Zu Abschluss noch ein Starkwind-Weltcup

Viel Wind und hohe Wellen, so sahen die Bedingungen aus am letzten grossen Event in Japan, dem Hempel World Cup in Enoshima. Diese Regatta war dann auch nach der 470er Weltmeisterschaft und dem Ready Steady Tokyo Testevent der krönende Abschluss einer langen und intensiven Delegation des Swiss Sailing Teams in der aktuellen Olympiavorbereitung.

Mit Ergebnissen nahe an der persönlichen Bestleistung, aber auch noch mit viel Verbesserungspotential haben die Schweizer Seglerinnen und Segler bewiesen, dass sie sich bei unterschiedlichsten Windbedingungen in die TOP 10 der Welt platzieren können. Sowie bei Leichtwind und Flachwasser, als auch in 20 Knoten Wind und 3 Metern Welle lieferte das Nationalteam und der B-Kader starke Wettfahrten ab. Im kommenden Wintertraining gilt es nun, die fehlende Konstanz aufzubauen, um bis Mai 2020 die noch nicht erreichten Nationen Quoten und die persönliche Bestätigungskriterien in insgesamt 5 Disziplinen zu sichern!
Grund genug zum Optimismus gaben zuletzt Linda Fahrni und Maja Siegenthaler, die sich mit einem sehr guten 5. Platz am Weltcup in Szene setzen konnten und sich wiederum für das SST Nationalteam qualifizierten. Das Duo des Thunersee Yacht Clubs lag im abschliessenden Medalrace lange Zeit auf Bronzekurs, musste sich jedoch nach einem hervorragenden Start einer starke Winddrehungauf der ersten Kreuz geschlagen geben und kamen über den 8. Platz nicht hinaus. "Wir sind sehr glücklich, unseren langen Aufenthalt in Japan mit einem positiven Gefühl zu beenden. Etwas enttäuscht vom Medalrace sind wir natürlich schon. Das ist sicherlich nicht zu unseren Vorstellungen gelaufen, aber wir sind mit dem Gesamtergebnis zufrieden. Vor allem unser Speed bei Starkwind hat sich sehr gut angefühlt! Wir freuen uns auf die Pause, bevor wir mit unserem Wintertraining beginnen."

Alle Ergebnisse unter: https://bit.ly/30CCn4M

Die Saison 2019 ist beendet, die Container sind gepackt und die Athleten auf dem Rückflug in die wohlverdiente Regeneratonsphase, um ihre Batterien für den Start ins Wintertraining aufzuladen.

Hier ein Überblick über die noch ausstehenden Qualifikationsevents

Mateo Sanz Lanz, RS:X (persönliche Qualifikation bereits erfüllt) :
Weltmeisterschaft RS:X Torbole (ITA, 12-22.2019): Nationen Quote, 8 Plätze für noch nicht qualifizierte Nationen
Weltcup Genoa (ITA, 19-26.4.2020) Nationen Quote, 1 Platz für noch nicht qualifizierte, europäische Nationen

Nils Theuninck, Finn :
Weltcup Genoa (ITA, 19-26.4.2020) Nationen Quote, 1 Platz für noch nicht qualifizierte, europäische Nationen, persönliche Qualifikation TOP 12 Ergebnis
Weltmeisterschaft Palma de Mallorca (ESP, Mai 2020), persönliche Qualifikation TOP 12

Fahrni/Siegenthaler, 470W :
Weltcup Genoa (ITA, 19-26.4.2020) Nationen Quote, 1 Platz für noch nicht qualifizierte, europäische Nationen, persönliche Qualifikation TOP 12 Ergebnis
Weltmeisterschaft, Palma de Mallorca (ESP, März 2020), persönliche Qualifikation TOP 12

Eliot Merceron, Laser :
Weltcup Genoa (ITA, 19-26.4.2020) Nationen Quote, 1 Platz für noch nicht qualifizierte, europäische Nationen, persönliche Qualifikation TOP 12 Ergebnis
Weltmeisterschaft Melbourne (AUS, Februar 2020), persönliche Qualifikation TOP 12

Wagen/Siegwart, 470:
Weltcup Genoa (ITA, 19-26.4.2020) Nationen Quote, 1 Platz für noch nicht qualifizierte, europäische Nationen, persönliche Qualifikation TOP 12 Ergebnis
Weltmeisterschaft, Palma de Mallorca (ESP, März 2020), persönliche Qualifikation TOP 12

Bereits gesicherte Nationenquoten:
Schneiter/Cujean, 49er:
Weltmeisterschaft Melbourne (AUS, Februar 2020), persönliche Qualifikation TOP 12
Weltcup Genoa (ITA, 19-26.4.2020), persönliche Qualifikation TOP 12
Maud Jayet, Laser Radial:
Weltmeisterschaft Melbourne (AUS, Februar 2020), persönliche Qualifikation TOP 12
Weltcup Genua (ITA, 19.-26.4.2020), persönliche Qualifikation TOP 12


Anja von Allmen: Junioren-Weltmeisterin im Laser 4.7!

WM Gold für Anja von Allmen! An der 4.7 Junioren WM in Kingston (CAN) hat sich die 16-jährige Spiezerin vorzeitig die Goldmedaille gesichert. Dieser Erfolg ist umso beeindruckender, wenn man berücksichtigt, dass die Gymnasiastin erst vor knapp einem Jahr vom Opti auf diese Bootsklasse gewechselt hat. Der Schweizerische Segelverband Swiss Sailing zeigt sich hocherfreut. «Eine eindrückliche Leistung von Anja, ganz herzliche Gratulation! Dieser Erfolg ist auch eine Bestätigung dafür, dass wir mit den Strukturen und Trainings, die wir im Nachwuchsbereich aufgebaut haben, auf dem richtigen Weg sind», so Martin Vogler, Präsident von Swiss Sailing.

Am Start waren insgesamt 185 Teilnehmende aus 35 Nationen - 64 Girls und 121 Boys. Die Schweiz war mit elf Booten am Start. Die guten Windverhältnisse ermöglichten gestern in Kingston gleich drei Wettfahrten, so dass am heutigen Schlusstag nur noch eine Wettfahrt gesegelt wurde. Dank einem Laufsieg sowie zwei zweiten Plätzen übernahm Anja von Allmen gestern mit 23 Punkten Vorsprung im Klassement die Führung und konnte heute nicht mehr eingeholt werden.

Anja konnte ihren Sieg erst gar nicht fassen: «Als ich gestern im elften und letzten Race die Ziellinie überquert habe und meinen Coach Damir Nakrst mit der Schweizerflagge gesehen habe, war ich zuerst schlicht sprachlos», so die frischgebackene Juniorenweltmeisterin. Auf die Frage nach ihrem Erfolgsrezept meint die Spiezerin, deren Streichresultat ein zwölfter (!) Rang war: «Mein Ziel war es, nie aufzugeben, immer vorne dabei zu sein und möglichst keinen schlechten Lauf vor dem letzten Tag zu zeigen.» Das ist Anja von Allmen perfekt gelungen.

Seit rund vier Jahren ist Anja von Allmen Mitglied im Talentpool des Swiss Sailing Teams. Ihre Segelkarriere hat sie 2011 im Yachtclub Spiez begonnen, bevor sie 2013 zum Regattaclub Oberhofen wechselte. Anja, die zudem Mitglied im Sportteam des Gstaad Yachtclub GYC sowie im DIRT Regattaclub Sisikon ist, kann schon auf zahlreiche Topresultate zurückblicken. Bis vor einem Jahr segelte die Gymnasiastin in der Optimisten-Klasse, in der sie vor rund einem Jahr im September 2018 an der Opti WM 2018 in Limassol WM-Dritte wurde. Ende 2018 wechselte Anja von Allmen vom Opti in die nächsthöhere Bootsklasse, den Laser 4.7. Die Umstellung hat die 16-Jährige offenbar problemlos gemeistert. Ihr Sieg an der 4.7 Schweizermeisterschaft im April 2019 in Neuenburg sowie insbesondere ihr vierter Platz an der 4.7 EM in Hyères im Mai 2019 sind Beweis dafür. Auch in den Europacup-Regatten klassierte sie sich regelmässig unter den Besten und führt bei den Frauen das entsprechende Gesamtklassement an.

© Swiss Sailing

Ergebnisse


Motivierende Ergebnisse am Ready Steady Tokyo Testevent

Vom 17. bis 22. August fand in Enoshima, Japan, der Ready Steady Tokyo Testevent statt. Die Generalprobe für die Spiele nächstes Jahr umfasste 363 Athleten in 10 Bootsklassen aus insgesamt 46 Ländern. Bei stark gemischten Wind- und Wetterbedingungen kämpften die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams nicht nur gegen die anderen Nationen, sondern auch gegen die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit. Mateo Sanz Lanz löste mit seinem 6. Platz das geforderte TOP 8 Ergebnis ein und kann bei erreichter Nationenquote offiziell Swiss Olympic zur Selektion vorgeschlagen werden.

Aufgrund vom extremer Hitze, Feuchtigkeit und sehr unterschiedlichen Segelbedingungen war der Ready Steady Tokyo Testevent in Enoshima sehr intensiv! Taifun Krosa sorgte für Starkwind und riesige Wellen, die bis in den ersten Wettkampftag hineinreichten und in der zweiten Hälfte der Regatta von Leichtwind- und Flachwasserbedingungen abgelöst wurden.

Das Schweizer Team zeigte, dass sie voll ins Spiel um TOP 10 Platzierungen eingreifen können: Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er, Société Nautique de Genève) verpassten das Medalrace der besten 10 Boote nur um einen Punkt, während Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470, Thunersee Yacht Club) abschliessend auf einem annehmbaren 10. Platz landeten. Die beste Leistung der Woche ging an Mateo Sanz Lanz. Der Windsurfer des Gstaad Yacht Clubs wurde Sechster und erreichte damit das Ziel TOP 8 und hat bei erreichter Nationenquote alle geforderten Kriterien erfüllt, um für die Spiele selektioniert zu werden.

Hervorzuheben ist die großartige Leistung beim Standard Laser von Eliot Merceron (Gstaad Yacht Club), der vor dem letzten Tag in die Gesamtwertung in die TOP 10 aufstieg.

Mit mehreren hervorragenden Einzelergebnissen über die gesamte Regatta hinweg zeigte die Schweizer Seglerinnen und Segler ein Jahr vor den Spielen erfreuliche Leistungen. Das gesamte Swiss Sailing Teams nutzten den Testevent auch, um die interen Abläufe in dieser komplexen Sportart zu checken, um für nächstes Jahr parat zu sein. Auch wenn an diesem Testevent von den Organisatoren vor Ort noch nicht alles perfekt lief, können gute und faire Wettfahrten erwartet werden.

Das Swiss Sailing Team bleibt noch eine weitere Woche vor Ort und nimmt vom 25. August bis zum 1. September am Weltcup in Enoshima teil.

Die Ergebnisse sind online verfügbar.

Mateo Sanz Lanz, RS:X: "Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Es war eine schwierige Woche und ich gab mein Bestes. Ich wollte eine TOP 5 für eine vorzeitige Selektion, aber mit dem 6. Platz kann ich gut leben. Ich freue mich jetzt sehr auf die RS:X Weltmeisterschaft am Gardasee, es ist für mich das letzte große Ereignis des Jahres!"

Linda Fahrni, 470: "Wir haben das Medalrace wegen eines Frühstarts versemmelt und konnten in der Wettfahrt nicht mehr aufholen. In der Gesamtwertung sind wir dementsprechend auf Rang 10 verblieben. Insgesamt haben wir eine viel bessere Leistung als an den Weltmeisterschaften abrufen können. Durch das, was wir an diesem Testevent gelernt haben, behalten wir ein positives Momentum. Wir wissen, dass wir es besser können und wir werden alles tun, um das am Weltcup nächste Woche zu zeigen!"

Lucien Cujean, 49er : "Es war eine harte Woche für uns, weil wir alles gegeben haben und unser Ziel trotzdem nicht erreichten. Es war ein anderer Wettkampf als wir es gewohnt sind, denn das Fleet war kleiner, aber vor allem war das Niveau sehr hoch. Wir freuen uns auf die Weltmeisterschaft und werden kämpfen wie die Löwen."

Fotos : © Sailing Energy

Endergebnis der Schweizer in Enoshima:
Mateo Sanz Lanz RS:X 6 (12, 12, 11, 2, 15, 1, 7, 2, 7, (20), 8)
Fahrni/Siegenthaler 470 10 (14, 17, (BFD), 1, 9, 18, 10, 3, 10, 6, 20)
Schneiter/Cujean 49er 11 (10, 8, 3, 18, 11, 15, 2, 9, (BFD),10, 11, 10)
Wagen/Siegwart 470 13 (13, 13, 10, (17), 8, 15,13, 15, 14, 7)
Eliot Merceron (Laser Standard) 15 ((30), 14, 14, 14, 18, 17, 8, 6, 11, 13, 16)
Nils Theuninck Finn 16 (15, 5, 4, 16 (20), 17, 7, 16, 16, 7)
Maud Jayet Laser Radial 17 ((BFD), BFD, 4, 8, 28, 11, 3, 31, 13, 22)


Mateo Sanz Lanz erfüllt erstes Olympiakriterium

Und wiederum haben die Schweizer Seglerinnen und Segler in Enoshima gezeigt, dass sie voll in den Kampf um den Einzug in die TOP 10 eingreifen können! Eliot Merceron segelte in der letzten Wettfahrt virtuell auf Platz 8, musste sich aber dann auf den technisch anspruchsvollen Vorwinden Altmeister Robert Scheid geschlagen geben. Er belegt Rang 15 im Endklassement. Die beste Leistung des Tages ging an Mateo Sanz Lanz. Der Windsurfer des Gstaad Yacht Clubs wurde insgesamt Sechster und erreichte damit seine persönliche Bestätigungsleistung im Selektionsprozess von Swiss Olympic.

Maud Jayet konnte die Bürde der beiden Frühstarts am ersten Tag nicht mehr ganz tilgen, segelte nicht ganz solide und beendete das Olympische Testevent auf Rang 17. Kilian und Gregoire (470) hatten eine gute Woche und lieferten sehr konstante Ergebnisse ab (Platz 13 und nur 8 Punkte Abstand zur Medalrace Qualifikation). Nils Theuninck kam über ein paar wenige TOP 8 Platzierungen nicht hinaus und belegt am Ende Platz 16. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler hingegen drehten gestern noch mal richtig auf und konnten sich punktgleich mit Slowenien für das Medal Race qualifizieren. Dieses findet am Donnerstag, 22. August, um 14:30 Uhr Ortszeit (7:30 Uhr Schweizer Zeit) statt. Die beiden Nationalteamseglerinnen können maximal noch auf Platz 8 kommen, was die persönliche Bestätigungsleistung bedeuten würde.

Mateo Sanz Lanz, RS:X: "Ich bin glücklich mit meiner Leistung hier, es war eine schwierige Woche und ich habe das Beste daraus gemacht. Ich hatte ein TOP 5 Resultat angestrebt, um die vorzeitige Selektion zu erfüllen, mit dem 6. Platz hab ich mir immerhin die persönliche Bestätigungsleistung gesichert. Jetzt freue ich mich sehr auf die RS:X Weltmeisterschaft am Gardasee, es ist für mich das letzte große Ereignis des Jahres und zugleich das wichtigste! Mein Ziel dort: die Nationenquote für die Schweiz zu erreichen! »

Mateo Sanz Lanz RS:X 6 (12, 12, 11, 2, 15, 1, 7, 2, 7, (20), 8)
Fahrni/Siegenthaler 470 10 (14, 17, (BFD), 1, 9, 18, 10, 3, 10, 6)
Schneiter/Cujean 49er 11 (10, 8, 3, 18, 11, 15, 2, 9, (BFD),10, 11, 10)
Wagen/Siegwart 470 13 (13, 13, 10, (17), 8, 15,13, 15, 14, 7)
Eliot Merceron (Laser Standard) 15 ((30), 14, 14, 14, 18, 17, 8, 6, 11, 13, 16)
Nils Theuninck Finn 16 (15, 5, 4, 16 (20), 17, 7, 16, 16, 7)
Maud Jayet Laser Radial 17 ((BFD), BFD, 4, 8, 28, 11, 3, 31, 13, 22)

Ergebnisse : https://bit.ly/33I55TC


Weitere Top Ergebnisse und Mateo Sanz Lanz im Medalrace

Die Hitze auf ihrem Höhepunkt und schwer vorhersehbare Windverhältnisse. Die Bedingungen in Enoshima präsentieren sich nahezu identisch in den letzten Tagen! Das Olympiarevier ist eine Herausforderung für Meteorologen, Athleten und Coaches gleichermassen. Heute war die thermische Seabreeze bis 12 Knoten stark, sodass alle für diesen Tag geplanten Rennen absolviert werden konnten.

Es war der letzte Tag der Qualifikation für die High Performance Bootklassen. Mateo Sanz Lanz qualifizierte sich mit dem siebten Gesamtrang am Ende dieses komplizierten Tages für das Medalrace. "Ich hab es irgendwie hinbekommen, zwei gute Ergebnisse ins Ziel zu bringen, ich bin glücklich! Vor allem bei den sehr unterschiedlichen Bedingungen und einem starken Meeresströmungen bis zu 20 Meter pro Minute. Die TOP 5 sind morgen durchaus erreichbar, und das ist mein Ziel diese Woche. Ich werde kämpfen! "Sébastien und Lucien zeigten zwar eine solide Leistung und beenden den Tag auf dem 11. Platz - das war jedoch nicht genug, um sich für das Medalrace zu qualifizieren und das nur um einen Punkt!

Eliot Merceron wuchs heute über sich hinaus: Mit seinem 6. und 11. Platz heute kletterte er auf einen herrausragenden Platz 10 in der Gesamtwertung. Gelingt ihm ein vergleichbarer Tag morgen, besteht die Chance sich für das Medal Race zu qualifizieren. "Wir mussten heute wirklich die Augen offen halten, auf einem so schwer zu analysierenden Venue wie hier", sagt der Segler des Gstaad Yacht Clubs. "Wir sind bisher auf alle möglichen Bedingungen gestoßen, sehr variabel und instabil, was die grossen Unterschiede in den Ergebnissen erklärt. Es hat bei mir gut funktioniert, ich bin glücklich! Ich werde morgen alles geben. Das Segeln auf der olympischen Racingareas ist eine großartige Gelegenheit, es ist das erste Mal, dass ich hier segelte. Das Niveau ist beim Standard-Laser wirklich hoch, besonders ein Jahr mit den Spielen. Es ist cool, dass ich das Level habe mit den besten zu kämpfen!"

Morgen ist der letzte Tag der Qualifikation für die 470, Laser, Radials und Finn, die teilweise noch Chance auf die Qualifikation für das Medalrace haben!

Ergebnisse

Mateo Sanz Lanz RS:X 7 (12, 12, 11, 2, 15, 1, 7, 2, 7, (20))
Eliot Merceron (Laser Standard) 10 ((30), 14, 14, 14, 18, 17, 8, 6, 11)
Schneiter/Cujean 49er 11 (10, 8, 3, 18, 11, 15, 2, 9, (BFD),10, 11, 10)
Maud Jayet Laser Radial 21 ((BFD), BFD, 4, 8, 28, 11, 3, 31)
Wagen/Siegwart 470 16 (13, 13, 10, (17), 8, 15,13, 15)
Fahrni/Siegenthaler 470 12 (14, 17, (BFD), 1, 9, 18, 10, 3)
Nils Theuninck Finn 15 (15, 5, 4, 16 (20), 17, 7, 16)


Zwei Wettfahrtsiege am Olympischen Testevent

Die Schweizer Seglerinnen und Segler fanden heute in Enoshima (JPN) endlich den langersehnten Schlüssel zum Erfolg. Zwei Wettfahrtsiege, zwei 2. Plätze sowie weitere TOP 10 Platzierungen ist eine gute Ausbeute an diesem dritten Tag des Olympic Testevents!

Nach dem Leichtwindtag gestern bot der heutige Montag gute Segelbedingungen. 6 bis 16 Knoten Offshore-Wind und deswegen sehr böhig und drehend. "Vor allem auf den beiden Racing Areas unter Land, "Enoshima" und "Kamakura", erklärt Mateo. "war der Wind noch variabler als sonst, es war wirklich schwierig, die Windfelder auf dem Wasser zu lesen und zu antizipieren. Es ist fast unmöglich, vor dem Rennen eine fixe Strategie festzulegen. Man muss sich kurz vor dem Start entscheiden und die Windverhältnisse so gut wie möglich beobachten! Enttäuscht bin ich von dem letzten Rennen heute, das ich hätte gewinnen sollen. Ich war in Führung, aber die linke Seite bekam deutlich mehr Wind als die rechte Seite auf der ich war."

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler erzielten ebenfalls einen Wettfahrtsieg: "Wir sind mehr Risiko eingegangen als gestern und es hat sich gelohnt", sagt das Duo vom Thunersee Yacht Club. "Wir hatten keinen guten Start, aber erwischten die Winddreher fast perfekt, so dass wir bis zum Ende um den Sieg in dieser Wettfahrt mitsegeln konnten. Ein Tag wie heute, so anstrengend er auch sein mag, motiviert uns für den Rest der Regatta! »

Je nach Bootsklasse konnten heute drei oder vier Rennen absolviert werden. Ein langer und wiederum heisser Tag, wie Eliot Merceron (Laser Standard) und der Teamarzt Per Mahler (La Tour) im Video erklären.

Mateo Sanz Lanz RS:X 8 (12, 12, 11, 2, (15), 1, 7)
Eliot Merceron (Laser Standard) 18 ((30), 14, 14, 14, 18, 17)
Schneiter/Cujean 49er 11 (10, 8, 3, 18, 11, 15, 2, 9, (BFD))
Maud Jayet Laser Radial 23 ((BFD), BFD, 4, 8, 28, 11)
Wagen/Siegwart 470 15 (13, 13, 10, (17), 8, 15)
Fahrni/Siegenthaler 470 14 (14, 17, (BFD), 1, 9, 18)
Nils Theuninck Finn 15 (15, 5, 4, 16 (20), 17)

Ergebnisse


Topleistung in Leichtwindbedingungen

Extreme Hitze und Leichtwind sorgten am zweiten Tag des Olympic Testevents für gnadenlose Bedingungen an Land, aber auch auf dem Wasser. Die Athleten des Swiss Sailing Teams kamen dank "Beat-the-Heat" Programm gut damit zurecht und konnten bei Windgeschwindigkeiten zwischen 7 und 10 Knoten zahlreiche TOP Ergebnisse einfahren. So musste sich Mateo Sanz Lanz als einer der Topfavoriten im Leichtwindbereich in der einzigen Wettfahrt des Tages bei den Windsurfern nur dem Chinesen geschlagen geben und wurde Zweiter. "Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden, aber enttäuscht, dass heute nur eine der drei geplanten Wettfahrten gesegelt werden konnte, obwohl guter Wind herrschte. Der Raceofficer entschied uns bereits um 16:00 Uhr in den Hafen zu schicken, obwohl man bis 17.30 Uhr hätte starten können, das ist zu schade!"

Immernoch haben die Veranstalter mit zahlreichen Herausforderungen wie den fahlenden Ergebnissen oder Tracking zu kämpfen. Maud Jayet konnte nach ihren beiden Frühstarts gestern heute eine saubere Wettfahrt abliefern und belegte Platz 4. "Ich bin echt happy mit dieser Platzierung und freue mich jetzt besonders auf die nächsten Races diese Woche. In solchen Leichtwindbedingungen bis ich sauschnell, aber ich habe auch zusammen mit meiner Trainerin Nathalie Brugger vor dem Rennen super analysiert! Nach einem durchschnittlichen Start, bei dem ich vorsichtig war, bin ich froh, dass ich soweit vorne reinsegeln konnte."

Auch Nils Theuninck belegte in der einzigen Tageswettfahrt der Finns den vierten Platz. Besonders ärgerlich heute, Linda Fahrni und Maja Siegenthaler segelten ebenfalls auf Platz 4, wurden allerdings wegen einem Frühstart disqualifiziert. Keine Bootsklasse hat heute alle geplanten Races abgeschlossen, weswegen am morgigen Montag zusätzliche Wettfahrten auf dem Programm stehen dürften.

SST Teamchef Tom Reulein hatte zudem noch die Ehre, Ralph Stöckli, Chef de Mission von Swiss Olympic in Enoshima zu empfangen. Ralph Stöckli in Begleitung von Susanne Böhlen begutachtete die technische Infrastruktur des Schweizer Teams und tauschte sich umfassend mit Athleten und dem Betreuerstab aus.

Eliot Merceron (Laser Standard) 16. ((30), 14, 14, 14, 14)
Schneiter/Cujean 49er 11. Platz (10, 8, 3, (18), 11)
Maud Jayet Laser Radial 31st (BFD, BFD, 4)
Wagen/Siegwart 470 17 (13, 13, 12)
Fahrni/Siegenthaler 470 (14, 17, (BFD))
Nils Theuninck Finn 5 (15, 5, 4)
Mateo Sanz Lanz 11 ((12), 12, 11, 2)

Ergebnisse 


Starkwind und Hitze am ersten Tag des Olympic Testevents

Tag 1 des Olympic Sailing Event Test glich für die Organisatoren an Land und auf dem Wasser eher einer Trainingseinheit als eine Regatta! Das Online-Noticeboard, der Ergebnisdienst und das Tracking sind nicht verfügbar, die Racekurse liegen schief und die Ziellinien sind zu lang. Nahezu unmöglich, diese wichtige Regatta in Enoshima aus der Entfernung zu verfolgen. Stark variable Windbedingungen machten es zudem dem ein oder anderen Schweizer Athleten schwer, sich gut in Szene zu setzen. Bei etwa 15-18 Knoten wurden dennoch alle geplanten Wettfahrten durchgeführt. Den besten Tag erwischten die 49er Segler Schneiter/Cujean, Sechster in der Gesamtwertung nach den drei Races (10, 8, 3). "Unser drittes Race war absolut top, das ist es, was wir aus diesem Tag mitnehmen. Wir haben sehr gute Starts gemacht und sind superhappy damit. Alles in allem ein gelungener Auftakt für uns." sagte das Duo von der Société Nautique de Genève.

Eine zusätzliche Herausforderung für das gesamte Team ist die Hitze. Trotz umfangreicher Planung und Umsetzung eines "Beat the heat"-Projektes mit Kühlbehandlungen vor und nach den Rennen, fällt es nicht leicht, bei 35 Grad Lufttemperatur und 80% Luftfeuchtigkeit volle Leistung zu bringen. Vor allem auf den Downwinden steigt die Körpertemperatur mancher Athleten über 38 Grad.


Swiss Sailing Team parat für die Olympische Generalprobe

Ziemlich genau ein Jahr vor den Olympischen Spielen findet vom 17. bis 22. August in Enoshima der Ready Steady Tokyo Testevent statt. Organisiert von World Sailing und Tokyo2020, welche gemeinsam für die Ausrichtung der Olympischen Segelwettbewerbe im nächsten Jahr verantwortlich zeichnen, bietet diese Regatta der gesamten Weltelite die Gelegenheit, sich im Olympischen Revier zu messen. Zudem können die Schweizer Seglerinnen und Segler auch noch die Swiss Olympic Selektionskriterien erfüllen. Ein Top 6-8 Resultat stellt eine sogenannte Bestätigungsleistung dar, wohingegen ein Ergebnis in den TOP 5 eine vorzeitige Selektion bedeutet. Dann allerdings fehlt in den Klassen 470er Herren / Damen, im Finn und im Laser Standard noch die sogenannte Nationen Quote, die am Weltcup in Genua im April 2020 erkämpft werden kann (Mateo Sanz Lanz hat noch die Chance, seine Nationen Quote an den RS:X-Weltmeisterschaften zu segeln). Nur im Laser Radial und im 49er ist die Schweiz bereits qualifiziert, dank der Leistung von Maud Jayet und dem Schneiter/Cujean-Duo im vergangenen Jahr bei der Weltmeisterschaft in Aarhus.

Neben der persönlichen Qualifikationen verfolgt das Swiss Sailing Teams am Testevent aber noch zahlreiche weitere Ziele: Interne Abläufe und die tägliche Routine an Land und auf dem Wasser, werden in diesem Jahr detailliert simuliert, um für das nächste Jahr so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Zudem soll soviel Erfahrungen und Daten im Olympiarevier wie möglich gesammelt werden.

Tom Reulein, Team Chef : "Wir wissen, dass diejenigen Seglerinnen und Segler, welche am Testevent gut abschneiden, auch an den Olympischen Spielen Topresultate bringen können, insofern ist das Testevent extrem spannend für uns! Jeder weiss, dass er oder sie jetzt persönliche Bestleistung abrufen muss, um hier in Tokyo in die TOP 5 zu segeln – das ist aber absolut möglich!"

So verfolgen Sie die Regatta
Hier finden sie die Startliste
Ergebnisse werden auf der offiziellen Eventwebsite veröffentlicht

Programm
15. & 16. August: Registration und Materialvermessung
17. – 22. August: Wettfahrten
Das Medal Race drs 49er und RS:X finden am 21.8.statt, die der Laser, Finns und 470er am 22.8.2019
Das Swiss Sailing Team nimmt im Anschluss noch am Segel-Weltcup im gleichen Revier teil (27.8. – 1.9.2019)

Swiss Sailing Team - Enoshima
Athleten
Maud Jayet, Laser Radial
Mateo Sanz Lanz, RS:X
Linda Fahrni & Maja Siegenthaler, 470W
Sébastien Schneiter & Lucien Cujean, 49er
Nils Theuninck, Finn
Kilian Wagen & Grégoire Siegwart, 470M
Eliot Merceron, Laser Standard

Trainer
Peter Krimbacher, RS:X
Alvaro Marinho, 470W
Jim Maloney, 49er

Sam Kivell, 470M
Daniel Mihelic, Laser Standard
Nathalie Brugger, Laser Radial

Support Team
Tom Reulein, Teamleader
Marco Brunner, Leiter Logistik & Support
Marco Versari, Technischer Leiter
Philippe Marchand, Physiotherapeut
Per Mahler, Arzt
Meeno Schrader, Meteorologe
Antonio Otero, Regelberater
Rodrigue Benoit, Chef
Sophia Urban, Kommunikation


Newsletter 3

Kurs Richtung Enoshima

Die wichtigste Veranstaltung des Jahres kann endlich beginnen! Der Olympische Test Event findet vom 17. bis 22. August in Enoshima,(Japan) statt, wo auch die Olympischen Segelwettbewerbe im nächsten Jahr ausgetragen werden. Das Ziel des Schweizer Teams ist klar: Es gilt, so viele persönliche Selektionskriterien wie möglich für die Spiele zu erfüllen. Ein Top 6-8 Resultat stellt eine sogenannte Bestätigungsleistung dar, wohingegen ein Ergebnis in den TOP 5 eine vorzeitige Selektion bedeutet. Dann allerdings fehlt in den Klassen 470er Herren / Damen, im Finn und im Laser Standard noch die sogenannte Nationen Quote, die am Weltcup in Genua im April 2020 erkämpft werden kann (Mateo Sanz Lanz hat noch die Chance, seine Nationen Quote an den RS:X-Weltmeisterschaften zu segeln). Nur im Laser Radial und im 49er ist die Schweiz bereits qualifiziert, dank der Leistung von Maud Jayet und dem Schneiter/Cujean-Duo im vergangenen Jahr bei der Weltmeisterschaft in Aarhus. Neben der persönlichen Qualifikationen verfolgt das Swiss Sailing Teams am Testevent aber noch zahlreiche weitere Ziele: Interne Abläufe und die tägliche Routine an Land und auf dem Wasser, werden in diesem Jahr detailliert simuliert, um für das nächste Jahr so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Zudem sollen soviel Erfahrungen und Daten im Olympiarevier wie möglich gesammelt werden.

Athleten :
Maud Jayet, Laser Radial
Mateo Sanz Lanz, RS:X
Linda Fahrni & Maja Siegenthaler, 470W
Sébastien Schneiter & Lucien Cujean, 49er
Nils Theuninck, Finn
Kilian Wagen & Grégoire Siegwart, 470M
Eliot Merceron, Laser Standard

Trainer :
Peter Krimbacher, RS:X
Alvaro Marinho, 470W
Jim Maloney, 49er
Sam Kivell, 470M
Daniel Mihelic, Laser Standard
Nathalie Brugger, Laser Radial

Support Team :
Tom Reulein, Teamleader
Marco Brunner, Leiter Logistik & Support
Marco Versari, Technischer Leiter
Philippe Marchand, Physiotherapeut
Per Mahler, Arzt
Meeno Schrader, Meteorologe
Antonio Otero, Regelberater
Rodrigue Benoit, Chef
Sophia Urban, Kommunikation

Verfolgen Sie das Ereignis live hier!

Beeindruckende Ergebnisse

Sowohl der Nachwuchs als auch die Elite haben in der bisherigen Saison 2019 mit ihren hervorragenden Ergebnissen begeistert. Beim Nachwuchs wurden bereits elf Plätze in den Top 10 erzielt und zwei Medaillen gewonnen (Rosine Baudet an der Laser Radial Junior Europameisterschaft und Nils Theuninck an der Finn U23 Weltmeisterschaft). Die Elite konnte neun Top-10-Ergebnisse und drei Weltcup-Medaillen (Maud Jayet (Laser Radial) und Wagen/Siegwart (470) in Genua, Schneiter/Cujean (49er) in Marseille) ersegeln.

Zuletzt war noch die Bronzemedaille von Nils Theuninck an der Finn Junioren (U23) Weltmeisterschaft, dem Finn Silver Cup, hervorzuheben: "Ich muss gestehen, dass ich nicht ganz zufrieden bin mit diesem dritten Platz, ich hätte es besser machen können. Ich bin in der Woche ziemlich gut gesegelt, habe aber mit meiner Frühstartdisqualifikation viele Punkte für einen Laufsieg verloren, was mich daran hinderte, für die oberste Stufe des Podiums zu kämpfen. Vollständiger Artikel.

Tolles Teamergebnis an den World Sailing Youth Worlds, dem diesjährigen Topereignis im Nachwuchsbereich des Swiss Sailing Teams.. Detaillierte Zusammenfassung hier.

Spitzenleistung

Der Bronzemedaillengewinner des Weltcups von Marseille, Sébastien Schneiter, ist der Steuermann des 49er-Skiffs. Wenige Tage vor dem Hauptereignis des Jahres, sprechen wir mit ihm darüber, wie man es schafft, seine beste Leistung im entscheidenden Moment abzuliefern.

Wie bereitet man seine Form im Alltag optimal vor, um am besagten Tag seine beste Leistung abrufen zu können?
Das ist die Frage, die wir uns jeden Tag stellen! Wir lernen jedes Mal ein wenig mehr dazu, man hört nie auf dazuzulernen im Sport, besonders im Segeln, das so viele verschiedene Qualitäten erfordert. Die Vorbereitung kann von Athlet zu Athlet sehr unterschiedlich sein, es kommt auf die Persönlichkeiten und Bedürfnisse jedes Einzelnen drauf an. Deshalb versuche ich, die Vorbereitung zu finden, die für mich oder unser Team am besten funktioniert, und nicht einfach etwas zu kopieren, was bei einem anderen klappt. Wir legen immer zwischen jedem Trainingsblock und einer Regatta eine Pause von ein paar Tagen ein. Das ermöglicht uns, während des Trainings hart zu pushen! Die Ruhezeit erlaubt es uns dann, all dies aufzunehmen, bevor wir frisch und angriffsbereit für den Höhepunkt zurückkehren.

