Tolle Resultate des Youth Teams

Bei den 49er, 49erFX und Nacra 17 Junior European Championships in Palermo, Sizilien (ITA) zeigten die Seglerinnen und Segler des Youth Teams tolle Leistungen. Bei schwierigen Bedingungen steigerten sich Malena Rüegge und Liv Wicki (SVKr) im Verlaufe der Serie und schlossen die Regatta bei den 49erFX auf dem 4. Rang (19 Boote) ab. Nach eher verhaltenem Beginn machten die beiden Ostschweizerinnen im letzten Lauf mit einem 2. Platz nochmals einen Schritt nach vorne. Europameisterinnen wurden die Deutschen Schwahhofer/Stoltze. Bei den 49er-Männern landetet das Duo Theo Elbel / Itay Geller (SVT/ZYC) auf dem 12. Rang (15 Boote).

Herausragend war bei den Nacra 17 das Resultat von Andrea Aschieri und Tine Rossel (SNNY/SCStM). Zum Abschluss ihrer ersten gemeinsamen Saison sicherte sich das Duo mit einer konstanten Serie den Vize-EM-Titel. «Wir sind unglaublich stolz auf dieses Ergebnis. Die Bedingungen waren herausfordernd, doch wir haben das Maximum herausgeholt und viel gelernt», sagte Andrea Aschieri nach einem abschliessenden Laufsieg in der letzten Wettfahrt. Das gute Schweizer Resultat wurde von Marie Mazuay / Clément Guignard (SNG/SNNy/CNV) mit dem 5. Platz (7 Boote) abgerundet.

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Stragiotti: Vize-Weltmeister!

Gian Stragiotti (ZYC) gewann bei den Formula Kite Youth World Championships den Vize-WM-Titel der U21. Der 18-jährige Innerschweizer musste sich bei schwierigen Bedingungen auf den Azoren nur dem aktuellen Dominator und Weltmeister Riccardo Pianosi (ITA) geschlagen geben. «Es war ein crazy Event mit riesigen Atlantik-Wellen und starkem Wind. Ich musste an mein Limit und manchmal auch darüber hinaus gehen. Die Bedingungen im Finale waren dann leichter und ich konnte voll angreifen. Ich bin sehr happy mit dem Resultat», sagte Stragiotti, nachdem er in den Finals vom 4. Rang in der Qualifikation auf den 2. Schlussrang gesegelt war. Für Stragiotti ist es eine weitere Bestätigung seiner hervorragenden Resultate. Nach U21-WM-Gold vor einem Jahr, zwei Vize-EM-Titeln bei den U21 und dem 2. Platz an der EM bei der Elite im Frühling dieses Jahres kommt also eine weitere Silbermedaille in sein Palmares.

Ebenfalls ein tolles Resultat lieferte Karl Mäder (SKA). Er beendete die Qualifikation auf dem starken 5. Rang, blieb dann allerdings im Viertelfinale hängen. Mit dem 8. Schlussrang bestätigt er seine Fortschritte in der laufenden Saison. Cedric Baker vom Youth Team rundete das tolle Swiss Sailing Team Resultat als 18. ab.

 

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Starke Schweizer Kiter

Bei den Formula Kite World Championships in Cagliari, Sardinien, bestätigte die Schweizer Squad ihren Ruf als starke Kite-Nation. Elena Lengwiler (GYC) und Gian Stragiotti (ZYC) belegten nach einer herausfordernden und anspruchsvollen Qualifikation beide den 3. Platz und qualifizierten sich direkt fürs Halbfinale. Dort blieben sie allerdings hängen und schafften den Einzug ins Finale nicht. So blieb es am Schluss beim undankbaren 5. Rang für Gian Stragiotti und beim 6. Rang für Elena Lengwiler. Trotzdem zeigte sich die St. Gallerin nach dem Wettkampf sehr zufrieden: «Nach dem schwierigen Einstieg in die Woche hätte ich nicht gedacht, überhaupt um die Mediallen kämpfen zu können. Leider musste ich das Halbfinale mit Materialschaden aufgeben.» Das neue Wettkampf-Format der Kiter, bei dem die Viertel- und die Halbfinals in nur einem Lauf entschieden werden, machte auch Gian Stragiotti einen Strich durch die Rechnung. Nach einer Qualifikationsserie mit einem 7. und einem 8. Laufrang als schlechteste Resultate (!) gelang ausgerechnet das Halbfinale nicht nach Wunsch: «Die Enttäuschung ist natürlich riesig, dass ich nach einer so guten Quali den Finaleinzug nicht schaffte. Trotzdem bin ich mit der Woche sehr zufrieden und bin umso motivierter, mit dem ganzen Team noch einen weiteren Schritt vorwärtszumachen.» Abgerundet wurde das gute Schwizer Teamresultat durch den 17. Platz von Karl Mäder (SKA).

 

 

Premieren gab es ganz oben auf dem Podest: Sowohl Jessie Kampman (NED) als auch Riccardo Pianosi (ITA) gewannen ihren ersten Kite-WM-Titel.

Resultate


Partnerschaft verlängert

Die Peter Frisch GmbH führt ihr Engagement im internationalen Spitzensegeln fort und verlängert die erfolgreiche Partnerschaft mit dem Swiss Sailing Team bis zu den Olympischen Spielen 2028. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit auf den nationalen Dachverband Swiss Sailing ausgeweitet.

Die Peter Frisch GmbH mit Sitz in München ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der internationalen Segelszene. Als exklusiver Vertriebspartner namhafter Premium-Marken wie ZHIK, Musto und Harken für Deutschland und die Schweiz stattet das Unternehmen sowohl Spitzensportler als auch ambitionierte Breitensportler mit hochwertiger Funktionsbekleidung und technischem Equipment aus. Die Partnerschaft mit dem Swiss Sailing Team besteht bereits seit mehreren Jahren – und wird nun mit Blick auf die kommenden Olympischen Spiele Los Angeles 2028 vertieft.

Hubertus Jürgens, Geschäftsführer der Peter Frisch GmbH, erklärt: «Wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit dem Swiss Sailing Team bis zu den nächsten Olympischen Spielen fortzusetzen. Die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre war geprägt von gegenseitigem Vertrauen und dem gemeinsamen Anspruch, Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg an die Weltspitze bestmöglich zu unterstützen. Mit unserer Premiummarke ZHIK bieten wir dem Team hochfunktionale Ausrüstung, die optimale Voraussetzungen für Spitzenleistungen auf dem Wasser schafft. Besonders freut es uns, dass nun auch Swiss Sailing Teil dieser Partnerschaft ist.»

Auch auf Seiten des Swiss Sailing Teams ist die Freude über die Fortführung der Kooperation gross.

Christian Scherrer, CEO vom Swiss Sailing Team, sagt: «Mit der Peter Frisch GmbH haben wir seit Jahren einen verlässlichen Partner an unserer Seite, der unsere Athletinnen und Athleten nicht nur mit erstklassigem Material ausstattet, sondern auch ein tiefes Verständnis für die spezifischen Anforderungen im Spitzensport mitbringt. Wir freuen uns sehr, dass wir die Partnerschaft verlängern konnten und mit Blick auf Los Angeles 2028 optimal aufgestellt sind.»

Dass die Ausrüster-Vereinbarung auf den Dachverband Swiss Sailing ausgeweitet werden konnte, freut auch Anne-Sophie Thilo, Interims-Präsidentin von Swiss Sailing: «Ohne Freiwilligenarbeit könnte ein Verband wie Swiss Sailing nicht funktionieren. Umso wichtiger ist es für uns, dass wir auch die Offiziellen bei ihrer Tätigkeit mit funktionaler Bekleidung unterstützen können.»

Mit der Verlängerung der Partnerschaft unterstreicht die Peter Frisch GmbH ihren Anspruch, einer der führenden Anbieter im Bereich High-Performance-Sailing-Gear in Europa zu sein. Gemeinsam mit dem Swiss Sailing Team und Swiss Sailing verfolgt das Unternehmen ein klares Ziel: Bestmögliche Unterstützung der Schweizer Athletinnen und Athleten auf dem Weg zu olympischem Erfolg.

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U23-Gold für Anja von Allmen

Anja von Allmen (Gstaad Yacht Club), Mitglied des Swiss Sailing Team, überzeugte bei den ILCA-Senioren-Europameisterschaften in Marstrand, Schweden (10.–16. August 2025). Die Seglerin aus Spiez sicherte sich den U23-Titel, belegte Rang 9 in der Europa-Wertung und erreichte im offenen Gesamtklassement den 12. Platz.

«Es war eine wirklich schwierige Regatta. Ich hatte Schwierigkeiten in der Qualifikationsserie, was mich für die Finals unter Druck gesetzt hat. Am Ende bin ich gut gesegelt und bin sehr glücklich mit den letzten beiden Tagen – mit einer persönlichen Bestleistung und vor allem mit dem U23-Titel!», sagte Anja von Allmen nach ihrem Erfolg.

Bei den Herren traten ebenfalls zwei Athleten des Swiss Sailing Team im ILCA 7 an: Gauthier Verhulst belegte den 63. Gesamtrang, während Martin Verhulst auf Platz 92 landete.

 


Kiten und Wissenschaft: Entscheidende Faktoren finden

QM.  Kitesurfer erbringen Höchstleistungen. Ein wissenschaftliches Projekt will mit Hilfe biometrischer Daten entscheidende Leistungsfaktoren auf dem Kiteboard finden. Das Nationale Leistungszentrum (NLZ), Swiss Olympic, die Uni Lausanne (UNIL) und die ETH Lausanne (EPFL) haben für ein entsprechendes Projekt zusammengespannt. In Zukunft sollen alle Schweizer Olympiaseglerinnen und -segler davon profitieren können.

2021 arbeitete Louis Finiel unter der Leitung von Professor Fabio Borrani der Universität Lausanne an seiner Doktorarbeit in Biomechanik. Er interessierte sich unter anderem für das Zusammenspiel zwischen sportlicher Leistung und Material. Er wollte am Beispiel eines Kiteboards darlegen, wie sich die beiden Komponenten gegenseitig beeinflussen. Marco Versari, der Leiter des Nationalen Leistungszentrums in Lausanne, erfuhr von der Studie. «Das NLZ ist integriert in die Services Sport et Santé UNIL+EPFL. Zusammen bilden sie ein einzigartiges Konstrukt, das uns den Kontakt mit den Forschenden ermöglicht», erklärt er. Interessiert an den Anwendungsmöglichkeiten der Forschungserkenntnisse reiste Marco Versari im Sommer zur Verteidigung der Doktorarbeit nach Lausanne. «Louis Finiel und sein Professor hatten ein Kiteboard entwickelt, das mit Kraftsensoren ausgestattet ist. Sie geben Aufschluss darüber, wie sich der auf das Board ausgeübte Druck auf das Foilen auswirkt. Wir wollten diesen Prototyp bei unseren Athletinnen und Athleten einsetzen. Dazu mussten wir allerdings erst neue Forschungsfragen formulieren, damit uns die Erkenntnisse auch wirklich nützen konnten», so Versari weiter.

Zusammenarbeit und Weiterentwicklung
Nach einer ersten erfolgreichen Datenerhebung kam das Projekt mehrere Monate zum Stillstand. Doch mit der Erarbeitung eines zielführenden wissenschaftlichen Ansatzes erhielt das Swiss Sailing Team Anfang 2024 den Prototyp von der UNIL. Die Daten können nach verschiedenen Variablen ausgewertet werden: Wind, Winkel, Geschwindigkeit, physische Eigenschaften der Athletinnen und Athleten und mechanische Eigenschaften des Materials. Marco Versari geht davon aus, dass es mit einer genügend grossen Datenmenge möglich sein sollte, anhand von Algorithmen optimale Vorgaben fürs Foilen festzulegen. Falls das Vorhaben gelingt, könnte es den Athleten des Swiss Sailing Teams erhebliche Vorteile bringen. Versari spricht sogar von einer «kleinen Revolution». Die mit Sensoren ausgestatteten Boards sollen Informationen darüber liefern, welche Konfigurationen für die Rider am vielversprechendsten sind. «Nach der Konsolidierung unseres wissenschaftlichen Ansatzes haben wir den Prototyp erstmal Gian Andrea Stragiotti für Testläufe zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse waren aufschlussreich.» Das Forschungsprojekt erfülle seinen Zweck, bestätigt der Projektleiter, es habe sich aber gezeigt, dass moderne Kiteboards seit der Doktorarbeit von Louis Fliniel umfassend weiterentwickelt wurden.

Ansteckende Begeisterung
Bestärkt durch die positiven Ergebnisse machte sich Marco Versari auf die Suche nach zusätzlicher Unterstützung für den Bau eines ausgereifteren Boards. Es gelang ihm, Mitarbeitende und Studierende der EPFL sowie die Abteilung Sport Science von Swiss Olympic für die Sache zu gewinnen. «Dank der guten Zusammenarbeit von NLZ und EPFL konnten wir ein Team aus fünf Studierenden zusammenstellen, die alle bereits an namhaften Projekten wie dem Swiss Solar Boat oder dem SP80 gearbeitet haben.»
Innerhalb weniger Monate wurde aus dem virtuellen Projekt Wirklichkeit. Swiss Olympic leistete einen wichtigen finanziellen Beitrag und die angehenden Ingenieure entwickelten zwischen November 2024 und März 2025 ein smartes Board, das sie in Produktion schickten. Marco Versari freut sich über die raschen Fortschritte: «In weniger als sechs Monaten haben wir nicht zuletzt dank der Mithilfe der am Pilotprojekt beteiligten Werkstatt Tarifa Foil Boards einen sehr ausgereiften Prototyp gebaut, dessen Eigenschaften den im Wettkampf verwendeten Boards extrem nahekommt.» Seither hat U21-Weltmeister Gian Andrea Stragiotti darauf viele wertvolle Daten gesammelt. Bald schon können unzählige Konfigurationen bis ins Detail analysiert werden. Krängung, Druck auf das Board, Fussstellung, Zugkraft der Kitebar und vieles mehr werden Aufschluss geben, wie sich das Verhalten der Rider in der Formula-Kite-Klasse auf die Leistung auswirkt.

 

Olivier Campiche (Mitarbeiter UNIL – Laborwissenschaftler), Guilhem Destriau (EPFL-Student), Valentin Belardi (EPFL-Student), Felix Schmeding (EPFL-Student)

Das Schweizer Kite-Team: Karl Mäder, Elena Lengwiler, Gian Andrea Stragiotti und Matthieu Girolet (Coach)

Romain Corbel (EPFL-Student), Guilhem Destriau (EPFL-Student), Olivier Campiche (Mitarbeiter UNIL – Laborwissenschaftler)

Gian Andrea Stragiotti mit dem Board der UNIL/EPFL


Newsletter Juli 2025 – Saisonstart

Bald schon ist es ein Jahr her, seit vor Marseille um olympisches Edelmetall gesegelt wurde. Die Schweizer Delegation erreichte ein hervorragendes Team-Ergebnis mit fünf Diplomen in fünf Klassen. Maud Jayet (SNG) auf dem ILCA 6, Elena Lengwiler (SKA/GYC) auf dem Formula Kite, Elia Colombo (CVLL) auf dem iQ Foil, Sébastien Schneiter (SNG) und Arno de Planta (CVV/SNG) auf dem 49er sowie Yves Mermod (TYC) und Maja Siegenthaler (TYC) auf dem 470 Mixed – alle qualifizierten sich fürs Medal Race, respektive für die Medal Series und sicherten sich mit einer grossartigen Leistung ein Diplom. Die lang ersehnte Olympia-Medaille war verschiedene Male zum Greifen nah, blieb jedoch aus.

Nach den Spielen gönnten sich einige Athletinnen und Athleten einen wohlverdienten Break. Schneiter/de Planta und Maud Jayet konzentrierten sich auf den Sail GP, Mermod/Siegenthaler und Elena Lengwiler nahmen sich eine Auszeit. Dennoch lief beim Swiss Sailing Team im ersten Halbjahr 2026 schon einiges…

Die Saison startete traditionell in Palma mit der 54. Trofeo Princesa Sofía in Palma de Mallorca und einem ersten Stelldichein für Olympia-Athletinnen und -Athleten aus der ganzen Welt.
Bei den ILCA-Weltmeisterschaften in Qingdao klassierten sich Anja von Allmen (11. von 99 Athletinnen), Maud Jayet (17./99) und Guthier Verhulst (33./138) inmitten der Weltelite. Bei der Kieler Woche, die erstmals im Rahmen des erstmals ausgetragenen Sailing Grand Slam gesegelt wurde, doppelten Anja von Allmen (17./88) und Gauthier Verhulst (26./148) nach. Zudem meldeten sich Joshua Richner und Nilo Schärer mit einem guten Comeback (18./74) zurück – nach einer verletzungsbedingten Pause von Nilo.

Gian Andrea Stragiotti (ZYC) zeigte bis jetzt eine bärenstarke Saison: Der 17-jährige Innerschweizer segelte in Hyères aufs Podium und wurde bei der Formula-Kite-EM im türkischen Urla Vize-Europameister bei der Elite! An den Kite Youth Europeans in Gizzeria (Kalabrien, ITA) gab es in der U19-Wertung gar einen Schweizer Doppelsieg: Gold für Stragiotti und Silber für Karl Mäder (SKA). Die jungen Kiter sind damit definitiv in der Weltspitze angekommen.

Und bei der 29er EM in Riva auf dem Gardasee (ITA) gewannen Ikke Huber und Liam Berger (TYC) die Bronzemedaille. Sie starteten mit drei Laufsiegen in die Qualifikation und konnten trotz eines kleinen Durchhängers bis am Schluss den Podestplatz verteidigen. Die gemeinsame Nachwuchsarbeit der Clubs wie dem Thunersee-Yachtclub und des Swiss Sailing Teams trägt auch hier Früchte.

 

Aktuell segelt die iQ-Foil-Squad mit Elia Colombo und Sebastian Schaerer in Aarhus (DEN) ihre Weltmeisterschaft und im August stehen die ILCA-Europameisterschaften in Marstrand (SWE) auf dem Programm. Die Regattasaison ist in vollem Gang.

Im Ausblick auf Los Angeles 2028 gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Das Organisationskomitee von LA28 hat (endlich!) die Austragungsorte für die Segelwettkämpfe bekannt gegeben. Die Board-Wettkämpfe (Windsurfen, Kiten) werden in Long Beach stattfinden – an demselben Ort, an dem bereits bei den Olympischen Spielen 1984 gesegelt wurden. Die Jollen, Skiffs und die Mehrrumpfboote werden dagegen vor dem Hafen von Los Angeles regattieren – dort wo auch dieses Jahr ein SailGP-Event stattfand.

MEET THE TEAM

Seit dieser Saison sind zwei neue Coaches für das Swiss Sailing Team tätig. Jakub Kozelsky ist neu als Coach für die ILCA-6-Squad mit dabei und Steve Allen als Experte bei den iQ Foils.

Jakub Kozelsky (1977) begann schon im Alter von 6 Jahren zu segeln. Zuerst auf dem Optimist, später wechselte er auf den Vaurien und segelte eine Reihe andere Klassen wie beispielsweise Melges 24 und Melges 32. Trotz verschiedener Erfolge war er schon früh als Coach unterwegs. «Meine erste und bedeutendste Erfahrung war die Arbeit mit meiner Frau Veronika Fenclová. Ich unterstützte sie auf ihrem Weg an die Weltspitze der ILCA-6-Klasse.» Offenbar tat er das sehr gut: Veronika Fenclová belegte zweimal den vierten Platz bei den Weltmeisterschaften und bei den Olympischen Spielen von London 2016 und Rio 2016 wurde sie 9. und 12. Seit 2012 ist Kozelsky in Belgien engagiert und trainiert das belgische Olympiateam. Auch das mit Erfolg: Emma Plasschaert wurde 2018 ILCA-6-Weltmeisterin.
Was sind seine ersten Eindrücke vom Swiss Sailing Team? «Obwohl ich erst frisch dabei bin, habe ich schon viele begeisterte Segler, Trainer und Betreuer kennengelernt. Ich schätze es sehr, dass ein technologischer Ansatz gesucht wird, und ich habe mich gefreut, dass ich schon früh mit den Mitarbeitern des technischen Supports in Kontakt gekommen bin. Insbesondere konnte ich schon einige gute Gespräche mit Marco Versari – Swiss Sailing Team Data and Technology Manager – führen. Insgesamt fühle ich mich als Neuankömmling herzlich willkommen und gut unterstützt.»
Das nächste grosse Ziel sind die Olympischen Spiele Los Angeles 2028 – wo gilt es, die Schwerpunkte zu setzen? «Eine optimale Vorbereitung auf den ersten Olympia-Qualifikations-Event ist von entscheidender Bedeutung. Im Idealfall sichern wir uns den Nationenplatz gleich bei der ersten Möglichkeit. Gleichzeitig müssen wir natürlich damit beginnen, das neue Olympiarevier zu erkunden und ein Fundament an Ortskenntnis aufzubauen. Abgesehen davon: Was ich bei olympischen Kampagnen immer als entscheidend empfunden habe, sind ein starker Teamgeist und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Coaches und dem Betreuerteam. Wenn das ganze Team sich gegenseitig unterstützt, wird alles einfacher – und macht mehr Spass. Für mich ist Teambildung eine der wichtigsten Zutaten für den Erfolg.»
Und zum Schluss noch eine persönliche Frage: Was ist Ihnen wichtig im Leben? «Natürlich sind meine Frau und unsere beiden Kinder der Mittelpunkt meines Lebens. Aber darüber hinaus lege ich auf Integrität. Und ich will als gutes Beispiel vorangehen: Das tun, was man liebt, hart dafür arbeiten und dabei trotzdem jeden Moment geniessen. Der Weg ist das Ziel. Ich habe in den letzten zwei Jahren mit Wingfoilen begonnen. Es macht mir Spass und ich geniesse es, etwas neues zu erlernen – auch wenn es in meinem Alter manchmal schmerzt. Vor allem mein Ego, um ehrlich zu sein!

