Newsletter 4

..und manchmal tut es richtig weh!

In diesem Newsletter stellen wir verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Vorbereitung unserer Athleten vor. Wie sieht der Spitzensportalltag aus, was bewegt sie und wie managen sie schwierige Situationen? Diesmal geht es um SCHMERZ. Und da gibt es keinen besseren Interviewpartner als Mateo Sanz Lanz, der die Schweiz im RS:X Windsurfen für Tokio 2020 qualifiziert hat und bereits 2016 in Rio den 14. Platz belegte.

Wann und wo tut`s am meisten weh im Leben eines Windsurfers?
Schmerz ist ein ständiger Begleiter, vor allem im Winter. Wie in anderen Bootsklassen auch leiden wir sehr, wenn es wirklich kalt und regnerisch ist. Wir gehen ja wegen dem besseren Brettgefühls barfuß aufs Wasser. Ohne Schuhe und auch Handschuhe kann man schon nach 30 Minuten seine Extremitäten kaum mehr spüren, weil das Blut nicht mehr zirkuliert. Und später, wenn das Blut zurückkommt, tut es erst richtig weh. Ich glaube, das kennt jeder..!

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Olympiavorbereitung in Down Under

Während das Swiss Sailing Team in den letzten Wintern meist noch lange in Europa trainiert hat, um dann im Januar zum Weltcup Auftakt nach Miami (USA) zu reisen, zieht es einen Grossteil des SST Nationalteams und B-Kader nach Down Under – nach Australien und Neu Seeland im speziellen. Nicht ohne Grund, denn so finden dort in den kommenden Monaten die Weltmeisterschaften im 49er, Finn, RS:X, Laser und Laser Radial statt. Nachfolgend ein Überblick auf das, was in diesem Winter zwischen Melbourne und Auckland auf die Seglerinnen und Segler zukommen wird.

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Die letzten Chancen auf die Olympiaqualifikation

Enoshima , Round one of the 2020 World Cup Series .© Jesus

 

Mit den Ergebnissen im Olympiarevier in Enoshima in diesem Sommer hat das Schweizer Team vor allem gezeigt, dass es zahlreiche TOP 10 Ergebnisse unter den Besten der Welt erzielen kann. Und das in ganz verschiedenen Windbedingungen.  Allerdings: Bisher hat nur Mateo Sanz Lanz die beiden notwendigen Qualifikationskriterien erreicht, die Swiss Olympic fordert: die Nationquote bei den Weltmeisterschaften in Torbole (ITA) und die persönliche Bestätigung anlässlich des diesjährigen Ready Steady Tokyo Testevent. Sowohl im 49er als auch im Laser Radial konnten die Nationenquoten bei den Weltmeisterschaften in Aarhus (DEN) 2018 gesichert werden.

Wann und in welcher Bootsklasse die Schweizer Spitzensegler ihre letzte Chance auf die Olympiaqualifikation haben, lesen Sie im Detail in diesem Artikel.

 

 

SST Teamchef blickt auf die Saison 2019 zurück

Auf einer Skala von 0 bis 10: Wie zufrieden bist Du mit der Saison 2019?
Die vergangene Saison pauschal über alle sieben Olympiaprojekte hinweg zu bewerten ist quasi unmöglich, dafür waren die Leistungen und Ergebnisse von Team zu Team zu verschieden. Auf der einen Seite haben wir immerhin 3 Weltcupmedaillen gewonnen und auch am Testevent in Enoshima mit über 25 Einzelergebnissen in den TOP 10 bewiesen, dass wir in bestimmten Windbedingungen ganz vorne mitsegeln und auch Wettfahrten gewinnen können. Das ist extrem wichtig für das Selbstvertrauen. Und auch wenn wir die Nationenquoten wie im Finn oder bei den 470er Damen nur ganz knapp verpasst haben: es zeigt sich eben, dass die Leistungsdichte in allen Olympiaklassen mittlerweile nochmals stark angestiegen ist. Selbst kleinere taktische oder technische Fehler wie beispielsweise in der Zone an der Luvtonne kosten nun nicht mehr nur ein oder zwei Plätze sondern man verliert gleich 6-8 Boote. Ein Frühstart in einer Serie von 16 Wettfahrten kann einen sogar aus den TOP 10 katapultieren. Alles in allem würde ich sagen, dass wir noch nicht ganz zu 100% dort sind wo wir hinwollen – aber sehr nah dran. Das gibt nochmal eine extra Portion Motivation für die intensiven vor uns liegenden Trainingsmonate im Winter!