Wie motiviert man sich nach einem Misserfolg?
Ich erinnere mich dann gerne an meine Ziele, gehe einen Schritt zurück und fokussiere mich darauf, wohin ich gehen und wofür ich kämpfen will. Normalerweise motiviert es mich, so schnell wie möglich wieder an die Arbeit zu gehen, ohne unnötig Zeit zu verschwenden.

Woran denkst du ein paar Stunden vor Beginn der Regatta?
Ich könnte 24 Stunden lang an die Regatta denken, aber wenn ich an Land bin, versuche ich, diese Gedanken auf spezifischere Tageszeiten zu beschränken (wie bei einem Briefing), sonst werde ich nämlich verrückt und unbewusst mental müde, bevor ich überhaupt erst auf dem Wasser bin. Also versuche ich, an etwas Anderes zu denken, auf "Abschalt-/Relax-Modus" zu schalten, damit ich mich dann auch konzentrieren kann, wenn es wirklich darauf ankommt. Das ist aber nicht immer so einfach!

Und ein paar Minuten vor dem Lauf?
Da sind wir normalerweise voll bei der Sache! Ich denke an den kommenden Lauf, versuche normalerweise, einen strategisch-taktischen Plan zu finden, indem ich die Racing Area mit Lucien beobachte und mich wirklich auf die verschiedenen Phasen der Wettfahrt konzentriere, ohne an das Ergebnis zu denken.

www.teamtiltsailing.ch

Die mentale Stärke im Mittelpunkt der Vorbereitung

Wenn es in der Schweiz einen Spezialisten für die mentale Vorbereitung von Spitzensportlern gibt, dann ist er es. Jörg Wetzel hat die besten Schweizer AthletInnen auf höchstem Niveau begleitet und ist seit letztem Jahr Teil des Swiss Sailing Teams. Wenige Monate vor den Olympischen Spielen wird die mentale Stärke der SeglerInnen zu einem der Hauptthemen der Diskussion und Vorbereitung, um Spitzenleistungen zu erwarten. "Wir wissen, dass man, um die beste Leistung auf dem Wasser zu erbringen, mental stark sein muss. Wir haben diese Arbeit im vergangenen Jahr in Andermatt begonnen und haben ein langfristiges Arbeitsziel. Es ist eine Herausforderung, mit diesem ambitionierten jungen Team zusammenzuarbeiten, das aus vielen verschiedenen Charakteren besteht! »

Er erklärt uns in einem Video seine Arbeit mit SST.

Die Zukunft im Olympischen Segelsport

SST Teamchef Tom Reulein gibt einen Ausblick aus Schweizer Sicht.

Die 10 Olympischen Segeldisziplinen in Paris/Marseille 2024 werden sich deutlich von denen in Tokio 2020 unterscheiden – das hat der Weltverband World Sailing in Abstimmung mit dem IOC entschieden. Der Finn ist raus, der 470er wird Mixed gesegelt. Neu aufgenommen in das Olympische Programm ist nun ein Mixed Kitesurf Event sowie ein 3-4 Tage andauerndes Offshore Race, ebenfalls Mixed. Ob das Windsurfen am Ende noch zum einem Foiling Event wird ist noch offen.
«Natürlich tun uns diese Entscheidungen schon ein bisschen weh, weil wir ja gerade im 470er und Finn leistungsstarke und noch junge AthletInnen im Team haben, die eine zweite oder sogar dritte Olympiakampagne fahren könnten.» so SST Teamchef Tom Reulein «Zudem fehlt dann eine Bootsklasse für schweren Herren. Aber neue Disziplinen bieten immer auch Chancen und die Schweiz verfügt ja über starke Seglerinnen und Segler im Offshore Racing. Zudem zeigt sich im Kitesurfen schon die ein oder andere Option. Unser Focus liegt jetzt voll auf Tokio 2020, aber vor den Spielen ist nach den Spielen, schon im September sollte es ja nahtlos weitergehen.»

Ein langfristiger Leistungsaufbau ist im Olympischen Segelsport eine unabdingbare Voraussetzung und dementsprechend umfassend und systematisch wird auch die Nachwuchsförderung im Swiss Sailing Team betrieben. «Wir haben in den vergangenen Jahren deutlich in Quantität und Qualität der Nachwuchsprogramme investiert und das zahlt sich jetzt aus. Das Ergebnis der World Sailing Jugend-WM in Polen hat gezeigt, dass wir beinah in allen Disziplinen in die TOP 10 segeln können» erklärt Tom Reulein weiter. «Um für Paris 2024 und Los Angeles 2028 einen noch besseren Output für die Olympischen Disziplinen hinzubekommen, müssen wir die ein oder andere Anpassung in der Nachwuchsförderung vornehmen. Vor allem der Übergangsbereich vom Youth Team zum C-Kader muss weiter gestärkt werden. Im Moment evaluieren wir zudem, den 29er in unsere Förderung aufzunehmen, um den momentanen Trend in vielen Schweizer Clubs zu nutzen und die Talentebasis zu verbreitern. Damit würden wir die beiden Skiff Disziplinen 49er und 49er FX noch besser füttern können».

Anlässlich der Olympischen Spiele in Paris 2024 werden die Segelwettbewerbe in der Bucht von Marseille ausgetragen. «Das ist natürlich perfekt und verschafft uns einen echten Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Nationen, die weit anreisen müssen. Solchen Rahmenbedingungen lassen eine bestmögliche Olympiavorbereitung zu!»

Regattakalender

  • Ready Steady Tokyo - sailing, Enoshima (JPN) : 17.-22.8
  • Coupe du Monde, Enoshima (JPN) : 6.-16.9
  • RS:X Weltmeisterschaft, Torbole (ITA) : 12.-22.9
  • 49er Weltmeisterschaft, Auckland (NZL) : 29.11-8.12
  • Finn Weltmeisterschaft, Melbourne (AUS) : 13.-21.12

SST 470er Teams verpassen Nationen Quote knapp

Die beiden Schweizer Teams, die an den 470 Weltmeisterschaften in Enoshima (JPN) teilnahmen, haben ihr Ziel knapp verpasst. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler bei den Damen und Kilian Wagen / Gregoire Siegwart bei den Herren konnten den so heiss ersehnten Nationenstartplatz für die Schweiz noch nicht sichern. Insgesamt wurden sechs Plätze für Frauen und vier Plätze für die Herren vergeben.

Linda und Maja erwischten einen grandiosen Auftakt in die Woche und rangierten nach dem ersten Regattatag auf einem hervorragenden 3. Platz. Über die gesamte Woche gelang es ihnen jedoch nicht, diese Rangierung zu halten und wurden, trotz ansehnlicher Starkwindleistung am letzten Tag noch auf Platz 18 zurückgeworfen. Am Ende fehlten ihnen gerade mal 3 Punkte auf den Nationenstartplatz. Ebenso Kilian und Greg, sie belegten den 20. Platz. Beide Teams müssen sich nun auf den Weltcup in Genua im Frühjahr 2020 konzentrieren, bei dem die letzten Olympiastartplätze vergeben werden.

Linda Fahrni: "Wir sind wirklich enttäuscht, wir verpassen die nationale Quote für nur 3 Punkte. Wir haben die Quali nicht im letzten Rennen verloren, sondern über die gesamte Meisterschaft. Heute bei Starkwind war unsere Leistung ziemlich gut, wir freuen uns nun auf die nächsten Gelegenheit, eine deutlich bessere Leistung zeigen zu können! »

Maja Siegenthaler: "Es war unglaublich, die WM so zu beginnen, das zeigt, was wir können. Aber es geht nicht darum, wie wir starten, sondern wo wir am Ende einer regatta stehen. Wir hatten einen guten letzten Tag bei starkem Wind, aber das war nicht genug für den Nationenstartplatz. Wir nehmen aber viele positive Erfahrungen und Erkenntnisse für die Zukunft mit! »

Kilian Wagen und Grégoire Siegwart: "Wir haben alles von Anfang bis Ende gegeben, ohne jemals aufzugeben. Leider ist es uns nicht gelungen, gut genug zu sein, um ein Ticket für Tokio2020 nach Hause zurückzubringen; und wir waren enttäuscht, besonders nach der großartigen Saison, die wir bisher hatten. Aber das ist das Spiel und unsere Gegner waren besser. Wir beenden diese WM auf dem 20. Platz, aber wir werden das alles ruhig analysieren, um das Beste aus ihr herauszuholen und stärker denn je zurückzukehren, um im nächsten Jahr den letzten Olympiastartplatz zu bekommen! »


Gutes Ergebnis bei der Jugend-Weltmeisterschaft

Die World Sailing Jugend-Weltmeisterschaften in Gdynia (Polen) sind mit soliden Ergebnissen vor allem für die Damen des Swiss Sailing Teams zu Ende gegangen.
Rosine Baudet belegte in der Gesamtwertung der Laser Radial Klasse den 6. Platz. Ein brillantes Ergebnis ebenso wie Natascha Rast / Samira Rast, die in der stark besetzten 420er Klasse auf Anhieb auf den 7. Platz segelten, und das sogar mit einem Laufsieg.
Achille Casco / Elliot Schick lagen mit vielen einstelligen Platzierungen die ganze Woche auf Medaillenkurs, mussten sich am Schluss jedoch mit dem 11. Rang zufrieden geben.
Im Nacra 15 mussten Arnaud Grange / Marie van der Klink im vorletzten Rennen eine Disqualifikation hinnehmen und belegten Platz 10.
Gauthier Verhulst wurde 30. in der Laser Radial. 
Marco Versari, SST Head of Youth Development zeigte sich halbwegs zufrieden mit dem Teamergebnis: "Die Schweiz belegte bei der Trophée des Nations den 13. Platz, das ist das beste Ergebnis seit 2010. Das Team hat ein sehr vielversprechendes Potenzial gezeigt und kann sich mit Optimismus auf die zukünftigen Regatten konzentrieren.»

Nils Theuninck gewinnt Bronze bei der U23-Weltmeisterschaft

Vom 14. bis 20. Juli veranstaltete der Circolo della Vela di Roma den traditionsreichen Finn Silvercup in Anzio, Italien. Die Teilnahme an dieser offiziellen U23-Weltmeisterschaft war für unseren Nationalteamsegler Nils Theuninck ein voller Erfolg – er gewinnt nach Oskari Muhonen und Joan Cardona die Bronze Medaille!
Bereits nach dem ersten Regattatag konnte sich Nils dank dreier guter Wettfahrten (3., 2. Und 4. Platz) an die Spitze des stark besetzten Fleets setzen und verblieb die ganze Woche über in den Top 3 der Rangliste. Diese starke Leistung verheisst für die nun anstehenden Regatta viel Gutes! Neben dem Olympic Test-Event in Enoshima und der Weltmeisterschaft einige Wochen später, konzentriert sich Nils Theuninck vor allem auf den Weltcup 2020 in Genua. Das ist dann die letzte Chance, die Nationenquote für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 zu erreichen.

Silber Cup Ergebnisse: 2019.finnsilvercup.org


Bronzemedaille für Rosine Baudet bei den Junioren-Europameisterschaften

Rosine Baudet, Mitglied der Société Nautique de Genève, gewinnt die Bronzemedaille an den Laser Radial Junioren Europameisterschaft in Kalamati, Griechenland!

In den insgesamt zehn Wettfahrten bei schwierigen weil ziemlich wechselhaften Windbedingungen die ganze Woche über zeigte die 16jährige Seglerin des SST Youth Teams eine stabile taktische Topleistung und musste sich nur der Spanierin Moncada sowie der Belgierin Verstraelen geschlagen geben..

Ergebnisse

Vollständige Zusammenfassung

Starke Leistungen an den 470er Jugend Weltmeisterschaften in Portoroz (SLO) lieferten auch Yves Mermod / Cyril Schüpbach; sie belegten den 8. Platz (Valenti/Schüpbach 25. Platz, Seger/Zeltner 31. Platz)

Max Häenssler / Joschua Richner beendeten ihre erste gemeinsam Jugend Weltmeisterschaft in Risor (NOR) auf einem sehr guten 13. Platz, Maxime Bachelin / Arno de Plante werden 21. Boot.


World Sailing Youth World Championship 2019: Das Schweizer Team ist selektioniert!

Die für die Jugendweltmeisterschaft 2019 selektionierten Schweizer Seglerinnen und Segler sind bekannt: In fünf Bootsklassen werden insgesamt acht SST Nachwuchsathleten die Schweiz an den «Youth Worlds» vertreten.

420 Jungs: Achille Casco & Elliot Schick (DRCS)
420 Mädchen: Samira & Natascha Rast (DRCS)
Laser Radial Jungen: Gauthier Verhulst (CNP)
Laser Radial Mädchen: Rosine Baudet (SNG)
Nacra 15: Arnaud Grange & Marie van der Klink (SNG/CNM)

"Wir haben dieses Jahr ein sehr vielseitiges Team am Start", sagt Marco Versari, Head of Youth Development des Swiss Sailing Teams. "Sie haben alle ihre Stärken bei verschiedenen Windbedingungen. Marie und Arnaud, sowie Elliot und Achille nehmen bereits zum zweiten Mal an dieser Regatta teil, sodass wir mit Top-Ergebnissen rechnen können! Für die anderen vier, Gauthier, Rosine und die beiden Rast Schwestern Samira und Natascha ist es dagegen ihre erste Teilnahme. Aber alle Teams zeigten bei den Qualifikationsregatten in dieser Saison vielversprechende Leistungen. Die Coaches sind die gleichen wie im Vorjahr und deswegen ein eingespieltes Team: Laurent Voiron (Nacra 15), Flor Cerutti (Laser Radial) und Joaquim Malhao (420). Sie arbeiten mit den Seglerinnen und Seglern schon länger zusammen und kennen sich auch untereinander. Zudem sind sie mit den Besonderheiten dieser Veranstaltung bestens vertraut.»

Die World Sailing Youth World Championships finden vom 13. bis 20. Juli 2019 in Gdynia, Polen statt. Wie bei den Olympischen Spielen ist nur ein Boot pro Disziplin startberechtigt. Diese prestigeträchtige Jugendweltmeisterschaft wird seit 1971 jedes Jahr ausgetragen.


Bronzemedaille für Sébastien Schneiter und Lucien Cujean am Weltcupfinale in Marseille

Die letzte Etappe des Segel-Weltcups fand diese Woche in überwiegenden Starkwindbedingungen in Marseille statt. Der Austragungsort der Segelwettbewerbe der Olympischen Spiele 2024 scheint Sébastien Schneiter und Lucien Cujean, den beiden Nationalteamseglern der Société Nautique de Genève, gut zu liegen. Im kleinen aber hochklassigen Fleet setzen zeigten sie eine konstante Leistung, insbesondere an den Tagen mit viel Wind.

Als drittplatziertes Boot gingen sie ins abschliessende Medal Race und konnten diesen Rang erfolgreich verteidigen. Sie gewinnen damit ihre erste Weltcup-Medaille überhaupt. Nach den beiden Bronzemedaillen von Maud Jayet, und Kilian Wagen / Gregoire Siegwart im April am Weltcup in Genua ist dies die dritte Medaille für das Swiss Sailing Team - ein gutes Zeichen ein Jahr vor Tokio.

Sébastien Schneiter: "Unsere Strategie für dieses Medaillenrennen war es, voll anzugreifen und das Rennen zu gewinnen. Die Punkte mit unseren Verfolgern waren wirklich knapp, wir mussten vor ihnen bleiben, um unsere Medaille zu holen. Wir haben das Medaillenrennen nicht gewonnen, aber wir haben unser Ziel erreicht, indem wir unsere Verfolger hinter uns lassen konnten! Die ganze Woche war sehr windig, solche Bedingungen gefallen uns sehr gut."

Lucien Cujean: "Es ist toll, hier eine Medaille zu gewinnen. Zumal es unser erstes Podium im Segel-Weltcup überhaupt ist! Das tut uns sehr gut nur ein Jahr vor den Olympischen Spielen."

Zwei weitere Schweizer Boote sind für das morgige Medalrace qualifiziert: Linda Fahrni / Maja Siegenthaler im 470W (8. Platz, TYC) und Nils Theuninck im Finn (8. Platz, GYC & CNP). Mateo Sanz Lanz (GYC) wurde 15., das Duo Wagen/Siegwart (CNM/CNP) 13.

Die Weltmeisterschaften in der 470er und Laser Klasse, beides Olympiaqualifikationen, finden im Juli statt. Danach trifft sich die Weltelite im August im japanischen Enoshima (Tokio) zur Generalprobe für die Olympischen Spiele in 2020.

Schweizer Ergebnisse bei der Hempel World Cup Serie Marseille:
49er Schneiter/Cujean 3. Platz
RS:X Mateo Sanz Lanz 15.
470M Wagen/Siegwart 13.
470W Fahrni/Siegenthaler 8. Platz (Medalrace geplant für Sonntag, den 9. Juni)
Finn Nils Theuninck 8. (Medalrace geplant für Sonntag, den 9. Juni)

Ergebnisse

 


Auf dem Sprung in die Medaillenränge!

Was für eine Woche in Marseille! Richtig Wind, Sonne und überwiegend gute Ergebnisse für die fünf Schweizer Boote am Weltcup Finale des Olympischen Segelweltcups. Am heutigen 4. Wettfahrttag waren alle Klassen bereits um 13:00 Uhr wieder zurück im Hafen, nachdem der Wind auf 25-30 Knoten auffrischte. Sébastien und Lucien (49er) zeigten mit einer äusserst soliden Serie (3 – 5- -3) die beste Leistung des Tages und kletterten von Platz 7 auf Platz 3 in der Ergebnisliste und damit ins «Rote Trikot»! "Wir sind sehr happy mit dem Tag, auch wenn wir einige Materialprobleme hatten. Vor allem sind wir nicht oft gekentert! Wir kommen mit diesen diesen Bedingungen gut zurecht., das motiviert uns", sagt Sébastien Schneiter.

Keine Chance dagegen hatte Mateo Sanz Lanz (RS:X), der aufgrund des Starkwinds in den letzten Tagen nichts ausrichten konnte und auf Platz 15. zurückfiel. Er ist damit nicht für das Medalrace morgen qualifiziert.

Die 470er und die Finns haben am morgigen Samstag noch weitere Wettfahrten und können sich noch für deren Medalraces am Sonntag qualifizieren. Nils Theuninck belegt den 7. Gesamtrang, Linda Fahrni und Maja Siegenthaler sind 13., Kilian Wagen und Gregoire Siegwart liegen nach einem Frühstart im ersten Rennen heute auf Platz 11.

Ergebnisse

Für morgen sind etwas leichtere Windbedingungen vorhergesagt.

Medal Race LIVE


Gelungener Auftakt am Weltcup Finale in Marseille!

Die letzte Etappe des Segel Weltcups, das traditionelle Finale in Marseille, hat heute bei guten Windbedingungen in der Rade du Sud begonnen. Den fünf Schweizer Teams ist ausnahmslos ein guter Start mit Top Wettfahrtergebnissen gelungen – und das auf dem Revier, wo in 2024 die Olympischen Segelwettfahrten stattfinden werden.

Neben einem 2. Laufrang der 470er Damen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler, zeigten vor allem Mateo Sanz Lanz und Nils Theuninck stabile TOP 6 Resultate und liegen nach dem ersten Tag jeweils auf dem 4. Platz.

Ergebnisse

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Zweimal Bronze am Weltcup in Genua

Kilian Wagen / Grégoire Siegwart (470M) sowie Maud Jayet (Radial) haben am Weltcup in Genua (ITA) Ende April jeweils die Bronze Medaille gewonnen. Die 23jährige Laserseglerin der Société Nautique de Genève konnte damit wiederum ihre bestechende Form bestätigen, seitdem sie an der Weltmeisterschaft in Aarhus (DEN) die Schweiz für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 qualifiziert hatte.

Das Duo Wagen/Siegwart (Club Nautique Morgien/Club Nautique de Pully) sorgte für eine richtige Überraschung, indem sie ihre rotes Trikot als Drittplatzierte im hochklassigen 470er Herrenfleet im abschliessenden Medal Race verteidigten. Zum ersten Mal überhaupt standen damit die beiden SST B-Kadersegler bei einer Weltcupregatta auf dem Podium. «Wir waren ja schon happy, uns zum ersten Mal überhaupt für ein Medal Race qualifiziert zu haben» erzählt Kilian Wagen. «Eine Medaille zu gewinnen hatten wir gar nicht auf der Rechnung, aber wir haben die Gelegenheit genutzt!» ergänzt Vorschoter Gregoire Siegwart. Diese zwei Bronze Medaillen der noch jungen Mitglieder im Swiss Sailing Team ist der Lohn für die harte Arbeit, der Athleten, Coaches und des gesamten Teams.

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Ein starkes Supportteam

Das Betreuerteam rund um die Seglerinnen und Segler in der SST Nationalteam und dem B-Kader wird jedes Jahr stärker. Professionneller in den Abläufen und mit mehr Tage am Athlet begleitet ein umfangreiches Supportteam die SST Mitglieder bei ihren Olympiavorbereitungen in Richtung Tokyo 2020. Neben den Worldclass Coaches (auf dem Foto: Daniel Mihelic, Alvaro Marinho, Peter Krimbacher, Jim Maloney, Nathalie Brugger, Sam Kivell) tragen auch Teamchef Tom Reulein, Office Manager Marco Brunner und Datenanalyst Marco Versari massgeblich zum Teamerfolg bei. Weitere wichtige Unterstützung liefern Teamarzt Per Bo Mahler, Physiotherapist Philippe Marchand, Rules Advisor Antonio Otero, Sportpsychologe Jörg Wetzel sowie unsere Medienverantwortliche Sophia Urban.

Neu an Bord des Swiss Sailing Team ist Headcoach Youth & Talentpool Thomas Piesker, welcher Marco Versari unter die Arme greift, damit dieser mehr Zeit für die Datenanalyse und HiTech Projekte im Elitebereich einsetzen kann. «Ich bin sozusagen die Verbindung zwischen Wissenschaft, Technik und deren praktische Anwendung für den Sport» erklärt er. Im mittlerweile zehnten Dienstjahr für das Swiss Sailing Team kümmert sich Office Manager Marco Brunner aber nicht nur um die administrative Angelegenheiten, dem Accounting und dem Teamsupport, sondern auch um die Containerlogistik, die Einsätze der Trainerboote und dem technischen Equipment. «Natürlich mache ich alles für den Teamerfolg und das mit absoluter Passion! Ich habe so viele verschiedene Aufgaben, dass mir definitiv nicht langweilig wird!»

Olympia Know-How wird weitergegeben

Seit Jahresanfang sind zwei hochverdiente Schweizer Olympiasegler ins Team zurückgekehrt, um ihre wertvollen Erfahrungen an die nachfolgende Generation weiterzugeben – Nathalie Brugger, Gewinnerin zweier Olympischer Diplome (2008, 2016) unterstützt die erst 23jährige Nationalteamseglerin Maud Jayet im Training und im Coaching bei Höhepunktwettkämpfen. Mit seinen zwei Olympiateilnahmen hält auch Romuald Hausser einen enormen Erfahrungsschatz für Kilian Wagen und Gregoire Siegwart bereit. SST hat beide anlässlich der Palma Regatta interviewt.

Auch der Nachwuchs trumpft auf

Wissensvermittlung im Segelsport findet nicht nur bei der Arbeit von Trainern mit ihren Athleten statt. Auch lernt der Nachwuchs viel von den Spitzenseglern des Swiss Sailing Teams, wenn diese an den gleichen Regatten teilnehmen. So geschehen an der traditionellen Trofeo Princesa Sofia Regatta in Palma de Mallorca, wo das SST Youthteam im Laser, 49er und im 470er die Gelegenheit nutzten, um von den Erfahrungen der «Alten» zu profitieren und einige gute Ratschläge umzusetzen. Der Schweizer Segelnachwuchs in den Olympischen Bootsklassen ist sehr ambitioniert und konnte in den vergangenen Jahren immer wieder mit sehr guten Ergebnisse aufwarten.

Talent Scout Camp – das Selektionsevent im Nachwuchs

Das nächste SST Talent Scout Camp findet vom 3. Bis 6. Oktober im BASPO Wassersportzentrum in Ipsach / Magglingen statt. Dort werden die Segelstars von morgen gesichtet und für den SST Talentpool und das Youth Team selektioniert. In diesen vier intensiven Tage wird neben der Selektion bereits auch an der weiteren Ausbildung der besten Schweizer Segeltalenten gearbeitet – ganz gemäss dem neuen Nachwuchsförderkonzept von Swiss Sailing. Die Selektionskriterien sind unter folgendem Link aufgeschaltet.

© Jürg von Allmen

« Behind the scene » - das Swiss Sailing Team

Seit Jahresbeginn werden unsere Olympiakandidaten immer wieder von der Kamera begleiten und gewähren interessante Einblicke ins Teamleben! (© Sophia Urban / MaxComm)

Regattakalender

3-10.6 : World Cup Finals, Marseille (FRA)
3-7.6 : 470M/W Youth Worlds, PortoRoz (SLO)
22-29.6 : Europeans Optimist, Crozon (FRA)
29.6-6.7 : Youth Europeans Radial, Athens (GRE)

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Europameisterschaften im Finn und 49er – nah an Spitzenleistung

Zwei Europameisterschaften fanden letzte Woche mit Schweizer Beteiligung statt. Die Finn Klasse segelte vor Athen (GRE), während die 49ers in das Olympiarevier von London 2012, Weymouth (GBR) zurückkehrten.

Allen voran schrammte der erst 22jährige Finnsegler Nils Theuninck (GYC, CNP) nur knapp an der Nationen Quote und damit der Olympiaqualifikation für die Schweiz vorbei. So lag er unter anderem nach einem Laufsieg auf einem hervorragendem 11. Platz und belegte Rang 3 in der Nationenwertung. Weil insgesamt 4 Startplätze für die Olympischen Spiele an diesem Event verteilt wurden, wäre Nils bereits qualifiziert gewesen. Im letzten Race vollzog er allerdings einen Strafkringel (720° Drehung) deutlich zu spät, sodass er nachträglich von der Jury disqualifiziert wurde – eine schwer zu akzeptierende Entscheidung für den SST Nationalteamsegler. «Dieser Juryentscheid war echt hart, fast schon wie ein schlechter Traum! Ich habe damit sowohl die Olympiaqualifikation und als auch noch den U23 EM-Titel wegen 45 Sekunden zu langem Nachdenkens verloren. Das ist jetzt erstmal extrem enttäuschend, aber ich werde mich schon wieder aufrappeln und zurückkommen und zwar noch deutlich stärker, um endlich mein Olympiaticket zu lösen!»

Ergebnisse

Im 49er lieferten Sébastien Schneiter und Lucien Cujean eine solide Leistung über die 20 Wettfahrten dauernde EM ab und verpassten nur denkbar knapp - nämlich um 2 Punkte – den Einzug ins Medal Race. Auch in der letzten Wettfahrt gelang es den beiden Genfer Profiseglern (SNG) nicht, das zehntplatzierte Boot zu überholen und verblieben deswegen auf Rang 11. In der nationenbereinigten Wertung (nur europäische Teams) schlossen Schneiter/Cujean auf Rang 8 ab und qualifizierten sich fix für das SST Nationalteam im kommenden Jahr. Die Nachwuchsteams Bachelin / De Planta (CVV) und Häenssler / Richner (Amicale de voile Portalban/GYC) belegten Platz 64 bzw. Platz 65

Ergebnisse

SST Teamchef Tom Reulein : « Natürlich hätten wir uns sehr über eine gesicherte Nationen Quote im Finn gefreut, gerade für Nils, der diese absolut verdient gehabt hätte! Aber es hat wohl noch nicht sollen sein, weswegen wir jetzt schnell wieder den Blick nach vorne richten und weiter an der Olympiaqualifikation arbeiten. Es bleibt ja noch eine Chance am Weltcup in Genua nächstes Jahr. Was die 49er angeht, ist das Ergebnis eine echte Bestätigung, dass die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Jim Maloney gut funktioniert und man weitere Leistungssteigerungen in Zukunft erwarten kann.»

Heute beginnen die Wettfahrten beginnen die Europameisterschaften der Laser Standards und Radial in Porto (POR). Verfolgen Sie die Regatta unter : https://2019-senior.laser-europeans.org


Jim Maloney ist der neue Coach von Sebastien Schneiter und Lucien Cujean

Einer der weltbesten Coaches in den Olympischen Skiff Klassen hat sich dem Swiss Sailing Team angeschlossen. Jim Maloney arbeitet seit der Trofeo Princesa Sofia Regatta für das SST Nationalteam 49er Schneiter/Cujean. Der 60jährige Neuseeländer lebt in Aukland und wuchs in Californien auf.

Was hat dich bewegt, für das Swiss Sailing Team zu arbeiten?

Nach dem Gewinn der Silbermedaille im 49er FX in Rio de Janeiro, habe ich bis vergangenen Dezember einige neuseeländische 49er Teams gecoacht und in die Weltspitze gebracht. Mein Plan danach war, gemeinsam mit meiner Frau das Leben auf unserem Cruisingboot auf den Fidji Inseln zu verbingen – und dann kam die Anfrage von SST. Mit Sébastien und Lucien zu arbeiten ist in vielerlei Hinsicht sehr interessant. Das sind erstmal richtig talentierte Jung mit einer professionellen Einstellung und einem enormen Potential. Deswegen muss Fidji ein bisschen warten und ich freue mich, mit ihnen bis einschliesslich den Olympischen Spielen zusammenzuarbeiten.

Nach den ersten Wochen – wo siehts du ihre Stärken?

Die beiden sind super organisiert, die Saisonplanung ist vorbildlich und das Material absolut Top! Aber auch sonst sind schon die meisten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Olympiakampagne erfüllt. In den letzten Wochen haben wir an einigen Details gearbeitet, etwas an der Technik, am Selbstvertrauen. Wenn das wieder voll da ist, können wir die grossen Themen angehen. Generell versuche ich, die Freude an dem was sie tun, zurückzubringen. Zu ernsthaft ist eben auch nicht immer gut!

Was deine Ziele mit diesem Team?

Wir wollen sich in die Lage versetzen, an den Olympischen Spielen in den Kampf um eine Medaille eingreifen zu können. Wenn sie so arbeiten, dass sie ein stabiles TOP 5 Niveau erreichen, ist die Medaille möglich.

Was war dein “best moment” als Coach?

Ich arbeite ja schon viele Jahre als Coach und finde es immer wieder toll zu sehen, wie Segler an ihren Aufgaben wachsen, sie bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen – dieser Prozess der Leistungsentwicklung macht einfach Spass! Mein beste Coaching Moment war eindeutig das Medal Race an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Jim`s Tochter Alexandra gewann dort die Silbermedaille im 49er FX)


Weltcup Genua : Zweimal Bronze für Wagen/Siegwart und Jayet

Nicht weniger als drei Schweizer Boote konnten sich am Weltcup in Genua für das Medal Race qualifizieren und mit Maud Jayet (Radial) sowie Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (470M) zwei Bronzemedaillen gewinnen – ein historisches Ergebnis! Linda Fahrni / Maja Siegenthaler beendeten das Medal Race nach einer Aufholjagd auf Platz 4 und wurden insgesamt Neunte.

Als Fünftplatzierte ging Maud Jayet (Société Nautique de Genève) in abschliessende Medal Race der besten 10 Boote und machte das Beste aus die überaus leichten Windbedingungen. Ein Geduldsspiel, welches das Mitglied des SST Nationalteams perfekt beherrscht. Nach einem mässigen Start konnte sich Maud durch eine saubere Taktik nach vorne segeln und führte das Weltklassefeld sogar teilweise an. Nach einer gelben Flagge wegen Rockings musste sie jedoch kringeln und verlor so den Sieg. Mit Platz 3 konnte sie sich dann auch im Gesamtklassement auf den Bronzeplatz schieben, nach Anne-Marie Rindom (DEN) und Dongshuang Zhang (CHN).

« Es war ein super Medal Race, aber ich war sehr nervös, weil ich in Führung liegend einen Strafkringel drehen musste und so der Druck bis ins Ziel unglaublich gross blieb. Deswegen bin ich so happy über meine Bronzemedaille. Nächste Woche geht es nach Hyeres, wo ich von Nathalie Brugger gecoacht werde. Danach steht die erste wirklich wichtige Regatta des Jahres an, die Eurpopameisterschaft.» so Maud Jayet.

Auch die 470er B-Kader Segler Kilian Wagen / Gregoire Siegwart konnten das bisher beste Ergebnis ihrer noch jungen Karriere in der Olympischen Disziplin erreichen. Mit einem fantastisch herausgesegelten 2. Platz im Medal Race überzeugten die beiden die gesamte anwesende Weltelite und behielten ihren hochverdienten 3. Platz im Gesamtklassment hinter den Neuseeländern  Paul Snow Hansen / Daniel Willcox sowie Zangjun Xu / Chao Wang (CHN) – eine absolute Spitzenleistung nur ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio 2020. 

« Das war unser erstes Medal Race überhaupt, so wir waren glücklich, uns überhaupt dafür qualifiziert zu haben», sagte Kilian Wagen vom Club Nautique de Pully. « Unsere erste Kreuz war nicht sehr gut, wir sind aber zurückgekommen ins Race und haben uns vor allem durch die zweite Kreuz auf den zweiten Platz vorgeschoben und den bis ins Ziel gehalten – das ist einfach fantastisch! »

« Wir haben hier absolut nicht mit einer Medaille gerechnet, aber einfach die Gelegenheit genutzt », meint Grégoire Siegwart (Club Nautique de Morges). « In zwei Wochen beginnen ja schon die Europameisterschaften in San Remo, das wollen wir ganz klar wieder in die TOP 10, und wer weiss, vielleicht auch wieder in die Medaillenränge! »

Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (Thunersee-Yachtclub) hatten nichts zu verlieren, waren sie doch als 10. Boot ins Medal Race gestartet. Dementsprechend gingen sie voll auf Angriff und konnten nach einem misslungenen Start durch gute Vorwindspeed wieder in die Führungsgruppe aufschliessen und das Medal Race auf Platz 4 beenden. Insgesamt verbesserten sie sich auf den 9. Platz.

 

« Das war schon absolut cool, wie Maud, Kilian und Greg in dieser Woche gesegelt sind – vor allem die zwei Medal Races. Das war eine extrem starke mentale Leistung – Hut ab ! » sagte SST Teamchef Tom Reulein « Auch unsere Coaches haben da einen super Job gemacht und das nicht nur hier in Genua. Das gibt auf alle Fälle nochmal Schwung für die nächsten Events. Die Schweiz kann zurecht stolz auf ihre Olympiakandidaten sein! »

Nach Enoshima (JPN) und Miami (USA) war Genua (ITA) die dritte Station des Segelweltcups 2019, der im Finale von Marseilles (FRA) seine Gesamtsieger küren wird. Rund 700 Athleten aus 59 Nationen werden dort teilnehmen. Dem SST 49er Team Sebastien Schneiter / Lucien Cujean machte ein knapper Frühstart einen Strich durch die Rechnung, sie verpassten die Qualifikation fürs Medal Race und kamen auf Platz 21. 

Endergebnis Swiss Sailing Team: 

Laser Radial Maud Jayet: 3. Platz

470M Wagen/Siegwart: 3. Platz

470W Fahrni/Siegenthaler: 9. Platz

49er Schneiter/Cujean: 21. Platz

Laser Standard Nicolas Rolaz: 60. Platz

Alle Ergebnisse unter: http://bit.ly/2IM5Enm

Photo: Sailing Energy / World Sailing


Drei Schweizer Boote im Medal Race – mit Medaillenchancen!