Steve Allen (1973) ist ein ganz grosser Name im Windsurfen. Der Australier stand bereits mit 10 Jahren zum ersten Mal auf dem Brett und wurde mit 20 Jahren Profi. Steve Allen war der erste, der den anspruchsvollen «table top forward» während des Wave-Wettkampfs perfektionierte, seine ganz grosse Spezialität wurden allerdings die Upwind-Racing-Disziplinen. Zwischen 1992 und 2019 gewann er über 10 Weltmeistertitel, bevor er sich aufs Coaching konzentrierte und dabei unter anderem auch Björn Dunkerbeck zu seinem letzten PWA-Titel verhalf.
Steve Allen gilt als detailversessener und akribischer Arbeiter. Das Material ist ihm genauso wichtig wie die Physis und die mentale Bereitschaft, um Spitzenleistungen zu erbringen. «Mein erster Eindruck beim Swiss Sailing Team ist, dass alle motiviert sind und das beste Material zur Verfügung steht. Jetzt bin ich sehr gespannt, was alles drin liegt», sagt Steve Allen, der zuletzt die chinesischen Windsurfer auf dem Weg an die Olympischen Spiele Paris 2024 begleitete und dort bei den Frauen eine Medaille nur knapp verpasste (Zheng Yan, 5. Platz). «Für Los Angeles 2028 geht es darum, ein starkes Duo oder noch besser eine starke Gruppe zu formen, in der sich dann alle gegenseitig pushen. Da gibt es noch viel Verbesserungspotenzial, doch wir machen aktuell grosse Schritte vorwärts.» Neben dem Surfen stehen für Steve Allen seine Partnerin und seine beiden Kinder im Fokus. «Meine Tochter beendet gerade ihr Studium und mein Sohn ist auf dem Weg zum Tennisprofi.»


Medalliensegen für die Schweizer Kiter

Nach seiner EM-Silbermedaille bei der Elite vor zwei Monaten doppelte Gian Andrea Stragiotti (ZYC) bei den Kite Youth Europeans nach: Der 17-jährige Innerschweizer wird in Gizzeria (Kalabrien, ITA) bereits zum zweiten Mal Vize-Europameister bei den U21! Und mehr noch: In der U19-Wertung gewinnt Stragiotti Gold und sein Teamkollege Karl Mäder (SKA) Silber.

Karl Mäder, der vor einem Jahr die U17-Wertung und damit seinen ersten grossen Titel gewonnen hatte, sicherte sich mit einer starken Qualifikations- und Final-Serie – er segelte stets in die Topten – den Platz in den Medal Series. Über die Repechage und den Viertelfinal qualifizierte er sich für den Halbfinal, der dann allerdings Endstation bedeutete. Gian Andrea Stragiotti qualifizierte sich mit einer herausragenden Serie direkt für den Halbfinal und dort auch für den Final. In diesem musste er sich nur den beiden Dominatoren der Saison geschlagen geben: Der italienische Europameister Riccardo Pianosi bezwang Max Mäder – der Star der Kite-Klasse startet für Singapur und erhielt darum keine EM-Medaille.

«Ich bin mega happy», meinte Stragiotti nach den spannenden Finalrennen. «Die Bedingungen waren die ganze Woche hervorragend und es machte Spass. Zudem war es toll, im Halbfinale zusammen mit Karl zu starten.»

 

 

Results

 


Vize-EM-Titel für Stragiotti!

Grosser Erfolg für Gian Andrea Stragiotti (Zürcher Yacht Club): Der 17-jährige Innerschweizer wird bei der Kite-EM im türkischen Urla Vize-Europameister bei der Elite! Der junge Kiter ist damit definitiv in der Weltspitze angekommen. Geschlagen wurde er nur gerade von Max Mäder – der Dominator der Kite-Klasse startet für Singapur und kann darum nicht Europameister werden – und vom Italiener Riccardo Pianosi, der sich bereits den zweiten EM-Titel sicherte.
«Was soll ich sagen – ich bin schlicht überwältigt», meinte Stragiotti nach der Siegerehrung. «Ich konnte mich während des ganzen Wettkampfs kontinuierlich steigern und kam schliesslich souverän durch den Viertel- und den Halbfinal. Es ist genial!» Tatsächlich segelte Gian Andrea Stragiotti schon eine starke Qualifikation und Final-Serie mit ausschliesslich Topten-Platzierungen. Als Fünfter im Gesamtklassement musste er zwar den Umweg über den Viertel- und den Halbfinal nehmen, qualifizierte sich jedoch souverän für den Final. Der Vize-Europameistertitel ist der verdiente Lohn für eine starke Woche. Als zweiter Swiss Sailing Team-Athlet klassierte sich Karl Mäder als Zweiter der Silver Fleet auf dem 21. Rang.

Infos

 

 


Podium für Stragiotti bei den Kitern in Hyères!

Der 17-jährige Innerschweizer Gian Andrea Stragiotti (Zürcher Yacht Club) kletterte bei der Semaine Olympique Française in Hyères zum ersten Mal auf das Podest der Elite. Nach einer starken Qualifikationsserie konnte der junge Kiter auch in der Goldfleet weiter brillieren und schaffte am letzten Tag sogar einen Laufsieg. Damit qualifizierte er sich direkt für das Halbfinale und flog im Finale schliesslich auf den 3. Platz. Entsprechend begeistert war Stragiotti nach der Siegerehrung. «Es war eine tolle Woche mit spannenden Races und einem Mistral-Starkwindtag. Ich habe alles gegeben und voll angegriffen – es hat perfekt funktioniert.» Ein Highlight war neben dem finalen Podestplatz natürlich auch der Laufsieg: «Ein Bullet in der Goldfleet ist natürlich ein ganz besonderes Gefühl. Ich bin richtig happy und danke allen, die mich unterstützen.»

Die weiteren SST-Kaderathletinnen und -athleten kamen in Hyères unterschiedlich gut mit den Bedingungen zurecht. Bei den Formula Kite verpasste Stragiottis Trainingskollege Karl Maeder (SKA) die Goldfleet und landete auf dem 30. Platz (von 60). Bei den iQ Foils nutzte Elia Colombo (CVLL/GYC) die Regatta als zusätzliche Trainingsmöglichkeit und fokussierte sich nicht auf den Rang (29. von 75). Beim Nacra 17 Youth Team Andrea Aschieri / Tine Rossel (SNNy/ScStM) geht es in erster Linie darum, wertvolle Erfahrungen bei der Elite zu sammeln. Auch hier ist das Resultat (25. von 29) zweitrangig. Und bei den 49er mussten schliesslich die Steuerleute Josh Richner und Pablo Rüegge wie schon zuletzt in Palma auf ihre Stamm-Vorschoter aus Verletzungsgründen verzichten. Joshua Richner / Corne Janssen (GYC/TYC) wurden 29., Pablo Rüegge / Finn Meichle (SVKr) 46. (von 67).

Die ILCA6- und die ILCA7-Squad waren in Hyères nicht am Start und bereiten sich bereits auf die WM in Qingao (CHN) Mitte Mai vor. Elena Lengwiler (Formula Kite) hat aus gesundheitlichen Gründen (Knie) die Wettkampfsaison noch nicht begonnen und ebenfalls nicht dabei waren die 470er Mermod / Siegenthaler sowie die 49er Schneiter / de Planta – beide Teams machen nach den Olympischen Spielen 2024 eine Pause.

Infos


Die Trofeo Princesa Sofía als Auftakt

Nach den Spielen ist vor den Spielen – was nach einer etwas abgedroschenen Phrase tönt, hat trotz allem seine Richtigkeit. Auf der anderen Seite galt es, zuerst die Erfahrungen und Erkenntnisse von Paris 2024 zu verarbeiten und dann die nächsten Highlights vorzubereiten. Als erstes wichtiges Datum des Swiss Sailing Teams steht die Trofeo Princesa Sofía vor Palma de Mallorca auf dem Programm. Neben verschiedenen informellen Anlässen war das im Vorfeld angesetzte Team Meeting das erste offizielle Treffen aller Kaderseglerinnen und Kadersegler seit den ereignisreichen und unter dem Strich sehr erfolgreichen Tagen in Marseille bei den Olympischen Spielen Paris 2024.

Die Trofeo Princesa Sofía ist auch 2025 traditionellerweise die erste grosse, internationale Regatta der Olympia-Klassen. Gefolgt von der Semaine Olympique Française in Hyères Ende April. Das Swiss Sailing Team wird wie in der Vergangenheit in möglichst vielen Klassen an diesen wichtigen Regatten dabei sein. Ein Überblick zum Stand der Dinge in den verschiedenen Squads zeigt, dass das bewährte System der koordinierten Trainingsgruppen weitergeführt wird.

 

ILCA 6

Jakub Kozelsky konnte als neuer Coach für die ILCA-Seglerinnen gewonnen werden. Der Tscheche hat sowohl als Coach als auch als Projektmanager olympische Erfahrung und war 2020/21 Teamleader für das belgische Segelteam bei den Spielen in Tokyo. Maud Jayet fokussierte in den vergangen Monaten auf den SailGP mit dem Team Switzerland, nahm jedoch Anfang März das Training mit Kozelsky auf und startet in Palma bei der Trofeo Princesa Sofía in die ILCA-6-Saison. Anja von Allmen trainierte im Winter in Australien, kam Ende Februar zurück nach Hause und startet ebenfalls in Palma in die europäische Regattasaison.

 

ILCA 7

Gauthier und Martin Verhulst trainieren neu mit dem niederländischen ILCA-7-Squad. Das Swiss Sailing Team hat eine entsprechende Zusammenarbeit mit den Niederländern vereinbart. Die beiden Schweizer ILCA-7-Segler können dabei von einer grossen Trainingsgruppe von sieben Athleten profitieren und werden unterstützt von den Top-Coaches Jaap Zielhuis und Roelef Bouwmeester.

 

iQFoil Men

Elia Colombo und Sebastian Schaerer sind weiterhin gemeinsam mit dem bewährten Coach Diederik Bakker unterwegs. Elia legte nach den Spielen eine Pause ein und absolvierte dann verschiedene Trainings und Regatten in Asien. Sebastian trainiert und segelt in Europa. In Palma de Mallorca gehen sie erstmals gemeinsam an den Start und lancieren damit die Regattasaison 2025.

 

Formula Kite

Nach den Spielen gönnte sich auch Elena Lengwiler eine kurze Pause – die Formula Kite Squad trainierte jedoch fleissig weiter. Zuerst im November in Sardinien, dann seit Januar in Fuerteventura. Die Formula-Kite-Squad mit Gian Andrea Stragiotti, Karl Maeder und Elena trainiert weiterhin unter der Leitung von Mathieu Girolet. Palma lässt Elena allerdings aus gesundheitlichen Gründen (Knie) aus.

 

49er

Sébastien Schneiter und Arno de Planta machen seit den Olympischen Spielen eine Pause auf dem 49er und sind gemeinsam im SailGP unterwegs. Pablo Rüegge und Linus Abicht sowie seit Februar auch wieder Josh Richner und Nilo Schärer trainierten über die Wintermonate mit Coach Ian Barker. Die Trofeo Princesa Sofía ist der erste wichtige Wettkampf der Saison, allerdings mit der Einschränkung, dass die beiden Vorschoter aus Verletzungsgründen aktuell ausfallen und entsprechend Josh und Pablo mit anderen Partnern segeln.

 

470 Mixed

Yves Mermod und Maja Siegenthaler machen bis im Sommer 2025 eine Pause – dann werden sie entscheiden, ob und wie es weiter geht. Für Maja wäre Los Angeles 2028 bereits die vierte Olympiakampagne!

 

Webseite

© Sailing Energy / Princesa Sofía Mallorca

Noch bessere Windprognosen dank Meteomatics

Das Swiss Sailing Team erhält in einem wichtigen Bereich zusätzlichen Support. Ein Sponsoring-Agreement mit Meteomatics eröffnet den Schweizer Kaderseglerinnen und Kaderseglern neue Möglichkeiten im Bereich der Wetter- und Windanalysen sowie der entsprechenden Prognosen. Für Marco Versari, Data und Technology Manager des Swiss Sailing Teams, ist diese Zusammenarbeit ein toller Schritt vorwärts: «Meteomatics ist als seriöse und sehr kompetente Partnerin bekannt. Ihr EURO1k-Modell ist bezüglich Präzision und Zuverlässigkeit unerreicht – besser als alles, was wir bisher hatten. Und gerade wurde ein US1k-Modell lanciert, das die beste Auflösung auf dem Markt bietet und uns bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles helfen wird.»

Die Meteomatics AG mit Headquarter in St. Gallen wurde 2012 von Dr. Martin Fengler gegründet. Sie ist spezialisiert auf hochauflösende Wettervorhersagedienste, Beratung und historische Wetterdaten. Meteomatics kombiniert Daten aus verschiedenen Quellen, darunter Satelliten, Radar und firmeneigene Wetter-Drohnen («Meteodrones»), um eine hohe Genauigkeit bei der Wettervorhersage zu erreichen. Das 90-Meter-Downscaling-Verfahren des Unternehmens verfeinert die ursprüngliche 1-km-Auflösung des Modells weiter, um eine hyperlokale Genauigkeit zu erreichen. «Genaue und hochauflösende Winddaten sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Seglerinnen und Seglern. Als Schweizer Unternehmen sind wir stolz, dass sich das Swiss Sailing Team für eine Partnerschaft mit uns entschieden hat, und wir die Athletinnen und Athleten auf dem Weg an die nächsten Olympischen Spielen unterstützen können», sagt Dr. Alexander Stauch, Head of Marketing. Zu den Kunden von Meteomatics AG gehören unter anderen auch die SBB, die Axpo, die ETH Zürich und die bei Hochseeseglern beliebte App Navily (der «Trip Advisor» des Meeres).

Dem Swiss Sailing Team wird die Zusammenarbeit mit Meteomatics dabei helfen, für jede Regatta spezifische Vorlagen und Prognosen zur Verfügung zu stellen. «Die Zusammenarbeit ist toll», freut sich Marco Versari. «Wir können verschiedene Prozesse automatisieren und den Athletinnen und Athleten eine sehr individuelle Unterstützung bieten. So werden wir das «Meteo and Tidal Project» weiterentwickeln, das bei den letzten Spielen in Marseille sehr gut funktioniert hat.»

www.meteomatics.com

 


Youth Sailing World Championship 2025

Das neue Selektionsreglement für die Youth Sailing World Championships in Vilamoura (12. bis 20. Dezember 2025) sind online verfügbar. Das Ziel des Swiss Sailing Teams ist es, die besten jungen Athleten auszuwählen, um in Vilamoura anzutreten.

Die YSWCs sind offen für Seglerinnen und Segler unter 19 Jahren (Jahrgang 2007 oder später) in den folgenden Klassen: 420er M / Mixed und F, 29er M / Mixed und F, ILCA 6 M und F, Formula Kite M und F, Youth iQ Foil (mit 8,0 m Rigg) M und (mit 7,2 m Rigg) F und Nacra 15 Mixed.

Das Swiss Sailing Team wählt eine Delegation aus Athletinnen/Athleten oder Teams aus, die sich durch eine spezifische Vorbereitung und ein hohes Mass an persönlichem Engagement auszeichnen, mit dem Ziel, ein hohes Leistungsniveau zu erreichen.

«Da die Meisterschaft am Ende des Jahres die Saison sehr lang macht, werden die für die Selektion wichtigen Regatten in der zweiten Saisonhälfte stattfinden, um das bestmögliche Team zu diesem Zeitpunkt auszuwählen. Wir freuen uns schon jetzt auf eine spannende Auswahl», sagte Riccardo Giuliano, Head Coach Youth.

Die Anmeldungen für die Auswahl müssen bis zum 28. April 2025 eingereicht werden.


In Gedenken an Bruno Marazzi

Bruno Marazzi ist im Alter von 78 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Als leidenschaftlicher Segler und Mitglied verschiedener Yachtclubs erzielte Bruno bedeutende Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene. Sein beeindruckendes Engagement für den Segelsport, insbesondere für den olympischen Leistungssport, bleibt unvergessen.

Bruno Marazzi war von Juli 2006 bis Februar 2010 im Verwaltungsrat der Swiss Sailing Team AG tätig, wo er seine Visionen und seine Leidenschaft für den Segelsport einbrachte. Sein Einsatz und seine Führungsstärke haben zur Förderung und Weiterentwicklung des Segelsports in der Schweiz beigetragen.

Wir sprechen seiner Familie unser tiefes Beileid aus und erinnern uns mit Respekt und Dankbarkeit an Bruno Marazzis seglerisches Lebenswerk.

Nachruf auf der Webseite von Swiss Sailing

 

(Fotos: Jürg Kaufmann, TYC)


Kadereinteilung Swiss Sailing Team 2025

Nach den Spielen ist vor den Spielen – diese etwas banale Aussage hat gerade bezüglich der Kaderzuteilung ihre volle Berechtigung. Wie jedes Jahr traf sich im November der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams, um die Kadereinteilung für die kommende Saison zu diskutieren und zu bestimmen.

Die Seglerinnen und Segler, die die Schweiz an den Olympischen Spielen von Paris 2024 vertreten haben und die alle ein olympisches Diplom gewonnen haben, sind neu im Nationalkader eingestuft. Schneiter/de Planta und Mermod/Siegenthaler haben sich allerdings vorerst eine seglerische Auszeit genommen.

Im B und im C Kader dürfen mit Karl Maeder (SKA) im Formula Kite sowie Pablo Rüegge und Linus Abicht (SVKr) im 49er zwei Neuzugänge vermeldet werden. Eine Tatsache, die Teamleader Christian Scherrer besonders freut: «Das zeugt von der guten Arbeit, die im Youth Team und im Talentpool gemacht wird. Herzlich willkommen!»

 

Nationalteam

Elena Lengwiler (1996) GYC / SKA – Formula Kite

Elia Colombo (1995) CVLL – iQFoil

Gian Stragiotti (2007) ZYC / SKA – Formula Kite

Maud Jayet (1993) SNG – ILCA 6

Sébastien Schneiter (1995) SNG – 49er helm *
Arno de Planta (1999) CVV – 49er crew *

Yves Mermod (1996) TYC – 470 Mixed helm *
Maja Siegenthaler (1992) TYC – 470 Mixed crew *

(* On temporary break)

B-Kader

Anja von Allmen (2003) GYC / RCO / YCSP – ILCA 6

Gauthier Verhulst (2001) GYC / CNP – ILCA 7

Karl Maeder (2008) SKA – Formula Kite

C - Kader

Joshua Richner (2002) GYC / TYC – 49er helm
Nilo Schärer (2003) GYC / TYC – 49er crew

Pablo Rüegge (2007) SVKr – 49er helm
Linus Abicht (2006) SVKr – 49er crew

Martin Verhulst (2003) GYC / CNP – ILCA 7

Sebastian Schärer (2002) WSCS – iQFoil


Youth Team und Talentpool 2025

Grosser Tag für über 50 Nachwuchsseglerinnen und Nachwuchssegler: Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams hat das Youth Team und den Talentpool 2025 bekanntgegeben. Die jungen, motivierten Athletinnen und Athleten sollen gezielt gefördert und näher an die Elite gebracht werden. Während beim Talentpool die Auswahl noch relativ gross ist, gelten beim Youth Team strengere Kriterien bezüglich diverser Faktoren und es können erste Erfahrungen «bei den Grossen» gesammelt werden.

Die Hauptziele für die nächsten Jahre sind in den Nachwuchs-Klassen (Nacra 15, 29er (M/F), 420, iQ Foil) die spezifische Unterstützung der Seglerinnen und Segler, um das nationale Niveau zu erhöhen. Der Fokus liegt darauf, für die Youth Sailing World Championship in Vilamoura (POR) im Dezember 2025 ein starkes Team selektionieren zu können.

In den Olympischen Klassen (Nacra 17, 49er, 49er FX, Formula Kite, ILCA 6 und ILCA 7) werden die Junioren-Seglerinnen und -Segler gezielt beim Einstieg in ihre neuen Klassen unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf den verschiedenen Nachwuchsmeisterschaften liegt.

Insgesamt wurden 26 Athletinnen und Athleten für das Youth Team selektioniert und 30 für den Talentpool.