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Toni Ripoll ist neuer Trainer der 470er Damen Fahrni / Siegenthaler

Der spanischer Weltklassetrainer Toni Ripoll wechselt zum Swiss Sailing Team! Er zeichnet per sofort und bis einschliesslich der fix angepeilten Olympischen Spiele für Linda Fahrni und Maja Siegenthaler verantwortlich. Der 62-jährige Malloquiner ist bereits seit 1992 in verschiedenen Bootsklassen unterwegs, besonders erfolgreich war er aber meist im 470er. Er weist eine beeindruckende Medaillensammlung auf, darunter allein fünf Olympiamedaillen! Das verheißt Gutes für das Damen-Duo Fanhri / Siegenthaler, welches sich für die zweite Teilnahme an Spielen qualifizieren wollen.

Vollständiger Artikel

 

Neue C-Kader-Nominierungen für Paris 2024

Neben der gezielten Vorbereitung auf die Olympischen Wettfahrten in Enoshima im nächsten Sommer, hat das Swiss Sailing Team bereits schon ein Augenmerk in Richtung Paris 2024 gerichtet und insgesamt 5 Nachwuchsprojekte für den C-Kader selektioniert. Neben Lasersegler Nicolas Rolaz werden die beiden 49er Teams Haenssler / Richner und Bachelin / De Planta wie auch die 470er Mannschaften Mermod / Schüpbach und Valenti / Schüpbach den Start in eine „Olympiakampagne light“ wagen.

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Der Schweizer 29er im Rampenlicht

Bereits seit 20 Jahren ist die 29er-Klasse in der Schweiz aktiv. Für das kommende Jahr kann nun erstmalig - über das etablierte PISTE System - die Vergabe von Swiss Olympic Talentcards Regional an die besten Nachwuchsseglerinnen und -seglern vorgenommen werden. Damit wird die nationale Einführung einer starken Punktemeisterschaft unterstützt sowie die Teilnahme an hochrangigen internationalen Regatten wie dem Europacup gefördert.

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Neuer Erfolg für Talent Scout Camp

Jubiläum! Die nunmehr 10. Auflage des Talent Scout Camps seit seiner Einführung im Jahr 2009 ging anfangs Oktober erfolgreich zu Ende. Das mittlerweile zur Tradition des Swiss Sailing Team gewordene Camp bietet jungen Schweizer Seglerinnen und Segler jedes Jahr erneut die Chance, sich für das Talent Pool Programm zu qualifizieren. Das eingespielte Trainerteam (Flor, Nathalie, Theresa, Antonis, Damir, Joaquim) wurde diesmal von Thomas Piesker, dem frisch gebackenen SST Headcoach Youth komplettiert. Nach drei intensiven Tagen, zeigte sich Thomas beeindruckt: "Ich habe mich sehr gefreut zu sehen, dass viele ambitionierte, fleißige und disziplinierte junge Athleten die ganze Zeit über voll bei der Sache waren. Sie nehmen den Input unserer Trainer gut an. Diese beeindruckende Arbeitseinstellung und die Bereitschaft zu lernen und zu verbessern sind überzeugend: Ich bin sicher, dass wir die sehr guten Ergebnisse unserer Nachwuchsseglerinnen und -segler in Zukunft wiederholen, ja sogar verbessern können!

 

 

Swiss Sailing Team 2020 selektioniert

Gegen Ende Oktober liegen die meisten Resultate der jeweiligen Saison vor und der SST Selektionsausschuss mit seinem langjährigen Vorsitzenden Tom Rüegge, Alinghi Sportdirektor Pierre-Yves Jorand und Teamchef Tom Reulein haben eine solide Faktenlage, um sowohl das Nationalteam, den B- und C-Kader sowie das Youth Team und den Talentpool für die kommende Saison zu selektionieren. SST Teamchef Tom Reulein zeigte sich erfreut: „Auch wenn wir gerne das eine oder andere Nationalteam mehr selektioniert hätten sind wir in der Elite nach wie vor sehr gut unterwegs. Was mich extrem freut sich die 5 C-Kader Projekte sowie die nochmals angestiegene Anzahl an Youth Team Qualifikationen, welche die solide Arbeit im Nachwuchsbereich belegen.“

Das gesamte Team finden Sie hier.

