Licht und Schatten an der 50. Trofeo Princesa Sofia in Palma

Diese Frühjahrregatta in Palma de Mallorca gilt nun schon seit 50 Jahren als der Saisonauftakt schlechthin für die europäische Regattasaison. In diesem Jahr mussten sich die 1200 Teilnehmern mit komplizierten Wind- und Wetterbedingungen auseinandersetzen, für die langjährigste Erfahrungswerte von grossem Vorteil sind.

Maud Jayet (Laser Radial) und Mateo Sanz Lanz (RS:X) konnten sich eindrücklich für das Medalrace qualifizieren. Mateo nahm an dieser Abschlusswettfahrt der besten 10 Windsurfer jedoch nicht mehr teil, um Material und Kondition für die Europameisterschaft zu schonen, die am heutigen Dienstag ebendort beginnt. Maud beendete die Palma Regatta mit einem «best ever» Ergebnis auf Platz 9. "Ich bin ein wenig enttäuscht über meine Leistung im Medalrace, das nicht so gut gelaufen ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber ich nehme viele positive Learnings mit aus dieser Woche und freue mich darauf, in den kommenden Tagen und Wochen noch härter zu trainieren! »

Das 470er Damenduo Fahrni/Siegenthaler zeigten mit einem 4. Platz am Schlusstag nochmals eindrücklich, zu welchen Ergebnissen sie fähig sind. "Es war eine schwierige Woche für uns, in einem großen und sehr starken Fleet. Wir haben es geschafft, unsere beste Performance am Ende der Woche zu erzielen und sind einigermassen zufrieden damit.»

Auch Kilian Wagen und Grégoire Siegwart (470) drehten zum Schlusstag mit einem 2. Platz im stark besetzten Goldfleet voll auf und beendeten die Regatta auf Rang 21. Ganz zu schweigen von der ersten Goldfleet Qualifikation für den jungen Maxime Bachelin und Arno De Planta im 49er sowie Rosine Baudet im Radial. Die in Palma anwesenden Seglerinnen und Segler des SST Youthteam (insgesamt 18 Schweizer Boote!) lieferten einige ausgezeichnete Wettfahrten ab, was ein gutes Zeichen für die Zukunft des Schweizer Segelsport ist.

"Es war gut zu sehen, dass die meisten unserer Athleten mit ihrem besten Ergebnis der Woche abschlossen. Es war keine ganz einfache Woche und es gibt noch viel zu tun. Ich bin aber zuversichtlich, dass unser Nationalteam und der B-Kader weiter steigern können und dann richtig gute Ergebnisse an den Jahreshöhepunkten im Sommer einfahren zu können – das ist schlussendlich das Ziel. "Tom Reulein, SST Teamchef

Ergebnisse :

Maud Jayet 9. (3, (45), 1, 2, 14, 31, 5, 25, 9, 10, 20)
Mateo Sanz Lanz 3. ((5), 5, 1, 3, 2, (DNC), 23, 14, 10, 9)
Wagen/Siegwart 21. (7, 15, 5, 26, 30, (37), 14, 15, 16, 2)
Schneiter/Cujean 59. (2, (18), 6, 27, 3, 21, 30, (BFD), 30, 10, 39 BFD)
Eliot Merceron 24. (13, 4, 5, (16), (47), 19, 12, 21, 42, 34)
Nils Theuninck 12. ((18), 4, 3, 2, (35), 19, 17, 26, 9, 8)
Fahrni/Siegenthaler 12. ((46), 18, 16, 25, 16, 6, 11, 29, 4, 13)

Youth Team :
Laser
SUI 216187 Rosine Baudet 59.
SUI 213713 Gauthier VERHULST 113.
SUI 208783 Cyrill KNECHT 162.
SUI 215485 Nicolas Rolaz 109.

470
SUI 1478 470Sailing 57.
SUI 24 Chiara VALENTI & Jann Schüpbach 62.
SUI 53 Till SEGER & Nick ZELTNER 66.
SUI 1488 Sophie MOSGEAARD & Fiona SCHÄRER 42.

49er
SUI 129 Maxime BACHELIN & Arno DE PLANTA 25.
SUI 133 Haenssler / Richner 62.


Trofeo Princesa Sofia: beeindruckender Auftakt für das Swiss Sailing Team

Schweizer Segler zeigen Topform in Palma! Anlässlich der Trofeo Princesa Sofia Iberostar, dem absoluten Frühjahrsklassiker unter den international hochrangigen Regatten, ist dem Swiss Sailing Team ein guter Start angesichts der 1200 Konkurrenten gelungen. Nach zwei Renntagen liegt Mateo Sanz Lanz in Führung, Maud Jayet ist Zweite und Nils Theuninck Vierter, Sebastien Schneiter / Lucien Cujean liegen auf Platz 6.

"Mein Hauptziel ist die Europameisterschaft nächste Woche", sagt Mateo. "Diese Regatta ist daher ein Aufwärmen für mich und nutzt die Gelegenheit, Material zu testen. Es ist etwas Besonderes, die Europameisterschaft in meinem Heimrevier zu haben (Mateo lebt und trainiert in Palma). Ich bin entschlossen, Vollgas zu geben. Ziel ist ein Podiumsplatz! »

Die Trofeo Princesa Sofia ist auch eine hervorragende Gelegenheit für junge Talente, sich mit der Weltelite zu messen und die ein oder andere gute Wettfahrtplazierung abzuliefern.

Während der erste Tag für alle Seglerinnen und Segler ziemlich "tricky conditions" bereithielt, gab es gestern stabilen Wind und Sonne - Champagne Racing pur. Die Wettfahrten laufen noch bis einschliesslich Freitag, die Medalraces findet am Samstag statt.

Ergebnisse des Swiss Sailing Teams nach zwei Tagen:
Mateo Sanz Lanz (RSX) 1 ((5), 5, 1)
Schneiter/Cujean (49er) 6 (2, (18), 6)
Maud Jayet (Laser Radial) 2 (3, (45), 1, 2)
Eliot Merceron (Laser) 19 (13, 4, 5, (16))
Nils Theuninck (finn) 4 ((18), 4, 3, 2)
Wagen Siegwart (470) 19 (7, 15, 5, (27)
Fahrni/Siegenthaler (470) 24((46), 18, 16, 25)
Rosine Baudet (Laser Radial) 50
Gauthier VERHULST (Laser) 116
Cyrill KNECHT (Laser) 162
Nicolas Rolaz (Laser) 105
Mermod/Schupbach (470) 57
VALENTI /Schüpbach (470) 55
SEGER / ZELTNER (470) 60
MOSGEAARD/ SCHÄRER (470) 41
BACHELIN / DE PLANTA (49) 36

Online Ergebnisse


Ein entscheidendes vorolympisches Jahr für das Swiss Sailing Team

Nachdem sich mit Maud Jayet im Laser Radial und den 49er Seglern Schneiter/Cujean bereits zwei Bootsklassen für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert haben, geht das Swiss Sailing Team weiter auf die Jagd nach den heiss begehrten Olympia-Tickets. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W), Mateo Sanz Lanz (RS:X Windsurfen) und Nils Theuninck (Finn) sowie Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (470M) und Eliot Merceron im Laser Standard haben heuer die Möglichkeit, die Schweiz an den Weltmeisterschaften (EM in der Finnklasse) für Tokio zu qualifizieren. (Termine siehe unten).

Obwohl sich alle Augen auf die Eliteteams und ihre Quotenziele richten, werden auch die Nachwuchstalente weiterhin stark gefördert! So trainierten die insgesamt rund 60 Mitglieder des Youth Teams und des Talentpools den ganzen Winter über unter der Leitung von Weltklasse-Coaches. Dabei konnte die Anzahl der Wassertage sowohl für die Elite als auch für den Nachwuchs deutlich erhöht werden. So profitieren aktuell die Mitglieder im Nationalteam von 160 Tagen Coaching pro Saison, der B-Kader verfügt über 100 Tage. Doch auch an Land wird die Förderung ausgebaut und so wird das Swiss Sailing Team neuerdings mit der Verpflichtung von Sportpsychologen Jörg Wetzel verstärkt.

"Noch nie waren die Rahmenbedingungen für das Erreichen von Spitzenleistungen im Olympischen Segelsport so gut wie in diesem Jahr. Es gelingt uns derzeit, ein richtig starkes Supportteam aufzubauen und verfolgen eine möglichst ganzheitliche Förderung unserer Eliteseglerinnen und -segler mit dem klaren Ziel, Medaillen zu gewinnen." Tom Reulein, Team Chef.

Der nächste Grossanlass für das Swiss Sailing Team ist die Trofeo Princesa Sofia Regatta auf Mallorca. Neben der Elite sind auch zahlreiche Youth Team Athleten gemeldet. Liste der registrierten Teilnehmer.

Jahreshöhepunkte der SST Eliteteams 2019

Nationen Startplatz für Tokio 2020:
- Linda Fahrni und Maja Siegenthaler, 470W (Thunersee Yacht Club):
Weltmeisterschaft 2-9. August, in Enoshima (JPN)
- Mateo Sanz Lanz, RS:X (Gstaad Yacht Club)
Weltmeisterschaft 12-22. September, in Torbole (ITA)
- Nils Theuninck, Finn (Gstaad Yacht Club/Club Nautique de Pully)
Europameisterschaft 10-19. Mai, in Athen (GRE)
- Kilian Wagen et Grégoire Siegwart, 470M (Club Nautique de Pully/Club Nautique Morgien)
Weltmeisterschaft 2-9. August, in Enoshima (JPN)
- Eliot Merceron, Laser Standard (Gstaad Yacht Club)
Weltmeisterschaft 2-9. July in Sakaiminato (JPN)

Persönliche Qualifikation für Tokio:
- Sébastien Schneiter und Lucien Cujean, 49er (Société Nautique de Genève)
TOP 8 am Olympic Test Event in Enoshima (JPN) oder an WM vom 29.11-8.12 in Auckland (NZL)
- Maud Jayet, Laser Radial (Société Nautique de Genève)
TOP 8 am Olympic Test Event in Enoshima (JPN) oder an WM vom 17-24 July in Sakaiminato (JPN)

Der gesamte Wettkampfkalendar 2019 ist unter dem folgenden Link downloadbar.


Mateo Sanz Lanz hat den Segler des Jahres Award 2017/2018 gewonnen

Mateo Sanz Lanz hat bei den SUI Sailing Awards am Samstag, den 23. Februar in Bern den Segler des Jahres Award 2017/2018 gewonnen. Vize-Weltmeister im Windsurfen 2017 in Enoshima, Gewinn der Silbermedaille am Weltcup im Folgejahr an gleicher Stelle, ist der Gstaad Yacht Club Athlet ein solider Anwärter auf ein Top Ergebnis anlässlich der Olympischen Spiele in Tokyo 2020.

Er gewann den Award gegen Alan Roura (Offshore-Segler) und ein weiteres Mitglied des Swiss Sailing Teams, Nils Theuninck (Club Nautique de Pully CNP / Gstaad Yacht Club GYC). Herzlichen Glückwunsch auch an das Team Tilt mit Sébastien Schneiter, Lucien Cujean und Nils Theuninck, das zum Team des Jahres gewählt wurde!


Newsletter 1 - 2019

ALL IN 4 Tokyo

Gemäss diesem Motto von Swiss Olympic starten auch die Eliteseglerinnen und -segler des Swiss Sailing Teams in die so wichtige Vorolympische Saison. Auf der Jagd nach Nationenstartplätzen und persönlichen Selektionskriterien wird ihnen, wie auch den Coaches alles abverlangt, was über Jahre systematisch erarbeitet wurde. Nur bei persönlicher Bestleistung im Training und Wettkampf können weitere Diplomplatzierungen und Medalliengewinne für die Schweiz Realität werden!

Zwei Top-10 Ergebnisse am Weltcup in Miami

Vom 27. Januar bis 3. Februar trafen sich die weltbesten Olympiaseglerinnen und -segler zum zweiten Weltcupevent 2019 in Miami (USA). Leichtwindbedingungen und lange Wartezeiten stellten die Athleten in den zehn Olympischen Bootsklassen vor taktisch anspruchsvolle Wettfahrten in der Bucht von Biscayne. Mit zwei Medal Race Qualifikationen und einem finalen 5. und 6. Platz im Finn und RS:X Windsurfing ist die Woche für das Swiss Sailing Team durchaus positiv zu Ende gegangen!

Mateo Sanz Lanz (GYC) ging als Drittplatzierter im roten Trikot ins Medal Race. Hochmotiviert zog er allerdings eine halbe Sekunde zu früh an und wurde wegen Frühstart disqualifiziert. Im Gesamtklassement fiel er deswegen auf Platz 6 zurück. «Es war eine schwierige Regatta, wegen dem vielen Pumpen sehr anstrengend und zugleich taktisch kompliziert. Ich habe schon gleich am Beginn des Medalraces wegen dem Frühstart die Chance aufs Podium verloren. Das ist bitter, aber für die Zukunft weiss ich jetzt, wann ich ein zu hohes Risiko vermeiden muss. Insgesamt war es eine gute Regatta zum Saisonauftakt für mich, die bestätigt, dass ich in die richtige Richtung arbeite.".

Finnsegler Nils Theuninck (GYC/CNP) lieferte ebenfalls eine überzeugende Leistung ab. Die ganze Woche über konnte er sich in Schlagdistanz zu den TOP-3 halten und ging als aussichtsreicher Viertplatzierter ins Medal Race. Es wurde eine extrem leichtwindiges und deswegen sehr schwierige Abschlusswettfahrt, welche Nils auf Rang 6 beendete. Als Fünfter im Gesamtklassement zeigt die Formkurve am zweiten Weltcupevent kontinuierlich nach oben, war Nils doch am Weltcupauftakt in Enoshima (Japan) noch auf dem 10. Platz gelandet. "Der Wind war wirklich instabil, ich habe mein Bestes gegeben! Es war insgesamt eine sehr gute Regatta für mich und ich habe das Gefühl, dass ich unter der Woche gute Fortschritte gemacht habe. Ich freue mich schon auf die nächsten Wettfahrten!"

Ergebnisse

Vollständiger Artikel online verfügbar

Ein gelungenes Comeback in Richtung Topleistung

Nils Theuninck erkrankte kurz vor der Weltmeisterschaft in Aarhus an einer viralen Infektion und verpasste so seine erste Chance, seine Bootsklasse für die Spiele in Tokio zu qualifizieren. Nach der Genesung gelang dem 22-jährigen Spitzensportsoldaten mit zwei TOP-10 Ergebnissen im Weltcup ein beeindruckendes Comeback.

Wie ging es dir in Aarhus?
Das Hauptziel des Jahres zu verfehlen, war eine große Enttäuschung für mich, die wirklich schwer zu bewältigen war. Ich war damals in Topform, so gut wie noch nie; es war eine verpasste Gelegenheit. Aber ich versuchte, mich auf das Positive zu konzentrieren: Es war nicht meine letzte Chance, mich zu qualifizieren, sondern die erste. Ich nahm mir etwas Zeit für mich bevor ich das Training wieder aufnahm. Ich konzentrierte mich auf die nächsten Selektionen, ging mit voller Kraft wieder an die Arbeit und hatte nach mehr als vier Monaten mein ursprüngliches Leistungsniveau und mein Wettkampfgewicht zurück.

Was war das Schwierigste für dich?
Diese Krankheit geschah wirklich zum ungünstigsten Zeitpunkt in der Saison. Im Bett liegen zu müssen und seinen Teamkollegen beim Segeln zuzusehen, wie sie sich für die Olympischen Spiele qualifizieren, war ein wirklich schmerzhaftes Gefühl.

Was hast du aus dieser Zwangspause herausgeholt?
Vor Aarhus verbrachte ich ein Jahr damit, Gewicht zuzulegen, viel zu essen und viel zu trainieren. Nach der Krankheit zwei Wochen lang nicht an Sport zu denken, war gut für mich. Rückblickend wurde mir klar, dass man so ein aussergewöhnliches Eregbnis immer im Kontext der gesamten Olympiakampagne ansehen muss. Es war also besser, dass so etwas in 2018 passiert ist und nicht im Olympiajahr.

Fühlst du dich heute stärker?
Ich denke, ich kenne mich jetzt selbst viel besser, ich kann meine körperliche und mentale Energie besser managen. Ich weiß, wann ich aufhören muss, um nicht zu überdrehen und ich bin viel vorsichtiger, was Hygiene und Lebensmittel betrifft. Ich weiß, was eine Krankheit bewirken kann. Du musst gesund bleiben, gut essen, auf dich aufpassen! Beim Weltcup in Enoshima, einen Monat nach Aarhus, habe ich dank meines guten Ergebnisses mein Selbstvertrauen zurückgewonnen. Ich sah, dass ich zurückkommen konnte! Ich war noch nicht zu 100% körperlich oder technisch fit, aber ich bin es jetzt, wie ich in Miami gesehen habe. Ich habe das Niveau, die Stabilität und die Empfindungen, die ich vor der Krankheit hatte, wiedererlangt.

Ein weiterer Schritt zur Professionalisierung im Schweizer Olympiasegelsport

Das Swiss Sailing Team setzt seine Bemühungen um die Professionalisierung des Olympischen Segelsports in der Schweiz fort und hat seine Eliteathleten seit Anfang des Jahres unter Vertrag genommen.

«Unsere Athletenverträge regeln die Zusammenarbeit des Swiss Sailing Teams mit seinen Kadermitgliedern im Nationalteam und B-Kader. Es ist explizit festgelegt, was wir von Ihnen erwarten, aber auch was wir den einzelnen Athleten und Teams abgestimmt auf deren Kaderstufe an Förderung bieten. Damit schaffen wir Klarheit und gute Voraussetzungen für ein volles Commitment! Neu ist, dass wir uns mit den Athleten auf konkrete Ergebnisziele einigen und diese im Vertrag festschreiben. Auch fordern wir entsprechende Zeitumfänge pro Jahr ein, welche für die jeweiligen Olympiakampagnen eingesetzt werden müssen. Schliesslich wollen wir uns nachhaltig in der absoluten Weltklasse etablieren. Eben weil der volle Focus auf die Leistungsentwicklung gelegt werden muss, können unsere Seglerinnen und -segler nicht mehr nebenher noch arbeiten und Geld verdienen. Von unseren regelmässigen Projektbeiträgen kann man im Moment noch nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten, sie tragen aber definitiv zur weiteren Professionalisierung unserer Athleten bei!» so SST Teamchef Tom Reulein

Aktuell bietet Swiss Sailing Team seinen Olympiaprojekten auf Ebene Nationalteam 160 Tage Coaching in der Saison (B-Kader 100 Tage), sowie umfangreiche sportmedizinischen Betreuung in der Partnerklinik Hopital La Tour und Unterstützung im Mentalen Training, Rules Advising oder etwa bei der Materialentwicklung. Spezielle SST Delegationen werden anlässlich von World Sailing Weltmeisterschaften oder Olympischen Testevent vollumfänglich organisiert. Zudem ist die weltweite Containerlogistik für Nationalteamathleten kostenlos. Alles in allem ein Förderpaket, welches internationale Spitzenleistungen ermöglicht.

TOP Trainer mit TOP Trainingsumfang

Dank der Swiss Olympic Kategorie-1 Einstufung und erhöhter Fördermittel seitens der Schweizer Lotterien können seit der Saison 2017/2018 deutlich höhere Trainings- und Wettkampfumfänge unter der Regie von Weltklassetrainer realisiert werden. Dies gilt sowohl für die Eliteathleten im Nationalteam, B- und C-Kader als auch in den SST Nachwuchskadern. So ist in der kommenden Saison 2019 im Talentpool und Youth Team mit rund 550 Wassertagen ein so grosses Trainingsvolumen wie noch niemals zuvor geplant! Zum einen gibt es neben dem Optimist nun auch im 420er ein GOLD und SILVER Team, zu anderen wird auch der Nacra15 umfangreich unterstützt. Im Elitebereich sind derzeit 7 aussichtsreiche Olympiaprojekte selektioniert, die Anzahl der Trainertage hat sich hierbei im Vergleich zu 2016 nahezu verdoppelt. Die Message ist klar: ALL IN 4 Tokyo!

Das Selektionsreglement für die World Sailing Jugend-Weltmeisterschaft 2019 ist online

Die Jugend-Weltmeisterschaft 2019 findet vom 13. bis 20. Juli in Gdynia (POL) statt. Das Selektionsreglement ist auf der Webseite des Swiss Sailing Teams aufgeschaltet!

Marco Versari, SST National Junior Coach, fasst die Kernpunkte dieses Dokuments zusammen. "Die Selektionsperiode dauert vier Monate (ab Februar). In diesem Beobachtungszeitraum sind drei Regatten als sogenannte Schwerpunktregatten definiert, welche Aufschluss über das Leistungsniveau geben werden. Ziel ist es, die talentiertesten Nachwuchsseglerinnen und -segler auszuwählen, die bei ihrer ersten Teilnahme ein Potenzial für eine Top-10 Platzierung und bei ihrer zweiten die Chance auf eine Medaille haben! »
Mehr Informationen

 

ALL IN for Tokyo 2020

Swiss Sailing Team startet in die vorolympische Saison mit einem dick gepackten Trainings- und Racingkalender! Zwischen den gemeinsamen Regatten aller Elitenathleten (Hempel World Cup Series + Test Event in Enoshima) und den Europa- und Weltmeisterschaften jeder Klasse werden die Schweizer Seglerinnen und Segler wenig Zeit haben. Dieses vorolympische Jahr steht im Zeichen der nationalen Qualifikation und der persönlichen Selektion für Tokio 2020! Den vollständigen Kalender mit Details zu den Qualifikations-/Selektionsregatten finden sie hier.


Zwei Medalrace Qualifikationen für die Schweizer in Miami

Die zweite Station auf dem World Sailing World Cup Kurs versammelte die weltbesten Seglerinnen und Segler vom 27. Januar bis 3. Februar in Miami (USA). Bei überwiegend Leichtwindbedingungen während der ganzen Woche, lange Wartezeiten und sehr taktische Wettfahrten schnitt das Swiss Sailing Team mit zwei Medal Race Qualifikationen insgesamt sehr positiv ab!

Finn

Die beste Leistung zeigte SST Nationalteamsegler Nils Theuninck, der die ganze Woche um die Podiumsplätze mitsegelte. Ins Medalrace startete er als Vierter der Gesamtwertung und lag zeitweise sogar auf Bronzemedaillenkurs. Als Fünfter im Endergebnis bestätigte er seine Topform vom Weltcup in Enoshima (10. Platz) "Der Wind war im Medalrace wirklich sehr leicht und instabil, ich habe mein Bestes gegeben! Es war insgesamt eine sehr gute Regatta für mich, und ich habe das Gefühl, dass ich hier in Miami grosse Fortschritte gemacht habe. Ich freue mich schon auf die nächste Regatta!"

RS:X

Mateo Sanz Lanz hielt uns bis zum letzten Tag auf Trab: Er ging als Drittplatzierter im roten Trikot ins Medaillenrennen und gab alles vom Start weg alles und wurde wegen Frühstart disqualifiziert. In der Schlussrangliste belegte er einen hervorragenden 6. Platz.

Laser

Für Lasersegler Eliot Merceron begann die Regatta sehr gut. Zum Auftakt wurde er 5. und 6. Im hochklassig besetzten Fleet und konnte mit Platz 20 sein bisher bestes Weltcupergebniss abliefern. Nachwuchssegler Nicolas Rolaz wurde 85. In Laser Radial, belegte Maud Jayet nach einer komplizierteren Woche einen nicht zufriedenstellenden Platz 30.

49er

Trotz dreier Einzelplatzierungen unter den TOP 10 kamen die Genfer 49er Segler Sebastien Schneiter und Lucien Cujean über Platz 16 nicht hinaus.

470

Ebenfalls enttäuschend lief der Weltcup in Miami für unsere beiden 470er Teams: Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (13.) und Kilian Wagen / Grégoire Siegwart (24.) schafften lediglich am letzten Tag noch eine versöhnliche Abschlussplatzierung.

Der nächste Grossanlass für das gesamte Swiss Sailing Team ist die Trofeo Princesa Sophia vom 1. bis 6. April in Palma de Mallorca.

Die Ergebnisse sind online

Die Fotos sind hier verfügbar: https://www.swiss-sailing-team.ch/galeries/


Starke Leistungen am Weltcup in Miami

Nach drei Wettfahrttagen steht fest: die Schweizer Seglerinnen und Segler wissen mit hervorragenden Ergebnissen in Key Biscayne zu überzeugen. Und das obwohl die Windbedingungen am zweiten Tourstop der Hempel Sailing Worldcup Series alles andere als einfach waren. Startverschiebungen, Gewitter mit heftigen Regenschauern, Kursverlegungen verlangten den Teilnehmern ein Höchstmass an Geduld ab.
Eliot Merceron begann stark mit einem 5. und 6. Platz zu Auftakt im stark besetzten Laserfeld. Mit je vier Topergebnissen in ihrer Serie liegt Mateo Sanz Lanz auf einem sehr guten Platz 5, Nils Theuninck gar auf Platz 4, beide haben nur wenig Punkte Abstand auf das Podium.

Zudem haben Sebastien Schneiter / Lucien Cujean (Platz 10), Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (Platz 13) und Radialseglerin Maud Jayet (Platz 15) realistische Chancen sich heute in die TOP 10 und damit ins Medal Race zu segeln.

Das Medal Race wird LIVE übertragen:

Samstag: 49er und RS:X unter: https://youtu.be/RV7NBYuGefI
Sonntag: 470, Standard, Radial, Finn unter: https://youtu.be/1utr_XXzeZY

SST Teamchef Tom Reulein: “Soweit, so gut! Ich denke, dass unsere Athleten mit ihrem Trainer sehr gute Arbeit im Wintertraining geleistet haben und das verbesserte Leistungsniveau auch im Wettkampf abrufen können. Wir sehen aber auch, dass die kleinsten Fehler gleich viele Punkte kosten, die Leistungsdichte ist enorm. Das heisst maximalen Focus halten und immer Vollgas geben!”

RS:X Mateo Sanz Lanz (GYC) 5th (11, 7, 8, 4, 3, (19)
Finn Nils Theuninck (CNP/GYC) 4th (9, (10), 6, 6, 2)
49er Sebastien Schneiter/Lucien Cujean(SNG) 13th (10, 14, (19), 7, 2, 24, (26), 21)
Laser Standard Eliot Merceron (GYC) 13th (5, 6, 22, 17, (29), 8, 18)
Nicolas Rolaz (CNM) 74th ((47), 29, 25, 41, 17, 26)
Laser Radial Maud Jayet (SNG) 15th (13, 28, 4, 12, (36))
470M Kilian Wagen (CNP)/Grégoire Siegwart (CNM) 20th ((31), 22, 13, 13)
470W Linda Fahrni/Maja Siegenthaler (TYC) 13th (12, (15), 10, 7)

Ergebnisse


WC Miami: Auftakt zur Regatta-Saison 2019

Quelle : Swiss Sailing

Vom 27. Januar bis 3. Februar 2019 bietet sich beim Miami World Cup für das Swiss Sailing Team eine erste Gelegenheit, sich 2019 erstmals mit der Weltelite zu messen und zu sehen, wo die SST-Athleten im Vergleich mit der Konkurrenz stehen. «Der Weltcup in Miami ist immer so etwas wie eine Standortbestimmung in der Halbzeit des Wintertrainings», bestätigt auch SST-Teamchef Tom Reulein.

«Unsere Athleten und Trainer haben in den letzten drei Monaten richtig gut gearbeitet und in allen Leistungsbereichen Fortschritte gemacht. Dies sollte sich natürlich auch in den Ergebnissen widerspiegeln.» Das sei aber noch nicht alles: «Die Erfahrungen in Miami dienen aber auch dazu, die Saisonvorbereitung im Februar, März und April zu optimieren und sich den letzten Feinschliff für die europäische Wettkampfsaison zu holen», so Tom Reulein.

Die grösste Herausforderung in Miami: Zeitumstellung und Klimaunterschied

Die meisten SST-Athleten haben schon öfters vor Miami regattiert und verfügen somit über gute Revierkenntnisse. Eine besondere Herausforderung sei indes das Management der Zeit- und Klimaunterschiede. «Das ist jedes Jahr wieder ein Thema, welches eine unmittelbare Auswirkung auf die individuelle Leistung hat. Aber gerade im Hinblick auf den Wettkampfhöhepunkt in Japan, wo von 10. bis 22. August 2019 der Olympische Testevent in Enoshima auf dem Programm steht, ist es von entscheidender Bedeutung, die Zeitumstellung und den Klimaunterschied im Griff zu haben.» Entsprechend sei der World Cup in Miami für die Seglerinnen und Segler sozusagen ein guter Realitycheck.

Folgende AthletInnen von SST nehmen am Miami World Cup teil:

470M Kilian Wagen (CNP)/Grégoire Siegwart (CNM)

470W Linda Fahrni/Maja Siegenthaler (beide TYC)

49 Sebastien Schneiter/Lucien Cujean (beide SNG)

Finn Nils Theuninck (CNP/GYC)

Laser Men Eliot Merceron (GYC), Nicolas Rolaz (CNM)

Laser Radial Maud Jayet (SNG)

RS:X Men Mateo Sanz Lanz (GYC)

 

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Ergebnisse

 


SUI Sailing Awards 2019: Auf nach Bern!

Am Samstag, 23. Februar 2019 werden in Bern an den 6. SUI Sailing Awards die besten Seglerinnen und Segler der Schweiz ausgezeichnet. Der feierliche Anlass findet im Rahmen der SuisseNautic statt. Heute fällt der Startschuss für die spannende Schlussphase mit der Bekanntgabe der Nominationen. Das Publikum hat mittels Online Voting die Möglichkeit, bei der Wahl ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Die Stimme des Publikums zählt 30 Prozent. Zudem wählt das Publikum den «Public Award», welcher ausschliesslich anhand der Publikumsstimmen vergeben wird. Sport- und Segelfans können ab sofort bis zum 31. Januar 2019 pro Kategorie ihre Stimme abgeben.

Eine wichtige Veranstaltung für den Schweizer Segelsport

Die SUI Sailing Awards haben für Swiss Sailing einen hohen Stellenwert. «Die Verleihung des SUI Sailing Awards ist eine verdiente Anerkennung für die nominierten Sportlerinnen und Sportler. Zudem verhelfen sie dem Schweizer Segelsport zu einer besseren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Im Ausland werden die Erfolge der Schweizer Seglerinnen und Segler fast mehr wahrgenommen als bei uns in der Schweiz. Das wollen wir ändern», so Martin Vogler, Präsident von Swiss Sailing. Er ergänzt: «Wir hoffen, dass wir mit den Awards die Schweizer Öffentlichkeit vermehrt auf die super Resultate unserer Athletinnen und Athleten aufmerksam machen können. Ich freue mich jedenfalls, wenn am 23. Februar möglichst viele Segelfans nach Bern kommen und dem Anlass mit ihrer Anwesenheit einen würdigen Rahmen verleihen.»

Grossartige Erfolge erzielt – spannende Ausgangslage

In den vergangenen zwei Jahren haben Schweizer Seglerinnen und Segler sowohl auf nationalen wie auch internationalen Gewässern grosse Erfolge erzielt. Davon zeugen zahlreiche EM- und WM-Medaillen – 17 Medaillen allein im Jahr 2018. Auch im Offshore-Bereich zeigen Schweizer Segler immer wieder herausragende Leistungen. «Der Schweizer Segelsport zeichnet sich sowohl durch seine Dynamik als auch durch seine grosse Vielfalt aus. Die Schweiz verfügt über zahlreiche vielversprechende Segler, die auf den verschiedensten Booten erfolgreich sind, sei es auf alten Traditionsseglern oder hochmodernen foilenden Mehrrümpfern, und sei es in der Schweiz oder auf den Weltmeeren», bestätigt Co-Veranstalter Brice Lechevalier, Herausgeber von Skippers Magazin.

Und so werden die Gewinner erkoren – Ihre Stimme zählt!

Die Wahl erfolgt durch eine Fachjury; das Publikum hat aber mittels Online Voting auf www.skippers.ch die Möglichkeit, bei der Wahl ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Konkret kann jeder Sportfan jeweils einer/einem der Nominierten in den einzelnen fünf verschiedenen Kategorien eine Stimme abgeben (jeweils eine Stimme pro Kategorie). Die Stimme des Publikums wird zu 30 Prozent gewichtet. Zusätzlich wird anhand der Publikumsstimme ein «Public Award» vergeben. Sport- und Segelfans können ab sofort bis 31. Januar 2019 pro Kategorie ihre Stimme abgeben.

Zum Online-Voting

Das offizielle Programm wird anfangs 2019 auf www.swiss-sailing.ch publiziert.


Die Nominationen 2017/2018

Female Sailor of the Year 2017-2018
Maud Jayet (Société Nautique de Genève SNG)
Justine Mettraux (Société Nautique de Genève SNG)
Heidi Ulrich (Surfclub Silvaplana SCSi)

Male Sailor of the Year 2017-2018
Alan Roura (Club Nautique de Lutry CNLy)
Mateo Sanz Lanz (Gstaad Yacht Club GYC)
Nils Theuninck (Club Nautique de Pully CNP / Gstaad Yacht Club GYC)

Junior Sailor of the Year 2017-2018
Maxime Chabloz (Swiss Kitesailing Association)
Arnaud Grange / Marie van der Klink (Société Nautique de Genève SNG)
Max Wallenberg / Amanda Björk (Société Nautique de Genève SNG)

Sailing Team of the Year 2017-2018
Alinghi
Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (Thunersee Yachtclub TYC)
Team Tilt

Sailing Project of the Year 2017-2018
Bol d’Or Mirabaud
Monofoil Gonet
Swiss Sailing League


Newsletter #4

In der Weltspitze angekommen

Absolut beeindruckend! Insgesamt zwölf Mal konnten sich die SST Elite Seglerinnen und Segler am Weltcup sowie an Europa- oder Weltmeisterschaften in den TOP 10 platzieren und damit bereits die Schweizer Startplätze im 49er und im Laser Radial für die Spiele in Tokio 2020 sichern. Das immer noch junge Swiss Sailing Team (Altersdurchschnitt 23,8 Jahre) hat damit eindrücklich bewiesen, dass es jetzt schon zur absoluten Weltspitze im Olympischen Segelsport gehört.

Und auch der SST Nachwuchs steht der Elite in Punto Spitzenleistung in keiner Weise nach: WM Bronze im Optimist und im 420er (U17), EM Bronze im Nacra15, ein Diplom im Kitesurfen (Platz 5) an den Youth Olympic Games und drei 6. Plätze an der World Sailing Jugend-WM stehen hier zu Buche.

Einen weiteren Meilenstein setzt Nils Theuninck (Finn), der als erster SST Nationalteamsegler überhaupt die Spitzensport Rekrutenschule der Schweizer Armee absolviert.

Die vorolympische Saison 2019 – sie wird mit Sicherheit sehr spannend. Viel Spass beim Lesen!

Swiss Sailing Team 2019 - ein Olympischer Ausblick

 

Tom Reulein, Teamchef des Swiss Sailing Teams, präsentiert die Ambitionen des Teams für 2019.

Im 49er und Laser Radial sind 2 Nationenquoten, also Startplätze für die Schweiz, an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 bereits gesichert. Wer und wann kann in 2019 noch weitere Nationenquote holen?

Die Startplätze für die Olympische Regatta werden nach dem Qualifikationssystem von World Sailing und dem IOC vergeben. Insgesamt werden 250 Boote und 350 Seglerinnen und Segler an den Start gehen. In 2019 können wir nur anlässlich der Klassenweltmeisterschaften die noch ausstehenden Olympiatickets lösen. Ich gehe davon aus, dass sich unsere 470er Damen Linda und Maja sowie Windsurfer Mateo Sanz Lanz sicher qualifizieren. Wenn Kilian Wagen und Gregoire Siegwart (470er M), Nils Theuninck (Finn) oder Eliot Merceron (Laser Standard) weiterhin so hart arbeiten wie bisher, haben sie auch noch realistische Chancen, die Nationenquote zu holen. Die Trauben hängen allerdings hoch, es werden nur noch 4 Startplätze, bzw. 5 im Laser an den Weltmeisterschaften im kommenden Jahr verteilt.

Neben der Nationen Quote müssen die Olympiakandidaten ja noch ein Ergebnis an einer Bestätigungsregatta vorweisen. Welche sind dies und was für eine Ergebnis muss geliefert werden?

Wenn ein Team bereits den Startplatz gesichert hat, kann es durch ein TOP 5 Ergebnis (nicht nationenbereinigt) an der WM oder am Weltcup in Enoshima den Sack zu machen und wird vorzeitig selektioniert. Das bedeutet, dass sich kein anderes Boot in dieser Klasse qualifizieren kann. Ein 6., 7. Oder 8. Platz am Weltcup stellt eine sogenannte Leistungsbestätigung dar, das Team hat alle Kriterien erfüllt, wird aber erst im Juni 2020 zur Selektion vorgeschlagen. Theoretisch haben andere Team noch die Chance, sich zu qualifizieren.

Mit wieviel Bootsklassen rechnest du an den Olympischen Spielen?

Wir wollen mit drei bis vier Medaillenkandidaten nach Tokio reisen, um endlich die ersehnte Olympiamedaille für die Schweiz gewinnen zu können. Teams mit einem solchen Potential haben absolute Priorität in der Förderung. Für die weiteren Teams oder Einzelathleten muss das Potential einer Medal Race Qualifikation und ein Projekt bis Paris 2024 nachgewiesen sein, damit wir sie mitnehmen. Insgesamt könnten wir die Schweiz in maximal 7 der 10 Bootsklassen vertreten, das gab es bislang noch recht selten. Unser Focus ist aber voll und ganz auf den Medaillengewinn gerichtet.

[Zoom auf] Mateo Sanz Lanz

 

Mateo Sanz Lanz, Silbermedaillengewinner anlässlich der Weltcup in Enoshima – die Krönung eines intensiven Segeljahrs, zieht Bilanz zu seiner Windsurfing Saison.

Welche Bilanz ziehst Du aus Deiner Saison?

Mateo Sanz Lanz: Im ersten Teil der Saison gelang es mir nicht, die Leistung abzurufen, die ich mir erhofft hatte. Ich wollte an so vielen Medal Races teilnehmen wie nur irgendwie möglich, doch leider lag ich oft gerade ausserhalb einer Top 10 Platzierung. Darüber hinaus habe ich die Nationenquote für Tokyo anlässlich der Weltmeisterschaften in Aarhus verpasst. Das war eine grosse Enttäuschung und schwierig zu verdauen. Glücklicherweise konnte ich die Saison auf dem Podest abschliessen. Durch den Gewinn der Silbermedaille sind nun viele dieser negativen Gedanken weg.

Was sind heute Deine Stärken?

MSL: Ich bin noch immer am besten bei leichten bis mittleren Windverhältnissen, obschon ich im vergangenen Jahr einige Kilos zugelegt habe. Diese 6-7kg haben einen Einfluss auf meine Leistung. Ich bin zwar nicht mehr so schnell bei Leichtwind, habe dafür aber Fortschritte gemacht bei Starkwind. So oder so bevorzuge ich variablen Wind, sowohl in Richtung als auch in Stärke und mit vielen Wellen. Ich fühle mich ziemlich wohl im Olympiarevier Enoshima. Ich mag Japan sehr, Wasser wie Land. Doch die Wetterbedingungen kann man auch hier nicht kontrollieren, man ist nicht gefeit vor kalten Tagen, Regenschauern und starken Winden!

Wie sehen Deine nächsten Termine aus?

MSL: Im kommenden Jahr werde ich mich zu 100% auf die Nationalquote konzentrieren. Ich muss diesen Platz für die Schweiz unter allen Umständen sichern. Danach kann ich mich dann auf meine persönliche Selektion konzentrieren. Ich werde eine Chance bekommen anlässlich der Weltmeisterschaften 2019 auf dem Gardasee, wo ich allerdings mit überwiegend Gleitwindbedingungen rechnen muss. Danach gibt es nochmals eine Chance anlässlich des Weltcups in Genua im Frühling 2020. Doch ich habe noch nie gerne über eine Option B nachgedacht..!

Schweizer Nachwuchs an den Youth Olympic Games

Maxime Chabloz (Kitesurf), Arnaud Grange und Marie van der Klink (Nacra 15) haben erfolgreich an den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires (ARG) teilgenommen. Die drei Schweizer Ausnahmetalente wurden vor Ort von den SST Trainern Laurent Voiron und Ezequiel Schargorodsky betreut und können gemeinsam mit über 4`000 Athletinnen und Athleten im Alter von 14-18 Jahren aus mehr als 200 Ländern auf eine erlebnisreiche und intensive Olympische Erfahrung zurückblicken.