 

SST Youth Team 2025

Ikke Huber (2007) TYC – 29er helm
Liam Noel Berger (2007) TYC – 29er crew

Jacob Bründler (2009) SVT/SCE – 29er helm
Thierry Stucki (2008) SYH/SVT – 29er crew

Theo Elbel (2006) SVT – 49er helm
Itay Geller (2006) ZYC – 49er crew

Malena Rüegge (2009) SVKr – 49er FX helm
Liv Wicky (2009) SVKr – 49er FX crew

Simon Mille (2008) CVE/CNM – 49er FX helm
Samuel Berther (2006) DRCS – 49er FX crew

Sophie Studer (2005) RCO – 49er FX helm
Shana Burger (2006) RCO/TYC – 49er FX crew

Andrea Aschieri (2003) SNNy – Nacra 17 helm
Tine Rossel (2006) SCSt – Nacra 17 crew

Marie Mazuay (2005) SNG , SNNy, CNV – Nacra 17 helm
Clément Guignard (2005) SNNy – Nacra 17 crew

Boris Hirsch (2005) SNG – ILCA 6

Viktoria Jedlinska (2005) SNG – ILCA 6

Antonio Donelli (2008) CVLL – ILCA 6

Chloé Huguenin (2006) FBN/CNI – iQ Foil

Devin Hausser (2007) DRCS – iQ Foil

Finley Evans (2007) DRCS – iQ Foil

Noam Kobel (2006) FBN/CNI – iQ Foil

Nino-Livio Lofterod (2006) DRCS – iQ Foil

Robin Zeley (2007) DRCS – iQ Foil

Céderic Baker (2006) CVLL – Formula Kite

 

SST Talentpool 2025

Damian Berther (2008) DRCS – 420 helm
Ryan Davis (2007) DRCS – 420 crew

Paul Rusterholz (2009) SVT – 420 helm
Mia Rusterholz (2010) SVT – 420 crew

Seraina Pfister (2008) DRCS – 420 helm
Valentine Schrapff (2007) DRCS – 420 crew

Anna Brüngger (2009) ZYC – 29er helm
Theo Kowalewsky (2007) ZYC – 29er crew

Ella Dürr (2009) ZYC – 29er helm
Yonatan Geller (2007) ZYC – 29er crew

Henri Rothacher (2008) SVT – 29er helm
Noah Stempfer (2008) ZYC – 29er crew

Daniel Cook (2008) CNV – 29er helm
Théodore Denjoy (2008) CNV – 29er crew

Elsa Kowalewsky (2010) SVKr – 29er helm
Lina Portner (2009) RCO – 29er crew

Morgan Mazuay (2007) CNV – Nacra 15 helm
Alexis Lagger (2007) CVVT – Nacra 15 crew

Vittoria Crova (2008) SNNy – Nacra 15 helm
Augustin Hayoz (2009) SNNy – Nacra 15 crew

Antoine Comby (2007) CNP – ILCA 6

Geo Cavazzuti (2007) CVLL – ILCA 6

Lars Dittel (2007) CVN – ILCA 6

Lars Keller (2008) YCA – ILCA 6

Camille Vallotton (2009) CVVT – ILCA 6

Eirini Pegiazoglou (2009) ZSC – ILCA 6

Ernestine Inversin (2009) FBN/CNI – iQ Foil

Loïc Huguenin (2007) FBN/CNI – iQ Foil

Mark Benczur (2008) FBN/CNI – iQ Foil

Philip Klarer (2008) DRCS – iQ Foil

 

 


Zwei Medaillen bei den Kitern!

Tolles Ergebnis für die Schweizer Kitesurfer bei den Formula Kite Youth European Championships in Torregrande (Sardinien): Gian Stragiotti gewinnt Silber bei den U21 und Karl Mäder gewinnt Gold bei den U17.

Nach einer Woche mit schwierigen Windbedingungen strahlten die beiden bei den Siegerehrungen umso mehr. «Ich freue mich riesig, dass es mit dem ersten grossen Titel geklappt hat», sagte Karl Maeder. «Ich habe lange dafür gearbeitet – endlich!» Und auch Gian Stragiotti, der sich mit 2 Laufsiegen, 5 zweiten Plätzen und 2 dritten Plätzen souverän und punktegleich mit dem späteren Europameister Riccardo Pianosi (ITA) für die Finals qualifizierte, freute sich sehr: «Genial. Ein grosser Dank gilt allen, die mich unterstützen – ohne sie wäre so eine Leitung nicht möglich.»

Gesamtsieger (aber nicht Europameister) wurde Maximilian Maeder. Das gute Schweizer Resultat rundeten Cedric Bakker (22.), Felix Hecht (31./8. U17) und Alex Bossel (36.) ab.


Talent Scout Camp 2024

Das Nationale Leistungszentrum von Swiss Sailing in Dorigny bei Lausanne war der perfekte Ort für unsere Juniorinnen und Junioren, ums sich zu präsentieren. Bei anspruchsvollen Bedingungen unterschiedlichen Windverhältnissen konnten die 40 jungen Talente in den Klassen ILCA6, 420, Nacra15 und 29er ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Das Camp begann am Donnerstag, 3. Oktober, mit einem Fortbildungstag für die Trainer. Dabei wurden methodische und technische Aspekte unter der Leitung von NLZ-Experten für Fitness, Physiotherapie, Ernährung und mentale Vorbereitung besprochen.

An den darauffolgenden drei Tagen zeigten die Athletinnen und Athleten ihr Können auf dem Wasser. Erfreulicherweise zeigte sich, dass in den verschiedenen Klassen eine gewisse Einheitlichkeit auf einem höheren Niveau als in den vergangenen Jahren festgestellt werden konnte. Der Schweizer Segelnachwuchs hat viele hoffnungsvolle Talente.

Diese Ausgangslage wird die Aufgabe für das Selektionsgremium besonders schwierig machen – die zur Verfügung stehenden Plätze im Talent Pool sind beschränkt und die Auswahl nicht einfach.

Riccardo Giuliano, Swiss Sailing Team Youth Responsable, zog nach den vier intensiven Tagen im Nationalen Leistungszentrum eine positive Bilanz: «Das Talent Scout Camp war einmal mehr ein gelungener Anlass. Ich möchte mich bei den Trainern Manu, Daniel und Matteo für ihre Professionalität bei der Betreuung der Sportler bedanken. Ein Dankeschön geht auch an alle Mitarbeitenden, die das Camp mit mir zusammen durchgeführt haben. Speziell bedanken möchte ich mich bei Marco Versari für seine immerwährende Unterstützung.»

Der Auswahlprozess befindet sich nun in der Analysephase, Ende Oktober werden die selektionierten Athletinnen und Athleten bestätigt.


Road to Paris - alle Videos!

Das Swiss Sailing Team für die Olympischen Spiele 2024 ist bereit. Maud Jayet (SNG) auf dem ILCA 6, Elena Lengwiler (SKA/GYC) auf dem Formula Kite, Sébastien Schneiter (SNG) und Arno de Planta (CVV/SNG) auf dem 49er, Yves Mermod (TYC) und Maja Siegenthaler (TYC) auf dem 470 Mixed sowie Elia Colombo (CVLL) auf dem iQ Foil – die Schweiz wird bei den olympischen Regatten vor Marseille in fünf von zehn Klassen vertreten sein. «United 4 Excellence» lautet das Motto von Swiss Olympic für die Olympischen Spiele 2024. Die Schweizer Seglerinnen und Segler in Marseille sind gut vorbereitet und haben ein gemeinsames Ziel: Die lange Zeit von über 55 Jahren ohne Schweizer Segelmedaille zu beenden.
Wir stellen die sieben Seglerinnen und Segler in einem 5-minütigen Video vor. Wie sind sie zum Segelsport gekommen, was fasziniert sie daran und wo sehen die Coaches ihre Stärken. Alle Videos werden in den nächsten Tagen auf dem YouTube-Kanal des Swiss Sailing Teams aufgeschaltet.

Link


Eine Medaille und ein tolles Teamresultat

Gute Schweizer Bilanz an den Youth Sailing World Championships 2024 auf dem Gardasee (ITA): In der Nationenwertung belegte das von Youth Headcoach Riccardo Giuliano betreute Team den 7. Schlussrang (von 69 Nationen).Read more


Newsletter Sommer 2024

Bereit für Paris 2024

«United 4 Excellence» lautet das Motto von Swiss Olympic für die Olympischen Spiele 2024. Die Schweizer Seglerinnen und Segler in Marseille sind gut vorbereitet und haben ein gemeinsames Ziel: Die lange Zeit von über 55 Jahren ohne Schweizer Segelmedaille zu beenden.
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U21-Gold für Gian Andrea

Grosser Erfolg für Gian Andrea Stragiotti: Der erst 16-jährige Zürcher gewinnt Gold bei den U21-Weltmeisterschaften im süditalienischen Gizzeria (Kalabrien)! In den Opening Series dominierte Stragiotti das Feld praktisch nach Belieben und feierte in 16 Läufen 15 Siege. Als Führender des Gesamtklassements qualifizierte sich der Nachwuchskiter des Zürcher Yacht Clubs somit direkt fürs Finale und konnte sich bereits zwei von drei nötigen Punkten notieren lassen. Im Final stieg der Druck – insbesondere nach einem Crash im ersten Lauf und zwei aufeinanderfolgenden Siegen des Deutschen Jan Voester. Im alles entscheidenden Lauf konnte sich Gian Andrea Stragiotti dann aber durchsetzen und bei der Siegerehrung die verdiente Goldmedaille in Empfang nehmen. «Ich bin extrem happy», strahlte Gian Andrea beim Siegerinterview, «der Abschluss der Regatta war noch einmal sehr eng, doch jetzt habe ich den Titel im Sack!»
Die beiden weiteren Schweizer schafften es ebenfalls in die vordere Tabellenhälfte: Karl Maeder (U19) klassierte sich auf dem 18. und Cedric Baker (U19) auf dem 21. Rang von 51 Kitern.

Results


Drei Ausrufezeichen von Elena Lengwiler

Die Kite-Surferin Elena Lengwiler kann gleich drei Erfolgsmeldungen verbuchen: Nach dem souveränen Quotenplatz an der Last-Chance-Regatta in Hyères holte sie gleichenorts bei den Weltmeisterschaften den hervorragenden 6. Platz. Insbesondere unter der Berücksichtigung, dass auf den ersten fünf Rängen gleich drei Französinnen klassiert waren, weckt dieses Resultat Hoffnungen für die Olympischen Spiele. Dort ist bekanntlich pro Nation nur eine Athletin startberechtigt… Die verdiente Selektion für Paris 2024 liess denn auch nicht lange auf sich warten: Auf Antrag des Selektionsausschusses vom Swiss Sailing Team hat Swiss Olympic die 27-jährige St. Gallerin definitiv für die Regatten vor Marseille aufgeboten. Schliesslich wurde auch noch bekannt, dass Elena Lengwiler ins Racing Team des Gstaad Yacht Club (GYC) aufgenommen wurde.

Mit der Selektion von Elena Lengwiler in der Formula-Kite-Klasse steht die Schweizer Segeldelegation für die Olympischen Spiele Paris 2024 fest. Nach den vorgängigen Selektionen von Maud Jayet (ILCA 6), Sébastien Schneiter und Arno de Planta (49er), Yves Mermod und Maja Siegenthaler (470 mixed) sowie Elia Colombo (iQ-Foil) wird die Schweiz bei den Olympischen Regatten vor Marseille in fünf Klassen vertreten sein. «Der erfolgreiche Abschluss der Selektionsphase ist ein wichtiger Meilenstein», sagt SST-Teamchef Christian Scherrer. «Allerdings ist damit nur ein erster Schritt geschafft – jetzt gilt unsere gesamte Aufmerksamkeit den letzten beiden Vorbereitungsmonaten.» Die Olympischen Spiele werden für die Seglerinnen und Segler am 28. Juli mit den ersten Regatten der 49er und der iQ-Foil-Windsurfer eröffnet. 

Das aktuelle Olympia-Team auf der Website von Swiss Olympic

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Tolle Schweizer Leistungen an der Kite-WM

Die Schweizer Delegation erreichten an den Weltmeisterschaften der Formula Kite in Hyères (FRA) eine hervorragende Bilanz. Elena Lengwiler, die gleichenorts Ende April bei der Last-Chance-Regatta den begehrten Olympia-Nationenplatz geholt hatte, klassierte sich auf dem 6. Rang und damit mitten in der Weltspitze. Insbesondere unter der Berücksichtigung, dass auf den ersten fünf Rängen gleich drei Französinnen klassiert waren, weckt dieses Resultat natürlich Hoffnungen für die Olympischen Spiele. Dort ist bekanntlich pro Nation nur eine Athletin startberechtigt… Weltmeisterin wurde die Französin Lauriane Nolot, vor Eleanor Aldridge (GBR) und ihrer Landsfrau Jessie Kampman.

Bei den Männern qualifizierten sich sowohl Gian Stragiotti als auch Bruce Kessler für die Gold-Fleet. Mit den Schlussrängen 14 und 20 sicherten sich beide die Kaderzugehörigkeit im Swiss Sailing Team für die kommende Saison. Karl Maeder rundete als 5. der Silver-Fleet das hervorragende Schweizer Resultat ab. Überlegener Weltmeister wurde sein Bruder Maximilian Maeder, der für Singapur startet, vor Riccardo Pianosi (ITA) und Valentin Bontus (AUT).

Die WM der Kitesurfer war die letzte grosse Regatta vor den Olympischen Spielen. Die Segelregatten von Paris 2024 werden ab Ende Juli vor Marseille ausgetragen.

www.formulakite.org/2024worlds


iQ-Foil Frauen: Schweiz verzichtet auf Quotenplatz

Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams hat nach einer ausführlichen Analyse entschieden, keine Athletin der iQ-Foil-Klasse an die Olympischen Spiele 2024 zu schicken. Nachdem die Schweiz einen entsprechenden Quotenplatz als sogenannte «Developing Nation» – also als Nation, die in dieser Klasse bei den letzten beiden Spielen nicht vertreten war – erhalten hatte, stellte sich die Frage, ob und wer allenfalls zur Selektion vorgeschlagen werden könnte. Da keine Athletin die geforderten Selektions-Kriterien erfüllte und auch die Rahmenbedingungen für ein taktische Selektion oder eine Berücksichtigung als Newcomerin nicht gegeben sind, wurde von einer Selektion abgesehen. Der Selektionsausschuss von Swiss Olympic unterstützt den Entscheid. «Wir hoffen, dass die erfreuliche Entwicklung in der iQ-Foil-Klasse, namentlich durch Manon Berger und Elena Sandera, trotzdem bald zu neuen Kader-Perspektiven führt», sagt SST-Teamchef Christian Scherrer. «Damit könnten, bis 2028 auch in dieser Klasse eine oder gar mehrere Olympia-Kandidatinnen aufgebaut werden.»

Bereits selektioniert für die Olympischen Spiele Paris 2024 mit den Regatten vor Marseille sind Maud Jayet (ILCA 6), Sébastien Schneiter/Arno de Planta (49er), Yves Mermod/Maja Siegenthaler (470 Mixed) sowie Elia Colombo (iQ-Foil Männer). Noch bestätigt werden muss die Selektion von Elena Lengwiler (Formula Kite Frauen).


EM-Bronze für Schneiter/de Planta

Die Genfer Sébastien Schneiter (SNG) und Arno de Planta (SNG/CVV) zeigten bei der Europameisterschaft der 49er in La Grande Motte eine starke Leistung und gewannen nach einer anspruchsvollen Serie die Bronzemedaille. «Es war eine lange Woche und wir sind sehr happy mit dem Resultat», bilanzierte Sébastien Schneiter nach dem Medal-Race, das bei extremen Leichtwindbedingungen gesegelt wurde. «Es ist ein gutes Gefühl, bei der letzten offiziellen Regatta vor den Olympischen Spielen wieder auf dem Podest zu stehen.» Arno de Planta ergänzte: «Wir haben nach dem Auftakt bei tollen Bedingungen vor allem bei Leichtwind nochmals Fortschritte gemacht – das gibt Vertrauen im Hinblick auf die Regatten vor Marseille im Juli.»

Den EM-Titel holten sich Umpierre/Diz aus Uruguay vor Peters/Sterritt (GBR), den Trainingspartnern von Schneiter/de Planta. Joshua Richner und Nilo Schärer verpassten die Gold-Fleet und mussten sich mit dem 35. Rang begnügen. Die Nachwuchsathleten Pablo Rüegge und Linus Abicht klassierten sich auf dem 43. Rang. 

Weniger gut lief es Yves Mermod und Maja Siegenthaler (beide TYC) bei der gleichzeitig in Cannes gesegelten Europameisterschaft der 470 Mixed. Nach einigen mässigen Resultaten in der Qualifikations-Phase mussten sie sich trotz einer klaren Leistungssteigerung in der Gold-Fleet mit dem 14. Rang zufriedengeben. Ein Frühstart (UFD) im letzten Lauf passte ins Bild einer schwierigen Woche – trotzdem blicken die beiden Thuner optimistisch nach Marseille: «Wir nehmen neue Erkenntnisse mit und vor allem das Selbstbewusstsein, dass wir zum Top-Feld dazu gehören», sagt Maja Siegenthaler.

Den EM-Titel holten sich Xammar/Brugman (ESP) vor Costa/João (POR) und Lecointre/Mion (FRA). 


Weitere Selektionen für Paris 2024

Die Segeldelegation für die Olympischen Spiele Paris 2024 nimmt Form an. Nach den Selektionen von Maud Jayet (ILCA 6) sowie Sébastien Schneiter und Arno de Planta (49er) im September 2023 hat Swiss Olympic nun Yves Mermod und Maja Siegenthaler (470 mixed) sowie Elia Colombo (iQ-Foil) definitiv selektioniert. Beide haben an den Weltmeisterschaften der Olympischen Klassen im Sommer 2023 in Den Haag (NED) jeweils einen Quotenplatz für die Schweiz ersegelt.

«Ich freue mich riesig, dass ich jetzt definitiv mit Marseille planen kann», strahlte der 30-jährigen Elia Colombo (CVLL), für den es die ersten Olympsichen Spiele sein werden. «Die Selektion ist jedoch nur ein weiterer Schritt – das Ziel sind die Spiele selber. Und dort möchte ich ins Medal-Race kommen…»

Bereits zum dritten Mal an den Olympischen Spielen dabei ist dagegen Maja Siegenthaler – diesmal mit Yves Mermod (beide TYC). Nach Rio 2016 und Tokio 2021 – beide Male mit ihrer damaligen Steuerfrau Linda Fahrni – formierte sie vor gut zwei Jahren mit Yves Mermod ein 470-Mixed-Team. Bei der olympischen Premiere des 470 als Mixed-Klasse darf man gespannt sein, welche bekannten und welche neuen Namen für Furore sorgen werden.

Die genannten Seglerinnen und Segler werden ab dem 26. Juli vor Marseille (FRA) an den Start gehen, wo die olympischen Regatten stattfinden. Für die beiden weiteren Quotenplätze – Formula Kite Frauen und iQ-Foil Frauen – müssen die entsprechenden Selektionen noch vom Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams und anschliessend von Swiss Olympic bestätigt werden. Insgesamt ist die Segelnation Schweiz dann in maximal 6 Klassen mit total je 4 Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Spielen 2024 vertreten.

Credit: Sailing Energy / World Sailing
Sailing Energy / Princesa Sofía Mallorca

 

Das aktuelle Olympia-Team auf der Website von Swiss Olympic

 


Zwei zusätzliche Quotenplätze für Paris 2024!

Die Kitesurferin Elena Lengwiler sicherte bei der Last Chance Regatta in Hyères (FRA) der Schweiz einen Quotenplatz bei den Formula Kite. Die 26-Jährige aus dem sankt-gallischen Unterterzen am Walensee dominierte die Qualifikationsserie beinahe nach Belieben und gewann 10 von 14 Läufen. Sie qualifizierte sich damit direkt für den Final der besten vier und sicherte der Schweiz vorzeitig einen weiteren Quotenplatz. Auch im Final demonstrierte sie ihre Überlegenheit und gewann so die Regatta souverän. «Ich bin total happy mit dem Resultat», sagte Elena Lengwiler, als sie zurück am Strand war. «Gestern freute ich mich über den Quotenplatz und heute darüber, dass ich für den letzten Lauf nochmal die nötige Spannung aufbauen konnte. Das gibt mir ein gutes Gefühl.» Nach einer kurzen Pause geht es für Elena Lengwiler, die erst vor fünf Jahren als ehemalige Seglerin und Eishockeyspielerin zum Kitesurfen fand, schon in zwei Wochen weiter. Wiederum in Hyères finden dann die Weltmeisterschaften der Formula Kite Klasse statt. Dort gilt es, die gute Form zu bestätigen.

Einen zusätzlichen Quotenplatz auf Grund von nicht beanspruchten Qualifikationen erhielt die Schweiz bei den iQ-Foil Frauen. Als sogenannte «Developing Nation» – also als Nation, die in dieser Klasse bei den letzten beiden Spielen nicht vertreten war – reichte der Zürcherin Elena Sandera ein 22. Platz für diesen Erfolg.

© Sailing Energy / Semaine Olympique Française

Die beiden Quotenplätze sind nicht gleichbedeutend mit der Selektion für die Olympischen Spiele, da zusätzlich noch die von Swiss Olympic festgelegten Leistungsanforderungen erfüllt werden müssen.

Den Quotenplatz knapp verpasst haben dagegen die Schweizer Kitesurfer. Gian Stragiotti und Bruce Kessler kämpften in der Qualifikationsserie mit unterschiedlichem Erfolg, schliesslich qualifizierte sich Bruce Kessler knapp als 10. für die Halbfinals. Dort musste er dann trotz eines Laufsiegs das Segel streichen. Ebenfalls keinen Quotenplatz gibt es für Gauthier Verhulst auf dem ILCA 7. Der 23-jährige Westschweizer qualifizierte sich zwar für das abschliessende Medal-Race, der Rückstand auf einen der drei Quotenplätze ist jedoch schon zu gross. Für Bruce Kessler und Gauthier Verhulst geht damit eine Olympia-Kampagne zu Ende, die beide mit viel Engagement bestritten haben. Das Swiss Sailing Team bedankt sich bei ihnen und freut sich auf die Zukunft.

© Sailing Energy / Semaine Olympique Française

Der Countdown läuft

Bei der Trofeo Princesa Sofía – für die olympischen Klassen die erste grosse, internationale Regatta des Jahres – lief für das Swiss Sailing Team nicht alles nach Wunsch. Im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele im Juli vor Marseille gilt es nun, die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Fokus beizubehalten.

Mit einem versöhnlichen Abschluss ging die Regatta vor Palma de Mallorca (ESP) für Maud Jayet zu Ende. Die 28-jährige ILCA-6-Seglerin, die während der Regatta ihren Geburtstag feiern konnte, qualifizierte sich mit einem Toprang im letzten Lauf für das abschliessende Medal Race. Dort gelang ihr nochmals eine Steigerung und ein dritter Laufrang. Insgesamt kann Jayet mit dem 7. Schlussrang zufrieden sein – vor allem unter der Berücksichtigung, dass Top-Seglerinnen wie Weltmeisterin Anne-Marie Rindom (DEN) oder Marit Bouwmeester (NED) den Sprung ins Medal Race nicht schafften.