 


Gutes Ergebnis bei der Jugend-Weltmeisterschaft

Die World Sailing Jugend-Weltmeisterschaften in Gdynia (Polen) sind mit soliden Ergebnissen vor allem für die Damen des Swiss Sailing Teams zu Ende gegangen.
Rosine Baudet belegte in der Gesamtwertung der Laser Radial Klasse den 6. Platz. Ein brillantes Ergebnis ebenso wie Natascha Rast / Samira Rast, die in der stark besetzten 420er Klasse auf Anhieb auf den 7. Platz segelten, und das sogar mit einem Laufsieg.
Achille Casco / Elliot Schick lagen mit vielen einstelligen Platzierungen die ganze Woche auf Medaillenkurs, mussten sich am Schluss jedoch mit dem 11. Rang zufrieden geben.
Im Nacra 15 mussten Arnaud Grange / Marie van der Klink im vorletzten Rennen eine Disqualifikation hinnehmen und belegten Platz 10.
Gauthier Verhulst wurde 30. in der Laser Radial. 
Marco Versari, SST Head of Youth Development zeigte sich halbwegs zufrieden mit dem Teamergebnis: "Die Schweiz belegte bei der Trophée des Nations den 13. Platz, das ist das beste Ergebnis seit 2010. Das Team hat ein sehr vielversprechendes Potenzial gezeigt und kann sich mit Optimismus auf die zukünftigen Regatten konzentrieren.»

Weltcup Genua : Zweimal Bronze für Wagen/Siegwart und Jayet

Nicht weniger als drei Schweizer Boote konnten sich am Weltcup in Genua für das Medal Race qualifizieren und mit Maud Jayet (Radial) sowie Kilian Wagen / Gregoire Siegwart (470M) zwei Bronzemedaillen gewinnen – ein historisches Ergebnis! Linda Fahrni / Maja Siegenthaler beendeten das Medal Race nach einer Aufholjagd auf Platz 4 und wurden insgesamt Neunte.

Als Fünftplatzierte ging Maud Jayet (Société Nautique de Genève) in abschliessende Medal Race der besten 10 Boote und machte das Beste aus die überaus leichten Windbedingungen. Ein Geduldsspiel, welches das Mitglied des SST Nationalteams perfekt beherrscht. Nach einem mässigen Start konnte sich Maud durch eine saubere Taktik nach vorne segeln und führte das Weltklassefeld sogar teilweise an. Nach einer gelben Flagge wegen Rockings musste sie jedoch kringeln und verlor so den Sieg. Mit Platz 3 konnte sie sich dann auch im Gesamtklassement auf den Bronzeplatz schieben, nach Anne-Marie Rindom (DEN) und Dongshuang Zhang (CHN).

« Es war ein super Medal Race, aber ich war sehr nervös, weil ich in Führung liegend einen Strafkringel drehen musste und so der Druck bis ins Ziel unglaublich gross blieb. Deswegen bin ich so happy über meine Bronzemedaille. Nächste Woche geht es nach Hyeres, wo ich von Nathalie Brugger gecoacht werde. Danach steht die erste wirklich wichtige Regatta des Jahres an, die Eurpopameisterschaft.» so Maud Jayet.

Auch die 470er B-Kader Segler Kilian Wagen / Gregoire Siegwart konnten das bisher beste Ergebnis ihrer noch jungen Karriere in der Olympischen Disziplin erreichen. Mit einem fantastisch herausgesegelten 2. Platz im Medal Race überzeugten die beiden die gesamte anwesende Weltelite und behielten ihren hochverdienten 3. Platz im Gesamtklassment hinter den Neuseeländern  Paul Snow Hansen / Daniel Willcox sowie Zangjun Xu / Chao Wang (CHN) – eine absolute Spitzenleistung nur ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio 2020. 

