vom 29. Juli bis 10. August an den olympischen Regatten in Weymouth, Südengland, teilnehmen werden. Es sind dies Flavio Marazzi und Enrico De Maria im Star Boot, Nathalie Brugger im Laser Radial, Richard Stauffacher im Windsurfen RS:X sowie Yannick Brauchli und Romuald Hausser im 470er.

„Wir sind ein starkes Team aus erfahrenen Athleten, Coaches und Staff, die mit klaren Zielstellungen nach Weymouth reisen“, erklärt Tom Reulein, der Verantwortliche der Schweizer Delegation. „Aber auch das Nachwuchsteam Brauchli / Hausser haben bereits Olympia Reife bewiesen. Ich bin überzeugt, dass unsere Segler ihre persönliche Bestleistung während der olympischen Wettfahrten abrufen können. Wenn alles passt, sind auch sehr gute Resultate möglich!“

Flavio Marazzi und Enrico De Maria, Vierte an den Olympischen Spielen in Athen und Fünfte an den Spielen in Peking, haben anlässlich der kürzlich in Hyères ausgetragenen Weltmeisterschaften den sechsten Rang ersegelt und haben damit eindrücklich unter Beweis gestellt, dass sie zu den momentan zum Kreise der besten Athleten zählen.

Richard Stauffacher, der ebenfalls in Top Form ist, klassierte sich im vergangenen Monat in Hyères ebenfalls auf dem sechsten Platz. Er hat bereits an den Olympischen Spiele von Athen 2004 und Peking 2008 (14. Schlussrang) teilgenommen und schafft es immer wieder, an Grossanlässen über sich selbst hinaus zu wachsen.

Nathalie Brugger, die Seglerin aus Estavayer-le-Lac verfügt ebenfalls über diese Qualität. Die Sechstplatzierte von Peking steigert ihre Leistung seit Beginn des Jahres kontinuierlich und hofft, bis zu den Olympischen Spielen in Höchstform zu sein.

Das junge Team Yannick Brauchli und Romuald Hausser nehmen in diesem Sommer zum ersten Mal an Olympischen Spielen teil. Als Gesamt-Zwanzigste am Weltcup von Hyères haben sie die Anforderungen von Swiss Olympic (15. Nationen) erfüllt. Ihre Qualifikation für London erlaubt den beiden, wertvolle Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

„Die Mitglieder vom Swiss Sailing Team London 2012 bilden ein hochqualitatives Team, welches über ein starkes Leistungspotential verfügt“, erklärt Vincent Hagin, Präsident von Swiss Sailing. „Vier Jahre nach den Olympischen Spielen von Qingdao ist es uns gelungen, Athleten zu selektionieren, die in der Lage sind, starke Leistungen zu erbringen und eine reelle Chance haben, eine Medaille zu holen. Während der sehr schwierigen sechsmonatigen Selektionsphase haben auch jüngere Athleten eine tolle Leistung gezeigt. Besonders das 470er Team der Männer hat zu beeindrucken vermocht. Ich wünsche allen Mitgliedern vom Swiss Sailing Team London 2012 eine erfolgreiche Endvorbereitungsphase.“


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