Solide Goldfleet-Ränge belegten Anja von Allmen (26.) und Gauthier Verhulst (47.). Er klassierte sich damit bei den ILCA 7 als fünfte für Paris 2024 nicht-qualifizierte Nation.

Aus Schweizer Sicht ernüchternd ist die Tatsache, dass Maud Jayet als einzige Vertreterin des Swiss Sailing Teams in einem Medal Race dabei war. «Auch wenn die besonderen Umstände in einem Olympia-Jahr dazu führen, dass eine Regatta wie Palma unterschiedlich wichtig ist, hätten wir klar mehr Schweizer-Power erwartet», bilanziert Teamchef Christian Scherrer. «Wir wissen, dass Top-Resultate möglich sind und müssen nun die richtigen Schlüsse ziehen – der Countdown für Paris 2024 läuft.»

Hinter den Erwartungen zurück blieb insbesondere das 49er-Team Sébastien Schneiter und Arno de Planta. Die beiden sind wie Maud Jayet bereits für die Olympischen Sommerspiele in Marseille selektioniert, konnten jedoch ihr Potenzial nicht abrufen. Sie mussten nach der Qualifikation mit der Silverfleet vorliebnehmen und klassierten sich auf dem 34. Schlussrang, noch hinter ihren Trainingspartnern Richner/Schärer (30.).

Auch das 470-Mixed-Team Yves Mermod und Maja Siegenthaler (18. Schlussrang) und der iQ-Foil-Windsurfer Elia Colombo (26.) vermochten sich nicht wunschgemäss in Szene zu setzen. Wobei Letzterer auch Pech hatte: Eine Kollision mit einem Schwertfisch, als er in Führung lag, und Materialprobleme führten zu zwei DNC-Wertungen. Sowohl im 470er-Mixed als auch bei den iQ-Foil-Männern hat die Schweiz einen Nationen-Quotenplatz für Paris 2024 bereits ersegelt, so dass beide wohl in Marseille dabei sein werden. Die Formula Kiter waren in Palma nicht am Start.

 

 

 

© Sailing Energy / Princesa Sofía Mallorca

 

Die letzten Olympia-Quotenplätze werden Ende April bei der Last Chance Regatta in Hyères (FRA) vergeben. Nach ihrem Exploit bei den Europameisterschaften im März (4. Rang, einzige nicht-qualifizierte Nation in den Top 15) hat Elena Lengwiler bei den Formula Kite Frauen gute Aussichten für ein Ticket nach Marseille. Mit etwas Wettkampfglück können auch die Kiter Bruce Kessler und Gian Stragiotti sowie Gauthier Verhulst (ILCA 7) einen Nationen-Platz schaffen.

Sämtliche Resultate der 53 Trofeo Princesa Sofía Mallorca by Iberostar sind auf der offiziellen Website des Events zu finden.


Toller Erfolg für Elena Lengwiler

Bei den Europameisterschaften der Formula Kite auf dem Mar Menor (ESP) klassierte sich Elena Lengwiler auf dem hervorragenden 4. Rang. Sie beendete die Qualifikation als 5. und qualifizierte sich in den Halbfinals souverän für den Final der besten Vier. Dort musste sie dann allerdings den Französinnen den Vortritt lassen: Lauriane Nolot, Jessie Kampman und Poema Newland machten die Medaillen unter sich aus und sorgten für ein rein französisches Podest. Für Elena Lengwiler ist die Regatta trotz des etwas bitteren 4. Rangs ein toller Erfolg: «Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Endlich konnte ich alles auf den Punkt bringen und sehen, dass sich die harte Trainingsarbeit auszahlt. Es ist toll, dass wir als Team in die richtige Richtung arbeiten.»

Weniger gut lief es bei den Männern. Weder Bruce Kessler noch Gian Stragiotti schafften es in die Goldfleet. Immerhin dominierten sie dann die Silverfleet und schlossen diese auf dem 1. respektive auf dem 3. Rang ab. Karl Mäder wurde in der Silverfleet 18.

Nach einer kurzen Pause steht für die Kitesurfer Ende April die Last Chance Regatta in Hyères auf dem Programm. Dort werden noch fünf Nationen-Startplätze für die Olympischen Spiele Paris 2024 vergeben. Aus Schweizer Sicht macht natürlich insbesondere die Leistung von Elena Lengwiler Hoffnung, dass ein weiterer Quotenplatz in Reichweite liegt. Dies umso mehr als in den Top 15 der Frauen bei dieser EM keine einzige noch nicht qualifizierte Nation klassiert war – ausser der Schweiz.

Als nächstes Highlight für das Swiss Sailing Team steht die Trofeo Princesa Sofía vor Palma de Mallorca an. Beim grossen Stelldichein der olympischen Klassen werden aus Schweizer Sicht nur die Kitesurfer – aus den genannten Gründen – fehlen.

Link zu den Resultaten

 


Topten-Resultat für Schneiter/de Planta

Die beiden 49er-Segler Sébastien Schneiter (SNG) und Arno de Planta (CVV, SNG) erreichten bei den 49er-Weltmeisterschaften vor Lanzarote (ESP) den 6. Platz. Nach einer schwierigen Regattaserie mit vielen Ups und Downs gelang ihnen eine Leistungssteigerung und damit eine auch eine Verbesserung im Schlussklassement.

«Ein Platz in den Topten bei den 49er Worlds ist grundsätzliche ein gutes Resultat,» sagte Sébastian Schneiter nach dem abschliessenden Medal Race. «Wir haben zwar mehr von uns erwartet und vor der Regatta hätten wir für diesen Rang nicht unterschrieben. Doch nach dem ersten Tag mit zwei Läufen in den Zwanzigern war klar, dass es wohl nicht mehr ganz nach vorne reichen würde. Darum sind wir trotzdem zufrieden mit unserem Resultat und dem Comeback und haben viel gelernt.»

Nach dem Vizeweltmeistertitel vor einem Jahr – und dem entsprechenden Start mit der Segelnummer SUI 2 – ist der 6. Platz eine Bestätigung für das Leistungspotenzial von Schneiter/de Planta. Die beiden Westschweizer bekundeten allerdings bei den Starts verschiedentlich Mühe, mit den Besten mitzuhalten. Dafür konnten sie sich dank gutem Boothandling und Speed immer wieder zurückkämpfen – im 13. Rennen gelang ihnen sogar ein Laufsieg. Die Zeit bis zu den Olympischen Spielen im Juli können sie nun nutzen, um sich mit gezielten Vorbereitungen den letzten Schliff zu holen.

Weltmeister wurden auf überlegene Art und Weise die Franzosen Erwan Fischer und Clément Pequin, vor den Saisondominatoren und dreifachen Weltmeistern Bart Lambriex/Floris van de Werken (NED) und den Spaniern Diego Botin/Florian Trittel Paul. Das zweite Schweizer Boot mit Joshua Richner (GYC, TYC) und Nilo Schärer (TYC, GYC) verpasste die Qualifikation für die Goldfleet der besten 25. Am Schluss reichte es zum 46. Platz bei 70 Teilnehmern.

© Sailing Energy / Lanzarote Sailing Center

Infos


Selektionsreglement für die Youth Worlds 2024

Das Selektionsreglement für die Youth Sailing World Championships auf dem Gardasee (12. bis 20. Juli 2024) ist online. Ziel des Swiss Sailing Teams ist es, mit einer möglichst starken Delegation und mit Medaillenchancen nach Italien zu reisen.

Die Youth Sailing World Championships sind offen für Seglerinnen und Segler unter 19 Jahren (Jahrgang 2006 oder jünger) in den folgenden Klassen: 420er Männer/Mixed und Frauen, 29er Männer/Mixed und Frauen, ILCA 6 Männer und Frauen, Formula Kite Männer und Frauen, Youth iQ Foil (mit 8.0 m Rig) Männer und Frauen sowie Nacra 15 Katamaran Mixed.

Das Swiss Sailing Team selektioniert eine Delegation aus Athletinnen und Athleten oder Teams, die sich durch eine spezifische Vorbereitung und ein hohes Mass an persönlichem Engagement auszeichnen, mit dem Ziel, Spitzenleistungen zu erzielen.

«Wir freuen uns jetzt schon auf eine spannende Selektion und natürlich auf tolle Wettkämpfe mit hervorragenden Leistungen unserer Athletinnen und Athleten», sagt Riccardo Giuliano, Headcoach Youth des SST.

Die Einschreibung zur Selektion muss bis spätestens am 29. Februar 2024 erfolgen.

Reglement herunterladen


Eine Medaille und ein bemerkenswertes Teamresultat

Tolle Schweizer Bilanz an den Youth Sailing World Championships 2023 in Búzios (BRA): Marie Mazuay und Clément Guignard erreichten auf dem Nacra 15 den 3. Platz und führen damit die Schweizer Medaillen-Tradition in dieser Klasse weiter. Mit dem 4. Platz von Malena Rüegge / Liv Wicki (29er Female), dem 5. Platz von Gian-Andrea Stragiotti (Formula Kite) sowie den beiden 10. Plätzen von Stach Vleeshouwers / Pierre Jully (29er Male) und Viktoria Jedlinska (ILCA 6) gab es zudem vier weitere Top-Ten-Platzierungen.

«Natürlich bin ich persönlich sehr glücklich über die Ergebnisse des ganzen Teams. Es war toll, mit den Seglerinnen und Seglern hier in Brasilien zu arbeiten» bilanzierte Riccardo Giuliano, SST-Juniorenverantwortlicher. «Wir haben uns vor allem darauf konzentriert, einen guten Teamgeist zu fördern und Ruhe zu bewahren. Es ist uns gelungen, auch nach schwierigen Tagen eine positive Stimmung im Team zu haben.»

Buzios, Brazil - Day 02 at the 2023 Youth Sailing World Championships, on December 10, 2023. (Photo: Gabriel Heusi/World Sailing)

Überstrahlt wurden die Weltmeisterschaften natürlich von der erst am letzten Tag gesicherten Bronzemedaille von Mazuay/Guignard. Mit drei Laufsiegen in den letzten drei Läufen kletterte das junge Westschweizer Duo nach einem durchzogenen Start auf das Podest. «Nach dem komplizierten Auftakt konnten wir uns an den beiden letzten Tagen bei Starkwind deutlich steigern – jetzt sind wir super happy über die Medaille», freute sich Marie Mazuay nach dem Wettkampf. Und Clément Guignard ergänzte: «Das Podest war unser Ziel – es ist toll, jetzt mit einer Medaille nach Hause fahren zu können.»

«Wir werden alle mit sehr guten Erinnerungen an diese Regatta zurückdenken können. Dass alle unsere Seglerinnen und Segler in den ersten 15 landeten, ist ein grosser Erfolg für die Schweiz», sagte Riccardo Giuliano. «Mein Dank geht auch an die Trainer Lauri, Loic und Matthieu, die mit dem Team gearbeitet haben. Ich bin hoch motiviert, die Vorbereitung für die kommenden Youth Sailing World Championships 2024 aufzunehmen, die bereits in sieben Monaten auf dem Gardasee stattfinden.»

Die Schweiz klassierte sich insgesamt als 7. Nation – noch vor Ländern wie den USA, den Niederlanden und Neuseeland. Gewonnen wurde die Nationenwertung von Italien, vor Frankreich und Grossbritannien.

Buzios, Brazil - Day 02 at the 2023 Youth Sailing World Championships, on December 10, 2023 in Buzios, Brazil. (Photo: Gabriel Heusi/World Sailing)
Buzios, Brazil - Day 02 at the 2023 Youth Sailing World Championships, on December 10, 2023 in Buzios, Brazil. (Photo: Gabriel Heusi/World Sailing)
Buzios, Brazil - Day 02 at the 2023 Youth Sailing World Championships, on December 10, 2023. (Photo: Gabriel Heusi/World Sailing)
Buzios, Brazil - Day 02 at the 2023 Youth Sailing World Championships, on December 10, 2023 in Buzios, Brazil. (Photo: Gabriel Heusi/World Sailing)
Buzios, Brazil - Day 02 at the 2023 Youth Sailing World Championships, on December 10, 2023 in Buzios, Brazil. (Photo: Gabriel Heusi/World Sailing)
Buzios, Brazil - Day 02 at the 2023 Youth Sailing World Championships, on December 10, 2023. (Photo: Gabriel Heusi/World Sailing)

 

Die Schweizer Resultate:

Nacra 15 Mixed: 3. (12 Boote) Marie Mazuay / Clément Guignard (SNV/SNNy)

29er Female: 4. (25 Boote) Malena Rüegge / Liv Wicki (SVKr)

29er Male: 10. (30 Boote) Stach Vleeshouwers / Pierre Jully (CNP/RCO)

420 Male/Mixed: 15. (24 Boote) Nino Livio Lofterod / Samuel Berther (DRCS)

ILCA 6 Female: 10. (45 Teilnehmerinnen) Viktoria Jedlinska (SNG)

ILCA 6 Male: 11. (48 Teilnehmer) Boris Hirsch (SNG)

Formula Kite Male: 5. (19 Teilnehmer) Gian-Andrea Stragiotti (SKA)

iQ Foil Youth Male: 14. (32 Teilnehmer) Robin Zeley (DRCS)


Teammeeting und neue Kadereinteilung

Das Swiss Sailing Team befindet sich schon bald auf der Zielgeraden mit der Vorbereitung für die Olympischen Spiele Paris 2024. Letzte Woche fand in Lausanne im Nationalen Leistungszentrum NLZ der UNIL/EPFL das traditionelle SST-Teammeeting statt. Es war eine gute Gelegenheit, alle Schweizer Elite-Seglerinnen und -Segler sowie deren Coaches zu versammeln – diejenigen, die sich auf Paris vorbereiten genauso wie die nächste Generation, die auf 2028 fokussiert – um sich auszutauschen, sich zu informieren und sich gegenseitig zu inspirieren.

Neben individuellen Standortgesprächen standen Präsentationen der einzelnen Olympiaprojekte, Wetter, Wind und Regeln sowie allgemeine Informationen im Hinblick auf Paris 2024 auf dem Programm. Auch Mentaltrainerin Maayke Van der Pluijm war während des ganzen Meetings mit dabei und arbeitete mit den Seglerinnen und Seglern. Das Motto des Meetings lautete «Olympic Spirit» – Ziel war es, den Fokus auf die Spiele in Paris, respektive die Segelregatten in Marseille zu legen.

 

 

Als Höhepunkt besuchte das Swiss Sailing Team das Olympische Museum in Lausanne – wo Überraschungsgast Santiago Lange (ARG) den Schweizer Seglerinnen und Seglern mit einer eindrücklichen Präsentation den Olympic Spirit vorlebte. Der siebenfache Olympia-Teilnehmer kennt den olympischen Segelsport wie kaum ein anderer und hat sowohl Höhen als auch Tiefen erlebt. Seine Botschaften an das Team:

• Auf Misserfolgen aufbauen – Verlieren hilft dir, dich zu verbessern.

• Jedes Problem oder Hindernis wird dich besser machen.

• Regatten werden an Land gewonnen– Vorbereitung und Training erfordern höchste Aufmerksamkeit.

• Verlasse ständig deine Komfortzone, wenn du wirklich besser werden willst.

• Vertraue in den Prozess – habe ein hohes Mass an Vertrauen in Team, Trainer, Plan und Methodik.

• Stell sicher, dass du am Ende eines Wettkampfs bzw. einer Kampagne leer bist – dann brauchst du nichts zu bereuen.

• Und last but not least: Bleib bescheiden – es ist ein Privileg, was du machen darfst.

 

 

Für die Seglerinnen und Segler war der Kontakt mit Santi Lange beeindruckend und inspirierend. Der Weltsegler des Jahres 2016 – nach überstandener Lungenkrebserkrankung holte er zusammen mit Cecilia Carranza Saroli in Rio Gold auf dem Nacra 17 – vermittelte eindrücklich, wieviel «passion and dedication» im Segelsport auf höchstem Niveau notwendig ist. Und dass der richtige Mindset unabdingbar ist, um Erfolg zu haben.

Zum Abschluss des Teammeetings wurde die neue Kadereinteilung 2024 bekannt gegeben. Hervorzuheben sind diesbezüglich Maud Jayet (SNG, ILCA 6) und Sebastien Schneiter / Arno de Planta (SNG/CVV, 49er), die von Swiss Olympic bereits definitiv für Paris 2024 selektioniert wurden und entsprechend das aktuelle Olympiakader bilden. Neu auf Kaderstufe SST sind Elena Lengwiler (SKA, Formula Kite) im B-Kader sowie Martin Verhulst (CNP/GYC, ILCA 7) und Gian-Andrea Stragiotti (SKA/ZYC, Formula Kite) im C-Kader.

Kader Swiss Sailing Team


Youth Team und Talent Pool 2024

Grosser Tag für über 50 Nachwuchsseglerinnen und Nachwuchssegler: Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Teams hat das SST Youth Team und den SST Talent Pool 2024 bekanntgegeben. Die jungen, motivierten Athletinnen und Athleten sollen gezielt gefördert und näher an die Elite gebracht werden. Während beim Talent Pool die Auswahl noch relativ gross ist, sind beim Youth Team schon konkrete Resultate gefragt und es können erste Erfahrungen «bei den Grossen» gesammelt werden.

Riccardo Giuliano, Chef Nachwuchs des Swiss Sailing Teams: «Im Talent Pool hat es schon einige vielversprechende Seglerinnen und Segler. Im Youth Team liegt bei den U19-Klassen (420, 29er) der Fokus auf den Youth Sailing World Championships 2024, die im Juli auf dem Gardasee stattfinden werden.» Bei den Olympischen Klassen kommt dem Youth Team eine wichtige Rolle zu in der Vorbereitung auf den möglichst nahtlosen Übergang in die Elite (C- und B-Kader).

Auffällig ist die starke Generation an Katamaran-Seglern, die in der Schweiz derzeit auf den Regattabahnen zu finden ist. Nicht weniger als drei Nacra-17-Teams wurden für das Youth Team selektioniert, und zwei Nacra-15-Teams für den Talent Pool. Ebenfalls stark ist das Skiff-Feld: Vier 49er und zwei 29er sind im Youth Team, vier 29er im Talent Pool. Für Riccardo Giuliano ist klar, dass viele Clubs und Klassen hervorragende Juniorenarbeit leisten: «Nur dank diesem Engagement können die jungen Seglerinnen und Segler überhaupt einen nächsten Schritt machen.»

Insgesamt wurden 26 Athletinnen und Athleten für das Youth Team selektioniert und 25 für den Talent Pool.

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SST Youth Team 2024

Ikke Huber (2007) TYC – 29er helm
Liam Noel Berger (2007) TYC– 29er crew

Malena Rüegge (2009) SVKr– 29er helm
Liv Wicky (2009) SVKr – 29er crew

Samuel Berther (2006) DRCS – 420 helm
Nino-Livio Lofterod (2006) DRCS – 420 crew

Theo Elbel (2006) SVT– 49er FX helm
Itay Geller (2006) ZYC – 49er FX crew

Simone Mille (2008) CVE/CNM – 49er FX helm
Alexis Pariat (2004) CVE/CNM – 49er FX crew

Stach Vleeshouwers (2005) CNP/RCO – 49er FX helm
Mathieu Mille (2004) CVE/CNM – 49er FX crew

Pablo Rüegge (2007) SCKr – 49er helm
Linus Abicht (2006) SCKr– 49er crew

Andrea Aschieri (2003) SNNy – Nacra 17 helm
Anja Camusso (2002) YCAS – Nacra 17 crew

Axel Grandjean (2004) CCVT / CCVI – Nacra 17 helm
Noémie Fehlmann (2004) CNM – Nacra 17 crew

Marie Mazuay (2005) SNV – Nacra 17 helm
Clément Guignard (2005) SNNy – Nacra 17 crew

Boris Hirsch (2005) SNG – ILCA 6

Viktoria Jedlinska (2005) SNG – ILCA 6

Noam Kobel (2006) FBN – iQFoil

Robin Zeley (2007) DRCS – iQFoil

Céderic Baker (2006) CVLL – Formula Kite

Karl Maeder (2008) SKA – Formula Kite

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SST Talent Pool Team 2024

Janut Angehrn (2006) SCS – 420 helm
Julie Herzig (2006) SVT – 420 crew

Damian Berther (2008) DRCS – 420 helm
Tino Durrer (2008) DRCS – 420 crew

Yonatan Geller (2007) ZYC – 29er helm
Arno Bründler (2006) ZYC – 29er crew

Lorin Khun (2007) SVKr – 29er helm
Andrin Keller (2007) WSCM – 29er crew

Theo Kowalewsky (2007) ZYC – 29er helm
Noah Stempfer (2008) ZYC – 29er crew

Thierry Stucki (2008) SVT – 29er helm
Jacob Bründler (2009) SVK – 29er crew

Morgan Mazuay (2007) CNV – Nacra 15 helm
Alexis Lagger (2007) CVVT – Nacra 15 crew

Charlotte Siret (2007) CNM – Nacra 15 helm
Titouan Orpel (2006) CNNy – Nacra 15 crew

Geo Cavazzuti (2007) CVLL – ILCA6

Matthew Chassot (2006) BT – ILCA6

Lars Dittel (2007) CVN – ILCA6

Antonio Donelli (2008) CVLL - ILCA6

Ennio Turrin (2006) DRCS – ILCA6

Finley Evans (2007) DRCS – IQFoil

Devin Hausser (2007) DRCS – IQFoil

Chloé Huguenin (2006) CNI – IQFoil

Loïc Huguenin (2007) CNI – IQFoil


Schweizer Delegation an den Youth Worlds 2023

Die Youth Sailing World Championships 2023 finden vom 8. bis 16. Dezember in Búzios (BRA) statt. Die Schweiz wird in Brasilien in nicht weniger als acht von elf Klassen vertreten sein – mit der grössten Delegation, die je an den Youth Worlds unsere Farben vertrat. Der Selektionsausschuss von Swiss Sailing Team hat die folgenden Seglerinnen und Segler aufgeboten:

420 Male/Mixed: Nino Livio Lofterod / Samuel Berther
29er Male: Stach Vleeshouwers/Pierre Jully
29er Female: Malena Rüegge / Liv Wicki
Nacra 15 Mixed: Marie Mazuay / Clement Guignard
iQ Foil Youth Male: Robin Zeley
Formula Kite Male: Gian-Andrea Stragiotti
ILCA 6 Male: Boris Hirsch
ILCA 6 Female: Viktoria Jedlinska

Riccardo Giuliano, der SST-Juniorenverantwortlicher, ist sehr zufrieden mit der Auswahl: «Die selektionierten Seglerinnen und Segler gehören zu den Besten in der Schweiz. Sie werden von einem kompetenten Pool an Trainern unterstützt, um im richtigen Moment möglichst ihre beste Leistung abrufen zu können. Die Zeit bis zur Abreise nach Brasilien wird jetzt noch genutzt, um den Athletinnen und Athleten den letzten Schub zu geben. Hopp Schwiiz!»
Das beliebte Urlaubsziel Búzios liegt 137 km östlich von Rio de Janeiro und verfügt über 23 Strände in einer ruhigen, natürlichen Bucht. Dank der vorherrschenden Passatwinde aus Nordost bis Ost sind ideale Segelbedingungen mit 10 bis 18 Knoten zu erwarten.
Die Youth Sailing World Championships 2024 werden auf dem Gardasee in Italien stattfinden.