Die Athleten des Swiss Sailing Teams zeigten auch am 5. Tag des Weltcups in Genua herausragende Leistungen. Trotz oder gerade wegen den vorherrschenden Leichtwindbedingungen in dieser Woche gelang es Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W), Kilian Wagen und Grégoire Siegwart (470M) sowie Maud Jayet (Laser Radial) sich für das abschliessende Medal Race am morgigen Sonntag zu qualifizieren.

Für Kilian und Gregoire ist dies eine Premieren – zum ersten Mal überhaupt in ihrer Karriere segelten die beiden SST B-Kaderathleten anlässlich eines Weltcups in die TOP 10. Heute früh im rotem Trikot der Drittplazierten, lieferten sie zwei solide Wettfahrten ab und verblieben auf Rang 3 – in Schlagdistanz zum obersten Treppchen des Podiums.

Auch Maud Jayet konnte sich im Goldfleet behaupten (Platz 7 und 5) und geht als Viertplazierte ins Medal Race. Dabei kann sie sich aus eigener Kraft noch aufs Podium Segeln.

Das Medal Race wird LIVE übertragen unter folgendem Link.

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Bereits zu Ende gegangen ist die Regatta für Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) sowie für Nicolas Rolaz (Laser Standard).

Alle Ergebnisse


Genua – der Leichtwind Weltcup

Zum ersten Mal überhaupt macht der Sailing World Cup Halt in Genua (ITA). Trotz sonnigem Frühlingswetter konnte sich die Thermik in der letzten drei Tagen nicht voll entwickeln, so dass nur in vereinzelten Klassen Wettfahrten gesegelt werden konnten – und das bei absoluten Leichtwindbedingungen um die 3-5 Knoten.

Einen perfekten Start mit einem Tagessieg legte Maud Jayet hin, aber auch Nachwuchssegler Nicolas Rolaz konnte mit einem 24. Platz überzeugen.

Bei den langen Wartezeiten an Land und auf dem Wasser sind also weiterhin gute Nerven gefragt. Gegen Ende der Woche sagt der Wetterbericht etwas mehr Wind voraus.

Ergebnisse online


Swiss Sailing Team hat einen neuen Headcoach für den Nachwuchs!

Thomas Piesker heisst der neue Headcoach für das SST Youth Team und den Talent Pool. Er unterstützt die Arbeit von Marco Versari, um auch weiterhin eine breite und leistungsstarke Basis von hochtalentierten Nachwuchsseglerinnen und -seglern zu entwickeln. Der 41jährige Berliner hat Sportwissenschaft in Leipzig studiert und ist seit über 10 Jahren im Olympischen Segelsport unterwegs. Von 2012 bis 2016 war er Cheftrainer des Deutschen Seglerverbandes (DSV).

Warum hast du dich entschieden für die Schweiz zu arbeiten?

Nach meiner langen Zeit als DSV Nationaltrainer in der Laserklasse, war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Für das Swiss Sailing Team zu arbeiten ist eine klassische Win-Win Situation, in der wir meine umfangreichen Erfahrungen aus Deutschland mit dem bereits gut funktionierenden Förderkonzept der Schweiz zu verbinden. Es gibt schliesslich immer etwas zu verbessern, ich freue mich, hier mitarbeiten zu dürfen.

Was genau ist deine Aufgabe?

Marco Versari und ich haben bereits alle anstehenden Aufgaben im Nachwuchsbereich aufgeteilt und können so das gemeinsame Know-How bestmöglichst nutzen. Marco bleibt ja Head of Youth Development, wird aber deutlich mehr in die Olympiavorbereitung auf Tokyo 2020 z.B. im Datenmanagement eingesetzt. Das ist auch der Grund, warum ich ihn in meiner Funktion als Headcoach unterstützte.

Ich finde es extrem spannend, wie der Leistungssport Segeln in der Schweiz organisiert ist - die verschiedenen Ebenen, mit den regionalen Organisationen, der nationalen Struktur von Swiss Sailing und SST wie auch die privaten Förderinitiativen. Meine Hauptaufgabe ist es, dass all diese Förderebenen gemeinsam an einem Strang ziehen und somit unseren Segeltalente ermöglicht wird, ihre Bestleistung am Jahreshöhepunkt abzuliefern. Wenn dies gelingt, kann der Schweizer Segelnachwuchs aussergewöhnliche Ergebnisse erreichen. Es ist auf alle Fälle positiv, auf so eine breit gefächerte Unterstützung zählen zu können.

Warum gerade der Segelnachwuchs?

Es motiviert mich, den jungen Seglerinnen und Seglern eine Perspektive zu geben, Ziele zu setzen und diese dann auch zu erreichen. Und das nicht nur im seglerischen oder athletischen Bereich, sondern auch in ihrem Erwachsenwerden und der Entwicklung ihrer zukünftigen Persönlichkeit. Als Headcoach bin ich happy, wenn Athleten eines Tages positiv auf ihre Segelkarriere zurückblicken.


Licht und Schatten an der 50. Trofeo Princesa Sofia in Palma

Diese Frühjahrregatta in Palma de Mallorca gilt nun schon seit 50 Jahren als der Saisonauftakt schlechthin für die europäische Regattasaison. In diesem Jahr mussten sich die 1200 Teilnehmern mit komplizierten Wind- und Wetterbedingungen auseinandersetzen, für die langjährigste Erfahrungswerte von grossem Vorteil sind.

Maud Jayet (Laser Radial) und Mateo Sanz Lanz (RS:X) konnten sich eindrücklich für das Medalrace qualifizieren. Mateo nahm an dieser Abschlusswettfahrt der besten 10 Windsurfer jedoch nicht mehr teil, um Material und Kondition für die Europameisterschaft zu schonen, die am heutigen Dienstag ebendort beginnt. Maud beendete die Palma Regatta mit einem «best ever» Ergebnis auf Platz 9. "Ich bin ein wenig enttäuscht über meine Leistung im Medalrace, das nicht so gut gelaufen ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber ich nehme viele positive Learnings mit aus dieser Woche und freue mich darauf, in den kommenden Tagen und Wochen noch härter zu trainieren! »

Das 470er Damenduo Fahrni/Siegenthaler zeigten mit einem 4. Platz am Schlusstag nochmals eindrücklich, zu welchen Ergebnissen sie fähig sind. "Es war eine schwierige Woche für uns, in einem großen und sehr starken Fleet. Wir haben es geschafft, unsere beste Performance am Ende der Woche zu erzielen und sind einigermassen zufrieden damit.»

Auch Kilian Wagen und Grégoire Siegwart (470) drehten zum Schlusstag mit einem 2. Platz im stark besetzten Goldfleet voll auf und beendeten die Regatta auf Rang 21. Ganz zu schweigen von der ersten Goldfleet Qualifikation für den jungen Maxime Bachelin und Arno De Planta im 49er sowie Rosine Baudet im Radial. Die in Palma anwesenden Seglerinnen und Segler des SST Youthteam (insgesamt 18 Schweizer Boote!) lieferten einige ausgezeichnete Wettfahrten ab, was ein gutes Zeichen für die Zukunft des Schweizer Segelsport ist.

"Es war gut zu sehen, dass die meisten unserer Athleten mit ihrem besten Ergebnis der Woche abschlossen. Es war keine ganz einfache Woche und es gibt noch viel zu tun. Ich bin aber zuversichtlich, dass unser Nationalteam und der B-Kader weiter steigern können und dann richtig gute Ergebnisse an den Jahreshöhepunkten im Sommer einfahren zu können – das ist schlussendlich das Ziel. "Tom Reulein, SST Teamchef

Ergebnisse :

Maud Jayet 9. (3, (45), 1, 2, 14, 31, 5, 25, 9, 10, 20)
Mateo Sanz Lanz 3. ((5), 5, 1, 3, 2, (DNC), 23, 14, 10, 9)
Wagen/Siegwart 21. (7, 15, 5, 26, 30, (37), 14, 15, 16, 2)
Schneiter/Cujean 59. (2, (18), 6, 27, 3, 21, 30, (BFD), 30, 10, 39 BFD)
Eliot Merceron 24. (13, 4, 5, (16), (47), 19, 12, 21, 42, 34)
Nils Theuninck 12. ((18), 4, 3, 2, (35), 19, 17, 26, 9, 8)
Fahrni/Siegenthaler 12. ((46), 18, 16, 25, 16, 6, 11, 29, 4, 13)

Youth Team :
Laser
SUI 216187 Rosine Baudet 59.
SUI 213713 Gauthier VERHULST 113.
SUI 208783 Cyrill KNECHT 162.
SUI 215485 Nicolas Rolaz 109.

470
SUI 1478 470Sailing 57.
SUI 24 Chiara VALENTI & Jann Schüpbach 62.
SUI 53 Till SEGER & Nick ZELTNER 66.
SUI 1488 Sophie MOSGEAARD & Fiona SCHÄRER 42.

49er
SUI 129 Maxime BACHELIN & Arno DE PLANTA 25.
SUI 133 Haenssler / Richner 62.


Trofeo Princesa Sofia: beeindruckender Auftakt für das Swiss Sailing Team

Schweizer Segler zeigen Topform in Palma! Anlässlich der Trofeo Princesa Sofia Iberostar, dem absoluten Frühjahrsklassiker unter den international hochrangigen Regatten, ist dem Swiss Sailing Team ein guter Start angesichts der 1200 Konkurrenten gelungen. Nach zwei Renntagen liegt Mateo Sanz Lanz in Führung, Maud Jayet ist Zweite und Nils Theuninck Vierter, Sebastien Schneiter / Lucien Cujean liegen auf Platz 6.

"Mein Hauptziel ist die Europameisterschaft nächste Woche", sagt Mateo. "Diese Regatta ist daher ein Aufwärmen für mich und nutzt die Gelegenheit, Material zu testen. Es ist etwas Besonderes, die Europameisterschaft in meinem Heimrevier zu haben (Mateo lebt und trainiert in Palma). Ich bin entschlossen, Vollgas zu geben. Ziel ist ein Podiumsplatz! »

Die Trofeo Princesa Sofia ist auch eine hervorragende Gelegenheit für junge Talente, sich mit der Weltelite zu messen und die ein oder andere gute Wettfahrtplazierung abzuliefern.

Während der erste Tag für alle Seglerinnen und Segler ziemlich "tricky conditions" bereithielt, gab es gestern stabilen Wind und Sonne - Champagne Racing pur. Die Wettfahrten laufen noch bis einschliesslich Freitag, die Medalraces findet am Samstag statt.

Ergebnisse des Swiss Sailing Teams nach zwei Tagen:
Mateo Sanz Lanz (RSX) 1 ((5), 5, 1)
Schneiter/Cujean (49er) 6 (2, (18), 6)
Maud Jayet (Laser Radial) 2 (3, (45), 1, 2)
Eliot Merceron (Laser) 19 (13, 4, 5, (16))
Nils Theuninck (finn) 4 ((18), 4, 3, 2)
Wagen Siegwart (470) 19 (7, 15, 5, (27)
Fahrni/Siegenthaler (470) 24((46), 18, 16, 25)
Rosine Baudet (Laser Radial) 50
Gauthier VERHULST (Laser) 116
Cyrill KNECHT (Laser) 162
Nicolas Rolaz (Laser) 105
Mermod/Schupbach (470) 57
VALENTI /Schüpbach (470) 55
SEGER / ZELTNER (470) 60
MOSGEAARD/ SCHÄRER (470) 41
BACHELIN / DE PLANTA (49) 36

Online Ergebnisse


Mateo Sanz Lanz hat den Segler des Jahres Award 2017/2018 gewonnen

Mateo Sanz Lanz hat bei den SUI Sailing Awards am Samstag, den 23. Februar in Bern den Segler des Jahres Award 2017/2018 gewonnen. Vize-Weltmeister im Windsurfen 2017 in Enoshima, Gewinn der Silbermedaille am Weltcup im Folgejahr an gleicher Stelle, ist der Gstaad Yacht Club Athlet ein solider Anwärter auf ein Top Ergebnis anlässlich der Olympischen Spiele in Tokyo 2020.

Er gewann den Award gegen Alan Roura (Offshore-Segler) und ein weiteres Mitglied des Swiss Sailing Teams, Nils Theuninck (Club Nautique de Pully CNP / Gstaad Yacht Club GYC). Herzlichen Glückwunsch auch an das Team Tilt mit Sébastien Schneiter, Lucien Cujean und Nils Theuninck, das zum Team des Jahres gewählt wurde!


Zwei Medalrace Qualifikationen für die Schweizer in Miami

Die zweite Station auf dem World Sailing World Cup Kurs versammelte die weltbesten Seglerinnen und Segler vom 27. Januar bis 3. Februar in Miami (USA). Bei überwiegend Leichtwindbedingungen während der ganzen Woche, lange Wartezeiten und sehr taktische Wettfahrten schnitt das Swiss Sailing Team mit zwei Medal Race Qualifikationen insgesamt sehr positiv ab!

Finn

Die beste Leistung zeigte SST Nationalteamsegler Nils Theuninck, der die ganze Woche um die Podiumsplätze mitsegelte. Ins Medalrace startete er als Vierter der Gesamtwertung und lag zeitweise sogar auf Bronzemedaillenkurs. Als Fünfter im Endergebnis bestätigte er seine Topform vom Weltcup in Enoshima (10. Platz) "Der Wind war im Medalrace wirklich sehr leicht und instabil, ich habe mein Bestes gegeben! Es war insgesamt eine sehr gute Regatta für mich, und ich habe das Gefühl, dass ich hier in Miami grosse Fortschritte gemacht habe. Ich freue mich schon auf die nächste Regatta!"

RS:X

Mateo Sanz Lanz hielt uns bis zum letzten Tag auf Trab: Er ging als Drittplatzierter im roten Trikot ins Medaillenrennen und gab alles vom Start weg alles und wurde wegen Frühstart disqualifiziert. In der Schlussrangliste belegte er einen hervorragenden 6. Platz.

Laser

Für Lasersegler Eliot Merceron begann die Regatta sehr gut. Zum Auftakt wurde er 5. und 6. Im hochklassig besetzten Fleet und konnte mit Platz 20 sein bisher bestes Weltcupergebniss abliefern. Nachwuchssegler Nicolas Rolaz wurde 85. In Laser Radial, belegte Maud Jayet nach einer komplizierteren Woche einen nicht zufriedenstellenden Platz 30.

49er

Trotz dreier Einzelplatzierungen unter den TOP 10 kamen die Genfer 49er Segler Sebastien Schneiter und Lucien Cujean über Platz 16 nicht hinaus.

470

Ebenfalls enttäuschend lief der Weltcup in Miami für unsere beiden 470er Teams: Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (13.) und Kilian Wagen / Grégoire Siegwart (24.) schafften lediglich am letzten Tag noch eine versöhnliche Abschlussplatzierung.

Der nächste Grossanlass für das gesamte Swiss Sailing Team ist die Trofeo Princesa Sophia vom 1. bis 6. April in Palma de Mallorca.

Die Ergebnisse sind online

Die Fotos sind hier verfügbar: https://www.swiss-sailing-team.ch/galeries/


Starke Leistungen am Weltcup in Miami

Nach drei Wettfahrttagen steht fest: die Schweizer Seglerinnen und Segler wissen mit hervorragenden Ergebnissen in Key Biscayne zu überzeugen. Und das obwohl die Windbedingungen am zweiten Tourstop der Hempel Sailing Worldcup Series alles andere als einfach waren. Startverschiebungen, Gewitter mit heftigen Regenschauern, Kursverlegungen verlangten den Teilnehmern ein Höchstmass an Geduld ab.
Eliot Merceron begann stark mit einem 5. und 6. Platz zu Auftakt im stark besetzten Laserfeld. Mit je vier Topergebnissen in ihrer Serie liegt Mateo Sanz Lanz auf einem sehr guten Platz 5, Nils Theuninck gar auf Platz 4, beide haben nur wenig Punkte Abstand auf das Podium.

Zudem haben Sebastien Schneiter / Lucien Cujean (Platz 10), Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (Platz 13) und Radialseglerin Maud Jayet (Platz 15) realistische Chancen sich heute in die TOP 10 und damit ins Medal Race zu segeln.

Das Medal Race wird LIVE übertragen:

Samstag: 49er und RS:X unter: https://youtu.be/RV7NBYuGefI
Sonntag: 470, Standard, Radial, Finn unter: https://youtu.be/1utr_XXzeZY

SST Teamchef Tom Reulein: “Soweit, so gut! Ich denke, dass unsere Athleten mit ihrem Trainer sehr gute Arbeit im Wintertraining geleistet haben und das verbesserte Leistungsniveau auch im Wettkampf abrufen können. Wir sehen aber auch, dass die kleinsten Fehler gleich viele Punkte kosten, die Leistungsdichte ist enorm. Das heisst maximalen Focus halten und immer Vollgas geben!”

RS:X Mateo Sanz Lanz (GYC) 5th (11, 7, 8, 4, 3, (19)
Finn Nils Theuninck (CNP/GYC) 4th (9, (10), 6, 6, 2)
49er Sebastien Schneiter/Lucien Cujean(SNG) 13th (10, 14, (19), 7, 2, 24, (26), 21)
Laser Standard Eliot Merceron (GYC) 13th (5, 6, 22, 17, (29), 8, 18)
Nicolas Rolaz (CNM) 74th ((47), 29, 25, 41, 17, 26)
Laser Radial Maud Jayet (SNG) 15th (13, 28, 4, 12, (36))
470M Kilian Wagen (CNP)/Grégoire Siegwart (CNM) 20th ((31), 22, 13, 13)
470W Linda Fahrni/Maja Siegenthaler (TYC) 13th (12, (15), 10, 7)

Ergebnisse


WC Miami: Auftakt zur Regatta-Saison 2019

Quelle : Swiss Sailing

Vom 27. Januar bis 3. Februar 2019 bietet sich beim Miami World Cup für das Swiss Sailing Team eine erste Gelegenheit, sich 2019 erstmals mit der Weltelite zu messen und zu sehen, wo die SST-Athleten im Vergleich mit der Konkurrenz stehen. «Der Weltcup in Miami ist immer so etwas wie eine Standortbestimmung in der Halbzeit des Wintertrainings», bestätigt auch SST-Teamchef Tom Reulein.

«Unsere Athleten und Trainer haben in den letzten drei Monaten richtig gut gearbeitet und in allen Leistungsbereichen Fortschritte gemacht. Dies sollte sich natürlich auch in den Ergebnissen widerspiegeln.» Das sei aber noch nicht alles: «Die Erfahrungen in Miami dienen aber auch dazu, die Saisonvorbereitung im Februar, März und April zu optimieren und sich den letzten Feinschliff für die europäische Wettkampfsaison zu holen», so Tom Reulein.

Die grösste Herausforderung in Miami: Zeitumstellung und Klimaunterschied

Die meisten SST-Athleten haben schon öfters vor Miami regattiert und verfügen somit über gute Revierkenntnisse. Eine besondere Herausforderung sei indes das Management der Zeit- und Klimaunterschiede. «Das ist jedes Jahr wieder ein Thema, welches eine unmittelbare Auswirkung auf die individuelle Leistung hat. Aber gerade im Hinblick auf den Wettkampfhöhepunkt in Japan, wo von 10. bis 22. August 2019 der Olympische Testevent in Enoshima auf dem Programm steht, ist es von entscheidender Bedeutung, die Zeitumstellung und den Klimaunterschied im Griff zu haben.» Entsprechend sei der World Cup in Miami für die Seglerinnen und Segler sozusagen ein guter Realitycheck.

Folgende AthletInnen von SST nehmen am Miami World Cup teil:

470M Kilian Wagen (CNP)/Grégoire Siegwart (CNM)

470W Linda Fahrni/Maja Siegenthaler (beide TYC)

49 Sebastien Schneiter/Lucien Cujean (beide SNG)

Finn Nils Theuninck (CNP/GYC)

Laser Men Eliot Merceron (GYC), Nicolas Rolaz (CNM)

Laser Radial Maud Jayet (SNG)

RS:X Men Mateo Sanz Lanz (GYC)

 

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Ergebnisse

 


SST Elite Team Meeting in Andermatt

Diesmal zog es die frisch selektionierte SST Elite Athleten und deren Coaches um alljährlichen Kaderzusammenzug die Schweizer Berge, namentlich nach Andermatt, Kanton Uri.

Neben der Saisonauswertung und Planung des vorolympischen Programms, gab es wertvollen Input von Swiss Olympic Team Arzt Dr. Patrik Noack sowie von Sportpsychologe Jörg Wetzel. Einen weiteren Schwerpunkt in intensiver Regelkunde setzte SST Rules Advisor Antonio Otero.

Fokus und Konzentration zu halten auch wenn man müde ist, wurde speziell beim Schiesstraining im Nationalen Leistungszentrum der Schweizer Biathleten geschult.

MOTTO: All in 4 Tokyo!

Insgesamt 10 Seglerinnen und Segler wurden vom SST Selektionsausschuss für das Elite Team 2019 nominiert:

National Team:
Mateo Sanz Lanz (RS:X)
Sebastien Schneiter / Lucien Cujean (49er)
Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (470)
Maud Jayet (Laser Radial)
Nils Theuninck (Finn)

B-Kader:
Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (470)
Eliot Merceron (Laser Standard)


Silbermedaille für Mateo Sanz Lanz am Segel-Weltcup in Enoshima

Auslandsschweizer Mateo Sanz Lanz vom Gstaad Yacht Club, 14. der Olympischen Spielen 2016 in Rio, gewann heute Morgen beim Segel-Weltcup in Enoshima, Japan, die Silbermedaille im RS:X Windsurfen.

Nach einer sehr erfolgreichen Qualifikationsserie mit zwei Wettfahrtsiegen, ging er als Dritter der Gesamtwertung ins abschliessende Medal Race. Letzteres wurde bei leichten und instabilen Windverhältnissen gestartet, wie die meisten der Wettfahrten in dieser Regattawoche; Bedingungen, die Sanz Lanz liegen; er surfte auf Platz 4 im Medal Race und belegte damit einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem amtierenden Weltmeister Niederländer Kiran Badloe und vor dem Franzosen Pierre Le Coq.

Mateo Sanz Lanz äusserte sich freudestrahlend: „Ich bin nach WM-Silber mit einer weiteren Silbermedaille hier im Olympiarevier natürlich sehr zufrieden. Die Windbedingungen waren ganz anders als im Training, aber ich habe vor allem bei mehr Wind eine ziemlich stabile Leistung zeigen können. Mit Enoshima verbinde ich jetzt sehr positive Gefühle, ich freue mich schon auf die nächsten Trainings und Regatten hier. Mit diesem Topergebnis kann ich jetzt entspannt nach Hause gehen und gut regenerieren.

Auch die übrigen Schweizer Seglerinnen und –segler des Nationalteams und des B-Kaders haben am Austragungsort der kommenden Olympischen Spiele mit mehrfach einstelligen Platzierungen erfreuliche Ergebnisse erzielt. Nils Theuninck qualifizierte sich in der letzten Wettfahrt noch knapp für das Medal Race, welches am morgigen Sonntag ausgetragen wird.

 

Die Ergebnisse der Schweizer Segler: 

Eliot Merceron, Standard Laser, 22. / 59.

Maud Jayet, Laser Radial, 16. / 53.

Nils Theuninck, Finn, 10. / 21. (vor Medal Race)

Sebastien Schneiter & Lucien Cujean, 49er, 14. / 27.

Kilian Wagen & Gregoire Siegwart, 470M, 15. / 32.

Linda Fahrni & Maja Siegenthaler, 470W: 17. / 23.

From 9 to 16 September 2018, the Tokyo 2020 Olympic Sailing Competition venue in Enoshima, Japan, will host sailors for the first event of the 2019 World Cup Series. More than 450 sailors from 45 nations will race in the 10 Olympic events. ©PEDRO MARTINEZ/SAILING ENERGY/WORLD SAILING
15 September, 2018.

Schweizer Athleten am Weltcup im Olympiarevier

Das erste Weltcup-Event der 2019 Serie hat gestern bei guten Windbedingungen im japanischen Enoshima, dem Austragungsort der Olympischen Wettfahrten in 2020 begonnen!. Die gesamte SST Elite ist vor Ort, um sich umfassend auf diesen Wettkampf vorzubereiten. Begleitet werden sie von Teamleader Tom Reulein, ihren Trainern, dem Physiotherapeuten Philippe Marchand sowie Meteorologe Meeno Schrader und Datenanalyst Marco Versari.

Die ersten Wettfahrten fanden am Dienstag, den 11. September, bei 14-16 Knoten Windspeed statt. Mit Licht und Schatten für die Schweizer Athleten: Bei den Damen 470 belegte Linda und Maja im ersten Race Platz drei, war aber zu früh über der Linie und wurden disqualifiziert. Mateo Sanz Lanz (RS:X), Maud Jayet (Laser Radial) und Wagen/Siegwart (470M) ersegelten sich jeweils eine Wettfahrt in den Top 10. Am morgigen zweiten Wettfahrttag werden ähnliche Bedingungen erwartet.

"Unser Ziel an diesem Weltcup ist es, auf höchstem Niveau im Olympiarevier zu segeln und so Erfahrungen mit den dort herrschenden Wind- und Strömungsmustern zu sammeln. Wir lernen auch immer besser mit der extreme Hitze und Feuchtigkeit, umzugehen." so SST Teamchef Tom Reulein.

Zur Erinnerung: Ein Ergebnis in den TOP 6 wäre gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Nationalmannschaft 2019 für SST !

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Ergebnisse


Bronzemedaille an der Optimisten-WM

Anja von Allmen (RCO/YCSp) hat an der Weltmeisterschaft der Optimisten eine hervorragende Leistung abgeliefert: Als 27. der Gesamtwertung segelte Sie auf Platz 3 bei den Damen und bescherte der Schweiz nach dem Titel von Max Wallenberg 2016 und Nicolas Rolaz 2014 die dritte WM Medaille.

"Was für ein Ereignis", freut sich die junge Seglerin des SST Talent Pools. "Ich begann die Woche gut, rutschte dann aber etwas im Gesamtklassement zurück. Aber ich gab nie auf, ich gab alles bis zum letzten Race und habe es aufs Podium geschafft. Ohne die Unterstützung meines Trainers Antonis Drosopoulos, der Teamleiterin Martina Zimmerli und viele andere, wäre mir das sicher nicht gelungen. Antonis sagte mir, dass es auf den eigenen Willen ankommt und ich verstehe jetzt, was es bedeutet! Vielen Dank an alle für die Motivation, Energie und Unterstützung. »

Die Ergebnisse des Schweizer Optimisten Teams sind mit zwei weiteren TOP 30 Platzierungen äusserst zufriedenstellend: http://2018worlds.optiworld.org/uploaded_files/Document_12569_20180902174652_de.pdf


Die Schweiz wird im Nacra15 und Kitesurfen an den YOG vertreten

Swiss Olympic hat die Liste der für die Youth Olympic Games in Buenos Aires (ARG) selektionierten Athleten veröffentlicht: Arnaud Grange und Marie van der Klink (SNG) werden im Nacra 15 sowie Maxime Chabloz im Kitesurfen an den Start gehen. Sie werden von dem erfahrenen und ortkundigen Trainerteam, Laurent Loiron und Ezequiel Schargorodsky betreut.

Die vollständige Liste der selektionierten Schweizer Athleten: https://www.swissolympicteam.ch/fr/jeux-de-la-jeunesse/joj/buenos-aires-2018/Team.html

Mehr Informationen zum YOG: https://www.buenosaires2018.com


EM Bronze für Arnaud Grange und Marie van der Klink im Nacra15

Arnaud Grange und Marie van der Klink (beide SNG) brillierten bei der europäischen Nacra 15 am Comer See als Vierte in der Gesamtwertung und mit Platz 3 in der EM-Wertung. Ein exzellentes Ergebnis für das junge Duo, das bereits an den Weltmeisterschaften in Barcelona (ESP) im Frühjahr den beeindruckenden siebten Platz belegte.

Dementsprechend wurde Arnaud Grange und Marie van der Klink vom Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team zur Selektion an die Youth Olympic Games im Oktober 2018 vorgeschlagen. Swiss Olympic entscheidet in diesen Tagen final darüber und stellt die gesamten Schweizer Delegation am 3. September der Öffentlichkeit vor. Die nur alle vier Jahre stattfindende Veranstaltung wird vom 6. bis 18. Oktober in Buenos Aires (ARG) ausgetragen.

"Unser Ziel war es, an dieser EM in die Top 5 zu segeln, das haben wir erreicht", sagt SST Trainer Laurent Voiron. "Wir haben uns gut vorbereitet, hatten guten Speed und waren zuversichtlich. Allerdings fehlt Arnaud und Marie noch ein bisschen die Erfahrung, in der ersten Wettfahrt haben sie sich etwas zu sehr unter Druck gesetzt und das ging schief. Die Leistung ist immer noch nicht ganz stabil, aber sie sind in diesen komplizierten Bedingungen wirklich sehr gut gesegelt! »

"Wir freuen uns erst so richtig, wenn wir die offizielle Bestätigung seitens Swiss Olympic vorliegen haben. Auf alle Fälle ist es eine unglaubliche Chance für das noch junge Team, nach Buenos Aires zu gehen. Max & Amanda haben letztes Jahr die Schweiz als Nation für die Youth Olympics qualifiziert, mit Arnaud und Marie sind wir jetzt nicht die Top Favoriten dort. Viele Teams haben mehr Erfahrung als sie, die beiden haben ja erst vier grosse Regatten zusammen bestritten und noch nie in mehr als 20 Knoten gesegelt! Wir werden die verbleibende Zeit bis zu den Youth Olympic Games nutzen, um uns in vielen Windbereichen noch zu verbessern. Seit Beginn ihres Projekts ist ihre Lernkurve ja sehr steil, das ist sehr positiv. Unser Ziel in 2019 steht auch schon fest: ein Podium an den Youth World Championships! »


Hopital La Tour – wertvolle sportmedizinische Begleitung für die SST Elite

Swiss Sailing Team ist stolz, auf die Unterstützung von Hopital La Tour als sportmedizinischer Partnerklinik zählen zu können. Physiotherapie, Konditionstraining, Sporternährung und medizinische Überwachung, die Privatklinik und Swiss Olympic Medical Base in Meyrin (Genf) begleitet die SST Athleten bei ihrer gesamten Olympiavorbereitung.

Vergangenen Donnerstag verbrachten die Elite-Segler den ganzen Tag vor Ort, um verschiedenste Konditionstests unter der Leitung von La Tour Mitarbeiter Philipp Marchand und Ellen Sprunger zu absolvieren. Die Athleten gaben alles, um ihre Ergebnisse bei Kraft und Ausdauer im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern, um sich abschließend dank der Kryotherapie zu regenerieren. Neben individueller Beratung durch Dr. Per und Dr. Finn Mahler, Leiter der Sportmedizin bei La Tour, gab auch Valérie Ducommun wertvolle Ernährungstips für die teilweise extreme Klimabedingungen in Enoshima.

Swiss Sailing Team dankt La Tour Hospital für die professionelle Unterstützung bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020.


Aarhus Worlds - Interview mit Tom Reulein

Das Swiss Sailing Team kehrt nach zehn intensiven Wettfahrttagen mit zwei Olympiastartplätzen von der WM in Aarhus (Dänemark) nach Hause zurück. Sébastien Schneiter und Lucien Cujean qualifizierten die Schweiz im 49er, Maud Jayet sicherte das Nationenticket im Laser Radial. Tom Reulein ist Chef Leistungssport bei Swiss Sailing und Teamchef des Swiss Sailing Team. Im nachfolgenden Interview erzählt er uns, was ihn gefreut hat und was weniger, und wie es nun weitergeht mit der Olympiavorbereitung.

Swiss Sailing: Tom, wie lautet Dein Fazit zur WM in Aarhus?

Die WM in Aarhus war von Seiten der dänischen Organisatoren sehr gut geplant und umgesetzt. Natürlich gibt es bei einer solchen Grossveranstaltung mit über 200 einzelnen Wettfahrten mit 1’400 Teilnehmern und acht Wettfahrtleitungen sowohl auf dem Wasser wie auch in der Jury streitbare Entscheidungen. Aber damit muss man umgehen können. Die Qualifikation fürs Medal Race und der Gewinn der beiden Nationenquoten im 49er und Laser Radial tut uns gut. Gleichzeitig aber sind wir vorgewarnt: Weil das Leistungslevel in den Fleets jetzt schon so hoch ist, kostet jeder noch so kleine Fehler sofort mehrere Boote auf dem Wasser. Das haben wir in Aarhus doppelt schmerzhaft erfahren, als wir die sicher geglaubte Nationen Quote bei den 470er Damen und den 470er Herren in den abendlichen Protestverhandlungen wieder verloren haben.

Davon abgesehen: Was hat deiner Ansicht nach besonders gut geklappt?

Es geht bei solchen Grossevents immer darum, dass man sein eigentliches Leistungspotenzial voll ausschöpfen kann. Das bedeutet all die Fähigkeiten, die man sich über die letzten Monate hart erarbeitet hat, in der Wettfahrt einzusetzen und entsprechende Resultate zu ersegeln - eben eine persönliche Bestleistung zu bringen, wenn es am meisten darauf ankommt. Das ist vor allem den 470er Jungs Kilian Wagen und Grégoire Siegwart gelungen. Mit ihrem Wettfahrtsieg waren sie nahe an der Qualifikation für das Medal Race. Oder auch Maud Jayet im Radial, die mit ausschliesslich einstelligen Platzierungen die beste Finalserie ihres Lebens gezeigt hat. Und wenn man wie unsere 49er Sébastien Schneiter und Lucien Cujean im Finale an zwei Tagen hintereinander Platz 4 im Klassement belegt, dann darf man auch mal von einer WM-Medaille träumen.

Unter dem Strich stehen drei persönliche Bestleistungen sowie je zwei Nationen-Quoten und Medal Race-Qualifikationen zu Buche. Hinzu kommt ein sehr gut funktionierendes Support-Team mit effizienten Tagesabläufen und vollem Einsatz - angefangen von den Coaches über den Physio, den Meteorologen, den Rules Advisor und weitere wichtige Teammitglieder (Data Analyse, Team Support, Medien). Ohne ein solch professionelles Support-Team geht es in keinem Nationalteam mehr.

Was waren die grössten Schwierigkeiten, mit welchen die CH SeglerInnen in Aarhus zu kämpfen hatten?

Der Wettkampf zieht sich extrem lang hin, teilweise 8-10 Tage inklusive Reservetage. Es erfordert schon viel Erfahrung, damit man seine Wettkampfspannung über eine so lange Zeit halten kann. Dafür muss man frisch im Kopf bleiben und sehr auf seinen Energiehaushalt achten. Das kriegt der eine oder andere nach den Erfahrungen in Aarhus in Zukunft sicher noch besser hin. Grundsätzlich haben die ablandigen Windbedingungen für die meisten unserer Segler gepasst. Mateo Sanz Lanz hatte etwas Regattapech, weil er sechs Wettfahrten bei Starkwind absolvieren musste und wie erwartet aufgrund seiner Körpergrösse weniger konkurrenzfähig war. Die enttäuschenden Leistungen im Medal Race (zweimal Platz 10) werden wir uns nochmal genauer anschauen. Ein Grund mag darin liegen, dass der „Stadium Kurs“ mit der grossen Zuschauertribüne sehr nah unter Land und deswegen fast nicht kalkulierbar war.