Maxime Chabloz konnte sogar das sogenannte Petit Final, also die letzte Wettfahrt, für sich entscheiden und gewinnt mit einem hervorragendem 5. Platz ein Olympisches Diplom. Und das in der Disziplin Twin Tip Racing, welche dem Freestyler aus Nidwald gar nicht so gut liegt! Das junge Duo Arnaud Grange / Marie Van der Klink, EM Bronzemedaillengewinner, belegten Platz 10.

Ein Interview mit den drei YOG Teilnehmern ist unter folgendem Link abrufbar.

Die Ergebnisse der YOG von Buenos Aires 2018 finden sie hier.

 

Das neue Nachwuchsförderkonzept ist lanciert

Rund ein Jahr hat SST Junior National Coach Marco Versari, welcher auch für die Junioren bei Swiss Sailing verantwortlich ist, an dem neuen Förderungskonzept im Nachwuchsbereich 2019 – 2024 gearbeitet. Das Dokument wendet sich gleichermassen an Athleten, Eltern, Trainer und das weitere Umfeld der Segler und beschreibt die verschiedenen Stufen des Athletenwegs im langfristigen Leistungsaufbau. Es wurde ausgearbeitet auf Basis der grundlegenden Anforderungen von Swiss Olympic. So definiert es nicht zuletzt das Trainingsvolumen und die Regattahöhepunkte der Athleten entsprechend deren Wettkampfsystem mit dem Ziel, eine idealtypische Entwicklung der Segelkarriere vom Optimist bis zur Olympiateilnahme zu  im Einklang zwischen Ausbildung und Leistungssport zu beschreiben.

Das neue Nachwuchsförderkonzept steht ab sofort auf der Website von Swiss Sailing zum Download bereit.

 

Erster Nationalteamsegler in der Spitzensport Rekrutenschule der Schweizer Armee

Ein Schritt hin zur Professionalisierung des Segelsports in der Schweiz: Die Armee bietet Nils Theuninck die Möglichkeit, die Rekrutenschule mit dem Segeln zu verbinden. Er wird der erste Segler sein, der von dieser Struktur des Militärdienstes als Elitesportler profitieren kann. « Das erlaubt mir, die Rekrutenschule zu absolvieren und gleichzeitig unter optimalen Bedingungen in meinem Sport trainieren zu können », freut sich der 21-jährige Fin-Segler. « Der Militärdienst dauert 18 Wochen, davon werde ich drei Wochen in Wangen (ZH) verbringen und den Rest im Sportcenter von Macolin. Ich werde die ersten Wochen innerhalb eines guten Set-ups trainieren können. Danach kann ich auch in Trainingscamps im Ausland trainieren. Das kommt genau zur richtigen Zeit, denn ich muss die kommenden Monate wirklich an meiner physischen Kondition und meinem Gewicht arbeiten! »

 

 

Der Talent Pool 2019 ist selektioniert

Insgesamt nahmen 54 Nachwuchseglerinnen und -segler in 4 Bootsklassen am diesjährigen Talent Scout Camp teil, traditionell durchgeführt auf der BASPO Wassersportanlage in Ipsach und Magglingen unter Leitzung von SST Junior National Coach Marco Versari.

Dabei wurde ersten Mal wurde neben dem Optimist, Laser und 420er auch der Nacra 15 zur umfangreichen Sichtung eingeladen. Dies vor allem weil sich der Jugenkatamaran in den vergangenen zwei Jahren – auch dank dem WM Titel von Max Wallenberg und Amanda Björk Annastassov – in der Schweiz stark entwickelt hat.

Erfreulich, konnte der Anteil der weiblichen Athleten, welche in den Talent Pool 2019 selektioniert wurden weiter auf ein Drittel gesteigert werden. Nicht zuletzt weil auch auf Club- und Regionalebene verstärkt Augenmerk auf die sogenannte «gender equality» gelegt wird, ein wichtiger Faktor in der zukünftigen Entwicklung des Segelsports und des Swiss Sailing Team.

Die anlässlich des anfangs Oktober SST Talent Scout Camps gesichteten Seglerinnen und Segler sind selektioniert. Unter folgendem Link finden sie die Talentpool Mitglieder im Optimist, 420er, Laser 4.7, Laser Radial et Nacra 15.

 

Bronzemedaille an der Optimisten-WM

Anja von Allmen (RCO/YCSp) hat an der Weltmeisterschaft der Optimisten eine hervorragende Leistung abgeliefert: Als 27. der Gesamtwertung segelte Sie auf Platz 3 bei den Damen und bescherte der Schweiz nach dem Titel von Max Wallenberg 2016 und Nicolas Rolaz 2014 die dritte WM Medaille.

„Was für ein Ereignis“, freut sich die junge Seglerin des SST Talent Pools. „Ich begann die Woche gut, rutschte dann aber etwas im Gesamtklassement zurück. Aber ich gab nie auf, ich gab alles bis zum letzten Race und habe es aufs Podium geschafft. Ohne die Unterstützung meines Trainers Antonis Drosopoulos, der Teamleiterin Martina Zimmerli und viele andere, wäre mir das sicher nicht gelungen. Antonis sagte mir, dass es auf den eigenen Willen ankommt und ich verstehe jetzt, was es bedeutet! Vielen Dank an alle für die Motivation, Energie und Unterstützung. »

 

 

Swiss Sailing Team ist stolz, auf die Unterstützung von Hopital La Tour als sportmedizinischer Partnerklinik zählen zu können. Physiotherapie, Konditionstraining, Sporternährung und medizinische Überwachung, die Privatklinik und Swiss Olympic Medical Base in Meyrin (Genf) begleitet die SST Athleten bei ihrer gesamten Olympiavorbereitung.

Vergangenen Donnerstag verbrachten die Elite-Segler den ganzen Tag vor Ort, um verschiedenste Konditionstests unter der Leitung von La Tour Mitarbeiter Philipp Marchand und Ellen Sprunger zu absolvieren. Die Athleten gaben alles, um ihre Ergebnisse bei Kraft und Ausdauer im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern, um sich abschließend dank der Kryotherapie zu regenerieren. Neben individueller Beratung durch Dr. Per und Dr. Finn Mahler, Leiter der Sportmedizin bei La Tour, gab auch Valérie Ducommun wertvolle Ernährungstips für die teilweise extreme Klimabedingungen in Enoshima.

Swiss Sailing Team dankt La Tour Hospital für die professionelle Unterstützung bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020.


SST Elite Team Meeting in Andermatt

Diesmal zog es die frisch selektionierte SST Elite Athleten und deren Coaches um alljährlichen Kaderzusammenzug die Schweizer Berge, namentlich nach Andermatt, Kanton Uri.

Neben der Saisonauswertung und Planung des vorolympischen Programms, gab es wertvollen Input von Swiss Olympic Team Arzt Dr. Patrik Noack sowie von Sportpsychologe Jörg Wetzel. Einen weiteren Schwerpunkt in intensiver Regelkunde setzte SST Rules Advisor Antonio Otero.

Fokus und Konzentration zu halten auch wenn man müde ist, wurde speziell beim Schiesstraining im Nationalen Leistungszentrum der Schweizer Biathleten geschult.

MOTTO: All in 4 Tokyo!

Insgesamt 10 Seglerinnen und Segler wurden vom SST Selektionsausschuss für das Elite Team 2019 nominiert:

National Team:
Mateo Sanz Lanz (RS:X)
Sebastien Schneiter / Lucien Cujean (49er)
Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (470)
Maud Jayet (Laser Radial)
Nils Theuninck (Finn)

B-Kader:
Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (470)
Eliot Merceron (Laser Standard)


Talent Scout Camp: «Immer besser werden!»

Insgesamt nahmen 54 Nachwuchseglerinnen und -segler in 4 Bootsklassen am diesjährigen Talent Scout Camp teil, traditionell durchgeführt auf der BASPO Wassersportanlage in Ipsach und Magglingen unter Leitzung von SST Junior National Coach Marco Versari.

Dabei wurde ersten Mal wurde neben dem Optimist, Laser und 420er auch der Nacra 15 zur umfangreichen Sichtung eingeladen. Dies vor allem weil sich der Jugenkatamaran in den vergangenen zwei Jahren – auch dank dem WM Titel von Max Wallenberg und Amanda Björk Annastassov – in der Schweiz stark entwickelt hat.

Erfreulich, konnte der Anteil der weiblichen Athleten, welche in den Talent Pool 2019 selektioniert wurden weiter auf ein Drittel gesteigert werden. Nicht zuletzt weil auch auf Club- und Regionalebene verstärkt Augenmerk auf die sogenannte «gender equality» gelegt wird, ein wichtiger Faktor in der zukünftigen Entwicklung des Segelsports und des Swiss Sailing Team.

Die anlässlich des anfangs Oktober SST Talent Scout Camps gesichteten Seglerinnen und Segler sind selektioniert. Unter folgendem Link finden sie die Talentpool Mitglieder im Optimist, 420er, Laser 4.7, Laser Radial et Nacra 15.


Silbermedaille für Mateo Sanz Lanz am Segel-Weltcup in Enoshima

Auslandsschweizer Mateo Sanz Lanz vom Gstaad Yacht Club, 14. der Olympischen Spielen 2016 in Rio, gewann heute Morgen beim Segel-Weltcup in Enoshima, Japan, die Silbermedaille im RS:X Windsurfen.

Nach einer sehr erfolgreichen Qualifikationsserie mit zwei Wettfahrtsiegen, ging er als Dritter der Gesamtwertung ins abschliessende Medal Race. Letzteres wurde bei leichten und instabilen Windverhältnissen gestartet, wie die meisten der Wettfahrten in dieser Regattawoche; Bedingungen, die Sanz Lanz liegen; er surfte auf Platz 4 im Medal Race und belegte damit einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem amtierenden Weltmeister Niederländer Kiran Badloe und vor dem Franzosen Pierre Le Coq.

Mateo Sanz Lanz äusserte sich freudestrahlend: „Ich bin nach WM-Silber mit einer weiteren Silbermedaille hier im Olympiarevier natürlich sehr zufrieden. Die Windbedingungen waren ganz anders als im Training, aber ich habe vor allem bei mehr Wind eine ziemlich stabile Leistung zeigen können. Mit Enoshima verbinde ich jetzt sehr positive Gefühle, ich freue mich schon auf die nächsten Trainings und Regatten hier. Mit diesem Topergebnis kann ich jetzt entspannt nach Hause gehen und gut regenerieren.

Auch die übrigen Schweizer Seglerinnen und –segler des Nationalteams und des B-Kaders haben am Austragungsort der kommenden Olympischen Spiele mit mehrfach einstelligen Platzierungen erfreuliche Ergebnisse erzielt. Nils Theuninck qualifizierte sich in der letzten Wettfahrt noch knapp für das Medal Race, welches am morgigen Sonntag ausgetragen wird.

 

Die Ergebnisse der Schweizer Segler: 

Eliot Merceron, Standard Laser, 22. / 59.

Maud Jayet, Laser Radial, 16. / 53.

Nils Theuninck, Finn, 10. / 21. (vor Medal Race)

Sebastien Schneiter & Lucien Cujean, 49er, 14. / 27.

Kilian Wagen & Gregoire Siegwart, 470M, 15. / 32.

Linda Fahrni & Maja Siegenthaler, 470W: 17. / 23.

From 9 to 16 September 2018, the Tokyo 2020 Olympic Sailing Competition venue in Enoshima, Japan, will host sailors for the first event of the 2019 World Cup Series. More than 450 sailors from 45 nations will race in the 10 Olympic events. ©PEDRO MARTINEZ/SAILING ENERGY/WORLD SAILING
15 September, 2018.

Schweizer Athleten am Weltcup im Olympiarevier

Das erste Weltcup-Event der 2019 Serie hat gestern bei guten Windbedingungen im japanischen Enoshima, dem Austragungsort der Olympischen Wettfahrten in 2020 begonnen!. Die gesamte SST Elite ist vor Ort, um sich umfassend auf diesen Wettkampf vorzubereiten. Begleitet werden sie von Teamleader Tom Reulein, ihren Trainern, dem Physiotherapeuten Philippe Marchand sowie Meteorologe Meeno Schrader und Datenanalyst Marco Versari.

Die ersten Wettfahrten fanden am Dienstag, den 11. September, bei 14-16 Knoten Windspeed statt. Mit Licht und Schatten für die Schweizer Athleten: Bei den Damen 470 belegte Linda und Maja im ersten Race Platz drei, war aber zu früh über der Linie und wurden disqualifiziert. Mateo Sanz Lanz (RS:X), Maud Jayet (Laser Radial) und Wagen/Siegwart (470M) ersegelten sich jeweils eine Wettfahrt in den Top 10. Am morgigen zweiten Wettfahrttag werden ähnliche Bedingungen erwartet.

"Unser Ziel an diesem Weltcup ist es, auf höchstem Niveau im Olympiarevier zu segeln und so Erfahrungen mit den dort herrschenden Wind- und Strömungsmustern zu sammeln. Wir lernen auch immer besser mit der extreme Hitze und Feuchtigkeit, umzugehen." so SST Teamchef Tom Reulein.

Zur Erinnerung: Ein Ergebnis in den TOP 6 wäre gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Nationalmannschaft 2019 für SST !

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Ergebnisse


Bronzemedaille an der Optimisten-WM

Anja von Allmen (RCO/YCSp) hat an der Weltmeisterschaft der Optimisten eine hervorragende Leistung abgeliefert: Als 27. der Gesamtwertung segelte Sie auf Platz 3 bei den Damen und bescherte der Schweiz nach dem Titel von Max Wallenberg 2016 und Nicolas Rolaz 2014 die dritte WM Medaille.

"Was für ein Ereignis", freut sich die junge Seglerin des SST Talent Pools. "Ich begann die Woche gut, rutschte dann aber etwas im Gesamtklassement zurück. Aber ich gab nie auf, ich gab alles bis zum letzten Race und habe es aufs Podium geschafft. Ohne die Unterstützung meines Trainers Antonis Drosopoulos, der Teamleiterin Martina Zimmerli und viele andere, wäre mir das sicher nicht gelungen. Antonis sagte mir, dass es auf den eigenen Willen ankommt und ich verstehe jetzt, was es bedeutet! Vielen Dank an alle für die Motivation, Energie und Unterstützung. »

Die Ergebnisse des Schweizer Optimisten Teams sind mit zwei weiteren TOP 30 Platzierungen äusserst zufriedenstellend: http://2018worlds.optiworld.org/uploaded_files/Document_12569_20180902174652_de.pdf


Die Schweiz wird im Nacra15 und Kitesurfen an den YOG vertreten

Swiss Olympic hat die Liste der für die Youth Olympic Games in Buenos Aires (ARG) selektionierten Athleten veröffentlicht: Arnaud Grange und Marie van der Klink (SNG) werden im Nacra 15 sowie Maxime Chabloz im Kitesurfen an den Start gehen. Sie werden von dem erfahrenen und ortkundigen Trainerteam, Laurent Loiron und Ezequiel Schargorodsky betreut.

Die vollständige Liste der selektionierten Schweizer Athleten: https://www.swissolympicteam.ch/fr/jeux-de-la-jeunesse/joj/buenos-aires-2018/Team.html

Mehr Informationen zum YOG: https://www.buenosaires2018.com


EM Bronze für Arnaud Grange und Marie van der Klink im Nacra15

Arnaud Grange und Marie van der Klink (beide SNG) brillierten bei der europäischen Nacra 15 am Comer See als Vierte in der Gesamtwertung und mit Platz 3 in der EM-Wertung. Ein exzellentes Ergebnis für das junge Duo, das bereits an den Weltmeisterschaften in Barcelona (ESP) im Frühjahr den beeindruckenden siebten Platz belegte.

Dementsprechend wurde Arnaud Grange und Marie van der Klink vom Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team zur Selektion an die Youth Olympic Games im Oktober 2018 vorgeschlagen. Swiss Olympic entscheidet in diesen Tagen final darüber und stellt die gesamten Schweizer Delegation am 3. September der Öffentlichkeit vor. Die nur alle vier Jahre stattfindende Veranstaltung wird vom 6. bis 18. Oktober in Buenos Aires (ARG) ausgetragen.

"Unser Ziel war es, an dieser EM in die Top 5 zu segeln, das haben wir erreicht", sagt SST Trainer Laurent Voiron. "Wir haben uns gut vorbereitet, hatten guten Speed und waren zuversichtlich. Allerdings fehlt Arnaud und Marie noch ein bisschen die Erfahrung, in der ersten Wettfahrt haben sie sich etwas zu sehr unter Druck gesetzt und das ging schief. Die Leistung ist immer noch nicht ganz stabil, aber sie sind in diesen komplizierten Bedingungen wirklich sehr gut gesegelt! »

"Wir freuen uns erst so richtig, wenn wir die offizielle Bestätigung seitens Swiss Olympic vorliegen haben. Auf alle Fälle ist es eine unglaubliche Chance für das noch junge Team, nach Buenos Aires zu gehen. Max & Amanda haben letztes Jahr die Schweiz als Nation für die Youth Olympics qualifiziert, mit Arnaud und Marie sind wir jetzt nicht die Top Favoriten dort. Viele Teams haben mehr Erfahrung als sie, die beiden haben ja erst vier grosse Regatten zusammen bestritten und noch nie in mehr als 20 Knoten gesegelt! Wir werden die verbleibende Zeit bis zu den Youth Olympic Games nutzen, um uns in vielen Windbereichen noch zu verbessern. Seit Beginn ihres Projekts ist ihre Lernkurve ja sehr steil, das ist sehr positiv. Unser Ziel in 2019 steht auch schon fest: ein Podium an den Youth World Championships! »


Hopital La Tour – wertvolle sportmedizinische Begleitung für die SST Elite

Swiss Sailing Team ist stolz, auf die Unterstützung von Hopital La Tour als sportmedizinischer Partnerklinik zählen zu können. Physiotherapie, Konditionstraining, Sporternährung und medizinische Überwachung, die Privatklinik und Swiss Olympic Medical Base in Meyrin (Genf) begleitet die SST Athleten bei ihrer gesamten Olympiavorbereitung.

Vergangenen Donnerstag verbrachten die Elite-Segler den ganzen Tag vor Ort, um verschiedenste Konditionstests unter der Leitung von La Tour Mitarbeiter Philipp Marchand und Ellen Sprunger zu absolvieren. Die Athleten gaben alles, um ihre Ergebnisse bei Kraft und Ausdauer im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern, um sich abschließend dank der Kryotherapie zu regenerieren. Neben individueller Beratung durch Dr. Per und Dr. Finn Mahler, Leiter der Sportmedizin bei La Tour, gab auch Valérie Ducommun wertvolle Ernährungstips für die teilweise extreme Klimabedingungen in Enoshima.

Swiss Sailing Team dankt La Tour Hospital für die professionelle Unterstützung bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020.


Aarhus Worlds - Interview mit Tom Reulein

Das Swiss Sailing Team kehrt nach zehn intensiven Wettfahrttagen mit zwei Olympiastartplätzen von der WM in Aarhus (Dänemark) nach Hause zurück. Sébastien Schneiter und Lucien Cujean qualifizierten die Schweiz im 49er, Maud Jayet sicherte das Nationenticket im Laser Radial. Tom Reulein ist Chef Leistungssport bei Swiss Sailing und Teamchef des Swiss Sailing Team. Im nachfolgenden Interview erzählt er uns, was ihn gefreut hat und was weniger, und wie es nun weitergeht mit der Olympiavorbereitung.

Swiss Sailing: Tom, wie lautet Dein Fazit zur WM in Aarhus?

Die WM in Aarhus war von Seiten der dänischen Organisatoren sehr gut geplant und umgesetzt. Natürlich gibt es bei einer solchen Grossveranstaltung mit über 200 einzelnen Wettfahrten mit 1’400 Teilnehmern und acht Wettfahrtleitungen sowohl auf dem Wasser wie auch in der Jury streitbare Entscheidungen. Aber damit muss man umgehen können. Die Qualifikation fürs Medal Race und der Gewinn der beiden Nationenquoten im 49er und Laser Radial tut uns gut. Gleichzeitig aber sind wir vorgewarnt: Weil das Leistungslevel in den Fleets jetzt schon so hoch ist, kostet jeder noch so kleine Fehler sofort mehrere Boote auf dem Wasser. Das haben wir in Aarhus doppelt schmerzhaft erfahren, als wir die sicher geglaubte Nationen Quote bei den 470er Damen und den 470er Herren in den abendlichen Protestverhandlungen wieder verloren haben.

Davon abgesehen: Was hat deiner Ansicht nach besonders gut geklappt?

Es geht bei solchen Grossevents immer darum, dass man sein eigentliches Leistungspotenzial voll ausschöpfen kann. Das bedeutet all die Fähigkeiten, die man sich über die letzten Monate hart erarbeitet hat, in der Wettfahrt einzusetzen und entsprechende Resultate zu ersegeln - eben eine persönliche Bestleistung zu bringen, wenn es am meisten darauf ankommt. Das ist vor allem den 470er Jungs Kilian Wagen und Grégoire Siegwart gelungen. Mit ihrem Wettfahrtsieg waren sie nahe an der Qualifikation für das Medal Race. Oder auch Maud Jayet im Radial, die mit ausschliesslich einstelligen Platzierungen die beste Finalserie ihres Lebens gezeigt hat. Und wenn man wie unsere 49er Sébastien Schneiter und Lucien Cujean im Finale an zwei Tagen hintereinander Platz 4 im Klassement belegt, dann darf man auch mal von einer WM-Medaille träumen.

Unter dem Strich stehen drei persönliche Bestleistungen sowie je zwei Nationen-Quoten und Medal Race-Qualifikationen zu Buche. Hinzu kommt ein sehr gut funktionierendes Support-Team mit effizienten Tagesabläufen und vollem Einsatz - angefangen von den Coaches über den Physio, den Meteorologen, den Rules Advisor und weitere wichtige Teammitglieder (Data Analyse, Team Support, Medien). Ohne ein solch professionelles Support-Team geht es in keinem Nationalteam mehr.

Was waren die grössten Schwierigkeiten, mit welchen die CH SeglerInnen in Aarhus zu kämpfen hatten?

Der Wettkampf zieht sich extrem lang hin, teilweise 8-10 Tage inklusive Reservetage. Es erfordert schon viel Erfahrung, damit man seine Wettkampfspannung über eine so lange Zeit halten kann. Dafür muss man frisch im Kopf bleiben und sehr auf seinen Energiehaushalt achten. Das kriegt der eine oder andere nach den Erfahrungen in Aarhus in Zukunft sicher noch besser hin. Grundsätzlich haben die ablandigen Windbedingungen für die meisten unserer Segler gepasst. Mateo Sanz Lanz hatte etwas Regattapech, weil er sechs Wettfahrten bei Starkwind absolvieren musste und wie erwartet aufgrund seiner Körpergrösse weniger konkurrenzfähig war. Die enttäuschenden Leistungen im Medal Race (zweimal Platz 10) werden wir uns nochmal genauer anschauen. Ein Grund mag darin liegen, dass der „Stadium Kurs“ mit der grossen Zuschauertribüne sehr nah unter Land und deswegen fast nicht kalkulierbar war.

Woran gilt es nun primär zu Arbeiten bis zur nächsten Qualifikationsmöglichkeit?

Nach der WM-Analyse folgt der grosse Konditionstest in unsere Partnerklinik La Tour in Genf. Unmittelbar danach geht es weiter zum Weltcup im Olympiarevier Enoshima/Japan. Nach einem umfassenden Review aller Projekte und einer kurzen Pause starten wir im November ins Wintertraining. Hochgradige Individualisierung ist im Spitzensport die absolute Maxime; entsprechend fallen die Ziele, an denen während dem Winter gearbeitet werden, erfahrungsgemäss sehr unterschiedlich aus. Aber es wird an allen Faktoren der langfristigen Leistungsentwicklung gearbeitet werden, also sowohl im konditionellen, taktisch-strategischen, mentalen Bereich wie auch im segeltechnischen, am Material und an der Kommunikation. Segeln ist ein komplexer Sport, aber genau das macht es ja so spannend. Die nächsten Nationen-Quoten werden an den Weltmeisterschaften der einzelnen Bootsklassen im kommenden Jahr verteilt, und da werden wir dann sicher ein gehöriges Wörtchen mitreden.

Text : Diana Fäh / Swiss Sailing - https://www.swiss-sailing.ch/aktuell/news/detail/article/-4f85bcc6a8/


Entscheidung über Schweizer Nationen Quote am Grünen Tisch!

Ein harter Tag für die verbliebenen Schweizer in Århus! Mateo Sanz Lanz (RS:X) sowie das Duo Schneiter/Cujean (49er) hatten jeweils ihren letzten Tag vor den Medal Races, der in einem Showdown am grünen Tisch endet. Dies weil die endgültigen Ergebnisse erst nach mehreren Protestentscheidungen vorliegen werden. Und davon hängt ab, ob diese beiden Klassen die Nationen Quote für die Olympischen Spiele erreicht wird oder nicht!

Eines ist jedoch sicher, Maud Jayet segelte das bisher beste Finale Serie ihres Lebens, um sich souverän für das heutige Medal Race zu qualifizieren. Bei extrem böhigen und drehende Bedingungen schloss sie auf Platz 10 ab. Kurz nach dem Start mit einer Yellow Flag für Pumpen bestraft, musste sie viel Risiko eingehen, um sich wieder nach vorne zu segeln und kenterte auf dem letzten Vorwind. Final belegte sie einen sehr guten Platz 9 an dieser WM, innerhalb der 18 Top-Nationen, die sich für die Olympischen Spiele in dieser Klasse qualifiziert haben!

Maud Jayet, 9. (Laser Radial): "Mit der Nationen Quote für die Schweiz habe ich mein Ziel erreicht. Ich bin wirklich happy, dass ich es geschafft habe, denn ich war sehr enttäuscht, dass ich vor zwei Jahren die Qualifikation für Rio de Janeiro verpasst habe. Das ist eine große Erleichterung! Ich bin die ganze Woche gesegelt ohne an den Druck der Nationen Quote zu denken und es hat funktioniert. Ich werde nun daran arbeiten, so viel wie möglich über das japanische Olympiarevier Enoshima zu lernen, damit ich in zwei Jahren eine Topleistung abliefern kann! »
Tom Saunt (Trainer, 49er): "Die Jungs haben heute nicht ihre beste Leistung abrufen können. Es war ein komplizierter Tag, mit richitg viel Wind (18-22 Knoten) und schwierigen steilen Wellen. Der letzte Tag vor dem Medal Race ist immer sehr speziell für alle Teams. Sie hatten noch kurz vor dem ersten Start Materialbruch und konnten sich deswegen nicht richtig vorbereiten. Im zweiten Race waren ihre taktischen Entscheidungen nicht optimal und zudem sind sie wie viele andere Teams auch auf der letzten Vorwind wegen zuviel Wind gekentert.
Mateo Sanz Lanz (RS:X): "Das waren heute wie erwartet nicht meine Bedingungen, auch wenn der Wind im Laufe des Tages abgenommen hat. Ab 16 Knoten aufwärts fehlt es mir noch deutlich an Geschwindigkeit. »
Schweizer Ergebnisse vor Protesten:
RS:X : Mateo Sanz Lanz 20/85
49er: Schneiter/Cujean 10/86
Laser-Radial
Maud Jayet 9/119
Andrea Nordquist 94/119
Laser Standard
Eliot Merceron 42/165
Nicolas Rolaz 136/165
470W : Fahrni/Siegenthaler 17/47
470M :
Wagen/Siegwart 20/64
Biedermann/Schüpbach 53/64
Mermod/Schüpbach 43/64
Finn: Theuninck 86/90


Maud Jayet qualifiziert die Schweiz für Tokio 2020!

Ein Jubeltag für die Schweiz an den Weltmeisterschaften der Olympischen Bootsklassen in Aarhus! Maud Jayet sicherte sich durch eine hervorragende Leistung am heuten Tag ihre Qualifikation für das Medal Race der besten 10 Boote und holt zudem die Nationen Quote für die Olympischen Spiele in Tokio 2020! Mateo Sanz Lanz (RS:X) klettert fleissig in der Gesamtwertung. Schneiter/Cujean (49er) liegen auch nach 4 Wettfahrten auf einem exzellenten 4. Platz im Klassement.

Der 9. August war der letzte Wettfahrttag vor dem Medal Race in der Laser Standard und Radial Klasse. Der sehr guten 4. Platz im gestrigen Rennen lies Maud Jayet heute Morgen voller Selbstvertrauen in den Tag starten. Rund 5 Stunden später kam sie strahlend dank eines weiteren 4. und 7. Platzes als Gesamtsiebte zurück in den Hafen. Und ist damit fix qualifiziert für das Medal Race morgen. Vor allem aber sicherte sie als erstes SST Boot den so heiss begehrten Startplatz für die Schweiz an den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo! "Ich kann es nicht glauben", sagte die Seglerin der Société Nautique de Genève voller Emotionen. "Ich war so gestresst, dass ich meine Enttäuschung über die verpasste Olympiaquali von vor zwei Jahren wieder gutmachen wollte. Ich wusste, dass es wegen meines guten Ergebnisses gestern möglich war und ich hab`s geschafft! Ich freue mich auf das Medal Race, auch wenn es richtig Wind haben wird. Was auch immer das Ergebnis morgen sein mag, ich habe mein Ziel jetzt schon erreicht und bin superglücklich! »

Auch Mateo Sanz Lanz hatte den Ehrgeiz, sich mit den drei geplanten Wettfahrten in 7-10 Knoten Seabreeze in der Gesamtwertung nach vorne zu schieben. Platz 9, 6 und 4, damit rückte er von Platz 25 auf Platz 11 vor, nur zwei Punkte hinter den besten 10 Windsurfern. Morgen stehen noch weitere drei Wettfahrten auf dem Programm. "Heute ist meine Taktik gut aufgegangen, bin sauber und fehlerfrei gesegelt und es hat sich gelohnt. Für morgen ist ziemlich viel Wind angesagt und meine direkten Konkurrenten sind unter diesen Bedingungen etwas schneller. Aber egal welcher Wind, ich gebe mein Bestes und schaue dann, was am Ende dabei rauskommt.! »

Vier Wettfahrten standen für die 49er, die gestern wegen Windmangels nicht segeln konnten, heute auf dem Plan. Das Duo Sebastien Schneiter und Lucien Cujean konnten allerdings erst in den letzten beiden Races so richtig überzeugen. Mit den Einzelplatzierung 21, 18, 5 und 3 konnten sie ihren hervorragenden 4. Platz im Gesamtklassement beibehalten und den Punktevorsprung auf die Verfolger ausbauen. "Wir wussten, dass jeder einzelne Punkt in der Goldfleet zählt", erklärt Sébastien. "Wir haben in den ersten beiden Rennen nicht die richtigen Lines gefunden, aber die letzten beiden Races waren absolut top. Das hat uns zurück ins Spiel um das Podium gebracht und ist sehr motivierend für das grosse Finale! »

Eliot Merceron (Laser Standard) beendete die letzte Runde der 16. "Ich bin ein wenig frustriert über meine Leistung hier an der WM, weil ich bei einigen Races viele Punkte verloren habe. Aber ich freue mich über die letzte Wettfahrt, es ist eine schöne Belohnung für mich und meinen Trainer Daniel Mihelic, wir haben beide viel gearbeitet dafür! »

Aufgrund der Starkwindvorhersage mit bis zu 35 Knoten ist derzeit noch nicht sicher, ob und wann morgen überhaupt gesegelt werden kann.

Ergebnisse vor Protest
RS:X : Mateo Sanz Lanz 11/85
49er: Schneiter/Cujean 4/86
Laser-Radial
Maud Jayet 7/119
Andrea Nordquist 82/119
Laser Standard
Eliot Merceron 42/165
Nicolas Rolaz 140/165
470W : Fahrni/Siegenthaler 17/47 - FINISHED
470M :
Wagen/Siegwart 20/64 - FINISHED
Biedermann/Schüpbach 53/64 - FINISHED
Mermod/Schüpbach 43/64 - FINISHED
Finn: Theuninck 86/90 - FINISHED


Topleistungen im Goldfleet

Auch am siebten WM-Tag wurden die Seglerinnen und Segler nicht vom Wind verwöhnt. Dieser nahm erst gegen 15.30 Uhr nach langen Stunden des Wartens an Land zu und stabilisierte etwas mehr auf den Aussenbahnen. Auf der Stadium Race Area ging das Warten für die 49er dann noch weiter, am Ende konnte nur eine Wettfahrt gestartet werden. Schneiter/Cujean schlugen sich sehr gut und lagen durchgehend zwischen Platz 3 und 4. Wegen einem massivem Winddreher musste die Wettfahrt leider abgeschossen werden. Ebenso wie bei den Lasern, werden die 49er ihren Reservetag übermorgen nutzen müssen, um das Wettfahrtprogramm zu komplettieren. Das einzige Race für Eliot Merceron verlief enttäuschend, er wurde 33.

Ganz im Gegenteil lieferte Maud Jayet (Laser Radial) eine ausgezeichnete Leistung ab, wurde Vierte und rückte auf einen guten 13. Platz im Zwischenklassement vor. Morgen stehen weitere Wettfahrten an auf dem Programm, aber zum jetzigen Zeitpunkt hätte sie die Schweiz für Tokio 2020 als Natione qualifiziert (Top 18 Nationen). "Ich habe im Moment die Nationen Quote erfüllt und das ist sehr motivierend", sagt die Seglerin der Société Nautique de Genève. "Ich bin auch kurz vor dem Medal Race und habe meine Ziele fast schon erreicht. Aber morgen kann alles passieren! Ich werde alles geben, was ich habe, um eine Spitzenresultat abzuliefern. »

Bei den Herren hatte das Duo Wagen/Siegwart, das gestern eine Wettfahrt im Gold Fleet gewann, heute sein letztes Race. Dank dem gestrigen Sieg und einem guten Lauf heute sind die beiden jungen 470er Segler der Nationen Quote sehr nahe gekommen! "Wir haben unser Ziel erreicht, indem wir in die Top 20 gesegelt sind und haben einige Top Races gezeigt, vor allem unseren Wettfahrtsieg", freut sich Gregoire. "Es ist großartig für die Motivation und das Selbstvertrauen. Wir haben gezeigt, dass wir voll in diesem Weltklassefeld mitsegeln können und wir freuen uns darauf, weiter daran zu arbeiten, noch besser zu werden! »

Die 470er Damen Fahrni / Siegenthaler mussten nach ihrem verlorenen Protestes mit einem für sie selbst wohl am allermeisten enttäuschenden 17. Platz von dieser WM verabschieden. Doch wer Linda und Maja kennt, der weiss, dass sie mit voller Motivation das Ziel der Nationenqualifikation angreifen werden!

Vorläufige Gesamtwertung am 8. August:

RS:X : Mateo Sanz Lanz 25/85
49er: Schneiter/Cujean 4/86
470W : Fahrni/Siegenthaler 17/47 - FINISHED
470M :
Wagen/Siegwart 20/64 - FINISHED
Biedermann/Schüpbach 53/64 - FINISHED
Mermod/Schüpbach 43/64 - FINISHED
Laser-Radial
Maud Jayet 13/119
Andrea Nordquist 82/119
Laser Standard
Eliot Merceron 48/165
Nicolas Rolaz 138/165
Finn: Theuninck 90/90


Wettfahrtsieg für Wagen / Siegwart

Und wiederum zeigte sich der Wind in Aarhus von seiner launischen Seite. Leicht und drehend, durchaus segelbar, aber erst nach mehr oder weniger langen Startverschiebungen und abgebrochenen Wettfahrten. Und gerade bei diesen Bedingungen konnte das Schweizer Team starke Ergebnisse abliefern.

Und was für ein Start in den Tag für Wagen/Siegwart: Sie gewinnen ihre erste Wettfahrt in der Goldfleet und beweisen mit Platz 12 auch im zweiten Race, dass sie mittlerweile zu Weltklasseleistungen fähig sind. In der vorläufigen Gesamtwertung liegen sie damit auf dem 20. Platz, weil die 2. Wettfahrt aufgrund eines verlorenen Protest als Disqualifikation gewertet wurde. "Wir sind saugut gestartet und konnten uns die ganze Zeit an der Spitze halten, das war wirklich positiv. Auch im zweiten Race hatten wir einen guten Start, was uns wiederum in die Lage versetzte, vorne mitzuspielen! " Aufgrund der Anzahl der bis jetzt gesegelten Wettfahrten dürfen die 470er Herren morgen nochmals aufs Wasser während hingegen die Damen die Opening Series beendet haben. Für Gregoire und Kilian, für die der Gewinn der Nationen Quote bereits zum Greifen nahe ist, ist also noch alles möglich! Die 470er Damen müssten eine lange Wartezeit auf dem Wasser hinnehmen. Nach dem Auslaufen gegen Mittag, konnte ihre erste Wettfahrt um 16.00 Uhr erst nach zahlreichen fehlgeschlagenen Startversuchen angeschossen werden. Linda und Maja segelten solide auf Platz 10 und rückten in der vorläufigen Gesamtwertung auf den 9. Platz vor. "Es war ein sehr langer Tag, aber wir sind glücklich mit unserer einzigen Wettfahrt des Tages.“ so Maja Siegenthaler. . Theoretisch war das Duo vom Thuner See Yacht Club fürs Medal Race qualifiziert und die Nationen Quote gesichert, der Protest des holländische Teams ging allerdings verloren. Linda und Maja beenden die WM auf Platz 17 ohne Nationen Quote.

Mit 5-8 Knoten Seabreeze war es die ideale Voraussetzung für Mateo Sanz Lanz (RS:X). In den ersten beiden Läufen (4. und 7. Platz) machte er wichtige Punkte in der Rangliste gut. Im dritten Race jedoch, machte er grosse taktische Fehler. "Jeder Fehler kostet viele Plätze bei diesen Bedingungen", vertraut der für den Gstaad Yacht Club startende Auslandsschweizer. "Er verbessert sich um zehn Plätze in der Gesamtwertung (25.) und qualifiziert sich für das Goldfleet. Immerhin!“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Im Laser Standard enttäuschten Eliot Merceron und Nicolas Rolaz. Die Laser Radials konnten erst um 17:00 Uhr auf dem Wasser und Maud Jayet brachte einen guten 8. Platz ins Ziel, was sie auf den 20.Platz im Zwischenklassement klettern lies. Andrea Nordquist wurde ebenfalls 8. in der Silberfleet!

Mermod/Schüpbach (470) segelten hervorragend zweimal auf Platz 3 in der Silberflotte. Die 49er hatten ihren freien Tag; Lucien und Sébastien greifen morgen in der Goldfleet von einem hervorragenden 4. Platz aus wieder ins Geschehen ein
Vorläufige Gesamtwertung Dienstag, 7. August: RS:X : Mateo Sanz Lanz 25/85 49er: Schneiter/Cujean 4/86 470W : Fahrni/Siegenthaler 9/47 470M : Wagen/Siegwart 12/64 Biedermann/Schüpbach 52/64 Mermod/Schüpbach 43/64 Laser-Radial Maud Jayet 20/119 Andrea Nordquist 76/119 Laser Standard Eliot Merceron 46/165 Nicolas Rolaz 142/165 Finn: Theuninck 90/90


Ein Geduldsspiel

Der fünfte Tag der Segelweltmeisterschaft wurde vom Wind nicht gerade verwöhnt: sehr leichte und vor allem instabile Luft verursachte heute lange Wartezeiten an Land und auf dem Wasser. Auch die Temperaturen sind etwas gesunken und bieten ideale Bedingungen (vor allem angesichts der Hitzewelle in der Schweiz!).

Nur zwei Schweizer Teams hatten heute die Chance, ein Race zu beenden: Kilian Wagen und Grégoire Siegwart (470M) in der Goldflotte sowie Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er). Letztere behaupteten ihren vierten Platz in der Gesamtwertung dank eines 11. Rangs.