« Das war unser erstes Medal Race überhaupt, so wir waren glücklich, uns überhaupt dafür qualifiziert zu haben», sagte Kilian Wagen vom Club Nautique de Pully. « Unsere erste Kreuz war nicht sehr gut, wir sind aber zurückgekommen ins Race und haben uns vor allem durch die zweite Kreuz auf den zweiten Platz vorgeschoben und den bis ins Ziel gehalten – das ist einfach fantastisch! »

« Wir haben hier absolut nicht mit einer Medaille gerechnet, aber einfach die Gelegenheit genutzt », meint Grégoire Siegwart (Club Nautique de Morges). « In zwei Wochen beginnen ja schon die Europameisterschaften in San Remo, das wollen wir ganz klar wieder in die TOP 10, und wer weiss, vielleicht auch wieder in die Medaillenränge! »

Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (Thunersee-Yachtclub) hatten nichts zu verlieren, waren sie doch als 10. Boot ins Medal Race gestartet. Dementsprechend gingen sie voll auf Angriff und konnten nach einem misslungenen Start durch gute Vorwindspeed wieder in die Führungsgruppe aufschliessen und das Medal Race auf Platz 4 beenden. Insgesamt verbesserten sie sich auf den 9. Platz.

 

« Das war schon absolut cool, wie Maud, Kilian und Greg in dieser Woche gesegelt sind – vor allem die zwei Medal Races. Das war eine extrem starke mentale Leistung – Hut ab ! » sagte SST Teamchef Tom Reulein « Auch unsere Coaches haben da einen super Job gemacht und das nicht nur hier in Genua. Das gibt auf alle Fälle nochmal Schwung für die nächsten Events. Die Schweiz kann zurecht stolz auf ihre Olympiakandidaten sein! »

Nach Enoshima (JPN) und Miami (USA) war Genua (ITA) die dritte Station des Segelweltcups 2019, der im Finale von Marseilles (FRA) seine Gesamtsieger küren wird. Rund 700 Athleten aus 59 Nationen werden dort teilnehmen. Dem SST 49er Team Sebastien Schneiter / Lucien Cujean machte ein knapper Frühstart einen Strich durch die Rechnung, sie verpassten die Qualifikation fürs Medal Race und kamen auf Platz 21. 

Endergebnis Swiss Sailing Team: 

Laser Radial Maud Jayet: 3. Platz

470M Wagen/Siegwart: 3. Platz

470W Fahrni/Siegenthaler: 9. Platz

49er Schneiter/Cujean: 21. Platz

Laser Standard Nicolas Rolaz: 60. Platz

Alle Ergebnisse unter: http://bit.ly/2IM5Enm

Photo: Sailing Energy / World Sailing


Swiss Sailing Team - gelungener Auftakt zur ISAF Weltcup Saison 2015 

Mit rund 600 Booten aus 64 Nationen ist der ISAF Weltcup in das vorolympische Jahr gestartet. Das neue Wettkampfformat mit stark reduzierten Startfeldern wie beispielsweise in der 470er Klasse (45 Boote) sorgt dabei für eine hohe Leistungsdichte und spannende Wettfahrten.

Eine ansprechende Leistung boten Yannick Brauchli / Romuald Hausser im 470er. Nachdem sie anfangs noch taktische Schwierigkeiten mit den ungewöhnlichen Windbedingungen hatten, konnten sie sich im weiteren Regattaverlauf steigern und lieferten mit einem 12. Platz das beste Weltcupergebnis in ihrer Karriere ab. Yannick äusserte sich dementsprechend zufrieden: “Wir haben hier sehr vieles richtig gemacht und blicken positiv auf die zwei Wochen in Miami zurück. Mit Rang 7 an der Nordamerikanischen Meisterschaft und Rang 12 konnten wir endlich wieder konstante Leistung in diesem Weltklassefeld zeigen.“.

Das 470er Damenteam Linda Fahrni / Maja Siegenthaler hat sich bereits voll in der erweiterten Weltspitze etabliert und segelt auch bei Starkwindbedingungen Wettfahrten nahe an den Top 10. Im Endklassement reichte es für Rang 20, eine solide Platzierung für ihren ersten Weltcupeinsatz in Miami. Das junge Team segelt erst seit einem Jahr in der Elite und konnte sich 2014 bereits für das Nationalteam qualifizieren.