Woran gilt es nun primär zu Arbeiten bis zur nächsten Qualifikationsmöglichkeit?

Nach der WM-Analyse folgt der grosse Konditionstest in unsere Partnerklinik La Tour in Genf. Unmittelbar danach geht es weiter zum Weltcup im Olympiarevier Enoshima/Japan. Nach einem umfassenden Review aller Projekte und einer kurzen Pause starten wir im November ins Wintertraining. Hochgradige Individualisierung ist im Spitzensport die absolute Maxime; entsprechend fallen die Ziele, an denen während dem Winter gearbeitet werden, erfahrungsgemäss sehr unterschiedlich aus. Aber es wird an allen Faktoren der langfristigen Leistungsentwicklung gearbeitet werden, also sowohl im konditionellen, taktisch-strategischen, mentalen Bereich wie auch im segeltechnischen, am Material und an der Kommunikation. Segeln ist ein komplexer Sport, aber genau das macht es ja so spannend. Die nächsten Nationen-Quoten werden an den Weltmeisterschaften der einzelnen Bootsklassen im kommenden Jahr verteilt, und da werden wir dann sicher ein gehöriges Wörtchen mitreden.

Text : Diana Fäh / Swiss Sailing - https://www.swiss-sailing.ch/aktuell/news/detail/article/-4f85bcc6a8/


Entscheidung über Schweizer Nationen Quote am Grünen Tisch!

Ein harter Tag für die verbliebenen Schweizer in Århus! Mateo Sanz Lanz (RS:X) sowie das Duo Schneiter/Cujean (49er) hatten jeweils ihren letzten Tag vor den Medal Races, der in einem Showdown am grünen Tisch endet. Dies weil die endgültigen Ergebnisse erst nach mehreren Protestentscheidungen vorliegen werden. Und davon hängt ab, ob diese beiden Klassen die Nationen Quote für die Olympischen Spiele erreicht wird oder nicht!

Eines ist jedoch sicher, Maud Jayet segelte das bisher beste Finale Serie ihres Lebens, um sich souverän für das heutige Medal Race zu qualifizieren. Bei extrem böhigen und drehende Bedingungen schloss sie auf Platz 10 ab. Kurz nach dem Start mit einer Yellow Flag für Pumpen bestraft, musste sie viel Risiko eingehen, um sich wieder nach vorne zu segeln und kenterte auf dem letzten Vorwind. Final belegte sie einen sehr guten Platz 9 an dieser WM, innerhalb der 18 Top-Nationen, die sich für die Olympischen Spiele in dieser Klasse qualifiziert haben!

Maud Jayet, 9. (Laser Radial): "Mit der Nationen Quote für die Schweiz habe ich mein Ziel erreicht. Ich bin wirklich happy, dass ich es geschafft habe, denn ich war sehr enttäuscht, dass ich vor zwei Jahren die Qualifikation für Rio de Janeiro verpasst habe. Das ist eine große Erleichterung! Ich bin die ganze Woche gesegelt ohne an den Druck der Nationen Quote zu denken und es hat funktioniert. Ich werde nun daran arbeiten, so viel wie möglich über das japanische Olympiarevier Enoshima zu lernen, damit ich in zwei Jahren eine Topleistung abliefern kann! »
Tom Saunt (Trainer, 49er): "Die Jungs haben heute nicht ihre beste Leistung abrufen können. Es war ein komplizierter Tag, mit richitg viel Wind (18-22 Knoten) und schwierigen steilen Wellen. Der letzte Tag vor dem Medal Race ist immer sehr speziell für alle Teams. Sie hatten noch kurz vor dem ersten Start Materialbruch und konnten sich deswegen nicht richtig vorbereiten. Im zweiten Race waren ihre taktischen Entscheidungen nicht optimal und zudem sind sie wie viele andere Teams auch auf der letzten Vorwind wegen zuviel Wind gekentert.
Mateo Sanz Lanz (RS:X): "Das waren heute wie erwartet nicht meine Bedingungen, auch wenn der Wind im Laufe des Tages abgenommen hat. Ab 16 Knoten aufwärts fehlt es mir noch deutlich an Geschwindigkeit. »
Schweizer Ergebnisse vor Protesten:
RS:X : Mateo Sanz Lanz 20/85
49er: Schneiter/Cujean 10/86
Laser-Radial
Maud Jayet 9/119
Andrea Nordquist 94/119
Laser Standard
Eliot Merceron 42/165
Nicolas Rolaz 136/165
470W : Fahrni/Siegenthaler 17/47
470M :
Wagen/Siegwart 20/64
Biedermann/Schüpbach 53/64
Mermod/Schüpbach 43/64
Finn: Theuninck 86/90


Maud Jayet qualifiziert die Schweiz für Tokio 2020!

Ein Jubeltag für die Schweiz an den Weltmeisterschaften der Olympischen Bootsklassen in Aarhus! Maud Jayet sicherte sich durch eine hervorragende Leistung am heuten Tag ihre Qualifikation für das Medal Race der besten 10 Boote und holt zudem die Nationen Quote für die Olympischen Spiele in Tokio 2020! Mateo Sanz Lanz (RS:X) klettert fleissig in der Gesamtwertung. Schneiter/Cujean (49er) liegen auch nach 4 Wettfahrten auf einem exzellenten 4. Platz im Klassement.

Der 9. August war der letzte Wettfahrttag vor dem Medal Race in der Laser Standard und Radial Klasse. Der sehr guten 4. Platz im gestrigen Rennen lies Maud Jayet heute Morgen voller Selbstvertrauen in den Tag starten. Rund 5 Stunden später kam sie strahlend dank eines weiteren 4. und 7. Platzes als Gesamtsiebte zurück in den Hafen. Und ist damit fix qualifiziert für das Medal Race morgen. Vor allem aber sicherte sie als erstes SST Boot den so heiss begehrten Startplatz für die Schweiz an den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo! "Ich kann es nicht glauben", sagte die Seglerin der Société Nautique de Genève voller Emotionen. "Ich war so gestresst, dass ich meine Enttäuschung über die verpasste Olympiaquali von vor zwei Jahren wieder gutmachen wollte. Ich wusste, dass es wegen meines guten Ergebnisses gestern möglich war und ich hab`s geschafft! Ich freue mich auf das Medal Race, auch wenn es richtig Wind haben wird. Was auch immer das Ergebnis morgen sein mag, ich habe mein Ziel jetzt schon erreicht und bin superglücklich! »

Auch Mateo Sanz Lanz hatte den Ehrgeiz, sich mit den drei geplanten Wettfahrten in 7-10 Knoten Seabreeze in der Gesamtwertung nach vorne zu schieben. Platz 9, 6 und 4, damit rückte er von Platz 25 auf Platz 11 vor, nur zwei Punkte hinter den besten 10 Windsurfern. Morgen stehen noch weitere drei Wettfahrten auf dem Programm. "Heute ist meine Taktik gut aufgegangen, bin sauber und fehlerfrei gesegelt und es hat sich gelohnt. Für morgen ist ziemlich viel Wind angesagt und meine direkten Konkurrenten sind unter diesen Bedingungen etwas schneller. Aber egal welcher Wind, ich gebe mein Bestes und schaue dann, was am Ende dabei rauskommt.! »

Vier Wettfahrten standen für die 49er, die gestern wegen Windmangels nicht segeln konnten, heute auf dem Plan. Das Duo Sebastien Schneiter und Lucien Cujean konnten allerdings erst in den letzten beiden Races so richtig überzeugen. Mit den Einzelplatzierung 21, 18, 5 und 3 konnten sie ihren hervorragenden 4. Platz im Gesamtklassement beibehalten und den Punktevorsprung auf die Verfolger ausbauen. "Wir wussten, dass jeder einzelne Punkt in der Goldfleet zählt", erklärt Sébastien. "Wir haben in den ersten beiden Rennen nicht die richtigen Lines gefunden, aber die letzten beiden Races waren absolut top. Das hat uns zurück ins Spiel um das Podium gebracht und ist sehr motivierend für das grosse Finale! »

Eliot Merceron (Laser Standard) beendete die letzte Runde der 16. "Ich bin ein wenig frustriert über meine Leistung hier an der WM, weil ich bei einigen Races viele Punkte verloren habe. Aber ich freue mich über die letzte Wettfahrt, es ist eine schöne Belohnung für mich und meinen Trainer Daniel Mihelic, wir haben beide viel gearbeitet dafür! »

Aufgrund der Starkwindvorhersage mit bis zu 35 Knoten ist derzeit noch nicht sicher, ob und wann morgen überhaupt gesegelt werden kann.

Ergebnisse vor Protest
RS:X : Mateo Sanz Lanz 11/85
49er: Schneiter/Cujean 4/86
Laser-Radial
Maud Jayet 7/119
Andrea Nordquist 82/119
Laser Standard
Eliot Merceron 42/165
Nicolas Rolaz 140/165
470W : Fahrni/Siegenthaler 17/47 - FINISHED
470M :
Wagen/Siegwart 20/64 - FINISHED
Biedermann/Schüpbach 53/64 - FINISHED
Mermod/Schüpbach 43/64 - FINISHED
Finn: Theuninck 86/90 - FINISHED


Topleistungen im Goldfleet

Auch am siebten WM-Tag wurden die Seglerinnen und Segler nicht vom Wind verwöhnt. Dieser nahm erst gegen 15.30 Uhr nach langen Stunden des Wartens an Land zu und stabilisierte etwas mehr auf den Aussenbahnen. Auf der Stadium Race Area ging das Warten für die 49er dann noch weiter, am Ende konnte nur eine Wettfahrt gestartet werden. Schneiter/Cujean schlugen sich sehr gut und lagen durchgehend zwischen Platz 3 und 4. Wegen einem massivem Winddreher musste die Wettfahrt leider abgeschossen werden. Ebenso wie bei den Lasern, werden die 49er ihren Reservetag übermorgen nutzen müssen, um das Wettfahrtprogramm zu komplettieren. Das einzige Race für Eliot Merceron verlief enttäuschend, er wurde 33.

Ganz im Gegenteil lieferte Maud Jayet (Laser Radial) eine ausgezeichnete Leistung ab, wurde Vierte und rückte auf einen guten 13. Platz im Zwischenklassement vor. Morgen stehen weitere Wettfahrten an auf dem Programm, aber zum jetzigen Zeitpunkt hätte sie die Schweiz für Tokio 2020 als Natione qualifiziert (Top 18 Nationen). "Ich habe im Moment die Nationen Quote erfüllt und das ist sehr motivierend", sagt die Seglerin der Société Nautique de Genève. "Ich bin auch kurz vor dem Medal Race und habe meine Ziele fast schon erreicht. Aber morgen kann alles passieren! Ich werde alles geben, was ich habe, um eine Spitzenresultat abzuliefern. »

Bei den Herren hatte das Duo Wagen/Siegwart, das gestern eine Wettfahrt im Gold Fleet gewann, heute sein letztes Race. Dank dem gestrigen Sieg und einem guten Lauf heute sind die beiden jungen 470er Segler der Nationen Quote sehr nahe gekommen! "Wir haben unser Ziel erreicht, indem wir in die Top 20 gesegelt sind und haben einige Top Races gezeigt, vor allem unseren Wettfahrtsieg", freut sich Gregoire. "Es ist großartig für die Motivation und das Selbstvertrauen. Wir haben gezeigt, dass wir voll in diesem Weltklassefeld mitsegeln können und wir freuen uns darauf, weiter daran zu arbeiten, noch besser zu werden! »

Die 470er Damen Fahrni / Siegenthaler mussten nach ihrem verlorenen Protestes mit einem für sie selbst wohl am allermeisten enttäuschenden 17. Platz von dieser WM verabschieden. Doch wer Linda und Maja kennt, der weiss, dass sie mit voller Motivation das Ziel der Nationenqualifikation angreifen werden!

Vorläufige Gesamtwertung am 8. August:

RS:X : Mateo Sanz Lanz 25/85
49er: Schneiter/Cujean 4/86
470W : Fahrni/Siegenthaler 17/47 - FINISHED
470M :
Wagen/Siegwart 20/64 - FINISHED
Biedermann/Schüpbach 53/64 - FINISHED
Mermod/Schüpbach 43/64 - FINISHED
Laser-Radial
Maud Jayet 13/119
Andrea Nordquist 82/119
Laser Standard
Eliot Merceron 48/165
Nicolas Rolaz 138/165
Finn: Theuninck 90/90


Wettfahrtsieg für Wagen / Siegwart

Und wiederum zeigte sich der Wind in Aarhus von seiner launischen Seite. Leicht und drehend, durchaus segelbar, aber erst nach mehr oder weniger langen Startverschiebungen und abgebrochenen Wettfahrten. Und gerade bei diesen Bedingungen konnte das Schweizer Team starke Ergebnisse abliefern.

Und was für ein Start in den Tag für Wagen/Siegwart: Sie gewinnen ihre erste Wettfahrt in der Goldfleet und beweisen mit Platz 12 auch im zweiten Race, dass sie mittlerweile zu Weltklasseleistungen fähig sind. In der vorläufigen Gesamtwertung liegen sie damit auf dem 20. Platz, weil die 2. Wettfahrt aufgrund eines verlorenen Protest als Disqualifikation gewertet wurde. "Wir sind saugut gestartet und konnten uns die ganze Zeit an der Spitze halten, das war wirklich positiv. Auch im zweiten Race hatten wir einen guten Start, was uns wiederum in die Lage versetzte, vorne mitzuspielen! " Aufgrund der Anzahl der bis jetzt gesegelten Wettfahrten dürfen die 470er Herren morgen nochmals aufs Wasser während hingegen die Damen die Opening Series beendet haben. Für Gregoire und Kilian, für die der Gewinn der Nationen Quote bereits zum Greifen nahe ist, ist also noch alles möglich! Die 470er Damen müssten eine lange Wartezeit auf dem Wasser hinnehmen. Nach dem Auslaufen gegen Mittag, konnte ihre erste Wettfahrt um 16.00 Uhr erst nach zahlreichen fehlgeschlagenen Startversuchen angeschossen werden. Linda und Maja segelten solide auf Platz 10 und rückten in der vorläufigen Gesamtwertung auf den 9. Platz vor. "Es war ein sehr langer Tag, aber wir sind glücklich mit unserer einzigen Wettfahrt des Tages.“ so Maja Siegenthaler. . Theoretisch war das Duo vom Thuner See Yacht Club fürs Medal Race qualifiziert und die Nationen Quote gesichert, der Protest des holländische Teams ging allerdings verloren. Linda und Maja beenden die WM auf Platz 17 ohne Nationen Quote.

Mit 5-8 Knoten Seabreeze war es die ideale Voraussetzung für Mateo Sanz Lanz (RS:X). In den ersten beiden Läufen (4. und 7. Platz) machte er wichtige Punkte in der Rangliste gut. Im dritten Race jedoch, machte er grosse taktische Fehler. "Jeder Fehler kostet viele Plätze bei diesen Bedingungen", vertraut der für den Gstaad Yacht Club startende Auslandsschweizer. "Er verbessert sich um zehn Plätze in der Gesamtwertung (25.) und qualifiziert sich für das Goldfleet. Immerhin!“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Im Laser Standard enttäuschten Eliot Merceron und Nicolas Rolaz. Die Laser Radials konnten erst um 17:00 Uhr auf dem Wasser und Maud Jayet brachte einen guten 8. Platz ins Ziel, was sie auf den 20.Platz im Zwischenklassement klettern lies. Andrea Nordquist wurde ebenfalls 8. in der Silberfleet!

Mermod/Schüpbach (470) segelten hervorragend zweimal auf Platz 3 in der Silberflotte. Die 49er hatten ihren freien Tag; Lucien und Sébastien greifen morgen in der Goldfleet von einem hervorragenden 4. Platz aus wieder ins Geschehen ein
Vorläufige Gesamtwertung Dienstag, 7. August: RS:X : Mateo Sanz Lanz 25/85 49er: Schneiter/Cujean 4/86 470W : Fahrni/Siegenthaler 9/47 470M : Wagen/Siegwart 12/64 Biedermann/Schüpbach 52/64 Mermod/Schüpbach 43/64 Laser-Radial Maud Jayet 20/119 Andrea Nordquist 76/119 Laser Standard Eliot Merceron 46/165 Nicolas Rolaz 142/165 Finn: Theuninck 90/90


Ein Geduldsspiel

Der fünfte Tag der Segelweltmeisterschaft wurde vom Wind nicht gerade verwöhnt: sehr leichte und vor allem instabile Luft verursachte heute lange Wartezeiten an Land und auf dem Wasser. Auch die Temperaturen sind etwas gesunken und bieten ideale Bedingungen (vor allem angesichts der Hitzewelle in der Schweiz!).

Nur zwei Schweizer Teams hatten heute die Chance, ein Race zu beenden: Kilian Wagen und Grégoire Siegwart (470M) in der Goldflotte sowie Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er). Letztere behaupteten ihren vierten Platz in der Gesamtwertung dank eines 11. Rangs.

«In der ersten Runde waren wir Vierte, aber alle Führenden fielen in ein Loch. Wir haben nicht wenige Plätze verloren, schafften es aber schliesslich, einen korrekten Lauf zu sichern», so Sébastien und meint: «Es ist kein tolles Ergebnis, aber es hätte schlimmer sein können! »

«Das Komitee startete schliesslich ein zweites Race», fügt Lucien hinzu. «Wir haben den Spinnaker sogar auf die Aufwindkante gestellt, bevor sie das Rennen annulliert haben. Es war sehr drehend, und die Lichtverhältnisse waren bizarr, so dass es schwierig war, das Wasser zu lesen. Hier geht es um eine Menge, so dass jeder im Bezug auf die Bedingungen auf dem Wasser noch mehr als üblich unter Druck ist...! »

Weniger gelungene Wettfahrt für die 470M: «Es war heute sehr drehend, der Wind kam von allen Seiten», erklärt Kilian.

Die 470 Mädchen, RS:X und 470M Silberflotte haben heute keine Wettfahrten absolviert. Was die Finnsegler anbetrifft, so geht es Nils Theuninck besser: Nach einer schweren Virusinfektion seiner Leber ist er wieder auf den Beinen und hat sich heute Morgen seinen Teamkollegen auf dem Bootspark angeschlossen. Aber er fühlte sich noch nicht fit genug, um heute zu segeln. Morgen früh je nach Zustand wird entschieden, ob er segelt.

Aufgrund der heute ausgefallenen Wettfahrten wird der morgige Zeitplan deutlich geändert werden, ist aber noch nicht online.

Rangliste (vor Jury) nach Tag 5 :

RS:X : Mateo Sanz Lanz 35/85

49er: Schneiter/Cujean 4/86 470W : Fahrni/Siegenthaler 12/47 470M : Wagen/Siegwart 21/64
Biedermann/Schüpbach 52/64
Mermod/Schüpbach 54/64 Laser-Radial Maud Jayet 29/119
Andrea Nordquist 82/119 Laser Standard Eliot Merceron 46/165
Nicolas Rolaz 124/165
Finn: Theuninck 90/90 Follow the Racing:

Jeden Tag werden LIVE Wettfahrten via dem YouTube Channel von World Sailing: https://www.youtube.com/user/isafchannel

Tracking: https://worlds2018.sapsailing.com/gwt/Home.html#/event/:eventId=4544f986-8235-426d-ad3e-6a3500b12edc Ergebnisse: https://aarhus2018.sailing.org/results


Tag 4 - gut und schlecht für die Schweizer in Aarhus

"Breeze on", wie man hier sagt! Heute Sonntag, dem 5. August, am vierten Tag der Weltmeisterschaften im Segeln war der Wind da: 15-18 Knoten Offshore-Wind, ideal für eine schöne Show in Aarhus.

Bedingungen jedoch, die Mateo Sanz Lanz (RS:X) in der Regel nicht zusagen. Und dennoch belegte er bei seinem allerersten Einsatz im ersten Race den schönen 8. Platz, gefolgt von zwei weiteren eher enttäuschenden Runden (28. und 23.). «Endlich! Ich habe lange darauf gewartet, endlich ins Geschehen eingreifen zu können. Leider waren es nicht gerade meine Lieblingsbedingungen, aber ich habe zumindest einen guten ersten Lauf gemacht. Ich kann mich über die Ergebnisse nicht beklagen, die Gewässer hier sind wirklich kompliziert und meine Taktik war nicht sehr gut.»

"Es ist noch ein weiter Weg", ergänzt Trainer Peter Krimbacher. «Wir wussten, dass es heute schwierig werden würde. Aber es gibt 14 Wettfahrten, es ist eine grosse Meisterschaft, es bleiben also noch elf Races um besser zu werden.»

Die beste Leistung des Tages zeigte erneut Schneiter/Cujean im 49er: Platz 2 und 16, und damit Rang 4 im Gesamtklassement. «Wir segelten heute im «Stadion», nahe der Küste. Heute gab es nur zwei Runden, eine gute erste, und eine etwas verrückte zweite! Aber wir haben es geschafft, auf dem Laufenden zu bleiben. Wir mögen diese stärkeren Bedingungen, vor allem mit drei Runden pro Rave, da muss man das Boot wirklich im Griff haben.»

Maud Jayet (Laser Radial) zeichnete heute für das schlechteste und beste Race der Meisterschaft verantwortlich, 4. und 30. «Bei der ersten Wettfahrt war ich von Anfang an vorne dabei. Aber es gab wirklich grosse Geschwindigkeitsunterschiede, man musste bei den vorderen bleiben und mit dem Schiften zu spielen. »

Eliot Merceron (Laser Standard) belegte heute einen 16. und 26. Platz. «Ich bin im ersten Race weit gekommen! In der zweiten Runde lag ich in Führung, hatte aber keinen grossen Shift. Das sind wirklich schwierige Bedingungen, unglaublich unvorhersehbar. Ich bin zwar in der Goldflotte, aber das ist bisher kein geniales Ergebnis! Es bleiben mir noch vier Races um mich zu verbessern. » Tom Reulein zieht zur Halbzeit eine optimistische Zwischenbilanz: «Wir schaffen es, Wettfahrten in der Top10 zu beenden, das ist durchaus positiv. Aber der Wind ist wirklich variabel und oszillierend, es ist schwierig! Unseren Teams fehlt es bislang an der Regelmässigkeit.» Der 470er hatten heute einen Ruhetag. Sie unterstützten Mateo von der «Sailors’ Lounge» aus und schauten sich seine Wettfahrten auf einer grossen Leinwand an. Morgen wird unser Finn-Segler Nils Theuninck voraussichtlich wieder ins Geschehen eingreifen. Er wird kurzfristig über einen Start entscheiden. Da er natürlich weiss, dass er in der Silver Fleet segeln wird, haben sich seine Ziele komplett geändert.

 

Ergebnisse :

RS:X : Mateo Sanz Lanz 35/85

49er: Schneiter/Cujean 4/86

Laser Radial :
Maud Jayet 29/119
Andrea Nordquist 82/119

Laser Standard :
Eliot Merceron 46/165
Nicolas Rolaz 124/165

470W : Fahrni/Siegenthaler 12/47

470M :
Wagen/Siegwart 22/64
Biedermann/Schüpbach 52/64
Mermod/Schüpbach 54/64

Täglich LIVE auf dem YouTube-Kanal von World Sailing:

https://www.youtube.com/user/isafchannel

Ergebnisse : https://aarhus2018.sailing.org/results


Auftakt nach Mass für die 49er

Die typische "Seabreeze" von Aarhus ist am heutigen dritten Tag der WM, einem ablandigen und deswegen extrem böhigen und drehenden Grandientwind gewichen. Wechselhafte Bedingungen, mit denen unser 49er Team Schneiter / Cujean dennoch hervorragend zurecht kamen! Mit einer 3 – 8 – 2 - Serie gelang ihnen ein solider Start in die Weltmeisterschaft. "Wir sind relativ einfach gesegelt! Wir hatten einen guten Speed und konnten jeden Dreher mitnehmen. Das sind Bedingungen, die wir wirklich lieben! Morgen wird es noch ähnlich wie heute sein, nur der Wind wird sehr viel stärker! Die gute Nachricht ist, dass wir noch keinen Streicher gesegelt sind. Und wir haben auch gezeigt, dass wir nach einem schlechten Start wieder zurück ins Rennen finden können! »

Maud Jayet hingegen hatte nicht viel Fortune mit dem sehr oszillierenden Wind (29, 25). "Ich ging im ersten Lauf nach rechts, aber der Wind kam mehr über links und genau das Gegenteil geschah im zweiten Lauf. Der Wind war variabel von 5 bis 15 Knoten, so dass man schnell viel verlieren, aber auch gewinnen konnte. Wir haben diese Bedingungen erwartet und das Quentchen Glück wird dann sicher auch mal auf meiner Seite stehen! Das gibt mir für morgen wieder ein bisschen mehr Zuversicht.“ Auch Andrea Nordquist, (47., 35.) konnte sich in diesen Bedingungen nicht weiter verbessern. Eliot Merceron segelte eine gute und eine weniger gute Wettfahrt (25 und 9), während Nicolas Rolaz sich mit besseren Starts heute deutlich verbessert (22 und 31).

Das Duo Fahrni/Siegenthaler segelten einen 20. und 7. Platz: "Wir hatten zwei gute Starts, folgten aber im ersten Race nicht unserer Grundstrategie und haben dadurch viel verloren. Im zweiten Race lief es besser, wir konnten nach einer verhauten ersten Kreuz stark aufholen. Wir freuen uns jetzt erst einmal auf den morgigen freien Tag, um am Sonntag frisch zurück zukommen! »

Das junge 470er Team Kilian Wagen und Gregoire Siegwart sind happy: „Wenn man die Bedingungen bedenkt, können wir echt zufrieden sein, es war wirklich schwierig heute! Ich kann den morgigen freien Tag kaum erwarten, um uns gut zu erholen" Mit den Platzierungen 19 und 12 heute liegen sie auf Platz 22 der Gesamtwertung und haben sich damit fix für die Goldfleet qualifiziert. Mit einem 17. und 18. Platz heute gelangen Mermod/Schüpbach ihre bislang besten Wettfahrten an dieser WM.

Die 470 und die Finns haben morgen Pausentag. Nils Theuninck ist auf dem Weg der Besserung, hat aber seine Infektion noch nicht ganz auskuriert und konnte deswegen gestern und heute nicht an den Start gehen. Es wird gemeinsam mit Teamarzt Per Mahler morgen entschieden, ob er die restlichen Races noch absolvieren kann.

Morgen geht mit Mateo Sanz Lanz der letzte Schweizer Athlet an den Start um Punkt 12:00 Uhr. Die RS:X Wettfahrten werden morgen live übertragen: https://www.youtube.com/user/isafchannel

Ergebnisse :

49er: Schneiter/Cujean 5/86

Laser Radial :
Maud Jayet 33/119
Andrea Nordquist 74/119

Laser Standard :
Eliot Merceron 35/165
Nicolas Rolaz 112/165

470W : Fahrni/Siegenthaler 12/47

470M :
Wagen/Siegwart 22/64
Biedermann/Schüpbach 52/64
Mermod/Schüpbach 54/64

Finn : Theuninck 90/90

Täglich LIVE auf dem YouTube-Kanal von World Sailing:

https://www.youtube.com/user/isafchannel

Ergebnisse : https://aarhus2018.sailing.org/results


Sehr guter Auftakt für die Laser

Gestern Abend wurden die Weltmeisterschaften in Aarhus mit der Eröffnungsfeier offiziell eröffnet. Angeführt von Fahnenträger Mateo Sanz Lanz genoss die Schweizer Delegation die von Aarhus organisierte Show für die 1'400 Athleten aus 85 Nationen.

Der zweite Tag der Weltmeisterschaften in Aarhus begann pünktlich, mit einer schönen Brise, die wie erwartet aufkam. 8-12 Knoten ermöglichten es der Wettfahrtleitung, sämtliche für heute geplanten Wettfahrten zu beenden: drei für die 470M, je zwei für die Laser Radial, Standard und 470W. Bei den Finn gibt es heute von den Schweizern keine Zusammenfassung: geschwächt, konnte Nils Theuninck nicht segeln; hoffentlich wird er morgen wieder zu Kräften kommen!

Die beste Leistung des Tages zeigt Maud Jayet in Laser Radial: Mit den Rängen 6 und 11 gelingt ihr ein sehr guter WM-Auftakt, welcher ihr im vorläufigen Gesamtklassement Rang 11 beschert. Andrea Nordquist liegt derweil auf Rang 64.

Im Standard-Laser darf Eliot Merceron ebenfalls auf einen schönen ersten Tag zurückblicken, mit einem 11. und 15. Platz. «Ich war vor diesem ersten Tag ziemlich gestresst, es war wichtig, gut in den Wettkampft einzusteigen! Ich wollte auf keinen Fall Risiken eingehen; ich denke ich habe das Ziel mit zwei guten Wettfahrten erreicht. Die Starts sind mir gelungen, das ist motivierend, aber jetzt muss ich für den Rest mehr riskieren! »

Kilian Wagen und Grégoire Siegwart hatten bei den 470M ebenfalls einen guten Tag, mit einem vierten, einem 14. und einem zehnten Rang. «In der Tat, wir hatten einen guten Tag in den TOP 15! Im zweiten Rennen gelang uns eine schöne Aufholjagd, wir fanden die Schlüssel, um an der Spitze der Flotte zu segeln. Aber wir haben erst vier der insgesamt zehn Qualifikationsläufe bestritten, wir müssen weiterhin konzentriert bleiben! Wir freuen uns auf den Rest. »

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W) trugen heute stolz das rote Trikot. Aber es brachte ihnen kein Glück, vielmehr war es für das Duo vom Thunersee Yacht Club ein Tag zum Vergessen. Kurz zusammengefasst: Guter Start, aber schlechte Taktik im ersten Race, schlechter Start im zweiten. Bis zum Medal Race ist es noch ein weiter Weg! Morgen beginnen die 49er ihre WM mit dem ersten Start am Mittag, während Mateo Sanz Lanz (RS:X) am Sonntag ins Geschehen eingreift.

 

Rangliste nach Tag 2 :

Laser Radial :
Maud Jayet 11/119
Andrea Nordquist 64/119
Laser Standard :
Eliot Merceron 32/165
Nicolas Rolaz 134/165
470W : Fahrni/Siegenthaler 12/47
470M :
Wagen/Siegwart 22/64
Biedermann/Schüpbach 47/64
Mermod/Schüpbach 58/64
Finn : Theuninck 90/90

Follow the Racing:

Jeden Tag werden LIVE Wettfahrten via dem YouTube Channel von World Sailing: https://www.youtube.com/user/isafchannel

Tracking: https://worlds2018.sapsailing.com/gwt/Home.html#/event/:eventId=4544f986-8235-426d-ad3e-6a3500b12edc

Ergebnisse: https://aarhus2018.sailing.org/results


Ein Sieg zum Auftakt in Aarhus 2018!

Diesen Donnerstag, 2. August, wurden am frühen Nachmittag bei leichten Winden und Sonnenschein die ersten Wettfahrten der Segelweltmeisterschaften 2018 durchgeführt. Der Auftakt ist mehr als gelungen: Linda Fahrni und Maja Siegenthaler haben bei den 470 W dank einer grossartigen Leistung das erste Race gewonnen; dies, nachdem die beiden bereits im vergangenen Jahr als Siegerinnen aus dem Test-Event hervorgegangen waren. Sie hatten einen hervorragenden Start, lagen von Anfang bis Ende in Führung und distanzierten die Zweitplatzierten Lecointre/Retornaz (FRA) um ganze 30 Sekunden! Im zweiten Durchgang belegten sie den 17. Platz und liegen im provisorischen Gesamtklassement auf dem dritten Rang. « Das tut gut, so zu beginnen, aber es war nur ein Race, und die WM dauert noch lange. Wir müssen bis zum Schluss konzentriert bleiben. Bei der ersten Wettfahrt haben wir einen guten Start erwischt, und wir konnten auf der rechten Seite segeln, und schliesslich die Führung behalten. Die Bedingungen hier sagen uns wirklich zu, und wir hatten mit dem Wind mehr Glück als die Jungs. »

Bei den Herren hatten Wagen/Siegwart ebenfalls einen guten Start; die beiden segelten zumindest während der ersten Hälfte des Rennens im Spitzentrio mit. Der sehr wechselhafte Wind machte ihnen jedoch einen Strich durch die Rechnung, so dass sie das erste Race auf Rang 13 beendeten. "Wir segelten gut, aber wir hatten Pech", so die Analyse der beiden. « Wir hatten ein gutes Gefühl an diesem ersten Tag, waren opportunistisch, als es auf der ersten Wende nötig war und unsere Geschwindigkeit ist gut! » Es war ein Tag "zum Vergessen" für Nils Theuninck, der sich seit heute Morgen körperlich geschwächt fühlt... Er belegt in der einzigen Wettfahrt des Tages Rang 39. Die heutige Eröffnungsfeier bringt die 1’400 Athleten aus 85 Nationen zusammen und wird live übertragen unter https://www.youtube.com/user/isafchannel

Morgen Freitag gehört dann den Laser Radial und Standard die Bühne! Rangliste nach Tag 1 :

470W : Fahrni/Siegenthaler 3/47

Finn: Theuninck 39/45

470M :

Wagen/Siegwart 25/64

Biedermann/Schüpbach 33/64

Mermod/Schüpbach 59/64

Follow the Racing:

Jeden Tag werden LIVE Wettfahrten via dem YouTube Channel von World Sailing: https://www.youtube.com/user/isafchannel

Tracking: https://worlds2018.sapsailing.com/gwt/Home.html#/event/:eventId=4544f986-8235-426d-ad3e-6a3500b12edc

Ergebnisse: https://aarhus2018.sailing.org/results


1. August Feier vor dem Start zur 1. Wettfahrt

Gemeinsam begehen alle Schweizer Athleten heute Abend den Nationalfeiertag mit einem kleinen Nachtessen!
Ein Feiertag, der bereits früh mit dem ersten Wetterbriefing mit Team Meteorologen Meeno Schrader begann. Für den Auftakt darf mit Leichtwind, einer leichteren Seebreeze gerechnet werden, doch bereits am Sonntag wird es dann aber deutlich stärkere Winde geben. Und dennoch, die Chancen sind für alle gleich!

Maud Jayet, Laser Radial: "Heut stand nur ein leichtes Training auf dem Programm. Mit etwas weniger Welle als gestern, hatte ich guten Speed. Also bin ich zuversichtlich für die WM! In den Trainingsregatten ging es ziemlich auf und ab, aber das ist eine gute Vorbereitung für mich, man muss einfach mental stark sein auf diesem Niveau! Die variablen Windbedingungen hier sind sehr ähnlich zu dem, was wir auf dem Genfer See haben können."

Linda Fahrni, 470W : "Wir waren nur eine Stunde unterwegs, um ein letztes Mal am Start zu trainieren, das ist super wichtig für uns. Ich liebe die Windbedingungen in Aarhus, weil diese sehr kompliziert sein können. Wir haben hier keinen Druck vom Vorjahressieg, sondern weil wir es gut machen wollen. Aber wir müssen lernen, mit diesem Druck umzugehen, denn wir werden in den nächsten zwei Jahren immer welche haben! »

Die zwei 470 Teams und Nils Theuninck im Finn starten morgen mit ihren ersten Wettfahrt nach folgendem Zeitplan:
Finn & 470 M: Start 1. Wettfahrt um 12:00 Uhr (zwei Races)
470 W : Start 1. Wettfahrt um 14:30 Uhr (zwei Races)

Follow the Racing:

Jeden Tag werden LIVE Wettfahrten via dem YouTube Channel von World Sailing: https://www.youtube.com/user/isafchannel

Tracking : https://worlds2018.sapsailing.com/gwt/Home.html#/event/:eventId=4544f986-8235-426d-ad3e-6a3500b12edc

Ergebnisse : https://aarhus2018.sailing.org/results

Die Eröffnungsfeier wird ebenfalls LIVE ab 19h00 übertragen : https://www.youtube.com/user/isafchannel


Die Spannung steigt!