«In der ersten Runde waren wir Vierte, aber alle Führenden fielen in ein Loch. Wir haben nicht wenige Plätze verloren, schafften es aber schliesslich, einen korrekten Lauf zu sichern», so Sébastien und meint: «Es ist kein tolles Ergebnis, aber es hätte schlimmer sein können! »

«Das Komitee startete schliesslich ein zweites Race», fügt Lucien hinzu. «Wir haben den Spinnaker sogar auf die Aufwindkante gestellt, bevor sie das Rennen annulliert haben. Es war sehr drehend, und die Lichtverhältnisse waren bizarr, so dass es schwierig war, das Wasser zu lesen. Hier geht es um eine Menge, so dass jeder im Bezug auf die Bedingungen auf dem Wasser noch mehr als üblich unter Druck ist...! »

Weniger gelungene Wettfahrt für die 470M: «Es war heute sehr drehend, der Wind kam von allen Seiten», erklärt Kilian.

Die 470 Mädchen, RS:X und 470M Silberflotte haben heute keine Wettfahrten absolviert. Was die Finnsegler anbetrifft, so geht es Nils Theuninck besser: Nach einer schweren Virusinfektion seiner Leber ist er wieder auf den Beinen und hat sich heute Morgen seinen Teamkollegen auf dem Bootspark angeschlossen. Aber er fühlte sich noch nicht fit genug, um heute zu segeln. Morgen früh je nach Zustand wird entschieden, ob er segelt.

Aufgrund der heute ausgefallenen Wettfahrten wird der morgige Zeitplan deutlich geändert werden, ist aber noch nicht online.

Rangliste (vor Jury) nach Tag 5 :

RS:X : Mateo Sanz Lanz 35/85

49er: Schneiter/Cujean 4/86 470W : Fahrni/Siegenthaler 12/47 470M : Wagen/Siegwart 21/64
Biedermann/Schüpbach 52/64
Mermod/Schüpbach 54/64 Laser-Radial Maud Jayet 29/119
Andrea Nordquist 82/119 Laser Standard Eliot Merceron 46/165
Nicolas Rolaz 124/165
Finn: Theuninck 90/90 Follow the Racing:

Jeden Tag werden LIVE Wettfahrten via dem YouTube Channel von World Sailing: https://www.youtube.com/user/isafchannel

Tracking: https://worlds2018.sapsailing.com/gwt/Home.html#/event/:eventId=4544f986-8235-426d-ad3e-6a3500b12edc Ergebnisse: https://aarhus2018.sailing.org/results


Tag 4 - gut und schlecht für die Schweizer in Aarhus

"Breeze on", wie man hier sagt! Heute Sonntag, dem 5. August, am vierten Tag der Weltmeisterschaften im Segeln war der Wind da: 15-18 Knoten Offshore-Wind, ideal für eine schöne Show in Aarhus.

Bedingungen jedoch, die Mateo Sanz Lanz (RS:X) in der Regel nicht zusagen. Und dennoch belegte er bei seinem allerersten Einsatz im ersten Race den schönen 8. Platz, gefolgt von zwei weiteren eher enttäuschenden Runden (28. und 23.). «Endlich! Ich habe lange darauf gewartet, endlich ins Geschehen eingreifen zu können. Leider waren es nicht gerade meine Lieblingsbedingungen, aber ich habe zumindest einen guten ersten Lauf gemacht. Ich kann mich über die Ergebnisse nicht beklagen, die Gewässer hier sind wirklich kompliziert und meine Taktik war nicht sehr gut.»

"Es ist noch ein weiter Weg", ergänzt Trainer Peter Krimbacher. «Wir wussten, dass es heute schwierig werden würde. Aber es gibt 14 Wettfahrten, es ist eine grosse Meisterschaft, es bleiben also noch elf Races um besser zu werden.»

Die beste Leistung des Tages zeigte erneut Schneiter/Cujean im 49er: Platz 2 und 16, und damit Rang 4 im Gesamtklassement. «Wir segelten heute im «Stadion», nahe der Küste. Heute gab es nur zwei Runden, eine gute erste, und eine etwas verrückte zweite! Aber wir haben es geschafft, auf dem Laufenden zu bleiben. Wir mögen diese stärkeren Bedingungen, vor allem mit drei Runden pro Rave, da muss man das Boot wirklich im Griff haben.»

Maud Jayet (Laser Radial) zeichnete heute für das schlechteste und beste Race der Meisterschaft verantwortlich, 4. und 30. «Bei der ersten Wettfahrt war ich von Anfang an vorne dabei. Aber es gab wirklich grosse Geschwindigkeitsunterschiede, man musste bei den vorderen bleiben und mit dem Schiften zu spielen. »

Eliot Merceron (Laser Standard) belegte heute einen 16. und 26. Platz. «Ich bin im ersten Race weit gekommen! In der zweiten Runde lag ich in Führung, hatte aber keinen grossen Shift. Das sind wirklich schwierige Bedingungen, unglaublich unvorhersehbar. Ich bin zwar in der Goldflotte, aber das ist bisher kein geniales Ergebnis! Es bleiben mir noch vier Races um mich zu verbessern. » Tom Reulein zieht zur Halbzeit eine optimistische Zwischenbilanz: «Wir schaffen es, Wettfahrten in der Top10 zu beenden, das ist durchaus positiv. Aber der Wind ist wirklich variabel und oszillierend, es ist schwierig! Unseren Teams fehlt es bislang an der Regelmässigkeit.» Der 470er hatten heute einen Ruhetag. Sie unterstützten Mateo von der «Sailors’ Lounge» aus und schauten sich seine Wettfahrten auf einer grossen Leinwand an. Morgen wird unser Finn-Segler Nils Theuninck voraussichtlich wieder ins Geschehen eingreifen. Er wird kurzfristig über einen Start entscheiden. Da er natürlich weiss, dass er in der Silver Fleet segeln wird, haben sich seine Ziele komplett geändert.

 

Ergebnisse :

RS:X : Mateo Sanz Lanz 35/85

49er: Schneiter/Cujean 4/86

Laser Radial :
Maud Jayet 29/119
Andrea Nordquist 82/119

Laser Standard :
Eliot Merceron 46/165
Nicolas Rolaz 124/165

470W : Fahrni/Siegenthaler 12/47

470M :
Wagen/Siegwart 22/64
Biedermann/Schüpbach 52/64
Mermod/Schüpbach 54/64

Täglich LIVE auf dem YouTube-Kanal von World Sailing:

https://www.youtube.com/user/isafchannel

Ergebnisse : https://aarhus2018.sailing.org/results


Auftakt nach Mass für die 49er

Die typische "Seabreeze" von Aarhus ist am heutigen dritten Tag der WM, einem ablandigen und deswegen extrem böhigen und drehenden Grandientwind gewichen. Wechselhafte Bedingungen, mit denen unser 49er Team Schneiter / Cujean dennoch hervorragend zurecht kamen! Mit einer 3 – 8 – 2 - Serie gelang ihnen ein solider Start in die Weltmeisterschaft. "Wir sind relativ einfach gesegelt! Wir hatten einen guten Speed und konnten jeden Dreher mitnehmen. Das sind Bedingungen, die wir wirklich lieben! Morgen wird es noch ähnlich wie heute sein, nur der Wind wird sehr viel stärker! Die gute Nachricht ist, dass wir noch keinen Streicher gesegelt sind. Und wir haben auch gezeigt, dass wir nach einem schlechten Start wieder zurück ins Rennen finden können! »

Maud Jayet hingegen hatte nicht viel Fortune mit dem sehr oszillierenden Wind (29, 25). "Ich ging im ersten Lauf nach rechts, aber der Wind kam mehr über links und genau das Gegenteil geschah im zweiten Lauf. Der Wind war variabel von 5 bis 15 Knoten, so dass man schnell viel verlieren, aber auch gewinnen konnte. Wir haben diese Bedingungen erwartet und das Quentchen Glück wird dann sicher auch mal auf meiner Seite stehen! Das gibt mir für morgen wieder ein bisschen mehr Zuversicht.“ Auch Andrea Nordquist, (47., 35.) konnte sich in diesen Bedingungen nicht weiter verbessern. Eliot Merceron segelte eine gute und eine weniger gute Wettfahrt (25 und 9), während Nicolas Rolaz sich mit besseren Starts heute deutlich verbessert (22 und 31).

Das Duo Fahrni/Siegenthaler segelten einen 20. und 7. Platz: "Wir hatten zwei gute Starts, folgten aber im ersten Race nicht unserer Grundstrategie und haben dadurch viel verloren. Im zweiten Race lief es besser, wir konnten nach einer verhauten ersten Kreuz stark aufholen. Wir freuen uns jetzt erst einmal auf den morgigen freien Tag, um am Sonntag frisch zurück zukommen! »

Das junge 470er Team Kilian Wagen und Gregoire Siegwart sind happy: „Wenn man die Bedingungen bedenkt, können wir echt zufrieden sein, es war wirklich schwierig heute! Ich kann den morgigen freien Tag kaum erwarten, um uns gut zu erholen" Mit den Platzierungen 19 und 12 heute liegen sie auf Platz 22 der Gesamtwertung und haben sich damit fix für die Goldfleet qualifiziert. Mit einem 17. und 18. Platz heute gelangen Mermod/Schüpbach ihre bislang besten Wettfahrten an dieser WM.

Die 470 und die Finns haben morgen Pausentag. Nils Theuninck ist auf dem Weg der Besserung, hat aber seine Infektion noch nicht ganz auskuriert und konnte deswegen gestern und heute nicht an den Start gehen. Es wird gemeinsam mit Teamarzt Per Mahler morgen entschieden, ob er die restlichen Races noch absolvieren kann.

Morgen geht mit Mateo Sanz Lanz der letzte Schweizer Athlet an den Start um Punkt 12:00 Uhr. Die RS:X Wettfahrten werden morgen live übertragen: https://www.youtube.com/user/isafchannel

Ergebnisse :

49er: Schneiter/Cujean 5/86

Laser Radial :
Maud Jayet 33/119
Andrea Nordquist 74/119

Laser Standard :
Eliot Merceron 35/165
Nicolas Rolaz 112/165

470W : Fahrni/Siegenthaler 12/47

470M :
Wagen/Siegwart 22/64
Biedermann/Schüpbach 52/64
Mermod/Schüpbach 54/64

Finn : Theuninck 90/90

Täglich LIVE auf dem YouTube-Kanal von World Sailing:

https://www.youtube.com/user/isafchannel

Ergebnisse : https://aarhus2018.sailing.org/results


Sehr guter Auftakt für die Laser

Gestern Abend wurden die Weltmeisterschaften in Aarhus mit der Eröffnungsfeier offiziell eröffnet. Angeführt von Fahnenträger Mateo Sanz Lanz genoss die Schweizer Delegation die von Aarhus organisierte Show für die 1'400 Athleten aus 85 Nationen.

Der zweite Tag der Weltmeisterschaften in Aarhus begann pünktlich, mit einer schönen Brise, die wie erwartet aufkam. 8-12 Knoten ermöglichten es der Wettfahrtleitung, sämtliche für heute geplanten Wettfahrten zu beenden: drei für die 470M, je zwei für die Laser Radial, Standard und 470W. Bei den Finn gibt es heute von den Schweizern keine Zusammenfassung: geschwächt, konnte Nils Theuninck nicht segeln; hoffentlich wird er morgen wieder zu Kräften kommen!

Die beste Leistung des Tages zeigt Maud Jayet in Laser Radial: Mit den Rängen 6 und 11 gelingt ihr ein sehr guter WM-Auftakt, welcher ihr im vorläufigen Gesamtklassement Rang 11 beschert. Andrea Nordquist liegt derweil auf Rang 64.

Im Standard-Laser darf Eliot Merceron ebenfalls auf einen schönen ersten Tag zurückblicken, mit einem 11. und 15. Platz. «Ich war vor diesem ersten Tag ziemlich gestresst, es war wichtig, gut in den Wettkampft einzusteigen! Ich wollte auf keinen Fall Risiken eingehen; ich denke ich habe das Ziel mit zwei guten Wettfahrten erreicht. Die Starts sind mir gelungen, das ist motivierend, aber jetzt muss ich für den Rest mehr riskieren! »

Kilian Wagen und Grégoire Siegwart hatten bei den 470M ebenfalls einen guten Tag, mit einem vierten, einem 14. und einem zehnten Rang. «In der Tat, wir hatten einen guten Tag in den TOP 15! Im zweiten Rennen gelang uns eine schöne Aufholjagd, wir fanden die Schlüssel, um an der Spitze der Flotte zu segeln. Aber wir haben erst vier der insgesamt zehn Qualifikationsläufe bestritten, wir müssen weiterhin konzentriert bleiben! Wir freuen uns auf den Rest. »

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W) trugen heute stolz das rote Trikot. Aber es brachte ihnen kein Glück, vielmehr war es für das Duo vom Thunersee Yacht Club ein Tag zum Vergessen. Kurz zusammengefasst: Guter Start, aber schlechte Taktik im ersten Race, schlechter Start im zweiten. Bis zum Medal Race ist es noch ein weiter Weg! Morgen beginnen die 49er ihre WM mit dem ersten Start am Mittag, während Mateo Sanz Lanz (RS:X) am Sonntag ins Geschehen eingreift.

 

Rangliste nach Tag 2 :

Laser Radial :
Maud Jayet 11/119
Andrea Nordquist 64/119
Laser Standard :
Eliot Merceron 32/165
Nicolas Rolaz 134/165
470W : Fahrni/Siegenthaler 12/47
470M :
Wagen/Siegwart 22/64
Biedermann/Schüpbach 47/64
Mermod/Schüpbach 58/64
Finn : Theuninck 90/90

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Ein Sieg zum Auftakt in Aarhus 2018!

Diesen Donnerstag, 2. August, wurden am frühen Nachmittag bei leichten Winden und Sonnenschein die ersten Wettfahrten der Segelweltmeisterschaften 2018 durchgeführt. Der Auftakt ist mehr als gelungen: Linda Fahrni und Maja Siegenthaler haben bei den 470 W dank einer grossartigen Leistung das erste Race gewonnen; dies, nachdem die beiden bereits im vergangenen Jahr als Siegerinnen aus dem Test-Event hervorgegangen waren. Sie hatten einen hervorragenden Start, lagen von Anfang bis Ende in Führung und distanzierten die Zweitplatzierten Lecointre/Retornaz (FRA) um ganze 30 Sekunden! Im zweiten Durchgang belegten sie den 17. Platz und liegen im provisorischen Gesamtklassement auf dem dritten Rang. « Das tut gut, so zu beginnen, aber es war nur ein Race, und die WM dauert noch lange. Wir müssen bis zum Schluss konzentriert bleiben. Bei der ersten Wettfahrt haben wir einen guten Start erwischt, und wir konnten auf der rechten Seite segeln, und schliesslich die Führung behalten. Die Bedingungen hier sagen uns wirklich zu, und wir hatten mit dem Wind mehr Glück als die Jungs. »

Bei den Herren hatten Wagen/Siegwart ebenfalls einen guten Start; die beiden segelten zumindest während der ersten Hälfte des Rennens im Spitzentrio mit. Der sehr wechselhafte Wind machte ihnen jedoch einen Strich durch die Rechnung, so dass sie das erste Race auf Rang 13 beendeten. "Wir segelten gut, aber wir hatten Pech", so die Analyse der beiden. « Wir hatten ein gutes Gefühl an diesem ersten Tag, waren opportunistisch, als es auf der ersten Wende nötig war und unsere Geschwindigkeit ist gut! » Es war ein Tag "zum Vergessen" für Nils Theuninck, der sich seit heute Morgen körperlich geschwächt fühlt... Er belegt in der einzigen Wettfahrt des Tages Rang 39. Die heutige Eröffnungsfeier bringt die 1’400 Athleten aus 85 Nationen zusammen und wird live übertragen unter https://www.youtube.com/user/isafchannel

Morgen Freitag gehört dann den Laser Radial und Standard die Bühne! Rangliste nach Tag 1 :

470W : Fahrni/Siegenthaler 3/47

Finn: Theuninck 39/45

470M :

Wagen/Siegwart 25/64

Biedermann/Schüpbach 33/64

Mermod/Schüpbach 59/64

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Tracking: https://worlds2018.sapsailing.com/gwt/Home.html#/event/:eventId=4544f986-8235-426d-ad3e-6a3500b12edc

Ergebnisse: https://aarhus2018.sailing.org/results


1. August Feier vor dem Start zur 1. Wettfahrt

Gemeinsam begehen alle Schweizer Athleten heute Abend den Nationalfeiertag mit einem kleinen Nachtessen!
Ein Feiertag, der bereits früh mit dem ersten Wetterbriefing mit Team Meteorologen Meeno Schrader begann. Für den Auftakt darf mit Leichtwind, einer leichteren Seebreeze gerechnet werden, doch bereits am Sonntag wird es dann aber deutlich stärkere Winde geben. Und dennoch, die Chancen sind für alle gleich!

Maud Jayet, Laser Radial: "Heut stand nur ein leichtes Training auf dem Programm. Mit etwas weniger Welle als gestern, hatte ich guten Speed. Also bin ich zuversichtlich für die WM! In den Trainingsregatten ging es ziemlich auf und ab, aber das ist eine gute Vorbereitung für mich, man muss einfach mental stark sein auf diesem Niveau! Die variablen Windbedingungen hier sind sehr ähnlich zu dem, was wir auf dem Genfer See haben können."

Linda Fahrni, 470W : "Wir waren nur eine Stunde unterwegs, um ein letztes Mal am Start zu trainieren, das ist super wichtig für uns. Ich liebe die Windbedingungen in Aarhus, weil diese sehr kompliziert sein können. Wir haben hier keinen Druck vom Vorjahressieg, sondern weil wir es gut machen wollen. Aber wir müssen lernen, mit diesem Druck umzugehen, denn wir werden in den nächsten zwei Jahren immer welche haben! »

Die zwei 470 Teams und Nils Theuninck im Finn starten morgen mit ihren ersten Wettfahrt nach folgendem Zeitplan:
Finn & 470 M: Start 1. Wettfahrt um 12:00 Uhr (zwei Races)
470 W : Start 1. Wettfahrt um 14:30 Uhr (zwei Races)

Follow the Racing:

Jeden Tag werden LIVE Wettfahrten via dem YouTube Channel von World Sailing: https://www.youtube.com/user/isafchannel

Tracking : https://worlds2018.sapsailing.com/gwt/Home.html#/event/:eventId=4544f986-8235-426d-ad3e-6a3500b12edc

Ergebnisse : https://aarhus2018.sailing.org/results

Die Eröffnungsfeier wird ebenfalls LIVE ab 19h00 übertragen : https://www.youtube.com/user/isafchannel


Die Spannung steigt!

Noch einmal aufs Wasser zum Abschlusstraining, so sah heute da Programm für die meisten Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams aus. Und das bei relativ komplizierten Windbedingungen: Wechselhafte 8-10 Knoten Seabreeze, im Tagesverlauf auf 5 Knoten abflauend, dazu eine relativ große Kappelwelle. Anspruchsvoll wie auch die Trainer gestrigen Teamdiner zu Protokoll gaben: Das Revier lässt das Spiel um Topplatzierungen sehr offen und bietet nahezu allen Athleten ihre Chancen.

Genau das lässt die ambitionierte Segel-Elite anlässlich dieser Weltmeisterschaften bereits jetzt schon ins Schwärmen geraten. Rund 1500 Seglerinnen und Segler gehen in Aarhus an den Start und sorgen damit um ein vielfach grösseres Teilnehmerfeld als an den Olympischen Spielen. Und natürlich haben die meisten auch die sogenannten Nationen Quoten, also die Olympia-Startplätze für das jeweilige Land, im Focus.

Noch zwei Tage bis zum ersten Startschuss, die Atmosphäre im Swiss Sailing Team ist ausgezeichnet, aber die Spannung steigt! "Ich bin froh, dass es endlich losgeht", sagt Mateo Sanz Lanz (RS:X). "Ich fühle mich gut. Außer den kleinen Details gibt es jetzt nichts mehr vorzubereiten. Ich bin zufrieden mit meinem Training hier, ich hatte zwei sehr effektive Wochen, in denen ich meine neuen Finnen testen konnte. Ich bin letztes Wochenende zur Regeneration nach Hause gegangen und bin erst gestern nach Aarhus zurückgekommen.“

Auch Andrea Nordquist (Laser Radial) ist vor dem Start der Weltmeisterschaft zuversichtlich: "Ich habe mein neues Segel getestet und bin zufrieden. Die Bedingungen waren heute nicht einfach, mit wenig Wind und großen Wellen. Wir sind heute ein bisschen weiter rausgefahren und es war besser. Je nach Racing Area gibt es große Unterschiede in den Windbedingungen! »
Das Hauptziel der Athleten des Swiss Sailing Teams ist es, so viele Nationen Quoten wie möglich für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 zu ersegeln. Um dies zu erreichen, müssen sich die Seglerinnen und Segler unter den besten Nationen in den jeweiligen Bootsklassen platzieren.

Nationen Quoten nach Klasse :

TOP 10 Nationen im RS:X M

TOP 14 Nationen im Laser Standard

TOP 18 Nationen im Laser Radial

TOP 8 Nationen im Finn

TOP 8 Nationen im 470M

TOP 8 Nationen im 470W

TOP 8 Nationen im 49er

TOP 8 Nationen im 49er FX


Startschuss an der WM in Aarhus

Drei Tage vor den ersten Wettfahrten der Weltmeisterschaften aller Olympischer Bootsklassen ist das Schweizer Team mit insgesamt 16 Seglerinnen und Seglern in Aarhus, eingetroffen! Begrüsst wurden die insgesamt 1500 Teilnehmer von einem heissen Dänischen Sommerwetter und überwiegend Leichtwindbedingungen.

Auf der To Do Liste des Swiss Sailing Team stehen heute Registration, Akkreditierung und Vermessung bzw. Equipment Inspektion. Die ersten Klassen, die am Wettbewerb teilnehmen, sind die 470 und Finn, Am Donnerstag, den 2. August gehen mit den 470er Herren und Damen sowie dem Finn dann die erste Bootsklassen an den Start. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über das Wettfahrtprogramm.

Betreut werden die SST Athleten von einem sehr professionellem Team: Insgesamt vertreten rund 30 Personen die Schweizer Farben an der WM in Aarhus. Die Teamunterkunft befindet sich nur wenige Fahrradminuten vom Boatpark entfernt.

SST Youthteam Mitglieder David Biedermann und Jann Schüpbach (470M) sind zum ersten Mal dabei: "Wir freuen uns sehr, dass diese WM endlich losgeht! Es ist ein riesiges Event. Beeindruckend, was an Land und auf dem Wasser alles organisiert ist. Unser Ziel ist, uns für die Goldflotte zu qualifizieren und damit in die ersten 50% des Fleets zu segeln. » Die meisten Athleten trainieren seit mehreren Wochen in Aarhus. Unter ziemlich ansprucksvollen Bedingungen, wie Sébastien Schneiter (49er) betont: "Ich denke, wir werden sehr unterschiedliche Windbedingungen wie im Training haben! Aber wir haben hier wirklich gut trainiert und sind bestens vorbereitet. Es freut mich, mit dem gesamten Swiss Sailing Team nun endlich in diese WM zu starten! »

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er)

Mateo Sanz Lanz (GYC), RS:X

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (TYC), 470

Maud Jayet (SNG), Laser Radial Nils Theuninck (GYC), Finn

Kilian Wagen (CNP) und Grégoire Siegwart (CNM), 470

Andrea Nordquist, Laser Radial (SNG)

Eliot Merceron, Laser Standard (GYC)

Nicolas Rolaz, Laser Standard (CNM)

Jann Schüpbach (RCO/TYC) und David Biedermann (TYC), 470

Yves Mermod (TYC) und Cyril Schupbach (TYC/RCO), 470

VIDEO : Abschlusstraining der 470er und Maud Jayet

© Christophe Margot


Schweizer Segler bereit für die WM aller Olympischen Bootsklassen

Die Weltmeisterschaften aller zehn Olympischen Bootsklassen finden vom 30. Juli bis 12. August in Aarhus, Dänemark, statt. Die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams haben bereits über Wochen vor Ort trainiert und verfolgen ehrgeizige Ziele an diesem Jahreshöhepunkt: Neben dem Kampf um die WM Medaillen und Diplome, geht es vor allem um das Erreichen der Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Aarhus (DEN), 26. Juli 2018 - Alle vier Jahre versammelt World Sailing die absolute Weltspitze der jeweiligen Olympischen Bootsklassen zu diesem Mega Event, für den rund 1500 Seglerinnen und Segler gemeldet sind – viermal soviele wie bei den Olympischen Spielen.

Die Weltmeistertitel für jede Klasse werden im abschliessenden Medal Race der besten 10 Booten ausgesegelt. Aber die Qualifikation für dieses Medal Race ist nicht das einzige Ziel für die Schweizer Delegation. Erstmals in dem Olympiazyklus werden 40% der sogenannten Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele 2020 vergeben. Das Ziel der Swiss Sailing Team Athleten ist daher klar: Die Schweiz in so vielen Bootsklassen wie möglich bereits jetzt für Tokio zu qualifizieren.

Die Wettfahrten finden vor dem eben erst eingeweihten Aarhus International Sailing Center statt, den Nationalen Segel-Leistungszentrum Dänemarks.

Folgende 16 Athleten des Swiss Sailing Teams werden die Schweiz an der WM vertreten:
- Mateo Sanz Lanz, RS:X (GYC, Vizeweltmeister 2017), Nationalteam
- Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, 470 W (TYC, Sieger des Aarhus 2017 Testevents), Nationalteam
- Sébastien Schneiter / Lucien Cujean, 49er (SNG, 7. bei der Europameisterschaft 2018), Nationalteam
- Maud Jayet, Laser Radial (SNG, 6. Platz im Weltcup-Finale), Nationalteam
- Nils Theuninck, Finn (GYC, Europameister U23 2018)
- Kilian Wagen (CNP) / Grégoire Siegwart (CNM), 470 M
- Andrea Nordquist, Laser Radial (SNG)
- Eliot Merceron, Laser Standard (GYC)
- Nicolas Rolaz, Laser Standard (CNM)
- Jann Schüpbach (RCO/TYC) / David Biedermann (TYC), 470 M
- Yves Mermod (TYC) / Cyril Schüpbach (TYC/RCO), 470 M

Die Chancen auf die Nationenstartplätze stehen gut für das Schweizer Nationalteam, konnten doch vielversprechende Ergebnisse an Weltcups und hochrangigen Regatten in den letzten Monate ersegelt werden! Neben der Elite, werden auch junge Nachwuchsathleten wie Biedermann/Schüpbach, Mermod/Schüpbach im 470er und Nicolas Rolaz im Laser Standard teilnehmen.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die zu erbringenden Qualifikationskriterien für das Erreichen der Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele. Die zweite Spalte (WM 2018) zeigt die Anzahl der Nationen (Top 10, Top 14, Top 8 etc....), welche sich hierfür qualifizieren können:

"Die WM in Aarhus ist der absolute Höhepunkt des Jahres, bei dem jeder Athlet seine persönliche Bestleistung anstrebt", sagt Teamchef Tom Reulein. "Aufgrund der Vorleistungen im Training und an wichtigen Regatten bin ich sehr optimistisch, dass die meisten unserer Athleten sehr gute Ergebnisse erzielen können. Natürlich wollen wir in den meisten Klassen die Nationenstartplätze sichern, aber es hängt auch ein bisschen von den Windverhältnissen während der Veranstaltung ab. Wir hatten in den letzten Wochen eine sehr gute Vorbereitung vor Ort und das Trainer- und Betreuerteam ist bereit, gemeinsam mit unseren Seglerinnen und Segler Höchstleistungen abzuliefern!"

Sie können das Swiss Sailing Team in Aarhus auf folgenden Kanälen hautnah verfolgen :

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Offizielle Website der Veranstaltung
Lizenzfreie Bilder für die Aufmerksamkeit der Medien werden im Internet unter www.maxcomm-media.com verfügbar sein.

Sophia Urban von MaxComm wird für die Dauer der Veranstaltung in Aarhus sein. Medienvertreter sind eingeladen, sie für Interviewanfragen mit Teammitgliedern oder andere spezifische Anfragen zu kontaktieren. sophia.urban@maxcomm.ch / + 41 79 351 82 11.

Am Ende des Wettbewerbs wird eine Pressemitteilung mit den Ergebnissen der Mitglieder des Swiss Sailing Teams verschickt. Bei außergewöhnlichen Ergebnissen werden zusätzliche Medienmitteilungen auf der Website des Swiss Sailing Teams veröffentlicht.


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Wohin man schaut bei SST – überall Weltklasseleistungen!

Sebastien, Lucien, Nils, drei Mitglieder im SST Elitekader sicherten sich nach atemberaubenden Wettfahrten den Weltmeistertitel im GC32 Foiling Catamaran – unglaublich! Nur einige Wochen später qualifizierten sich Sebastien und Lucien zudem mit einem starken 7. Platz an der 49er EM bereits schon für das SST Nationalteam 2019 – well done! Mit drei sehr guten 6. Plätzen im 420er Boys (Casco/Schick) und 420er Girls (Mariani/Schmid) sowie im Nacra15 (Grange/Van der Klink) kommt eine erfolgreiche SST Delegation von den Youth Worlds in Corpus Christie (USA) zurück – Gratulation zu diesem starken Teamergebnis!

All diese Schweizer Erfolge im Nachwuchs oder der Elite sind kein Zufall, sondern Ergebnis harter Arbeit! So konnten vor allem im Nachwuchsbereich dank verbessertem Budget die Trainings- und Wettkampfumfänge im Talent Pool und Youth Team in dieser Saison deutlich erhöht und ausschliesslich World Class Coaches angestellt werden – und das trägt bereits Früchte!

In Kürze gilt es für die SST Elite, persönliche Bestleistungen am Jahreshöhepunkt, der Weltmeisterschaft aller Olympischer Bootsklassen in Aarhus (DEN) abzurufen. Hoch motiviert und bestens vorbereitet geht eine der leistungsstärksten SST Delegation der letzten Jahre an den Start. Neben Topresultaten ist es das erklärte Ziel, so viele Olympia Nationenplätze für die Schweiz zu gewinnen wie nur möglich.

Es wird ein extrem spannender August 2018 – verfolgen Sie das Geschehen täglich und drücken Sie unseren Seglerinnen und Segler die Daumen!
Hopp Schwiiz!

 

Aarhus Worlds 2018 – DER Jahreshöhepunkt

Es ist das wichtigste Event des Jahres. Eine Weltmeisterschaft aller Olympischer Bootsklassen auf allerhöchsten Niveau; anspruchsvoller als die Olympische Regatta, weil mehrere Teams pro Bootsklasse pro Nation an den Start gehen dürfen. Zudem wichtig, weil man durch das vorzeitige Sichern des Nationenstartplatzes sehr viel mehr Ruhe in der Olympiavorbereitung hat.
Die Hempel Sailing World Championships 2018 finden vom 30. Juli bis 12. August in Dänemarks zweitgrößter Stadt Aarhus statt. Die Veranstalter erwarten nicht weniger als 400.000 Besucher zu dieser Meisterschaft! In allen zehn olympischen Bootsklassen wird um den Weltmeistertitel gesegelt, insgesamt werden mehr als 1500 Segler aus hundert Nationen an den Start gehen.
Darunter auch eine starke Delegation des Swiss Sailing Teams, bestehend aus den Mitgliedern des Nationalteams und dem B-Kader, die ihre ganze Energie dafür einsetzen werden, persönliche Bestleistung zu bringen und den so begehrten Nationenstartplatz für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 zu gewinnen. Aber auch Athleten des SST Nachwuchskaders wie Biedermann/Schüpbach, Mermod/Schüpbach und Nicolas Rolaz sind vor Ort, um wichtige Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

Nähere Informationen zu Nationen Quoten und dem Olympia Selektionsreglement finden Sie hier:

Aarhus Worlds 2018 – so bleiben Sie bestens informiert!

Die Weltmeisterschaft findet vor einer beeindruckenden Kulisse des fast fertiggestellten Hafenareal Aarhus und dem Dänischen Segelleistungszentrum statt. Eine Pressemitteilung wird vor dem Start des Rennens und eine weitere am Ende des Rennens mit den Ergebnissen der Teilnahme der SST-Mitglieder verschickt. Bei herausragenden Ergebnissen und Medaillen werden weitere Medienmitteilungen auf unserer Website veröffentlicht.
Sie können das Swiss Sailing Team in Aarhus auf folgenden Kanälen hautnah verfolgen :

- SST-Website (täglich aktualisiert)
- Facebook SST: Fotos, Videos und tägliche News
- Instagram SST: Fotos und Videos
- Lizenzfreie Bilder für die Medien werden unter www.maxcomm-media.com verfügbar sein
- Offizielle Website der Veranstaltung

Sophia Urban von MaxComm ist für die Dauer der Veranstaltung in Aarhus vor Ort. Medienvertreter sind eingeladen, sie für Interviewanfragen mit Teammitgliedern oder andere spezifische Anfragen zu kontaktieren. sophia.urban@maxcomm.ch / + 41 79 351 82 11

World Sailing Youth Worlds - hervorragende Schweizer in Corpus Christie

Die „Next Generation“ traf sich zu den alljährlichen Youth Worlds in Corpus Christi, Texas. Konstante Windbedingungen über die gesamte Regattawoche kamen den meisten unserer Seglerinnen und Segler entgegen. Sie rangierten permanent im TOP 8 Bereich und zeigen eindrücklich das Leistungsniveau der kommenden Schweizer Nachwuchsgeneration. "Es ist ein wirklich sehr solides Ergebnis", sagt SST Junior National Coach Marco Versari, "wir hatten noch nie eine solch starke Teamleistung. Dies beweist einmal mehr, dass das Konzept der Auswahlkriterien für den Talentpool und das Jugend-WM Team sowie die Trainingsprogramme richtig sind. Ich gratuliere den Seglern, Trainern und allen Beteiligten ganz herzlich! »
Auch Laurent Voiron, der das Schweizer Nacra 15 trainierte zeigte sich erfreut: "Es ist eine sehr gute Leistung für ihre erste Regatta bei 12-19 Knoten Wind. Sie waren sehr konstant und das war es, was wir wollten. Bei 13 Wettfahrten und nur einem Streicher hat sich das ausgezahlt! Eine tolle Erfahrung für die Zukunft, vor allem für die Europameisterschaft in Como (ITA). »

Ergebnisse der Schweizer Athleten :

Achille Casco und Elliot Schick (420 Boys) - 6. Platz
Solene Mariani und Maude Schmid (420 Girls)- 6. Platz
Arnaud Grange und Marie van der Klink (Nacra 15) - 6. Platz
Felix Baudet (Laser Radial) - 28. Platz

 

Maud Jayet – absolut bereit für die WM!

Maud, wie sieht deine Zwischenbilanz der Saison 2018 aus?
Mit meinem Saisonstart bin ich nicht ganz zufrieden, zum Glück ist es danach besser geworden. Es gab einige schlechte Regattaplatzierungen und dann hatte ich Schwierigkeiten, mit einer positiven Stimmung wieder ins Boot zu steigen. Das ging eine ganze Zeit lang so, dazu kam etwas Übertraining. Aber jetzt ist wieder alles in Ordnung und ich bin parat für die WM!

Deine Ziele in Aarhus?
Da es sich um eine Weltmeisterschaft handelt, ist es natürlich das Ziel, ein gutes Ergebnis zu segeln. Außerdem ist es ja eine Qualifikationsregatta für die Olympischen Spiele. Allerdings will ich die Art und Weise, wie ich segle, nicht ändern und denke auch nicht zu viel darüber nach. Ich werde versuchen, ganz einfach so normal wie möglich zu segeln.

Was hältst du vom WM Revier?
Es ist wirklich ein relativ kompliziertes Revier. Die meiste Zeit weht der Wind ablandig. Das Meer ist also flach und die Böhen kommen eher zufällig; da kann man nicht viel antizipieren. Und wenn der Wind vom Meer weht, sind die Wellen kurz und steil.

Wie trainiert man, macht man etwas Bestimmtes oder unterscheidet sich von einem Standardprogramm?
Nein, ich habe eine ganz normale Vorbereitung. Ich teile meinen Trainer mit meiner griechischen Sparringspartnerin. Unser Niveau ist ziemlich ähnlich und wir pushen uns gegenseitig hoch, es ist eine effektive Partnerschaft und eine Lösung, die sehr gut zu mir passt.

Haben Sie das Gefühl, dass Sie Fortschritte machen?
Ja, sehr deutlich, und ich fühle mich umso fitter, je näher die Weltmeisterschaften rückt. Ich habe mir gerade ein paar Tage frei genommen, um meine Batterien wieder voll aufzuladen, bevor ich nach Aarhus gehe. Ich freue mich sehr auf den Start der Wettfahrten!

49er EM – Schneiter/Cujean in Form

Wenige Tage vor den Weltmeisterschaften in Aarhus gelang Sébastien Schneiter und Lucien Cujean mit Platz 7 der bisher grösste Erfolg an einer Europameisterschaft. Obwohl die EM noch kurzfristig von La Rochelle (FRA) nach Gdynia (POL) verlegt werden musste, nutzen insgesamt 92 Teilnehmer die Regatta als letzten Formtest.

Das Duo der Société Nautique de Genève hatte zwar einige Mühen in der Qualifikation, konnte sich aber im Goldfleet deutlich steigern und gewann sogar eine Wettfahrt. Im abschliessenden Medal Race der besten 10 Boote beendeten sie auf Platz 3!

SST Ambassador Club gegründet

Auf Initiative von Alberto Casco und Alexandre Schneiter hat das Swiss Sailing Team im vergangenen Frühjahr einen Förderverein namens SST Ambassador Club ins Leben gerufen, der sich an leidenschaftliche und großzügige Unterstützer des Olympischen Segelsports in der Schweiz richtet.

Ziel des Vereins ist es, das Swiss Sailing Team in seinen Olympiavorbereitungen finanziell zu unterstützen und den Austausch unter den Mitgliedern des Vereins zu pflegen und zu fördern. Ihr Engagement berechtigt an speziellen Club-Events teilzunehmen, zum Beispiel an einem Meet & Greet mit dem Nationalteam oder einem Besuch an einer Regatta.

Sind Sie überzeugt, dass die Aktivitäten des Swiss Sailing Teams in sportlicher Hinsicht bemerkenswert sind und Ihre Unterstützung verdienen?

Dann werden Sie Mitglied in einem exklusiven Club der engagiertesten Fans des Schweizer Olympiasegelsports!

Für weitere Informationen: http://www.sst-ambassador-club.ch


World Sailing Youth Worlds - hervorragende Schweizer in Corpus Christie

Die „Next Generation“ von Eliteseglern traf sich in Corpus Christi, Texas, zur den alljährlichen Youth Worlds. Konstante Windbedingungen über die gesamte Regattawoche kamen den meisten unserer Seglerinnen und Segler entgegen, rangierten permanent im TOP 8 Bereich und zeigen eindrücklich das Leistungsniveau der kommenden Schweizer Nachwuchsgeneration. "Es ist ein wirklich sehr solides Ergebnis", sagt SST Junior National Coach Marco Versari, "wir hatten noch nie eine solch starke Teamleistung. Dies beweist einmal mehr, dass das Konzept der Auswahlkriterien für den Talentpool und das Jugend-WM Team sowie die Trainingsprogramme richtig sind. Ich gratuliere den Seglern, Traiunern und allen Beteiligten ganz herzlich! » Auch

Laurent Voiron, der das nachrückende Schweizer Nacra 15 trainierte zeigte sich erfreut: "Es ist eine sehr gute Leistung für ihre erste Regatta bei 12-19 Knoten Wind. Sie waren sehr konstant und das war es, was wir wollten. Bei 13 Races und nur einem Streicher hat sich das ausgezahlt! Eine tolle Erfahrung für die Zukunft, vor allem für die Europameisterschaft in Como (ITA). »

Ergebnisse der Schweizer Athleten : Achille Casco und Elliot Schick (420 Boys) - 6.

Solene Mariani und Maude Schmid (420 Girls)- 6.

Arnaud Grange und Marie van der Klink (Nacra 15) - 6.

Felix Baudet (Laser Radial) - 28.

Ergebnisse: http://www.worldsailingywc.org/results/2018_corpuschristi_usa.php


Top Ergebnisse am Weltcup Finale in Marseilles

Swiss Sailing Team`s Elitesegler Maud Jayet, Andrea Nordquist, Nils Theuninck sowie Mateo Sanz Lanz vertraten die Schweiz anlässlich das Weltcup Finales in Marseilles, Frankreich und lieferten eine überzeugende Vorstellung ab.

Allen voran Maud Jayet, die mit zwei Wettfahrtsiegen und einigem auf und ab als insgesamt 4. Platzierte ins Medal Race ging und dieses auf Platz 5 beendete (Overall Platz 6). Andrea Nordquist musste krankheitsbedingt aufgeben.

