Die Weltmeisterschaften der ILCA 6 gingen gestern in Houston, Texas (USA) zu Ende. Die Westschweizerin Maud Jayet sicherte sich dabei den zweiten Platz – ein vielversprechendes Resultat für das Swiss Sailing Team im Hinblick auf die Olympischen Spiele Paris 2024.

 

Houston (USA), 17. Oktober 2022 – Die Weltmeisterschaften der ILCA-Klasse fanden vom 9. bis 16. Oktober in der Galveston Bay bei Houston statt und waren für die neu gebildete ILCA 6 Elite Squad, Maud Jayet und Anja von Allmen, eine gute Gelegenheit, sich mit einer internationalen Flotte von 85 Booten zu messen.

Für Maud Jayet verlief die Woche äusserst erfolgreich – die Silbermedaille war der verdiente Lohn. «Ich hatte mit den Starts zu kämpfen und kam oftmals nicht sehr gut weg», berichtete Maud. «Verschiedene gute Aufholmanöver führten schlussendlich zu dem tollen Resultat.» Wie konstant Maud Jayet segelte zeigt auch die Tatsache, dass sie bei neun von zehn gewerteten Läufen in den Top Ten ins Ziel kam.

Vor dem letzten Regattatag lag Maud auf dem vierten Platz der Gesamtwertung. «Als ich am letzten Tag auf das Wasser ging, sagte ich mir, dass ich nichts zu verlieren hatte. Ich konnte trotz des Drucks ruhig bleiben und wusste, dass ich in der Lage war, eine Medaille zu gewinnen. Es gelang mir, mich auf mich und meine Leistung zu konzentrieren – ein perfekter Abschluss!»

Anja von Allmen schaffte es bei ihren ersten Weltmeisterschaften in der Eliteklasse, sich für die Goldfleet zu qualifizieren. Sie beendete den Wettkampf auf dem 40. Rang und zeigte, dass sie auf einem guten Weg ist.

«Wir freuen uns über dieses tolle Ergebnis und gratulieren Maud herzlich», kommentierte Christian Scherrer, CEO von Swiss Sailing Team. «Ich möchte auch der gesamten ILCA 6 Squad mit Anja von Allmen, unserem Trainer Mikael Lundh sowie unserer Mentaltrainerin Maayke Van der Pluijm für die grossartige Teamarbeit danken. Das nationale Leistungszentrum in Lausanne hat ebenfalls zu diesem Erfolg beigetragen, insbesondere mit Fitnesstrainer Guy Schacher und dem Meteo-Programm des Projekts Wissenschaft und Sport»

Als nächste grosse Regatta stehen im November die Europameisterschaften in Hyères (FRA) auf dem Programm. Maud Jayet will die Gelegenheit nutzen, um weiter an ihren Starts zu arbeiten und dabei ihr grosses Ziel vor Augen zu behalten: die Olympischen Spiele im Jahr 2024.