Auch die Nachwuchsathleten des Swiss Sailing Teams zeigten ansprechende Leistungen, allen voran Mateo Sanz Lanz, der sich mit sechs Top 10 Platzierungen auf einem sehr guten 15. Platz wiederfand. Guillaume Girod (Laser Standard) verpasste knapp den Sprung in die Goldfleet und beendete die Regatta auf dem 59. Platz. Sebastien Schneiter und Lucien Cujean belegten bei ihrem ersten Weltcupauftritt Rang 41.

Ein herber Rückschlag musste das Nacra 17 Team mit Matias Bühler und Nathalie Brugger hinnehmen. Nach dem Gewinn der ersten Wettfahrt kenterten sie im zweiten Rennen auf dem Vorwindkurs und Nathalie Brugger verletzte sich am rechten Knie. Nach eingehender Untersuchung im University of Miami Hospital hat sich der Verdacht auf eine Bandverletzung bestätigt. Umfassende ärztliche und physiotherapeutische Massnahmen über den Medical Partner des Swiss Sailing Teams, der Schulthess Klinik Zürich, sind eingeleitet. Eine Rückkehr ins Wassertraining wird in 6 -8 Wochen erwartet. Nathalie Brugger zu ihrer Verletzung: “Nach einer guten Vorbereitung sind wir sehr selbstbewusst in diese Regatta gestartet und konnten gleich die erste Wettfahrt gewinnen. Dann die Kenterung und die Verletzung, sehr schade! Während ich mich jetzt voll auf mein Rehabilitationstraining konzentriere, wird Matias mit einer Ersatzcrew weitersegeln, damit er im Training bleibt. Wenn alles gut läuft, komme ich bereits für die Regatta in Palma wieder aufs Boot zurück“.

Nach der Rückkehr nach Europa stehen die beiden nächsten grossen Events mit der Weltcup Qualifikationsregatta in Palma de Mallorca (Ende März) und dem Weltcup in Hyeres (Ende April) auf dem Programm.

Ergebnisse: http://miami.ussailing.org


Newsletter #5

Liebe Segelsportenthusiasten,

„Historisch erfolgreich“, so lautet das Fazit einer unglaublichen Saison 2014!

Egal in welcher Bootsklasse, egal ob im Talentpool, Youth Team oder in der Elite, die Mitglieder des Swiss Sailing Teams haben in dem vergangenen Jahr mehrfach ihre WELTKLASSE an internationalen Meisterschaften unter Beweis gestellt. Überraschend sind diese Resultate nicht, denn seit einigen Jahren wird leistungsorientiert, quantitativ und qualitativ hochwertig und vor allem sehr  professionell und leidenschaftlich an dieser Erfolgsgeschichte gearbeitet. Und das wird auch in Zukunft so bleiben.

Viel Freude beim Lesen!

Index  : 

NICOLAS ROLAZ GEWINNT OPTIMISTEN WELTMEISTERTITEL

Der 15jährige Ausnahmesegler vom Club Nautique de Morges holt die erste Schweizer Goldmedaille in der Optimistenklasse. Das Schweizer Team mit Nicolas Rolaz, Nick Zeltner, Joshua Richner, Livio Erni und Florian Geissbühler kommt mit einer historischen Goldmedaille von der Optimisten Weltmeisterschaft am Rio de la Plata, Argentinien zurück.

“Ich kann in Worten kaum fassen, was ich fühle“, sagte Nicolas Rolaz. „Ich habe viel und hart trainiert und sehr viel investiert, um an diesen Punkt zu gelangen, doch selbst in meinen kühnsten Träumen habe ich nicht damit gerechnet, den Titel zu holen. Aufgrund meines Alters ist dies das letzte Jahr im Optimist, doch selbstverständlich werde ich in anderen Segelklassen regattieren. Eventuell wage ich in einigen Jahren sogar, mich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren!“

Fotogalerie

© Matias Capizzano

 

ERFOLGREICHER SST SAISONABSCHLUSS AN DEN ISAF WORLDS IN SANTANDER

Bereits jetzt konnten zwei Nationenstartplätzen (Nacra17, 470M) für die olympischen Spiele in Rio 2016 gesichert werden. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (TYC) qualifizierten sich bereits in ihrem ersten B-Kader Jahr für das Nationalteam. Mit Yannick Brauchli / Romuald Hausser (SVT,SCE,CNV) profitieren somit gleich drei Topteams von der Unterstützung des SST Nationalteam Sponsors Teamwork AG und nehmen am ISAF Weltcup Finale in Abu Dhabi Ende November teil.