Mateo Sanz Lanz brillierte in seinem Medal Race als 3. Platzierter, musste aber viele Punkte aus den ersten Wettfahrten mitnehmen und beschloss sein Weltcup Finale auf Platz 6.

Finn Shooting Star Nils Theuninck segelte eine eher gemischte Serie in den vorherrschende Leicht- bis Mittelwind, verpasste das Medal Race nur knapp und landete auf Rang 11.

Nach diesem gelungenen Intermezzo liegt der Focus nun auf den Vorbereitungen der Weltmeisterschaft in Aarhus, dem Jahreshöhepunkt im Kalender des Swiss Sailing Teams. Vor allem auch deswegen, weil dort bereits rund 40% der Nationen Startplätze für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 vergeben werden.


Newsletter 2

Mitten drin statt nur dabei!

Die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams - egal ob Elite oder im Nachwuchs – haben sich stabil in der Weltspitze etabliert. Seit Januar waren Schweizer Athleten bei allen Weltcups und vor allem bei der Tropheo Princesa Sophia in Palma und an der 470er EM permanent im Medal Race vertreten – und zeigten absolute Spitzenleistung; frech, smart und mit den notwendigen Ellenbogen, aber jederzeit fair. Zudem geht kaum eine international hochwertige Jugendregatta ohne „SUI“ in den TOP 10 Ergebnislisten zu Ende. Der Kurs stimmt also und gemeinsam mit unseren Partnern Swiss Olympic, Swiss Sailing, Hôpital La Tour, Musto, Frei Swiss, Maxcomm und Sponser Sport Food nehmen wir den Jahreshöhepunkt, die WM in Aarhus ins Visier. Schliesslich ist es das erklärte Ziel, bereits jetzt so viele Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele in Tokyo zu sichern wie möglich!

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen 470er EM Medal Race

Was für ein Traumabschluss für Linda Fahrni und Maja Siegenthaler an der 470er Europameisterschaft im bulgarischen Bourgas. Mit dem Gewinn des Medal Race schiebt sich das Thunersee Yacht Club Duo von Rang 10 noch auf einen sehr guten 6. Gesamtplatz vor. Der Abstand auf die Bronze Medaille war mit nur 5 Punkten denkbar knapp. Diese enorme Steigerung – die letztjährige EM beendeten sie noch auf Platz 17 – ist der Lohn für die harte Arbeit mit Coach Alvaro Marinho. So sind die beiden Mitglieder des SST Nationalteams ihrem Saisonziel, die Nationen Quote an der WM in Aarhus zu ersegeln, deutlich näher gekommen.

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Schweizer Jugend-WM Team selektioniert

Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team unter Leitung von Tom Rüegge mit Pierre-Yves Jorand und Tom Reulein hat das Team für die World Sailing Youth World Championships in Corpus Christie (USA) selektioniert. Erstmals gab es in den drei Bootsklassen Radial M, 420er M und Nacra15 mehrere Favoriten für die Selektion.

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Fokus auf Sébastien Schneiter und Lucien Cujean

Kurz vor dem Jahreshöhepunkt, der WM in Aarhus (DEN), ziehen wir eine Zwischenbilanz mit Sébastien Schneiter und Lucien Cujean. Als erstmalige Olympiateilnehmer in Rio de Janeiro 2016, haben sich die beiden Genfer voll und ganz einem Medaillengewinn an den Olympischen Spiele in Tokio 2020 verschrieben.

Wie fällt Eure Bilanz zum jetzigen Saisonzeitpunkt aus?
Sébastien: "Bisher war es eine ziemlich gute Saison: Wir haben uns für das Medal Race in Miami und Palma qualifizieren können, was erstmal ein gutes Ergebnis für unser Team darstellt. Dann gab es einen weniger rühmlichen Auftritt am Weltcup in Hyères, bei dem wir trotz allem viel gelernt haben.

Halten Sie die Qualifikation für die Olympischen Spiele für ein realistisches Ziel?
Sébastien: Ja, es ist klar, und wir tun alles dafür, was wir können. Wenn wir so weitersegeln wie zu Beginn der Saison, sind wir qualifiziert! In Aarhus, wo wir die Nationquote ersegeln können, sind die Windbedingungen sehr unterschiedlich und wir haben eher mit weniger Welle, also Flachwasser, zu tun; das sind Bedingungen, die uns gut passen sollten. Wir glauben fest daran!

Was ist euer Schlüssel zum Erfolg?
Lucien: Die große Herausforderung besteht darin, eine Trainings- und Racingsaison im Detail so zu planen, dass wir zum richtigen Zeit Höchstleistung liefern können. Wir haben diesen Winter und im Frühjahr sehr gut trainiert und es hat sich gelohnt. In Hyères hat es dann für einmal nicht geklappt, aber diese Erfahrung war eben auch wichtig für uns.

Habt ihr immer Spass, bei dem was ihr tut?
Sébastien: Na klar, die Freude am Segeln und trainieren ist immer da. Je besser man wird, umso bessere Ergebnisse kann man erreichen und desto mehr Freude machte es dann auch logischerweise.

Wie läufts es zwischen euch beide denn so?
Lucien: Es läuft wirklich gut; wenn das nicht der Fall wäre, würden wir nicht zusammen auf dem 49er und auf anderen Booten segeln. Klar, manchmal gibt es schwierige Momente auf dem Wasser, die nicht jeder von aussen sieht, aber das ist normal.
Sébastien: Es ist wie in einem Ehepaar, da ist auch nicht immer alles rosa. Aber im Großen und Ganzen läuft es gut. In den letzten Jahren haben wir hart an unserer Kommunikation gearbeitet. Glen Ashby (Anmerkung der Redaktion: Der australische Trainer des Team Tilt in GC 32) findet, dass wir zu viel reden; er lehrt uns, klar und präzise zu sein. Wir haben auch mentale Assistenten, die uns helfen, besser zu kommunizieren.

Habt ihr das Gefühl, dass ihr Fortschritte macht?
Sébastien: Ich denke, wir haben seit den Olympischen Spielen von Rio sehr gute Fortschritte gemacht. Wie in jedem Spitzensport ist die Lernkurve am Anfang sehr steil, am Schluss aber kommt man viel langsamer vorwärts. Unser Ziel ist es, immer weiter voranzukommen, aber vor allem bei den wichtigsten Regatten unsere Bestleistung abrufen zu können.
Lucien: Segeln bedeutet immer eine langfristige Leistungsentwicklung, die bei uns jetzt gerade anfängt, Früchte zu tragen. Wenn wir Fortschritte machen, ist es sehr wichtig zu wissen, warum wir Fortschritte gemacht haben, was die entscheidenden „lessons learnt“ waren!

 

SST Partnerklinik Hôpital La Tour wächst

Am 24. April weihte das Hôpital La Tour sein neues Gebäude B2 für die Sportmedizin ein. Unter Führung von Dr. Finn Mahler avanciert die seit 2016 offizielle SST Partnerklinik damit an die Spitze der Schweizerischen Sportmedizin. Die neuste State-of-the-Art Ausstattung lässt keine Wünsche mehr offen, wenn es um die professionelle Betreuung von Spitzensportler geht. Swiss Sailing Präsident Martin Vogler und SST Teamchef Tom Reulein nutzten die Gelegenheit sich für die hervorragende Arbeit von Teamarzt Dr. Per Mahler, Ernährungsberaterin Valérie Ducommun und Physiotherapeut Philippe Marchand zu bedanken. Philippe begleitet das Swiss Sailing Team nun schon seit mehr als einem Jahr bei den meisten wichtigen Wettkämpfen und ist neben den alljährlichen Leistungstests auch für die Planung des Konditionstrainings in der Elite zuständig. Merci Philippe!

 

YES !

Achille CASCO und Elliot SCHICK gewannen im 420er am YES - Young Europeans Sailing / Pfingstbusch in Kiel die hochverdiente Silbermedaille! Mit fast 900 Booten gehört diese Regatta zu den grössten Juniorenveranstaltungen weltweit. Herzlichen Glückwunsch! Ergebnisse für alle Schweizer.

 

Nacra 15 - die Schweizer Teams in Topform

Anlässlich der Weltmeisterschaften in Barcelona und der niederländischen Jugendregatta zeigten die beiden Nacra 15 Teams Arnaud Grange/Marie van der Klink sowie Max Wallenberg/Amanda Bjork-Anastassov solide Leistungen. Wer die Schweiz an den Youth Olympic Games im Oktober in Buenos Aires vertreten wird ist noch offen.

 

Tokyo 2020 Selektionsreglement veröffentlicht

In enger Abstimmung mit Swiss Olympic hat der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams unter Führung von Tom Rüegge, Pierre-Yves Jorand und Tom Reulein das offizielle Selektionsreglement für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 veröffentlicht.

Mehr Information hier.


Selektionsreglement für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 veröffentlicht

In enger Abstimmung mit Swiss Olympic hat der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams unter Führung von Tom Rüegge das offizielle Selektionsreglement für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 erarbeitet. Basierend auf den Swiss Olympic Leistungsrichtlinien für Selektionskonzepte und dem internationalen Qualifikationssystem des Internationalen Olympischen Kommittees und World Sailing, hat Tom Rüegge, Pierre-Yves Jorand und Tom Reulein für ein ähnliches Verfahren wie bereits für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 entschieden.

„Unser Selektionsreglement hat für Rio 2016 sehr gut funktioniert, weswegen wir bezüglich der anstehenden Selektionen für Tokyo 2020 nur Kleinigkeiten anpassen mussten.“ so SST Teamchef Tom Reulein. „Unsere Seglerinnen und Segler können entweder bei einem TOP 5 Resultat an einem von zwei definierten Events in 2019 vorzeitig selektioniert werden oder aber das Last Minute Ticket an den Weltmeisterschaften bzw. dem European Qualifyer in 2020 ersegeln. Dies lässt genug Raum für individuelle Qualifikationsstrategien. Zudem haben wir wieder eine Newcomer Rule, welche unter bestimmten Voraussetzungen die Selektion für junge Nachwuchsathleten etwas erleichtert und deren Motivation und langfristiges Engagement steigert.“

Bereits an der Weltmeisterschaft aller Olympischer Bootsklassen in Aarhus (DEN) im August 2018 können 40% der sogenannten Nationenstartplätze (Nation quota) gewonnen werden. „Es ist natürlich unser erklärtes Ziel, so viele Nationenstartplätze wie möglich schon in Aarhus für die Schweiz zu erkämpfen. Wir sind sehr optimistisch!“ erklärt SST Teamchef Tom Reulein.

Selektionsreglement (GER) https://www.swiss-sailing-team.ch/wp-content/uploads/2018/06/18-06-01-SwissOlympicSelektionskonzept_Segeln_Tokyo2020_FINAL_D.pdf

Selektionsreglement (FR) : https://www.swiss-sailing-team.ch/wp-content/uploads/2018/06/18-06-01-SwissOlympicSelektionskonzept_Segeln_Tokyo2020_FINAL_F.pdf

World Sailing qualification system : http://www.sailing.org/tools/documents/FINAL20180315Tokyo2020QualificationSystemSailingeng-[23689].pdf

 


Schweizer Jugend-WM Team selektioniert

Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team unter Leitung von Tom Rüegge mit Pierre-Yves Jorand und Tom Reulein hat das Team für die World Sailing Youth World Championships in Corpus Christie (USA) selektioniert. Erstmals gab es in den drei Bootsklassen Radial M, 420er M und Nacra15 mehrere Favoriten für die Selektion.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und die Ergebnisse im Selektionszeitraum, vor allem aber das bestätigte Medaillenpotential und den Ergebnistrend in den letzten Wochen eingehend geprüft. Wir sind überzeugt, dass wir nun mit unserem Entscheid ein absolut leistungsstarkes Team in die USA schicken können.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Folgende Seglerinnen und Segler werden die Schweiz vom 14. bis 21. Juli 2018 vertreten:

Laser Radial M: Felix Baudet (SNG)

420er F: Soléne Mariani / Maude Schmid (CNM/CNM)

420er M: Achille Casco / Eliot Schick (SCC/SCH)

Nacra 15: Arnaud Grange / Marie Van der Klink (SNG/CNM)

Ein erfahrenes Trainerteam um Joachim Malhao (420er), Flor Cerutti (Radial) und Laurent Voiron (Nacra15) wird nun eine intensive Vorbereitung und eine erfolgreiche Teilnahme an den Youth Worlds 2018 sicherstellen! Best Winds!

Mehr Information zum Event: http://www.worldsailingywc.org/home.php

 


Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen 470er EM Medal Race

Was für ein Traumabschluss für Linda Fahrni und Maja Siegenthaler an der 470er Europameisterschaft im bulgarischen Bourgas. Mit dem Gewinn des Medal Race schiebt sich das Thunersee Yacht Club Duo von Rang 10 noch auf einen sehr guten 6. Gesamtplatz vor. Der Abstand auf die Bronze Medaille war mit nur 5 Punkten denkbar knapp. Diese enorme Steigerung - die letztjährige EM beendeten sie noch auf Platz 17 - ist der Lohn für die harte Arbeit mit Coach Alvaro Marinho. So sind die beiden Mitglieder des SST Nationalteams ihrem Saisonziel, die Nationen Quote an der WM in Aarhus zu ersegeln, deutlich näher gekommen.

hr Trainer Alvaro zieht dementsprechend eine positive Bilanz dieser Regatta: « Gerade noch, aber absolut gerechtfertigt für das Medal Race qualifiziert, hatten die Mädels nichts zu verlieren. Sie sind volles Risiko gegangen und das hat sich ausgezahlt. Vom Start weg haben sie sich für die richtige Seite entschieden und nahezu perfekt gesegelt. Sie hatten es in der eigenen Hand, diese Woche mit einer Medaille zu beenden, aber wir haben einige kleinere Fehler gemacht, so ist der Sport eben. Das Ergebnis zeigt uns aber, dass wir in die richtige Richtung arbeiten! » Bei den Herren segelten Kilian Wagen / Gregoire Siegwart auf den 19. Rang, das Nachwuchsteam David Biedermann / Jan Schüpbach wurden 28.

Ergebnisse: http://2018europeans.470.org/en/default/races/race-resultsall


Mateo Sanz Lanz auf Platz 2 im Medal Race

Eine schwierige Leichtwindwoche in Hyeres geht für die rund 640 Seglerinnen und Segler zu Ende. Lange Tage auf dem Wasser, geprägt vom Warten auf den Wind und weniger gesegelten Wettfahrten als geplant.
Zu Abschluss verabschiedete sich das Swiss Sailing Team mit einem hervorragenden Lauf von Hyeres: Mateo Sanz Lanz (RS:X) belegte in einem wahren Kraftakt beim Medal Race den zweiten Platz. Bei weniger als 5 Knoten mussten die Windsurfer kontinuierlich "pumpen", um vorne im Feld mithalten zu können. Mateo konnte trotz seines noch nicht ganz konkurrenzfähigen Kraftlevels gut mithalten und sich um einen Platz im Endklassement nach vorne schieben (Platz 9).
"Für mich lief es heute gut, auch wenn ich gerne mehr Plätze in der Gesamtwertung aufgeholt hätte", sagt Mateo. „Es war eine schwierige Woche, mit wirklich leichtem Wind, ungewöhnlich für Hyères zu dieser Zeit. Aber ich konnte mich trotzdem für das Medal Race qualifizieren, was mein Hauptziel war. Der zweite Platz stimmt mich positiv für die Zukunft!“
Die 470er Damen Fahrni / Siegenthaler verpasst die Qualifikation für das Medaillenrennen aufgrund einiger individueller Fehler um nur fünf Punkte. Eine Wettfahrt, in der sie unter den TOP 5 platziert waren wurde abgebrochen. Das Duo belegte insgesamt den elften Gesamtrang. "Der heutige Tag war ähnlich wie die ganze Woche", sagt Fahrni. „Sehr instabil, leicht und variabel. Kein "freies Pumpen" heute, also musste man jede Windrichtungsänderung ablesen können. In einer Flotte von 40 Booten war das richtig schwierig. Es ist sicher enttäuschend, so nah am Medaillenrennen zu sein, aber zwischen dem elften und zehnten Platz gibt es keinen großen Unterschied. Das liegt ohnehin unter unseren Zielen, wir werden uns jetzt voll auf die Europameisterschaften konzentrieren, die ja schon in zwei Wochen in Bulgarien beginnen."
Das junge Team David Biedermann / Jann Schüpbach (470M) nahmen an ihrem ersten Weltcup teil: "Es war sehr schwierig, weil wir mit den 40 Besten der Welt segelten, aber wir sind zufrieden, weil wir das Niveau in einigen Läufen halten konnten. Wir beenden den Weltcup mit dem besten Tag der Woche für uns und sind daher sehr motiviert für die nächsten Rennen: die Schweizer Meisterschaften dann die Europäer in Bulgarien.“

 

Kilian Wagen und Gregoire Siegwart landen mit drei guten Einzelwettfahrten (8., 14., 16.) insgesamt auf Platz 28. Maud Jayet (Radial) wurde 33., und Andrea Nordquist (Radial) wurde 43. Laser Standardsegler Eliot Merceron beendete den Weltcup Hyeres auf Platz 33. Und Nils Theuninck 24.
Nächste Etappe für die Athleten des Swiss Sailing Teams: die Europa Meisterschaften Laser Radial and Standard in La Rochelle (FRA), die 470er Europa Meisterschaften in Bourgas (BUL) und weitere Trainingsmassnahmen am Lago di Garda (ITA).

Alle Ergebnisse


Mateo Sanz Lanz für Medal Race qualifiziert

Die ersten drei Wettfahrttage des Weltcups in Hyères (FRA) waren von langen Wartezeiten an Land und auf dem Wasser geprägt. Die rund 640 Athleten mussten teilweise bis in die Abendstunden hinein segeln, um faire, aber doch oft instabile und unberechenbare Windbedingungen zu haben. Erst heute stellte sich ein "normaler" Tag mit bis zu 12 Knoten Windgeschwindigkeit schon am Vormittag ein.

In einem nervenaufreibenden Fernduell mit dem Dänen Fleischer qualifizierte sich Mateo Sanz Lanz (RS:X) für das Medal Race erst durch den 3. Platz in der letzten Wettfahrt. Er ist Zehnter in der vorläufigen Gesamtwertung und kann punktemässig morgen noch mehrere Plätze in der Liste klettern. Die Medal Races können LIVE verfolgt werden unter: https://www.youtube.com/watch?v=S33wgZOSOmI

Für Sébastien und Lucien (49er) endet der diesjährige Weltcup bereits heute, da sie sich mit einem Frühstart und einer Disqualifikation nicht für das Medal Race qualifizieren konnten. Die 470 Damen Linda und Maja liegen nur 4 Punkte hinter den Zehnten zurück und haben morgen in 2 Wettfahrten noch die Chance aufzuholen. Für Maud Jayet, die gestern den einzigen Wettfahrtsieg für die Schweiz ersegelte wird es allerdings schwer, den Sprung in die TOP 10 noch zu schaffen.

Alex Schneiter, Präsident des Swiss Sailing Teams, beobachtete sein Team an einem Tag in Hyères: "Das Team ist jung und sehr motiviert, aber unter den schwierigen Bedingungen der letzten Tage fehlt ihnen noch die Erfahrung. Da müssen wir etwas konservativer rangehen, aber es gibt viele Fortschritte bei jedem unserer talentierten Athleten!"

Eliot Merceron, Laser: "Ich bin erschöpft, es war heute wirklich sehr anstrengend! Ich bin zufrieden mit meinen Starts, die besser waren als die vorherigen Tage. Aber Speed war heute entscheidend und da hab ich noch etwas Aufholbedarf."

Mateo Sanz Lanz: "Es war schwierig! Aber ich habe mir die allgemeine Klassifizierung nicht angesehen und alles gegeben. Der erste Lauf des Tages lief nicht so, wie ich es wollte, aber dann wurde es wesentlich besser!“

Die Schweizer Ergebnisse:

RS:X – Mateo SANZ LANZ 10/50

470W: Linda FAHRNI & Maja SIEGENTHALER 14/36

49er : Sebastien SCHNEITER & Lucien CUJEAN 26/40

Finn : Nils THEUNINCK 24/39

Laser Standard : Eliot MERCERON 34/68

Laser Radial : Maud JAYET 26/64 & Andrea NORDQUIST 44/64

470M : Kilian WAGEN & Gregoire SIEGWART 26/40, David BIEDERMANN & Jann SCHUEPBACH 38/40

49er FX: Livia NAEF & Nelia PUHZE 35/39
Ergebnisse


Startverschiebung und „Tricky Conditions“

Langes Warten war heute am zweiten Tag des Weltcups in Hyeres angesagt. Erst am späten Nachmittag konnten alle Bootsklassen auslaufen, jedoch in den äusserst instabilen Windverhältnissen nur teilweise die geplanten Wettfahrten absolvieren. Auch Topsegler segelten heute mit vielen Punkten auf dem Konto zurück in den Hafen. Am besten gelang es aus Schweizer Sicht noch Mateo Sanz Lanz die herrschenden Bedingungen auszunutzen, um weiter in der Ergebnisliste zu klettern (6. Platz). Nils (23. Platz) sowie Linda und Maja (10. Platz) mussten hingegen einen leichten Drop hinnehmen. Sebastien und Lucien zeigten mit einem 2. Platz im zweiten Race endlich eine hervorragende Leistung und hieven sich damit auf Platz 15.

Tom Reulein: „An solchen Tagen wie heute zahlt sich aus, wenn man sehr konstant segeln kann. Hauptfocus ist, nicht zu viele Punkte einzukassieren. In den kleinen Feldern sind aber mit einer Topwettfahrt grosse Sprünge nach vorne möglich. Ein guter Tag, aber nicht für alle unsere Topsegler. Tomorrow is another day!“

RS:X – Mateo SANZ LANZ 6/50
Finn – Nils THEUNINCK 23/39
Laser Standard : Eliot MERCERON 40/68
Laser Radial : Maud JAYET 30/64 & Andrea NORDQUIST 39/64
49er : Sebastien SCHNEITER & Lucien CUJEAN 15/40
470W: Linda FAHRNI & Maja SIEGENTHALER 10/36
470M : Kilian WAGEN & Gregoire SIEGWART 35/40, David BIEDERMANN & Jann SCHUEPBACH 38/40
49er FX: Livia NAEF & Nelia PUHZE 29/39

Ergebnisse


Weltcup Hyeres

Die dritte und letzte Etappe der Weltcup Serie hat heute in Hyeres (Südfrankreich) begonnen. 670 Seglerinnen und Segler, 400 Boote und 46 Nationen kämpfen um wichtige Ranglistenpunkte, um zum Weltcup Finale Mitte Juni in Marseilles eingeladen zu werden.

Von Dienstag bis Freitag wird in der Qualifying Round um die Qualifikation zum Medal Race der 10 besten Boote am Samstag (RS:X, 49er, 49erFX, Nacra17) und Sonntag (470, Finn, Laser, Radial) gesegelt.

Hier die Ergebnisse der Schweizer Teilnehmer nach dem ersten Tag:

RS:X – Mateo SANZ LANZ 10/50
Finn – Nils THEUNINCK 15/39
Laser Standard : Eliot MERCERON 33/68
Laser Radial : Maud JAYET 38/64 & Andrea NORDQUIST 40/64
49er : Sebastien SCHNEITER & Lucien CUJEAN 29/40
470W: Linda FAHRNI & Maja SIEGENTHALER 6/36
470M : David BIEDERMANN & Jann SCHUEPBACH 34/40, Kilian WAGEN & Gregoire SIEGWART 31/40
49er FX: Livia NAEF & Nelia PUHZE 18/39

Ergebnisse : http://www.sailing.org/worldcup/results/index.php


Fahrni/Siegenthaler gewinnen Bronzemedaille in Palma

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler bewiesen anlässlich der Trofeo Princesa Sofia Regatta in Palma wieder einmal ihr seglerisches Ausnahmetalent. Als Vierterplatzierte ins finale Medal Race gestartet, zeigten die beiden Nationalteamseglerinnen des Thunersee Yacht Clubs eine hervorragende Leistung und segelten sich auf das Podium.
"Wir sind gut gestartet, waren schnell unterwegs, allerdings auf die falschen Seite", erklärt Vorschoterin Maja Siegenthaler. "Wir haben dann viel riskiert, viel gepumpt und alles gegeben, um vor den Französinnen, die direkt vor uns waren, vorbeizukommen! Es hat sich gelohnt, wir haben uns die Bronzemedaille an dieser Regatta hart verdient und sind jetzt sehr zufrieden."
Auch für Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pulli) war es eine hervorragende Woche: Der Führende der Gesamtwertung am Ende des zweiten Tages konnte sich die ganze Woche über in den TOP 5 halten. "Das Medaillenrennen war für mich etwas komplizierter. Ich bin einige Plätze in der Gesamtwertung zurückgefallen, bin aber trotzdem absolut zufrieden. Ich habe erst vor acht Monaten mit Finn angefangen, mein Fortschritt ist wirklich erfreulich!"
Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (Société Nautique de Genève) demonstrierten eindrucksvoll ihre Fähigkeit, bei allen Windbedingungen konstant segeln zu können und schlossen mit einem sehr guten 4. Platz im Medal Race insgesamt auf Platz 8 ab: "Das Medalrace war schwierig so nah unter Land, aber wir sind gut gestartet und sind mit unserem Endergebnis echt happy. Dieses gute Ergebnis bestätigt unsere Leistung in Miami im Januar!
Mateo Sanz Lanz (RS:X, Gstaad Yacht Club) war der vierte Athlet, der sich für das Medalrace qualifizierte. Er surfte auf Platz 8 und blieb damit insgesamt Zehnter." Das war eine sehr enge Sache bis zum Schluss. Leider habe ich meine grosse Chance auf der zweiten Kreuz verpasst, als die 5 führenden Windsurfer vom einem grossen Windfeld mit richtig Druck profitiert haben. Heute hat mir einfach die richtige taktische Reaktion gefehlt.“

 

Neben der Elite waren auch viele Nachwuchsteams mit in Palma. Insgesamt 23 Seglerinnen und Segler repräsentierten die Schweiz anlässlich dieser Regatta, die mehr als 1.200 Athleten aus aller Welt zusammenbrachte. SST Teamchef Tom Reulein zeigte sich positiv: "Es war eine sehr erfolgreiche Woche für uns, denn vier Boote haben sich für die Medaillenrennen qualifiziert. Das gabs noch nie! Die Bronzemedaille von Linda und Maja ist einfach außergewöhnlich – ich freu mich sehr für die beiden! Vom achten auf den zweiten Platz im Medalrace vorzusegeln, ist eine unglaubliche Leistung. Aber auch die Nachwuchsathleten zeigten in dieser Woche sehr gute Einzelwettfahrten und sammelten viele wertvolle Erfahrungen.
Nächster Stop für die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams: der Weltcup Hyères World Cup Ende April!
Ergebnisse: http://www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race-resultsall


Vier Klassen für das Medal Race in Palma qualifiziert

Am morgigen Medal Race, der abschliessenden Wettfahrt der besten 10 Boote, wird die Schweiz in insgesamt vier Bootsklassen vertreten sein. Folgende SST Athleten haben sich nach einem intensiven Kampf heute für diese Finalwettfahrten qualifiziert:

Finn: Nils Theuninck (Platz 4) segelte eine ausgezeichnete Regatta. Der U23-Europameister von Cadiz wusste in dem hochklassigen besetzten Feld in der Finnklasse leistungsmässig zu überzeugen.

470W: Ebenfalls auf Platz 4 ziehen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler mit nur einem Punkt Rückstand auf das Podium ins Medal Race ein und wollen das Vorjahresergebnis (Platz 4 ) toppen !

49er : Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (9. Platz) nehmen an ihrem zweiten Medal Race nach dem Miami World Cup im vergangenen Januar teil. Ihre guten Ergebnisse in dieser Woche verdanken sie ihrer Fähigkeit, bei nahezu allen Windverhältnissen konstante Platzierungen segeln zu können.

RS:X : Mateo Sanz Lanz (10. Platz) qualifiziert sich diesmal nur knapp für das Medaillenrennen. Mit viel Up & Downs muss er morgen seinen Heimvorteil voll einsetzen, um sich noch um ein bis zwei Ränge zu verbessern.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler: "Wir sind heute zwei Wettfahrten bei 5-12 Knoten gesegelt, das ist körperlich sehr anspruchsvoll! Wir sind gut gesegelt, noch sind wir auf Platz 4, aber wir werden alles daran setzen, dass wir morgen auf dem Podium stehen dürfen. Uns trennt ja nur ein Punkt von Platz 3, das ist absolut möglich. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Teams hinter uns punktemässig auch sehr nah sind!

Mateo Sanz Lanz : Es war ein harter Tag..sehr drehend und böig mit dem Kurs viel zu nah am Strand..immerhin habe ich es geschafft in die Top 10 zu fahren und bin happy auch wenn ich heute einige Fehler gemacht habe..die Regatta hier hat ein richtig hohes Level..

 

 

 

Ergebnisse des Swiss Sailing Teams Freitag, 6. April:

  • 470W – Linda Fahrni/Maja Siegenthaler 4/48
    49er – Sébastien Schneiter/Lucien Cujean 9/91, Maxime Bachelin/Arno De Planta 41/91, Max Haenssler/Fred Haenssler 88/91
    Finn – Nils Theuninck 4/73
    RS:X – Mateo Sanz Lanz 10/118
    470M – Kilian Wagen/Grégoire Siegwart 21/79, David Biedermann/Jann Schuepbach 46/79, Yves Mermod/Cyril Schüpbach 58/79
    Laser – Eliot Merceron 29/183, Nicolas Rolaz 117/183, Arthur Baudet 172/183
    Laser Radial – Maud Jayet 24/113, Andrea Nordquist 62/113
    49er FX – Livia Naef/Nelia Puhze 41/54

Ergebnisse : http://www.trofeoprincesasofia.org/en/


Swiss Sailing Team in Topform in Palma

Ein Auftakt nach Mass an der Trofeo Princesa Sofia gab es für die Athleten des Swiss Sailing Teams! Bei der mit rund 1'200 Teilnehmern hochklassig besetzten Regatta in Palma de Mallorca (ESP) zeigten die Schweizer Seglerinnen und Segler von Beginn an ausgezeichnete Leistungen. Mateo Sanz Lanz (RS:X), Linda Fahrni/Maja Siegenthaler (470W), Maud Jayet (Laser Radial) und Nils Theuninck (Finn) kletterten nach dem zweiten Tag in die TOP 3 der Gesamtwertung. Nils Theuninck, frischgebackener U23-Europameister, übernahm sogar die Führung im Zwischenklassement in der Finnklasse. Bewundernswerte Leistung des 49er Teams Schneiter/Cujean, die ihr Können in fast allen Windbedingungen unter Beweis stellten und wohlverdient auf Platz 5 in der vorläufigen Gesamtwertung liegen.

Nach zwei Tagen Leichtwind, herrschten am Tag 3 etwas anspruchsvollere Bedingungen mit Windgeschwindigkeiten um 18 bis 20 Knoten und harten Wellen. Trotz ein paar Rückschlägen in der Ergebnisliste, bleiben 5 Boote im Spiel um die Qualifikation für das Medal Race am Samstag.

Nils Theuninck: "Ich komme mit Leichtwind schon sehr gut zurecht und so konnte ich durch die ersten beiden Tagen ein bisschen vorbauen für heute. Das Niveau im Feld ist ziemlich hoch, die Besten der Welt sind alle da. Nach dem zweiten Tag das Klassement anzuführen und das Leader-Trikot tragen zu können, war wirklich toll! Die Wetterprognosen für die kommenden Tage sind gut, der Wind sollte weniger werden, deshalb bin ich zuversichtlich. Mein Ziel ist es, in den TOP 10 zu bleiben, um mich für das Medaillenrennen zu qualifizieren!"

Sébastien Schneiter: "Wir waren von Anfang an dabei! Wir sehen, dass wir in allen Windbedingungen mit den Topteams mithalten können, deswegen müssen wir uns keine Gedanken mehr machen, was für ein Wind vorhergesagt wird. Wenn wir weiterhin regelmäßig in den Top 10 sind, ist alles möglich!

 

Ergebnisse nach dem dritten Tag:
5. Platz (97): 49er - Sébastien Schneiter/Lucien Cujean, Maxime Bachelin/Arno De Planta 48/91, Max Haenssler/Fred Haenssler 83/91
5. Platz (73): Finn - Nils Theuninck
6. Platz (48): 470W - Linda Fahrni/Maja Siegenthaler
12. Platz (113): Laser Radial - Maud Jayet, Andrea Nordquist 64/113
12. Platz (118): RS:X - Mateo Sanz Lanz
23. Platz (79) 470M - Kilian Wagen/Grégoire Siegwart 23/79, David Biedermann/Jann Schuepbach 48/79, Yves Mermod/Cyril Schüpbach 61/79
39. Platz (183) Laser - Eliot Merceron, Nicolas Rolaz 97/183, Arthur Baudet 171/183
(49er FX - Livia Naef/Nelia Puhze 46/54)

Vollständige Ergebnisse: http://www.trofeoprincesasofia.org/en/


SST Nachwuchs und Elite gemeinsam in Palma!

Es ist das bislang grösste Team, welches seitens SST an die Trofeo Princesa Sofia Regatta in Palma de Mallorca geschickt wurde. 23 Athleten und insgesamt mehr als 30 Teammitglieder, Coaches und Staff, werden die Schweiz am europäischen Saisonauftakt vertreten! Nach dem traditionellen Teammeeting, Fotoshooting und Teamdiner am Freitag verhinderten allzu starke Winde am Samstag weitere Trainings auf dem Wasser. Stattdessen standen Medieninterviews, Arbeiten an den Booten und Regeneration auf dem Programm! Eine letzter Trimmtest erfolgt heute noch vor dem Start zur ersten Wettfahrt am Montag. Mit annährend 1'200 registrierten Seglern ist dies eine Rekordausgabe für die Trofeo Princesa Sofia!

Kommentare:

Max und Fred Haenssler, 49er: "Wir sind zum ersten Mal hier, wir freuen uns, gegen die besten Teams der Welt segeln zu können. Unser Ziel für diesmal ist es, in der ersten Hälfte der Rangliste zu landen."

Maud Jayet, Laser Radial: "Ich strebe hier in Palma eine Top 10 Platzierung an und habe mir noch weitere persönliche Ziele auf der mentalen Seite gesetzt. Weil die Palma Regatta ein Tick weniger wichtig als die nächsten drei Events ist, ist das eine gute Gelegenheit, auch mal an technischen Aspekten im Racemodus zu arbeiten.

Mateo Sanz Lanz, RS:X: "Es ist natürlich toll, ein so großes Event direkt vor meiner Haustüre zu haben! Mein Ziel ist es, besser als letztes Jahr abzuschneiden, das heisst, mich für das Medalrace zu qualifizieren."

 
Swiss Sailing Team Teilnehmer an der Trofeo Princesa Sofia :

RS:X – Mateo Sanz Lanz
Finn – Nils Theuninck
Laser Radial – Maud Jayet, Andrea Nordquist
Laser – Eliot Merceron, Arthur Baudet, Nicolas Rolaz
49er – Sébastien Schneiter/Lucien Cujean, Maxime Bachelin/Arno De Planta, Max Haenssler/Fred Haenssler
49er FX – Livia Naef/Nelia Puhze
470M – Kilian Wagen/Grégoire Siegwart, David Biedermann/Jann Schuepbach, Yves Mermod/Cyril Schüpbach,
470W – Linda Fahrni/Maja Siegenthaler


Swiss Sailing Team bereit für die Trofeo Princesa Sofia Regatta

Die Saison begann gut für das Swiss Sailing Team (SST). Mit dem U23-Europameistertitel von Nils Theuninck (Finn) und den ermutigenden Ergebnissen beim ersten Weltcup in Miami im Januar gehen die Schweizer Seglerinnen und Segler ambitioniert und mit grossem Selbstvertrauen in die Trofeo Princesa Sofia Regatta.

 

Zum alljährlichen Saisonstart in Europa werden in Palma de Mallorca (ESP) vom 30. März bis 7. April über 1200 Athleten erwartet. Darunter auch 23 Schweizer in 8 verschiedenen Bootsklassen, die seit mehreren Wochen vor Ort trainieren. Neben der Elite werden viele junge Nachwuchssegler an der Regatta teilnehmen. „Unser Hauptziel ist es immer, so viele Athleten wie möglich für das abschliessende Medal Race der besten zehn Boote zu qualifizieren", sagte SST Teamchef Tom Reulein. „Unsere Elitesegler müssen ein Maximum an Erfahrung in dem speziellen Format des Medal Races sammeln."

 

Die SST Medienmanagerin Sophia Urban ist vor Ort und steht den Journalisten für Interviews, Videos und personalisierte Fotos zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie Sophia Urban direkt: sophia.urban@maxcomm.ch

Swiss Sailing Team Teilnehmer an der Trofeo Princesa Sofia :

  • RS:X - Mateo Sanz Lanz
  • Finn - Nils Theuninck
  • Laser Radial - Maud Jayet, Andrea Nordquist
  • Laser - Eliot Merceron, Arthur Baudet, Nicolas Rolaz
  • 49er - Sébastien Schneiter/Lucien Cujean, Maxime Bachelin/Arno De Planta, Max Haenssler/Fred Haenssler
  • 49er FX - Livia Naef/Nelia Puhze
  • 470M - Kilian Wagen/Grégoire Siegwart, David Biedermann/Jann Schuepbach, Yves Mermod/Cyril Schüpbach,
  • 470W - Linda Fahrni/Maja Siegenthaler

Eine Pressemitteilung wird am Ende der Regatta verschickt. Sie können die Regatta während der Woche auf folgenden Kanälen verfolgen :

Website (Tagesartikel)
Facebook : tägliche Fotos und Videos
Instagram : Fotos, Videos und tägliche Geschichten
Lizenzfreie Bilder für die Medien werden im Internet unter www.maxcomm-media.com verfügbar sein.


Newsletter 1

Weltcup Miami – SST Nachwuchs gut in Form!

Ende Januar fand in Miami (USA) der erste Weltcup des Jahres statt. Bei sehr unterschiedlichen Bedingungen zeigten vor allem die jungen Athleten des Eliteteams solide Leistungen. Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) qualifizierten sich zum allerersten Mal überhaupt für das abschliessende Medal Race der besten 10 Boote. Nach einem missglückten Start holten sie stark auf und sicherten sich mit Platz 6 das beste Weltcup-Ergebnis ihrer noch jungen Karriere.

Auch Nils Theuninck zeigte trotz der hohen körperlichen Anforderungen bei über 20 Knoten Wind eine ansprechende Leistung im Finn und beendete die Regatta auf Platz 16.

Kilian Wagen und Gregoire Siegwart (470M) konnten mit dem Speed der weltbesten Teams mithalten, den jungen Seglern vom Genfer See fehlte es allerdings noch ein Tick an der Stabilität im technischen Bereich. Platz 20 verbuchen sie als einen positiven Schritt in ihrer langfristigen Leistungsentwicklung!

Linda und Maja (470W) lieferten speziell am letzten Tag zwei Wahnsinnswettfahrten (Platz 4 und 6) ab und waren auf dem besten Weg, sich für das Medal Race zu qualifizieren. Nach eigener Aussage war dies ihre beste Starkwindleistung in den letzten Monaten! Am Ende trennten sie nur zwei Punkte von den TOP 10 und sie mussten mit dem undankbaren elften Platz vorlieb nehmen.

Maud Jayet (Laser Radial) belegte Platz 20, Andrea Nordquist Platz 44, Eliot Merceron (Laser Standard) Platz 28 und Mateo Sanz Lanz (RS:X) wurde aufgrund des Starkwinds nur 18.

Ergebnisse

Nils Theuninck ist Junioren-Europameister im Finn

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) gewinnt die mit 91 Teilnehmern hochklassig besetzten Junioren-Europameisterschaft im Finn.

Bei Windstärken von 30 Knoten konnte die abschliessende Finalwettfahrt am vergangenen Samstag nicht mehr gesegelt werden. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Vorjahressieger Henry Wetherell (GBR), konnte sich Nils ganz oben auf dem Podium behaupten. Der Tscheche Ondrej Teply wird Dritter.

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Folgen Sie dem Swiss Sailing Team auf Instagram

Endlich hat auch SST einen Instagram-Account eingerichtet und lädt Sie herzlich ein, dem Team auf diesem interessanten Social Media zu folgen: www.instagram.com/swisssailingteam

Wir freuen uns, wenn Sie @SwissSailingTeam-Seite und das #SwissSailingTeam taggen!