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U21-Silber für Anja

Anja von Allmen gewinnt bei den U21-Weltmeisterschaften in Tanger (MAR) die Silbermedaille in der ILCA-6-Klasse. Die 20-jährige Berner Oberländerin musste sich bei sehr unterschiedlichen und anspruchsvollen Bedingungen nur der zweifachen ILCA-6-Junioren-Weltmeisterin Eve McMahon (IRL) geschlagen geben. «Diese Medaille bedeutet mir sehr viel», freute sich Anja von Allmen nach der Siegerehrung. «Allerdings habe ich einige unnötige Fehler gemacht – das ist schade. Erfreulich ist, dass mir immer wieder gute Comebacks gelangen.» Auch ihr Coach Mikael Lundh freute sich: «Ich bin stolz auf dieses Resultat. Es widerspiegelt ein Jahr intensives Training und harte Arbeit. Anja hat die Herausforderung angenommen und sich neben Vizeweltmeisterin Maud Jayet hervorragend weiterentwickelt. Die Regatta mit einer ganzen Palette an Windbedingungen war sehr selektiv und entsprechend hoch ist das Resultat zu gewichten.» Die Silbermedaille ist ein Erfolg für die ganze SST-Delegation, zu der neben der Athletin und dem Coach auch Maayke Van der Pluijm als Mentalcoach, Guy Schacher als Fitnesscoach und Marco Versari (Wetter- und Datenanalyse) gehören.

 

Mit Leonie Baudet (58. Rang von 66 Seglerinnen) und Martin Verhulst (17. Rang von 115 Seglern bei den ILCA 7) lieferten zwei weitere Schweizer Nachwuchstalente vielversprechende Resultate.

 


Talent Scout Camp 2023

Vom 5. bis 8. Oktober fand im Nationalen Leistungszentrum in Lausanne das Talent Scout Camp für die besten Nachwuchsathletinnen und -athleten statt. Insgesamt 40 Seglerinnen und Segler aus den ILCA6, 420, 29er und Nacra15 waren dieses Jahr mit dabei.

Trotz Leichtwindbedingungen konnten sich die involvierten Nationaltrainer ein gutes Bild über die jungen Schweizer Segeltalente machen. Neben den Aktivitäten auf dem Wasser standen zudem Themen wie die physische und die mentale Vorbereitung, die Ernährung sowie – mit Experten von Swiss Sport Integrity – der Umgang mit verbotenen Substanzen im Sport auf dem Programm.

Riccardo Giuliano, SST Youth Responsable, zog nach den vier intensiven Tagen eine sehr positive Bilanz: «Ich bin sehr dankbar für die Arbeit, die meine Trainerkollegen bei der Organisation des Camps geleistet haben. Dank der guten Vorbereitung konnte das Camp als Bestätigung für das technische Niveau der Athletinnen und Athleten genutzt werden.» Ein besonderes Dankeschön geht an alle Mitarbeitenden des Nationalen Leistungszentrums für die Bereitstellung der Strukturen und Dienstleistungen.


Danke Linda, danke Cyril

Linda Fahrni (30) und Cyril Schüpbach (26) haben sich entschieden, ihre Olympia-Kampagne zu beenden. Nach einer intensiven Phase auf dem 470 Mixed, zusammen mit ihren Trainingspartnern Yves Mermod/Maja Siegenthaler, ist für Linda und Cyril der Moment gekommen, neue Wege zu gehen. «Es fällt im Moment schwer, etwas loszulassen, das wir lieben», sagt Steuerfrau Linda Fahrni. Und weiter: «Wir wussten von Anfang an, dass es kein leichter Weg werden wird. Doch wir haben die Herausforderung angenommen und bereuen diese Entscheidung keine Sekunde.» Zusammen mit Yves und Maja haben Linda und Cyril den Wechsel auf dem 470 zur Mixed-Klasse miterlebt und mitgestaltet. In vielen gemeinsamen Trainings haben sie sich gegenseitig gepushed und weitergebracht. «Dass Yves und Maja den Quotenplatz für Paris 2024 bei der ersten Gelegenheit geholt haben, freut uns sehr», analysiert Linda Fahrni. «Bei uns stimmten leider die Leistung und die Resultate nicht mit unseren Zielen überein. Vielleicht haben wir uns von Anfang an zu viel Druck auferlegt und zu wenig Erholung gegönnt. Jedenfalls freue ich mich, Segeln wieder unbeschwert geniessen zu können.»

Mit Linda Fahrni tritt eine der erfolgreichsten Schweizer Seglerinnen kürzer. In 20 Jahren Segelsport erlebte sie vom Optimisten über den 420 – zusammen mit Vorschoterin Maja Siegenthaler gewann sie 2010 die ISAF Youth Worlds – bis zum 470 den Segelsport in verschiedensten Facetten. 2016 schafften Fahrni/Siegenthaler die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio und erreichten den 14. Platz. 2021 – bei der olympischen Dernière des 470 mit reinen Frauenteams – folgte als Höhepunkt der 4. Platz bei den verschobenen Spielen von Tokyo 2020. Unvergessen dabei der Sieg von Linda und Maja beim abschliessenden Medalrace, welches in der ganzen Welt live am TV ausgestrahlt wurde. Zusammen mit Cyril Schüpbach, der selber bereits grosse Erfahrung als Vorschoter mitbrachte, startete Linda Fahrni im Sommer 2022 die erwähnte 470-Mixed-Kampagne. Der gemeinsame Rücktritt erfolgt nun wenige Wochen nach den Weltmeisterschaften in Den Haag.

«Das Commitment und das Engagement von Linda Fahrni sind beispielhaft», würdigt Christian Scherrer, CEO des Swiss Sailing Teams, die abtretende 470-Steuerfrau. «Wer über 10 Jahre im Olympischen Segelsport auf höchstem Niveau mit dabei ist, verfügt über ausserordentliche Fähigkeiten – nicht nur in seglerischer Hinsicht, sondern als Sportlerin und als Mensch.» Das Swiss Sailing Team wünscht Linda Fahrni und Cyril Schüpbach alles Gute auf ihrem weiteren Weg – zu Wasser und auch an Land.

© Sailing Energy / SST
© Sailing Energy / SST

Linda and Maja, Tokyo 2020 Olympic Sailing Competition
© Sailing Energy / World Sailing

Linda and Maja, Tokyo 2020 Olympic Sailing Competition
© Sailing Energy / World Sailing

Linda and Maja, Rio 2016 Olympic Games, Racing day 3
©Juerg Kaufmann go4image.com


Silbermedaille für Maud Jayet!

Maud Jayet gewinnt bei den Weltmeisterschaften der Olympischen Klassen in Den Haag die Silbermedaille in der ILCA-6-Klasse. Nach einem schwierigen Start in die Regatta steigerte sie sich und liess sich auch von einer Strafe im abschliessenden Medalrace nicht aus dem Konzept bringen. Schliesslich belegte sie hinter der Ungarin Maria Erdi und vor der dänischen Olympiasiegerin und zweifachen Weltmeisterin Anne-Marie Rindom den zweiten Platz. Sie verteidigte damit den Vizeweltmeistertitel von 2022 und bestätigte zugleich, dass sie auch bei den Olympischen Spielen 2024 zu den Medaillenanwärterinnen gehören wird. «Die Führung im Medalrace nicht verteidigt zu haben, ist eine gewisse Enttäuschung. Aber ich weiss – mit etwas Distanz werde ich über diese Silbermedaille sehr glücklich sein.» Auch ihr Coach Mikael Lundh freute sich: «Ich bin sehr stolz auf das Resultat. Es war ein hartes Stück Arbeit. Die Silbermedaille ist toll, auch wenn sie im ersten Moment eine kleine Enttäuschung für Maud darstellt.» Und auf die Zukunft angesprochen: «Wir werden weiter hart arbeiten – unser Fokus stimmt.»

Credit: Sailing Energy / World Sailing. 20 August 2023.

Für die Schweiz gehen damit zwei äusserst erfolgreiche Wochen in Den Haag zu Ende. Zwei Silbermedaillen und vier Olympia-Quotenplätze sind das vielversprechende Ergebnis dieser Worlds. «Ich bin stolz auf unsere Seglerinnen und Segler und auch auf das ganze Team. Alle Coaches und alle im Staff haben zu den guten Resultaten beigetragen», bilanziert Teamchef Christian Scherrer. «Wir haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es gibt noch viel zu tun, doch wir sind alle motiviert und freuen uns jetzt schon auf Paris 2024.»


Olympia-Quotenplatz und hervorragende Medaillenchancen

Maud Jayet bewies bei den Weltmeisterschaften der Olympischen Klassen in Den Haag eindrücklich, dass sie zu den besten ILCA-6-Seglerinnen der Welt gehört. Nach einem schwierigen Auftakt steigerte sie sich und dominierte das Feld. Vor dem abschliessenden Medalrace morgen Sonntag liegt sie souverän an der Spitze des Zwischenklassements. Den ILCA-6-Quotenplatz für die Schweiz hat sie damit bereits definitiv gesichert. «Nach dem komplizierten Auftakt bin ich jetzt sehr zufrieden mit meiner Leistung», strahlte die 27-jährige Waadtländerin nach den beiden Läufen von heute. «Als Erstplatzierte ins Medalrace zu starten ist ein tolles Gefühl. Es wird ganz sicher nochmals sehr eng und es ist gut, im Hinblick auf Paris 2024 solche Situationen erleben zu können.» Maud Jayet führt mit 4 Punkten Vorsprung auf die dänische Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin Anne-Marie Rindom und die Ungarin Maria Erdi.
Der Start zum Medalrace ist morgen Sonntag um 15.00 vorgesehen und kann auf dem Internet live verfolgt werden.

WorldSailingTV


Credit: Sailing Energy / World Sailing.

Eine WM-Silbermedaille und ein weiterer Olympia-Quotenplatz für die Schweiz

Das lange Warten auf Grund des fehlenden Windes an den Weltmeisterschaften der Olympischen Klassen in Den Haag wurde aus Schweizer Sicht heute doppelt belohnt: Die beiden 49er-Segler Sébastien Schneiter und Arno de Planta krönten ihre tolle Leistung mit der Silbermedaille. Und Elia Colombo sicherte der Schweiz in der iQ-Foil-Klasse einen Quotenplatz für Paris 2024.


Credit: Sailing Energy / World Sailing. 18 August 2023

«Es war eine tolle Woche, wir konnten uns in der Rangliste kontinuierlich nach vorne arbeiten», resümierte Sébastien Schneiter nach der Zieldurchfahrt. «Als Höhepunkt jetzt die Silbermedaille geholt zu haben, ist phantastisch.» Die knappe Ausgangslage vor dem Medalrace war für die beiden Genfer eine zusätzliche Motivation. Entsprechend freute sich auch Arno de Planta über den Coup: «Wir wussten, dass wir mindestens ein Boot zwischen die Spanier und uns bringen mussten. Es war eng, aber wir haben es geschafft!» Mit der Silbermedaille und der Qualifikation für die Olympischen Spiele in der Tasche wollen sich die beiden Genfer nun auf kommende Grosstaten vorbereiten. «Wir hoffen, dass die Niederländer bei den nächsten grossen Regatten nicht mehr so unbedränt an der Spitze segeln werden», schmunzelte Sébastien Schneiter.

Für Elia Colombo war der heutige Tag eine nervenaufreibende Sache. Nach einem verlorenen Protest und einem UFD fiel er gestern auf den 21. Rang zurück. Immerhin lag er damit als 11. Nation noch auf dem letzten Olympia-Quotenplatz. Direkt hinter ihm lauerten allerdings ein Chinese, ein Arubaner und ein Däne – alle nur durch wenige Punkte getrennt. Für heute wären noch 5 Läufe geplant gewesen – der Druck auf Elia Colombo war also riesig. Der ausbleibende Wind entpuppte sich so für einmal als Glücksfall und bescherte der Schweiz den dritten Olympia-Quotenplatz. «Es war wirklich ein harter Tag heute», erzählte Elia Colombo am Abend. «Nach dem nervenaufreibenden Tag gestern ging es darum, den Fokus zu behalten und bereit zu sein. Das gelang mir recht gut, aber jetzt bin ich doch sehr erleichtert.» Sein Coach Diederik Bakker freute sich natürlich auch: «Wir haben den Quotenplatz bewusst nicht als vorrangiges Ziel definiert. Ich wollte, dass er sich auf die Regatta konzentriert. Jetzt ist es umso schöner, dass wir den Quotenplatz schon bei der ersten Gelegenheit geholt haben.»

Nicht aufs Wasser konnten heute auch die ILCA 6 – am morgigen Reservetag sollen die beiden abschliessenden Läufe vor dem Medalrace gesegelt werden. Maud Jayet liegt auf dem vielversprechenden 3. Zwischenrang.


Zwei Olympia-Quotenplätze für die Schweiz!

Die 49er und die 470 Mixed sichern der Schweiz die ersten beiden Olympia-Quotenplätze für Paris 2024. Bei den Weltmeisterschaften der Olympischen Klassen in Den Haag können sie vor dem abschliessenden Medalrace nicht mehr von einem Quotenplatz verdrängt werden. Die beiden 49er-Segler Sébastien Schneiter (27) und Arno de Planta (24) brachten sich mit einer souveränen Leistung sogar in eine aussichtsreiche Position im Kampf um die Medaillen: Hinter den dominierenden und vorzeitig als Weltmeister feststehenden Niederländern Lambriex/Van De Werken sowie den Spaniern Botín/Trittel liegen die beiden Genfer auf dem hervorragenden dritten Zwischenrang. Ihr Polster auf den vierten Platz beträgt vor dem Medalrace am Freitag zwölf Punkte. «Egal, was jetzt noch kommt, wir sind sehr zufrieden mit unserer Performance hier», sagte Arno de Planta. «Wir segelten die ganze Woche sehr konstant und haben mit der Nationenqualifikation das erste grosse Ziel erreicht.» Und Sébastien Schneiter meinte: «Wir machten in den letzten Monaten grosse Fortschritte und profitierten dabei sicher auch davon, dass mit Richner/Schärer ein zweites Schweizer Team dabei war und uns stets gepusht hat.» Schneiter, der seine dritte Olympia-Kampagne bestreitet, ist offensichtlich mit dem aktuellen Setup sehr zufrieden.
Bei den 470 Mixed segelten Yves Mermod (26) und Maja Siegenthaler (30) nach einem schwierigen Auftakt eine ausserordentlich konstante Regatta und sicherten schliesslich mit dem zwölften Rang einen Quotenplatz für die Regatten in Marseille. «Wir sind sprachlos, es ist ein phantastisches Gefühl», freute sich Yves Mermod im Ziel, nachdem die knappe Entscheidung feststand. Und Maja Siegenthaler, die wie Sébastien Schneiter ihre dritte Olympia-Kampagne segelt, ergänzte: «Dieses Resultat gibt uns ein unheimlich gutes Gefühl und viel Vertrauen für die kommenden Monate und die weitere Olympia-Vorbereitung.» Mit dem Wissen, den Quotenplatz für die Schweiz gesichert zu haben, seien die nächsten Schritte viel einfacher anzugehen.
Ebenfalls auf Quotenplatz-Kurs sind Maud Jayet bei den ILCA 6 und Elia Colomba auf dem iQ-Foil. Die diesbezüglichen Entscheidungen sind am Freitag zu erwarten.

The Hague, The Netherlands is hosting the 2023 Allianz Sailing World Championships from 11th to 20th August 2023. More thanv1200 sailors from 80 nations are racing across ten Olympic sailing disciplines. Paris 2024 Olympic Sailing Competition places will be awarded as well as 10 World Championship medals
Credit: Sander van der Borch / World Sailing. 9 August 2023.


Die ersten Quotenplätze im Visier

Etwas mehr als ein Jahr vor den Olympischen Spielen Paris 2024 finden in Den Haag die Weltmeisterschaften aller zehn Olympischen Klassen statt. Bei diesem Grossanlass von World Sailing werden die ersten Quotenplätze für 2024 vergeben. Das Swiss Sailing Team ist mit einem starken Aufgebot in insgesamt sechs Klassen in den Niederlanden vertreten. «Unser Ziel ist, das gute Setup zu nutzen und möglichst schon drei oder vier Schweizer Quotenplätze zu holen», blickt Christian Scherrer voraus. «Nach dieser WM wird der Druck bei den einzelnen Events immer grösser und entsprechend die gezielte Vorbereitung auf die Spiele schwieriger.»
Nach ihrem tollen Podestplatz beim Testevent in Marseille gehören Sébastien Schneiter und Arno de Planta auf dem 49er zu den heissen Anwärtern auf ein gutes Resultat. «Die Zusammenarbeit mit unserem neuen Coach Ian Barker hat uns einen Schritt vorwärtsgebracht», freute sich Sébastien Schneiter nach dem Erfolg. Und Arno de Planta ergänzte: «Wir wollen uns jetzt nicht unter Druck setzen, doch wir wissen, dass wir jederzeit vorne mithalten können. Das gibt ein gutes Gefühl.» Bei den 49ern werden 10 von 19 Quotenplätzen in Den Haag vergeben (Frankreich ist als gastgebende Nation bereits qualifiziert).
Ebenfalls bereit für eine gute Leistung ist Maud Jayet auf dem ILCA 6. Die 27-jährige Westschweizerin wurde letztes Jahr Vize-Weltmeisterin und gehört zu den Besten der Welt. Für sie dürfte das Erreichen eines Quotenplatzes in Den Haag kein Problem sein. Insgesamt werden 16 Startplätze vergeben (bei insgesamt 43 an den Olympischen Spielen).
Nur gerade 8 Quotenplätze sind dagegen bei den 470 Mixed verfügbar (von 19 Plätzen insgesamt). Nachdem sie in Marseille beim Testevent das Medal Race knapp verpasst haben, wollen sich Yves Mermod/Maja Siegenthaler nicht aufs Resultat fokussieren. «Wir müssen in erster Linie auf uns schauen», sagt Vorschoterin Maja Siegenthaler. «Wir fokussieren auf das, was wir selber beeinflussen können. Im Feld ist eine gewisse Nervosität und Hektik zu spüren, wir wollen uns davon nicht beeinflussen lassen.»

Elia Colombo (iQFoil Men, 11 von 23 Quotenplätze) hat in den letzten Regatten seine gute Form bestätigen können und möchte ebenfalls vorne mitsegeln. Eine Qualifikation fürs Finale der besten 10 – wie er es beim Testevent in Marseille schaffte – würde auf jeden Fall für einen Quotenplatz reichen.
Die Sailing World Championships in Den Haag beginnen morgen Freitag, 11. August mit den ersten Wettfahrten der Klassen 49er, 470 Mixed und Nacra. Insgesamt sind 10 Regattatage vorgesehen, mit den Medalraces der ILCA-Klasse zum Abschluss am Sonntag, 20. August. Auf 7 Race Courses vor dem Hafen von Scheveningen segeln über 1200 Athletinnen und Athleten aus 85 Nationen um die Titel und die Quotenplätze. Registriert sind zudem 350 Coachboote und für einen reibungslosen Ablauf sorgen über 600 Volunteers.