Noch einmal aufs Wasser zum Abschlusstraining, so sah heute da Programm für die meisten Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams aus. Und das bei relativ komplizierten Windbedingungen: Wechselhafte 8-10 Knoten Seabreeze, im Tagesverlauf auf 5 Knoten abflauend, dazu eine relativ große Kappelwelle. Anspruchsvoll wie auch die Trainer gestrigen Teamdiner zu Protokoll gaben: Das Revier lässt das Spiel um Topplatzierungen sehr offen und bietet nahezu allen Athleten ihre Chancen.

Genau das lässt die ambitionierte Segel-Elite anlässlich dieser Weltmeisterschaften bereits jetzt schon ins Schwärmen geraten. Rund 1500 Seglerinnen und Segler gehen in Aarhus an den Start und sorgen damit um ein vielfach grösseres Teilnehmerfeld als an den Olympischen Spielen. Und natürlich haben die meisten auch die sogenannten Nationen Quoten, also die Olympia-Startplätze für das jeweilige Land, im Focus.

Noch zwei Tage bis zum ersten Startschuss, die Atmosphäre im Swiss Sailing Team ist ausgezeichnet, aber die Spannung steigt! "Ich bin froh, dass es endlich losgeht", sagt Mateo Sanz Lanz (RS:X). "Ich fühle mich gut. Außer den kleinen Details gibt es jetzt nichts mehr vorzubereiten. Ich bin zufrieden mit meinem Training hier, ich hatte zwei sehr effektive Wochen, in denen ich meine neuen Finnen testen konnte. Ich bin letztes Wochenende zur Regeneration nach Hause gegangen und bin erst gestern nach Aarhus zurückgekommen.“

Auch Andrea Nordquist (Laser Radial) ist vor dem Start der Weltmeisterschaft zuversichtlich: "Ich habe mein neues Segel getestet und bin zufrieden. Die Bedingungen waren heute nicht einfach, mit wenig Wind und großen Wellen. Wir sind heute ein bisschen weiter rausgefahren und es war besser. Je nach Racing Area gibt es große Unterschiede in den Windbedingungen! »
Das Hauptziel der Athleten des Swiss Sailing Teams ist es, so viele Nationen Quoten wie möglich für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 zu ersegeln. Um dies zu erreichen, müssen sich die Seglerinnen und Segler unter den besten Nationen in den jeweiligen Bootsklassen platzieren.

Nationen Quoten nach Klasse :

TOP 10 Nationen im RS:X M

TOP 14 Nationen im Laser Standard

TOP 18 Nationen im Laser Radial

TOP 8 Nationen im Finn

TOP 8 Nationen im 470M

TOP 8 Nationen im 470W

TOP 8 Nationen im 49er

TOP 8 Nationen im 49er FX


Startschuss an der WM in Aarhus

Drei Tage vor den ersten Wettfahrten der Weltmeisterschaften aller Olympischer Bootsklassen ist das Schweizer Team mit insgesamt 16 Seglerinnen und Seglern in Aarhus, eingetroffen! Begrüsst wurden die insgesamt 1500 Teilnehmer von einem heissen Dänischen Sommerwetter und überwiegend Leichtwindbedingungen.

Auf der To Do Liste des Swiss Sailing Team stehen heute Registration, Akkreditierung und Vermessung bzw. Equipment Inspektion. Die ersten Klassen, die am Wettbewerb teilnehmen, sind die 470 und Finn, Am Donnerstag, den 2. August gehen mit den 470er Herren und Damen sowie dem Finn dann die erste Bootsklassen an den Start. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über das Wettfahrtprogramm.

Betreut werden die SST Athleten von einem sehr professionellem Team: Insgesamt vertreten rund 30 Personen die Schweizer Farben an der WM in Aarhus. Die Teamunterkunft befindet sich nur wenige Fahrradminuten vom Boatpark entfernt.

SST Youthteam Mitglieder David Biedermann und Jann Schüpbach (470M) sind zum ersten Mal dabei: "Wir freuen uns sehr, dass diese WM endlich losgeht! Es ist ein riesiges Event. Beeindruckend, was an Land und auf dem Wasser alles organisiert ist. Unser Ziel ist, uns für die Goldflotte zu qualifizieren und damit in die ersten 50% des Fleets zu segeln. » Die meisten Athleten trainieren seit mehreren Wochen in Aarhus. Unter ziemlich ansprucksvollen Bedingungen, wie Sébastien Schneiter (49er) betont: "Ich denke, wir werden sehr unterschiedliche Windbedingungen wie im Training haben! Aber wir haben hier wirklich gut trainiert und sind bestens vorbereitet. Es freut mich, mit dem gesamten Swiss Sailing Team nun endlich in diese WM zu starten! »

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er)

Mateo Sanz Lanz (GYC), RS:X

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (TYC), 470

Maud Jayet (SNG), Laser Radial Nils Theuninck (GYC), Finn

Kilian Wagen (CNP) und Grégoire Siegwart (CNM), 470

Andrea Nordquist, Laser Radial (SNG)

Eliot Merceron, Laser Standard (GYC)

Nicolas Rolaz, Laser Standard (CNM)

Jann Schüpbach (RCO/TYC) und David Biedermann (TYC), 470

Yves Mermod (TYC) und Cyril Schupbach (TYC/RCO), 470

VIDEO : Abschlusstraining der 470er und Maud Jayet

© Christophe Margot


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Wohin man schaut bei SST – überall Weltklasseleistungen!

Sebastien, Lucien, Nils, drei Mitglieder im SST Elitekader sicherten sich nach atemberaubenden Wettfahrten den Weltmeistertitel im GC32 Foiling Catamaran – unglaublich! Nur einige Wochen später qualifizierten sich Sebastien und Lucien zudem mit einem starken 7. Platz an der 49er EM bereits schon für das SST Nationalteam 2019 – well done! Mit drei sehr guten 6. Plätzen im 420er Boys (Casco/Schick) und 420er Girls (Mariani/Schmid) sowie im Nacra15 (Grange/Van der Klink) kommt eine erfolgreiche SST Delegation von den Youth Worlds in Corpus Christie (USA) zurück – Gratulation zu diesem starken Teamergebnis!

All diese Schweizer Erfolge im Nachwuchs oder der Elite sind kein Zufall, sondern Ergebnis harter Arbeit! So konnten vor allem im Nachwuchsbereich dank verbessertem Budget die Trainings- und Wettkampfumfänge im Talent Pool und Youth Team in dieser Saison deutlich erhöht und ausschliesslich World Class Coaches angestellt werden – und das trägt bereits Früchte!

In Kürze gilt es für die SST Elite, persönliche Bestleistungen am Jahreshöhepunkt, der Weltmeisterschaft aller Olympischer Bootsklassen in Aarhus (DEN) abzurufen. Hoch motiviert und bestens vorbereitet geht eine der leistungsstärksten SST Delegation der letzten Jahre an den Start. Neben Topresultaten ist es das erklärte Ziel, so viele Olympia Nationenplätze für die Schweiz zu gewinnen wie nur möglich.

Es wird ein extrem spannender August 2018 – verfolgen Sie das Geschehen täglich und drücken Sie unseren Seglerinnen und Segler die Daumen!
Hopp Schwiiz!

 

Aarhus Worlds 2018 – DER Jahreshöhepunkt

Es ist das wichtigste Event des Jahres. Eine Weltmeisterschaft aller Olympischer Bootsklassen auf allerhöchsten Niveau; anspruchsvoller als die Olympische Regatta, weil mehrere Teams pro Bootsklasse pro Nation an den Start gehen dürfen. Zudem wichtig, weil man durch das vorzeitige Sichern des Nationenstartplatzes sehr viel mehr Ruhe in der Olympiavorbereitung hat.
Die Hempel Sailing World Championships 2018 finden vom 30. Juli bis 12. August in Dänemarks zweitgrößter Stadt Aarhus statt. Die Veranstalter erwarten nicht weniger als 400.000 Besucher zu dieser Meisterschaft! In allen zehn olympischen Bootsklassen wird um den Weltmeistertitel gesegelt, insgesamt werden mehr als 1500 Segler aus hundert Nationen an den Start gehen.
Darunter auch eine starke Delegation des Swiss Sailing Teams, bestehend aus den Mitgliedern des Nationalteams und dem B-Kader, die ihre ganze Energie dafür einsetzen werden, persönliche Bestleistung zu bringen und den so begehrten Nationenstartplatz für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 zu gewinnen. Aber auch Athleten des SST Nachwuchskaders wie Biedermann/Schüpbach, Mermod/Schüpbach und Nicolas Rolaz sind vor Ort, um wichtige Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

Nähere Informationen zu Nationen Quoten und dem Olympia Selektionsreglement finden Sie hier:

Aarhus Worlds 2018 – so bleiben Sie bestens informiert!

Die Weltmeisterschaft findet vor einer beeindruckenden Kulisse des fast fertiggestellten Hafenareal Aarhus und dem Dänischen Segelleistungszentrum statt. Eine Pressemitteilung wird vor dem Start des Rennens und eine weitere am Ende des Rennens mit den Ergebnissen der Teilnahme der SST-Mitglieder verschickt. Bei herausragenden Ergebnissen und Medaillen werden weitere Medienmitteilungen auf unserer Website veröffentlicht.
Sie können das Swiss Sailing Team in Aarhus auf folgenden Kanälen hautnah verfolgen :

- SST-Website (täglich aktualisiert)
- Facebook SST: Fotos, Videos und tägliche News
- Instagram SST: Fotos und Videos
- Lizenzfreie Bilder für die Medien werden unter www.maxcomm-media.com verfügbar sein
- Offizielle Website der Veranstaltung

Sophia Urban von MaxComm ist für die Dauer der Veranstaltung in Aarhus vor Ort. Medienvertreter sind eingeladen, sie für Interviewanfragen mit Teammitgliedern oder andere spezifische Anfragen zu kontaktieren. sophia.urban@maxcomm.ch / + 41 79 351 82 11

World Sailing Youth Worlds - hervorragende Schweizer in Corpus Christie

Die „Next Generation“ traf sich zu den alljährlichen Youth Worlds in Corpus Christi, Texas. Konstante Windbedingungen über die gesamte Regattawoche kamen den meisten unserer Seglerinnen und Segler entgegen. Sie rangierten permanent im TOP 8 Bereich und zeigen eindrücklich das Leistungsniveau der kommenden Schweizer Nachwuchsgeneration. "Es ist ein wirklich sehr solides Ergebnis", sagt SST Junior National Coach Marco Versari, "wir hatten noch nie eine solch starke Teamleistung. Dies beweist einmal mehr, dass das Konzept der Auswahlkriterien für den Talentpool und das Jugend-WM Team sowie die Trainingsprogramme richtig sind. Ich gratuliere den Seglern, Trainern und allen Beteiligten ganz herzlich! »
Auch Laurent Voiron, der das Schweizer Nacra 15 trainierte zeigte sich erfreut: "Es ist eine sehr gute Leistung für ihre erste Regatta bei 12-19 Knoten Wind. Sie waren sehr konstant und das war es, was wir wollten. Bei 13 Wettfahrten und nur einem Streicher hat sich das ausgezahlt! Eine tolle Erfahrung für die Zukunft, vor allem für die Europameisterschaft in Como (ITA). »

Ergebnisse der Schweizer Athleten :

Achille Casco und Elliot Schick (420 Boys) - 6. Platz
Solene Mariani und Maude Schmid (420 Girls)- 6. Platz
Arnaud Grange und Marie van der Klink (Nacra 15) - 6. Platz
Felix Baudet (Laser Radial) - 28. Platz

 

Maud Jayet – absolut bereit für die WM!

Maud, wie sieht deine Zwischenbilanz der Saison 2018 aus?
Mit meinem Saisonstart bin ich nicht ganz zufrieden, zum Glück ist es danach besser geworden. Es gab einige schlechte Regattaplatzierungen und dann hatte ich Schwierigkeiten, mit einer positiven Stimmung wieder ins Boot zu steigen. Das ging eine ganze Zeit lang so, dazu kam etwas Übertraining. Aber jetzt ist wieder alles in Ordnung und ich bin parat für die WM!

Deine Ziele in Aarhus?
Da es sich um eine Weltmeisterschaft handelt, ist es natürlich das Ziel, ein gutes Ergebnis zu segeln. Außerdem ist es ja eine Qualifikationsregatta für die Olympischen Spiele. Allerdings will ich die Art und Weise, wie ich segle, nicht ändern und denke auch nicht zu viel darüber nach. Ich werde versuchen, ganz einfach so normal wie möglich zu segeln.

Was hältst du vom WM Revier?
Es ist wirklich ein relativ kompliziertes Revier. Die meiste Zeit weht der Wind ablandig. Das Meer ist also flach und die Böhen kommen eher zufällig; da kann man nicht viel antizipieren. Und wenn der Wind vom Meer weht, sind die Wellen kurz und steil.

Wie trainiert man, macht man etwas Bestimmtes oder unterscheidet sich von einem Standardprogramm?
Nein, ich habe eine ganz normale Vorbereitung. Ich teile meinen Trainer mit meiner griechischen Sparringspartnerin. Unser Niveau ist ziemlich ähnlich und wir pushen uns gegenseitig hoch, es ist eine effektive Partnerschaft und eine Lösung, die sehr gut zu mir passt.

Haben Sie das Gefühl, dass Sie Fortschritte machen?
Ja, sehr deutlich, und ich fühle mich umso fitter, je näher die Weltmeisterschaften rückt. Ich habe mir gerade ein paar Tage frei genommen, um meine Batterien wieder voll aufzuladen, bevor ich nach Aarhus gehe. Ich freue mich sehr auf den Start der Wettfahrten!

49er EM – Schneiter/Cujean in Form

Wenige Tage vor den Weltmeisterschaften in Aarhus gelang Sébastien Schneiter und Lucien Cujean mit Platz 7 der bisher grösste Erfolg an einer Europameisterschaft. Obwohl die EM noch kurzfristig von La Rochelle (FRA) nach Gdynia (POL) verlegt werden musste, nutzen insgesamt 92 Teilnehmer die Regatta als letzten Formtest.

Das Duo der Société Nautique de Genève hatte zwar einige Mühen in der Qualifikation, konnte sich aber im Goldfleet deutlich steigern und gewann sogar eine Wettfahrt. Im abschliessenden Medal Race der besten 10 Boote beendeten sie auf Platz 3!

SST Ambassador Club gegründet

Auf Initiative von Alberto Casco und Alexandre Schneiter hat das Swiss Sailing Team im vergangenen Frühjahr einen Förderverein namens SST Ambassador Club ins Leben gerufen, der sich an leidenschaftliche und großzügige Unterstützer des Olympischen Segelsports in der Schweiz richtet.

Ziel des Vereins ist es, das Swiss Sailing Team in seinen Olympiavorbereitungen finanziell zu unterstützen und den Austausch unter den Mitgliedern des Vereins zu pflegen und zu fördern. Ihr Engagement berechtigt an speziellen Club-Events teilzunehmen, zum Beispiel an einem Meet & Greet mit dem Nationalteam oder einem Besuch an einer Regatta.

Sind Sie überzeugt, dass die Aktivitäten des Swiss Sailing Teams in sportlicher Hinsicht bemerkenswert sind und Ihre Unterstützung verdienen?

Dann werden Sie Mitglied in einem exklusiven Club der engagiertesten Fans des Schweizer Olympiasegelsports!

Für weitere Informationen: http://www.sst-ambassador-club.ch


World Sailing Youth Worlds - hervorragende Schweizer in Corpus Christie

Die „Next Generation“ von Eliteseglern traf sich in Corpus Christi, Texas, zur den alljährlichen Youth Worlds. Konstante Windbedingungen über die gesamte Regattawoche kamen den meisten unserer Seglerinnen und Segler entgegen, rangierten permanent im TOP 8 Bereich und zeigen eindrücklich das Leistungsniveau der kommenden Schweizer Nachwuchsgeneration. "Es ist ein wirklich sehr solides Ergebnis", sagt SST Junior National Coach Marco Versari, "wir hatten noch nie eine solch starke Teamleistung. Dies beweist einmal mehr, dass das Konzept der Auswahlkriterien für den Talentpool und das Jugend-WM Team sowie die Trainingsprogramme richtig sind. Ich gratuliere den Seglern, Traiunern und allen Beteiligten ganz herzlich! » Auch

Laurent Voiron, der das nachrückende Schweizer Nacra 15 trainierte zeigte sich erfreut: "Es ist eine sehr gute Leistung für ihre erste Regatta bei 12-19 Knoten Wind. Sie waren sehr konstant und das war es, was wir wollten. Bei 13 Races und nur einem Streicher hat sich das ausgezahlt! Eine tolle Erfahrung für die Zukunft, vor allem für die Europameisterschaft in Como (ITA). »

Ergebnisse der Schweizer Athleten : Achille Casco und Elliot Schick (420 Boys) - 6.

Solene Mariani und Maude Schmid (420 Girls)- 6.

Arnaud Grange und Marie van der Klink (Nacra 15) - 6.

Felix Baudet (Laser Radial) - 28.

Ergebnisse: http://www.worldsailingywc.org/results/2018_corpuschristi_usa.php


Top Ergebnisse am Weltcup Finale in Marseilles

Swiss Sailing Team`s Elitesegler Maud Jayet, Andrea Nordquist, Nils Theuninck sowie Mateo Sanz Lanz vertraten die Schweiz anlässlich das Weltcup Finales in Marseilles, Frankreich und lieferten eine überzeugende Vorstellung ab.

Allen voran Maud Jayet, die mit zwei Wettfahrtsiegen und einigem auf und ab als insgesamt 4. Platzierte ins Medal Race ging und dieses auf Platz 5 beendete (Overall Platz 6). Andrea Nordquist musste krankheitsbedingt aufgeben.

Mateo Sanz Lanz brillierte in seinem Medal Race als 3. Platzierter, musste aber viele Punkte aus den ersten Wettfahrten mitnehmen und beschloss sein Weltcup Finale auf Platz 6.

Finn Shooting Star Nils Theuninck segelte eine eher gemischte Serie in den vorherrschende Leicht- bis Mittelwind, verpasste das Medal Race nur knapp und landete auf Rang 11.

Nach diesem gelungenen Intermezzo liegt der Focus nun auf den Vorbereitungen der Weltmeisterschaft in Aarhus, dem Jahreshöhepunkt im Kalender des Swiss Sailing Teams. Vor allem auch deswegen, weil dort bereits rund 40% der Nationen Startplätze für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 vergeben werden.


Newsletter 2

Mitten drin statt nur dabei!

Die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams - egal ob Elite oder im Nachwuchs – haben sich stabil in der Weltspitze etabliert. Seit Januar waren Schweizer Athleten bei allen Weltcups und vor allem bei der Tropheo Princesa Sophia in Palma und an der 470er EM permanent im Medal Race vertreten – und zeigten absolute Spitzenleistung; frech, smart und mit den notwendigen Ellenbogen, aber jederzeit fair. Zudem geht kaum eine international hochwertige Jugendregatta ohne „SUI“ in den TOP 10 Ergebnislisten zu Ende. Der Kurs stimmt also und gemeinsam mit unseren Partnern Swiss Olympic, Swiss Sailing, Hôpital La Tour, Musto, Frei Swiss, Maxcomm und Sponser Sport Food nehmen wir den Jahreshöhepunkt, die WM in Aarhus ins Visier. Schliesslich ist es das erklärte Ziel, bereits jetzt so viele Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele in Tokyo zu sichern wie möglich!

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen 470er EM Medal Race

Was für ein Traumabschluss für Linda Fahrni und Maja Siegenthaler an der 470er Europameisterschaft im bulgarischen Bourgas. Mit dem Gewinn des Medal Race schiebt sich das Thunersee Yacht Club Duo von Rang 10 noch auf einen sehr guten 6. Gesamtplatz vor. Der Abstand auf die Bronze Medaille war mit nur 5 Punkten denkbar knapp. Diese enorme Steigerung – die letztjährige EM beendeten sie noch auf Platz 17 – ist der Lohn für die harte Arbeit mit Coach Alvaro Marinho. So sind die beiden Mitglieder des SST Nationalteams ihrem Saisonziel, die Nationen Quote an der WM in Aarhus zu ersegeln, deutlich näher gekommen.

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Schweizer Jugend-WM Team selektioniert

Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team unter Leitung von Tom Rüegge mit Pierre-Yves Jorand und Tom Reulein hat das Team für die World Sailing Youth World Championships in Corpus Christie (USA) selektioniert. Erstmals gab es in den drei Bootsklassen Radial M, 420er M und Nacra15 mehrere Favoriten für die Selektion.

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Fokus auf Sébastien Schneiter und Lucien Cujean

Kurz vor dem Jahreshöhepunkt, der WM in Aarhus (DEN), ziehen wir eine Zwischenbilanz mit Sébastien Schneiter und Lucien Cujean. Als erstmalige Olympiateilnehmer in Rio de Janeiro 2016, haben sich die beiden Genfer voll und ganz einem Medaillengewinn an den Olympischen Spiele in Tokio 2020 verschrieben.

Wie fällt Eure Bilanz zum jetzigen Saisonzeitpunkt aus?
Sébastien: "Bisher war es eine ziemlich gute Saison: Wir haben uns für das Medal Race in Miami und Palma qualifizieren können, was erstmal ein gutes Ergebnis für unser Team darstellt. Dann gab es einen weniger rühmlichen Auftritt am Weltcup in Hyères, bei dem wir trotz allem viel gelernt haben.

Halten Sie die Qualifikation für die Olympischen Spiele für ein realistisches Ziel?
Sébastien: Ja, es ist klar, und wir tun alles dafür, was wir können. Wenn wir so weitersegeln wie zu Beginn der Saison, sind wir qualifiziert! In Aarhus, wo wir die Nationquote ersegeln können, sind die Windbedingungen sehr unterschiedlich und wir haben eher mit weniger Welle, also Flachwasser, zu tun; das sind Bedingungen, die uns gut passen sollten. Wir glauben fest daran!

Was ist euer Schlüssel zum Erfolg?
Lucien: Die große Herausforderung besteht darin, eine Trainings- und Racingsaison im Detail so zu planen, dass wir zum richtigen Zeit Höchstleistung liefern können. Wir haben diesen Winter und im Frühjahr sehr gut trainiert und es hat sich gelohnt. In Hyères hat es dann für einmal nicht geklappt, aber diese Erfahrung war eben auch wichtig für uns.

Habt ihr immer Spass, bei dem was ihr tut?
Sébastien: Na klar, die Freude am Segeln und trainieren ist immer da. Je besser man wird, umso bessere Ergebnisse kann man erreichen und desto mehr Freude machte es dann auch logischerweise.

Wie läufts es zwischen euch beide denn so?
Lucien: Es läuft wirklich gut; wenn das nicht der Fall wäre, würden wir nicht zusammen auf dem 49er und auf anderen Booten segeln. Klar, manchmal gibt es schwierige Momente auf dem Wasser, die nicht jeder von aussen sieht, aber das ist normal.
Sébastien: Es ist wie in einem Ehepaar, da ist auch nicht immer alles rosa. Aber im Großen und Ganzen läuft es gut. In den letzten Jahren haben wir hart an unserer Kommunikation gearbeitet. Glen Ashby (Anmerkung der Redaktion: Der australische Trainer des Team Tilt in GC 32) findet, dass wir zu viel reden; er lehrt uns, klar und präzise zu sein. Wir haben auch mentale Assistenten, die uns helfen, besser zu kommunizieren.

Habt ihr das Gefühl, dass ihr Fortschritte macht?
Sébastien: Ich denke, wir haben seit den Olympischen Spielen von Rio sehr gute Fortschritte gemacht. Wie in jedem Spitzensport ist die Lernkurve am Anfang sehr steil, am Schluss aber kommt man viel langsamer vorwärts. Unser Ziel ist es, immer weiter voranzukommen, aber vor allem bei den wichtigsten Regatten unsere Bestleistung abrufen zu können.
Lucien: Segeln bedeutet immer eine langfristige Leistungsentwicklung, die bei uns jetzt gerade anfängt, Früchte zu tragen. Wenn wir Fortschritte machen, ist es sehr wichtig zu wissen, warum wir Fortschritte gemacht haben, was die entscheidenden „lessons learnt“ waren!

 

SST Partnerklinik Hôpital La Tour wächst

Am 24. April weihte das Hôpital La Tour sein neues Gebäude B2 für die Sportmedizin ein. Unter Führung von Dr. Finn Mahler avanciert die seit 2016 offizielle SST Partnerklinik damit an die Spitze der Schweizerischen Sportmedizin. Die neuste State-of-the-Art Ausstattung lässt keine Wünsche mehr offen, wenn es um die professionelle Betreuung von Spitzensportler geht. Swiss Sailing Präsident Martin Vogler und SST Teamchef Tom Reulein nutzten die Gelegenheit sich für die hervorragende Arbeit von Teamarzt Dr. Per Mahler, Ernährungsberaterin Valérie Ducommun und Physiotherapeut Philippe Marchand zu bedanken. Philippe begleitet das Swiss Sailing Team nun schon seit mehr als einem Jahr bei den meisten wichtigen Wettkämpfen und ist neben den alljährlichen Leistungstests auch für die Planung des Konditionstrainings in der Elite zuständig. Merci Philippe!

 

YES !

Achille CASCO und Elliot SCHICK gewannen im 420er am YES - Young Europeans Sailing / Pfingstbusch in Kiel die hochverdiente Silbermedaille! Mit fast 900 Booten gehört diese Regatta zu den grössten Juniorenveranstaltungen weltweit. Herzlichen Glückwunsch! Ergebnisse für alle Schweizer.

 

Nacra 15 - die Schweizer Teams in Topform

Anlässlich der Weltmeisterschaften in Barcelona und der niederländischen Jugendregatta zeigten die beiden Nacra 15 Teams Arnaud Grange/Marie van der Klink sowie Max Wallenberg/Amanda Bjork-Anastassov solide Leistungen. Wer die Schweiz an den Youth Olympic Games im Oktober in Buenos Aires vertreten wird ist noch offen.

 

Tokyo 2020 Selektionsreglement veröffentlicht

In enger Abstimmung mit Swiss Olympic hat der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams unter Führung von Tom Rüegge, Pierre-Yves Jorand und Tom Reulein das offizielle Selektionsreglement für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 veröffentlicht.

Mehr Information hier.


Selektionsreglement für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 veröffentlicht

In enger Abstimmung mit Swiss Olympic hat der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams unter Führung von Tom Rüegge das offizielle Selektionsreglement für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 erarbeitet. Basierend auf den Swiss Olympic Leistungsrichtlinien für Selektionskonzepte und dem internationalen Qualifikationssystem des Internationalen Olympischen Kommittees und World Sailing, hat Tom Rüegge, Pierre-Yves Jorand und Tom Reulein für ein ähnliches Verfahren wie bereits für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 entschieden.

„Unser Selektionsreglement hat für Rio 2016 sehr gut funktioniert, weswegen wir bezüglich der anstehenden Selektionen für Tokyo 2020 nur Kleinigkeiten anpassen mussten.“ so SST Teamchef Tom Reulein. „Unsere Seglerinnen und Segler können entweder bei einem TOP 5 Resultat an einem von zwei definierten Events in 2019 vorzeitig selektioniert werden oder aber das Last Minute Ticket an den Weltmeisterschaften bzw. dem European Qualifyer in 2020 ersegeln. Dies lässt genug Raum für individuelle Qualifikationsstrategien. Zudem haben wir wieder eine Newcomer Rule, welche unter bestimmten Voraussetzungen die Selektion für junge Nachwuchsathleten etwas erleichtert und deren Motivation und langfristiges Engagement steigert.“

Bereits an der Weltmeisterschaft aller Olympischer Bootsklassen in Aarhus (DEN) im August 2018 können 40% der sogenannten Nationenstartplätze (Nation quota) gewonnen werden. „Es ist natürlich unser erklärtes Ziel, so viele Nationenstartplätze wie möglich schon in Aarhus für die Schweiz zu erkämpfen. Wir sind sehr optimistisch!“ erklärt SST Teamchef Tom Reulein.

Selektionsreglement (GER) https://www.swiss-sailing-team.ch/wp-content/uploads/2018/06/18-06-01-SwissOlympicSelektionskonzept_Segeln_Tokyo2020_FINAL_D.pdf

Selektionsreglement (FR) : https://www.swiss-sailing-team.ch/wp-content/uploads/2018/06/18-06-01-SwissOlympicSelektionskonzept_Segeln_Tokyo2020_FINAL_F.pdf

World Sailing qualification system : http://www.sailing.org/tools/documents/FINAL20180315Tokyo2020QualificationSystemSailingeng-[23689].pdf

 


Schweizer Jugend-WM Team selektioniert

Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team unter Leitung von Tom Rüegge mit Pierre-Yves Jorand und Tom Reulein hat das Team für die World Sailing Youth World Championships in Corpus Christie (USA) selektioniert. Erstmals gab es in den drei Bootsklassen Radial M, 420er M und Nacra15 mehrere Favoriten für die Selektion.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und die Ergebnisse im Selektionszeitraum, vor allem aber das bestätigte Medaillenpotential und den Ergebnistrend in den letzten Wochen eingehend geprüft. Wir sind überzeugt, dass wir nun mit unserem Entscheid ein absolut leistungsstarkes Team in die USA schicken können.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Folgende Seglerinnen und Segler werden die Schweiz vom 14. bis 21. Juli 2018 vertreten:

Laser Radial M: Felix Baudet (SNG)

420er F: Soléne Mariani / Maude Schmid (CNM/CNM)

420er M: Achille Casco / Eliot Schick (SCC/SCH)

Nacra 15: Arnaud Grange / Marie Van der Klink (SNG/CNM)

Ein erfahrenes Trainerteam um Joachim Malhao (420er), Flor Cerutti (Radial) und Laurent Voiron (Nacra15) wird nun eine intensive Vorbereitung und eine erfolgreiche Teilnahme an den Youth Worlds 2018 sicherstellen! Best Winds!

Mehr Information zum Event: http://www.worldsailingywc.org/home.php

 


Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen 470er EM Medal Race

Was für ein Traumabschluss für Linda Fahrni und Maja Siegenthaler an der 470er Europameisterschaft im bulgarischen Bourgas. Mit dem Gewinn des Medal Race schiebt sich das Thunersee Yacht Club Duo von Rang 10 noch auf einen sehr guten 6. Gesamtplatz vor. Der Abstand auf die Bronze Medaille war mit nur 5 Punkten denkbar knapp. Diese enorme Steigerung - die letztjährige EM beendeten sie noch auf Platz 17 - ist der Lohn für die harte Arbeit mit Coach Alvaro Marinho. So sind die beiden Mitglieder des SST Nationalteams ihrem Saisonziel, die Nationen Quote an der WM in Aarhus zu ersegeln, deutlich näher gekommen.

hr Trainer Alvaro zieht dementsprechend eine positive Bilanz dieser Regatta: « Gerade noch, aber absolut gerechtfertigt für das Medal Race qualifiziert, hatten die Mädels nichts zu verlieren. Sie sind volles Risiko gegangen und das hat sich ausgezahlt. Vom Start weg haben sie sich für die richtige Seite entschieden und nahezu perfekt gesegelt. Sie hatten es in der eigenen Hand, diese Woche mit einer Medaille zu beenden, aber wir haben einige kleinere Fehler gemacht, so ist der Sport eben. Das Ergebnis zeigt uns aber, dass wir in die richtige Richtung arbeiten! » Bei den Herren segelten Kilian Wagen / Gregoire Siegwart auf den 19. Rang, das Nachwuchsteam David Biedermann / Jan Schüpbach wurden 28.

Ergebnisse: http://2018europeans.470.org/en/default/races/race-resultsall


Mateo Sanz Lanz auf Platz 2 im Medal Race

Eine schwierige Leichtwindwoche in Hyeres geht für die rund 640 Seglerinnen und Segler zu Ende. Lange Tage auf dem Wasser, geprägt vom Warten auf den Wind und weniger gesegelten Wettfahrten als geplant.
Zu Abschluss verabschiedete sich das Swiss Sailing Team mit einem hervorragenden Lauf von Hyeres: Mateo Sanz Lanz (RS:X) belegte in einem wahren Kraftakt beim Medal Race den zweiten Platz. Bei weniger als 5 Knoten mussten die Windsurfer kontinuierlich "pumpen", um vorne im Feld mithalten zu können. Mateo konnte trotz seines noch nicht ganz konkurrenzfähigen Kraftlevels gut mithalten und sich um einen Platz im Endklassement nach vorne schieben (Platz 9).
"Für mich lief es heute gut, auch wenn ich gerne mehr Plätze in der Gesamtwertung aufgeholt hätte", sagt Mateo. „Es war eine schwierige Woche, mit wirklich leichtem Wind, ungewöhnlich für Hyères zu dieser Zeit. Aber ich konnte mich trotzdem für das Medal Race qualifizieren, was mein Hauptziel war. Der zweite Platz stimmt mich positiv für die Zukunft!“
Die 470er Damen Fahrni / Siegenthaler verpasst die Qualifikation für das Medaillenrennen aufgrund einiger individueller Fehler um nur fünf Punkte. Eine Wettfahrt, in der sie unter den TOP 5 platziert waren wurde abgebrochen. Das Duo belegte insgesamt den elften Gesamtrang. "Der heutige Tag war ähnlich wie die ganze Woche", sagt Fahrni. „Sehr instabil, leicht und variabel. Kein "freies Pumpen" heute, also musste man jede Windrichtungsänderung ablesen können. In einer Flotte von 40 Booten war das richtig schwierig. Es ist sicher enttäuschend, so nah am Medaillenrennen zu sein, aber zwischen dem elften und zehnten Platz gibt es keinen großen Unterschied. Das liegt ohnehin unter unseren Zielen, wir werden uns jetzt voll auf die Europameisterschaften konzentrieren, die ja schon in zwei Wochen in Bulgarien beginnen."
Das junge Team David Biedermann / Jann Schüpbach (470M) nahmen an ihrem ersten Weltcup teil: "Es war sehr schwierig, weil wir mit den 40 Besten der Welt segelten, aber wir sind zufrieden, weil wir das Niveau in einigen Läufen halten konnten. Wir beenden den Weltcup mit dem besten Tag der Woche für uns und sind daher sehr motiviert für die nächsten Rennen: die Schweizer Meisterschaften dann die Europäer in Bulgarien.“

 

Kilian Wagen und Gregoire Siegwart landen mit drei guten Einzelwettfahrten (8., 14., 16.) insgesamt auf Platz 28. Maud Jayet (Radial) wurde 33., und Andrea Nordquist (Radial) wurde 43. Laser Standardsegler Eliot Merceron beendete den Weltcup Hyeres auf Platz 33. Und Nils Theuninck 24.
Nächste Etappe für die Athleten des Swiss Sailing Teams: die Europa Meisterschaften Laser Radial and Standard in La Rochelle (FRA), die 470er Europa Meisterschaften in Bourgas (BUL) und weitere Trainingsmassnahmen am Lago di Garda (ITA).