Historische Erfolge im Talentpool und Youth Team konnten gleich mehrmals gefeiert werden. In den Bootsklassen Optimist, Laser 4.7, Radial und Standard sowie im 420er wurden Gold, Silber und Bronze Medaillen an internationalen Jugendwelt- und Europameisterschaften gewonnen. Die gemeinsamen Anstrengungen von SST Junior National Coach Marco Versari mit den Regional-, Club- und Privattrainern haben nun die gewünschten Früchte getragen.

Die Mitglieder des Swiss Sailing Team 2015 haben bereits mit einem intensiven Wintertraining begonnen, um auch in der kommenden Saison wiederum Spitzenresultate auf internationalem Nachwuchs- und Elitelevel für die „Segelnation Schweiz&ldquldquo; zu erreichen.

Pressemitteilung

Foto : Nathalie Brugger et Mathias Bühler (Nacra 17) © DR

DIE NEUE STUFE IN DER SST KADERSTRUKTUR: DER C-KADER

Mit der Einführung der C-Kaderstufe wird der Prozess des langfristigen Leistungsaufbaus in der Übergangsphase vom Junioren- zum Elitelevel inhaltlich und ergebnisbezogen besser strukturiert und ein vorzeitiger Drop-out verhindert.

Die Selektion basiert auf den bereits erreichten Ergebnissen im Youth Team und einer soliden Projektorganisation hinsichtlich der SST Erfolgsfaktoren (Commitment, Funding, Trainer, Kondition, etc.). Zudem muss ein langfristiges TOP 8 Potential für Olympische Spiele vorliegen, um von Seiten des Selektionsausschusses berufen werden zu können.

Der C-Kader kann in allen Olympischen Bootsklassen gebildet werden, das Maximalalter beträgt 26 Jahre. Das Trainings- und Wettkampfprogramm ist auf die jeweilige Europameisterschaft oder auf Regatten ausgerichtet, welche für eine Olympiaqualifikation gemäss der Ausnahmeregelung „Olympic Newcomer“ im aktuellen Olympiaselektionskonzept erforderlich sind. C-Kader Athleten bekommen 1-2 Jahre Zeit, um die Einstiegskriterien des B-Kaders zu erfüllen und werden mit der Swiss Olympic Elite Card ausgestattet.

© Swiss Sailing Team

DAS SWISS SAILING TEAM 2015 IST SELEKTIONIERT

Insgesamt 55 Schweizer Seglerinnen und Segler aus der Nachwuchs- und Eliteebene wurden für das Swiss Sailing Team 2015 berufen. Neben einer leistungsstarken und breiten Basis im Talentpool und Youth Team (40 Athleten) vereinigt vor allem der neu eingeführte C-Kader diejenigen 8 Athleten, welche sich eine erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokyo 2020 zum Ziel gesetzt haben. Matias Bühler / Nathalie Brugger (Gstaad Yacht Club), Yannick Brauchli / Romuald Hausser (SVT(SCE/CNV) und Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (TYC) haben sich aufgrund ihrer Resultate in der vergangenen Saison für das Nationalteam qualifiziert, Mateo Sanz Lanz (SSCS) verbleibt weiterhin im B-Kader.

Die Athleten im Überblick

© Juerg Kaufmann/Swiss Sailing Team

 

SWISS SAILING TEAM AM OLYMPIC TESTEVENT IN RIO DE JANEIRO

Umfassend Erkenntnisse über Windmuster und Meeresströmungen auf den insgesamt fünf Racing Areas rund um die Bucht von Rio de Janeiro konnte die SST Delegation während der Teilnahme am Olympic Testevent bereits gewinnen. Ein Sieg im Medal Race durch Mati Bühler / Nathalie Brugger sorgte auch ergebnistechnisch für ein Highlight!