Die Schweizer Delegation in Den Haag

SST Elite:
Maud Jayet, Anja von Allmen (ILCA 6)
Gauthier Verhulst (ILCA 7)
Sébastien Schneiter/Arno de Planta, Joshua Richner/Nilo Schärer (49er)
Yves Mermod/Maja Siegenthaler, Linda Fahrni/Cyril Schüpbach (470 Mixed)
Matteo Benz, Elia Colombo, Sebastian Schärer (iQFoil Men)
Bruce Kessler (Formula Kite Men)

SST Youth Team:
Andrea Aschieri/Anja Camusso, Axel Grandjean/Noémi Fehlmann (Nacra 17)
Karl Mäder, Gian Andrea Stragiotti (Formula Kite Men)

Weitere SUI-Athletinnen und Athleten:
Rosine Baudet (ILCA 6, SST C-Kader, privat trainierend)
Matteo Paulon (ILCA 7)
Manon Berger, Elena Sandera (iQFoil Women)
Elena Lengwiler (Formula Kite Women)

https://thehague2023.sailing.org


Bereit für den Test Event Paris 2024

Etwas mehr als ein Jahr vor den Olympischen Spielen Paris 2024 gilt es in Marseille ernst: Der Test Event ist aus organisatorischer Sicht die Hauptprobe für die Olympischen Regatten in einem Jahr. Die Infrastruktur an Land und auf dem Wasser muss sich ein erstes Mal bewähren, während es für die Seglerinnen und Segler aus aller Welt darum geht, unter Wettkampfbedingungen weitere Erfahrungen im Olympiarevier zu sammeln. Seit dieser Woche steht unser SST-Container im Olympiahafen und dient dem Swiss Sailing Team als Basis an Land. Unser «Mann für alle Fälle» Marco Brunner setzt alles daran, dass sich die Seglerinnen und Segler wohl fühlen und sich auf die Regatten fokussieren können.

Gestern Freitag, 7. Juli war das ganze Swiss Sailing Team von Andreas Maager, Generalkonsulat der Schweiz in Marseille, zu einem Cocktailempfang eingeladen. Am Sonntag, 9. Juli sind die ersten Regatten geplant. Aus Schweizer Sicht werden zuerst Maud Jayet (ILCA 6) und Gauthier Verhulst (ILCA 7), Yves Mermod/Maja Siegenthaler (470 Mixed) sowie Bruce Kessler und Elena Lengwiler (beide Formula Kite) im Einsatz stehen. Am Dienstag, 11. Juli greifen dann auch Sébastien Schneiter/Arno de Planta (49er) und Elia Colombo (iQFoil Men) ins Geschehen ein.

Empfang beim Generalkonsulat der Schweiz in Marseille

Vor dem Test Event wurde das gemeinsam mit Swiss Olympic ausgearbeitete Selektionsreglement für Paris 2024 den Athletinnen und Athleten publiziert. Es ist auf der Webseite des Swiss Sailing Teams unter Downloads zu finden. Die ersten Nationen-Quotenplätze für Paris 2024 werden an den Weltmeisterschaften von World Sailing in Den Haag (10. bis 20. August) vergeben. Nach dem Quotenplatz braucht es noch die Erfüllung der persönlichen Qualifikation für die einzelnen Seglerinnen und Segler respektive Teams. «Wir haben gemeinsam mit Swiss Olympic ein ausgeglichenes Selektionsreglement ausgearbeitet. Es geht nicht darum, unseren Athletinnen und Athleten Steine in den Weg zu legen, sondern im Gegenteil, eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen», sagt Christian Scherrer, CEO des Swiss Sailing Teams.

Test Event Paris 2024


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Hintergründe und Informationen Mai 2023


Teammeeting in Palma

Vor der Trofeo Princesa Sofía 2023, der ersten grossen, internationalen Regatta des Jahres, traf sich das Swiss Sailing Team zu einem Teammeeting in Palma (ESP). Treffpunkt war der Club Nautico El Arenal und auf dem Programm standen Teambuilding, gegenseitiges Kennenlernen, Meteo, Regelkenntnisse sowie verschiedene wichtige Informationen zur laufenden Saison. Mit den neuen SST-Musto-Kleidern von Bekleidungspartner Peter Frisch GmbH waren zudem verschiedene Photoshootings an Land und auf dem Wasser organisiert – das Resultat ist in Form von neuen Porträts auch auf der Webseite zu sehen.

Zum ersten Mal mit dabei waren Jo Clarke und Lori Schüpbach vom SST Media Team sowie der erfahrene International Judge und Umpire Miguel Allen als neuer Rules Advisor der SST. Unter dem Namen «Fast and Furious Game» wartete eine ganz besondere Aufgabe auf die Seglerinnen und Segler. «Wir wollten das Team aus der Komfortzone locken», erklärte Mentalcoach Maayke Van der Pluijm. «Beim Spitzensport ganz allgemein und beim Segeln im Speziellen geht es immer wieder darum, die Komfortzone zu verlassen. Wir wollten das in einem ganz anderen Kontext erlebbar machen.» In Zweierteams galt es, ganz unterschiedliche und unerwartete Aufgaben zu lösen. Zum Beispiel: Mit so vielen Leuten wie möglich auf einem Selfie posieren. Und: Ein Bild von beiden, zusammen mit einer britischen, einer französischen und einer deutschen Person fotografieren. Oder: Für beide ein kostenloses Getränk an einer Bar organisieren – ohne zu bezahlen, aber auch ohne zu stehlen…

SST-CEO Christian Scherrer war nach dem Meeting erfreut über den Spirit und den Fokus im Team. «Es war das erste Treffen nach unserem SST-Meeting in Lausanne im letzten November. Darum war es besonders wichtig, dass wir uns zum Saison-Auftakt als Team nochmals Zeit nehmen und wichtige Themen besprechen konnten. Der Austausch war sehr konstruktiv und die Kommunikation gut. So wachsen wir als Team zusammen.»


Gemischte Bilanz nach den ersten Regatten der Saison

© Sailing Energy / Semaine Olympique Française

Weder bei der Trofeo Princesa Sofía noch bei der Semaine Olympique Française in Hyères (FRA) lief für das Swiss Sailing Team alles nach Wunsch. Beide Regatten waren sehr gut besetzt – langsam aber sicher ist spürbar, dass die entscheidende Phase der Vorbereitung für die Olympischen Spiele 2024 läuft. Aus Schweizer Sicht konnte einzig ILCA-6-Seglerin Maud Jayet in beiden Regatten jeweils mit einem Top-Ten-Resultat überzeugen. «Ich hatte einige Ups und Downs. Die Qualifikation lief hervorragend, in den Goldfleet-Races war es dann schwieriger. Aber ich schaffte es sowohl in Palma als auch hier ins Medalrace, was grundsätzlich immer gut ist. Jetzt werden wir in Marseille bei hoffentlich unterschiedlichen Bedingungen trainieren und uns auf die Worlds vorbereiten», fasste die Westschweizerin ihre Eindrücke nach dem Medalrace von Hyères zusammen. Für Anja von Allmen, die zusammen mit Maud Jayet in der ILCA-6-Squad trainiert, geht es aktuell vor allem darum, Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln.

Unter den Erwartungen blieben die beiden 470-Mixed-Teams Yves Mermod und Maja Siegenthaler sowie Linda Fahrni und Cyril Schüpbach. Beide zeigten immer wieder sehr gute Ansätze und bewiesen in einzelnen Läufen, dass sie ganz vorne mithalten können. Bei Mermod/Siegenthaler lag in Palma das Medalrace bis vor dem letzten Tag in Reichweite. Was noch fehlt, ist die Konstanz. Dieser Eindruck bestätigte sich später auch bei der EM in Sanremo. Trotz einzelner guter Resultate verpassten beide Teams eine Spitzenklassierung deutlich. Yves Mermod und Maja Siegenthaler belegten schliesslich den 17. Schlussrang (11. Nation), Linda Fahrni und Cyril Schüpbach mussten sich gar mit dem 32. Schlussrang begnügen.

Eine aufsteigende Leistungskurve zeigte das 49er-Team Sébastien Schneiter und Arno de Planta. Während in Palma die Abstimmung noch nicht klappte und das ambitionierte Team sogar die Qualifikation für die Goldfleet verpasste, gelang in Hyères eine deutliche Steigerung. Mit einem Laufsieg zum Auftakt der Goldfleet-Serie konnten die beiden Westschweizer ihr Potenzial definitiv aufzeigen. Bei einer gut besetzten Coach-Regatta in Marseille, die im Rahmen eines Trainingsblocks im Olympiarevier Mitte Mai stattfand, segelten Schneiter/de Planta als Gesamtdritte sogar aufs Podest. «Es klappt immer besser und wir sind auf einem guten Weg – feeling more and more at home», berichtete Arno de Planta nach dem Erfolg.

Für Ausrufezeichen sorgten auch noch andere. «Ich bin sehr zufrieden mit Hyères», resümierte Bruce Kessler nach der Semaine Olympique Française. «Ich hatte vorgängig schon eine ideale Trainingswoche und fühlte mich darum gut vorbereitet. Der Auftakt mit einem 5. Laufrang gab mir weiteres Selbstvertrauen. Die Erfahrungen mit der erstmaligen Qualifikation für die Goldfleet sind für mich im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert.» Der 24. Schlussrang (bei 92 Teilnehmern) bedeutet gleichzeitig das beste Resultat der noch jungen Kite-Karriere des 23-jährigen Bündners. Für ein weiteres erfreuliches Resultat aus Schweizer Sicht sorgte das Nacra-17-SST-Nachwuchsteam Andrea Aschieri / Anja Camusso. Mit der Qualifikation für die Goldfleet und dem 15. Schlussrang bewegten sie sich mitten in der Weltspitze. Solche Leistungen machen natürlich Lust auf mehr…

Als Standortbestimmung nutzten die SST-Athleten Elia Colombo, Matteo Benz sowie Sebastian Schärer (iQFoil) die Trofeo Princesa Sofía. In dieser neuen Olympia-Klasse ist das Niveau noch nicht sehr konstant und die Leistungen sind schwierig einzuordnen. Alle drei qualifizierten sich sowohl in Palma als auch Anfang Mai bei der EM in Patras (GRE) für die Goldfleet und zeigten gute Leistungen. Elia Colombo klassierte sich bei der gut besetzten EM auf dem 21. Rang – als 11. Nation hätte er damit bei der WM in Den Haag im August einen Olympia-Quotenplatz für die Schweiz erobert.


Im Fokus: SST-Youth-Teams auf dem Nacra 17

© Roberto Marci

Bei den Olympischen Spielen von Rio 2016 feierte der Nacra 17 als Mixed-Klasse seine Premiere. Und das Team Matías Bühler / Nathalie Brugger sicherte der Schweiz ein Olympisches Diplom. Nach diesem Exploit war es allerdings wieder ruhig – für 2020 (respektive 2021) gab es keine Schweizer Olympiakampagne. Nun kommt jedoch frischer Wind in die Nacra-Szene. Anfang Jahr wurden Axel Grandjean und Noémie Fehlmann als Junior Sailor of the Year ausgezeichnet – mit gutem Grund: Das Duo gewann im November 2021 sensationell den WM-Titel auf dem Nacra 15 – bei 72 Teams aus 12 Nationen. Die Bestätigung folgte knapp ein halbes Jahr später: Gold auch bei der EM in Carnac (FRA) und Sieg bei den World Sailing Youth Championships in Den Haag (NED). Inzwischen ist das SST-Nachwuchsteam auf den Nacra 17 umgestiegen und träumt von den Olympischen Spielen 2028.

Auch das Nachwuchsteam Aschieri/Camusso steht in der Nacra-17-Klasse noch ganz am Anfang des langen, intensiven Weges zur möglichen Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028. Andrea Aschieri und Anja Camusso stiegen im letzten Herbst vom kleineren Nacra 15 auf die olympische Klasse Nacra 17 um. Schon bei ihrer dritten Regatta bei den «Grossen», der Semaine Olympique Française in Hyères, zeigten sie mit der Qualifikation für die Goldfleet und dem 15. Schlussrang eine tolle Leistung.

Matías Bühler lobt die beiden Nachwuchsteams, weiss aber auch, dass es noch ein langer Weg ist: «Es braucht viele Puzzleteile, die passen müssen, um eine erfolgreiche Olympia-Kampagne zu bestreiten. Einer der wichtigsten Punkte ist dabei das Mindset: Der Fokus muss unbedingt auf dem Segeln liegen. Das bringt auch eine Menge Verzicht mit sich, was beispielsweise das Sozialleben mit Familie und Freunden betrifft. Man muss sich wohlfühlen in der Work-Life-Dysbalance», sagt der Profisegler, der aktuell bei Alinghi Red Bull Racing mit dabei ist. Er habe schon viele junge Talente gesehen, die aufgegeben hätten, weil der Weg für sie zu beschwerlich gewesen sei. «Es ist wichtig zu geniessen, was man macht. Auch wenn das nicht immer einfach ist.»

Laut Matías Bühler braucht es neben dem Willen zum Verzicht auch Team-Zusammenhalt, Talent und (finanzielle) Ressourcen für eine gelungene Olympia-Kampagne. Einen wichtigen Support haben die beiden Nachwuchsteams allerdings bereits: das Swiss Sailing Team. «Es ist ein grosses Glück, als Seglerin beziehungsweise Segler professionelle Unterstützung des Verbandes zu erhalten. Hier in der Schweiz ist dies gegeben und die Nachwuchsteams werden nicht alleine gelassen», so Bühler. Das sei nicht selbstverständlich. Und aus seinem langjährigen Know-how ergänzt Bühler: «Auch wenn es manchmal schwierig ist, der Fokus muss auf dem Segeln sein. Im Winter zum Beispiel, wenn es kalt ist, du morgens aufs Meer musst und dabei Wind und Wetter ausgesetzt bist. Danach wartet das Krafttraining und schliesslich folgen noch Gespräche mit potenziellen Sponsoren. In einer Olympia-Kampagne bist du 24/7 Athlet oder Athletin. Das sollte man nie vergessen.»

Über die Konkurrenz-Situation der beiden Teams macht sich Andrea Aschieri noch keine Gedanken: «Wir trainieren zusammen, machen uns gegenseitig besser. Im Moment liegt unser Fokus nicht auf der internen Konkurrenz. Wir wollen uns einfach immer weiterentwickeln – beide Teams. Mit der Konkurrenz-Situation beschäftigen wir uns dann, wenn es soweit ist.»


Zwei Höhepunkte der Saison 2023

© Sailing Energy

Zwei Regatten stehen im kommenden Sommer ganz besonders im Fokus: Der Testevent in Marseille (7. bis 16. Juli) und die Weltmeisterschaften der olympischen Klassen vom 10. bis 20. August in Scheveningen (Den Haag, NED). Beim Testevent geht es in erster Linie darum, ein Jahr vor den Olympischen Spielen unter Wettkampfbedingungen weitere Erfahrungen im Olympiarevier zu sammeln. Das Swiss Sailing Team unterhält seit mehr als einem Jahr eine fixe Trainingsbasis in Marseille und sammelt gemeinsam mit anderen Nationen eine Vielzahl an Wetterdaten. «Wir konnten mittlerweile zwei oder drei konkrete Wettermodelle als typisch für die Region herausarbeiten und gezielt analysieren», berichtet Marco Versari, Data und Technology Manager des SST. Die Delegation für den Testevent wird Ende Mai definitiv bestimmt.

An den Weltmeisterschaften von World Sailing in Den Haag werden als Höhepunkt des Jahres die ersten Quotenplätze für die Olympischen Spiele vergeben! Je nach Klasse sind es zwischen 40 und 50 Prozent aller Startplätze für Paris 2024. Konkret heisst das beispielsweise für die 470-Mixed-Klasse, dass 8 von 18 Startplätzen bei den WM vergeben werden. Weitere Quotenplätze gibt es später noch an der EM oder der WM der entsprechenden Klasse sowie im April 2024 an der so genannten «Last Chance Regatta» in Hyères. «Unser Ziel muss ganz sicher sein, schon in Den Haag drei oder vier Schweizer Quotenplätze zu holen», sagt SST-CEO Christian Scherrer. «Je später ein Quotenplatz noch erobert werden muss, desto grösser wird der Druck und desto schwieriger dann die gezielte Vorbereitung auf die Spiele.» Nach dem Quotenplatz braucht es noch die Erfüllung der persönlichen Qualifikation für die einzelnen Seglerinnen und Segler, respektive Teams. «Wir haben gemeinsam mit Swiss Olympic in einem guten Prozess ein ausgeglichenes Selektionsreglement ausgearbeitet. Es geht nicht darum, unseren Athletinnen und Athleten Steine in den Weg zu legen, sondern im Gegenteil, eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen.» Je nach Resultaten werden dann die einzelnen Seglerinnen und Segler oder Teams möglichst zeitnah für Paris 2024 selektioniert, so dass genügend Zeit für eine gute Vorbereitung auf die Regatten in Marseille bleibt. Im Sommer 2024 soll dann das grosse Ziel, nach 1968 (Silber für Louis Noverraz, Marcel Stern und Bernhard Dunand auf dem 5.5) endlich wieder eine Schweizer Segelmedaille bejubeln zu können, im Fokus stehen.


Behind the scenes: Anne-Sophie Thilo

Anne-Sophie Thilo ist neu im Verwaltungsrat der Swiss Sailing Team AG. Sie übernimmt die Position von Alberto Casco als Vertreterin des Zentralvorstands von Swiss Sailing und dem Fachbereich Leistungssport. Alberto Casco bleibt weiterhin im VR, zusammen mit Enrico de Maria und dem Präsidenten Alex Schneiter.
Anne-Sophie Thilo wurde zusammen mit Emmanuelle Rol Junioren-Weltmeisterin auf dem 420 und Vize-Europameisterin auf dem 470. Gemeinsam segelten die beiden Westschweizerinnen zudem 2008 bei den Olympischen Spielen in Qingdao. Thilo ist studierte Kommunikationswissenschafterin und ist Mitglied des Club Nautique de Pully. Wir haben mit ihr gesprochen.

Anne-Sophie, warum dein Engagement für Swiss Sailing und für das Swiss Sailing Team?
Meine Karriere als Seglerin hat viel zu meiner persönlichen Entwicklung und zu meinem beruflichen Werdegang beigetragen. Ich bin überzeugt, dass der Sport ein wunderbares Instrument für das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden aller Menschen ist. Ich habe im Laufe meiner Karriere viel gelernt und hatte auch das Glück, von vielen Seglerinnen und Seglern, die älter und erfahrener waren als ich, zu lernen. Heute ist es mir ein grosses Anliegen, meinem Sport sowie der nächsten Generation etwas zurückzugeben, und mich so für die Entwicklung unseres wunderbaren Sports einzusetzen. Und natürlich freut es mich besonders, als ehemalige Spitzenseglerin, durch das Swiss Sailing Team ein Bindeglied zwischen dem Dachverband Swiss Sailing und der Elite zu sein.

Was kannst und willst du beitragen?
Ich hatte das Glück, jahrelang auf hohem Niveau segeln zu dürfen und auch eine Teilnahme an den Olympischen Spielen zu erleben. Ich ging den «klassischen Weg» einer jungen Seglerin, die sich im bestehenden System mit all seinen Vor- und Nachteilen bewegte. Darüber hinaus habe ich in den letzten Jahren Erfahrungen gesammelt, indem ich in verschiedenen Komitees oder Stiftungsräten sass. Ausserdem bin ich seit fünf Jahren im Vorstand meines Clubs aktiv. Ich hoffe, dass ich so eine doppelte Perspektive einbringen kann: einerseits die Perspektive der ehemaligen Athletin mit all den Dingen, die verbessert werden können, und andererseits die Perspektive der Managerin und Unternehmerin, um Projekte voranzutreiben und gleichzeitig eine gute Führung zu gewährleisten.

Was machst du derzeit in ihrem Berufsleben?
Nachdem ich zuerst für Stéphane Lambiel und das IOC gearbeitet hatte, konnte ich mein eigenes Unternehmen gründen, das im Bereich der Kommunikation im Sport tätig ist – sowohl auf regionaler als auch auf internationaler Ebene. Ich arbeite in der Kommunikationsstrategie, Medienarbeit, Karriereberatung sowie als Pressesprecherin und im Sponsoring. Hauptsächlich mit und für Athletinnen und Athleten.

Was bedeutet der Segelsport heute für dich...?
Was unseren Sport so schön macht, ist, dass er umfassend und komplex ist. Leider ist das auch ein bisschen die Kehrseite der Medaille: schwer zu verstehen, kompliziert von aussen zu betrachten, wenig medienwirksam… Aber mit den technologischen Entwicklungen gibt es immer wieder neue Möglichkeiten. Es liegt an uns, diese zu nutzen…


Mistral bis Leichtwind in Hyères

Bei der Semaine Olympique Française in Hyères (FRA) erlebte das Swiss Sailing Team eine komplizierte Woche. Mit ihrem 6. Platz schaffte einmal mehr die ILCA-6-Seglerin Maud Jayet das beste Resultat aus Schweizer Sicht.

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Anspruchsvoller Saisonauftakt für die Seglerinnen und Segler des SST

Bei der Trofeo Princesa Sofía, der ersten grossen, internationalen Regatta des Jahres, lief für das Swiss Sailing Team nicht alles nach Wunsch. Mit einem 9. Schlussrang setzte einmal mehr die ILCA-6-Seglerin Maud Jayet ein Ausrufezeichen aus Schweizer Sicht.

Nach zwei idealen Trainingswochen vor der Regatta machte der Wind ausgerechnet am Auftakttag nicht mehr mit. Die meisten Klassen mussten ohne gültige Wettfahrt wieder zurück an Land. Erst nach zwei, drei Tagen etablierte sich wieder die bekannte und beliebte Seabreeze vor Palma de Mallorca (ESP).Read more


Grosse Ehre für das Swiss Sailing Team bei den SUI Sailing Awards 2023

Alle zwei Jahre werden an den SUI Sailing Awards herausragende Leistungen im Segelsport gewürdigt. Bei den Awards 2023 wurden in drei von fünf Kategorien Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams ausgezeichnet!

Die SUI Sailing Awards fanden am Samstag, 4. März im Anschluss an den Swiss Sailing Day in den Räumlichkeiten der Bernexpo statt. Maud Jayet als Female Sailor of the Year, Linda Fahrni und Maja Siegenthaler als Sailing Team of the Year sowie Noémie Fehlmann und Axel Grandjean als Junior Sailor of the Year wurden dabei für ihre tollen Leistungen in den beiden vergangenen Saisons geehrt.

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Newsletter 4

..und manchmal tut es richtig weh!