Alle Ergebnisse


Mateo Sanz Lanz für Medal Race qualifiziert

Die ersten drei Wettfahrttage des Weltcups in Hyères (FRA) waren von langen Wartezeiten an Land und auf dem Wasser geprägt. Die rund 640 Athleten mussten teilweise bis in die Abendstunden hinein segeln, um faire, aber doch oft instabile und unberechenbare Windbedingungen zu haben. Erst heute stellte sich ein "normaler" Tag mit bis zu 12 Knoten Windgeschwindigkeit schon am Vormittag ein.

In einem nervenaufreibenden Fernduell mit dem Dänen Fleischer qualifizierte sich Mateo Sanz Lanz (RS:X) für das Medal Race erst durch den 3. Platz in der letzten Wettfahrt. Er ist Zehnter in der vorläufigen Gesamtwertung und kann punktemässig morgen noch mehrere Plätze in der Liste klettern. Die Medal Races können LIVE verfolgt werden unter: https://www.youtube.com/watch?v=S33wgZOSOmI

Für Sébastien und Lucien (49er) endet der diesjährige Weltcup bereits heute, da sie sich mit einem Frühstart und einer Disqualifikation nicht für das Medal Race qualifizieren konnten. Die 470 Damen Linda und Maja liegen nur 4 Punkte hinter den Zehnten zurück und haben morgen in 2 Wettfahrten noch die Chance aufzuholen. Für Maud Jayet, die gestern den einzigen Wettfahrtsieg für die Schweiz ersegelte wird es allerdings schwer, den Sprung in die TOP 10 noch zu schaffen.

Alex Schneiter, Präsident des Swiss Sailing Teams, beobachtete sein Team an einem Tag in Hyères: "Das Team ist jung und sehr motiviert, aber unter den schwierigen Bedingungen der letzten Tage fehlt ihnen noch die Erfahrung. Da müssen wir etwas konservativer rangehen, aber es gibt viele Fortschritte bei jedem unserer talentierten Athleten!"

Eliot Merceron, Laser: "Ich bin erschöpft, es war heute wirklich sehr anstrengend! Ich bin zufrieden mit meinen Starts, die besser waren als die vorherigen Tage. Aber Speed war heute entscheidend und da hab ich noch etwas Aufholbedarf."

Mateo Sanz Lanz: "Es war schwierig! Aber ich habe mir die allgemeine Klassifizierung nicht angesehen und alles gegeben. Der erste Lauf des Tages lief nicht so, wie ich es wollte, aber dann wurde es wesentlich besser!“

Die Schweizer Ergebnisse:

RS:X – Mateo SANZ LANZ 10/50

470W: Linda FAHRNI & Maja SIEGENTHALER 14/36

49er : Sebastien SCHNEITER & Lucien CUJEAN 26/40

Finn : Nils THEUNINCK 24/39

Laser Standard : Eliot MERCERON 34/68

Laser Radial : Maud JAYET 26/64 & Andrea NORDQUIST 44/64

470M : Kilian WAGEN & Gregoire SIEGWART 26/40, David BIEDERMANN & Jann SCHUEPBACH 38/40

49er FX: Livia NAEF & Nelia PUHZE 35/39
Ergebnisse


Startverschiebung und „Tricky Conditions“

Langes Warten war heute am zweiten Tag des Weltcups in Hyeres angesagt. Erst am späten Nachmittag konnten alle Bootsklassen auslaufen, jedoch in den äusserst instabilen Windverhältnissen nur teilweise die geplanten Wettfahrten absolvieren. Auch Topsegler segelten heute mit vielen Punkten auf dem Konto zurück in den Hafen. Am besten gelang es aus Schweizer Sicht noch Mateo Sanz Lanz die herrschenden Bedingungen auszunutzen, um weiter in der Ergebnisliste zu klettern (6. Platz). Nils (23. Platz) sowie Linda und Maja (10. Platz) mussten hingegen einen leichten Drop hinnehmen. Sebastien und Lucien zeigten mit einem 2. Platz im zweiten Race endlich eine hervorragende Leistung und hieven sich damit auf Platz 15.

Tom Reulein: „An solchen Tagen wie heute zahlt sich aus, wenn man sehr konstant segeln kann. Hauptfocus ist, nicht zu viele Punkte einzukassieren. In den kleinen Feldern sind aber mit einer Topwettfahrt grosse Sprünge nach vorne möglich. Ein guter Tag, aber nicht für alle unsere Topsegler. Tomorrow is another day!“

RS:X – Mateo SANZ LANZ 6/50
Finn – Nils THEUNINCK 23/39
Laser Standard : Eliot MERCERON 40/68
Laser Radial : Maud JAYET 30/64 & Andrea NORDQUIST 39/64
49er : Sebastien SCHNEITER & Lucien CUJEAN 15/40
470W: Linda FAHRNI & Maja SIEGENTHALER 10/36
470M : Kilian WAGEN & Gregoire SIEGWART 35/40, David BIEDERMANN & Jann SCHUEPBACH 38/40
49er FX: Livia NAEF & Nelia PUHZE 29/39

Ergebnisse


Weltcup Hyeres

Die dritte und letzte Etappe der Weltcup Serie hat heute in Hyeres (Südfrankreich) begonnen. 670 Seglerinnen und Segler, 400 Boote und 46 Nationen kämpfen um wichtige Ranglistenpunkte, um zum Weltcup Finale Mitte Juni in Marseilles eingeladen zu werden.

Von Dienstag bis Freitag wird in der Qualifying Round um die Qualifikation zum Medal Race der 10 besten Boote am Samstag (RS:X, 49er, 49erFX, Nacra17) und Sonntag (470, Finn, Laser, Radial) gesegelt.

Hier die Ergebnisse der Schweizer Teilnehmer nach dem ersten Tag:

RS:X – Mateo SANZ LANZ 10/50
Finn – Nils THEUNINCK 15/39
Laser Standard : Eliot MERCERON 33/68
Laser Radial : Maud JAYET 38/64 & Andrea NORDQUIST 40/64
49er : Sebastien SCHNEITER & Lucien CUJEAN 29/40
470W: Linda FAHRNI & Maja SIEGENTHALER 6/36
470M : David BIEDERMANN & Jann SCHUEPBACH 34/40, Kilian WAGEN & Gregoire SIEGWART 31/40
49er FX: Livia NAEF & Nelia PUHZE 18/39

Ergebnisse : http://www.sailing.org/worldcup/results/index.php


Vier Klassen für das Medal Race in Palma qualifiziert

Am morgigen Medal Race, der abschliessenden Wettfahrt der besten 10 Boote, wird die Schweiz in insgesamt vier Bootsklassen vertreten sein. Folgende SST Athleten haben sich nach einem intensiven Kampf heute für diese Finalwettfahrten qualifiziert:

Finn: Nils Theuninck (Platz 4) segelte eine ausgezeichnete Regatta. Der U23-Europameister von Cadiz wusste in dem hochklassigen besetzten Feld in der Finnklasse leistungsmässig zu überzeugen.

470W: Ebenfalls auf Platz 4 ziehen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler mit nur einem Punkt Rückstand auf das Podium ins Medal Race ein und wollen das Vorjahresergebnis (Platz 4 ) toppen !

49er : Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (9. Platz) nehmen an ihrem zweiten Medal Race nach dem Miami World Cup im vergangenen Januar teil. Ihre guten Ergebnisse in dieser Woche verdanken sie ihrer Fähigkeit, bei nahezu allen Windverhältnissen konstante Platzierungen segeln zu können.

RS:X : Mateo Sanz Lanz (10. Platz) qualifiziert sich diesmal nur knapp für das Medaillenrennen. Mit viel Up & Downs muss er morgen seinen Heimvorteil voll einsetzen, um sich noch um ein bis zwei Ränge zu verbessern.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler: "Wir sind heute zwei Wettfahrten bei 5-12 Knoten gesegelt, das ist körperlich sehr anspruchsvoll! Wir sind gut gesegelt, noch sind wir auf Platz 4, aber wir werden alles daran setzen, dass wir morgen auf dem Podium stehen dürfen. Uns trennt ja nur ein Punkt von Platz 3, das ist absolut möglich. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Teams hinter uns punktemässig auch sehr nah sind!

Mateo Sanz Lanz : Es war ein harter Tag..sehr drehend und böig mit dem Kurs viel zu nah am Strand..immerhin habe ich es geschafft in die Top 10 zu fahren und bin happy auch wenn ich heute einige Fehler gemacht habe..die Regatta hier hat ein richtig hohes Level..

 

 

 

Ergebnisse des Swiss Sailing Teams Freitag, 6. April:

  • 470W – Linda Fahrni/Maja Siegenthaler 4/48
    49er – Sébastien Schneiter/Lucien Cujean 9/91, Maxime Bachelin/Arno De Planta 41/91, Max Haenssler/Fred Haenssler 88/91
    Finn – Nils Theuninck 4/73
    RS:X – Mateo Sanz Lanz 10/118
    470M – Kilian Wagen/Grégoire Siegwart 21/79, David Biedermann/Jann Schuepbach 46/79, Yves Mermod/Cyril Schüpbach 58/79
    Laser – Eliot Merceron 29/183, Nicolas Rolaz 117/183, Arthur Baudet 172/183
    Laser Radial – Maud Jayet 24/113, Andrea Nordquist 62/113
    49er FX – Livia Naef/Nelia Puhze 41/54

Ergebnisse : http://www.trofeoprincesasofia.org/en/


Swiss Sailing Team in Topform in Palma

Ein Auftakt nach Mass an der Trofeo Princesa Sofia gab es für die Athleten des Swiss Sailing Teams! Bei der mit rund 1'200 Teilnehmern hochklassig besetzten Regatta in Palma de Mallorca (ESP) zeigten die Schweizer Seglerinnen und Segler von Beginn an ausgezeichnete Leistungen. Mateo Sanz Lanz (RS:X), Linda Fahrni/Maja Siegenthaler (470W), Maud Jayet (Laser Radial) und Nils Theuninck (Finn) kletterten nach dem zweiten Tag in die TOP 3 der Gesamtwertung. Nils Theuninck, frischgebackener U23-Europameister, übernahm sogar die Führung im Zwischenklassement in der Finnklasse. Bewundernswerte Leistung des 49er Teams Schneiter/Cujean, die ihr Können in fast allen Windbedingungen unter Beweis stellten und wohlverdient auf Platz 5 in der vorläufigen Gesamtwertung liegen.

Nach zwei Tagen Leichtwind, herrschten am Tag 3 etwas anspruchsvollere Bedingungen mit Windgeschwindigkeiten um 18 bis 20 Knoten und harten Wellen. Trotz ein paar Rückschlägen in der Ergebnisliste, bleiben 5 Boote im Spiel um die Qualifikation für das Medal Race am Samstag.

Nils Theuninck: "Ich komme mit Leichtwind schon sehr gut zurecht und so konnte ich durch die ersten beiden Tagen ein bisschen vorbauen für heute. Das Niveau im Feld ist ziemlich hoch, die Besten der Welt sind alle da. Nach dem zweiten Tag das Klassement anzuführen und das Leader-Trikot tragen zu können, war wirklich toll! Die Wetterprognosen für die kommenden Tage sind gut, der Wind sollte weniger werden, deshalb bin ich zuversichtlich. Mein Ziel ist es, in den TOP 10 zu bleiben, um mich für das Medaillenrennen zu qualifizieren!"

Sébastien Schneiter: "Wir waren von Anfang an dabei! Wir sehen, dass wir in allen Windbedingungen mit den Topteams mithalten können, deswegen müssen wir uns keine Gedanken mehr machen, was für ein Wind vorhergesagt wird. Wenn wir weiterhin regelmäßig in den Top 10 sind, ist alles möglich!

 

Ergebnisse nach dem dritten Tag:
5. Platz (97): 49er - Sébastien Schneiter/Lucien Cujean, Maxime Bachelin/Arno De Planta 48/91, Max Haenssler/Fred Haenssler 83/91
5. Platz (73): Finn - Nils Theuninck
6. Platz (48): 470W - Linda Fahrni/Maja Siegenthaler
12. Platz (113): Laser Radial - Maud Jayet, Andrea Nordquist 64/113
12. Platz (118): RS:X - Mateo Sanz Lanz
23. Platz (79) 470M - Kilian Wagen/Grégoire Siegwart 23/79, David Biedermann/Jann Schuepbach 48/79, Yves Mermod/Cyril Schüpbach 61/79
39. Platz (183) Laser - Eliot Merceron, Nicolas Rolaz 97/183, Arthur Baudet 171/183
(49er FX - Livia Naef/Nelia Puhze 46/54)

Vollständige Ergebnisse: http://www.trofeoprincesasofia.org/en/


SST Nachwuchs und Elite gemeinsam in Palma!

Es ist das bislang grösste Team, welches seitens SST an die Trofeo Princesa Sofia Regatta in Palma de Mallorca geschickt wurde. 23 Athleten und insgesamt mehr als 30 Teammitglieder, Coaches und Staff, werden die Schweiz am europäischen Saisonauftakt vertreten! Nach dem traditionellen Teammeeting, Fotoshooting und Teamdiner am Freitag verhinderten allzu starke Winde am Samstag weitere Trainings auf dem Wasser. Stattdessen standen Medieninterviews, Arbeiten an den Booten und Regeneration auf dem Programm! Eine letzter Trimmtest erfolgt heute noch vor dem Start zur ersten Wettfahrt am Montag. Mit annährend 1'200 registrierten Seglern ist dies eine Rekordausgabe für die Trofeo Princesa Sofia!

Kommentare:

Max und Fred Haenssler, 49er: "Wir sind zum ersten Mal hier, wir freuen uns, gegen die besten Teams der Welt segeln zu können. Unser Ziel für diesmal ist es, in der ersten Hälfte der Rangliste zu landen."

Maud Jayet, Laser Radial: "Ich strebe hier in Palma eine Top 10 Platzierung an und habe mir noch weitere persönliche Ziele auf der mentalen Seite gesetzt. Weil die Palma Regatta ein Tick weniger wichtig als die nächsten drei Events ist, ist das eine gute Gelegenheit, auch mal an technischen Aspekten im Racemodus zu arbeiten.

Mateo Sanz Lanz, RS:X: "Es ist natürlich toll, ein so großes Event direkt vor meiner Haustüre zu haben! Mein Ziel ist es, besser als letztes Jahr abzuschneiden, das heisst, mich für das Medalrace zu qualifizieren."

 
Swiss Sailing Team Teilnehmer an der Trofeo Princesa Sofia :

RS:X – Mateo Sanz Lanz
Finn – Nils Theuninck
Laser Radial – Maud Jayet, Andrea Nordquist
Laser – Eliot Merceron, Arthur Baudet, Nicolas Rolaz
49er – Sébastien Schneiter/Lucien Cujean, Maxime Bachelin/Arno De Planta, Max Haenssler/Fred Haenssler
49er FX – Livia Naef/Nelia Puhze
470M – Kilian Wagen/Grégoire Siegwart, David Biedermann/Jann Schuepbach, Yves Mermod/Cyril Schüpbach,
470W – Linda Fahrni/Maja Siegenthaler


Swiss Sailing Team bereit für die Trofeo Princesa Sofia Regatta

Die Saison begann gut für das Swiss Sailing Team (SST). Mit dem U23-Europameistertitel von Nils Theuninck (Finn) und den ermutigenden Ergebnissen beim ersten Weltcup in Miami im Januar gehen die Schweizer Seglerinnen und Segler ambitioniert und mit grossem Selbstvertrauen in die Trofeo Princesa Sofia Regatta.

 

Zum alljährlichen Saisonstart in Europa werden in Palma de Mallorca (ESP) vom 30. März bis 7. April über 1200 Athleten erwartet. Darunter auch 23 Schweizer in 8 verschiedenen Bootsklassen, die seit mehreren Wochen vor Ort trainieren. Neben der Elite werden viele junge Nachwuchssegler an der Regatta teilnehmen. „Unser Hauptziel ist es immer, so viele Athleten wie möglich für das abschliessende Medal Race der besten zehn Boote zu qualifizieren", sagte SST Teamchef Tom Reulein. „Unsere Elitesegler müssen ein Maximum an Erfahrung in dem speziellen Format des Medal Races sammeln."

 

Die SST Medienmanagerin Sophia Urban ist vor Ort und steht den Journalisten für Interviews, Videos und personalisierte Fotos zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie Sophia Urban direkt: sophia.urban@maxcomm.ch

Swiss Sailing Team Teilnehmer an der Trofeo Princesa Sofia :

  • RS:X - Mateo Sanz Lanz
  • Finn - Nils Theuninck
  • Laser Radial - Maud Jayet, Andrea Nordquist
  • Laser - Eliot Merceron, Arthur Baudet, Nicolas Rolaz
  • 49er - Sébastien Schneiter/Lucien Cujean, Maxime Bachelin/Arno De Planta, Max Haenssler/Fred Haenssler
  • 49er FX - Livia Naef/Nelia Puhze
  • 470M - Kilian Wagen/Grégoire Siegwart, David Biedermann/Jann Schuepbach, Yves Mermod/Cyril Schüpbach,
  • 470W - Linda Fahrni/Maja Siegenthaler

Eine Pressemitteilung wird am Ende der Regatta verschickt. Sie können die Regatta während der Woche auf folgenden Kanälen verfolgen :

Website (Tagesartikel)
Facebook : tägliche Fotos und Videos
Instagram : Fotos, Videos und tägliche Geschichten
Lizenzfreie Bilder für die Medien werden im Internet unter www.maxcomm-media.com verfügbar sein.


Newsletter 1

Weltcup Miami – SST Nachwuchs gut in Form!

Ende Januar fand in Miami (USA) der erste Weltcup des Jahres statt. Bei sehr unterschiedlichen Bedingungen zeigten vor allem die jungen Athleten des Eliteteams solide Leistungen. Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) qualifizierten sich zum allerersten Mal überhaupt für das abschliessende Medal Race der besten 10 Boote. Nach einem missglückten Start holten sie stark auf und sicherten sich mit Platz 6 das beste Weltcup-Ergebnis ihrer noch jungen Karriere.

Auch Nils Theuninck zeigte trotz der hohen körperlichen Anforderungen bei über 20 Knoten Wind eine ansprechende Leistung im Finn und beendete die Regatta auf Platz 16.

Kilian Wagen und Gregoire Siegwart (470M) konnten mit dem Speed der weltbesten Teams mithalten, den jungen Seglern vom Genfer See fehlte es allerdings noch ein Tick an der Stabilität im technischen Bereich. Platz 20 verbuchen sie als einen positiven Schritt in ihrer langfristigen Leistungsentwicklung!

Linda und Maja (470W) lieferten speziell am letzten Tag zwei Wahnsinnswettfahrten (Platz 4 und 6) ab und waren auf dem besten Weg, sich für das Medal Race zu qualifizieren. Nach eigener Aussage war dies ihre beste Starkwindleistung in den letzten Monaten! Am Ende trennten sie nur zwei Punkte von den TOP 10 und sie mussten mit dem undankbaren elften Platz vorlieb nehmen.

Maud Jayet (Laser Radial) belegte Platz 20, Andrea Nordquist Platz 44, Eliot Merceron (Laser Standard) Platz 28 und Mateo Sanz Lanz (RS:X) wurde aufgrund des Starkwinds nur 18.

Ergebnisse

Nils Theuninck ist Junioren-Europameister im Finn

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) gewinnt die mit 91 Teilnehmern hochklassig besetzten Junioren-Europameisterschaft im Finn.

Bei Windstärken von 30 Knoten konnte die abschliessende Finalwettfahrt am vergangenen Samstag nicht mehr gesegelt werden. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Vorjahressieger Henry Wetherell (GBR), konnte sich Nils ganz oben auf dem Podium behaupten. Der Tscheche Ondrej Teply wird Dritter.

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Folgen Sie dem Swiss Sailing Team auf Instagram

Endlich hat auch SST einen Instagram-Account eingerichtet und lädt Sie herzlich ein, dem Team auf diesem interessanten Social Media zu folgen: www.instagram.com/swisssailingteam

Wir freuen uns, wenn Sie @SwissSailingTeam-Seite und das #SwissSailingTeam taggen!

Der SST Talent Pool wird immer besser und besser und besser…

Seit seiner Gründung vor mehr als acht Jahren hat sich der SST Talent Pool kontinuierlich weiterentwickelt – sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht! In diesem Konzept werden heute nur die talentiertesten Schweizer Nachwuchssegler ab 11 Jahren in folgenden Klassen betreut: Optimist, 420, Laser 4.7 und Radial, 420 und seit letztem Jahr neu auch im Katamaran Nacra 15. Gleich zum Einstand konnten sich in dieser Klasse Max Wallenberg und Amanda Björk-Anastassov den heissbegehrten Weltmeistertitel ersegeln. Der SST Talent Pool profitiert vor allem von der akribischen Arbeit des SST Junioren Nationaltrainers Marco Versari, der über die Jahre immer effizientere Strukturen aufgebaut hat. Sowohl die Anzahl der Segler hat sich annährend verdoppelt, als auch die Trainingstage auf dem Wasser. Zudem gibt es mehrere World Class Trainer.

„Dank des erhöhten Trainingsumfangs ist die Qualität des Coachings besser geworden", erklärt Marco. „Die Arbeit der Coaches ist strukturierter, die Ziele der Jugendlichen ehrgeiziger, was sich in besseren Ergebnissen auf internationaler Ebene niederschlägt. Unsere Nachwuchsathleten können sich nun regelmäßig in den TOP 10 bei hochrangigen Events platzieren. Dank der professionellen Arbeit der Trainer wie Flor Cerutti, Joachim Malhao, Antonis Drosopoulos oder Laurent Voiron, kann ich mich voll auf die Weiterentwicklung des Talent Pools Konzepts konzentrieren.“

„Entscheidend für ein erfolgreiches Funktionieren des Talent Pools ist die Kommunikation mit den Trainern, den Seglern, aber vor allem ihren Eltern", fügt Marco hinzu. „Das Feedback der Eltern ist sehr wichtig, vor allem, wenn es darum geht, die richtige Balance zwischen dem Alltagsleben in der Schweiz und dem Segeln im Ausland zu finden. Auch für den Transport sind sie naturgemäss eine wertvolle Hilfe; die Logistik bleibt die größte Herausforderung des Talent Pools!“

Mehr Informationen zum Talent Pool

[Im Focus] Linda Fahrni und Maja Siegenthaler

In dieser Saison stellen wir Ihnen in jedem unserer Newsletter ein Team bzw. Athleten unseres Nationalteams etwas näher vor. Zum Auftakt beginnen wir mit Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W). Mit Platz 14 an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nicht ganz zufrieden, geben beiden Seglerinnen vom Thunersee Yacht Club nun Vollgas für ihre zweite Kampagne in Richtung Tokio 2020. Wir haben die beiden Ausnahmeseglerinnen wenige Tage von der Trofeo Princesa Sofia in Palma de Mallorca (ESP), getroffen.

Was habt ihr diesen Winter gemacht?
- LF: Nach Japan trainierten wir viel in Vilamoura (Portugal) und Cadiz (Spanien) mit unserem 470er Herrenteam Wagen/Siegwart. Im Januar nahmen wir am Weltcup in Miami teil, wo wir unsere Bestleistung ausgerechnet bei Starkwind, eigentlich unserem Schwachpunkt, abrufen konnten. Das war absolut positiv!
- MS: Es ist toll, mit den Jungs zu trainieren, denn wir tauschen uns auch mit den beiden Trainern aus. Wir haben einen Trainingspartner auf dem Wasser, mit dem wir uns vergleichen können, und zudem noch die Meinung eines zweiten Coaches. Weil Sam Kivell unsere Arbeit mit Alvaro Marinho nicht allzu sehr beeinflusst, motiviert und dies, selbst noch etwas autonomer werden – und das ist gut so!

Wie trainiert Ihr neben dem Segeln?
-LF: Wir gehen mehr ins Fitnessstudio als vorher. Wir wissen, dass wir noch Potential im körperlichen Bereich haben. Wir folgen einem personalisierten Programm, gehen aber auch ins Crossfit. Das erlaubt uns, auch mal an unsere Grenzen zu gehen!
- MS: Wir arbeiten viel mit dem ehemaligen Judo-Trainer Leo Held zusammen, der uns eine wertvolle Aussenperspektive vermittelt. Die Grundlage der Zusammenarbeit mit ihm ist es, aus egal welcher Situationen immer nur das Positive zu visualisieren. Das hilft uns enorm, auch mit Herausforderungen umzugehen. Wir dokumentieren beispielsweise alle guten Momente in einem Buch und das gibt uns die Möglichkeit, unser Selbstvertrauen in schwierigeren Zeiten wiederzugewinnen!
- LF: Leo ist Teil des Teams und begleitete Alvaro in einem Trainingslager in Cascais. Er ist offen für neue Arbeitsweisen und arbeitet sehr gut mit Alvaro zusammen. Auch in sportlicher Hinsicht wird unser Team durch Monica, die Teammanagerin und Lukas Markwalder, ergänzt.

Wie hat sich eure Beziehung zu Alvaro Marinho, der euch seit einem Jahr trainiert, entwickelt?
- MS: Wir kennen uns jetzt besser und haben viel Freude bei der Zusammenarbeit. Seit Beginn unserer Karriere haben wir schon einige Male die Trainer gewechselt, und es war immer positiv! Es bringt Veränderungen, neue Sichtweisen, die Gutes bewirken. Wir verstehen uns aber immer noch sehr gut mit Zizi Staniul, der uns an den Olympischen Spielen in Rio Games betreut hat!
- LF: Alvaro versteht unsere Bedürfnisse sehr gut, nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land. Was wir bereits haben, was wir vermissen und woran wir arbeiten müssen.

Was sind Ihre Ziele in dieser Saison?
- LF: Das Hauptziel sind die Aarhus Weltmeisterschaften (DEN) im August. Anlässlich dieses Grossereignisses gibt es die erste Möglichkeit, um die Schweiz für die Olympischen Spiele 2020 zu qualifizieren. Und natürlich tun wir alles, um uns in jeder Regatta in den TOP 10 zu platzieren.

Was macht das Studium ?
- LF : Ja, ich studiere derzeit noch am Pädagogischen Institut in Bern und habe gerade ein Praktikum hinter mir, das mir sehr viel Freude gemacht hat!
- MS : Mein Studium im Industriedesign konnte ich nicht auf Teilzeitebene betreiben, also habe ich dies erstmal auf Eis gelegt. Bis ich damit nach Tokio 2020 weitermache, studiere ich nebenher Marketing in Basel.

In aller Kürze

  • Max Wallenberg und Amanda Bjork-Anastassov sind für den Nachwuchspreis der Stiftung Schweizer Sporthilfe in der Kategorie „Bestes Team des Jahres“ nominiert.
    Gebt euer Voting für sie unter: http://nachwuchspreis.sporthilfe.ch
  • Einige SST Athleten nahmen zum Warm-Up für die Trofeo Princesa Sofia an der Trainingsregatta in Palma de Mallorca (ESP) teil. Das beste Ergebnis erzielte Mateo Sanz Lanz (RS:X) auf Platz 4.
  • 151 Schweizer Seglerinnen und Segler haben eine Swiss Olympic Talent Card für die Saison 2018 erhalten. Mit dem Gewinn des Vize Weltmeistertitels löste Mateo Sanz Lanz die GOLD Card, gefolgt von Linda Fahrni und Maja Siegenthaler mit der SILBER Card (4. Platz Welt-Rangliste). Stark auch die insgesamt 8 BRONZE Cards weiterer Athleten des SST Nationalteams, dem B-Kader und dem Youth Team, welche sich damit für eine Förderung der Stiftung Schweizer Sporthilfe qualifiziert haben.
  • Die Frei Swiss AG sorgt dafür, dass alle Athleten des Swiss Sailing Teams aus den richtigen Flaschen trinken – Merci dafür!
  • Offiziell hat nun auch Swiss Olympic dem Swiss Sailing Team ein Medaillen Potential für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 bestätigt. Damit rückt Segeln in den erlesenen Kreis von 7 weiteren Sportarten wie MTB, Tennis, Rudern auf und erhält zusätzlich Unterstützung im sportwissenschaftlichen Bereich

 

Regattakalender

30.3 – 7.4 Trofeo Princesa Sofia, Palma de Majorca (ESP)
7-14.4 - Radial Youth Europeans, Balaton (HUN)
22-29.4 Sailing World Cup 2018, Hyères (FRA)
11-19.5 470 Europeans, Bourgas (BUL)
5-12.5 Radial & Standard Europeans, La Rochelle (FRA)
3-10.6 Sailing World Cup Finals 2018, Marseille (FRA)
20-30.6 Optimist Europeans, Scheveningen (NED)
1-8.7 U21 Laser S/R Worlds, Gdynia (POL)
3-11.7 420 & 470 M/W Youth Europeans, Sesimbra (POR)
8-13.7 49er & 49er FX Europeans, La Rochelle (FRA)
14-21.7 World Sailing Youth Worlds, Corpus Christie (USA)
30.7– 12.8 World Sailing World Championship, Aarhus (DEN)
7.-15.8 420 Worlds, Newport (USA)
17-24.8 U21 Laser S/R Europeans, Bastad (SWE)
19-25.8 RS:X Europeans, Sopot (POL)
19-26.8 470 M/W Youth Worlds, Bracciano (ITA)
27.8–6.9 Optimist Worlds, Famagusta (CYP)
28-1.9 49er U23 Worlds, Marseille (FRA)
6-16.9 Sailing World Cup 2019, Enoshima (JPN)
6-18.10 Youth Olympic Games, Buenos Aires (ARG)


151 Seglerinnen und Segler erhalten eine Swiss Olympic Card

 

Beindruckend ist die Bilanz der Swiss Olympic Card Vergabe im Schweizer Nachwuchs- und Elitesegelsport in der Saison 2018!

Nach der WM Bronzemedaille von Nathalie Brugger und Mati Bühler im Jahr 2013, hat nun Mateo Sanz Lanz mit dem Gewinn des Vize Weltmeistertitels erneut die GOLD Card von Swiss Olympic gelöst. Gefolgt von Linda Fahrni und Maja Siegenthaler mit der SILBER Card, welche sie aufgrund des 4. Platzes in der aktueller Weltrangliste erhalten haben.

Extrem stark bewerten muss man auch die insgesamt 8 (!) BRONZE Cards weiterer Athleten des SST Nationalteams und B-Kaders, welche sich damit für eine Förderung der Schweizer Sporthilfe qualifiziert haben.

Neben 6 ELITE Cards verfügt das Swiss Sailing Team mit insgesamt 54 TALENT Cards National und 80 REGIONAL Cards über eine leistungsstarke Basis für die Entwicklung von zukünftigen Spitzenseglern in den Olympischen Bootsklassen.

Die Kriterien und Rahmenbedingung für die Zuteilung einer Swiss Olympic Card finden Sie unter folgendem Link:
https://swissolympic.ch/verbaende/swiss-olympic-card/richtlinien-vergabe.html

Eine Namensliste aller Card Holder im Segelsport ist hier veröffentlicht:
https://swissolympic.ch/verbaende/swiss-olympic-card/card-inhaber.html?searchId=7110


Miami - Platz 6 im 49er

Nochmals wehte es mit bis zu 25 Knoten in der Bucht von Miami, in der Tendenz zwar leicht abnehmend, aber immer noch mit eine sehr steilen kurzen Welle.

Ihre erste Qualifikation für das Medal Race in ihrer noch jungen 49er Karriere überhaupt ersegelten sich Sebastien Schneiter und Lucien Cujean hochverdient. Nach einem verpatzten Start, konnten sie zwar noch einige Boot aufholen und den 6. Platz im gesamten Race halten und sicher ins Ziel bringen. Punktemässig rückten sie damit etwas näher an den 5. Platz in der Overall Wertung heran, verblieben jedoch insgesamt auf Rang 6. Dies ist das beste Weltcupergebnis, welches die beiden Genfer SST Nationalteammitglieder jemals erzielt haben.

Nils Theuninck segelte auch am letzten Tag seines ersten Weltcups frech und konzentriert. Trotz guten Starts musste er den hohen physischen Anforderungen in der Finn-Klasse bei 22 Knoten Windgeschwindigkeit Tribut zollen. Mit einer Serie 20-19-14 schliesst er den Weltcup in Miami auf einem guten 16. Platz inmitten hocherfahrenen Weltklasse Finn Seglern ab.

Linda and Maja lieferten mit einem 6. und 4. Platz einen furiosen Abschlusstag und lagen schon klar auf Medal Race Kurs. Eine Kenterung auf dem Downwind im 2. Race kostete sie jedoch alle Chancen. Mit nur 2 Punkten Abstand auf den 10. Platz beenden sie ihren Miami Weltcup auf Rang 11.

Die beste Erkenntnis für Kilian und Gregoire in Miami war, dass sie den so wichtigen Speed der TOP Teams phasenweise gut mithalten konnten. Noch fehlte den jungen Talenten vom Genfer See die Stabilität im technischen Bereich, aber der 20. Platz in Miami ist ein grosser Schritt vorwärts im komplexen Prozess der langfristigen Leistungsentwicklung.

Maud Jayet konnte sich mit Platz 22 und 19 etwas verbessern, kam aber auch am letzten Tag der Regatta nicht so richtig in Fahrt. Mit 56 Punkten Abstand auf eine Medal Race Teilnahme platzierte sie sich auf dem 20. Rang. Andrea Nordquist belegte Platz 44.

Mit einem 17. und 16. Platz erreichte Eliot Merceron seine jeweils besten Tagesplatzierungen und rückte so auf den 28.Gesamtplatz vor.

Bereits am Vortag beendete Mateo Sanz Lanz seinen Einsatz in Miami auf dem 18. Platz.

Teamchef Tom Reulein kommentiert das Abschneiden seines Teams “Es war ein sehr windiger Miami Weltcup dieses Jahr und in diesem Starkwindbereich müssen sich einige unserer Athleten noch deutlich verbessern! Natürlich freut es mich, dass Sebastien und Lucien nach dem guten WM Ergebnis letztes Jahr die neue Saison gleich so stark beginnen. Es ist noch früh in der Saison, aber es ist klar, dass wir keinen Tag verlieren dürfen, um die Erkenntnissen aus dieser Regatta in den nun folgenden Trainingswochen anzugehen und umzusetzen. Sei dies auf dem Wasser oder im Gym oder im mentalen Bereich. Nur wer jetzt im Februar und März hart arbeitet, wird in Palma und Hyeres eine bessere Leistung abliefern können!“

Ergebnisse


Keine Wettfahrten am Tag 4

Zuviel Wind mit Böhen um die 27 Knoten den ganzen Tag über verhinderte weitere Wettfahrten für alle Klassen. Mateo beendet seinen Miami Einsatz dementsprechend auf dem 18. Platz. „Ich bin natürlich enttäuscht, aber dass ich bei Starkwind um 22 Knoten nicht zu schnellsten zähle, wissen wir ja. Daran arbeite ich mit meinen Coach Peter und Fabian schon hart und hoffe, mich darin zu verbessern.“ Sébastien und Lucien sind als 6. Team fürs Medal Race qualifiziert und können sich noch um 1-2 Plätze verbessern. Alle anderen Klassen mit Schweizer Beteiligung stehen morgen nochmals im Einsatz. Der Wind wird mit 19 Knoten im Schnitt als segelbar vorausgesagt.