Der SST Talent Pool wird immer besser und besser und besser…

Seit seiner Gründung vor mehr als acht Jahren hat sich der SST Talent Pool kontinuierlich weiterentwickelt – sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht! In diesem Konzept werden heute nur die talentiertesten Schweizer Nachwuchssegler ab 11 Jahren in folgenden Klassen betreut: Optimist, 420, Laser 4.7 und Radial, 420 und seit letztem Jahr neu auch im Katamaran Nacra 15. Gleich zum Einstand konnten sich in dieser Klasse Max Wallenberg und Amanda Björk-Anastassov den heissbegehrten Weltmeistertitel ersegeln. Der SST Talent Pool profitiert vor allem von der akribischen Arbeit des SST Junioren Nationaltrainers Marco Versari, der über die Jahre immer effizientere Strukturen aufgebaut hat. Sowohl die Anzahl der Segler hat sich annährend verdoppelt, als auch die Trainingstage auf dem Wasser. Zudem gibt es mehrere World Class Trainer.

„Dank des erhöhten Trainingsumfangs ist die Qualität des Coachings besser geworden", erklärt Marco. „Die Arbeit der Coaches ist strukturierter, die Ziele der Jugendlichen ehrgeiziger, was sich in besseren Ergebnissen auf internationaler Ebene niederschlägt. Unsere Nachwuchsathleten können sich nun regelmäßig in den TOP 10 bei hochrangigen Events platzieren. Dank der professionellen Arbeit der Trainer wie Flor Cerutti, Joachim Malhao, Antonis Drosopoulos oder Laurent Voiron, kann ich mich voll auf die Weiterentwicklung des Talent Pools Konzepts konzentrieren.“

„Entscheidend für ein erfolgreiches Funktionieren des Talent Pools ist die Kommunikation mit den Trainern, den Seglern, aber vor allem ihren Eltern", fügt Marco hinzu. „Das Feedback der Eltern ist sehr wichtig, vor allem, wenn es darum geht, die richtige Balance zwischen dem Alltagsleben in der Schweiz und dem Segeln im Ausland zu finden. Auch für den Transport sind sie naturgemäss eine wertvolle Hilfe; die Logistik bleibt die größte Herausforderung des Talent Pools!“

Mehr Informationen zum Talent Pool

[Im Focus] Linda Fahrni und Maja Siegenthaler

In dieser Saison stellen wir Ihnen in jedem unserer Newsletter ein Team bzw. Athleten unseres Nationalteams etwas näher vor. Zum Auftakt beginnen wir mit Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W). Mit Platz 14 an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nicht ganz zufrieden, geben beiden Seglerinnen vom Thunersee Yacht Club nun Vollgas für ihre zweite Kampagne in Richtung Tokio 2020. Wir haben die beiden Ausnahmeseglerinnen wenige Tage von der Trofeo Princesa Sofia in Palma de Mallorca (ESP), getroffen.

Was habt ihr diesen Winter gemacht?
- LF: Nach Japan trainierten wir viel in Vilamoura (Portugal) und Cadiz (Spanien) mit unserem 470er Herrenteam Wagen/Siegwart. Im Januar nahmen wir am Weltcup in Miami teil, wo wir unsere Bestleistung ausgerechnet bei Starkwind, eigentlich unserem Schwachpunkt, abrufen konnten. Das war absolut positiv!
- MS: Es ist toll, mit den Jungs zu trainieren, denn wir tauschen uns auch mit den beiden Trainern aus. Wir haben einen Trainingspartner auf dem Wasser, mit dem wir uns vergleichen können, und zudem noch die Meinung eines zweiten Coaches. Weil Sam Kivell unsere Arbeit mit Alvaro Marinho nicht allzu sehr beeinflusst, motiviert und dies, selbst noch etwas autonomer werden – und das ist gut so!

Wie trainiert Ihr neben dem Segeln?
-LF: Wir gehen mehr ins Fitnessstudio als vorher. Wir wissen, dass wir noch Potential im körperlichen Bereich haben. Wir folgen einem personalisierten Programm, gehen aber auch ins Crossfit. Das erlaubt uns, auch mal an unsere Grenzen zu gehen!
- MS: Wir arbeiten viel mit dem ehemaligen Judo-Trainer Leo Held zusammen, der uns eine wertvolle Aussenperspektive vermittelt. Die Grundlage der Zusammenarbeit mit ihm ist es, aus egal welcher Situationen immer nur das Positive zu visualisieren. Das hilft uns enorm, auch mit Herausforderungen umzugehen. Wir dokumentieren beispielsweise alle guten Momente in einem Buch und das gibt uns die Möglichkeit, unser Selbstvertrauen in schwierigeren Zeiten wiederzugewinnen!
- LF: Leo ist Teil des Teams und begleitete Alvaro in einem Trainingslager in Cascais. Er ist offen für neue Arbeitsweisen und arbeitet sehr gut mit Alvaro zusammen. Auch in sportlicher Hinsicht wird unser Team durch Monica, die Teammanagerin und Lukas Markwalder, ergänzt.

Wie hat sich eure Beziehung zu Alvaro Marinho, der euch seit einem Jahr trainiert, entwickelt?
- MS: Wir kennen uns jetzt besser und haben viel Freude bei der Zusammenarbeit. Seit Beginn unserer Karriere haben wir schon einige Male die Trainer gewechselt, und es war immer positiv! Es bringt Veränderungen, neue Sichtweisen, die Gutes bewirken. Wir verstehen uns aber immer noch sehr gut mit Zizi Staniul, der uns an den Olympischen Spielen in Rio Games betreut hat!
- LF: Alvaro versteht unsere Bedürfnisse sehr gut, nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land. Was wir bereits haben, was wir vermissen und woran wir arbeiten müssen.

Was sind Ihre Ziele in dieser Saison?
- LF: Das Hauptziel sind die Aarhus Weltmeisterschaften (DEN) im August. Anlässlich dieses Grossereignisses gibt es die erste Möglichkeit, um die Schweiz für die Olympischen Spiele 2020 zu qualifizieren. Und natürlich tun wir alles, um uns in jeder Regatta in den TOP 10 zu platzieren.

Was macht das Studium ?
- LF : Ja, ich studiere derzeit noch am Pädagogischen Institut in Bern und habe gerade ein Praktikum hinter mir, das mir sehr viel Freude gemacht hat!
- MS : Mein Studium im Industriedesign konnte ich nicht auf Teilzeitebene betreiben, also habe ich dies erstmal auf Eis gelegt. Bis ich damit nach Tokio 2020 weitermache, studiere ich nebenher Marketing in Basel.

In aller Kürze

  • Max Wallenberg und Amanda Bjork-Anastassov sind für den Nachwuchspreis der Stiftung Schweizer Sporthilfe in der Kategorie „Bestes Team des Jahres“ nominiert.
    Gebt euer Voting für sie unter: http://nachwuchspreis.sporthilfe.ch
  • Einige SST Athleten nahmen zum Warm-Up für die Trofeo Princesa Sofia an der Trainingsregatta in Palma de Mallorca (ESP) teil. Das beste Ergebnis erzielte Mateo Sanz Lanz (RS:X) auf Platz 4.
  • 151 Schweizer Seglerinnen und Segler haben eine Swiss Olympic Talent Card für die Saison 2018 erhalten. Mit dem Gewinn des Vize Weltmeistertitels löste Mateo Sanz Lanz die GOLD Card, gefolgt von Linda Fahrni und Maja Siegenthaler mit der SILBER Card (4. Platz Welt-Rangliste). Stark auch die insgesamt 8 BRONZE Cards weiterer Athleten des SST Nationalteams, dem B-Kader und dem Youth Team, welche sich damit für eine Förderung der Stiftung Schweizer Sporthilfe qualifiziert haben.
  • Die Frei Swiss AG sorgt dafür, dass alle Athleten des Swiss Sailing Teams aus den richtigen Flaschen trinken – Merci dafür!
  • Offiziell hat nun auch Swiss Olympic dem Swiss Sailing Team ein Medaillen Potential für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 bestätigt. Damit rückt Segeln in den erlesenen Kreis von 7 weiteren Sportarten wie MTB, Tennis, Rudern auf und erhält zusätzlich Unterstützung im sportwissenschaftlichen Bereich

 

Regattakalender

30.3 – 7.4 Trofeo Princesa Sofia, Palma de Majorca (ESP)
7-14.4 - Radial Youth Europeans, Balaton (HUN)
22-29.4 Sailing World Cup 2018, Hyères (FRA)
11-19.5 470 Europeans, Bourgas (BUL)
5-12.5 Radial & Standard Europeans, La Rochelle (FRA)
3-10.6 Sailing World Cup Finals 2018, Marseille (FRA)
20-30.6 Optimist Europeans, Scheveningen (NED)
1-8.7 U21 Laser S/R Worlds, Gdynia (POL)
3-11.7 420 & 470 M/W Youth Europeans, Sesimbra (POR)
8-13.7 49er & 49er FX Europeans, La Rochelle (FRA)
14-21.7 World Sailing Youth Worlds, Corpus Christie (USA)
30.7– 12.8 World Sailing World Championship, Aarhus (DEN)
7.-15.8 420 Worlds, Newport (USA)
17-24.8 U21 Laser S/R Europeans, Bastad (SWE)
19-25.8 RS:X Europeans, Sopot (POL)
19-26.8 470 M/W Youth Worlds, Bracciano (ITA)
27.8–6.9 Optimist Worlds, Famagusta (CYP)
28-1.9 49er U23 Worlds, Marseille (FRA)
6-16.9 Sailing World Cup 2019, Enoshima (JPN)
6-18.10 Youth Olympic Games, Buenos Aires (ARG)


Nils Theuninck ist Junioren-Europameister im Finn

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) gewinnt die mit 91 Teilnehmern hochklassig besetzten Junioren-Europameisterschaft im Finn.

Bei Windstärken von 30 Knoten konnte die abschliessende Finalwettfahrt am vergangenen Samstag nicht mehr gesegelt werden. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Vorjahressieger Henry Wetherell (GBR), konnte sich Nils ganz oben auf dem Podium behaupten. Der Tscheche Ondrej Teply wird Dritter.

« Ich bin total erschöpft nach einer Woche Regattasegeln und den langen Tagen auf dem Wasser. Ich habe alles gegeben und es hat sich am Schluss ausgezahlt. », erzählt das 21jährige Mitglied des Gstaad Yacht Club Racing Teams. « Ich bin superglücklich, alle meine Ziele erreicht zu haben. Das war schon eine heikle Situation am Ende des dritten Tages, als ich bei der Rückkehr in den Hafen einen kompletten Mastbruch erlitten habe. Gott sei Dank konnte ich das über Nacht einigermassen reparieren und am nächsten Tag mit dem ausgeliehenem Segel eines Konkurrenten wieder an den Start gehen. Das war natürlich total ungewohnt, weil das Material im Finn ja sehr exakt auf uns Segler abgestimmt ist. »

Mit seinem 8. Platz im Gesamtklassement (Europäische Wertung) hat Nils zudem noch das Kriterium für das Nationalteam, der höchsten Förderstufe im Swiss Sailing Team, im kommenden Jahr erfüllt. Eine beeindruckende Leistungssteigerung, wenn man bedenkt, dass er im vergangenen Jahr erst vom Laser Standard in den Finn umgestiegen war. « Meine erste Regatta im Finn habe ich vor ziemlich genau einem Jahr in Palma gesegelt. Natürlich bin ich jetzt sehr happy über meinen schnellen Fortschritt in dieser hart umkämpften Bootsklasse. »

Gerade am Ende der Woche in Cadiz waren die Bedingungen durch Windgeschwindigkeiten von über 20 Knoten extrem körperlich anstrengend. Für eine durchgängige Spitzenleistung in diesem Starkwindwetter fehlen Nils Theuninck noch einige Kilos Körpergewicht und spezielle Fitness. Seit Mitte 2017 wird Nils von Peer Mohberg, dem Laser Bronzemedaillengewinner von Atlanta 1996, in einer norwegisch/dänischen Trainingsgruppe betreut.

Nächste Etappe für Nils Theuninck: Trofeo Princesa Sofia in Palma anfangs April. Sein Saisonziel ist, die Schweiz bereits an den Weltmeisterschaften 2018 in Aarhus für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 zu qualifizieren.

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Ergebnisse

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Photos: Robert Deaves


151 Seglerinnen und Segler erhalten eine Swiss Olympic Card

 

Beindruckend ist die Bilanz der Swiss Olympic Card Vergabe im Schweizer Nachwuchs- und Elitesegelsport in der Saison 2018!

Nach der WM Bronzemedaille von Nathalie Brugger und Mati Bühler im Jahr 2013, hat nun Mateo Sanz Lanz mit dem Gewinn des Vize Weltmeistertitels erneut die GOLD Card von Swiss Olympic gelöst. Gefolgt von Linda Fahrni und Maja Siegenthaler mit der SILBER Card, welche sie aufgrund des 4. Platzes in der aktueller Weltrangliste erhalten haben.

Extrem stark bewerten muss man auch die insgesamt 8 (!) BRONZE Cards weiterer Athleten des SST Nationalteams und B-Kaders, welche sich damit für eine Förderung der Schweizer Sporthilfe qualifiziert haben.

Neben 6 ELITE Cards verfügt das Swiss Sailing Team mit insgesamt 54 TALENT Cards National und 80 REGIONAL Cards über eine leistungsstarke Basis für die Entwicklung von zukünftigen Spitzenseglern in den Olympischen Bootsklassen.

Die Kriterien und Rahmenbedingung für die Zuteilung einer Swiss Olympic Card finden Sie unter folgendem Link:
https://swissolympic.ch/verbaende/swiss-olympic-card/richtlinien-vergabe.html

Eine Namensliste aller Card Holder im Segelsport ist hier veröffentlicht:
https://swissolympic.ch/verbaende/swiss-olympic-card/card-inhaber.html?searchId=7110


Miami - Platz 6 im 49er

Nochmals wehte es mit bis zu 25 Knoten in der Bucht von Miami, in der Tendenz zwar leicht abnehmend, aber immer noch mit eine sehr steilen kurzen Welle.

Ihre erste Qualifikation für das Medal Race in ihrer noch jungen 49er Karriere überhaupt ersegelten sich Sebastien Schneiter und Lucien Cujean hochverdient. Nach einem verpatzten Start, konnten sie zwar noch einige Boot aufholen und den 6. Platz im gesamten Race halten und sicher ins Ziel bringen. Punktemässig rückten sie damit etwas näher an den 5. Platz in der Overall Wertung heran, verblieben jedoch insgesamt auf Rang 6. Dies ist das beste Weltcupergebnis, welches die beiden Genfer SST Nationalteammitglieder jemals erzielt haben.

Nils Theuninck segelte auch am letzten Tag seines ersten Weltcups frech und konzentriert. Trotz guten Starts musste er den hohen physischen Anforderungen in der Finn-Klasse bei 22 Knoten Windgeschwindigkeit Tribut zollen. Mit einer Serie 20-19-14 schliesst er den Weltcup in Miami auf einem guten 16. Platz inmitten hocherfahrenen Weltklasse Finn Seglern ab.

Linda and Maja lieferten mit einem 6. und 4. Platz einen furiosen Abschlusstag und lagen schon klar auf Medal Race Kurs. Eine Kenterung auf dem Downwind im 2. Race kostete sie jedoch alle Chancen. Mit nur 2 Punkten Abstand auf den 10. Platz beenden sie ihren Miami Weltcup auf Rang 11.

Die beste Erkenntnis für Kilian und Gregoire in Miami war, dass sie den so wichtigen Speed der TOP Teams phasenweise gut mithalten konnten. Noch fehlte den jungen Talenten vom Genfer See die Stabilität im technischen Bereich, aber der 20. Platz in Miami ist ein grosser Schritt vorwärts im komplexen Prozess der langfristigen Leistungsentwicklung.

Maud Jayet konnte sich mit Platz 22 und 19 etwas verbessern, kam aber auch am letzten Tag der Regatta nicht so richtig in Fahrt. Mit 56 Punkten Abstand auf eine Medal Race Teilnahme platzierte sie sich auf dem 20. Rang. Andrea Nordquist belegte Platz 44.

Mit einem 17. und 16. Platz erreichte Eliot Merceron seine jeweils besten Tagesplatzierungen und rückte so auf den 28.Gesamtplatz vor.

Bereits am Vortag beendete Mateo Sanz Lanz seinen Einsatz in Miami auf dem 18. Platz.

Teamchef Tom Reulein kommentiert das Abschneiden seines Teams “Es war ein sehr windiger Miami Weltcup dieses Jahr und in diesem Starkwindbereich müssen sich einige unserer Athleten noch deutlich verbessern! Natürlich freut es mich, dass Sebastien und Lucien nach dem guten WM Ergebnis letztes Jahr die neue Saison gleich so stark beginnen. Es ist noch früh in der Saison, aber es ist klar, dass wir keinen Tag verlieren dürfen, um die Erkenntnissen aus dieser Regatta in den nun folgenden Trainingswochen anzugehen und umzusetzen. Sei dies auf dem Wasser oder im Gym oder im mentalen Bereich. Nur wer jetzt im Februar und März hart arbeitet, wird in Palma und Hyeres eine bessere Leistung abliefern können!“

Ergebnisse


Keine Wettfahrten am Tag 4

Zuviel Wind mit Böhen um die 27 Knoten den ganzen Tag über verhinderte weitere Wettfahrten für alle Klassen. Mateo beendet seinen Miami Einsatz dementsprechend auf dem 18. Platz. „Ich bin natürlich enttäuscht, aber dass ich bei Starkwind um 22 Knoten nicht zu schnellsten zähle, wissen wir ja. Daran arbeite ich mit meinen Coach Peter und Fabian schon hart und hoffe, mich darin zu verbessern.“ Sébastien und Lucien sind als 6. Team fürs Medal Race qualifiziert und können sich noch um 1-2 Plätze verbessern. Alle anderen Klassen mit Schweizer Beteiligung stehen morgen nochmals im Einsatz. Der Wind wird mit 19 Knoten im Schnitt als segelbar vorausgesagt.

49er Medal Race live streaming um 18:10 : https://www.youtube.com/watch?v=i3t_sodLO8g


Starkwind am Tag 3

Schon am Vormittag blies es heftig mit um die 20 Knoten aus Nordost. Tendenz steigend am Nachmittag und mit Böen nah an den 26 Knoten. Ein harter Tag für die Seglerinnen und Segler, Coaches und das Material.

Die solidesten Ergebnisse lieferten Sebastien und Lucien mit einem 7., zwei 9. und einem 11. Platz. „Heute ging es eher darum, nicht zu kentern und das haben wir während der Races hinbekommen“ so Sebastien Schneiter. Sein Vorschoter Lucien Cujean ergänzt lachend „Dafür sind wir beim rausfahren auf die Racing Area schon dreimal gekentert!“ Insgesamt klettern sie damit auf einen sehr guten Platz 6 in der Ergebnisliste.

Auch Nils erwischte es beim Abfallen an der Luvtonne mit einer Kenterung, trotzdem klassierte er sich mit einem 16. Platz noch annehmbar in diesem Race. Nach den drei harten Wettfahrten heute liegt er mit Rang 12 jedoch immer noch in Schlagdistanz zur Medal Race Qualifikation.

Eliot Merceron segelte heute mit einem 22. Platz seine beste Wettfahrt bis jetzt und schiebt sich auf den 42. Platz nach vorne. „Die Starts sind ein Problem, daran muss ich in Zukunft arbeiten“ so der Auslandsschweizer, der erst seit 2 Monaten Mitglied im Swiss Sailing Team ist.

Dagegen hatte Mateo heute keine Chance, sich gegen seine deutlich grösseren und schwereren Konkurrenten durchzusetzen. Mit 40-45-37 musste er dementsprechend viele Punkte aufs Konto nehmen und fiel in der Ergebnisliste auf Platz 18 zurück Es trennen ihn 20 Punkte auf eine Medal Race Qualifikation am Samstag. „Wenn es morgen noch mehr Wind hat steigen die Chance für Mateo wieder, weil dann jeder im Survival-Mode ist. Theoretisch hat er noch eine Chance, aber es wird nicht einfach“ so Teamchef Tom Reulein.

Linda und Maja konnten sich durch die beiden Wettfahrten heute (13. und 14. Platz) nicht entscheidend näher zu den Top 10 Team hinsegeln und liegen auf Rang 14. Kein ganz grosser, sondern vielmehr eine Reihe von kleineren, vor allem taktische Fehler sorgten hierfür. Bis Sonntag bleiben aber immerhin noch 4 Wettfahrten, um den nur 8 Punkte grossen Abstand auf eine Medal Race Qualifikation aufzuholen.

Mit einer Frühstartdisqualifikation beraubten sich Kilian und Gregoire einer besseren Platzierung im Zwischenklassement und liegen auf Platz 19. „Das sieht auf dem Papier schlechter aus als es ist. Die beiden haben einen guten Speed und können lange mithalten mit den Besten im Fleet, das ist extrem wichtig in diesen Bedingungen!“ so Coach Sam Kivell.

Mit einem 32. und 23. Platz fiel Maud Jayet leicht auf Rang 23 zurück, ihr Abstand auf Platz 10 beträgt 26 Punkte, welche in den verbleibenden 5 Races noch gut aufzuholen sind. Andrea Nordquist, auf Rang 44 zurückgefallen, kommetierte den Tag wie folgt: „Es war hart heute, aber mein Rücken hat gehalten. Mit meinen Wenden war ich rein technisch überhaupt nicht zufrieden.“

Für den morgigen 4. Wettfahrttag ist mit 21-24 Knoten sogar noch ein Tick mehr Wind angesagt als heute.

Ergebnisse : http://sailing.org/worldcup/results/index.php


Miami Weltcup Tag 2

Am zweiten Tag zeigte sich Miami von einer besseren Seite! 8-12 Knoten Wind aus Nordwest und das noch halbwegs stabil.

Zwei Wettfahrten gewonnen, was will man mehr, Mateo Sanz Lanz wird seiner Favoritenrolle bei diesen Angleitbedingungen gerecht und rangiert mit einem 7. Platz als Streicher im dritten Rennen hochverdient auf Platz 1. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug in den ersten beiden Wettfahrten beeindruckende 55 beziehungsweise 25 Sekunden! „Es war ein wirklich anstrengender Tag heute!“ sagte Mateo nach Rückkehr in den Coconut Grove Sailing Club.

„Das ist meine Weltcup-Premiere hier in Miami. Vielleicht hatte ich im ersten Race etwas zu viel Respekt, aber dann wurde es immer besser. In Leichtwindbedingungen kann ich schon mit den besten Jungs mithalten, das habe ich mit dem 5. Platz bewiesen.“ sagte Nils Theuninck, der in einer internationaler Trainingsgruppe mit Peer Moberg unterwegs ist und nach drei Wettfahrten auf einem sehr guten Rang 7 liegt.

Back on Track heisst es auch für Sebastien Schneiter und Lucien Cujean, die nach einem weniger gelungenem Auftakt mit zwei schlechten Starts gestern heute richtig aufdrehten. Jeweils Platz 3 im ersten und zweiten Tagesrennen zeigt, was für ein Potential die beiden Genfer haben. Klar auch, dass man hierfür ein gewisses Risiko an der Starlinie nehmen muss. Im dritten Race wurde dieses Risiko dann zuviel – Frühstartdisqualifikation! Im Zwischenergebnis kletterten sie auf den 13. Rang overall.

Maud Jayet und Andrea Nordquist griffen heute erstmalig ins Wettfahrtgeschehen ein. Und gleich im zweiten Race gelingt Maud mit dem 2. Platz im Feld der insgesamt 68 (!) Damen ein ausserordentlicher Exploit. Nach drei Wettfahrten (32-2-34) liegt sie derzeit auf Platz 20 mit viel Luft nach oben. Auf Rang 29 rangiert Andrea mit 28-31-17. Eliot Merceron tat sich abermals schwer und musste sich mit einem 58., einem 30. sowie einem 39. Platz begnügen und klassiert sich neu auf Rang 49.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler kamen mit den Bedingungen heute weniger gut zurecht und machten zudem einige Fehler. Sie fielen mit einer Serie von 11-19-22 auf den 11. Gesamtrang zurück. Kilian und Gregoire segelten mit den Plätzen 23-19-15 einen klassischen „Okay-Tag“ und fielen auf Platz 18 zurück.

Für den morgigen 3. Tag werden frische Winde um die 18-22 Knoten, in Böhen sogar bis zu 33 Knoten vorhergesagt.

Ergebnisse


Weltcup Miami – Tag 1

Leichtwind und Startverschiebungen dominierten den ersten Tag am Worldcup in Miami (USA). Bei herrlichem Sonnenschein mussten die rund 390 weltbesten Seglerinnen und –segler viel Geduld mitbringen. Nur langsam baute sich die Seabreeze auf, sodass die Auftaktwettfahrten erst am späten Nachmittag gesegelt werden konnten.

Gleich mit einem Paukenschlag meldeten sich die beiden Schweizer 470er Boote zum Dienst. Nach einer abgebrochenen Wettfahrt und einem allgemeinen Rückruf segelten Kilian Wagen und Gregoire Siegwart sensationell in dem stark besetzten Feld auf Platz 6. „Das war ein guter Start in die Regatta!“ sagte Coach Sam Kivell zufrieden.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler beendeten ihre Auftaktwettfahrt nach fast schon gewohnter Aufholjagd sogar auf Platz 3. „Entscheidend war das Leeward Gate zur zweiten Kreuz, da haben wir die richtige Seite gewählt und sind von Platz 8 auf Platz 3 vorgefahren“ so Steuerfrau Linda Fahrni.

Sebastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) kamen im ersten Race nicht über den 15. Platz hinaus, mit einem 25. Platz im zweiten Rennen rangieren sie derzeit auf Platz 19 in der Zwischenrangliste. Auch Eliot Merceron (Laser Standard) startete verhalten mit Platz 44 und Platz 58 in diesen Weltcup, den er im vergangenen Jahr noch auf Platz 15 beendete.

Die RSX Herren mit Mateo Sanz Lanz, sowie die Laser Radials mit Maud Jayet und Andrea Nordquist, sowie Nils Theuninck im Finn konnten keine Wettfahrten absolvieren.

Für den morgigen zweiten Wettfahrttag sind gute Windbedingungen um 9-14 Knoten vorhergesagt, sodass die verpassten Races aufgeholt werden können.

Ergebnisse : http://sailing.org/worldcup/results/index.php


Bereit für den Saisonstart in Miami

Mehr als 540 Segler aus 50 Nationen werden nächste Woche am Miami World Cup teilnehmen. Die zweite Etappe der World Cup Series 2018 ist das erste wichtige Ereignis für das Swiss Sailing Team im neuen Jahr. Die Regatten beginnen am Dienstag, den 23. Januar; die folgenden Athleten werden die Schweiz vertreten:

 

  • Mateo Sanz Lanz (RS:X)
  • Nils Theuninck (Finn)
  • Maud Jayet (Laser Radial)
  • Andrea Nordquist (Laser Radial)
  • Sébastien Schneiter & Lucien Cujean (49er)
  • Eliot Merceron (Laser)
  • Kilian Wagen & Grégoire Siegwart (470)
  • Linda Fahrni & Maja Siegenthaler (470)

„Das ist jetzt die erste grosse Standortbestimmung für unsere Athleten im Nationalteam und B-Kader nach vielen Wochen Wintertraining. Das Revier ist uns in guter Erinnerung geblieben, im vergangenen Jahr hat Mateo hier ja die Bronze Medaille geholt. Es ist noch früh in der Saison, aber wenn unsere Seglerinnen und Segler ihre derzeitige Bestleistung abrufen können, sind mehrere Medal Race Qualifikationen drin. Und dann im Medal Race ist vieles möglich!“ so SST Teamchef Tom Reulein


Ein dicht gepackter Racing Kalender 2018

Es wird wieder einmal eine sehr intensive Saison für die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams. Vom Nachwuchs bis zur Elite (gesamte Teamliste) wird die gesamte Mannschaft wiederum weltweit unterwegs sein, um stolz die Segelnation Schweiz zu vertreten. Das absolute Highlight der Saison ist natürlich die nur alle vier Jahre stattfindende gemeinsame Weltmeisterschaft aller Olympischer Bootsklassen, diesmal in Aarhus (DEN). Mit 1500 der besten Athleten aus rund 100 Nationen sind nicht nur spannende Wettfahrten auf höchstem Niveau garantiert, sondern geht es auch darum, die ersten Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 zu sichern. Nicht zu vergessen die Youth Olympic Games im Oktober in Buenos Aires (ARG), für welche die Schweiz im Nacra15 bereits qualifiziert ist.

Den gesamten Racing Kalender 2018 finden Sie hier

Verfolgen Sie hautnah alle Geschehnisse rund um das Swiss Sailing Team auf Facebook

Los geht die Saison für unsere Elite mit dem ersten Weltcup Event in Miami. Information unter : http://miami.ussailing.org

 


Schweizer Medaillengewinn an den 420er Weltmeisterschaften

Eine ausserordentliche Leistung lieferte die Schweizer 420er Delegation anlässlich der Weltmeisterschaften im australischen Perth anfangs Januar 2018. Sophie Mosegaard und Samira Rast, beide Mitglieder im Thunersee Yacht Club gewinnen Bronze bei den U17 Damen!
Solène Mariani und Maude Schmid (Club Nautique de Morges) bestätigen ihren positive Leistungstrend, segeln insgesamt auf Platz 8 und gewinnen damit ein Diplom. Léo Tétaz und Morgan Lauber (Club Nautique de Morges) schliessen ihre Saison mit einem guten 15. Platz ab, Nick Zeltner/Till Seger (RCO) landen auf Rang 26.

Alle Ergebnisse sind online unter: http://2017worlds.420sailing.org/en/default/races/race-resultsall
Fotos des Events findet man hier: http://2017worlds.420sailing.org/en/default/races/race-photogalleries


Newsletter 5

Das Kalenderjahr geht zu Ende – die Saisonvorbereitungen für 2018 haben längst begonnen!

Den krönenden Abschluss eines äusserst erfolgreichen post-olympischen Jahres lieferten Max Wallenberg und Amanda Bjork-Anastassov mit dem Gewinn der Goldmedaille an den Jugend Weltmeisterschaften in Sanya, China – Herzliche Gratulation!

Alle übrigen Mitglieder des Swiss Sailing Teams, egal ob Talentpool, Youth Team oder in der Elite stecken mitten in einer intensiven Vorbereitungsperiode, um die Grundlagen für die Erfolge an den Höhepunktregatten in der kommenden Saison 2018 zu legen. Denn nur wer jetzt hart arbeitet und jeden Tag sein Bestes gibt, wird sich in seiner Bootsklasse und Alterslevel mit den Besten der Welt auf Augenhöhe messen können.

Um die hierfür notwendigen und entsprechend umfangreichen Programme und Begleitprojekte nachhaltig finanzieren zu können, unternimmt der SST Verwaltungsrat um Präsident Alex Schneiter viele Anstrengungen. Der in Gründung befindliche SST Ambassadeur Club ist nur ein Beispiel dafür, auf welchen Wegen zusätzliche Mittel für den Olympischen Segelsport und die Nachwuchsarbeit generiert werden sollen. Mehr davon im nächsten Newsletter!

Ein Frohes Fest und einen guten Rutsch in eine erfolgreiche Segelsaison 2018 wünscht Ihnen ihr
Swiss Sailing Team

Goldmedaille an den World Sailing Youth Worlds 2017

7 Seglerinnen und Segler in vier Bootsklassen haben die Schweiz an den World Sailing Jugend Weltmeisterschaften in Sanya, China vertreten. Unter der erfahrenen Führung durch SST Jugend Nationaltrainer Marco Versari (420er Coach), Eze Schargorodsky (Radial Coach) und Laurent Voiron (Nacra15 Coach) wurde die lang ersehnte Medaille, die Erste nach Sébastien Schneiter 2013, durch Max Wallenberg und Armanda Bjork-Anastassov (Nacra 15) gewonnen. Als Weltmeister im Optimist 2016 gelingt Max Wallenberg damit eine historische Leistung.
«Das ist ein grosser Sieg für uns, ein fantastisches Gefühl, unbeschreiblich, aber für diesen Titel musste wir unendlich hart arbeiten», sagte Steuermann Max Wallenberg nach seiner Rückkehr an Land. «Unsere Stärke war, dass wir bis zum Schluss ruhig und konzentriert gesegelt sind ohne uns zu stressen. Ich denke, dass ohne Unterstützung unseres Coaches, unserer Familien und unseres Clubs dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre», ergänzte das Clubmitglied der Société Nautique de Genève.

Die Schweizer Ergebnisse im Überblick:
- Nacra 15 Max Wallenberg & Amanda Bjork-Anastassov 1/18
- 420f : Solène Mariani & Maude Schmid 8/26
- Laser Radial : Grégoire Peverelli 11/51
- 420m: Nick Zeltner & Till Seger 13/26

Swiss Sailing Team 2018 selektioniert

Nicht weniger als 66 hochtalentierte Seglerinnen und Segler sind nun offizielle Mitglieder im Swiss Sailing Team 2018. 11 Athleten in der Elite, davon allein 6 im Nationalteam, sowie 14 erfolgversprechende Nachwuchsathleten.

Darüber hinaus werden im kommenden Jahr über 40 Schweizer Talente im sogenannten Talentpool umfangreich gefördert, einschliesslich des erstmals berufenen 420er Silberteams.

Alles in allem wurde für das Jahr 2018 das grösste und aussichtsreichste Team aller Zeiten selektioniert; hochtalentiert, motiviert und bereit, jeden Tag hart für die Zielerreichung zu arbeiten!

Swiss Sailing Team selektioniert Eliot Merceron

Eliot Merceron wurde erstmals als Mitglied für den SST B-Kader 2018 selektioniert. Der Laser Standardsegler repräsentiert den Gstaad Yacht Club und verfolgt eine ehrgeizige Olympiakampagne in Richtung Tokyo 2020.

«Ich bin in der Schweiz geboren, meine Mutter und mein Grossvater haben das Land auf höchsten Level im internationalen Skisport vertreten», erzählt der 24-Jährige. «Als Mitglied im Swiss Sailing Team möchte ich jetzt in ihre Fusstapfen treten, darüber bin ich sehr glücklich»!

1993 in Genf geboren, lebte er bis 2009 auf dem französischen Überseedepartement Martinique, bevor er für die Fédération Française de Voile an Wettkämpfen teilnahm.

Seit 2012 segelt der Student der Ingenieursschule in La Rochelle in der Bootsklasse Laser Standard, nach seinem sportlichen Nationenwechsel im Juni neu unter Schweizer Flagge.

Welcome to SST, Eliot!

Mehr Information über Eliot finden Sie in diesem Video.

Enoshima Olympic Week – ein erster Test auf dem Olympiarevier

Ende Oktober reiste das SST Nationalteam und der B-Kader erstmalig gemeinsam in das Revier, in welchem die Olympischen Segelwettbewerbe 2020 ausgetragen werden. Neben guten Ergebnissen sollten vor allem wichtige Erfahrungen auf und neben dem Wasser gewonnen werden, um die Vorbereitungen für die kommenden Jahre möglichst zielorientiert angehen zu können.

Acht Athleten sowie sieben Trainer und Betreuer - in zwei Teamunterkünften nahe dem Hafen untergebracht – sammelten fleissig Erkenntnisse über die Wind- und Strömungsbedingungen auf den 6 Racing Areas und über die japanische Kultur und Kulinarik.

Mehr über diese SST Delegation in Japan in den Videos.

Schweizer Segel Community steht voll hinter dem Swiss Sailing Team

Anlässlich der ersten Swiss Sailing Generalversammlung unter Führung des neu gewählten Präsidenten Martin Vogler und seinem Zentralvorstand zeichnete sich eine starke Unterstützung für die Struktur und die Arbeit des Swiss Sailing Team seitens der Schweizer Segelclubs ab.

Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Ergebnisse im Elitebereich und der stark verbesserten Nachwuchsarbeit stimmten nahezu alle Swiss Sailing Mitgliedervereine für eine zweckgebundene Extraabgabe von CHF 10 pro aktivem Clubmitglied zugunsten der SST AG.

Teamchef Tom Reulein zeigte sich begeistert: „Dieser Entscheid war für uns sehr wichtig! Nicht nur, weil wir damit deutlich mehr Trainertage in der Elite und im Nachwuchs finanzieren können, sondern auch weil wir darin auch eine Art Vertrauensbeweis in unsere Arbeit der letzten Jahre und für die Zukunft sehen. Für unsere Athleten ist es extrem motivierend zu wissen, dass sie durch die gesamte Schweizer Segelgemeinschaft unterstützt werden!“

Mehr Informationen

SST Press Report 2017

Top-Ergebnisse und erfolgreiche externe Kommunikation dank der langjährigen Partnerschaft mit der Agentur Maxcomm zeichnet das Swiss Sailing Team auch im Jahr 2017 aus.

Press Report 2017

Mit insgesamt 10 Medienmitteilungen, 5 Newsletters und über 30 Online- sowie Printartikeln werden die Leistungen unserer Athleten schweizweit verteilt. Sage und schreibe 28`700 Facebook Video Views und 8`754 Besucher der SST Webseite dokumentieren das grosse Interesse an Information und Inhalte über unsere Arbeit.

Hochqualitatives Bildmaterial wird von SST über die ganze Saison produziert und kostenfrei zur Verfügung gestellt (Editorial Use). Rund 180 Segelbilder wurden von Journalisten aus der Maxcomm Mediathek herunter geladen.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in eine erfolgreiche Segelsaison 2018 wünscht ihnen VR-Präsident Alex Schneiter im Namen aller Mitglieder des Swiss Sailing Teams!


Max Wallenberg und Amanda Bjork-Anastassov gewinnen den Weltmeistertitel im Nacra15

Die Schweizer Nacra15 Segler Max Wallenberg und Amanda Bjork-Anastassov, Mitglieder im Youth Team des Swiss Sailing Teams, haben an den Jugend Weltmeisterschaften in Sanya, China die Goldmedaille gewonnen.  Als Weltmeister im Optimist 2016 gelingt Max Wallenberg damit eine historische Leistung.

 

Das junge Schweizer Nachwuchsteam Max Wallenberg und Amanda Bjork-Anastassov haben in der vergangenen Nacht die Weltmeister Titel in der Klasse Nacra15 an den Youth Sailing World Championships in Sanya, China gewonnen.

«Das ist ein grosser Sieg für uns, ein fantastisches Gefühl, unbeschreiblich, aber für diesen Titel musste wir unendlich hart arbeiten», sagte Steuermann Max Wallenberg nach seiner Rückkehr an Land. «Unsere Stärke war, dass wir bis zum Schluss ruhig und konzentriert gesegelt sind ohne uns zu stressen. Ich denke, dass ohne Unterstützung unseres Coaches, unserer Familien und unseres Clubs dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre», ergänzte das Clubmitglied der Société Nautique de Genève.

«Wir wussten, dass es in der letzte Wettfahrt um Alles oder Nichts gehen würde und erst dann die Entscheidung fällt, wer Weltmeister wird», erzählt die überglückliche Amanda Bjork-Anastassov. «Wir haben uns nur auf unsere Wettfahrt konzentriert und nicht so sehr auf die anderen Boote geachtet. Das hat perfekt funktioniert! Max und ich ergänzen uns gegenseitig sehr gut. Ich bin an Bord gut organisiert und strukturiert, wohingegen Max ein wahrer Artist auf dem Wasser ist. Und natürlich ist er auch ein starker Charakter!»

Die Weltmeisterschaft fand über eine Woche mit sehr schwierigen, weil variablen Windbedingungen statt. Schon von Anfang an waren Max und Amanda in den TOP 3 platziert und konnten sich im weiteren Verlauf immer mehr steigern. Am Schluss beendeten sie die Serie mit Punktgleichheit zu ihren unmittelbaren Konkurrenten aus Australien, wurden aber aufgrund eines Wettfahrtsieges auf Platz 1 rangiert.