In diesem Newsletter stellen wir verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Vorbereitung unserer Athleten vor. Wie sieht der Spitzensportalltag aus, was bewegt sie und wie managen sie schwierige Situationen? Diesmal geht es um SCHMERZ. Und da gibt es keinen besseren Interviewpartner als Mateo Sanz Lanz, der die Schweiz im RS:X Windsurfen für Tokio 2020 qualifiziert hat und bereits 2016 in Rio den 14. Platz belegte.

Wann und wo tut`s am meisten weh im Leben eines Windsurfers?
Schmerz ist ein ständiger Begleiter, vor allem im Winter. Wie in anderen Bootsklassen auch leiden wir sehr, wenn es wirklich kalt und regnerisch ist. Wir gehen ja wegen dem besseren Brettgefühls barfuß aufs Wasser. Ohne Schuhe und auch Handschuhe kann man schon nach 30 Minuten seine Extremitäten kaum mehr spüren, weil das Blut nicht mehr zirkuliert. Und später, wenn das Blut zurückkommt, tut es erst richtig weh. Ich glaube, das kennt jeder..!

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Olympiavorbereitung in Down Under

Während das Swiss Sailing Team in den letzten Wintern meist noch lange in Europa trainiert hat, um dann im Januar zum Weltcup Auftakt nach Miami (USA) zu reisen, zieht es einen Grossteil des SST Nationalteams und B-Kader nach Down Under – nach Australien und Neu Seeland im speziellen. Nicht ohne Grund, denn so finden dort in den kommenden Monaten die Weltmeisterschaften im 49er, Finn, RS:X, Laser und Laser Radial statt. Nachfolgend ein Überblick auf das, was in diesem Winter zwischen Melbourne und Auckland auf die Seglerinnen und Segler zukommen wird.

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Die letzten Chancen auf die Olympiaqualifikation

Enoshima , Round one of the 2020 World Cup Series .© Jesus

 

Mit den Ergebnissen im Olympiarevier in Enoshima in diesem Sommer hat das Schweizer Team vor allem gezeigt, dass es zahlreiche TOP 10 Ergebnisse unter den Besten der Welt erzielen kann. Und das in ganz verschiedenen Windbedingungen.  Allerdings: Bisher hat nur Mateo Sanz Lanz die beiden notwendigen Qualifikationskriterien erreicht, die Swiss Olympic fordert: die Nationquote bei den Weltmeisterschaften in Torbole (ITA) und die persönliche Bestätigung anlässlich des diesjährigen Ready Steady Tokyo Testevent. Sowohl im 49er als auch im Laser Radial konnten die Nationenquoten bei den Weltmeisterschaften in Aarhus (DEN) 2018 gesichert werden.

Wann und in welcher Bootsklasse die Schweizer Spitzensegler ihre letzte Chance auf die Olympiaqualifikation haben, lesen Sie im Detail in diesem Artikel.

 

 

SST Teamchef blickt auf die Saison 2019 zurück

Auf einer Skala von 0 bis 10: Wie zufrieden bist Du mit der Saison 2019?
Die vergangene Saison pauschal über alle sieben Olympiaprojekte hinweg zu bewerten ist quasi unmöglich, dafür waren die Leistungen und Ergebnisse von Team zu Team zu verschieden. Auf der einen Seite haben wir immerhin 3 Weltcupmedaillen gewonnen und auch am Testevent in Enoshima mit über 25 Einzelergebnissen in den TOP 10 bewiesen, dass wir in bestimmten Windbedingungen ganz vorne mitsegeln und auch Wettfahrten gewinnen können. Das ist extrem wichtig für das Selbstvertrauen. Und auch wenn wir die Nationenquoten wie im Finn oder bei den 470er Damen nur ganz knapp verpasst haben: es zeigt sich eben, dass die Leistungsdichte in allen Olympiaklassen mittlerweile nochmals stark angestiegen ist. Selbst kleinere taktische oder technische Fehler wie beispielsweise in der Zone an der Luvtonne kosten nun nicht mehr nur ein oder zwei Plätze sondern man verliert gleich 6-8 Boote. Ein Frühstart in einer Serie von 16 Wettfahrten kann einen sogar aus den TOP 10 katapultieren. Alles in allem würde ich sagen, dass wir noch nicht ganz zu 100% dort sind wo wir hinwollen – aber sehr nah dran. Das gibt nochmal eine extra Portion Motivation für die intensiven vor uns liegenden Trainingsmonate im Winter!

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Toni Ripoll ist neuer Trainer der 470er Damen Fahrni / Siegenthaler

Der spanischer Weltklassetrainer Toni Ripoll wechselt zum Swiss Sailing Team! Er zeichnet per sofort und bis einschliesslich der fix angepeilten Olympischen Spiele für Linda Fahrni und Maja Siegenthaler verantwortlich. Der 62-jährige Malloquiner ist bereits seit 1992 in verschiedenen Bootsklassen unterwegs, besonders erfolgreich war er aber meist im 470er. Er weist eine beeindruckende Medaillensammlung auf, darunter allein fünf Olympiamedaillen! Das verheißt Gutes für das Damen-Duo Fanhri / Siegenthaler, welches sich für die zweite Teilnahme an Spielen qualifizieren wollen.

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Neue C-Kader-Nominierungen für Paris 2024

Neben der gezielten Vorbereitung auf die Olympischen Wettfahrten in Enoshima im nächsten Sommer, hat das Swiss Sailing Team bereits schon ein Augenmerk in Richtung Paris 2024 gerichtet und insgesamt 5 Nachwuchsprojekte für den C-Kader selektioniert. Neben Lasersegler Nicolas Rolaz werden die beiden 49er Teams Haenssler / Richner und Bachelin / De Planta wie auch die 470er Mannschaften Mermod / Schüpbach und Valenti / Schüpbach den Start in eine „Olympiakampagne light“ wagen.

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Der Schweizer 29er im Rampenlicht

Bereits seit 20 Jahren ist die 29er-Klasse in der Schweiz aktiv. Für das kommende Jahr kann nun erstmalig - über das etablierte PISTE System - die Vergabe von Swiss Olympic Talentcards Regional an die besten Nachwuchsseglerinnen und -seglern vorgenommen werden. Damit wird die nationale Einführung einer starken Punktemeisterschaft unterstützt sowie die Teilnahme an hochrangigen internationalen Regatten wie dem Europacup gefördert.

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Neuer Erfolg für Talent Scout Camp

Jubiläum! Die nunmehr 10. Auflage des Talent Scout Camps seit seiner Einführung im Jahr 2009 ging anfangs Oktober erfolgreich zu Ende. Das mittlerweile zur Tradition des Swiss Sailing Team gewordene Camp bietet jungen Schweizer Seglerinnen und Segler jedes Jahr erneut die Chance, sich für das Talent Pool Programm zu qualifizieren. Das eingespielte Trainerteam (Flor, Nathalie, Theresa, Antonis, Damir, Joaquim) wurde diesmal von Thomas Piesker, dem frisch gebackenen SST Headcoach Youth komplettiert. Nach drei intensiven Tagen, zeigte sich Thomas beeindruckt: "Ich habe mich sehr gefreut zu sehen, dass viele ambitionierte, fleißige und disziplinierte junge Athleten die ganze Zeit über voll bei der Sache waren. Sie nehmen den Input unserer Trainer gut an. Diese beeindruckende Arbeitseinstellung und die Bereitschaft zu lernen und zu verbessern sind überzeugend: Ich bin sicher, dass wir die sehr guten Ergebnisse unserer Nachwuchsseglerinnen und -segler in Zukunft wiederholen, ja sogar verbessern können!

 

 

Swiss Sailing Team 2020 selektioniert

Gegen Ende Oktober liegen die meisten Resultate der jeweiligen Saison vor und der SST Selektionsausschuss mit seinem langjährigen Vorsitzenden Tom Rüegge, Alinghi Sportdirektor Pierre-Yves Jorand und Teamchef Tom Reulein haben eine solide Faktenlage, um sowohl das Nationalteam, den B- und C-Kader sowie das Youth Team und den Talentpool für die kommende Saison zu selektionieren. SST Teamchef Tom Reulein zeigte sich erfreut: „Auch wenn wir gerne das eine oder andere Nationalteam mehr selektioniert hätten sind wir in der Elite nach wie vor sehr gut unterwegs. Was mich extrem freut sich die 5 C-Kader Projekte sowie die nochmals angestiegene Anzahl an Youth Team Qualifikationen, welche die solide Arbeit im Nachwuchsbereich belegen.“

Das gesamte Team finden Sie hier.

 


Newsletter 1 - 2019

ALL IN 4 Tokyo

Gemäss diesem Motto von Swiss Olympic starten auch die Eliteseglerinnen und -segler des Swiss Sailing Teams in die so wichtige Vorolympische Saison. Auf der Jagd nach Nationenstartplätzen und persönlichen Selektionskriterien wird ihnen, wie auch den Coaches alles abverlangt, was über Jahre systematisch erarbeitet wurde. Nur bei persönlicher Bestleistung im Training und Wettkampf können weitere Diplomplatzierungen und Medalliengewinne für die Schweiz Realität werden!

Zwei Top-10 Ergebnisse am Weltcup in Miami

Vom 27. Januar bis 3. Februar trafen sich die weltbesten Olympiaseglerinnen und -segler zum zweiten Weltcupevent 2019 in Miami (USA). Leichtwindbedingungen und lange Wartezeiten stellten die Athleten in den zehn Olympischen Bootsklassen vor taktisch anspruchsvolle Wettfahrten in der Bucht von Biscayne. Mit zwei Medal Race Qualifikationen und einem finalen 5. und 6. Platz im Finn und RS:X Windsurfing ist die Woche für das Swiss Sailing Team durchaus positiv zu Ende gegangen!

Mateo Sanz Lanz (GYC) ging als Drittplatzierter im roten Trikot ins Medal Race. Hochmotiviert zog er allerdings eine halbe Sekunde zu früh an und wurde wegen Frühstart disqualifiziert. Im Gesamtklassement fiel er deswegen auf Platz 6 zurück. «Es war eine schwierige Regatta, wegen dem vielen Pumpen sehr anstrengend und zugleich taktisch kompliziert. Ich habe schon gleich am Beginn des Medalraces wegen dem Frühstart die Chance aufs Podium verloren. Das ist bitter, aber für die Zukunft weiss ich jetzt, wann ich ein zu hohes Risiko vermeiden muss. Insgesamt war es eine gute Regatta zum Saisonauftakt für mich, die bestätigt, dass ich in die richtige Richtung arbeite.".

Finnsegler Nils Theuninck (GYC/CNP) lieferte ebenfalls eine überzeugende Leistung ab. Die ganze Woche über konnte er sich in Schlagdistanz zu den TOP-3 halten und ging als aussichtsreicher Viertplatzierter ins Medal Race. Es wurde eine extrem leichtwindiges und deswegen sehr schwierige Abschlusswettfahrt, welche Nils auf Rang 6 beendete. Als Fünfter im Gesamtklassement zeigt die Formkurve am zweiten Weltcupevent kontinuierlich nach oben, war Nils doch am Weltcupauftakt in Enoshima (Japan) noch auf dem 10. Platz gelandet. "Der Wind war wirklich instabil, ich habe mein Bestes gegeben! Es war insgesamt eine sehr gute Regatta für mich und ich habe das Gefühl, dass ich unter der Woche gute Fortschritte gemacht habe. Ich freue mich schon auf die nächsten Wettfahrten!"

Ergebnisse

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Ein gelungenes Comeback in Richtung Topleistung

Nils Theuninck erkrankte kurz vor der Weltmeisterschaft in Aarhus an einer viralen Infektion und verpasste so seine erste Chance, seine Bootsklasse für die Spiele in Tokio zu qualifizieren. Nach der Genesung gelang dem 22-jährigen Spitzensportsoldaten mit zwei TOP-10 Ergebnissen im Weltcup ein beeindruckendes Comeback.

Wie ging es dir in Aarhus?
Das Hauptziel des Jahres zu verfehlen, war eine große Enttäuschung für mich, die wirklich schwer zu bewältigen war. Ich war damals in Topform, so gut wie noch nie; es war eine verpasste Gelegenheit. Aber ich versuchte, mich auf das Positive zu konzentrieren: Es war nicht meine letzte Chance, mich zu qualifizieren, sondern die erste. Ich nahm mir etwas Zeit für mich bevor ich das Training wieder aufnahm. Ich konzentrierte mich auf die nächsten Selektionen, ging mit voller Kraft wieder an die Arbeit und hatte nach mehr als vier Monaten mein ursprüngliches Leistungsniveau und mein Wettkampfgewicht zurück.

Was war das Schwierigste für dich?
Diese Krankheit geschah wirklich zum ungünstigsten Zeitpunkt in der Saison. Im Bett liegen zu müssen und seinen Teamkollegen beim Segeln zuzusehen, wie sie sich für die Olympischen Spiele qualifizieren, war ein wirklich schmerzhaftes Gefühl.

Was hast du aus dieser Zwangspause herausgeholt?
Vor Aarhus verbrachte ich ein Jahr damit, Gewicht zuzulegen, viel zu essen und viel zu trainieren. Nach der Krankheit zwei Wochen lang nicht an Sport zu denken, war gut für mich. Rückblickend wurde mir klar, dass man so ein aussergewöhnliches Eregbnis immer im Kontext der gesamten Olympiakampagne ansehen muss. Es war also besser, dass so etwas in 2018 passiert ist und nicht im Olympiajahr.

Fühlst du dich heute stärker?
Ich denke, ich kenne mich jetzt selbst viel besser, ich kann meine körperliche und mentale Energie besser managen. Ich weiß, wann ich aufhören muss, um nicht zu überdrehen und ich bin viel vorsichtiger, was Hygiene und Lebensmittel betrifft. Ich weiß, was eine Krankheit bewirken kann. Du musst gesund bleiben, gut essen, auf dich aufpassen! Beim Weltcup in Enoshima, einen Monat nach Aarhus, habe ich dank meines guten Ergebnisses mein Selbstvertrauen zurückgewonnen. Ich sah, dass ich zurückkommen konnte! Ich war noch nicht zu 100% körperlich oder technisch fit, aber ich bin es jetzt, wie ich in Miami gesehen habe. Ich habe das Niveau, die Stabilität und die Empfindungen, die ich vor der Krankheit hatte, wiedererlangt.

Ein weiterer Schritt zur Professionalisierung im Schweizer Olympiasegelsport

Das Swiss Sailing Team setzt seine Bemühungen um die Professionalisierung des Olympischen Segelsports in der Schweiz fort und hat seine Eliteathleten seit Anfang des Jahres unter Vertrag genommen.

«Unsere Athletenverträge regeln die Zusammenarbeit des Swiss Sailing Teams mit seinen Kadermitgliedern im Nationalteam und B-Kader. Es ist explizit festgelegt, was wir von Ihnen erwarten, aber auch was wir den einzelnen Athleten und Teams abgestimmt auf deren Kaderstufe an Förderung bieten. Damit schaffen wir Klarheit und gute Voraussetzungen für ein volles Commitment! Neu ist, dass wir uns mit den Athleten auf konkrete Ergebnisziele einigen und diese im Vertrag festschreiben. Auch fordern wir entsprechende Zeitumfänge pro Jahr ein, welche für die jeweiligen Olympiakampagnen eingesetzt werden müssen. Schliesslich wollen wir uns nachhaltig in der absoluten Weltklasse etablieren. Eben weil der volle Focus auf die Leistungsentwicklung gelegt werden muss, können unsere Seglerinnen und -segler nicht mehr nebenher noch arbeiten und Geld verdienen. Von unseren regelmässigen Projektbeiträgen kann man im Moment noch nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten, sie tragen aber definitiv zur weiteren Professionalisierung unserer Athleten bei!» so SST Teamchef Tom Reulein

Aktuell bietet Swiss Sailing Team seinen Olympiaprojekten auf Ebene Nationalteam 160 Tage Coaching in der Saison (B-Kader 100 Tage), sowie umfangreiche sportmedizinischen Betreuung in der Partnerklinik Hopital La Tour und Unterstützung im Mentalen Training, Rules Advising oder etwa bei der Materialentwicklung. Spezielle SST Delegationen werden anlässlich von World Sailing Weltmeisterschaften oder Olympischen Testevent vollumfänglich organisiert. Zudem ist die weltweite Containerlogistik für Nationalteamathleten kostenlos. Alles in allem ein Förderpaket, welches internationale Spitzenleistungen ermöglicht.

TOP Trainer mit TOP Trainingsumfang

Dank der Swiss Olympic Kategorie-1 Einstufung und erhöhter Fördermittel seitens der Schweizer Lotterien können seit der Saison 2017/2018 deutlich höhere Trainings- und Wettkampfumfänge unter der Regie von Weltklassetrainer realisiert werden. Dies gilt sowohl für die Eliteathleten im Nationalteam, B- und C-Kader als auch in den SST Nachwuchskadern. So ist in der kommenden Saison 2019 im Talentpool und Youth Team mit rund 550 Wassertagen ein so grosses Trainingsvolumen wie noch niemals zuvor geplant! Zum einen gibt es neben dem Optimist nun auch im 420er ein GOLD und SILVER Team, zu anderen wird auch der Nacra15 umfangreich unterstützt. Im Elitebereich sind derzeit 7 aussichtsreiche Olympiaprojekte selektioniert, die Anzahl der Trainertage hat sich hierbei im Vergleich zu 2016 nahezu verdoppelt. Die Message ist klar: ALL IN 4 Tokyo!

Das Selektionsreglement für die World Sailing Jugend-Weltmeisterschaft 2019 ist online

Die Jugend-Weltmeisterschaft 2019 findet vom 13. bis 20. Juli in Gdynia (POL) statt. Das Selektionsreglement ist auf der Webseite des Swiss Sailing Teams aufgeschaltet!

Marco Versari, SST National Junior Coach, fasst die Kernpunkte dieses Dokuments zusammen. "Die Selektionsperiode dauert vier Monate (ab Februar). In diesem Beobachtungszeitraum sind drei Regatten als sogenannte Schwerpunktregatten definiert, welche Aufschluss über das Leistungsniveau geben werden. Ziel ist es, die talentiertesten Nachwuchsseglerinnen und -segler auszuwählen, die bei ihrer ersten Teilnahme ein Potenzial für eine Top-10 Platzierung und bei ihrer zweiten die Chance auf eine Medaille haben! »
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ALL IN for Tokyo 2020

Swiss Sailing Team startet in die vorolympische Saison mit einem dick gepackten Trainings- und Racingkalender! Zwischen den gemeinsamen Regatten aller Elitenathleten (Hempel World Cup Series + Test Event in Enoshima) und den Europa- und Weltmeisterschaften jeder Klasse werden die Schweizer Seglerinnen und Segler wenig Zeit haben. Dieses vorolympische Jahr steht im Zeichen der nationalen Qualifikation und der persönlichen Selektion für Tokio 2020! Den vollständigen Kalender mit Details zu den Qualifikations-/Selektionsregatten finden sie hier.


Newsletter #4

In der Weltspitze angekommen

Absolut beeindruckend! Insgesamt zwölf Mal konnten sich die SST Elite Seglerinnen und Segler am Weltcup sowie an Europa- oder Weltmeisterschaften in den TOP 10 platzieren und damit bereits die Schweizer Startplätze im 49er und im Laser Radial für die Spiele in Tokio 2020 sichern. Das immer noch junge Swiss Sailing Team (Altersdurchschnitt 23,8 Jahre) hat damit eindrücklich bewiesen, dass es jetzt schon zur absoluten Weltspitze im Olympischen Segelsport gehört.

Und auch der SST Nachwuchs steht der Elite in Punto Spitzenleistung in keiner Weise nach: WM Bronze im Optimist und im 420er (U17), EM Bronze im Nacra15, ein Diplom im Kitesurfen (Platz 5) an den Youth Olympic Games und drei 6. Plätze an der World Sailing Jugend-WM stehen hier zu Buche.

Einen weiteren Meilenstein setzt Nils Theuninck (Finn), der als erster SST Nationalteamsegler überhaupt die Spitzensport Rekrutenschule der Schweizer Armee absolviert.

Die vorolympische Saison 2019 – sie wird mit Sicherheit sehr spannend. Viel Spass beim Lesen!

Swiss Sailing Team 2019 - ein Olympischer Ausblick

 

Tom Reulein, Teamchef des Swiss Sailing Teams, präsentiert die Ambitionen des Teams für 2019.

Im 49er und Laser Radial sind 2 Nationenquoten, also Startplätze für die Schweiz, an den Olympischen Spielen in Tokio 2020 bereits gesichert. Wer und wann kann in 2019 noch weitere Nationenquote holen?

Die Startplätze für die Olympische Regatta werden nach dem Qualifikationssystem von World Sailing und dem IOC vergeben. Insgesamt werden 250 Boote und 350 Seglerinnen und Segler an den Start gehen. In 2019 können wir nur anlässlich der Klassenweltmeisterschaften die noch ausstehenden Olympiatickets lösen. Ich gehe davon aus, dass sich unsere 470er Damen Linda und Maja sowie Windsurfer Mateo Sanz Lanz sicher qualifizieren. Wenn Kilian Wagen und Gregoire Siegwart (470er M), Nils Theuninck (Finn) oder Eliot Merceron (Laser Standard) weiterhin so hart arbeiten wie bisher, haben sie auch noch realistische Chancen, die Nationenquote zu holen. Die Trauben hängen allerdings hoch, es werden nur noch 4 Startplätze, bzw. 5 im Laser an den Weltmeisterschaften im kommenden Jahr verteilt.

Neben der Nationen Quote müssen die Olympiakandidaten ja noch ein Ergebnis an einer Bestätigungsregatta vorweisen. Welche sind dies und was für eine Ergebnis muss geliefert werden?