49er Medal Race live streaming um 18:10 : https://www.youtube.com/watch?v=i3t_sodLO8g


Starkwind am Tag 3

Schon am Vormittag blies es heftig mit um die 20 Knoten aus Nordost. Tendenz steigend am Nachmittag und mit Böen nah an den 26 Knoten. Ein harter Tag für die Seglerinnen und Segler, Coaches und das Material.

Die solidesten Ergebnisse lieferten Sebastien und Lucien mit einem 7., zwei 9. und einem 11. Platz. „Heute ging es eher darum, nicht zu kentern und das haben wir während der Races hinbekommen“ so Sebastien Schneiter. Sein Vorschoter Lucien Cujean ergänzt lachend „Dafür sind wir beim rausfahren auf die Racing Area schon dreimal gekentert!“ Insgesamt klettern sie damit auf einen sehr guten Platz 6 in der Ergebnisliste.

Auch Nils erwischte es beim Abfallen an der Luvtonne mit einer Kenterung, trotzdem klassierte er sich mit einem 16. Platz noch annehmbar in diesem Race. Nach den drei harten Wettfahrten heute liegt er mit Rang 12 jedoch immer noch in Schlagdistanz zur Medal Race Qualifikation.

Eliot Merceron segelte heute mit einem 22. Platz seine beste Wettfahrt bis jetzt und schiebt sich auf den 42. Platz nach vorne. „Die Starts sind ein Problem, daran muss ich in Zukunft arbeiten“ so der Auslandsschweizer, der erst seit 2 Monaten Mitglied im Swiss Sailing Team ist.

Dagegen hatte Mateo heute keine Chance, sich gegen seine deutlich grösseren und schwereren Konkurrenten durchzusetzen. Mit 40-45-37 musste er dementsprechend viele Punkte aufs Konto nehmen und fiel in der Ergebnisliste auf Platz 18 zurück Es trennen ihn 20 Punkte auf eine Medal Race Qualifikation am Samstag. „Wenn es morgen noch mehr Wind hat steigen die Chance für Mateo wieder, weil dann jeder im Survival-Mode ist. Theoretisch hat er noch eine Chance, aber es wird nicht einfach“ so Teamchef Tom Reulein.

Linda und Maja konnten sich durch die beiden Wettfahrten heute (13. und 14. Platz) nicht entscheidend näher zu den Top 10 Team hinsegeln und liegen auf Rang 14. Kein ganz grosser, sondern vielmehr eine Reihe von kleineren, vor allem taktische Fehler sorgten hierfür. Bis Sonntag bleiben aber immerhin noch 4 Wettfahrten, um den nur 8 Punkte grossen Abstand auf eine Medal Race Qualifikation aufzuholen.

Mit einer Frühstartdisqualifikation beraubten sich Kilian und Gregoire einer besseren Platzierung im Zwischenklassement und liegen auf Platz 19. „Das sieht auf dem Papier schlechter aus als es ist. Die beiden haben einen guten Speed und können lange mithalten mit den Besten im Fleet, das ist extrem wichtig in diesen Bedingungen!“ so Coach Sam Kivell.

Mit einem 32. und 23. Platz fiel Maud Jayet leicht auf Rang 23 zurück, ihr Abstand auf Platz 10 beträgt 26 Punkte, welche in den verbleibenden 5 Races noch gut aufzuholen sind. Andrea Nordquist, auf Rang 44 zurückgefallen, kommetierte den Tag wie folgt: „Es war hart heute, aber mein Rücken hat gehalten. Mit meinen Wenden war ich rein technisch überhaupt nicht zufrieden.“

Für den morgigen 4. Wettfahrttag ist mit 21-24 Knoten sogar noch ein Tick mehr Wind angesagt als heute.

Ergebnisse : http://sailing.org/worldcup/results/index.php


Miami Weltcup Tag 2

Am zweiten Tag zeigte sich Miami von einer besseren Seite! 8-12 Knoten Wind aus Nordwest und das noch halbwegs stabil.

Zwei Wettfahrten gewonnen, was will man mehr, Mateo Sanz Lanz wird seiner Favoritenrolle bei diesen Angleitbedingungen gerecht und rangiert mit einem 7. Platz als Streicher im dritten Rennen hochverdient auf Platz 1. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug in den ersten beiden Wettfahrten beeindruckende 55 beziehungsweise 25 Sekunden! „Es war ein wirklich anstrengender Tag heute!“ sagte Mateo nach Rückkehr in den Coconut Grove Sailing Club.

„Das ist meine Weltcup-Premiere hier in Miami. Vielleicht hatte ich im ersten Race etwas zu viel Respekt, aber dann wurde es immer besser. In Leichtwindbedingungen kann ich schon mit den besten Jungs mithalten, das habe ich mit dem 5. Platz bewiesen.“ sagte Nils Theuninck, der in einer internationaler Trainingsgruppe mit Peer Moberg unterwegs ist und nach drei Wettfahrten auf einem sehr guten Rang 7 liegt.

Back on Track heisst es auch für Sebastien Schneiter und Lucien Cujean, die nach einem weniger gelungenem Auftakt mit zwei schlechten Starts gestern heute richtig aufdrehten. Jeweils Platz 3 im ersten und zweiten Tagesrennen zeigt, was für ein Potential die beiden Genfer haben. Klar auch, dass man hierfür ein gewisses Risiko an der Starlinie nehmen muss. Im dritten Race wurde dieses Risiko dann zuviel – Frühstartdisqualifikation! Im Zwischenergebnis kletterten sie auf den 13. Rang overall.

Maud Jayet und Andrea Nordquist griffen heute erstmalig ins Wettfahrtgeschehen ein. Und gleich im zweiten Race gelingt Maud mit dem 2. Platz im Feld der insgesamt 68 (!) Damen ein ausserordentlicher Exploit. Nach drei Wettfahrten (32-2-34) liegt sie derzeit auf Platz 20 mit viel Luft nach oben. Auf Rang 29 rangiert Andrea mit 28-31-17. Eliot Merceron tat sich abermals schwer und musste sich mit einem 58., einem 30. sowie einem 39. Platz begnügen und klassiert sich neu auf Rang 49.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler kamen mit den Bedingungen heute weniger gut zurecht und machten zudem einige Fehler. Sie fielen mit einer Serie von 11-19-22 auf den 11. Gesamtrang zurück. Kilian und Gregoire segelten mit den Plätzen 23-19-15 einen klassischen „Okay-Tag“ und fielen auf Platz 18 zurück.

Für den morgigen 3. Tag werden frische Winde um die 18-22 Knoten, in Böhen sogar bis zu 33 Knoten vorhergesagt.

Ergebnisse


Weltcup Miami – Tag 1

Leichtwind und Startverschiebungen dominierten den ersten Tag am Worldcup in Miami (USA). Bei herrlichem Sonnenschein mussten die rund 390 weltbesten Seglerinnen und –segler viel Geduld mitbringen. Nur langsam baute sich die Seabreeze auf, sodass die Auftaktwettfahrten erst am späten Nachmittag gesegelt werden konnten.

Gleich mit einem Paukenschlag meldeten sich die beiden Schweizer 470er Boote zum Dienst. Nach einer abgebrochenen Wettfahrt und einem allgemeinen Rückruf segelten Kilian Wagen und Gregoire Siegwart sensationell in dem stark besetzten Feld auf Platz 6. „Das war ein guter Start in die Regatta!“ sagte Coach Sam Kivell zufrieden.

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler beendeten ihre Auftaktwettfahrt nach fast schon gewohnter Aufholjagd sogar auf Platz 3. „Entscheidend war das Leeward Gate zur zweiten Kreuz, da haben wir die richtige Seite gewählt und sind von Platz 8 auf Platz 3 vorgefahren“ so Steuerfrau Linda Fahrni.

Sebastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) kamen im ersten Race nicht über den 15. Platz hinaus, mit einem 25. Platz im zweiten Rennen rangieren sie derzeit auf Platz 19 in der Zwischenrangliste. Auch Eliot Merceron (Laser Standard) startete verhalten mit Platz 44 und Platz 58 in diesen Weltcup, den er im vergangenen Jahr noch auf Platz 15 beendete.

Die RSX Herren mit Mateo Sanz Lanz, sowie die Laser Radials mit Maud Jayet und Andrea Nordquist, sowie Nils Theuninck im Finn konnten keine Wettfahrten absolvieren.

Für den morgigen zweiten Wettfahrttag sind gute Windbedingungen um 9-14 Knoten vorhergesagt, sodass die verpassten Races aufgeholt werden können.

Ergebnisse : http://sailing.org/worldcup/results/index.php


Bereit für den Saisonstart in Miami

Mehr als 540 Segler aus 50 Nationen werden nächste Woche am Miami World Cup teilnehmen. Die zweite Etappe der World Cup Series 2018 ist das erste wichtige Ereignis für das Swiss Sailing Team im neuen Jahr. Die Regatten beginnen am Dienstag, den 23. Januar; die folgenden Athleten werden die Schweiz vertreten:

 

  • Mateo Sanz Lanz (RS:X)
  • Nils Theuninck (Finn)
  • Maud Jayet (Laser Radial)
  • Andrea Nordquist (Laser Radial)
  • Sébastien Schneiter & Lucien Cujean (49er)
  • Eliot Merceron (Laser)
  • Kilian Wagen & Grégoire Siegwart (470)
  • Linda Fahrni & Maja Siegenthaler (470)

„Das ist jetzt die erste grosse Standortbestimmung für unsere Athleten im Nationalteam und B-Kader nach vielen Wochen Wintertraining. Das Revier ist uns in guter Erinnerung geblieben, im vergangenen Jahr hat Mateo hier ja die Bronze Medaille geholt. Es ist noch früh in der Saison, aber wenn unsere Seglerinnen und Segler ihre derzeitige Bestleistung abrufen können, sind mehrere Medal Race Qualifikationen drin. Und dann im Medal Race ist vieles möglich!“ so SST Teamchef Tom Reulein


Ein dicht gepackter Racing Kalender 2018

Es wird wieder einmal eine sehr intensive Saison für die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams. Vom Nachwuchs bis zur Elite (gesamte Teamliste) wird die gesamte Mannschaft wiederum weltweit unterwegs sein, um stolz die Segelnation Schweiz zu vertreten. Das absolute Highlight der Saison ist natürlich die nur alle vier Jahre stattfindende gemeinsame Weltmeisterschaft aller Olympischer Bootsklassen, diesmal in Aarhus (DEN). Mit 1500 der besten Athleten aus rund 100 Nationen sind nicht nur spannende Wettfahrten auf höchstem Niveau garantiert, sondern geht es auch darum, die ersten Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 zu sichern. Nicht zu vergessen die Youth Olympic Games im Oktober in Buenos Aires (ARG), für welche die Schweiz im Nacra15 bereits qualifiziert ist.

Den gesamten Racing Kalender 2018 finden Sie hier

Verfolgen Sie hautnah alle Geschehnisse rund um das Swiss Sailing Team auf Facebook

Los geht die Saison für unsere Elite mit dem ersten Weltcup Event in Miami. Information unter : http://miami.ussailing.org

 


Schweizer Medaillengewinn an den 420er Weltmeisterschaften

Eine ausserordentliche Leistung lieferte die Schweizer 420er Delegation anlässlich der Weltmeisterschaften im australischen Perth anfangs Januar 2018. Sophie Mosegaard und Samira Rast, beide Mitglieder im Thunersee Yacht Club gewinnen Bronze bei den U17 Damen!
Solène Mariani und Maude Schmid (Club Nautique de Morges) bestätigen ihren positive Leistungstrend, segeln insgesamt auf Platz 8 und gewinnen damit ein Diplom. Léo Tétaz und Morgan Lauber (Club Nautique de Morges) schliessen ihre Saison mit einem guten 15. Platz ab, Nick Zeltner/Till Seger (RCO) landen auf Rang 26.

Alle Ergebnisse sind online unter: http://2017worlds.420sailing.org/en/default/races/race-resultsall
Fotos des Events findet man hier: http://2017worlds.420sailing.org/en/default/races/race-photogalleries


Newsletter 5

Das Kalenderjahr geht zu Ende – die Saisonvorbereitungen für 2018 haben längst begonnen!

Den krönenden Abschluss eines äusserst erfolgreichen post-olympischen Jahres lieferten Max Wallenberg und Amanda Bjork-Anastassov mit dem Gewinn der Goldmedaille an den Jugend Weltmeisterschaften in Sanya, China – Herzliche Gratulation!

Alle übrigen Mitglieder des Swiss Sailing Teams, egal ob Talentpool, Youth Team oder in der Elite stecken mitten in einer intensiven Vorbereitungsperiode, um die Grundlagen für die Erfolge an den Höhepunktregatten in der kommenden Saison 2018 zu legen. Denn nur wer jetzt hart arbeitet und jeden Tag sein Bestes gibt, wird sich in seiner Bootsklasse und Alterslevel mit den Besten der Welt auf Augenhöhe messen können.

Um die hierfür notwendigen und entsprechend umfangreichen Programme und Begleitprojekte nachhaltig finanzieren zu können, unternimmt der SST Verwaltungsrat um Präsident Alex Schneiter viele Anstrengungen. Der in Gründung befindliche SST Ambassadeur Club ist nur ein Beispiel dafür, auf welchen Wegen zusätzliche Mittel für den Olympischen Segelsport und die Nachwuchsarbeit generiert werden sollen. Mehr davon im nächsten Newsletter!

Ein Frohes Fest und einen guten Rutsch in eine erfolgreiche Segelsaison 2018 wünscht Ihnen ihr
Swiss Sailing Team

Goldmedaille an den World Sailing Youth Worlds 2017

7 Seglerinnen und Segler in vier Bootsklassen haben die Schweiz an den World Sailing Jugend Weltmeisterschaften in Sanya, China vertreten. Unter der erfahrenen Führung durch SST Jugend Nationaltrainer Marco Versari (420er Coach), Eze Schargorodsky (Radial Coach) und Laurent Voiron (Nacra15 Coach) wurde die lang ersehnte Medaille, die Erste nach Sébastien Schneiter 2013, durch Max Wallenberg und Armanda Bjork-Anastassov (Nacra 15) gewonnen. Als Weltmeister im Optimist 2016 gelingt Max Wallenberg damit eine historische Leistung.
«Das ist ein grosser Sieg für uns, ein fantastisches Gefühl, unbeschreiblich, aber für diesen Titel musste wir unendlich hart arbeiten», sagte Steuermann Max Wallenberg nach seiner Rückkehr an Land. «Unsere Stärke war, dass wir bis zum Schluss ruhig und konzentriert gesegelt sind ohne uns zu stressen. Ich denke, dass ohne Unterstützung unseres Coaches, unserer Familien und unseres Clubs dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre», ergänzte das Clubmitglied der Société Nautique de Genève.

Die Schweizer Ergebnisse im Überblick:
- Nacra 15 Max Wallenberg & Amanda Bjork-Anastassov 1/18
- 420f : Solène Mariani & Maude Schmid 8/26
- Laser Radial : Grégoire Peverelli 11/51
- 420m: Nick Zeltner & Till Seger 13/26

Swiss Sailing Team 2018 selektioniert

Nicht weniger als 66 hochtalentierte Seglerinnen und Segler sind nun offizielle Mitglieder im Swiss Sailing Team 2018. 11 Athleten in der Elite, davon allein 6 im Nationalteam, sowie 14 erfolgversprechende Nachwuchsathleten.

Darüber hinaus werden im kommenden Jahr über 40 Schweizer Talente im sogenannten Talentpool umfangreich gefördert, einschliesslich des erstmals berufenen 420er Silberteams.

Alles in allem wurde für das Jahr 2018 das grösste und aussichtsreichste Team aller Zeiten selektioniert; hochtalentiert, motiviert und bereit, jeden Tag hart für die Zielerreichung zu arbeiten!

Swiss Sailing Team selektioniert Eliot Merceron

Eliot Merceron wurde erstmals als Mitglied für den SST B-Kader 2018 selektioniert. Der Laser Standardsegler repräsentiert den Gstaad Yacht Club und verfolgt eine ehrgeizige Olympiakampagne in Richtung Tokyo 2020.

«Ich bin in der Schweiz geboren, meine Mutter und mein Grossvater haben das Land auf höchsten Level im internationalen Skisport vertreten», erzählt der 24-Jährige. «Als Mitglied im Swiss Sailing Team möchte ich jetzt in ihre Fusstapfen treten, darüber bin ich sehr glücklich»!

1993 in Genf geboren, lebte er bis 2009 auf dem französischen Überseedepartement Martinique, bevor er für die Fédération Française de Voile an Wettkämpfen teilnahm.

Seit 2012 segelt der Student der Ingenieursschule in La Rochelle in der Bootsklasse Laser Standard, nach seinem sportlichen Nationenwechsel im Juni neu unter Schweizer Flagge.

Welcome to SST, Eliot!

Mehr Information über Eliot finden Sie in diesem Video.

Enoshima Olympic Week – ein erster Test auf dem Olympiarevier

Ende Oktober reiste das SST Nationalteam und der B-Kader erstmalig gemeinsam in das Revier, in welchem die Olympischen Segelwettbewerbe 2020 ausgetragen werden. Neben guten Ergebnissen sollten vor allem wichtige Erfahrungen auf und neben dem Wasser gewonnen werden, um die Vorbereitungen für die kommenden Jahre möglichst zielorientiert angehen zu können.

Acht Athleten sowie sieben Trainer und Betreuer - in zwei Teamunterkünften nahe dem Hafen untergebracht – sammelten fleissig Erkenntnisse über die Wind- und Strömungsbedingungen auf den 6 Racing Areas und über die japanische Kultur und Kulinarik.

Mehr über diese SST Delegation in Japan in den Videos.

Schweizer Segel Community steht voll hinter dem Swiss Sailing Team

Anlässlich der ersten Swiss Sailing Generalversammlung unter Führung des neu gewählten Präsidenten Martin Vogler und seinem Zentralvorstand zeichnete sich eine starke Unterstützung für die Struktur und die Arbeit des Swiss Sailing Team seitens der Schweizer Segelclubs ab.

Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Ergebnisse im Elitebereich und der stark verbesserten Nachwuchsarbeit stimmten nahezu alle Swiss Sailing Mitgliedervereine für eine zweckgebundene Extraabgabe von CHF 10 pro aktivem Clubmitglied zugunsten der SST AG.

Teamchef Tom Reulein zeigte sich begeistert: „Dieser Entscheid war für uns sehr wichtig! Nicht nur, weil wir damit deutlich mehr Trainertage in der Elite und im Nachwuchs finanzieren können, sondern auch weil wir darin auch eine Art Vertrauensbeweis in unsere Arbeit der letzten Jahre und für die Zukunft sehen. Für unsere Athleten ist es extrem motivierend zu wissen, dass sie durch die gesamte Schweizer Segelgemeinschaft unterstützt werden!“

Mehr Informationen

SST Press Report 2017

Top-Ergebnisse und erfolgreiche externe Kommunikation dank der langjährigen Partnerschaft mit der Agentur Maxcomm zeichnet das Swiss Sailing Team auch im Jahr 2017 aus.

Press Report 2017

Mit insgesamt 10 Medienmitteilungen, 5 Newsletters und über 30 Online- sowie Printartikeln werden die Leistungen unserer Athleten schweizweit verteilt. Sage und schreibe 28`700 Facebook Video Views und 8`754 Besucher der SST Webseite dokumentieren das grosse Interesse an Information und Inhalte über unsere Arbeit.

Hochqualitatives Bildmaterial wird von SST über die ganze Saison produziert und kostenfrei zur Verfügung gestellt (Editorial Use). Rund 180 Segelbilder wurden von Journalisten aus der Maxcomm Mediathek herunter geladen.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in eine erfolgreiche Segelsaison 2018 wünscht ihnen VR-Präsident Alex Schneiter im Namen aller Mitglieder des Swiss Sailing Teams!


SST Press Report 2017

Der SST Medienbericht 2017, zusammengestellt von unserem Partner Maxcomm, ist online! Lassen Sie die erfolgreiche Saison 2017 anhand von Presseartikel, Facebook- und Youtubestatistiken sowie TV Sendungen Revue passieren – es lohnt sich!
https://issuu.com/maxcommcommunication/docs/17-12-12-sst-revuedepress-2017


Willkommen Eliot Merceron !

Eliot Merceron wurde im Oktober 2017 für den Swiss Sailing Team B-Kader selektioniert. Der siebemalige Französischer Meister in verschiedenen Bootsklassen mit Schweizer Mutter und französischem Vater wurde 1993 in Genf geboren. Bis 2009 wohnte er auf Martinique. Als Mitglied des Swiss Sailing Teams verfolgt er sehr ehrgeizige Ziele in Richtung Tokyo 2020. Seit 2012 segelt er auf dem Laser Standard und profitiert nun von der professionellen Förderstruktur in der Schweiz. Eliot studiert an der Ingenieurschule in La Rochelle und repräsentiert den Gstaad Yacht Club.

Mehr über Eliot :


Swiss Sailing Team 2018 selektioniert

Nicht weniger als 66 hochtalentierte Seglerinnen und Segler sind nun offizielle Mitglieder im Swiss Sailing Team 2018. 11 Athleten in der Elite, davon allein 6 im Nationalteam, sowie 14 erfolgversprechende Nachwuchsathleten.

Darüber hinaus werden im kommenden Jahr über 40 Schweizer Talente im sogenannten Talentpool umfangreich gefördert, einschliesslich des erstmals berufenen 420er Silberteams.

Alles in allem wurde für das Jahr 2018 das grösste und aussichtsreichste Team aller Zeiten selektioniert; hochtalentiert, motiviert und bereit, jeden Tag hart für die Zielerreichung zu arbeiten!

Wir sind stolz auf unser TEAM 2018

Hier geht`s zu den Mitgliedern des SWISS SAILING TEAM 2018: https://www.swiss-sailing-team.ch/wp-content/uploads/2018/01/18-01-12_SST_2018Team.pdf

 


Enoshima Olympic Week, Tag 2

Ein regnerischer und windiger Tag im olympischen Segelrevier von 2020, mit Böen von bis zu 20 Knoten! Die Laser Radial Girls erwischten einen guten Tag, Andrea Nordquist segelte stark (13, 12, 26) und auch Maud Jayet findet wieder zur gewünschten Form zurück (10, 29, 7). Die vier 470er Segler und das 49er Team, das die Schweiz hier vertritt, segelten in ähnlicher Manier wie bereits gestern. Das sind hervorragende erste Trainings in den olympischen Gewässern!

  • 470M Wagen/Siegwart 9/29
  • 470W Fahrni/Siegenthaler 6/16
  • 49er Schneiter/Cujean 13/19
  • Laser Radial : Andrea Nordquist 11/51 Maud Jayet 18/51

Ergebnisse : https://www.jeow.org/entry-list


Enoshima Olympic Week - Erster Tag

8 Schweizer Segler starteten Heute, Freitag, 27. Oktober, die Enoshima Olympic Week. Enoshima wird 2020 Schauplatz der Olympischen Segelwettbewerbe.
Nach einer längeren Regenperiode ist heute die Sonne mit deutlich wärmere Temperaturen zurück. Dieses Zwischenhoch hält jedoch nur kurz, bereits für Sonntag ist ein «Tropical Storm» angekündigt.
Die beste Leistung des Tages erzielen die 470er Herren mit einem fulminanten Laufsieg zum Auftakt. Nach 3 Wettfahren liegen sie auf Platz 4 im Klassement.
Die 49er befinden sich nach 2 Rennen auf dem 13. Platz.
Im Laser Radial setzt Andrea Nordquist ihre ansprechende Leistung vom SWC Gamagori fort und liegt nach dem ersten Tag auf Platz 13. Maud Jayet ist 21.
Auch Morgen wird sicherlich wieder gesegelt. Um 10.30 (Ortszeit) ertönt der Startschuss. Wem 3.30 zu früh ist in der Schweiz, der findet hier morgen weitere New.

Ergebnisse : https://www.jeow.org/entry-list


Premiere im Olympiarevier

Das Schweizer Segelnationalteam nimmt diese Woche an der Enoshima Sailing Week teil, welche just in dem Segelrevier der Olympischen Spiele 2020 stattfindet. Ziel dieser Trainingsregatta ist es so viele Erfahrungen wie möglich an Land und auf dem Wasser aufzubauen. Acht Seglerinnen und Segler in 5 Bootsklassen werden die Schweiz an diesem vorolympischen Event vom 27. – 29. Oktober vertreten.

Linda Fahrni & Maja Siegenthaler - 470W
Grégoire Siegwart & Kilian Wagen - 470M
Sébastien Schneiter & Lucien Cujean - 49er
Maud Jayet & Andrea Nordquist - Laser Radial

Die komplette Entrylist finden Sie hier: https://www.jeow.org/entrylist

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Starke Besetzung des Verwaltungsrates des Swiss Sailing Teams

Swiss Sailing Team gibt die Mitglieder bekannt, die ab sofort an der Spitze der Institution sei es im Verwaltungsrat oder im Selektionsausschuss stehen. Dies sind acht hochkarätige Persönlichkeiten des Schweizer Segelsports mit ebenso eindrucksvollen wie auch motivierenden eigenen Karrieren.
Nach der Entscheidung des Zentralvorstands von Swiss Sailing unter Präsident Martin Vogler, die Struktur von Swiss Sailing Team bis zu den Olympischen Spielen in Tokio beizubehalten, wurden anerkannte Schweizer Segler in das Swiss Sailing Team integriert. In Zusammenarbeit mit Swiss Sailing bestand das Ziel darin, im Segelsport aktive Personen zusammenzubringen, die einerseits langjährige Erfahrungen in diesem Metier verfügen als auch über ein breites Netzwerk. Dank der zusätzlichen Unterstützung aller Swiss Sailing Clubs (zweckgebundener Beitrag an SST) im vergangenen Jahr und aufgrund der Einstufung in die „Kategorie 1“ mit höheren Swiss Olympic Beiträgen, konnte das Swiss Sailing Team seine Leistungen gegenüber den Athleten nach Rio 2016 deutlich verbessern und gleichzeitig seine Ambitionen und Ziele höher ansetzen.

 
Ziel dieses neuen Verwaltungsrats ist es, das Swiss Sailing Team in die gesamte Schweiz hinauszutragen und alle Clubs in den einzelnen Regionen zu repräsentieren. Der Verwaltungsrat wurde deswegen von drei auf fünf Mitglieder erweitert.
Alex Schneiter übernimmt wieder den Vorsitz des Verwaltungsrats und wird von Mikael Wallenberg, Enrico de Maria, Christian Scherrer und Alberto Casco unterstützt (vollständige Präsentationen siehe unten).
An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Beryl Pieper, für ihr wertvolles Engagement im Verwaltungsrat in den vergangenen Jahren.
Der für vier Jahre bestätigte Selektionsausschuss mit dem Vorsitzenden Tom Rüegge und Pierre-Yves Jorand sowie Tom Reulein bleibt unverändert.
Unter der Leitung von Teamchef Tom Reulein, Marco Brunner und Marco Versari ist das Swiss Sailing Team für die Herausforderung, in Tokio 2020 die langersehnte Medaille zu gewinnen, bestens aufgestellt.

Verwaltungsrat:

Alex Schneiter (Vorsitzender des Verwaltungsrates) begann seine Karriere 1987 bei der berühmten Mini-Transat. Nach einer ausgiebigen Erfahrung bei Transatlantikregatten (Mini-Transat, Figaro...) kehrte er zurück, um den Genfersee zu erobern: er gewann sechsmal den Bol d' Or, zweimal die M2 Speed Tour und hält den Rekord des Ruban Violet (Geschwindigkeitsrekord im Einrumpfboot um den Genfersee). Der Segler und Leiter des Team Tilt führte die Mannschaft zweimal zum Youth America's Cup als Vertreter der Schweiz und erreichte 2017 einen guten dritten Platz auf den Bermudas. Er segelt selbst auch in der A-Klasse. Von 2012 bis 2016 war er Präsident des Verwaltungsrats von Swiss Sailing Team und hat nun wiederum den Vorsitz des Verwaltungsrats übernommen.
Christian Scherrer startet his sailing career back in the early 90’s when he was a captain on Merit Cup for the Whitbread Round the World Race. He further competed in four America’s Cup campaigns, including the victorious Alinghi campaign, and earned a Match Racing World and Vize Champion title. Christian has organized for 10 years the St. Moritz Match Race and the Volvo Match Race Cup. He founded Bluboats GmbH in 2006 and works apart from his sailing activities as an independent consultant. Size this fall 2015 Christian has also taken on the management of the GC32 Class also organising the GC32 Racing Tour.

Alberto Casco ist Mitglied des Zentralvorstands von Swiss Sailing und zuständig für den Leistungssport. Als Ehrenpräsident bei Swiss Optimist hatte er massgeblichen Anteil an den internationalen Erfolgen der Schweizer Opti-Segler, namentlich an den zwei Weltmeistertiteln (Nicolas Rolaz 2014 und Max Wallenberg 2016). Seit acht Jahren amtet er auch als Organisator von Nachwuchs-Trainingsgruppen (DIRT) und ist Vizepräsident der Donatorenvereinigung Club SailForce in der Zentralschweiz. Im Frühling 2016 war Casco zudem Mitinitiator der Nacra 15 Klasse in der Schweiz als eigene Sektion bei RACES.ch.

 

Enrico De Maria segelt seit seiner Kindheit. Als Mitglied von Team Alinghi hat er 2003 den Louis Vuitton Cup und in den Jahren 2003 und 2007 den America’s Cup sowie die Farr 40 Weltmeisterschaft gewonnen. Sein Palmares als dreifacher Olympionike in der Starbootklasse als Vorschoter (Athen 2004, Peking 2008 und London 2012), zwei Vize-Weltmeistertiteln und einem Europameistertitel ist überaus beeindruckend. Seine Erfahrung als Profisegler und in der Privatwirtschaft, will Enrico im Verwaltungsrat des SST einbringen.

 
Mikael Wallenberg ist seit 2016 Präsident von Sailing Team (Wettkampfgruppe) und der Genfer Segelschule Ecole de Voile de la Société Nautique de Genève (SNG), nachdem er die jungen Opti-Regattasegler seit 2010 begleitet hatte. Er begann mit dem Segeln im Alter von 12 Jahren und war hauptsächlich Yachtsegler (mit einer Atlantiküberquerung 1988), aber auch Regattasegler auf seiner M2 (2. bei der Gesamtwertung 2010). Heute setzt er sich besonders dafür ein, jungen Menschen zu helfen, ihre Träume im Wettkampfsegeln zu verwirklichen.

Selektionsausschuss:

Bereits als Junior konnte Tom Rüegge mehrere Schweizer Junioren-Meistertitel feiern. Im Alter von 19 Jahren erfolgte der Wechsel in die olympische 49er-Klasse wo er internationale Topresultate und zwei Schweizermeistertitel ersegelte und im Jahr 2000 in Sydney an den olympischen Spielen teilnahm. Nach dieser aktiven Zeit als Spitzensportler erlangte er einen Masterabschluss in Betriebs- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen (HSG). Mit seiner Erfahrung im Sport und Wirtschaft wurde er 2006 mit dem Aufbau der Swiss Sailing Team AG betraut und führte 2008 als CEO und Teamleader die Schweizer Segelmannschaft zu einem 5. (Star) und 6. Rang (Laser Radial) an den olympischen Spielen in Peking. Anschliessend wurde Tom Rüegge mit dem Aufbau eines Medienunternehmens im Sport betraut. Seit mittlerweile mehr als 4 Jahren ist er Partner einer Unternehmens- und Personalberatung. Als Segler ist Tom Rüegge aktuell in der Swiss Sailing League und auf einem 33-Fuss High-Tech-Katamaran aktiv. Tom Rüegge ist seit 2006 Mitglied im Selektionsausschuss und seit 2009 dessen Präsident.

 
Der siebenmalige Sieger des Bol d' Or mit Alinghi, Pierre-Yves Jorand, zog 2001 mit demselben Team nach Neuseeland und versuchte, dort den America's Cup zu gewinnen. Nach dem Sieg 2003 spielte er auch in den Wettkämpfen 2007 und 2010 eine entscheidende Rolle. Er nahm an den D35 und Extreme Sailing Series teil, die er gewann, und segelte auch auf den Booten Esse 850, mit denen er 2010 Europameister und 2012 Weltmeister wurde. Pierre-Yves war Europameister im Ski (Speedmaster) und nahm an den Olympischen Spielen 1992 mit einem Rekord von 225 km/h teil. Seit 2011 ist er Mitglied des SST- Selektionsausschusses und leitet seit 1994 die Segelmacherei North Sails in der Schweiz.
Der Teammanager Tom Reulein war bereits als Coach von Richard Stauffacher Mitglied des Swiss Sailing Teams bei den Olympischen Spielen in Peking 2008. Zuvor war er Cheftrainer des Bayerischen Segelverbands und kennt Spitzen- und Nachwuchssegelsport in- und auswendig. Seit 2011 ist er Teamchef des Swiss Sailing Teams und arbeitet eng mit Coaches und Athleten zusammen.


Radial WM, 49er WM und 470er Jugend-WM – ein intensiver Monat!

Einen dicht gepackten Eventkalender hielt dieser Sommer für die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams bereit. So standen mit der Radial WM in Medemblik (NED) der 49er WM in Porto (POR) und der 470er Jugend-WM in Enoshima (JPN) gleich drei sogenannte Peak Events auf dem Programm. Und nicht zu vergessen die WM der Finnklasse am Balaton (UNG), die gerade noch im Gange ist.

 
Mit viel Auf und Ab in der Ergebnisliste und einem Laufsieg gelang Maud Jayet mit Platz 18 eine exakte Punktlandung und damit die hochverdiente Qualifikation fürs SST Nationalteam im nächsten Jahr „Bei all dem Pech an dieser Regatta ist es eigentlich unglaublich, dass ich die Qualifikation für Nationalteam doch noch geschafft habe!“ so Maud überglücklich. Mehr Information

 
Auch Sébastien Schneiter und Lucien Cujean schafften mit einem guten 13. Platz diesen Sprung in die höchste Förderstufe des Swiss Sailing Teams und das an einer aufgrund vieler Startverschiebungen - an zwei Tagen konnte gar nicht gesegelt werden – sehr schwierigen Regatta. Nach den vielen enttäuschenden Ergebnissen der vergangenen Wochen also endlich der ersehnte Durchbruch :“Das war schon eine sehr spezielle Regatta mit so wenigen Wettfahrten, da durfte man kein einziges Race verlieren.“ erzählt Steuermann Sebastien Schneiter. „Wir waren über die ganze Regatta sehr konsistent, das ist echt ermutigend! Vor allem die beiden letzten Races in der Goldfleet haben uns viel Selbstvertrauen gegeben, wir waren hier ja von Beginn an richtig unter Druck gestanden!“ Mehr Information

 
In Enoshima (Japan), dem künftigen Olympiarevier 2020, fanden die 470er Jugendweltmeisterschaften statt. Eine solide Leistung zeigte das noch junge Team David Biedermann und Jan Schüpbach, die insgesamt den 12. Platz belegten. « Wir haben hier wichtige Erfahrungen gemacht und ein Ergebnis ersegelt, welches wir uns so in etwa erwartet hatten. Eine Frühstartdisqualifikation am dritten Tag hat uns daran gehindert, noch in die TOP 10 aufzusteigen. Auf alle Fälle nehmen wir enorm viel mit aus dieser Regatta! » Grosse Enttäuschung hingegen bei Kilian Wagen und Grégoire Siegwart, die nur auf Platz 13 landeten : « Wir sind sehr enttäuscht über die Performance, die wir diese Woche hier gezeigt haben, das war überhaupt nicht das, was wir wollen und normalerweise auch können ! Wir versuchen nun die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, um uns weiterhin zu verbessern.» Ergebnisse

 

Aber auch die Junioren waren nicht untätig in den Sommermonaten. So platzierte sich Grégoire Peverelli anlässlich der Laser Radial Jugend-WM in Medemblik auf einem sehr guten 9. Platz. Mehr Information

 
Nils Theuninck belegte einen guten 18. Platz am Silver Cup, der U23 Weltmeisterschaft der Finn Klasse am Balaton (UNG). Mehr Information
Daumen drücken gilt es indes noch weiterhin für Nils Theuninck, der gerade noch an der Finn WM am Balaton teilnimmt und derzeit auf einem sehr guten Platz 21 liegt. Mehr Information


World Sailing Jugendweltmeisterschaft – Schweizer Team selektioniert

Bereits im zweiten Jahr führt SST die Nominierung zu dieser prestigeträchtigen Jugendweltmeisterschaft nach einem ziel- und projektorientiertem Selektionsverfahren durch. Und dies mit Erfolg, so kam die letztjährige Delegation mit zwei guten TOP 10 Platzierungen in die Schweiz zurück.