Swiss Sailing Team Coach, Laurent Voiron, zeigte sich ebenfalls stolz auf dieses Resultat. « Wir haben ja erst seit einem Jahr unsere sehr intensive Zusammenarbeit begonnen und haben uns sofort auf die entscheidenden Prioritäten konzentriert. Max und Amanda lernten schnell und haben in kurzer Zeit die Lücke zu den weltbesten Teams schliessen können. Ihre grösste Stärke ist der aussergewöhnliche Teamspirit und die Gegensätzlichkeit, welche sich gut ergänzt. Auf dem Wasser haben sie nie aufgegeben und sind immer ruhig und konzentriert geblieben, obwohl der Druck schon extrem gross war. Mein Tip für die letzte Wettfahrt, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren haben sie gut umgesetzt und jetzt sind die Beiden Weltmeister! »

SST Teamchef Tom Reulein gratuliert ebenfalls zu diesem ausserordentlichen Erfolg, welcher die gesamte Schweizer Segelszene begeistert:  «Das ist ein fantastischer Erfolg sowohl für Max und Amanda sowie ihren Trainer Laurent Voiron und deren Club, der Société Nautique de Genève. Der Gewinn dieses Weltmeister Titels zeigt wieder einmal, was möglich ist, wenn im Fördersystem des Swiss Sailing Teams alle Ebenen gemeinsam für ein grosses Ziel arbeiten. Darauf kann die Segelnation Schweiz sehr stolz sein!»

Der Übergang vom Optimist in die nächste Bootsklasse ist oft relativ schwierig und langwierig. Noch nie gelang es einem Schweizer Nachwuchssegler bereits im Folgejahr nach einem Optimisten WM-Titel eine weitere WM in der zweiten Bootsklasse zu gewinnen. Max und Amanda haben Schweizer Segelsportgeschichte geschrieben!

Alle Ergebnisse


SST Press Report 2017

Der SST Medienbericht 2017, zusammengestellt von unserem Partner Maxcomm, ist online! Lassen Sie die erfolgreiche Saison 2017 anhand von Presseartikel, Facebook- und Youtubestatistiken sowie TV Sendungen Revue passieren – es lohnt sich!
https://issuu.com/maxcommcommunication/docs/17-12-12-sst-revuedepress-2017


Willkommen Eliot Merceron !

Eliot Merceron wurde im Oktober 2017 für den Swiss Sailing Team B-Kader selektioniert. Der siebemalige Französischer Meister in verschiedenen Bootsklassen mit Schweizer Mutter und französischem Vater wurde 1993 in Genf geboren. Bis 2009 wohnte er auf Martinique. Als Mitglied des Swiss Sailing Teams verfolgt er sehr ehrgeizige Ziele in Richtung Tokyo 2020. Seit 2012 segelt er auf dem Laser Standard und profitiert nun von der professionellen Förderstruktur in der Schweiz. Eliot studiert an der Ingenieurschule in La Rochelle und repräsentiert den Gstaad Yacht Club.

Mehr über Eliot :


Swiss Sailing Team 2018 selektioniert

Nicht weniger als 66 hochtalentierte Seglerinnen und Segler sind nun offizielle Mitglieder im Swiss Sailing Team 2018. 11 Athleten in der Elite, davon allein 6 im Nationalteam, sowie 14 erfolgversprechende Nachwuchsathleten.

Darüber hinaus werden im kommenden Jahr über 40 Schweizer Talente im sogenannten Talentpool umfangreich gefördert, einschliesslich des erstmals berufenen 420er Silberteams.

Alles in allem wurde für das Jahr 2018 das grösste und aussichtsreichste Team aller Zeiten selektioniert; hochtalentiert, motiviert und bereit, jeden Tag hart für die Zielerreichung zu arbeiten!

Wir sind stolz auf unser TEAM 2018

Hier geht`s zu den Mitgliedern des SWISS SAILING TEAM 2018: https://www.swiss-sailing-team.ch/wp-content/uploads/2018/01/18-01-12_SST_2018Team.pdf

 


Erste erfolgreiche vorolympische Erfahrung für das Schweizer Segelnationalteam

Die Schweizer Segeldelegation reiste zur ersten Vorbereitungsregatta an den Austragungsort der nächsten Olympischen Sommerspiele in Enoshima, Japan. Neben guten Ergebnissen der Schweizer Segler war das Ziel dieser Delegation, die Verhältnisse an Land und auf dem Wasser vor Ort sowie die japanische Kulturkennenzulernen.

Das Eliteteam des Swiss Sailing Teams verbrachte ganze drei Wochen in Japan:  Nach dem  Gamagori-Weltcup, nahm das Team letzte Woche an der Enoshima Olympic Week, in den olympischen Gewässern teil. Ziel der Delegation drei Jahre vor den Spielen war es, wichtige Erkenntnisse  aus dieser Trainingsregatta herauszuholen: Wasser-, Wind- und Strömungsverhältnisse, Unterkunft, Kultur, Essen... Das Team konnte zu Land und zu Wasser umfangreiche Erfahrungen Die fünf Boote vor Ort konnten mit einer guten Leistungsbilanz aufwarten, die drei Regattatage wurden optimal genutzt: Mehrere ausgezeichnete Leistungen in den Top 10 in allen Bootsklassen und ein guter 9. Platz von Wagen/Siegwart sowie der 5. Platz bei den 470er DamenFahrni/Siegenthaler. Die Bedingungen waren jedoch ganz andere als diejenigen, welche an den Olympischen Spielen erwartet werden können: Landwind, Herbsttemperaturen und heftige Regenfälle, während im August extrem warme Temperaturen sowie sehr hohe Luftfeuchtigkeit verspricht und Seewind zu erwarten ist.

Ergebnisse der Schweizer Athleten der Enoshima Olympic Week:

  • 470M Wagen/Siegwart 9/29
  • 470W Fahrni/Siegenthaler 5/16
  • 49er Schneiter/Cujean 13/19
  • Laser Radial : Andrea Nordquist 13/51 Maud Jayet 21/51

Ergebnisse: https://www.jeow.org/entry-list

Die Segler kehren diese Woche in die Schweiz zurück, bevor sie Ende des Jahres auf verschiedenen europäischen Gewässern trainieren. Die nächste Regatta für das Team: Der Weltcup in Miami Ende Januar.

Schweizer Delegation vor Ort:

Marco Brunner (Team-Leader), Philippe Marchand (Physiotherapeut), Tamas Eszes (Coach Laser Radial), Tom Saunt (Coach 49er), Sam Kivell (Coach 470M), Alvaro Marinho (Coach 470W), Sophia Urban (Kommunikation).

Erleben Sie die Erfahrung des Teams in Enoshima auf dem Video hier

Fotos für die Medienberichterstattung finden Sie hier (Segeln, Entdeckungstour durch Japan und Teamfotos)

Photos : Bogee Toth / Swiss Sailing Team

 

Stimmen zu Enoshima:

Marco Brunner, Team-Leader in Enoshima : „Bei diesem Sport steht die Erfahrung an erster Stelle. Jedes Gewässer ist anders, deshalb sind wir drei Jahre vor den Spielen hierhergekommen, um unsere Startvorbereitungen zu treffen! Da Japan eine ganz andere Kultur hat, konnten wir bei dieser Reise die Stadt, das lokale Essen, die Gewohnheiten usw. kennenlernen, um unsere nächsten Reisen in dieses Land noch besser planen zu können. Enoshima wird für die nächsten drei Jahre unser zweites Zuhause!“

Kilian Wagen, 470M : „Dies ist unser viertes Jahr im 470er, und bei jeder Regatta lernen wir lernen viel dazu. Die Regatta verlief für uns gut, wir hatten ausgezeichnete Segelbedingungen, um das olympische Segelrevier zu erkunden. Nur am letzten Tag des Wettbewerbs war die Sicht sehr schlecht, begleitet von heftigen Regenfällen.“

Lucien Cujean, 49er : „Es war ein spezielles Regattaformat für die 49er, mit sehr kurzen Wettfahrten, zwischen 12 und 20 Minuten. Wir haben ein sehr schönes Revier entdeckt, auch wenn wir unter anderen Bedingungen trainiert haben als unter denen, die uns bei den Spielen im August erwarten. Wir sind in den ersten Tagen bei mittelstarken Landwinden mit 7 bis 10 Knoten und am letzten Tag bei stärkeren Winden mit bis zu 20 Knoten gesegelt.“


Enoshima Olympic Week, Tag 2

Ein regnerischer und windiger Tag im olympischen Segelrevier von 2020, mit Böen von bis zu 20 Knoten! Die Laser Radial Girls erwischten einen guten Tag, Andrea Nordquist segelte stark (13, 12, 26) und auch Maud Jayet findet wieder zur gewünschten Form zurück (10, 29, 7). Die vier 470er Segler und das 49er Team, das die Schweiz hier vertritt, segelten in ähnlicher Manier wie bereits gestern. Das sind hervorragende erste Trainings in den olympischen Gewässern!

  • 470M Wagen/Siegwart 9/29
  • 470W Fahrni/Siegenthaler 6/16
  • 49er Schneiter/Cujean 13/19
  • Laser Radial : Andrea Nordquist 11/51 Maud Jayet 18/51

Ergebnisse : https://www.jeow.org/entry-list


Enoshima Olympic Week - Erster Tag

8 Schweizer Segler starteten Heute, Freitag, 27. Oktober, die Enoshima Olympic Week. Enoshima wird 2020 Schauplatz der Olympischen Segelwettbewerbe.
Nach einer längeren Regenperiode ist heute die Sonne mit deutlich wärmere Temperaturen zurück. Dieses Zwischenhoch hält jedoch nur kurz, bereits für Sonntag ist ein «Tropical Storm» angekündigt.
Die beste Leistung des Tages erzielen die 470er Herren mit einem fulminanten Laufsieg zum Auftakt. Nach 3 Wettfahren liegen sie auf Platz 4 im Klassement.
Die 49er befinden sich nach 2 Rennen auf dem 13. Platz.
Im Laser Radial setzt Andrea Nordquist ihre ansprechende Leistung vom SWC Gamagori fort und liegt nach dem ersten Tag auf Platz 13. Maud Jayet ist 21.
Auch Morgen wird sicherlich wieder gesegelt. Um 10.30 (Ortszeit) ertönt der Startschuss. Wem 3.30 zu früh ist in der Schweiz, der findet hier morgen weitere New.

Ergebnisse : https://www.jeow.org/entry-list


Premiere im Olympiarevier

Das Schweizer Segelnationalteam nimmt diese Woche an der Enoshima Sailing Week teil, welche just in dem Segelrevier der Olympischen Spiele 2020 stattfindet. Ziel dieser Trainingsregatta ist es so viele Erfahrungen wie möglich an Land und auf dem Wasser aufzubauen. Acht Seglerinnen und Segler in 5 Bootsklassen werden die Schweiz an diesem vorolympischen Event vom 27. – 29. Oktober vertreten.

Linda Fahrni & Maja Siegenthaler - 470W
Grégoire Siegwart & Kilian Wagen - 470M
Sébastien Schneiter & Lucien Cujean - 49er
Maud Jayet & Andrea Nordquist - Laser Radial

Die komplette Entrylist finden Sie hier: https://www.jeow.org/entrylist

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Die Schweiz auf dem Podest beim Segel-Weltcup in Gamagori

Der Schweizer Windsurfer Mateo Sanz Lanz hat beim Segel-Weltcup in Gamagori (Japan) Bronze geholt. Einen Monat nach seinem Vizeweltmeistertitel steht er erneut auf einem Podest in Japan. Bei den 470er Frauen belegte das Duo Fahrni/Siegenthaler den vierten Platz.

 
Die Schweizer Nationalmannschaft traf letzte Woche im japanischen Gamagori auf die internationale Segelelite. Bei dem Event herrschten sehr schwierige meteorologische Bedingungen: viel Regen und wenig Wind, was nur eine begrenzte Anzahl von Wettfahrten erlaubte. Die Ankunft des Taifuns am späten Sonntagnachmittag erleichterte das Ganze nicht gerade.

 
Die beste schweizerische Leistung zeigte Mateo Sanz Lanz (Gstaad Yacht Club, Windsurfen RS:X), der Platz 3 auf dem Siegerpodest einnehmen durfte. Für Mateo, der erst Ende September in Enoshima (Japan) zum Vizeweltmeister gekrönt worden war, ist es schon die dritte Medaille in dieser Saison (beim Weltcup in Hyères wurde er ebenfalls Dritter).

 
„Ich hätte unter diesen Bedingungen besser abschneiden können, aber die Zeitverschiebung zwischen Japan, Spanien und wieder Japan hat mir zu schaffen gemacht“, erklärt Mateo. „Ich bin mit meiner Medaille sehr zufrieden, aber dennoch enttäuscht, dass ich nur fünf Wettfahrten in zwei Tagen gefahren habe. Die Arbeit mit Peter geht gut voran, ich freue mich auf die nächste Saison.“

 
Eine sehr erfolgreiche Saison für den erst 21-jährigen Windsurfer, der von seinem neuen Trainer Peter Krimbacher begleitet wird! „Die Regatta hat für Mateo mit zwei Siegen am ersten Tag sehr gut angefangen“, freut sich der Trainer. „Die Bedingungen waren schwierig, die Windstärke und auch die Windrichtung änderten sich ständig. Es wurde dicht an dicht gesegelt, die fünf Besten haben bis zum Schluss um den Sieg gekämpft und lagen nur vier Punkte auseinander. Die schwierigen Bedingungen in Gamagori haben wieder einmal gezeigt, welch beeindruckende psychische Stabilität Mateo besitzt. Sein Wettkampfgeist ist hervorragend und er hat auch diesmal eine ausgezeichnete Leistung gezeigt.“

 
Das 470er-Damenduo Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (beide Thunersee Yacht Club) belegte mit nur vier Punkten hinter den Drittplatzierten einen guten vierten Platz. Obwohl sie bei den Qualifikationsfahrten die ganze Woche über auf Medaillenkurs lagen, hat sie ihr achter Platz beim Medal Race um die Medaille gebracht.

 
Ergebnisse der Schweizer Teams:

  • Laser Radial: Andrea Nordquist 23/35, Maud Jayet 35/35
  • 470M: Wagen/Siegwart 22/24
  • 49er: Schneiter/Cujean 16/20
  • 470W: Fahrni/Siegenthaler 4/14
  • RS:X Mateo Sanz Lanz 3/19

Ergebnisse

 

Die Schweizer Delegation reist diese Woche nach Enoshima weiter, um an der Enoshima Sailing Week teilzunehmen. Die Sailing Week ist das erste prä-olympische Event, bei dem die Segler das Revier der in drei Jahren stattfindenden Olympischen Spiele austesten können. Hinweis für die Presse: Die Pressesprecherin des Teams wird ab morgen vor Ort sein und kümmert sich für Sie gerne um Interviews, Fotos und Videos. Wenden Sie sich bitte an Sophia Urban: sophia.urban@maxcomm.ch
Foto: Sailing Energy / World Sailing


Newsletter 4

 

Mit Power, Passion und Performance in Richtung Tokio 2020

Intensive Wochen mit exzellenten Ergebnissen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen an den internationalen Höhepunktregatten wie EM und WM liegen hinter uns. Die erste grosse SST Delegation nach Japan ins Olympiarevier Enoshima, die Durchführung des Talent Scout Camps sowie die Selektionen des „SST Team 2018“ noch vor uns. Ein weiterer Meilenstein stellt die starke Neubesetzung des SST Verwaltungsrats dar. Kurzum viel zu viel interessante Informationen rund um das Swiss Sailing Team als dass diese alle in den hier vorliegenden Newsletter passen würden. Deswegen mein Tip: Besuchen sie regelmässig auch unsere Website und Facebook, sowie den SST YouTube Videochannel…

Viel Freude bei der Lektüre!

Enoshima - das Olympiarevier 2020

Heiss wird es werden, und das nicht nur in sportlicher Hinsicht im Revier der Olympischen Segelwettbewerbe von 1964! Es sind noch heissere Lufttemperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit für die Olympischen Spiele in Tokio prognostiziert als in Peking 2008. Dies veranlasste Swiss Olympic bereits, ein sportartübergreifendes „Beat-the-heat“ - Programm auf die Beine zu stellen.

Das Segelrevier selbst präsentiert sich etwas weniger komplex als Rio de Janeiro mit vorwiegenden thermischen Leicht- bis Mittelwindbedingungen aus südwestlichen Richtung und übersichtlichen Strömungen. Allein wenn sich wie in diesem Jahr ein Taifun an Japans Küste heraufbewegt und Tokio streift, dann wird es ungemütlich auf dem Wasser mit Starkwind um 30 Knoten und riesigen Dünungswellen. Insgesamt neun Racing Areas stehen dem Principal Race Officer vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 zur Verfügung. Eine Herausforderung werden die fest verankerten Fischernetz der japanischen Marine Industrie sein, die bei einem Dreher schon mal umsegelt werden müssen.

„Auch wenn das Revier einfacher erscheint, wollen wir doch ausreichend Tage in Enoshima verbringen, um uns neben dem rein seglerischen Erfahrungsaufbau auch mit der japanische Küche und Kultur anzufreunden. Denn diese ist ja doch ein bisschen anders als in der Schweiz!“ so Teamchef Tom Reulein, der anlässlich der RS:X Weltmeisterschaft mit Mateo Sanz Lanz und seinem Trainer Peter Krimbacher dort kundschaftete.

Das Swiss Sailing Team wird noch in diesem Oktober 2017 an der Enoshima Sailing Week (26.-29.10.2017) teilnehmen.

Info: http://roadto2020.tokyo/

Erfoglreiche Weltmeisterschaften: Vier weitere Segler wurden für die Nationalmannschaft nominiert

Mateo Sanz Lanz (RS:X), Maud Jayet (Laser Radial), Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) haben die Aufnahmekriterien der Nationalmannschaft erfüllt (Top 18 bei den Weltmeisterschaften). Sie ergänzen somit das SST Nationalteam um Mateo Sanz Lanz und Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470), die sich bereits am Weltcup in Hyeres qualifiziert hatten

Mit Höhen und Tiefen sowie einem Laufsieg bei der Laser Radial WM in Medemblik (Niederlande) erreichte Maud Jayet den 18. Platz bei der Gesamtbewertung. „Bei all dem Pech an dieser Regatta ist es eigentlich unglaublich, dass ich die Qualifikation für Nationalteam doch noch geschafft habe“, so Maud überglücklich.

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) verdanken ihre Qualifikation für die Nationalmannschaft ihrem hervorragenden 13. Platz, den sie bei den Weltmeisterschaften in Matosinhos (Portugal) erreicht haben. Ein positiver Abschluss für das Segel-Duo, das bisher meist hinter den Ergebnisserwartungen zurückgeblieben ist. „Das war schon eine sehr spezielle Regatta mit so wenigen Wettfahrten, da durfte man kein einziges Race verlieren“, erzählt Steuermann Sébastien. „Wir waren über die ganze Regatta sehr konsistent, das ist echt ermutigend. Es war ein schöner letzter Tag in der Gold Fleet, an dem Bug an Bud gesegelt wurde! Wir standen vor dieser Regatta unter hohem Druck, denn die letzten Ergebnisse waren nicht gerade erfreulich. Hier den en dreizehnten Platz zu erreichen ist einfach großartig!“

Mateo Sanz Lanz seinerseits hat in Enoshima (Japan) eine großartige Leistung hingelegt: Er gewann die Silbermedaille, ein historisches Ergebnis für die Schweiz! „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, vor allem weil ich sie im Olympiarevier 2020 realisieren konnte! Leider habe ich aufgrund einer falschen taktischen Entscheidung im Medal Race den Weltmeistertitel verloren, Bing Ye hatte mich auf der letzten Kreuz noch abgefangen. Trotzdem werde ich positiv an Enoshima zurückdenken, und freue mich schon, wiederzukommen!

Die 470er-Junioren-WM - die Jugend ist in Enoshima gut in Form

Zwei Schweizer Teams nahmen an der 470er-Junioren-WM im künftigen Olympiarevier in Japan teil. David Biedermann und Jann Schüpbach erreichten den zwölften Platz, Kilian Wagen und Grégoire Siegwart (CNP) belegten den dreizehnten.

Für die jungen Segler David und Jann war es eine sehr gute Regatta: „Diese WM war für uns eine wichtige Premiere“, erzählt Steuermann David. „Auf dem Boot sind wir ein eingespieltes Team. Wir hatten das Glück, dass wir bereits seit dem Beginn unserer Partnerschaft eine sehr solide Basis aufbauen konnten. Wir haben uns bei den Weltmeisterschaften jedes Jahr verbessert, doch für die Qualifikation für das Medal Race hat es leider nicht gereicht. Das war sowieso von vorneherein nicht unser Ziel.“

„Das Revier mit den extrem unterschiedlichen und komplizierten Bedingungen ist fantastisch! Man muss wirklich alles berücksichtigen, die Strömung, den Wind, den Wellengang, sowie die örtlichen Wettervorhersagen. Nun werden wir uns ganz auf das Training in unserer Trainingsbasis Athen konzentrieren und uns sorgfältig auf die nächste Saison vorbereiten.“

Kilian und Grégoire hingegen sind mit ihrem Ergebnis ganz und gar nicht zufrieden: „Wir sind sehr enttäuscht über die Performance, die wir diese Woche hier gezeigt haben, das war überhaupt nicht das, was wir wollen und normalerweise auch können. Wir versuchen nun die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, um uns weiterhin zu verbessern.“

World Sailing Junioren-Weltmeisterschaft – das Schweizer Team

Vom 9. bis 16. Dezember finden im chinesischen Sanya die vom Weltsegelverband World Sailing veranstalteten « Youth World Championships » statt. Swiss Sailing Team hat sieben Sportler selektioniert, welche die Schweiz in vier Klassen repräsentieren werden:

Radial boys: Gregoire Peverelli (SNG)
420 boys: Zeltner / Seger (RCO)
420 girls: Mariani / Schmid (CNM)
Nacra 15: Wallenberg / Bjork-Anastasov (SNG)
*|IF:ARCHIVE_PAGE|„Die Auswahl erfolgte schon zum zweiten Mal nach einer Beobachtungperiode anstatt anlässlich einer Selektionsregatta. Dieses Selektionsverfahrenhat sich bewährt, denn im letzten Jahr konnten wir zwei Plätze in den Top 10 belegen.“

Die Trainer der Teams wurden noch nicht endgültig festgelegt.

Laser Radial Youth Worlds - Grégoire Peverelli beeindruckt

Bei der Laser Radial Junioren-WM, die Mitte August in Medemblik (Niederlande) stattfand, zeigte Grégoire Peverelli (SNG) eine beeindruckende Leistung. Er war die ganze Woche sehr konsistent und belegte Platz neun im Feld der 270 Boote.

„Mein Ziel war, in den Top 10 zu landen und mich für die World Sailing Junioren-WM zu qualifizieren, und das Ziel habe ich erreicht!“, so Grégoire lachend. „Als Drittplatzierter der Gold Fleet bin ich im roten Trikot in die letzten Wettfahrten gestartet. Das hat mir den Start eher erschwert, weil ich zu den Seglern gehörte, die es zu schlagen galt. Auf diesem Niveau zählt jedes Detail, deshalb war es für mich sehr schwierig, meine Position zu verteidigen. Die Windbedingungen waren bei den letzten Wettfahrten komplett anders. Das Schwierigste für mich war, während der ganzen WM meine Bestleistung zu halten, um mir den ersehnten Platz in den Top 10 sichern zu können.“

- Was war dein Geheimrezept bei dieser Regatta? „Bis zur Ziel gebe ich immer alles. Ich habe viel Ausdauer und lasse auch bei Schwierigkeiten nicht nach. Dieser Einstellung habe ich diesen neunten Platz zu verdanken.“

- Was ist dein nächstes Ziel? „Eine Medaille zu ersegeln oder zumindest einen Platz in den Top 10 bei den Weltmeisterschaften in China. Mein Ergebnis wird aber von den Bedingungen abhängen, die währendder WM herrschen. Das Einzige, was ich sicherstellen kann, ist eine gute Vorbereitung, und deshalb werde ich in den nächsten Wochen dafür sorgen, dass ich topfit an den Start gehe! Außerdem möchte ich im Juni 2018 meine Matura machen!“

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen Gold in Aarhus

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (TYC) haben im vergangenen Juli den Test-Event in Aarhus (Dänemark) gewonnen. In dem Revier, in dem die World Sailing WM 2018 stattfinden wird, haben die beiden jungen Seglerinnen ein tolles Ergebnis erreicht und im 470er für die Schweiz die Goldmedaille gewonnen.

„Wir sind wirklich sehr zufrieden mit unserem Ergebnis bei diesem Test-Event“, freut sich Maja. „Wir konnten die ganze Woche zeigen, was wir drauf haben, und das ist ein gutes Vorzeichen für die Zukunft.“

 

Nils schneidet hervorragend ab bei der Weltmeisterschaft der Finn-Klasse

Nils Theuninck (GYC, der einen guten 18. Platz am Silver Cup, der U23-Weltmeisterschaft der Finn-Klasse am Balaton in Ungarn belegte, erreichte einige Tage darauf einen hervorragenden 19. Platz bei der Senior-WM der Klasse (Gold Cup). Nach mehreren Jahren im Laser Radial und anschließend im Standard wechselt der erst 20-jährige Segler erst zu Beginn des Jahres in den Finn.
- Welche Bilanz ziehst du aus dem Gold Cup? „Gegen die meisten anderen Segler war ich noch nie angetreten, ich habe mich einfach in den Kampf gestürzt und mir gesagt, dass ich nichts zu verlieren habe“, erzählt Nils. „Die gesamte internationale Elite war dabei, ausgenommen Giles Scott(GBR) und Josh Junior (NZL)! Nach ein paar Tagen war ich schon etwas entspannter und so konnte ich anfangen, mich an die Spitze vorzukämpfen.“

- Was gefällt dir an der Finn? „Sie umfasst alle Aspekte der Regatta. Ich mag die sportliche Seite: Man muss Kraft und Ausdauer zugleich zeigen. Aber auch die eher technische Seite gefällt mir. Man kann schneller segeln, wenn man alle Leistungsfaktoren geschickt ausnutzt.“

- Wie sehen deine nächsten Ziele aus? „Mein wichtigstes Ziel ist, mich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu qualifizieren. In den nächsten Monaten werde ich intensiv auf dem Wasser und im Fitnessstudio trainieren. Ich will mich möglichst stark weiterentwickeln, damit ich in dieser neuen Klasse mithalten kann. Außerdem muss ich ein paar Kilo zunehmen, um auch unter den schwierigeren Bedingungen mit den Weltbesten konkurrieren zu können.“

 

Kalender 2017

16-20.10 Sailing World Cup, Gamagori (JPN)
26-29.10 Enoshima Sailing Week, Enoshima (JPN)
9-16.12 World Sailing Youth Worlds, Sanya (CHN)


Starke Besetzung des Verwaltungsrates des Swiss Sailing Teams

Swiss Sailing Team gibt die Mitglieder bekannt, die ab sofort an der Spitze der Institution sei es im Verwaltungsrat oder im Selektionsausschuss stehen. Dies sind acht hochkarätige Persönlichkeiten des Schweizer Segelsports mit ebenso eindrucksvollen wie auch motivierenden eigenen Karrieren.
Nach der Entscheidung des Zentralvorstands von Swiss Sailing unter Präsident Martin Vogler, die Struktur von Swiss Sailing Team bis zu den Olympischen Spielen in Tokio beizubehalten, wurden anerkannte Schweizer Segler in das Swiss Sailing Team integriert. In Zusammenarbeit mit Swiss Sailing bestand das Ziel darin, im Segelsport aktive Personen zusammenzubringen, die einerseits langjährige Erfahrungen in diesem Metier verfügen als auch über ein breites Netzwerk. Dank der zusätzlichen Unterstützung aller Swiss Sailing Clubs (zweckgebundener Beitrag an SST) im vergangenen Jahr und aufgrund der Einstufung in die „Kategorie 1“ mit höheren Swiss Olympic Beiträgen, konnte das Swiss Sailing Team seine Leistungen gegenüber den Athleten nach Rio 2016 deutlich verbessern und gleichzeitig seine Ambitionen und Ziele höher ansetzen.

 
Ziel dieses neuen Verwaltungsrats ist es, das Swiss Sailing Team in die gesamte Schweiz hinauszutragen und alle Clubs in den einzelnen Regionen zu repräsentieren. Der Verwaltungsrat wurde deswegen von drei auf fünf Mitglieder erweitert.
Alex Schneiter übernimmt wieder den Vorsitz des Verwaltungsrats und wird von Mikael Wallenberg, Enrico de Maria, Christian Scherrer und Alberto Casco unterstützt (vollständige Präsentationen siehe unten).
An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Beryl Pieper, für ihr wertvolles Engagement im Verwaltungsrat in den vergangenen Jahren.
Der für vier Jahre bestätigte Selektionsausschuss mit dem Vorsitzenden Tom Rüegge und Pierre-Yves Jorand sowie Tom Reulein bleibt unverändert.
Unter der Leitung von Teamchef Tom Reulein, Marco Brunner und Marco Versari ist das Swiss Sailing Team für die Herausforderung, in Tokio 2020 die langersehnte Medaille zu gewinnen, bestens aufgestellt.

Verwaltungsrat:

Alex Schneiter (Vorsitzender des Verwaltungsrates) begann seine Karriere 1987 bei der berühmten Mini-Transat. Nach einer ausgiebigen Erfahrung bei Transatlantikregatten (Mini-Transat, Figaro...) kehrte er zurück, um den Genfersee zu erobern: er gewann sechsmal den Bol d' Or, zweimal die M2 Speed Tour und hält den Rekord des Ruban Violet (Geschwindigkeitsrekord im Einrumpfboot um den Genfersee). Der Segler und Leiter des Team Tilt führte die Mannschaft zweimal zum Youth America's Cup als Vertreter der Schweiz und erreichte 2017 einen guten dritten Platz auf den Bermudas. Er segelt selbst auch in der A-Klasse. Von 2012 bis 2016 war er Präsident des Verwaltungsrats von Swiss Sailing Team und hat nun wiederum den Vorsitz des Verwaltungsrats übernommen.
Christian Scherrer startet his sailing career back in the early 90’s when he was a captain on Merit Cup for the Whitbread Round the World Race. He further competed in four America’s Cup campaigns, including the victorious Alinghi campaign, and earned a Match Racing World and Vize Champion title. Christian has organized for 10 years the St. Moritz Match Race and the Volvo Match Race Cup. He founded Bluboats GmbH in 2006 and works apart from his sailing activities as an independent consultant. Size this fall 2015 Christian has also taken on the management of the GC32 Class also organising the GC32 Racing Tour.

Alberto Casco ist Mitglied des Zentralvorstands von Swiss Sailing und zuständig für den Leistungssport. Als Ehrenpräsident bei Swiss Optimist hatte er massgeblichen Anteil an den internationalen Erfolgen der Schweizer Opti-Segler, namentlich an den zwei Weltmeistertiteln (Nicolas Rolaz 2014 und Max Wallenberg 2016). Seit acht Jahren amtet er auch als Organisator von Nachwuchs-Trainingsgruppen (DIRT) und ist Vizepräsident der Donatorenvereinigung Club SailForce in der Zentralschweiz. Im Frühling 2016 war Casco zudem Mitinitiator der Nacra 15 Klasse in der Schweiz als eigene Sektion bei RACES.ch.

 

Enrico De Maria segelt seit seiner Kindheit. Als Mitglied von Team Alinghi hat er 2003 den Louis Vuitton Cup und in den Jahren 2003 und 2007 den America’s Cup sowie die Farr 40 Weltmeisterschaft gewonnen. Sein Palmares als dreifacher Olympionike in der Starbootklasse als Vorschoter (Athen 2004, Peking 2008 und London 2012), zwei Vize-Weltmeistertiteln und einem Europameistertitel ist überaus beeindruckend. Seine Erfahrung als Profisegler und in der Privatwirtschaft, will Enrico im Verwaltungsrat des SST einbringen.

 
Mikael Wallenberg ist seit 2016 Präsident von Sailing Team (Wettkampfgruppe) und der Genfer Segelschule Ecole de Voile de la Société Nautique de Genève (SNG), nachdem er die jungen Opti-Regattasegler seit 2010 begleitet hatte. Er begann mit dem Segeln im Alter von 12 Jahren und war hauptsächlich Yachtsegler (mit einer Atlantiküberquerung 1988), aber auch Regattasegler auf seiner M2 (2. bei der Gesamtwertung 2010). Heute setzt er sich besonders dafür ein, jungen Menschen zu helfen, ihre Träume im Wettkampfsegeln zu verwirklichen.

Selektionsausschuss:

Bereits als Junior konnte Tom Rüegge mehrere Schweizer Junioren-Meistertitel feiern. Im Alter von 19 Jahren erfolgte der Wechsel in die olympische 49er-Klasse wo er internationale Topresultate und zwei Schweizermeistertitel ersegelte und im Jahr 2000 in Sydney an den olympischen Spielen teilnahm. Nach dieser aktiven Zeit als Spitzensportler erlangte er einen Masterabschluss in Betriebs- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen (HSG). Mit seiner Erfahrung im Sport und Wirtschaft wurde er 2006 mit dem Aufbau der Swiss Sailing Team AG betraut und führte 2008 als CEO und Teamleader die Schweizer Segelmannschaft zu einem 5. (Star) und 6. Rang (Laser Radial) an den olympischen Spielen in Peking. Anschliessend wurde Tom Rüegge mit dem Aufbau eines Medienunternehmens im Sport betraut. Seit mittlerweile mehr als 4 Jahren ist er Partner einer Unternehmens- und Personalberatung. Als Segler ist Tom Rüegge aktuell in der Swiss Sailing League und auf einem 33-Fuss High-Tech-Katamaran aktiv. Tom Rüegge ist seit 2006 Mitglied im Selektionsausschuss und seit 2009 dessen Präsident.

 
Der siebenmalige Sieger des Bol d' Or mit Alinghi, Pierre-Yves Jorand, zog 2001 mit demselben Team nach Neuseeland und versuchte, dort den America's Cup zu gewinnen. Nach dem Sieg 2003 spielte er auch in den Wettkämpfen 2007 und 2010 eine entscheidende Rolle. Er nahm an den D35 und Extreme Sailing Series teil, die er gewann, und segelte auch auf den Booten Esse 850, mit denen er 2010 Europameister und 2012 Weltmeister wurde. Pierre-Yves war Europameister im Ski (Speedmaster) und nahm an den Olympischen Spielen 1992 mit einem Rekord von 225 km/h teil. Seit 2011 ist er Mitglied des SST- Selektionsausschusses und leitet seit 1994 die Segelmacherei North Sails in der Schweiz.
Der Teammanager Tom Reulein war bereits als Coach von Richard Stauffacher Mitglied des Swiss Sailing Teams bei den Olympischen Spielen in Peking 2008. Zuvor war er Cheftrainer des Bayerischen Segelverbands und kennt Spitzen- und Nachwuchssegelsport in- und auswendig. Seit 2011 ist er Teamchef des Swiss Sailing Teams und arbeitet eng mit Coaches und Athleten zusammen.


Sanz Lanz ist Vizeweltmeister im olympischen Windsurfen

Mateo Sanz Lanz, Mitglied im Nationalteam des Swiss Sailing Team, gewinnt die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften der RS:X Windsurfer in Enoshima, Japan. Der 23-jährige Windsurfer aus Palma de Mallorca (ESP) hat diese historische Leistung in dem Revier erzielt, in dem die Olympischen Spiele 2020 stattfinden.

Mateo Sanz Lanz hat am vergangenen Samstag den Vizeweltmeistertitel im Windsurfen in Enoshima, dem Austragungsort der Olympischen Segelwettbewerbe 2020, gewonnen. Der 23-jährige Windsurfer vom Surfsegelclubs Sempachersee erzielt hiermit eine für die Schweiz historische Leistung im Feld der 102 Teilnehmer.

Dabei musste sich Mateo Sanz Lanz, der die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro noch auf Platz 14 beendete, gegen eine starke chinesische Konkurrenz durchsetzen. Lediglich durch einen kleinen taktischen Fehler musste er Bing Ye, gegen den er punktgleich ins Medal Race gestartet war, den Vortritt aufs oberste Treppchen lassen. Nach dem Durchzug von Taifun Nr. 18 profitierte Mateo von den die ganze Woche lang vorherrschenden Leichtwindbedingungen, bei denen er geschwindigkeitstechnisch zu den schnellsten Surfer der Welt gehört.

Dieses Ergebnis ist ein gutes Vorzeichen für die Zusammenarbeit des Schweizer Windsurfers mit seinem neuen Trainer Peter Krimbacher. Bereits Mitte Oktober kehrt Mateo für den Segelweltcup in Gamagori nach Japan zurück.

Mehr Infos zu den Weltmeisterschaften

Ergebnisse

Einige Kommentare:

Mateo Sanz Lanz, Vizeweltmeister: Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, vor allem weil ich sie im Olympiarevier 2020 realisieren konnte! Der Wind war schwach und unbeständig, für die Wettfahrtleitung war es schwierig, faire Races auf dem Wasser durchzuführen. Leider habe ich aufgrund einer falschen taktischen Entscheidung im Medal Race den Weltmeistertitel verloren, Bing Ye hatte mich auf der letzten Kreuz noch abgefangen. Trotzdem werde ich positiv an Enoshima zurückdenken, und freue mich schon, wiederzukommen!

Peter Krimbacher, Trainer: Enoshima mit den RSX Worlds und Mateo Sanz Lanz, das hat einfach gut zusammengepasst. Mateo hat sich von Beginn an wohlgefühlt und schon während des Vorbereitungstrainings einen guten Zugang zum Olympiarevier von 2020 gefunden. Mit dem nötigen Selbstvertrauen ist er an das Projekt „Topergebnis bei dieser Weltmeisterschaft“ herangegangen. Sein starker Wille und Kämpfergeist, seine gute Geschwindigkeit und sein gutes Verständnis für die Windmuster haben zu einer bemerkenswerten Konstanz seiner Wettfahrtergebnisse geführt. Den WM-Titel fast schon in seiner Hand zu haben hat ihn im Medal Race zu seinem wahrscheinlich einzigen Fehler geführt, nämlich zu wenig auf Verteidigung zu fahren. Die inkonstanten und stark drehenden Winde vor Enoshima haben es ja auch schon zuvor vielen Titelfavoriten schwer gemacht, immer die richtigen taktischen Entscheidungen zu treffen! Mateo`s Entscheidungen in fast allen Wettfahrten über die gesamte Serie der RSX-Weltmeisterschaft haben ihm schlussendlich den Vizeweltmeistertitel eingebracht und lässt ihn nun mit einem guten Gefühl in Richtung Tokio 2020 blicken.

Tom Reulein, Teamchef: Wir hatten eine Woche lang Leichtwind, das waren perfekte Bedingungen für Mateo! Für mich heißt diese Medaille, dass wir richtig arbeiten und fast alle anderen Nationen schlagen können. Das motiviert für die kommenden Monate. Mateo trauert zwar der Goldmedaille noch nach, weil er im Medal Race für ein paar Minuten virtueller Weltmeister war, aber auch für ihn ist die Silbermedaille eine langersehnte und wichtige Bestätigung!


Radial WM, 49er WM und 470er Jugend-WM – ein intensiver Monat!

Einen dicht gepackten Eventkalender hielt dieser Sommer für die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams bereit. So standen mit der Radial WM in Medemblik (NED) der 49er WM in Porto (POR) und der 470er Jugend-WM in Enoshima (JPN) gleich drei sogenannte Peak Events auf dem Programm. Und nicht zu vergessen die WM der Finnklasse am Balaton (UNG), die gerade noch im Gange ist.