Fazit: Es müssen noch rund 150 Trainingstage in Rio absolviert werden, bevor die Olympischen Spiele beginnen können. Vom guten Teamspirit können Sie sich aber schon jetzt im neusten SST Video überzeugen!

© Juerg Kaufmann/Swiss Sailing Team

CLUBS UNTERSTÜTZEN DAS SWISS SAILING TEAM

Mit je CHF 10`000 unterstützt die Société Nautique de Genève und der Club Beaufort die Nachwuchsarbeit sowie die Olympiavorbereitungen des Swiss Sailing Teams im Elitebereich.

Nach den historischen Ergebnissen in dieser Saison haben die SST Mitglieder jede mögliche Unterstützung der Schweizer Segelfamilie verdient, um ihre ehrgeizigen Ziele auch in Zukunft erreichen zu können. Diese positive Entwicklung im Schweizer Segelsport konnte sich nicht zuletzt auch durch das Engagement dieser beiden Clubs weiter fortsetzen.

© DR

 

SWISS SAILING AWARDS 2014

Der Schweizer Seglerverband verleiht in Zusammenarbeit mit dem Magazin Skippers Sailing & Ocean all zwei Jahre die Swiss Sailing Awards. 5 Mitglieder des Swiss Sailing Teams sind hierfür nominiert. Die Preisverleihung findet am 22. November im Haus des Sports in Ittigen bei Bern statt.

Liste der Nominierten

Swiss Olympic zeichnet alljährlich seine erfolgreichsten Trainerinnen und Trainer in den drei Kategorien „Nachwuchstrainer Individualsportart“, „Nachwuchstrainer Mannschaftssport“, „Trainer im Behindertensport“ und zusätzlich durch einen Lifetime Award aus.

Aufgrund der herausragenden Ergebnisse seiner Athleten im Talentpool und Youth Team in der vergangenen Saison wurde SST Junior National Coach Marco Versari hierfür nominiert. Er hat neben seinen Trainerkollegen Ronan Le Cann, Antonis Drosopoulos, Zizi Staniul und Olivier Terrol eine grossen Anteil an diesem Erfolg vor allem im Zweihandbereich. Den finalen Entscheid trifft eine Jury unter Vorsitz des Swiss Olympic Chef Leistungssports, Ralph Stöckli.

Weitere Informationen

Foto : Asya Luvisetto © DR

 

RESULTATE

Optimist:

1. Nicolas Rolaz, championnat du monde, San Isidro (ARG)

1. Nicolas Rolaz, Championnat de Pologne, Kamien Pomorski (POL)

420er: 

2. Kilian Wagen / Gregoire Siegwart, Championnat d'Europe, Gdyina (POL)

1. Maxime Bachelin / Philippe Pittet, Championnat Suisse, (SUI)

Laser 4.7 et Radial

5. Maud Jayet, ISAF Youth Worlds, Dziwnow (POL)

1 Asya Luvisetto, Championnat du monde Laser 4.7

1. Asya Luvisetto, Europacup Rosas (ESP)

Laser Standard

1. Guillaume Girod, Europacup Rosas (ESP)

470er: 

5. Guillaume Rigot / Fabrice Rigot, Championnat du Monde junior, Cervia (IT)

24. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, ISAF Worlds, Santander (ESP)

3. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, Championnat d’allemagne, Tutzing (GER)

15. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, Olympic Testevent, Rio (BRA)

14. Yannick Brauchli / Romuald Hausser, ISAF Worlds, Santander (ESP)

12. Yannick Brauchli / Romuald Hausser, Olympic Testevent, Rio (BRA)

RSX Windsurfing

17. Mateo Sanz Lanz, Olympic Testevent, Rio (BRA)

32. Mateo Sanz Lanz, ISAF Weltmeisterschaft, Santander (ESP)

Nacra17:

8. Nathalie Brugger / Matias Bühler, Olympic Testevent, Rio (BRA)

6. Nathalie Brugger / Matias Bühler, ISAF Worlds, Santander (ESP)

© Facebook 420 Sailing Team Kilian W./Grégoire S.

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