 

Schon damals holte Max Wallenberg im Nacra15 mit einem 7. Platz das beste Ergebnis und ist auch dieses Jahr als ein ernstzunehmender Kandidat für die vorderen Plätze selektioniert worden. Allerdings segelt er nun mit Amanda Bjork-Anastassov im Mixed Team als Vorbereitung für das grosse Ziel, eine Medaille an den Youth Olympic Games 2018 in Buenos Aires (ARG) zu gewinnen. Als ein neu zusammengeführtes Team sind die Erwartungen mit einem TOP 10 Platz allerdings für die kommende Jugend-WM schon sehr hoch.

 

Im Laser Radial gab es einen harten Ausscheidungskampf um das begehrte Ticket, weil neben Grégoire Peverelli auch Nicolas Rolaz und Gauthier Verhulst eine gute Saison gesegelt haben. Grégoire zeigte über die gesamte Selektionsperiode die besseren Leistungen. Den finale Ausschlag gab aber dann der 9. Platz an der Radial Jugend-WM in Medemblik. Für Grégoire wird es in Sanya (China) um eine Medaille gehen, weil er bereits zum zweiten Mal an diesem Event teilnimmt und zudem überwiegend Leichtwind, seine favorisierten Windbedingungen, erwartet werden.

 

Im 420er gehen mit Nick Zeltner / Till Seger und Solène Mariani / Maud Schmid zwei Rookie Teams an den Start. Nachdem etwas entäuschenden Abschneiden des 420er Jungs letztes jahre (10. Platz) stehen nun die Zeichen auf Neuanfang, beide Team können aufgrund ihres Alters noch mindestens ein weiteres Mal an der Jugend-WM teilnehmen. Noch haben beide Boote das Toplevel nicht erreicht, aber können sich in den verbleibenden drei Monaten bis zur ersten Wettfahrt in China noch deutlich verbessern.


Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen Goldmedaille am WM Test Event in Aarhus

Rund 300 Seglerinnen und Segler aus mehr als 50 Ländern haben vergangene Woche am Test Event für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Aarhus (DEN) teilgenommen. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen Gold vor den amtierenden Weltmeisterinnen aus Polen und den WM-Drittplatzierten Sloweninnen.

Das langjährige Duo Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W - beide Thunersee Yacht Club) führten das Fleet über die gesamte Regatta lang an und stiegen mit drei Tagessiegen und mehreren zweiten Plätzen am Ende verdientermassen auf die oberste Stufe des Siegertreppchen. « Wir sind extrem happy über dieses Ergebnis an diesem Testevent », freut sich Maja Siegenthaler. « Wir konnten unsere Leistung konstant über die ganze Woche abrufen und das macht uns sehr zuversichtlich für die Zukunft. »
Mateo Sanz Lanz (RS:X - SSCS), zeigte ebenfalls eine Weltklasseleistung bei den RS:X Windsurfern. Nach einem 5. Platz im Medal Race beendet er diese Serie auf Rang 9. « Das Test Event war eine wichtige Erfahrung für mich » erklärte er. « Auch klappt die Zusammenarbeit mit meinem Coach Peter Krimbacher schon sehr gut, was wichtig ist vor allem im Hinblick auf die Vorbereitung der Weltmeisterschaften im Olympiarevier Enoshima (JPN) Mitte September. »

Das noch junge 470er Team Wagen/Siegwart (CNP/CNM) tat sich schwer mit dem hochklassigen Fleet und den komplizierten Windbedingungen der ersten Tagen. Ein Wettfahrtsieg und ein sehr guter 5. Platz am Ende konnten etwas über den 14. Gesamtrang hinwegtrösten. « Das Ergebnis zeigt, dass es in die richtige Richtung geht und vor allem der letzte Wettkampftag hier in Aarhus ist sehr ermutigend für die bald beginnende Jugendweltmeisterschaft in Japan », erklärte Tom Reulein, Teamchef des Swiss Sailing Team.

Ergebnisse:

470W - Linda Fahrni / Maja Siegenthaler: 1/12
RS:X - Mateo Sanz Lanz: 9/46
470M - Kilian Wagen / Gregoire Siegwart: 14/15
Laser - Eliot Merceron: 28/62

Komplette Ergebnisse

Die kommenden Einsätze des Swiss Sailing Teams:

28.08-03.09 WM 49er, Porto (POR)
19-26.08. WM Radial, Medemblik (NED)
01-10.09 WM Finn, Balaton (HUN)
16-23.09 WM RSX, Enoshima (JPN)
01-08.10 EM Radial, Barcelona (ESP)
16-20.10 Sailing World Cup, Gamagori (JPN)
26-29.10 Test Event, Enoshima (JPN)

 

Photo © Jesús Renedo / Aarhus Sailing Week


Das Selektionsreglement für die Youth Olympic Games in Buenos Aires (ARG) 2018 ist publiziert.

Das Selektionsreglement für die Youth Olympic Games in Buenos Aires (ARG) 2018 ist publiziert.

Klicken Sie hier, um das gesamte Selektionsreglement downzuloaden.


Swiss Sailing Team und Musto – auch in Zukunft eine starke Partnerschaft

Das Swiss Sailing Team und die Peter Frisch GmbH / Musto haben ihre langjährige Partnerschaft um weitere 4 Jahre verlängert.

 
Bereits seit 2013 ist der grösste Musto Importeur in Europa mit Sitz in München offizieller Ausrüster der Schweizer Nationalmannschaft im Olympischen Segelsport. Nun vereinbarten SST Teamchef Tom Reulein und Geschäftsführer Eddy Eich die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit bis einschliesslich den Olympischen Spielen in Tokio 2020.
„Für uns ist die Peter Frisch GmbH mit der Premiummarke Musto der ideale Partner, um sowohl an Land als auch auf dem Wasser eine gute Figur zu machen. Dabei ist uns ein professioneller Auftritt in den Medien ebenso wichtig, wie der einheitliche Look der Segler auf dem Podium oder der Trainer auf den Motorbooten.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

 
Eddy Eich betonte:“ Wir arbeiten seit vielen Jahren, als Bekleidungssponsor für das Swiss Sailing Team, erfolgreich mit der Marke Musto zusammen. Die gute Kooperation und das professionelle Auftreten des Teams einschließlich seiner Segler, hat uns veranlasst, das Sponsoring um weitere 4 Jahre fortzuführen. Wir wünschen dem Swiss Sailing Team viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die nächsten Olympischen Spiele. “

 
Als grösster Importeur der Marken Musto und Harken, bedient die Peter Frisch GmbH Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn.

 
http://www.frisch-zentrale.de


Swiss Sailing Team dankt Vincent Hagin

Der Schweizerische Seglerverband hat anfangs Woche darüber informiert, dass Vincent Hagin von seinem Amt als Präsident des Zentralvorstandes nach 6 Jahren zurücktritt. Dies gilt auch für seine langjährige Mitgliedschaft im Verwaltungsrat des Swiss Sailing Teams. “Ich habe diese Entscheidung nach reiflicher Überlegung und aufgrund einer neuen beruflichen Herausforderung im Bereich Sport gefällt” so Hagin in der offiziellen Medienmitteilung. “Zudem möchte ich mit diesem Schritt die Tür öffnen für eine tiefgehende Diskussion zur Reorganisation und Vereinfachung der Strukturen der Swiss Sailing Familie” Das gesamte Swiss Sailing Team dankt Vincent Hagin herzlichst für sein Engagement und die Unterstützung in den vergangenen Jahren und wünscht ihm alles Gute für seine berufliche Zukunft!


Fahrni / Siegenthaler gewinnen Bronze am Weltcup in Hyeres

Äusserst erfolgreich haben die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams am diesjährigen Weltcup in Hyeres abgeschnitten. Erstmals in ihrer Karriere gewinnen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (beide TYC) eine Bronzemedaille an einem Weltcup Event. Bei überwiegend Leicht- bis Mittelwindbedingungen lieferten sich die Olympiateilnehmerinnen von Rio de Janeiro die ganze Woche über einen harten Zweikampf mit dem Siegerteam aus Holland. Im Medal Race reichte es den beiden Thunerinnen nur knapp nicht, die Silbermedaille gegen die stark segelnden Spanierinnen zu verteidigen. „ Es ist unsere erste Weltcupmedaille und wir sind superhappy darüber. Wir konnten hier im Medalrace leider nicht alles zeigen, was wir eigentlich bei diesen Windbedingungen gewohnt sind, aber haben unsere direkten Gegnerinnen gut abdecken können und uns so die Bronzemedaille gesichert!“ so Maja Siegenthaler.
Mateo Sanz Lanz (SSCS) musste nach einer aussergewöhnlichen Leistung und vier Tagen im gelben Trikot des Gesamtführenden, aufgrund einer umstrittenen Disqualifikation in der letzten Wettfahrt und den am Medal Race Tag herrschenden Starkwindbedingungen Tribut zollen. „Ich bin mit meiner Leistung hier sehr zufrieden, ausgenommen natürlich, dass ich die Medaille verpasst habe. Die Disqualifikation im letzten Race hat da auch nicht geholfen. Es ist schon hart, die ganze Woche zu führen und dann ohne Medaille nach Hause zu fahren“ so Mateo nach Rückkehr an Land.
Auch die weiteren Athleten des Swiss Sailing Teams überzeugten durch solide Leistungen wie Olympiasegler Sebastien Schneiter und Lucien Cujean (beide SNG) im 49er, die mit mehreren TOP 10 Platzierung am Ende mit Rang 13 ihr bestes Weltcupergebnis einfuhren. Das noch junge 470er Team Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (CNP/CNM) konnte trotz nicht optimaler Vorbereitung ihr Potential vor allem in den ersten drei Tagen abrufen und belegten einen sehr guten Platz 20.
Im Laser Radial verpasste Maud Jayet (SNG) mit Platz 14 und 21 Punkt Abstand den Sprung ins Medal Race dieses Jahr deutlich, setzte aber mit einem 2. Platz in der letzten Wettfahrt noch einmal ein deutliches Ausrufezeichen.
„Maud hatte an diesem Event etwas Schwierigkeiten mit den Winddrehern, die teilweise über 40 Grad betrugen. Ihr zweiter Platz am Schluss zeigt ihr wahres Potential!“ so Teamchef Tom Reulein. „Insgesamt ist das Abschneiden hier ein starker Auftakt in die nacholympische Saison, genauso wie wir uns das gewünscht hatten. Gratulation an Linda, Maja und ihren Coach Alvaro Marinho zur Medaille. Mateo und die beiden 470er Damen setzen derzeit die weltweiten Standards in ihrer Bootsklasse und auch unsere jungen Nachwuchstalente sind mittendrin in der erweiterten Weltspitze. Die langjährige, systematische Arbeit beginnt sich auszuzahlen. Jetzt heisst es, ruhig und hochkonzentriert weiterzuarbeiten. Ich bin sehr optimistisch für die grossen Meisterschaften in dieser Saison“!

Ergebnisse:

3. Platz: Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (470W)

4. Platz: Mateo Sanz Lanz (RS:X)

13. Platz: Sebastien Schneiter / Lucien Cujean (49er)

14. Platz: Maud Jayet (Radial)

20. Platz: Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (470M)


Maud Jayet brilliert, Mateo auf Platz 4

Im letzten Race fand Maud Jayet endlich zu ihrer gewohnten Form zurück, die sie in den letzten Tagen hier in Hyeres vergeblich gesucht hatte. Bei abflauendem Wind um 11 Knoten gelang ihr am späten Nachmittag in beeindruckender Manier ein ausgezeichneter zweiter Platz. Dass sie schlussendlich die Qualifikation fürs Medal Race in diesem Jahr verpasste, lag unter anderem auch an ihrem Frühstart gestern. Auf Rang 14 beschliesst sie ihren zweiten Weltcupauftritt in Hyeres.

 

Bei deutlich stärkerem Ostwind um die Mittagszeit und deutlich reduziertem Punktevorsprung nach seiner Disqualifikation im letzten Race gestern, ging Mateo Sanz Lanz heute mit gemischten Gefühlen ins Medal Race. War er kurz nach dem Startsignal noch gut dabei, musste er seine Medaillenhoffnungen schon bald begraben und beschloss das Medal Race auf dem 10. Platz. Im Gesamtergebnis rutschte er damit auf den undankbaren vierten Platz ab, mit nur 4 Punkten Abstand auf die Bronzemedaille. „Es war eine sehr wertvolle Erfahrung für die Zukunft hier in Hyeres, wir haben viel gelernt!“ so sein Coach Asier Fernandez.

 

Kilian Wagen und Gregoire Siegwart kamen heute über einen 26. und 24. Platz nicht mehr hinaus und beendeten ihre erste Weltcupteilnahme in Hyeres auf einem alles in allem gesehen guten 20. Platz. „Wir hatten zwei gute Starts, haben aber im ersten Race zu spät auf der Kreuz gewendet und keine Chance mehr auf TOP 10. Der Speed ist in diesen Bedingungen noch nicht perfekt, daran müssen wir noch viel arbeiten.“ so Steuermann Kilian Wagen.

 

Linda und Maja qualifizierten sich erwartungsgemäss fürs Medal Race am morgigen Sonntag, mussten aber ebenfalls deutlich mehr Punkte (11., 10.) auf ihr Konto nehmen als ihre Konkurrentinnen aus Holland, die beiden Races gewinnen konnten. „Zwei nicht optimale Starts, zweimal die falsche Seite, aber trotzdem ein guter Speed.“ so fasst Alvaro Marinho den Tag zusammen. Der Abstand auf das oberste Podium beträgt nun 19 Punkte, zum britischen Team Seabright/Carpenter haben sie 6 Punkte, zu Depares/Reina 10 Punkte Vorsprung.

 

Spannung ist garantiert, der Start zum 470 Damen Medal Race ist für morgen Sonntag um 13:50 Uhr geplant.

 

 


Tag der (Vor-) Entscheidungen in Hyeres

Es ging für einige Swiss Sailing Team Athleten um viel heute. Auch weil der angesagte starke Mistralwind schon am Morgen eingesetzt hatte und eine Startverschiebung für alle Klassen notwendig machte, konnte erst ab dem frühen Nachmittag gesegelt werden. Die dann herrschenden Mittel- bis Starkwindbedingungen mit abflauender Tendenz stellten das Talent und die Nervenstärke aller Seglerinnen und Segler auf die Probe.

 
Am besten zurecht kamen Linda und Maja mit dem ablandigen extrem drehenden und böhigen Wind und segelten einen 2. Platz und einen weiteren Racewin! „Fantastisch, die Mädels sind echte Talente. Es ist eine wahre Freude mit ihnen zu arbeiten“ so Alvaro Marinho, der das Team erst im Februar dieses Jahres übernommen hatte. Trotz einiger kleineren Fehler kamen Linda und Maja immer wieder ins Race zurück und führten das Fleet teilweise mit deutlichem Vorsprung an. Punktgleich mit den führenden Holländerinnen liegen sie aktuell auf Platz 2. Mateo Sanz Lanz schaffte es trotz des für ihn ungünstigen Starkwind, Punkte zu sparen, musste aber mit den Einzelplatzierungen 9 – 14 – 8 seine Gesamtführung an den Franzosen Giard abgeben. Punktemässig ist ihm die Bronze Medaille kaum mehr zu nehmen, im morgigen Medal Race kämpft er aber immer noch um Silber. Die Chance auf den Gesamtsieg hängen indes vom Ausgang des heutigen Protests des polnischen Windsurfers Myszka gegen Mateo ab.

 
Im Laser Radial musste Maud Jayet heute deutlich mehr riskieren, um ihre Chancen auf das Medal Race zu wahren. Mit einem Frühstart in der zweiten Wettfahrt des Tages allerdings hat sie es sich für den morgigen Abschlusstag nicht einfacher gemacht. Mit 23 Punkten auf Platz 10 gibt es aber immer noch rechnerischen Möglichkeiten.

 
Kilian Wagen und Gregoire Siegwart segelten heute einen 19. und 29. Platz und fielen dementsprechend auf Rang 18 zurück.

 
Sebastian Schneiter und Lucien Cujean beendeten bereits heute ihren Weltcup mit einem 23., 8. und 10. Platz auf einem Gesamtrang 14, was zugleich ihr bestes Ergebnis an einem Weltcup bis anhin darstellt.

 
Das RS:X Medal Race morgen wird ab 13:35 Uhr live übertragen.

 

Ergebnisse


Immer noch im Titelrennen!

Bei leichten Westwinden um 8-12 Knoten konnten Mateo (3., 5.) wie auch Linda und Maja (5., 2.) ihre Leichtwindstärke voll ausspielen. „Heute waren es sehr schwierige Rennen, weil es ziemlich gedreht hat. Unsere Starts waren nicht so gut und wir mussten von Anfang an kämpfen. Im zweiten Rennen waren wir immer mit den Spanierinnen zusammen und konnten diese erst auf dem letzten Halbwind zur Ziellinie überholen.“ so Maja Siegenthaler sichtlich happy über den 2. Platz im Zwischenklassement, dabei noch punktgleich mit den Holländerinnen, die aufgrund mehr erste Plätze auf Rang 1 geführt werden.
„Das letzte Rennen war nix mehr, einfach zu viel Wind für Mateo. Aber die ersten beiden Races hat er gut gesurft und auch immer massiv aufgeholt im Wettfahrtverlauf“ sagte Asier Fernandez, der Mateo bereits seit Kindesbeinen an trainiert und bereut. Mateo baute heute seinen Vorsprung auf Platz 2 mit 6 Punkten deutlich aus.
49er Steuermann Sebastien Schneiter kommentierte die heutigen Wettfahrten enttäuscht: „Heute haben wir unsere Chancen für die Qualifikation fürs Medal Race etwas verspielt. Wir haben als 2. Boot die Luvtonne gerundet und dann viele Boote verloren. Ich hoffe, dass wir morgen zu mindestens 1 Rennen segeln, damit wir die Chance haben, uns doch noch zu qualifizieren!“
„Es ist cool hier! Für uns war es ein richtig guter Tag mit guten Starts und gutem Speed in diesen Leichtwindbedingungen im ersten Race. Auch bei mehr Wind im zweiten Rennen konnten wir mithalten und am Ende noch auf Platz 13 segeln. Wir sind immer noch auf Platz 11 im Zwischenklassement, aber wir kommen den TOP 10 punktemässig immer näher“ So Kilian Wagen, der nach einiger Zeit wieder mit seinem Vorschoter Gregoire Siegwart segeln konnte.
“Maud ist immer noch im Rennen um die Qualifikation fürs Medal Race, aber wir bräuchten auch mal Glück! Sie hat heute einen traumhaften Start gehabt und das Fleet kontrolliert als uns leider, so wie bereits schon einmal in Hyeres, ein massiver Dreher die Führung kostete“ berichtete Tamasz Ekzes, der Maud im vergangenen Jahr in Hyeres zum zweimaligen Medal Race gewinn coachte. Mit 14 Punkten Rückstand auf TOP 10 muss Maud noch einmal richtig aufdrehen!
Für den morgigen Tag ist starker Mistralwind angesagt und fraglich, ob überhaupt gesegelt werden kann.


Topleistungen auch am zweiten Weltcuptag in Hyeres.

Bei gemischten Windbedingungen und einer unerwarteten Flaute am späten Nachmittag konnten die meisten Bootsklassen ihr Wettfahrtprogramm erfolgreich absolvieren.

 

Mateo Sanz Lanz trägt nach einer extrem anstrengenden Wettfahrt bei 5-8 Knoten, die er auf dem dritten Platz beendete, weiterhin das gelbe Trikot des Gesamtführenden. „Ich hatte wirklich einen schlechten Start, musste gleich wenden und dann auf die rechte Seite der Kreuz segeln, was nicht meinem taktischen Plan entsprach. Deswegen habe ich auch nur als 13. die Luvtonne gerundet. Der Wind war sehr löchrig und ich habe noch ein paar guten Böhen erwischt, sodass ich am Ende als dritter die Ziellinie überqueren konnte. Es war extrem hart, bei diesen Windbedingungen zu pumpen, aber immerhin hab ich morgen noch das Leaderbib an!“.

 

Mit einem 5. und 11. Platz heute konnten Linda Fahrni und Maja Siegenthaler hingegen ihr Leaderbib nicht verteidigen, sind aber immer noch auf einem sehr guten Platz 2 klassiert. Das junge 470er Team Kilian Wagen und Gregoire Siegwart machten heute einen grossen Sprung in der Ergebnisliste nach vorne und liegen auf einem guten 11. Platz (16., 12.). Ebenfalls nach vorne gesegelt sind Sebastien Schneiter und Lucien Cujean. Mit zwei TOP 10 Ergebnissen (10., 8.) kletterten sie vom 15. Platz auf Rang 12 im Zwischenklassement und haben nur 5 Punkte Abstand auf die TOP 10.

 

Auch Maud Jayet stabilisierte ihre Position in Schlagweite zum TOP 10 Fleet mit der ersten Tageswettfahrt (15.), musste sich allerdings im zweiten Rennen aufgrund eines unvorhersehbaren Winddrehers von 30 Grad mit dem 28. Platz begnügen (Overall auf Rang 15). Für den morgigen dritten Wettfahrttag sind überwiegend frische Windbedingungen mit bis zu 20 Knoten angesagt.

 

Ergebnisse


Fantastischer Start in den Weltcup Hyeres

Traumhafte Segelbedingungen mit überwiegendem Leichtwind um 8-11 Knoten herrschten am ersten Tag des traditionellen Weltcups in Hyeres. 

Traumhaft auch deswegen der Auftakt für RSX Windsurfer Mateo Sanz Lanz, der sich mit zwei Wettfahrtsiegen und einem vierten Platz direkt an die Spitze des 45 Teilnehmer zählenden Fleets setze. Ebenfalls grandios gestartet sind Linda Fahrni / Maja Siegenthaler in ihre zweite Regatta seit den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Mussten sie in der ersten Tageswettfahrt den Sieg noch knapp vor der Ziellinie an die stark segelnden Italienerinnen Berta/Carraro abgeben, so entschieden sie die zweiten Wettfahrt, teilweise mit mehr als 100 Meter Abstand vorneweg segelnd, klar für sich. Damit sind gleich zwei Schweizer Teams auf Platz 1 im Zwischenklassement und damit im gelben Leaderbib!

Mit Rang 7 gelang auch den noch jungen 470er Team Kilian Wagen & Gregoire Siegwart mit deren Trainer Sam Kivell ein guter Auftakt, mussten sie jedoch in der zweiten Wettfahrt aufgrund einiger Fehler deutlich Federn lassen (Platz22 overall).

Maud Jayet segelte konservativ und liegt mit Platz 13 und 14 insgesamt auf Rang 11 im wohl am hochklassigsten besetzten Teilnehmerfeld in der Radialklasse. Nur 7 Punkte Abstand auf Platz 5 zeigt auf, wie hoch die Leistungsdichte ist. Andrea Nordquist musste ihre Teilnahme am Weltcup aufgrund einer Verletzung kurzfristig absagen.

Das 49er Team Sebastien Schneiter und Lucien Cujean absolvierten drei Wettfahrten (19-11-12) und liegen auf Platz 15 im Zwischenklassement mit nur 8 Punkten Abstand auf die TOP 10. Das neu gegründete 49er FX Team Naef & Puhze muss sich nach intensiven Training in Neuseeland bei ihrer Weltcuppremiere vorerst noch mit Platz 20 zufrieden geben.

Für den morgigen zweiten Wettfahrttag sind nochmals Leicht- bis Mittelwindbedingungen vorhergesagt.

Eventwebsite: http://swc.ffvoile.com/

Alle Ergebnisse unter: http://manage2sail.com/en-US/eventonly/0adf7bcd-01d0-4214-a295-bb0b9136999e/style/worldcup#!/results?classId=e8ac466d-b197-4df9-a4b7-738bcd7f6c49


Trofeo Princesa Sofia – gute Ergebnisse für die Schweizer Olympiasegler

Eine grosse Schweizer Mannschaft gab sich ein Stelldichein an der diesjährigen Trofeo Princesa Sofia Regatta, einer der hochrangigsten Veranstaltungen im Olympischen Segelsport: 16 Seglerinnen und Segler vertraten das Swiss Sailing Team. Für die neuen Teams, Mannschaftszusammensetzungen und Trainern, war diese Regatta die erste wichtige Standortbestimmung in der Saison 2017. Zudem wurden seitens der Veranstalter einige neue Wettfahrtformate getestet.

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (Thunersee-Yachtclub), die an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro noch den 14. Platz belegten, segelten im Medal Race auf Platz 3 und beendeten ihr Comeback auf einem hervorragenden 4. Platz. « Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dieser Platzierung, vor allem weil es am Samstag ziemlich starken Wind hatte.», erzählte das langjährige Duo « Es war eine sehr schöne Regattawoche, wir waren superschnell in dem Leichtwind, das ist ja unsere Stärke. Die Trofeo Princesa Sofia war auch ein gelungener Einstand für unseren neuen Trainer Alvaro Marinho! »

 

Ebenfalls für das Medal Race qualifiziert war Mateo Sanz Lanz, der allerdings nicht der Sprung ins Halbfinale schaffte. In der Endrangliste landete er auf Platz 8 im Feld der 96 Windsurfer « Ich bin ein wenig enttäuscht, dass ich das Halbfinale nur um einen Platz verpasst habe. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit meiner Leistung an dieser wichtigen Regatta », erklärt Mateo, der seit letztem Herbst auf Palma de Mallorca lebt und trainiert. Zahlreiche sehr gute Wettfahrten zeigten auch die 49er Teams Sebastien Schneiter / Lucien Cujean, Maxime Bachelin / Arno de Planta und Max und Fred Haenssler, die sogar Wettfahrtsiege erzielten konnten.

Mit dieser Regatta ist das Swiss Sailing Team mit neuen Teams und Trainern nun endgültig in Richtung Tokio gestartet. Next Stop: der Weltcup in Hyères (FRA), vom 23. bis 30. April.

Ergebnisse des Swiss Sailing Teams an der Trofeo Princesa Sofia:

-470W-

Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (Thunersee-Yachtclub) 4/42

-470M-

Kilian Wagen / Joan Herp Morell (CN Pully/Real club Náutico de Barcelona)

30/56 David Biedermann / Jann Schuepbach (La Neuveville et TYC Thunersee-Yachtclub) 48/56

-49er-

Sébastien Schneiter / Lucien Cujean (SNG) 19/59

Max Haenssler / Fred Haenssler (AVP) 54/59

Maxime Bachelin / Arno de Planta (CVV) 55/59

-Finn-

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) 34/57

-RSX-

Mateo Sanz Lanz (SCSS) 8/96

-Laser Radial-

Maud Jayet (SNG) 17/84

Andrea Nordquist (SNG) 54/84

 

Alle Ergebnisse : http://www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race-resultsall


Trofeo Princesa Sofia: Kurzbericht zum 4. Regattatag in Palma

Die Schweizer Seglerinnen und Segler haben den vierten Regattatag in Palma hinter sich. Die Regattaserie Trofeo Princesa Sofia vereint in den verschiedensten Segelklassen seit Montag einige der weltbesten Segler. Die Schweizer behaupten sich in diesem internationalen Feld der Spitzensegler sehr gut, was die Resultate eindrücklich widerspiegeln. Mehrere Schweizer-Teams konnten seit Beginn der Woche Laufsiege verzeichnen, darunter: Linda und Maja bei den 470ern der Frauen, Mateo Sanz Lanz (RSX), Lucien und Sébastien sowie Max und Fred Haenssler (49ern).

Maud Jayet konnte sich anlässlich des vierten Renntages deutlich steigern und sich vom 27. auf den 19. Zwischenplatz verbessern: « Wir hatten heute in Palma sehr leichte und variable Windverhältnisse », erzählt die Seglerin der Société Nautique de Genève. « Ich bin sehr glücklich, dass es mir gelungen ist, endlich gute Läufe zu zeigen, vergleichbar mit dem, was ich während der Qualifikationsrunden segelte. Während des ersten Laufes heute schaffte ich es auf den dritten Platz und dies, obschon ich aufgrund einer Strafe noch habe einen 720 Grad Kringel drehen müssen…die Flotte liegt sehr kompakt beisammen, ich zähle daher darauf, morgen im Gesamtklassement nochmals einige Plätze gutmachen zu können! » Die anderen Schweizer Seglerinnen und Segler waren in den Regattaläufen der diversen Bootsklassen vor Palma ebenfalls im Einsatz:

-470M-

Kilian Wagen und Joan Herp Morell (CN Pully/Real club Náutico de Barcelona)

31/56 David Biedermann und Jann Schuepbach (La Neuveville und TYC Thunersee-Yachtclub) 44/56

-470W-

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (Thunersee-Yachtclub) 4/42

-49er-

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (SNG) 20/59

Maxime Bachelin und Arno de Planta (CVV)

21/59 Max Haenssler und Fred Haenssler (AVP) 55/59

-Finn-

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) 36/57

-RSX-

Mateo Sanz Lanz (SCSS) 6/96

-Laser Radial-

Maud Jayet (SNG) 19/84

Andrea Nordquist (SNG) 51/84

 

© Pedro Martinez / Sailing Energy


Trofeo Princesa Sofia – Tag 2

Trotz Leichtwind am zweiten Tag der Trofeo Princesa Sofia Regatta in Palma de Mallorca (ESP) konnten die 16 Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams solide Wettfahrten absolvieren.

 

Vor allem das grandiose Comeback von Mateo Sanz Lanz ist beeindruckend. Nach einem schwierigen ersten Tag nur auf Platz 39 gelegen, kletterte er mit Rang 4 und 2 in den gestriegen Wettfahrten auf Platz 10 im Zwischenklassement.

 

Im Finn zeigte der ehemalige Lasersegler Nils Theuninck wiederum eine gute Leistung und ist weiter 32.

 

Im 49er bestätigten Schneiter/Cujean ihr Leistungsvermögen und sind 14. von insgesamt 59 Booten. Die beiden Nachwuchsteams Haenssler/Haenssler (45/59) und De Planta/Bachelin (57/59) machen weiterhin grosse Lernschritte an ihrer ersten internationalen Regatta. Trotz den leichtwindigen und komplizierten Bedingungen in der Bucht von Palma segelten auch Biedermann/Schuepbach (42/56) und Kilian Wagen, ausnahmsweise mit Joan Herp Morell, zu einigermassen guten Wettfahrtergebnissen (25/56).

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler, setzten ihren gelungenen Auftakt von gestern fort. « Wir haben stark begonnen und es ist superspannend mit unserem neuen Coach Alvaro Marinho. Er bringt so viel Erfahrung mit und hat bereits begonnen, uns sehr gut zu verstehen! Das ist ein gelungener Auftakt unseres Projekts für uns drei. Ausserdem macht es wieder extrem Spass, Regatta zu segeln. Seit den Olympischen Spielen haben wir ja nur noch die SM in Thun absolviert, einfach genial wieder hier zu sein! » Für die meisten Bootsklassen ist bereits am heutigen Mittwoch die Qualifikation zu Ende und es wird in Gold- und Silberfleet aufgeteilt. Natürlich geben unsere Athleten und Coaches auch heute wieder ihr Bestes, um den Einzug ins Finale und Medal Race zu schaffen.

 

Ergebnisse: http://www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race-resultsall


Trofeo Princesa Sofia – Guter Regattauftakt für das Swiss Sailing Team

Die erste Pflichtregatta für alle Olympischen Bootsklassen auf europäischem Boden ist am gestrigen Montag, den 27. März, mit ausreichend Wind für die 833 Seglerinnen und Segler gestartet. Eine grosse Schweizer Delegation mit insgesamt 16 Mitgliedern des Nationalteams, des B- und C-Kaders des Swiss Sailing Teams nutzt diese traditionelle Regatta zum Start in den neuen Olympiazyklus in Richtung Tokio 2020. Auch drei Mannschaften des SST Youth Teams bestreiten vor Palma ihre erste hochrangige internationale Regatta, mit zum Teil schon beeindruckenden Ergebnissen! So konnten die Brüder Max und Fred Haenssler gleich eine Wettfahrt gewinnen, obwohl sie noch nicht allzu lange in der 49er Klasse unterwegs sind.

 

„Wir haben ja erst vor zwei Monaten begonnen, diese Bootsklasse zu segeln. Da ist es natürlich unglaublich, dass wir schon mit den besten Teams matchen können.“ erzählten die beiden Segler des Clubs Amicale de Voile de Portalban. „Da gingen die Emotionen schon während der Wettfahrt hoch und dann vor allem beim Überfahren der Ziellinie als erstes Boot! Wir haben den ganzen Lauf geführt und konnten unsere Position bis zum Schluss halten. Das motiviert uns ungemein! » Sébastien und Lucien, als Dreizehnte der Olympischen Spiele in Rio 2016 naturgemäss deutlich erfahrener, gewannen gestern ebenfalls eine Wettfahrt. Und noch ein drittes Team, namentlich Maxime Bachelin und Arno de Planta, segeln vor Palma in dieser so schwierigen 49er Klasse.

 

Auch in den anderen Bootsklassen wurden ausserordentliche Resultate wie mehrere TOP 10 Platzierungen ersegelt. Allen voran durch Linda et Maja (470W), die am Ende des ersten Tages auf einem sehr guten Platz 5 liegen. Viel Erfolg für die weiteren Tage!

 

Alle Ergebnisse: http://www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race-resultsall

 

Ergebnisse der Schweizer Teams nach Tag 1 der Trofeo Princesa Sofia:

470M

Kilian Wagen (CN Pully), mit Joan Herp Morell (Real club Náutico de Barcelona) 11/56

David Biedermann und Jann Schuepbach (La Neuveville und TYC Thunersee-Yachtclub) 32/56

 

470W

Linda Fahrni und Maja Segenthaler (Thunersee-Yachtclub) 5/42

 

49er

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (SNG) 7/59

Maxime Bachelin und Arno de Planta (CVV) 33/59

Max Haenssler und Fred Haenssler (AVP) 59/59

 

Finn

Nils Theuninck (Gstaad Yacht Club / Club Nautique de Pully) 27/57

 

Laser Radial

Maud Jayet (SNG) 27/84

Andrea Nordquist (SNG) 57/84

 

RS:X

Mateo Sanz Lanz (SCSS) 39/96


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