 
Mit viel Auf und Ab in der Ergebnisliste und einem Laufsieg gelang Maud Jayet mit Platz 18 eine exakte Punktlandung und damit die hochverdiente Qualifikation fürs SST Nationalteam im nächsten Jahr „Bei all dem Pech an dieser Regatta ist es eigentlich unglaublich, dass ich die Qualifikation für Nationalteam doch noch geschafft habe!“ so Maud überglücklich. Mehr Information

 
Auch Sébastien Schneiter und Lucien Cujean schafften mit einem guten 13. Platz diesen Sprung in die höchste Förderstufe des Swiss Sailing Teams und das an einer aufgrund vieler Startverschiebungen - an zwei Tagen konnte gar nicht gesegelt werden – sehr schwierigen Regatta. Nach den vielen enttäuschenden Ergebnissen der vergangenen Wochen also endlich der ersehnte Durchbruch :“Das war schon eine sehr spezielle Regatta mit so wenigen Wettfahrten, da durfte man kein einziges Race verlieren.“ erzählt Steuermann Sebastien Schneiter. „Wir waren über die ganze Regatta sehr konsistent, das ist echt ermutigend! Vor allem die beiden letzten Races in der Goldfleet haben uns viel Selbstvertrauen gegeben, wir waren hier ja von Beginn an richtig unter Druck gestanden!“ Mehr Information

 
In Enoshima (Japan), dem künftigen Olympiarevier 2020, fanden die 470er Jugendweltmeisterschaften statt. Eine solide Leistung zeigte das noch junge Team David Biedermann und Jan Schüpbach, die insgesamt den 12. Platz belegten. « Wir haben hier wichtige Erfahrungen gemacht und ein Ergebnis ersegelt, welches wir uns so in etwa erwartet hatten. Eine Frühstartdisqualifikation am dritten Tag hat uns daran gehindert, noch in die TOP 10 aufzusteigen. Auf alle Fälle nehmen wir enorm viel mit aus dieser Regatta! » Grosse Enttäuschung hingegen bei Kilian Wagen und Grégoire Siegwart, die nur auf Platz 13 landeten : « Wir sind sehr enttäuscht über die Performance, die wir diese Woche hier gezeigt haben, das war überhaupt nicht das, was wir wollen und normalerweise auch können ! Wir versuchen nun die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, um uns weiterhin zu verbessern.» Ergebnisse

 

Aber auch die Junioren waren nicht untätig in den Sommermonaten. So platzierte sich Grégoire Peverelli anlässlich der Laser Radial Jugend-WM in Medemblik auf einem sehr guten 9. Platz. Mehr Information

 
Nils Theuninck belegte einen guten 18. Platz am Silver Cup, der U23 Weltmeisterschaft der Finn Klasse am Balaton (UNG). Mehr Information
Daumen drücken gilt es indes noch weiterhin für Nils Theuninck, der gerade noch an der Finn WM am Balaton teilnimmt und derzeit auf einem sehr guten Platz 21 liegt. Mehr Information


World Sailing Jugendweltmeisterschaft – Schweizer Team selektioniert

Bereits im zweiten Jahr führt SST die Nominierung zu dieser prestigeträchtigen Jugendweltmeisterschaft nach einem ziel- und projektorientiertem Selektionsverfahren durch. Und dies mit Erfolg, so kam die letztjährige Delegation mit zwei guten TOP 10 Platzierungen in die Schweiz zurück.

 

Schon damals holte Max Wallenberg im Nacra15 mit einem 7. Platz das beste Ergebnis und ist auch dieses Jahr als ein ernstzunehmender Kandidat für die vorderen Plätze selektioniert worden. Allerdings segelt er nun mit Amanda Bjork-Anastassov im Mixed Team als Vorbereitung für das grosse Ziel, eine Medaille an den Youth Olympic Games 2018 in Buenos Aires (ARG) zu gewinnen. Als ein neu zusammengeführtes Team sind die Erwartungen mit einem TOP 10 Platz allerdings für die kommende Jugend-WM schon sehr hoch.

 

Im Laser Radial gab es einen harten Ausscheidungskampf um das begehrte Ticket, weil neben Grégoire Peverelli auch Nicolas Rolaz und Gauthier Verhulst eine gute Saison gesegelt haben. Grégoire zeigte über die gesamte Selektionsperiode die besseren Leistungen. Den finale Ausschlag gab aber dann der 9. Platz an der Radial Jugend-WM in Medemblik. Für Grégoire wird es in Sanya (China) um eine Medaille gehen, weil er bereits zum zweiten Mal an diesem Event teilnimmt und zudem überwiegend Leichtwind, seine favorisierten Windbedingungen, erwartet werden.

 

Im 420er gehen mit Nick Zeltner / Till Seger und Solène Mariani / Maud Schmid zwei Rookie Teams an den Start. Nachdem etwas entäuschenden Abschneiden des 420er Jungs letztes jahre (10. Platz) stehen nun die Zeichen auf Neuanfang, beide Team können aufgrund ihres Alters noch mindestens ein weiteres Mal an der Jugend-WM teilnehmen. Noch haben beide Boote das Toplevel nicht erreicht, aber können sich in den verbleibenden drei Monaten bis zur ersten Wettfahrt in China noch deutlich verbessern.


Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen Goldmedaille am WM Test Event in Aarhus

Rund 300 Seglerinnen und Segler aus mehr als 50 Ländern haben vergangene Woche am Test Event für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Aarhus (DEN) teilgenommen. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen Gold vor den amtierenden Weltmeisterinnen aus Polen und den WM-Drittplatzierten Sloweninnen.

Das langjährige Duo Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W - beide Thunersee Yacht Club) führten das Fleet über die gesamte Regatta lang an und stiegen mit drei Tagessiegen und mehreren zweiten Plätzen am Ende verdientermassen auf die oberste Stufe des Siegertreppchen. « Wir sind extrem happy über dieses Ergebnis an diesem Testevent », freut sich Maja Siegenthaler. « Wir konnten unsere Leistung konstant über die ganze Woche abrufen und das macht uns sehr zuversichtlich für die Zukunft. »
Mateo Sanz Lanz (RS:X - SSCS), zeigte ebenfalls eine Weltklasseleistung bei den RS:X Windsurfern. Nach einem 5. Platz im Medal Race beendet er diese Serie auf Rang 9. « Das Test Event war eine wichtige Erfahrung für mich » erklärte er. « Auch klappt die Zusammenarbeit mit meinem Coach Peter Krimbacher schon sehr gut, was wichtig ist vor allem im Hinblick auf die Vorbereitung der Weltmeisterschaften im Olympiarevier Enoshima (JPN) Mitte September. »

Das noch junge 470er Team Wagen/Siegwart (CNP/CNM) tat sich schwer mit dem hochklassigen Fleet und den komplizierten Windbedingungen der ersten Tagen. Ein Wettfahrtsieg und ein sehr guter 5. Platz am Ende konnten etwas über den 14. Gesamtrang hinwegtrösten. « Das Ergebnis zeigt, dass es in die richtige Richtung geht und vor allem der letzte Wettkampftag hier in Aarhus ist sehr ermutigend für die bald beginnende Jugendweltmeisterschaft in Japan », erklärte Tom Reulein, Teamchef des Swiss Sailing Team.

Ergebnisse:

470W - Linda Fahrni / Maja Siegenthaler: 1/12
RS:X - Mateo Sanz Lanz: 9/46
470M - Kilian Wagen / Gregoire Siegwart: 14/15
Laser - Eliot Merceron: 28/62

Komplette Ergebnisse

Die kommenden Einsätze des Swiss Sailing Teams:

28.08-03.09 WM 49er, Porto (POR)
19-26.08. WM Radial, Medemblik (NED)
01-10.09 WM Finn, Balaton (HUN)
16-23.09 WM RSX, Enoshima (JPN)
01-08.10 EM Radial, Barcelona (ESP)
16-20.10 Sailing World Cup, Gamagori (JPN)
26-29.10 Test Event, Enoshima (JPN)

 

Photo © Jesús Renedo / Aarhus Sailing Week


Newsletter - 3

Mit starken Partnern und viel Teamspirit in Richtung Tokyo 2020

 

Spitzenleistungen im olympischen Segelsport wie auch in den Nachwuchsklassen sind immer das Ergebnis eines erfolgreichen Teamworks. Gerade deswegen freuen wir uns sehr, dass mit der Peter Frisch GmbH / MUSTO und der FREI SWISS AG zwei starke Partner ihr Engagement für die Schweizer Seglerinnen und Segler bis einschliesslich Tokyo 2020 verlängert haben. Mit Laser Radial CoachTamas Eszes hat auch unser Trainerteam eine namhafte Verstärkung bekommen. Anlässlich des Tokyo 2020 Kick-Off Meetings in Magglingen haben anerkannte Experten unsere Athleten auf den neuesten Kenntnisstand hinsichtlich Regeneration, Ernährung und „Beat-the-heat“- Strategien gebracht und erste Erkenntnisse über das Olympiarevier in Enoshima vermittelt.

Die „Take-Home-Message“ im gemeinsamen Judotraining mit Guru Leo Held war dann klar:
Mit Intelligenz und Kampfeswille kann jeder jeden besiegen!

 

Kaderzusammenzug in Magglingen – Kick Off Tokyo 2020

 

Elitesegler, deren Coaches und der Staff des Swiss Sailing Teams haben sich Ende Juni in Magglingen getroffen, um gemeinsam in die neue Olympiakampagne Richtung Tokyo 2020 zu starten. An zwei intensiven Tagen standen neben einer umfangreichen Revieranalyse Enoshima und den dortigen klimatischen Bedingungen (es wird sehr heiss!) auch Inputs zu wichtigen Themen wie Regeneration und Ernährung auf dem Programm.

Um den Kampfgeist zu stärken und sich etwas auf die japanische Philosophie einzustimmen, absolvierte das gesamte Team auch ein paar Trainingseinheiten im Judo unter Leitung von Leo Held, dem Medalmaker von Peking 2008. Fotos

SST Teamchef Tom Reulein über diesen speziellen Kaderzusammenzug im Videointerview.

 

Tamasz Ekzes

 

 

Tamasz, seit wann hast du begonnen, mit Maud in Richtung Tokyo 2020 zusammenzuarbeiten ?

Offiziell am 1. Juli in diesem Jahr, aber ich hatte bereits vorher schon öfter die Gelegenheit, Maud zu trainieren und zu coachen. So zum Beispiel im Winter 2016 über zwei Monate in Gran Canaria zur Vorbereitung auf die Princesa Sophia Regatta in Mallorca. Wir kennen uns dementsprechend schon ganz gut.

Was sind eure kurzfristigen Ziele in dieser Saison?

Das Ziel ist, dass sie sich regelmässig und konstant in den TOP 10 bei jeder hochrangigen Regatta platzieren kann.

Und langfristig ?

Natürlich geht es darum, dass Maud bestmöglichst auf die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 vorzubereiten. Wir werden alles daran setzen, dort aufs Podium zu segeln !

Was sind ihre Stärken ?

Sie hat ein unglaubliches seglerisches Talent und eine enorme Entschlossenheit. Sie macht alles, was es braucht, um ihre Ziele zu erreichen.

MUSTO und FREI SWISS verlängern ihre Unterstützung für das Swiss Sailing Team

 

 

Drei Jahre vor den Olympischen Spielen in Tokyo 2020 bestätigt das Swiss Sailing Team die Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit diesen beiden Partnern.

Als offizieller Ausrüster des Swiss Sailing Teams im vergangenen Olympiazyklus, verlängert die Peter Frisch GmbH / MUSTO den Vertrag nun um weitere vier Jahre. SST Teamchef Tom Reulein und Geschäftsführer Eddy Eich freuen sich gemeinsam über eine erfolgversprechende Kooperation. „Uns ist ein professioneller Auftritt unserer Teammitglieder in den Medien genauso wichtig wie der einheitliche Look der Segler auf dem Podium oder der Trainer auf den Motorbooten.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Die FREI SWISS AG ist bereits seit 2012 an Bord des Swiss Sailing Teams. Im Rahmen des bis Tokyo 2020 geschlossenen Vertrags, wird unter anderem der Teamphysiotherapeut mit den neuesten medizinischen Geräten, wie auch die Athleten des Nationalteams mit professionellem FREI-Trainingsequipment aus den Bereichen Kraft, Koordination und Ausdauer ausgestattet. Zudem unterstützt die FREI SWISS AG Trainerfortbildungen, Nachwuchs-Events oder spezielle sportwissenschaftliche Projekte mit ihrem umfassenden Know How. FREI SWISS AG Geschäftsführer Jan Sebelefsky ist begeistert: „Das sind tolle Sportler mit viel Teamgeist und Engagement für ihren schönen Sport. Wir freuen uns, dass wir ihr Training unterstützen können!“

 

Die Stiftung Schweizer Sporthilfe – ein starker Partner des Swiss Sailing Teams

 

Die Stiftung Schweizer Sporthilfe unterstützt momentan 12 Seglerinnen und Segler sowie ein RS:X Windsurfer finanziell mit einem Gesamtbeitrag von CHF 284‘000. Pro Athletin und Athlet werden Beiträge von bis zu CHF 36‘000 Franken investiert.

55 Prozent der Sommersportler in der Schweiz verdienen jährlich weniger als 14’000 Franken mit ihrem Sport (Statistik BASPO 2013). Davon zu leben? Unmöglich. Aus diesem Grund ist gerade auch beim Segelsport die Unterstützung der Stiftung Schweizer Sporthilfe unerlässlich. Die Sporthilfe ermöglicht Schweizer Athletinnen und Athleten besonders im Nachwuchsalter und in Randsportarten, die finanzielle Herausforderung zu bewältigen.

Mit gezielten Förderbeiträgen an die Spitze

Die Sporthilfe unterstützt die Seglerinnen und Segler mit individuellen Förderbeiträgen langfristig, auf ihrem Weg an die Weltspitze. Mit dieser finanziellen Unterstützung verbessert die Sporthilfe die individuellen Rahmenbedingungen entscheidend. So können beispielsweise einen Anteil der Kosten, die für Material, Trainings und Reisen anfallen gedeckt werden. Tom Reulein (SST Teamchef) meint: «Die Unterstützung der Stiftung Schweizer Sporthilfe ist notwendig, um auch in Zukunft Top- Resultate unserer Segler feiern zu können.» 

Folgende Athletinnen und Athleten profitieren von einem Sporthilfe-Förderbeitrag: 

470: Linda Fahrni, Maja Siegenthaler, Grégoire Siegwart, Kilian Wagen
49er: Sébastien Schneiter, Lucien Cuejan
Finn: Nils Theuninck
Laser Radial: Maud Jayet
RS:X: Mateo Sanz Lanz

Auch die jüngsten Segler erhalten Unterstützung

Im letzten Jahr profitierten fünf Nachwuchsseglerinnen und -segler von der Unterstützung eines Sporthilfe-Paten. 2’000 Franken pro Jahr fliessen so direkt an ein Nachwuchstalent.

Laser Radial: Arthur Baudet, Félix Baudet, Grégoire Peverelli, Joshua Richner

Helfen Sie der Sporthilfe, die Segelstars von morgen zu unterstützen!

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler in den Top 10 der Welt

 

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler beenden die Weltmeisterschaft in der 470er Klasse vor Thessaloniki (GRE) auf dem 9. Platz. Nach zwei zweiten Plätzen in der Qualifikation und zwei Wettfahrtsiegen im Finale segelten Linda und Maja auf Rang 6 im abschliessenden Medal Race.  Den WM-Titel gewannen ihre langjährigen Trainingspartnerinnen Agnieska Skrzypulec und Irmina Mrozek Gliszcynska aus Polen.

 

Regattakalendar 2017

 

Jetzt kommt es drauf an! Die Zeit der Welt- und Europameisterschaften ist gekommen. Das heisst Daumen drücken für die Athleten des Swiss Sailing Teams!

  • 30.07 - 03.08. Europameisterschaft 49er, Kiel (GER)
  • 07.07 - 13.08. WM 2018 - Test Event, Aarhus (DEN)
  • 28.08 - 03.09 Weltmeisterschaft 49er, Porto (POR)
  • 19.08 - 26.08. Weltmeisterschaft Radial Medemblik (NED)
  • 1.09 - 10.09 Weltmeisterschaft Finn, Balaton (HUN)
  • 16.09 - 23.09 Weltmeisterschaft RSX, Enoshima (JPN)
  • 01.10 - 08.10 Europameisterschaft Radial, Barcelona (ESP)
  • 16.10 - 20.10 Sailing World Cup, Gamagori (JPN)
  • 26.10 - 29.10 Enoshima Sailing Week, Enoshima (JPN)

Swiss Sailing Team und Frei Swiss verlängern ihre erfolgreiche Partnerschaft

Pünktlich zum Kick Off Team Meeting letzte Woche in Magglingen, haben das Swiss Sailing Team und die FREI SWISS AG ihre langjährige und erfolgreiche Partnerschaft verlängert. Bereits seit London 2012 und Rio 2016, unterstützt die FREI SWISS AG als offizieller Ausrüster die Vorbereitungen des Swiss Sailing Teams.

Teamchef Tom Reulein freut sich auf die weitere Zusammenarbeit:“ Das passt! Dank FREI SWISS können unsere Kadersegler weltweit hochqualitativ trainieren und physiotherapeutisch betreut werden. Das ist absolut notwendig, um jeden Tag persönliche Bestleistung erbringen zu können.“

Im Rahmen des bis Tokyo 2020 geschlossenen Vertrags, wird unter anderem der Teamphysiotherapeut mit den neuesten medizinischen Geräten, wie auch die Athleten des Nationalteams mit professionellem FREI-Trainingsequipment aus den Bereichen Kraft, Koordination und Ausdauer ausgestattet. Zudem unterstützt FREI SWISS Trainerfortbildungen, Nachwuchs-Events oder spezielle sportwissenschaftliche Projekte mit ihrem umfassenden Know How.

Auch FREI SWISS AG Geschäftsführer Jan Sebelefsky ist begeistert: „Das sind tolle Sportler mit viel Teamgeist und Engagement für ihren schönen Sport. Wir freuen uns, dass wir ihr Training unterstützen können! Wir freuen uns auch auf die enge Zusammenarbeit mit dem neuen offiziellen Team Physio Philippe Marchand und wünschen allen Athleten viel Erfolg!“


Das Selektionsreglement für die Youth Olympic Games in Buenos Aires (ARG) 2018 ist publiziert.

Das Selektionsreglement für die Youth Olympic Games in Buenos Aires (ARG) 2018 ist publiziert.

Klicken Sie hier, um das gesamte Selektionsreglement downzuloaden.


Swiss Sailing Team und Musto – auch in Zukunft eine starke Partnerschaft

Das Swiss Sailing Team und die Peter Frisch GmbH / Musto haben ihre langjährige Partnerschaft um weitere 4 Jahre verlängert.

 
Bereits seit 2013 ist der grösste Musto Importeur in Europa mit Sitz in München offizieller Ausrüster der Schweizer Nationalmannschaft im Olympischen Segelsport. Nun vereinbarten SST Teamchef Tom Reulein und Geschäftsführer Eddy Eich die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit bis einschliesslich den Olympischen Spielen in Tokio 2020.
„Für uns ist die Peter Frisch GmbH mit der Premiummarke Musto der ideale Partner, um sowohl an Land als auch auf dem Wasser eine gute Figur zu machen. Dabei ist uns ein professioneller Auftritt in den Medien ebenso wichtig, wie der einheitliche Look der Segler auf dem Podium oder der Trainer auf den Motorbooten.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

 
Eddy Eich betonte:“ Wir arbeiten seit vielen Jahren, als Bekleidungssponsor für das Swiss Sailing Team, erfolgreich mit der Marke Musto zusammen. Die gute Kooperation und das professionelle Auftreten des Teams einschließlich seiner Segler, hat uns veranlasst, das Sponsoring um weitere 4 Jahre fortzuführen. Wir wünschen dem Swiss Sailing Team viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die nächsten Olympischen Spiele. “

 
Als grösster Importeur der Marken Musto und Harken, bedient die Peter Frisch GmbH Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn.

 
http://www.frisch-zentrale.de


Swiss Sailing Team dankt Vincent Hagin

Der Schweizerische Seglerverband hat anfangs Woche darüber informiert, dass Vincent Hagin von seinem Amt als Präsident des Zentralvorstandes nach 6 Jahren zurücktritt. Dies gilt auch für seine langjährige Mitgliedschaft im Verwaltungsrat des Swiss Sailing Teams. “Ich habe diese Entscheidung nach reiflicher Überlegung und aufgrund einer neuen beruflichen Herausforderung im Bereich Sport gefällt” so Hagin in der offiziellen Medienmitteilung. “Zudem möchte ich mit diesem Schritt die Tür öffnen für eine tiefgehende Diskussion zur Reorganisation und Vereinfachung der Strukturen der Swiss Sailing Familie” Das gesamte Swiss Sailing Team dankt Vincent Hagin herzlichst für sein Engagement und die Unterstützung in den vergangenen Jahren und wünscht ihm alles Gute für seine berufliche Zukunft!


Newsletter 2

Die Leistungen und Ergebnisse der SST Eliteathleten in diesem Frühjahr überzeugen ausnahmslos! Nach den ersten beiden grossen Regatten in Palma und Hyères steht fest: Im Olympischen Segelsport gehört die Schweiz mittlerweile zur absoluten Weltspitze – das ist hart erarbeitet und kein Grund sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, vielmehr spornt es weiterhin an, immer noch besser zu werden.

Trofeo Princesa Sofia & Weltcup Hyères – eine Standortbestimmung

Das postolympische Jahr hat für nahezu alle Athleten der Elite und des Nachwuchs des Swiss Sailing Teams bereits in Palma de Mallorca (ESP) begonnen. An diesem wichtigen Saisonstart nahm auch das Onshoreteam mit Teamleader, Physiotherapeut, Rules Advisor und Artz teil, um ein erfolgreiches Zusammenspiel zu etablieren und somit die Athleten bestmöglichst in ihrer Leistungsentfaltung zu unterstützen.

Insgesamt starteten 16 Seglerinnen und Segler an der Trofeo Princesa Sophia Regatta, das beste Resultat erreichten Linda Fahnri und Maja Siegenthaler (TYC) mit einem 4. Platz – ein gelungener Auftakt ihrer Zusammenarbeit mit ihrem neuen Coach Alvaro Marinho. Neue Teams und Mannschaftszusammensetzungen, vor allem aber neue Kurse und Klassenregeln bestimmten diese traditionell erste grosse internationale Regatta im postolympischen Jahr.
Alle Ergebnisse und Kommentare zu dieser Regatta

Ende April stand nach Miami im Januar, bereits der zweiten Weltcup in Hyères auf dem Programm. Mit einer Bronze Medaille (470W) und einem 4. Platz (RS:X M) sowie zahlreichen persönlichen Bestleistungen war es das bisher erfolgreichste Event für die Athleten des Swiss Sailing Teams! „Das ist unsere erste Weltcupmedaille, wir sind superhappy!“ sagte Vorschoterin Maja Siegenthaler. „Zwar konnten wir am Medal Race trotz Leichtwind nicht unsere beste Leistung zeigen, aber wir haben unsere direkten Gegnerinnen kontrolliert und damit unsere Medaille abgesichert!“

Mateo Sanz Lanz (SSCS) brillierte die Woche über als Gesamtführender im gelben Leadertrikot bis zum letzten Tag vor dem Medal Race. Da handelte er sich eine unglückliche Disqualifikation ein, die ihn am Ende die eigentlich so wohlverdiente Medaille kostete. Dass am Tag des Medal Races noch Starkwind herrschte, machte es ihm nicht leichter. Er musste sich mit einem immer noch sehr guten 4. Platz zufrieden geben. Aber auch die restlichen Teams zeigten aussergewöhnliche Leistungen: Die Olympiasegler Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (SNG) erreichten mit dem 13. Platz ihre beste Weltcupplatzierung in ihrer 49er Karriere. Das junge 470er Team Kilian Wagen und Gregoire Siegwart (CNP/CNM) wurden trotz einer nicht optimalen Vorbereitung sehr gutes 14. Boot. Im Laser Radial fehlten Maud Jayet (SNG) nach 10 Wettfahrten nur 21 Punkte aufs Medal Race. Im letzten Race überquerte sie die Ziellinie als Zweite (!) und beschliesst die Weltcup Hyères auf Platz 14.

Alle Ergebnisse und Kommentare zum Weltcup Hyères

Auckland, New Zealand is hosting the Aon Youth Sailing World Championships, the 46th edition, from 14 to 20 December 2016. More than 380 sailors from 65 nations sailing in more than 260 boats across nine disciplines will compete in New Zealand.

World Sailing Youth Worlds - Selektionsreglement

Die World Sailing Jugendweltmeisterschaften finden dieses Jahr vom 9. bis 16 Dezember 2017 in Sanya, China statt. Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team hat das Selektionsreglement online publiziert.

Die Termine, Kriterien und der genaue Selektionsprozess sind dort beschrieben. Zur Zeit läuft bereits die Phase des Observationpools, die finale Selektion wird im September bekannt gegeben.

Observation Pool:
Laser Radial Boy: Grégoire Peverelli SNG, Nicolas Rolaz CNM, Gauthier Verhulst CNP, Jacopo Scornaienghi CVLL, Zeno Fry CVLL, Giona Renggli YCAs.

Laser Radial Girls: keine

420 Boys: Morgan Lauber - Léo Tétaz CNM, Nick Zeltner – Till Seger RCO, Florian Geissbühler YCB – Livio Erni SCC

420 Girls: Solène Mariani – Maud Schmid CNM, Sophia Mosegaard – Samira Rast TYC

Open Nacra 15: Max Wallenberg - Amanda Bjork Anastassov SNG, TBA - Clara Trellu SNG

Das Geheimrezept des Talent Pools

Marco Versari, SST Jugendnationaltrainer, zieht eine erfolgreiche Bilanz des vergangenen Talent Pool Wintertrainings. Mit über 300 zu absolvierenden Stunden auf dem Wasser, ist die Organisation des Wintertrainings immer noch eine grosse Herausforderung. Mit den Jahren konnten die Abläufe immer weiter verbessert und damit die Qualität gesteigert werden. Für die 420er und die Laser Radials, geht das Talent Pool Training noch bis zum Frühjahr.
Wie funktioniert das und warum ist das ganze Konzept so erfolgreich? Hier die wichtigsten Zutaten:

  • Engagierte und focussierte Seglerinnen und Segler
  • Erfahrene und hochmotivierte Trainer
  • Unterstützende Eltern und Betreuer

Marco Versari : „Dabei stellen die Athleten den Mittelpunkt aller Massnahmen dar. Swiss Sailing Team definiert deren Ziele und Prioritäten in der Leistungsentwicklung und geben wertvolle Ratschäge und Feedbacks. Nicht zu vergessen die Unterstützung auf dem Wasser und an Land. Dabei spielen die Trainer eine entscheidende Rolle. Die Talent Pool Trainer kennen sich bereits seit 5 Jahren und sind ein eingespieltes Team, das sich austauscht, Erfahrungen teilt und sich gegenseitig berät. Aber natürlich sind auch die Eltern wichtig, die hinter der Kulisse jederzeit bereitstehen zu helfen und die Kids zu unterstützen. Ihr konstruktives Feedback hilft uns, das Talentpool Training weiter zu verbessern. An dieser Stelle möchte ich mich einmal bei allen bedanken: bei den Athleten für ihr vorbildhaftes Engagement, bei den Trainer für ihre professionelle Arbeit und den Eltern und allen weiteren Voluteers auf Vereins- und Regionalebene für ihre Unterstützung .

Das nächste SST Talent Scout Camp findet vom 5. bis 8. Oktober 2017 in Ipsach statt.

Alvaro Marinho, der neue Coach von Fahrni/Siegenthaler

Alvaro Marinho ist der neue Coach von Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W). Eine äusserst erfolgreiche Zusammenarbeit, die mit dem 4. Platz in Palma und der Weltcup Bronzemedaille in Hyères erste Früchte trägt. Wir haben Alvaro zum Interview getroffen:

Warum eine Olympische Bootsklasse? Was gefällt dir an diesem Job?
Alvaro Marinho : Die Olympische Bootsklasse ist das höchste Level, von dem ein Segler träumen kann und man muss viele Jahre sehr hart arbeiten, um sich einen Startplatz beim wichtigsten Segelevent der Welt – den Olympischen Spielen – zu sichern. Genau dieses leidenschaftliche Arbeiten, um erfolgreich zu sein, das fasziniert mich beim Olympischen Segeln.

Wie ist es für das Swiss Sailing Team zu arbeiten?
Alvaro Marinho : Es ist für mich eine Ehre und ein Privileg, für ein so gut organisiertes Team zu arbeiten. In den letzten 10 Jahren konnten wir eine starke Verbesserung in den Schweizer Ergebnissen in den Olympischen Klassen, aber auch in den anderen Disziplinen feststellen. Ich sehe eine sehr gute Organisation, harte Arbeit, jede Menge Talent bei den Seglern und tolle Unterstützung aus dem Back Office.

Deine Eindrücke von Linda und Maja bis heute?
Alvaro Marinho: Ich habe Linda und Maja kurz vor den Rio Olympics einmal 10 Tage trainiert und sofort gemerkt, dass beide ein Riesentalent und noch Ausbaupotential haben. Natürlich fehlt noch die Erfahrung in dieser Klasse, aber sie haben gezeigt, dass sie sich ihren Startplatz in Rio mehr als verdient hatten. Ich bin mehr als 20 Jahre am Stück 470er gesegelt und denke, ich kann ihnen viel von meiner Erfahrung vermitteln, damit sie ihre (und unsere) Ziele erreichen können.

Ihre grössten Herausforderungen?
Alvaro Marinho: Das könnte auch der physische Aspekt sein, den Segeln in den Olympischen Klassen wird je mehr und mehr konditionell. Aber weil ich sie als äusserst professionelle Seglerinnen kennengelernt habe, bin ich mir sicher, dass sie auch daran sehr zielgerichtet arbeiten werden.

Ihre grössten Stärken ?
Alvaro Marinho: Dass sie als Team zusammen so stark sind, das ist extrem wichtig! Und dass sie die taktischen Aspekte vor allem im Leicht- und Mittelwindbereich so gut im Griff haben wie fast kein anderer.

Eure kurz- und langfristigen Ziele?
Alvaro Marinho : Die Ziele werden wir nach den ersten Trainings gemeinsam anschauen.
Regattakalendar 2017

Die wichtigsten Regatten in der Saison 2017 im Überblick :

06-13.05 470er Europameisterschaften, Monaco (MON)
05-13.05 RSX Europameisterschaften, Marseille (FRA)
04-11.06 Sailing World Cup Finale, Santander (ESP)
09-15.07 470er Weltmeisterschaft, Thessaloniki (GRE)
30.07– 03.08 49er Europameisterschaften, Kiel (GER)
07-13.08 WM 2018 TESTEVENT, Aarhus (DEN)
28.08-03.09 49er Weltmeisterschaften, Porto (POR)
19-26.08. Radial Weltmeisterschaften, Medemblik (NED)
18-27.08 Finn Europameisterschaften Balaton (HUN)
01-10.09 Finn Weltmeisterschaften, Balaton (HUN)
16-23.09 RSX Weltmeisterschaften, Enoshima (JPN)
01-08.10 Radial Europameisterschaften, Barcelona (ESP)
16-20.10 Sailing World Cup, Gamagori (JPN)
26-29.10 Olympic Games TESTEVENT, Enoshima (JPN)


Fahrni / Siegenthaler gewinnen Bronze am Weltcup in Hyeres

Äusserst erfolgreich haben die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams am diesjährigen Weltcup in Hyeres abgeschnitten. Erstmals in ihrer Karriere gewinnen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (beide TYC) eine Bronzemedaille an einem Weltcup Event. Bei überwiegend Leicht- bis Mittelwindbedingungen lieferten sich die Olympiateilnehmerinnen von Rio de Janeiro die ganze Woche über einen harten Zweikampf mit dem Siegerteam aus Holland. Im Medal Race reichte es den beiden Thunerinnen nur knapp nicht, die Silbermedaille gegen die stark segelnden Spanierinnen zu verteidigen. „ Es ist unsere erste Weltcupmedaille und wir sind superhappy darüber. Wir konnten hier im Medalrace leider nicht alles zeigen, was wir eigentlich bei diesen Windbedingungen gewohnt sind, aber haben unsere direkten Gegnerinnen gut abdecken können und uns so die Bronzemedaille gesichert!“ so Maja Siegenthaler.
Mateo Sanz Lanz (SSCS) musste nach einer aussergewöhnlichen Leistung und vier Tagen im gelben Trikot des Gesamtführenden, aufgrund einer umstrittenen Disqualifikation in der letzten Wettfahrt und den am Medal Race Tag herrschenden Starkwindbedingungen Tribut zollen. „Ich bin mit meiner Leistung hier sehr zufrieden, ausgenommen natürlich, dass ich die Medaille verpasst habe. Die Disqualifikation im letzten Race hat da auch nicht geholfen. Es ist schon hart, die ganze Woche zu führen und dann ohne Medaille nach Hause zu fahren“ so Mateo nach Rückkehr an Land.
Auch die weiteren Athleten des Swiss Sailing Teams überzeugten durch solide Leistungen wie Olympiasegler Sebastien Schneiter und Lucien Cujean (beide SNG) im 49er, die mit mehreren TOP 10 Platzierung am Ende mit Rang 13 ihr bestes Weltcupergebnis einfuhren. Das noch junge 470er Team Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (CNP/CNM) konnte trotz nicht optimaler Vorbereitung ihr Potential vor allem in den ersten drei Tagen abrufen und belegten einen sehr guten Platz 20.
Im Laser Radial verpasste Maud Jayet (SNG) mit Platz 14 und 21 Punkt Abstand den Sprung ins Medal Race dieses Jahr deutlich, setzte aber mit einem 2. Platz in der letzten Wettfahrt noch einmal ein deutliches Ausrufezeichen.
„Maud hatte an diesem Event etwas Schwierigkeiten mit den Winddrehern, die teilweise über 40 Grad betrugen. Ihr zweiter Platz am Schluss zeigt ihr wahres Potential!“ so Teamchef Tom Reulein. „Insgesamt ist das Abschneiden hier ein starker Auftakt in die nacholympische Saison, genauso wie wir uns das gewünscht hatten. Gratulation an Linda, Maja und ihren Coach Alvaro Marinho zur Medaille. Mateo und die beiden 470er Damen setzen derzeit die weltweiten Standards in ihrer Bootsklasse und auch unsere jungen Nachwuchstalente sind mittendrin in der erweiterten Weltspitze. Die langjährige, systematische Arbeit beginnt sich auszuzahlen. Jetzt heisst es, ruhig und hochkonzentriert weiterzuarbeiten. Ich bin sehr optimistisch für die grossen Meisterschaften in dieser Saison“!

Ergebnisse:

3. Platz: Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (470W)

4. Platz: Mateo Sanz Lanz (RS:X)

13. Platz: Sebastien Schneiter / Lucien Cujean (49er)

14. Platz: Maud Jayet (Radial)

20. Platz: Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (470M)


Maud Jayet brilliert, Mateo auf Platz 4

Im letzten Race fand Maud Jayet endlich zu ihrer gewohnten Form zurück, die sie in den letzten Tagen hier in Hyeres vergeblich gesucht hatte. Bei abflauendem Wind um 11 Knoten gelang ihr am späten Nachmittag in beeindruckender Manier ein ausgezeichneter zweiter Platz. Dass sie schlussendlich die Qualifikation fürs Medal Race in diesem Jahr verpasste, lag unter anderem auch an ihrem Frühstart gestern. Auf Rang 14 beschliesst sie ihren zweiten Weltcupauftritt in Hyeres.

 

Bei deutlich stärkerem Ostwind um die Mittagszeit und deutlich reduziertem Punktevorsprung nach seiner Disqualifikation im letzten Race gestern, ging Mateo Sanz Lanz heute mit gemischten Gefühlen ins Medal Race. War er kurz nach dem Startsignal noch gut dabei, musste er seine Medaillenhoffnungen schon bald begraben und beschloss das Medal Race auf dem 10. Platz. Im Gesamtergebnis rutschte er damit auf den undankbaren vierten Platz ab, mit nur 4 Punkten Abstand auf die Bronzemedaille. „Es war eine sehr wertvolle Erfahrung für die Zukunft hier in Hyeres, wir haben viel gelernt!“ so sein Coach Asier Fernandez.

 

Kilian Wagen und Gregoire Siegwart kamen heute über einen 26. und 24. Platz nicht mehr hinaus und beendeten ihre erste Weltcupteilnahme in Hyeres auf einem alles in allem gesehen guten 20. Platz. „Wir hatten zwei gute Starts, haben aber im ersten Race zu spät auf der Kreuz gewendet und keine Chance mehr auf TOP 10. Der Speed ist in diesen Bedingungen noch nicht perfekt, daran müssen wir noch viel arbeiten.“ so Steuermann Kilian Wagen.

 

Linda und Maja qualifizierten sich erwartungsgemäss fürs Medal Race am morgigen Sonntag, mussten aber ebenfalls deutlich mehr Punkte (11., 10.) auf ihr Konto nehmen als ihre Konkurrentinnen aus Holland, die beiden Races gewinnen konnten. „Zwei nicht optimale Starts, zweimal die falsche Seite, aber trotzdem ein guter Speed.“ so fasst Alvaro Marinho den Tag zusammen. Der Abstand auf das oberste Podium beträgt nun 19 Punkte, zum britischen Team Seabright/Carpenter haben sie 6 Punkte, zu Depares/Reina 10 Punkte Vorsprung.

 

Spannung ist garantiert, der Start zum 470 Damen Medal Race ist für morgen Sonntag um 13:50 Uhr geplant.

 

 


Tag der (Vor-) Entscheidungen in Hyeres

Es ging für einige Swiss Sailing Team Athleten um viel heute. Auch weil der angesagte starke Mistralwind schon am Morgen eingesetzt hatte und eine Startverschiebung für alle Klassen notwendig machte, konnte erst ab dem frühen Nachmittag gesegelt werden. Die dann herrschenden Mittel- bis Starkwindbedingungen mit abflauender Tendenz stellten das Talent und die Nervenstärke aller Seglerinnen und Segler auf die Probe.

 
Am besten zurecht kamen Linda und Maja mit dem ablandigen extrem drehenden und böhigen Wind und segelten einen 2. Platz und einen weiteren Racewin! „Fantastisch, die Mädels sind echte Talente. Es ist eine wahre Freude mit ihnen zu arbeiten“ so Alvaro Marinho, der das Team erst im Februar dieses Jahres übernommen hatte. Trotz einiger kleineren Fehler kamen Linda und Maja immer wieder ins Race zurück und führten das Fleet teilweise mit deutlichem Vorsprung an. Punktgleich mit den führenden Holländerinnen liegen sie aktuell auf Platz 2. Mateo Sanz Lanz schaffte es trotz des für ihn ungünstigen Starkwind, Punkte zu sparen, musste aber mit den Einzelplatzierungen 9 – 14 – 8 seine Gesamtführung an den Franzosen Giard abgeben. Punktemässig ist ihm die Bronze Medaille kaum mehr zu nehmen, im morgigen Medal Race kämpft er aber immer noch um Silber. Die Chance auf den Gesamtsieg hängen indes vom Ausgang des heutigen Protests des polnischen Windsurfers Myszka gegen Mateo ab.

 
Im Laser Radial musste Maud Jayet heute deutlich mehr riskieren, um ihre Chancen auf das Medal Race zu wahren. Mit einem Frühstart in der zweiten Wettfahrt des Tages allerdings hat sie es sich für den morgigen Abschlusstag nicht einfacher gemacht. Mit 23 Punkten auf Platz 10 gibt es aber immer noch rechnerischen Möglichkeiten.

 
Kilian Wagen und Gregoire Siegwart segelten heute einen 19. und 29. Platz und fielen dementsprechend auf Rang 18 zurück.

 
Sebastian Schneiter und Lucien Cujean beendeten bereits heute ihren Weltcup mit einem 23., 8. und 10. Platz auf einem Gesamtrang 14, was zugleich ihr bestes Ergebnis an einem Weltcup bis anhin darstellt.

 
Das RS:X Medal Race morgen wird ab 13:35 Uhr live übertragen.

 

Ergebnisse


Immer noch im Titelrennen!

Bei leichten Westwinden um 8-12 Knoten konnten Mateo (3., 5.) wie auch Linda und Maja (5., 2.) ihre Leichtwindstärke voll ausspielen. „Heute waren es sehr schwierige Rennen, weil es ziemlich gedreht hat. Unsere Starts waren nicht so gut und wir mussten von Anfang an kämpfen. Im zweiten Rennen waren wir immer mit den Spanierinnen zusammen und konnten diese erst auf dem letzten Halbwind zur Ziellinie überholen.“ so Maja Siegenthaler sichtlich happy über den 2. Platz im Zwischenklassement, dabei noch punktgleich mit den Holländerinnen, die aufgrund mehr erste Plätze auf Rang 1 geführt werden.
„Das letzte Rennen war nix mehr, einfach zu viel Wind für Mateo. Aber die ersten beiden Races hat er gut gesurft und auch immer massiv aufgeholt im Wettfahrtverlauf“ sagte Asier Fernandez, der Mateo bereits seit Kindesbeinen an trainiert und bereut. Mateo baute heute seinen Vorsprung auf Platz 2 mit 6 Punkten deutlich aus.
49er Steuermann Sebastien Schneiter kommentierte die heutigen Wettfahrten enttäuscht: „Heute haben wir unsere Chancen für die Qualifikation fürs Medal Race etwas verspielt. Wir haben als 2. Boot die Luvtonne gerundet und dann viele Boote verloren. Ich hoffe, dass wir morgen zu mindestens 1 Rennen segeln, damit wir die Chance haben, uns doch noch zu qualifizieren!“
„Es ist cool hier! Für uns war es ein richtig guter Tag mit guten Starts und gutem Speed in diesen Leichtwindbedingungen im ersten Race. Auch bei mehr Wind im zweiten Rennen konnten wir mithalten und am Ende noch auf Platz 13 segeln. Wir sind immer noch auf Platz 11 im Zwischenklassement, aber wir kommen den TOP 10 punktemässig immer näher“ So Kilian Wagen, der nach einiger Zeit wieder mit seinem Vorschoter Gregoire Siegwart segeln konnte.
“Maud ist immer noch im Rennen um die Qualifikation fürs Medal Race, aber wir bräuchten auch mal Glück! Sie hat heute einen traumhaften Start gehabt und das Fleet kontrolliert als uns leider, so wie bereits schon einmal in Hyeres, ein massiver Dreher die Führung kostete“ berichtete Tamasz Ekzes, der Maud im vergangenen Jahr in Hyeres zum zweimaligen Medal Race gewinn coachte. Mit 14 Punkten Rückstand auf TOP 10 muss Maud noch einmal richtig aufdrehen!
Für den morgigen Tag ist starker Mistralwind angesagt und fraglich, ob überhaupt gesegelt werden kann.


Topleistungen auch am zweiten Weltcuptag in Hyeres.

Bei gemischten Windbedingungen und einer unerwarteten Flaute am späten Nachmittag konnten die meisten Bootsklassen ihr Wettfahrtprogramm erfolgreich absolvieren.

 

Mateo Sanz Lanz trägt nach einer extrem anstrengenden Wettfahrt bei 5-8 Knoten, die er auf dem dritten Platz beendete, weiterhin das gelbe Trikot des Gesamtführenden. „Ich hatte wirklich einen schlechten Start, musste gleich wenden und dann auf die rechte Seite der Kreuz segeln, was nicht meinem taktischen Plan entsprach. Deswegen habe ich auch nur als 13. die Luvtonne gerundet. Der Wind war sehr löchrig und ich habe noch ein paar guten Böhen erwischt, sodass ich am Ende als dritter die Ziellinie überqueren konnte. Es war extrem hart, bei diesen Windbedingungen zu pumpen, aber immerhin hab ich morgen noch das Leaderbib an!“.

 

Mit einem 5. und 11. Platz heute konnten Linda Fahrni und Maja Siegenthaler hingegen ihr Leaderbib nicht verteidigen, sind aber immer noch auf einem sehr guten Platz 2 klassiert. Das junge 470er Team Kilian Wagen und Gregoire Siegwart machten heute einen grossen Sprung in der Ergebnisliste nach vorne und liegen auf einem guten 11. Platz (16., 12.). Ebenfalls nach vorne gesegelt sind Sebastien Schneiter und Lucien Cujean. Mit zwei TOP 10 Ergebnissen (10., 8.) kletterten sie vom 15. Platz auf Rang 12 im Zwischenklassement und haben nur 5 Punkte Abstand auf die TOP 10.

 

Auch Maud Jayet stabilisierte ihre Position in Schlagweite zum TOP 10 Fleet mit der ersten Tageswettfahrt (15.), musste sich allerdings im zweiten Rennen aufgrund eines unvorhersehbaren Winddrehers von 30 Grad mit dem 28. Platz begnügen (Overall auf Rang 15). Für den morgigen dritten Wettfahrttag sind überwiegend frische Windbedingungen mit bis zu 20 Knoten angesagt.

 

Ergebnisse


Fantastischer Start in den Weltcup Hyeres

Traumhafte Segelbedingungen mit überwiegendem Leichtwind um 8-11 Knoten herrschten am ersten Tag des traditionellen Weltcups in Hyeres. 

Traumhaft auch deswegen der Auftakt für RSX Windsurfer Mateo Sanz Lanz, der sich mit zwei Wettfahrtsiegen und einem vierten Platz direkt an die Spitze des 45 Teilnehmer zählenden Fleets setze. Ebenfalls grandios gestartet sind Linda Fahrni / Maja Siegenthaler in ihre zweite Regatta seit den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Mussten sie in der ersten Tageswettfahrt den Sieg noch knapp vor der Ziellinie an die stark segelnden Italienerinnen Berta/Carraro abgeben, so entschieden sie die zweiten Wettfahrt, teilweise mit mehr als 100 Meter Abstand vorneweg segelnd, klar für sich. Damit sind gleich zwei Schweizer Teams auf Platz 1 im Zwischenklassement und damit im gelben Leaderbib!

Mit Rang 7 gelang auch den noch jungen 470er Team Kilian Wagen & Gregoire Siegwart mit deren Trainer Sam Kivell ein guter Auftakt, mussten sie jedoch in der zweiten Wettfahrt aufgrund einiger Fehler deutlich Federn lassen (Platz22 overall).

Maud Jayet segelte konservativ und liegt mit Platz 13 und 14 insgesamt auf Rang 11 im wohl am hochklassigsten besetzten Teilnehmerfeld in der Radialklasse. Nur 7 Punkte Abstand auf Platz 5 zeigt auf, wie hoch die Leistungsdichte ist. Andrea Nordquist musste ihre Teilnahme am Weltcup aufgrund einer Verletzung kurzfristig absagen.

Das 49er Team Sebastien Schneiter und Lucien Cujean absolvierten drei Wettfahrten (19-11-12) und liegen auf Platz 15 im Zwischenklassement mit nur 8 Punkten Abstand auf die TOP 10. Das neu gegründete 49er FX Team Naef & Puhze muss sich nach intensiven Training in Neuseeland bei ihrer Weltcuppremiere vorerst noch mit Platz 20 zufrieden geben.

Für den morgigen zweiten Wettfahrttag sind nochmals Leicht- bis Mittelwindbedingungen vorhergesagt.

Eventwebsite: http://swc.ffvoile.com/

Alle Ergebnisse unter: http://manage2sail.com/en-US/eventonly/0adf7bcd-01d0-4214-a295-bb0b9136999e/style/worldcup#!/results?classId=e8ac466d-b197-4df9-a4b7-738bcd7f6c49


Trofeo Princesa Sofia – gute Ergebnisse für die Schweizer Olympiasegler

Eine grosse Schweizer Mannschaft gab sich ein Stelldichein an der diesjährigen Trofeo Princesa Sofia Regatta, einer der hochrangigsten Veranstaltungen im Olympischen Segelsport: 16 Seglerinnen und Segler vertraten das Swiss Sailing Team. Für die neuen Teams, Mannschaftszusammensetzungen und Trainern, war diese Regatta die erste wichtige Standortbestimmung in der Saison 2017. Zudem wurden seitens der Veranstalter einige neue Wettfahrtformate getestet.

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (Thunersee-Yachtclub), die an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro noch den 14. Platz belegten, segelten im Medal Race auf Platz 3 und beendeten ihr Comeback auf einem hervorragenden 4. Platz. « Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dieser Platzierung, vor allem weil es am Samstag ziemlich starken Wind hatte.», erzählte das langjährige Duo « Es war eine sehr schöne Regattawoche, wir waren superschnell in dem Leichtwind, das ist ja unsere Stärke. Die Trofeo Princesa Sofia war auch ein gelungener Einstand für unseren neuen Trainer Alvaro Marinho! »

 

Ebenfalls für das Medal Race qualifiziert war Mateo Sanz Lanz, der allerdings nicht der Sprung ins Halbfinale schaffte. In der Endrangliste landete er auf Platz 8 im Feld der 96 Windsurfer « Ich bin ein wenig enttäuscht, dass ich das Halbfinale nur um einen Platz verpasst habe. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit meiner Leistung an dieser wichtigen Regatta », erklärt Mateo, der seit letztem Herbst auf Palma de Mallorca lebt und trainiert. Zahlreiche sehr gute Wettfahrten zeigten auch die 49er Teams Sebastien Schneiter / Lucien Cujean, Maxime Bachelin / Arno de Planta und Max und Fred Haenssler, die sogar Wettfahrtsiege erzielten konnten.

Mit dieser Regatta ist das Swiss Sailing Team mit neuen Teams und Trainern nun endgültig in Richtung Tokio gestartet. Next Stop: der Weltcup in Hyères (FRA), vom 23. bis 30. April.

Ergebnisse des Swiss Sailing Teams an der Trofeo Princesa Sofia:

-470W-

Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (Thunersee-Yachtclub) 4/42

-470M-

Kilian Wagen / Joan Herp Morell (CN Pully/Real club Náutico de Barcelona)

30/56 David Biedermann / Jann Schuepbach (La Neuveville et TYC Thunersee-Yachtclub) 48/56

-49er-

Sébastien Schneiter / Lucien Cujean (SNG) 19/59

Max Haenssler / Fred Haenssler (AVP) 54/59

Maxime Bachelin / Arno de Planta (CVV) 55/59

-Finn-

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) 34/57

-RSX-

Mateo Sanz Lanz (SCSS) 8/96

-Laser Radial-

Maud Jayet (SNG) 17/84

Andrea Nordquist (SNG) 54/84

 

Alle Ergebnisse : http://www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race-resultsall


Trofeo Princesa Sofia: Kurzbericht zum 4. Regattatag in Palma

Die Schweizer Seglerinnen und Segler haben den vierten Regattatag in Palma hinter sich. Die Regattaserie Trofeo Princesa Sofia vereint in den verschiedensten Segelklassen seit Montag einige der weltbesten Segler. Die Schweizer behaupten sich in diesem internationalen Feld der Spitzensegler sehr gut, was die Resultate eindrücklich widerspiegeln. Mehrere Schweizer-Teams konnten seit Beginn der Woche Laufsiege verzeichnen, darunter: Linda und Maja bei den 470ern der Frauen, Mateo Sanz Lanz (RSX), Lucien und Sébastien sowie Max und Fred Haenssler (49ern).

Maud Jayet konnte sich anlässlich des vierten Renntages deutlich steigern und sich vom 27. auf den 19. Zwischenplatz verbessern: « Wir hatten heute in Palma sehr leichte und variable Windverhältnisse », erzählt die Seglerin der Société Nautique de Genève. « Ich bin sehr glücklich, dass es mir gelungen ist, endlich gute Läufe zu zeigen, vergleichbar mit dem, was ich während der Qualifikationsrunden segelte. Während des ersten Laufes heute schaffte ich es auf den dritten Platz und dies, obschon ich aufgrund einer Strafe noch habe einen 720 Grad Kringel drehen müssen…die Flotte liegt sehr kompakt beisammen, ich zähle daher darauf, morgen im Gesamtklassement nochmals einige Plätze gutmachen zu können! » Die anderen Schweizer Seglerinnen und Segler waren in den Regattaläufen der diversen Bootsklassen vor Palma ebenfalls im Einsatz:

-470M-

Kilian Wagen und Joan Herp Morell (CN Pully/Real club Náutico de Barcelona)

31/56 David Biedermann und Jann Schuepbach (La Neuveville und TYC Thunersee-Yachtclub) 44/56

-470W-

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (Thunersee-Yachtclub) 4/42

-49er-

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (SNG) 20/59

Maxime Bachelin und Arno de Planta (CVV)

21/59 Max Haenssler und Fred Haenssler (AVP) 55/59

-Finn-

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) 36/57

-RSX-

Mateo Sanz Lanz (SCSS) 6/96

-Laser Radial-

Maud Jayet (SNG) 19/84

Andrea Nordquist (SNG) 51/84

 

© Pedro Martinez / Sailing Energy


Trofeo Princesa Sofia – Tag 2

Trotz Leichtwind am zweiten Tag der Trofeo Princesa Sofia Regatta in Palma de Mallorca (ESP) konnten die 16 Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams solide Wettfahrten absolvieren.

 

Vor allem das grandiose Comeback von Mateo Sanz Lanz ist beeindruckend. Nach einem schwierigen ersten Tag nur auf Platz 39 gelegen, kletterte er mit Rang 4 und 2 in den gestriegen Wettfahrten auf Platz 10 im Zwischenklassement.

 

Im Finn zeigte der ehemalige Lasersegler Nils Theuninck wiederum eine gute Leistung und ist weiter 32.

 

Im 49er bestätigten Schneiter/Cujean ihr Leistungsvermögen und sind 14. von insgesamt 59 Booten. Die beiden Nachwuchsteams Haenssler/Haenssler (45/59) und De Planta/Bachelin (57/59) machen weiterhin grosse Lernschritte an ihrer ersten internationalen Regatta. Trotz den leichtwindigen und komplizierten Bedingungen in der Bucht von Palma segelten auch Biedermann/Schuepbach (42/56) und Kilian Wagen, ausnahmsweise mit Joan Herp Morell, zu einigermassen guten Wettfahrtergebnissen (25/56).

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler, setzten ihren gelungenen Auftakt von gestern fort. « Wir haben stark begonnen und es ist superspannend mit unserem neuen Coach Alvaro Marinho. Er bringt so viel Erfahrung mit und hat bereits begonnen, uns sehr gut zu verstehen! Das ist ein gelungener Auftakt unseres Projekts für uns drei. Ausserdem macht es wieder extrem Spass, Regatta zu segeln. Seit den Olympischen Spielen haben wir ja nur noch die SM in Thun absolviert, einfach genial wieder hier zu sein! » Für die meisten Bootsklassen ist bereits am heutigen Mittwoch die Qualifikation zu Ende und es wird in Gold- und Silberfleet aufgeteilt. Natürlich geben unsere Athleten und Coaches auch heute wieder ihr Bestes, um den Einzug ins Finale und Medal Race zu schaffen.

 

Ergebnisse: http://www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race-resultsall


Trofeo Princesa Sofia – Guter Regattauftakt für das Swiss Sailing Team

Die erste Pflichtregatta für alle Olympischen Bootsklassen auf europäischem Boden ist am gestrigen Montag, den 27. März, mit ausreichend Wind für die 833 Seglerinnen und Segler gestartet. Eine grosse Schweizer Delegation mit insgesamt 16 Mitgliedern des Nationalteams, des B- und C-Kaders des Swiss Sailing Teams nutzt diese traditionelle Regatta zum Start in den neuen Olympiazyklus in Richtung Tokio 2020. Auch drei Mannschaften des SST Youth Teams bestreiten vor Palma ihre erste hochrangige internationale Regatta, mit zum Teil schon beeindruckenden Ergebnissen! So konnten die Brüder Max und Fred Haenssler gleich eine Wettfahrt gewinnen, obwohl sie noch nicht allzu lange in der 49er Klasse unterwegs sind.

 

„Wir haben ja erst vor zwei Monaten begonnen, diese Bootsklasse zu segeln. Da ist es natürlich unglaublich, dass wir schon mit den besten Teams matchen können.“ erzählten die beiden Segler des Clubs Amicale de Voile de Portalban. „Da gingen die Emotionen schon während der Wettfahrt hoch und dann vor allem beim Überfahren der Ziellinie als erstes Boot! Wir haben den ganzen Lauf geführt und konnten unsere Position bis zum Schluss halten. Das motiviert uns ungemein! » Sébastien und Lucien, als Dreizehnte der Olympischen Spiele in Rio 2016 naturgemäss deutlich erfahrener, gewannen gestern ebenfalls eine Wettfahrt. Und noch ein drittes Team, namentlich Maxime Bachelin und Arno de Planta, segeln vor Palma in dieser so schwierigen 49er Klasse.

 

Auch in den anderen Bootsklassen wurden ausserordentliche Resultate wie mehrere TOP 10 Platzierungen ersegelt. Allen voran durch Linda et Maja (470W), die am Ende des ersten Tages auf einem sehr guten Platz 5 liegen. Viel Erfolg für die weiteren Tage!

 

Alle Ergebnisse: http://www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race-resultsall

 

Ergebnisse der Schweizer Teams nach Tag 1 der Trofeo Princesa Sofia:

470M

Kilian Wagen (CN Pully), mit Joan Herp Morell (Real club Náutico de Barcelona) 11/56

David Biedermann und Jann Schuepbach (La Neuveville und TYC Thunersee-Yachtclub) 32/56

 

470W

Linda Fahrni und Maja Segenthaler (Thunersee-Yachtclub) 5/42

 

49er

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (SNG) 7/59

Maxime Bachelin und Arno de Planta (CVV) 33/59

Max Haenssler und Fred Haenssler (AVP) 59/59

 

Finn

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) 27/57

 

Laser Radial

Maud Jayet (SNG) 27/84

Andrea Nordquist (SNG) 57/84

 

RS:X

Mateo Sanz Lanz (SCSS) 39/96


Trofeo Princesa Sofia als Gradmesser

Artikel von Swiss Sailing's Website
Vom 24. März bis 1. April findet auf Mallorca die 48. Trofeo Princesa Sofia statt. Die Schweizer Delegation umfasst nicht weniger als 17 Athletinnen und Athleten, die an diesem ersten grossen Test nach der Winterpause in den verschiedenen Klassen um einen Podestplatz mitsegeln wollen. Die Konkurrenz ist gross - und stark: das Tableau ist gespickt mit den Namen von Topseglern aus aller Welt; schliesslich dient der Europacup auf Mallorca als wichtiger Gradmesser, wo die Athleten nach der Winterpause stehen. Tom Reulein, Teamchef des Swiss Sailing Team, erzählt im Interview, was seine Erwartungen an die Schweizer Segler sind.

Tom, die Trofeo Princesa Sofia ist der erste grosse Wettkampf nach der Winterpause. Und der erste im neuen Olympischen Zyklus. Was ist an diesem Europacup speziell?

Tom: Am Europacup auf Mallorca stehen jeweils die besten Segler aus der ganzen Welt am Start. Die Trofeo Princesa Sofia bildet die Kulisse für das erste europäische Zusammentreffen und dient deshalb primär als Gradmesser, wo die eigenen Athleten im Vergleich zu den anderen Nationen nach der Winterpause stehen. Entscheidend ist dabei, wie kompetitiv das Fleet ist, denn nur so können die erzielten Leistungen richtig eingeordnet werden.

Was erwartest du von der Schweizer Delegation konkret?

Abgesehen von Maja und Linda haben alle den Winter durch gut trainiert. Ich bin auf jeden Fall sehr optimistisch und gehe davon aus, dass wir mindestens drei Qualifikationen für das Medal Race erreichen. Auch bei den 49er könnte eine Qualifikation für das Medal Race drinliegen, das hängt aber sicher noch vom Fleet ab. Ebenfalls sehr gespannt bin ich darauf, wie sich Nils Theuninck (siehe Foto unten) bei den Finns schlagen wird.

Welche weiteren Ziele verfolgt das Swiss Sailing Team für diesen Europacup?

Auf Mallorca geht es nebst dem sportlichen Vergleich mit den anderen Athleten auch darum, dass sich das Swiss Sailing Team nach der Winterpause und dem individuellen Training wieder aneinander gewöhnt. Vieles ist neu; schliesslich ist die Trofeo Princesa Sofia der erste Wettkampf der neuen Saison, an welchem unser Team inkl. Coaches das erste Mal zusammen ist. Neben neuen Trainern und neuen Teamkonstellationen sind gewisse Athleten erstmals im Elitebereich mit dabei. Dank unserer Partnerschaft mit der Genfer Klinik „Hôpital de La Tour“ ist zudem zum ersten Mal während der ganzen Zeit auch ein Team- Physio dabei; und auch unser Verbandsarzt, Dr. Per Mahler wird ein paar Tage anwesend sein. Ferner bekommen unsere Segler und Trainer von unserem Olympia Rules Advisor Antonio Otero ein Update über die Änderungen in den neuen Wettfahrtregeln.

Folgende Athletinnen und Athleten des Swiss Sailing Team werden am Europacup vor Palma de Mallorca am Start stehen:

470 men

David Biedermann und Jann Schuepbach (La Neuveville und TYC Thunersee-Yachtclub) / Youth Team SST http://www.furiasailing.ch/
https://www.facebook.com/furia470

Kilian Wagen (CN Pully), der ausnahmsweise nicht mit Teamkollege Grégoire Siegwart segelt, sondern mit Joan Herp Morell ( Real lub Náutico de Barcelona) /B-Kader SST http://www.sailingforadream.com/
https://www.facebook.com/sailingforadream/

470 women

Linda Fahrni und Maja Segenthaler (beide Thunersee-Yachtclub) /Nationalkader SST http://limasailingteam.blogspot.ch/

https://www.facebook.com/LIMASailingTeam/?fref=ts

49er

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (beide SNG) / B-Kader SST
http://teamtiltsailing.ch/fr/
https://www.facebook.com/teamtiltsailing/?ref=bookmarks

Maxime Bachelin und Arno de Planta (beide CVV) / Youth Team SST

Max Haenssler und Fred Haenssler (beide AVP) / Youth Team SST
https://www.facebook.com/Team-Haenssler-269906153446403/?ref=bookmarks

Finn

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) / C-Kader SST

Thomas Gautschi

Laser Standard:

Cyrill Knecht (ZSC)

Laser Radial

Maud Jayet (SNG) / Nationalkader SST
https://maudjayet.com/

Andrea Nordquist (SNG) / B-Kader SST
http://andrea-sailor.com/andrea/en/
https://www.facebook.com/andreasailortraveling/

RS:X men

MATEO : Mateo Sanz Lanz (SCSS) / Nationalkader SST
https://www.facebook.com/mateo.sanzlanz?fref=ts

Artikel : Diana Fäh

Fotos: Sailing Energy


Alvaro Marinho - Interview

Warum eine Olympische Bootsklasse? Was gefällt dir an diesem Job? Alvaro Marinho : Die Olympische Bootsklasse ist das höchste Level, von dem ein Segler träumen kann und man muss viele Jahre sehr hart arbeiten, um sich einen Startplatz beim wichtigsten Segelevent der Welt – den Olympischen Spielen - zu sichern. Genau dieses leidenschaftliche Arbeiten, um erfolgreich zu sein, das fasziniert mich beim Olympischen Segeln.

Wie ist es für das Swiss Sailing Team zu arbeiten? Alvaro Marinho : Es ist für mich eine Ehre und ein Privileg, für ein so gut organisiertes Team zu arbeiten. In den letzten 10 Jahren konnten wir eine starke Verbesserung in den Schweizer Ergebnissen in den Olympischen Klassen, aber auch in den anderen Disziplinen feststellen. Ich sehe eine sehr gute Organisation, harte Arbeit, jede Menge Talent bei den Seglern und tolle Unterstützung aus dem Back Office.

Deine Eindrücke von Linda und Maja bis heute? Alvaro Marinho: Ich habe Linda und Maja kurz vor den Rio Olympics einmal 10 Tage trainiert und sofort gemerkt, dass beide ein Riesentalent und noch Ausbaupotential haben. Natürlich fehlt noch die Erfahrung in dieser Klasse, aber sie haben gezeigt, dass sie sich ihren Startplatz in Rio mehr als verdient hatten. Ich bin mehr als 20 Jahre am Stück 470er gesegelt und denke, ich kann ihnen ein Stück von meiner Erfahrung vermitteln, damit sie ihre (und unsere) Ziele erreichen können.

Ihre grössten Herausforderungen? Alvaro Marinho: Das könnte auch der physische Aspekt sein, den Segeln in den Olympischen Klassen wird je mehr und mehr konditionell. Aber weil ich sie als äusserst professionelle Seglerinnen kennengelernt habe, bin ich mir sicher, dass sie auch daran sehr zielgerichtet arbeiten werden.

Ihre grössten Stärken ? Alvaro Marinho: Dass sie als Team zusammen so stark sind, das ist extrem wichtig! Und dass sie die taktischen Aspekte vor allem im Leicht- und Mittelwindbereich so gut im Griff haben wie fast kein anderer. Eure kurz- und langfristigen Ziele? Alvaro Marinho : Die Ziele werden wir nach den ersten Trainings gemeinsam anschauen du dann festlegen und planen… ;-)


Erste Weltcupmedaille im RS:X Windsurfen - Swiss Sailing Team startet grandios in die neue Saison

Der erste Weltcup der Saison 2017 war überaus erfolgreich für Mateo Sanz Lanz (Surfsegelclub Sempachersee), der die Regatta auf Rang 3 beendete. An den Olympischen Spielen in Rio noch auf Platz 14, konzentriert er sich nun bereits voll auf Tokio 2020. Trotz der Abwesenheit einiger Spitzenathleten, ist der Gewinn der Bronzemedaille sehr motivierend für Mateo und das gesamte Swiss Sailing Team „Es ist super für mich gelaufen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so gut eine Saison begonnen zu haben,“ freut sich der 23-jährige, der bereits seit vielen Jahren von seinem Coach Asier Fernadez betreut wird. „Diese Medaille ist eine schöne Belohnung, vor allem nach meiner kleinen Verletzung im letzten Monat. Die Woche hier war perfekt für mich. Leichte und drehende Windbedingungen. Auch wenn die starken Nationen wie Polen oder Israel gefehlt haben, tut es gut, an einem Weltcup ganz vorne im Fleet mit zu segeln“.

Mateo ist erst kürzlich mit seinem Team und Trainer von Formentera nach Palma umgezogen, um dort von den besseren Trainingsbedingungen zu profitieren. „Hier in Palma ist es super zum Trainieren. Perfekt auch zum Biken und Laufen“. Vor allem an seinem Gleitwindpotential kann Mateo vor Palma ausgiebig arbeiten.

Insgesamt haben sieben Athleten des Swiss Sailing Teams am Weltcup in Miami teilgenommen. Maud Jayet (Radial) qualifizierte sich ins Medalrace (die letzte Wettfahrt der besten zehn Boote), musste allerdings einen Strafkringel am Start drehen und belegte Rang 10. „Meine Woche hier hat nicht gut begonnen, aber durch einen Kraftakt konnte ich mich noch fürs Medalrace qualifizieren,“ so die talentierte Seglerin der Societe Nautique de Geneve. Das war meine erste Regatta mit meinem neuen Coach Diego Fructuoso. Wir sind uns immer noch am Kennenlernen aber werden jetzt so arbeiten, dass wir 100% parat sind am Weltcup in Hyeres.“

Mit einem Wettfahrtsieg des 470M Teams Wagen/Siegwart belohnten sich die beiden Nachwuchssegler bei ihrer ersten Teilnahme an einem Weltcup und belegten den guten 14. Rang. Ebenso auf dem 14. Platz kamen das 49er Team Schneiter / Cujean. Insgesamt erfolgversprechende Ergebnisse der Athleten des Swiss Sailing Teams zum Auftakt des neuen Olympiazyklus in Richtung Tokio 2020.

Nächster Stopp ist die Trofeo Princesa Sofia in Palma (ESP), vom 24. März bis 1. April, gefolgt vom Weltcup in Hyères (FRA, 23.-30.April).

Ergebnisse der Schweizer Segler in Miami:

RS:X: Mateo Sanz Lanz 3./39
Laser Radial: Maud Jayet 10./51
Andrea Nordquist: 28./51
49er: Lucien Cujean & Sébastien Schneiter 14./26
470: Kilian Wagen & Grégoire Siegwart 14./26

Komplette Ergebnisse


Newsletter 1

Nach den Olympischen Spielen ist vor den Olympischen Spielen !

Es bleibt nur wenig Zeit, durchzuschnaufen, Bilanz zu ziehen und sich nach wichtigen Entscheidungen für den neuen Olympiazyklus neu aufzustellen. Doch wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, gibt es kein Halten mehr. Dann nämlich werden die Athleten, Trainer und alle am Schweizer Leistungssportsystem Segeln wieder täglich Alles geben, um die Erfolgsgeschichte fortzusetzen und immer und immer wieder: Medaillen und TOP 10 Ergebnisse für die Schweiz zu gewinnen!

Swiss Sailing Team : Neuer Präsident ernannt

Swiss Sailing Team hat heute die Ernennung von Thomas von Gunten als Präsident ad interim des Swiss Sailing Teams, welches für den Leistungssport und den Elite-Nachwuchs zuständig ist, bekanntgegeben. Thomas von Gunten, Mitglied des Segelclubs Neuhaus-Interlaken, ist seit 2013 Mitglied des Zentralvorstands von Swiss Sailing und zuständig für die Swiss Sailing Promotion, ihres Zeichens Mehrheitsaktionär des Swiss Sailing Team. Er wird vorerst bis am 1. April als Ad-Interims-Präsident des Verwaltungsrats des Swiss Sailing Team amten. Anschliessend entscheidet die Generalversammlung des Schweizerischen Segelverbands wie an der Generalversammlung im November 2015 verlangt über eine Statutenänderung, welche die Vereinfachung seiner Verbandsstrukturen erlaubt.

Der neue Verwaltungsrat des Swiss Sailing Team wird geleitet von Thomas von Gunten, der auf den Genfer Alex Schneiter (2013 - 2016) folgt. Beryl Pieper (Segel Club St. Moritz) verbleibt als erste Frau in diesem Gremium ebenso im Verwaltungsrat wie auch Vincent Hagin, Präsident von Swiss Sailing.

Das komplette SST Team 2017

Nachdem der SST Talentpool bereits im Herbst selektioniert wurden (die komplette Talentpoolliste findet ihr hier), folgen nachstehend die Athleten des SST Elitekaders sowie des SST Youth Teams:

Nationalkader :

  • Linda Fahrni & Maja Siegenthaler (470W)
  • Mateo Sanz Lanz (RS:X)
  • Maud Jayet (Laser Radial)

B-Kader :

  • Sébastien Schneiter & Lucien Cujean (49er)
  • Kilian Wagen & Grégoire Siegwart (470M)
  • Andrea Nordquist (Laser Radial)

C-Kader :

  • Nils Theuninck (Finn)

Youth Team :

  • Maxime Bachelin & Arno de Planta (49er)
  • David Biedermann & Jann Schuepbach (470m)
  • Maxime & Fred Haenssler (49er)
  • Lucie Keller (Laser Radial)
  • Gregoire Peverelli (Laser Radial)

Maja Siegenthaler (470W) freute sich nach den Olympischen Spielen auf ein normales Leben zu Hause. « Ich habe vier Wochen am Stück in einer Stadt verbracht, das gab es schon lange nicht mehr.“ lachte die junge Seglerin. „Mir hat es richtig Freude gemacht, Zeit für meine Freunde zu haben und die neue Stadt kennenzulernen. Endlich etwas Routine und ich wollte unbedingt zurück an die Schule. Es ist schon ein bisschen komisch, die News über die 470er Klasse zu lesen, ohne dabei zu sein. Aber die Auszeit hat mir die Möglichkeit gegebene, nachzudenken und mich schliesslich für eine Rückkehr ins Boot zu entscheiden. Linda ging es genauso und jetzt bin ich total motiviert, mit ihr zusammen in Richtung Tokyo 2020 zu starten! Dementsprechend geht es jetzt wie üblich mit einem Auftakt in Palma und Hyeres in die neue Saison.“

Foto: © Sailing Energy

Diego Fructuoso ist der neue Coach im Swiss Sailing Team

Wallenberg/Rol in Nacra15

Viele World Class Coaches haben sich in den letzten Jahren dem Swiss Sailing Team angeschlossen. Und auch 2017 stossen zwei absolute Top-Coaches dazu. Diego Fructuoso (ESP) startet Maud Jayet (Laser Radial) in die neue Saison.

Fructuoso hat bereits Ende 2016 angefangen, mit Maud zu arbeiten. Nach mehreren Jahren Mitgliedschaft im Spanischen Olympiateam und verschiedenen Big Boat und Offshore Projekten hat sich Diego dem Swiss Sailing Team mit einer klaren Zielstellung angeschlossen: Maud bis zu einer Olympiamedaille in Tokyo 2020 zu betreuen.

« Maud und ich lernen uns jeden Tag besser kennen und lernen, zusammenzuarbeiten. Ich denke, dass sie ein wahres Naturtalent im Segeln ist und sich noch weiter steigern kann. Wir wissen genau in welche Richtung wir gemeinsam gehen und was wir erreichen wollen. Sie ist sehr intuitiv, reagiert aber gut auf mein Feedback. Natürlich wollen wir bereits in diesen Jahr Topresultate ersegeln. »

Das ganze Interview mit Diego Fructuoso findet ihr hier.

Erste Konditionstests und Health Checks in La Tour

Erstmalig im neuen Olympiazyklus wurden die routinemässig stattfindenden Gesundheitsuntersuchungen und Konditionstests in der SST Partnerklinik La Tour in Genf durchgeführt. Unter Leitung von Dr. Finn Mahler, Dr. Per Bo Mahler und Philippe Marchand wurden die Mitglieder des Nationalkaders, des B- und C-Kaders sowie dem Youth Team nach dem neuesten Swiss Olympic Standard auf Herz und Nieren getestet. Schliesslich sind die meisten der SST Mitglieder bereits seit November wieder im Training, um die Saison 2017 vorzubereiten. Neben den Leistungstests steht in der kommenden Saison auch die kontinuierlichen sportmedizinische und physiotherapeutische Betreuung der Kaderathleten im Vordergrund.

Jugendweltmeisterschaften in Auckland

Mit der World Sailing Jugendweltmeisterschaft in Neuseeland sollte die Saison 2016 für insgesamt 6 SST Seglerinnen und Segler zu Ende gehen. Die Schweizer Delegation wurde von Junior National Coach Marco Versari und Eze Schargorodsky angeführt. “Die gesamte Mannschaft hat während der Vorbereitungen auf diese WM hart gearbeitet. Die 420er mit mir, die Radials mit Eze und die Nacra15 mit Laurent Voiron. In Auckland selbst waren unsere Athleten voll auf jede Wettfahrt konzentriert und haben alles zu geben.” erklärte Marco Versari.
Die Ergebnisse der Schweizer Delegation und den gesamten Artikel findet ihr hier.

Foto: © Pedro Martinez


Diego Fructuoso schliesst sich dem Swiss Sailing Team an

Maud Jayet startet mit ihrem neuen Coach Diego Fructuoso in ihre Olympiakampagne Tokyo 2020. Wir haben Diego getroffen und ihm ein paar Fragen gestellt.

 

Why coaching an Olympic Class ? What do you like in this job ?
Diego Fructuoso : I am a sailor, I started to sail in individual boats so I feel more confortable in Laser or Finn than in other boats. I sailed in big boats too and even offshore sailing but I like a lot the "olympic sailing style of life". I have been in the Spanish Olympic Team for many years but I couldn't go to the Olympics so I am trying to go to Tokyo 2020, this is a dream for me. I have sailed around the world but never at the Olympics. I was near to go to Rio 2016 but like Maud we lost the classification. So we are together try to do the same, go to the Olympics and do a nice result for Switzerland!

 

How do you feel about joining the Swiss Sailing Team ?
DF : I just started less than a month ago, but I like the style of the federation, how they work. The people who work at the federation have a lot of experience and they know what they want.
&nbsp

 

What are your impressions about Maud so far ?
DF : We started working together at the end of 2016, we went to Barcelona for a training and after we did the Palamos Christmas Race. And we have been in Murcia from 5th to 11th of January, training for the Miami Olympic Regatta. I think that she has a lot of talent, she is really young and she hasn't a "roof", she can improve a lot! We know in which direction we want to work together.
&nbsp

 

With is your main challenge with her ?
DF : Actually now we have to get used to each other, we just started and we have to know how I can help her, what she needs.

 

What is her biggest strength ?
DF : For sure she is really intuitive and she learns really fast from all my comments.

 

Your short and long term objectives with her ?
DF : First we have to adapt to each other and understand what we need, how to improve together… And of course, we want to do some nice results this year, and on the long term, go to the Olympics and win a medal!


World Sailing Youth Worlds – gute Ergebnisse für das Schweizer Team

Marco Versari, der Junior National Coach des Swiss Sailing Teams leitete die Delegation des jungen Schweizer Teams an die Jugendweltmeisterschaft nach Aukland in Neuseeland. Unterstützt durch Ezequiel Schargorodsky, betreute er dort insgesamt 6 Athleten, die mit guten Ergebnissen von dieser letzten Regatta des Jahres nach Hause zurückkehrten.

 

„Die ganze Mannschaft hat hart gearbeitet, um sich optimal auf dieses Event vorzubereiten“ so Marco Versari „Die 420er haben mit mir trainiert, die Radials mit Eze und die Nacra15 mit Laurent Voiron. In Aukland selbst waren alle Seglerinnen und Segler voll auf die Wettfahrten focussiert. Egal ob nach einem guten oder schlechten Lauf, haben sie sich sofort wieder konzentriert.“ „Wir hatten viele verschiedene Windbedingungen, in Richtung und Stärke, das war wirklich nicht einfach zu segeln. Aber unser Team hat alles gegeben, ich bin sehr stolz auf sie! Die Zusammenarbeit mir Eze und mir hat super funktioniert, wir haben uns sogar die Betreuung des Nacra 15 Teams geteilt, da Laurent nicht dabei sein konnte. Alles in allem hatten wir einen fantastischen Teamspirit, das zählt!“

 

Ergebnisse des Schweizer Teams :

420 : Maxime Bachelin & Arno de Planta
10/25 16 8 19 8 6 6 14 5 (26 BFD) Total nett:82

Nacra 15 : Max Wallenberget Guillaume Rol
7/20 (21 RET) 4 9 21 UFD 1 1 13 20 6 12 1 9 7 Total nett:104

Laser Radial W : Lucie Keller 
23/47 35 26 20 20 27 15 4 23 (41) Total nett:170

Laser Radial M : Gregoire Peverelli
19/57 16 17 31 28 2 24 15 (47) 31 Total nett:164

Fotos : https://www.swiss-sailing-team.ch/galerie/youth-worlds-2016/
Ergebnisse : http://www.isafyouthworlds.com/results/2016_auckland_newzealand.php
Mehr Informationen : http://www.isafyouthworlds.com/news/41437.php#.WFvfrHd7TBJ

Fotos © Pedro Martinez & Georgia Schofield

2016 Aon Youth Sailing World Championship 2016 Aon Youth Sailing World Championships 2016 Aon Youth Sailing World Championship


Weltcup Finale Mebourne – zwei Schweizer Boote im Einsatz

Das grosse Weltcup Finale 2016 startet in Kürze in Melbourne (4.-11.12.2016) Aus Schweizer Sicht sind haben sich nur Mateo Sanz Lanz (RS:X) und Kilian Wagen / Romuald Hausser (470M) auf den Weg nach Australien gemacht. Mateo Sanz Lanz hatte sich nach den Olympischen Spielen in Rio neu auf Palma de Mallorca niedergelassen, um sich optimal auf Tokyo 2020 vorbereiten zu können. Dies tut auch Kilian Wagen, der normalerweise mit Gregoire Siegwart segelt, dieses Mal aber Romuald Hausser an der Vorschot hat. Kilian profitiert so von Romuald`s enormer Erfahrung in der 470er Bootsklasse.

 

„Wir sind nur rund 15 Boote, da ist es schwer, ein konkretes Resultatziel ins Auge zu fassen“. sagte Kilian vor seinem Abflug „Wenn wir unter die besten 7 Boote kommen, wäre das ein Topergebnis, obwohl wir beide ja nicht so viel miteinander trainiert haben. Abgesehen von dem ist das eine perfekte Gelegenheit für mich, mit so einem Topsegler ins Boot steigen zu dürfen. Ich hoffe, dass wir uns schnell einspielen an Bord in den wenigen Tagen des gemeinsamen Trainings vor der Regatta. Auf alle Fälle freue ich mich, dass ich viel von Romuald lernen kann, dieses dann mit Gregoire teile und unser Projekt so nach vorne bringen!“

 

Auch Mateo Sanz Lanz hat weniger ein konkretes Ergebnis im Blick:“ Ich fahre nach Melbourne um Freude am Wettkampfsurfen zu haben, da es ja das letzte Event in diesem Jahr ist. Ich habe absolut keinen Druck von aussen, aber ich werde natürlich alles geben, um am Ende auf dem Podium stehen zu können!“

 

Mehr Information finden Sie unter: http://www.sailingworldcupmelbourne.com/


SUI Sailing Awards 2016 - Swiss Sailing Team erfolgreich !

Nathalie Brugger und Matías Bühler (Sailing Team of the Year), Nicolas Rolaz und Max Wallenberg (junior sailor of the year), wurden ham 19. November in Luzern im Rahmen der SUI Sailing Awards 2016 ausgezeichnet. Die Preise wurden von Swiss Sailing in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Skippers Segeln & Ozean verliehen.

 

Weitere Informationen : http://www.swiss-sailing.ch/fr/actuel/sui-sailing-awards-2016/les-vainqueurs/

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