Wenn ein Team bereits den Startplatz gesichert hat, kann es durch ein TOP 5 Ergebnis (nicht nationenbereinigt) an der WM oder am Weltcup in Enoshima den Sack zu machen und wird vorzeitig selektioniert. Das bedeutet, dass sich kein anderes Boot in dieser Klasse qualifizieren kann. Ein 6., 7. Oder 8. Platz am Weltcup stellt eine sogenannte Leistungsbestätigung dar, das Team hat alle Kriterien erfüllt, wird aber erst im Juni 2020 zur Selektion vorgeschlagen. Theoretisch haben andere Team noch die Chance, sich zu qualifizieren.

Mit wieviel Bootsklassen rechnest du an den Olympischen Spielen?

Wir wollen mit drei bis vier Medaillenkandidaten nach Tokio reisen, um endlich die ersehnte Olympiamedaille für die Schweiz gewinnen zu können. Teams mit einem solchen Potential haben absolute Priorität in der Förderung. Für die weiteren Teams oder Einzelathleten muss das Potential einer Medal Race Qualifikation und ein Projekt bis Paris 2024 nachgewiesen sein, damit wir sie mitnehmen. Insgesamt könnten wir die Schweiz in maximal 7 der 10 Bootsklassen vertreten, das gab es bislang noch recht selten. Unser Focus ist aber voll und ganz auf den Medaillengewinn gerichtet.

[Zoom auf] Mateo Sanz Lanz

 

Mateo Sanz Lanz, Silbermedaillengewinner anlässlich der Weltcup in Enoshima – die Krönung eines intensiven Segeljahrs, zieht Bilanz zu seiner Windsurfing Saison.

Welche Bilanz ziehst Du aus Deiner Saison?

Mateo Sanz Lanz: Im ersten Teil der Saison gelang es mir nicht, die Leistung abzurufen, die ich mir erhofft hatte. Ich wollte an so vielen Medal Races teilnehmen wie nur irgendwie möglich, doch leider lag ich oft gerade ausserhalb einer Top 10 Platzierung. Darüber hinaus habe ich die Nationenquote für Tokyo anlässlich der Weltmeisterschaften in Aarhus verpasst. Das war eine grosse Enttäuschung und schwierig zu verdauen. Glücklicherweise konnte ich die Saison auf dem Podest abschliessen. Durch den Gewinn der Silbermedaille sind nun viele dieser negativen Gedanken weg.

Was sind heute Deine Stärken?

MSL: Ich bin noch immer am besten bei leichten bis mittleren Windverhältnissen, obschon ich im vergangenen Jahr einige Kilos zugelegt habe. Diese 6-7kg haben einen Einfluss auf meine Leistung. Ich bin zwar nicht mehr so schnell bei Leichtwind, habe dafür aber Fortschritte gemacht bei Starkwind. So oder so bevorzuge ich variablen Wind, sowohl in Richtung als auch in Stärke und mit vielen Wellen. Ich fühle mich ziemlich wohl im Olympiarevier Enoshima. Ich mag Japan sehr, Wasser wie Land. Doch die Wetterbedingungen kann man auch hier nicht kontrollieren, man ist nicht gefeit vor kalten Tagen, Regenschauern und starken Winden!

Wie sehen Deine nächsten Termine aus?

MSL: Im kommenden Jahr werde ich mich zu 100% auf die Nationalquote konzentrieren. Ich muss diesen Platz für die Schweiz unter allen Umständen sichern. Danach kann ich mich dann auf meine persönliche Selektion konzentrieren. Ich werde eine Chance bekommen anlässlich der Weltmeisterschaften 2019 auf dem Gardasee, wo ich allerdings mit überwiegend Gleitwindbedingungen rechnen muss. Danach gibt es nochmals eine Chance anlässlich des Weltcups in Genua im Frühling 2020. Doch ich habe noch nie gerne über eine Option B nachgedacht..!

Schweizer Nachwuchs an den Youth Olympic Games

Maxime Chabloz (Kitesurf), Arnaud Grange und Marie van der Klink (Nacra 15) haben erfolgreich an den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires (ARG) teilgenommen. Die drei Schweizer Ausnahmetalente wurden vor Ort von den SST Trainern Laurent Voiron und Ezequiel Schargorodsky betreut und können gemeinsam mit über 4`000 Athletinnen und Athleten im Alter von 14-18 Jahren aus mehr als 200 Ländern auf eine erlebnisreiche und intensive Olympische Erfahrung zurückblicken.

Maxime Chabloz konnte sogar das sogenannte Petit Final, also die letzte Wettfahrt, für sich entscheiden und gewinnt mit einem hervorragendem 5. Platz ein Olympisches Diplom. Und das in der Disziplin Twin Tip Racing, welche dem Freestyler aus Nidwald gar nicht so gut liegt! Das junge Duo Arnaud Grange / Marie Van der Klink, EM Bronzemedaillengewinner, belegten Platz 10.

Ein Interview mit den drei YOG Teilnehmern ist unter folgendem Link abrufbar.

Die Ergebnisse der YOG von Buenos Aires 2018 finden sie hier.

 

Das neue Nachwuchsförderkonzept ist lanciert

Rund ein Jahr hat SST Junior National Coach Marco Versari, welcher auch für die Junioren bei Swiss Sailing verantwortlich ist, an dem neuen Förderungskonzept im Nachwuchsbereich 2019 – 2024 gearbeitet. Das Dokument wendet sich gleichermassen an Athleten, Eltern, Trainer und das weitere Umfeld der Segler und beschreibt die verschiedenen Stufen des Athletenwegs im langfristigen Leistungsaufbau. Es wurde ausgearbeitet auf Basis der grundlegenden Anforderungen von Swiss Olympic. So definiert es nicht zuletzt das Trainingsvolumen und die Regattahöhepunkte der Athleten entsprechend deren Wettkampfsystem mit dem Ziel, eine idealtypische Entwicklung der Segelkarriere vom Optimist bis zur Olympiateilnahme zu  im Einklang zwischen Ausbildung und Leistungssport zu beschreiben.

Das neue Nachwuchsförderkonzept steht ab sofort auf der Website von Swiss Sailing zum Download bereit.

 

Erster Nationalteamsegler in der Spitzensport Rekrutenschule der Schweizer Armee

Ein Schritt hin zur Professionalisierung des Segelsports in der Schweiz: Die Armee bietet Nils Theuninck die Möglichkeit, die Rekrutenschule mit dem Segeln zu verbinden. Er wird der erste Segler sein, der von dieser Struktur des Militärdienstes als Elitesportler profitieren kann. « Das erlaubt mir, die Rekrutenschule zu absolvieren und gleichzeitig unter optimalen Bedingungen in meinem Sport trainieren zu können », freut sich der 21-jährige Fin-Segler. « Der Militärdienst dauert 18 Wochen, davon werde ich drei Wochen in Wangen (ZH) verbringen und den Rest im Sportcenter von Macolin. Ich werde die ersten Wochen innerhalb eines guten Set-ups trainieren können. Danach kann ich auch in Trainingscamps im Ausland trainieren. Das kommt genau zur richtigen Zeit, denn ich muss die kommenden Monate wirklich an meiner physischen Kondition und meinem Gewicht arbeiten! »

 

 

Der Talent Pool 2019 ist selektioniert

Insgesamt nahmen 54 Nachwuchseglerinnen und -segler in 4 Bootsklassen am diesjährigen Talent Scout Camp teil, traditionell durchgeführt auf der BASPO Wassersportanlage in Ipsach und Magglingen unter Leitzung von SST Junior National Coach Marco Versari.

Dabei wurde ersten Mal wurde neben dem Optimist, Laser und 420er auch der Nacra 15 zur umfangreichen Sichtung eingeladen. Dies vor allem weil sich der Jugenkatamaran in den vergangenen zwei Jahren – auch dank dem WM Titel von Max Wallenberg und Amanda Björk Annastassov – in der Schweiz stark entwickelt hat.

Erfreulich, konnte der Anteil der weiblichen Athleten, welche in den Talent Pool 2019 selektioniert wurden weiter auf ein Drittel gesteigert werden. Nicht zuletzt weil auch auf Club- und Regionalebene verstärkt Augenmerk auf die sogenannte «gender equality» gelegt wird, ein wichtiger Faktor in der zukünftigen Entwicklung des Segelsports und des Swiss Sailing Team.

Die anlässlich des anfangs Oktober SST Talent Scout Camps gesichteten Seglerinnen und Segler sind selektioniert. Unter folgendem Link finden sie die Talentpool Mitglieder im Optimist, 420er, Laser 4.7, Laser Radial et Nacra 15.

 

Bronzemedaille an der Optimisten-WM

Anja von Allmen (RCO/YCSp) hat an der Weltmeisterschaft der Optimisten eine hervorragende Leistung abgeliefert: Als 27. der Gesamtwertung segelte Sie auf Platz 3 bei den Damen und bescherte der Schweiz nach dem Titel von Max Wallenberg 2016 und Nicolas Rolaz 2014 die dritte WM Medaille.

„Was für ein Ereignis“, freut sich die junge Seglerin des SST Talent Pools. „Ich begann die Woche gut, rutschte dann aber etwas im Gesamtklassement zurück. Aber ich gab nie auf, ich gab alles bis zum letzten Race und habe es aufs Podium geschafft. Ohne die Unterstützung meines Trainers Antonis Drosopoulos, der Teamleiterin Martina Zimmerli und viele andere, wäre mir das sicher nicht gelungen. Antonis sagte mir, dass es auf den eigenen Willen ankommt und ich verstehe jetzt, was es bedeutet! Vielen Dank an alle für die Motivation, Energie und Unterstützung. »

 

 

Swiss Sailing Team ist stolz, auf die Unterstützung von Hopital La Tour als sportmedizinischer Partnerklinik zählen zu können. Physiotherapie, Konditionstraining, Sporternährung und medizinische Überwachung, die Privatklinik und Swiss Olympic Medical Base in Meyrin (Genf) begleitet die SST Athleten bei ihrer gesamten Olympiavorbereitung.

Vergangenen Donnerstag verbrachten die Elite-Segler den ganzen Tag vor Ort, um verschiedenste Konditionstests unter der Leitung von La Tour Mitarbeiter Philipp Marchand und Ellen Sprunger zu absolvieren. Die Athleten gaben alles, um ihre Ergebnisse bei Kraft und Ausdauer im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern, um sich abschließend dank der Kryotherapie zu regenerieren. Neben individueller Beratung durch Dr. Per und Dr. Finn Mahler, Leiter der Sportmedizin bei La Tour, gab auch Valérie Ducommun wertvolle Ernährungstips für die teilweise extreme Klimabedingungen in Enoshima.

Swiss Sailing Team dankt La Tour Hospital für die professionelle Unterstützung bis zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020.


Newsletter 5

Das Kalenderjahr geht zu Ende – die Saisonvorbereitungen für 2018 haben längst begonnen!

Den krönenden Abschluss eines äusserst erfolgreichen post-olympischen Jahres lieferten Max Wallenberg und Amanda Bjork-Anastassov mit dem Gewinn der Goldmedaille an den Jugend Weltmeisterschaften in Sanya, China – Herzliche Gratulation!

Alle übrigen Mitglieder des Swiss Sailing Teams, egal ob Talentpool, Youth Team oder in der Elite stecken mitten in einer intensiven Vorbereitungsperiode, um die Grundlagen für die Erfolge an den Höhepunktregatten in der kommenden Saison 2018 zu legen. Denn nur wer jetzt hart arbeitet und jeden Tag sein Bestes gibt, wird sich in seiner Bootsklasse und Alterslevel mit den Besten der Welt auf Augenhöhe messen können.

Um die hierfür notwendigen und entsprechend umfangreichen Programme und Begleitprojekte nachhaltig finanzieren zu können, unternimmt der SST Verwaltungsrat um Präsident Alex Schneiter viele Anstrengungen. Der in Gründung befindliche SST Ambassadeur Club ist nur ein Beispiel dafür, auf welchen Wegen zusätzliche Mittel für den Olympischen Segelsport und die Nachwuchsarbeit generiert werden sollen. Mehr davon im nächsten Newsletter!

Ein Frohes Fest und einen guten Rutsch in eine erfolgreiche Segelsaison 2018 wünscht Ihnen ihr
Swiss Sailing Team

Goldmedaille an den World Sailing Youth Worlds 2017

7 Seglerinnen und Segler in vier Bootsklassen haben die Schweiz an den World Sailing Jugend Weltmeisterschaften in Sanya, China vertreten. Unter der erfahrenen Führung durch SST Jugend Nationaltrainer Marco Versari (420er Coach), Eze Schargorodsky (Radial Coach) und Laurent Voiron (Nacra15 Coach) wurde die lang ersehnte Medaille, die Erste nach Sébastien Schneiter 2013, durch Max Wallenberg und Armanda Bjork-Anastassov (Nacra 15) gewonnen. Als Weltmeister im Optimist 2016 gelingt Max Wallenberg damit eine historische Leistung.
«Das ist ein grosser Sieg für uns, ein fantastisches Gefühl, unbeschreiblich, aber für diesen Titel musste wir unendlich hart arbeiten», sagte Steuermann Max Wallenberg nach seiner Rückkehr an Land. «Unsere Stärke war, dass wir bis zum Schluss ruhig und konzentriert gesegelt sind ohne uns zu stressen. Ich denke, dass ohne Unterstützung unseres Coaches, unserer Familien und unseres Clubs dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre», ergänzte das Clubmitglied der Société Nautique de Genève.

Die Schweizer Ergebnisse im Überblick:
- Nacra 15 Max Wallenberg & Amanda Bjork-Anastassov 1/18
- 420f : Solène Mariani & Maude Schmid 8/26
- Laser Radial : Grégoire Peverelli 11/51
- 420m: Nick Zeltner & Till Seger 13/26

Swiss Sailing Team 2018 selektioniert

Nicht weniger als 66 hochtalentierte Seglerinnen und Segler sind nun offizielle Mitglieder im Swiss Sailing Team 2018. 11 Athleten in der Elite, davon allein 6 im Nationalteam, sowie 14 erfolgversprechende Nachwuchsathleten.

Darüber hinaus werden im kommenden Jahr über 40 Schweizer Talente im sogenannten Talentpool umfangreich gefördert, einschliesslich des erstmals berufenen 420er Silberteams.

Alles in allem wurde für das Jahr 2018 das grösste und aussichtsreichste Team aller Zeiten selektioniert; hochtalentiert, motiviert und bereit, jeden Tag hart für die Zielerreichung zu arbeiten!

Swiss Sailing Team selektioniert Eliot Merceron

Eliot Merceron wurde erstmals als Mitglied für den SST B-Kader 2018 selektioniert. Der Laser Standardsegler repräsentiert den Gstaad Yacht Club und verfolgt eine ehrgeizige Olympiakampagne in Richtung Tokyo 2020.

«Ich bin in der Schweiz geboren, meine Mutter und mein Grossvater haben das Land auf höchsten Level im internationalen Skisport vertreten», erzählt der 24-Jährige. «Als Mitglied im Swiss Sailing Team möchte ich jetzt in ihre Fusstapfen treten, darüber bin ich sehr glücklich»!

1993 in Genf geboren, lebte er bis 2009 auf dem französischen Überseedepartement Martinique, bevor er für die Fédération Française de Voile an Wettkämpfen teilnahm.

Seit 2012 segelt der Student der Ingenieursschule in La Rochelle in der Bootsklasse Laser Standard, nach seinem sportlichen Nationenwechsel im Juni neu unter Schweizer Flagge.

Welcome to SST, Eliot!

Mehr Information über Eliot finden Sie in diesem Video.

Enoshima Olympic Week – ein erster Test auf dem Olympiarevier

Ende Oktober reiste das SST Nationalteam und der B-Kader erstmalig gemeinsam in das Revier, in welchem die Olympischen Segelwettbewerbe 2020 ausgetragen werden. Neben guten Ergebnissen sollten vor allem wichtige Erfahrungen auf und neben dem Wasser gewonnen werden, um die Vorbereitungen für die kommenden Jahre möglichst zielorientiert angehen zu können.

Acht Athleten sowie sieben Trainer und Betreuer - in zwei Teamunterkünften nahe dem Hafen untergebracht – sammelten fleissig Erkenntnisse über die Wind- und Strömungsbedingungen auf den 6 Racing Areas und über die japanische Kultur und Kulinarik.

Mehr über diese SST Delegation in Japan in den Videos.

Schweizer Segel Community steht voll hinter dem Swiss Sailing Team

Anlässlich der ersten Swiss Sailing Generalversammlung unter Führung des neu gewählten Präsidenten Martin Vogler und seinem Zentralvorstand zeichnete sich eine starke Unterstützung für die Struktur und die Arbeit des Swiss Sailing Team seitens der Schweizer Segelclubs ab.

Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Ergebnisse im Elitebereich und der stark verbesserten Nachwuchsarbeit stimmten nahezu alle Swiss Sailing Mitgliedervereine für eine zweckgebundene Extraabgabe von CHF 10 pro aktivem Clubmitglied zugunsten der SST AG.

Teamchef Tom Reulein zeigte sich begeistert: „Dieser Entscheid war für uns sehr wichtig! Nicht nur, weil wir damit deutlich mehr Trainertage in der Elite und im Nachwuchs finanzieren können, sondern auch weil wir darin auch eine Art Vertrauensbeweis in unsere Arbeit der letzten Jahre und für die Zukunft sehen. Für unsere Athleten ist es extrem motivierend zu wissen, dass sie durch die gesamte Schweizer Segelgemeinschaft unterstützt werden!“

Mehr Informationen

SST Press Report 2017

Top-Ergebnisse und erfolgreiche externe Kommunikation dank der langjährigen Partnerschaft mit der Agentur Maxcomm zeichnet das Swiss Sailing Team auch im Jahr 2017 aus.

Press Report 2017

Mit insgesamt 10 Medienmitteilungen, 5 Newsletters und über 30 Online- sowie Printartikeln werden die Leistungen unserer Athleten schweizweit verteilt. Sage und schreibe 28`700 Facebook Video Views und 8`754 Besucher der SST Webseite dokumentieren das grosse Interesse an Information und Inhalte über unsere Arbeit.

Hochqualitatives Bildmaterial wird von SST über die ganze Saison produziert und kostenfrei zur Verfügung gestellt (Editorial Use). Rund 180 Segelbilder wurden von Journalisten aus der Maxcomm Mediathek herunter geladen.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in eine erfolgreiche Segelsaison 2018 wünscht ihnen VR-Präsident Alex Schneiter im Namen aller Mitglieder des Swiss Sailing Teams!


Newsletter 4

 

Mit Power, Passion und Performance in Richtung Tokio 2020

Intensive Wochen mit exzellenten Ergebnissen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen an den internationalen Höhepunktregatten wie EM und WM liegen hinter uns. Die erste grosse SST Delegation nach Japan ins Olympiarevier Enoshima, die Durchführung des Talent Scout Camps sowie die Selektionen des „SST Team 2018“ noch vor uns. Ein weiterer Meilenstein stellt die starke Neubesetzung des SST Verwaltungsrats dar. Kurzum viel zu viel interessante Informationen rund um das Swiss Sailing Team als dass diese alle in den hier vorliegenden Newsletter passen würden. Deswegen mein Tip: Besuchen sie regelmässig auch unsere Website und Facebook, sowie den SST YouTube Videochannel…

Viel Freude bei der Lektüre!

Enoshima - das Olympiarevier 2020

Heiss wird es werden, und das nicht nur in sportlicher Hinsicht im Revier der Olympischen Segelwettbewerbe von 1964! Es sind noch heissere Lufttemperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit für die Olympischen Spiele in Tokio prognostiziert als in Peking 2008. Dies veranlasste Swiss Olympic bereits, ein sportartübergreifendes „Beat-the-heat“ - Programm auf die Beine zu stellen.

Das Segelrevier selbst präsentiert sich etwas weniger komplex als Rio de Janeiro mit vorwiegenden thermischen Leicht- bis Mittelwindbedingungen aus südwestlichen Richtung und übersichtlichen Strömungen. Allein wenn sich wie in diesem Jahr ein Taifun an Japans Küste heraufbewegt und Tokio streift, dann wird es ungemütlich auf dem Wasser mit Starkwind um 30 Knoten und riesigen Dünungswellen. Insgesamt neun Racing Areas stehen dem Principal Race Officer vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 zur Verfügung. Eine Herausforderung werden die fest verankerten Fischernetz der japanischen Marine Industrie sein, die bei einem Dreher schon mal umsegelt werden müssen.

„Auch wenn das Revier einfacher erscheint, wollen wir doch ausreichend Tage in Enoshima verbringen, um uns neben dem rein seglerischen Erfahrungsaufbau auch mit der japanische Küche und Kultur anzufreunden. Denn diese ist ja doch ein bisschen anders als in der Schweiz!“ so Teamchef Tom Reulein, der anlässlich der RS:X Weltmeisterschaft mit Mateo Sanz Lanz und seinem Trainer Peter Krimbacher dort kundschaftete.

Das Swiss Sailing Team wird noch in diesem Oktober 2017 an der Enoshima Sailing Week (26.-29.10.2017) teilnehmen.

Info: http://roadto2020.tokyo/

Erfoglreiche Weltmeisterschaften: Vier weitere Segler wurden für die Nationalmannschaft nominiert

Mateo Sanz Lanz (RS:X), Maud Jayet (Laser Radial), Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) haben die Aufnahmekriterien der Nationalmannschaft erfüllt (Top 18 bei den Weltmeisterschaften). Sie ergänzen somit das SST Nationalteam um Mateo Sanz Lanz und Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470), die sich bereits am Weltcup in Hyeres qualifiziert hatten

Mit Höhen und Tiefen sowie einem Laufsieg bei der Laser Radial WM in Medemblik (Niederlande) erreichte Maud Jayet den 18. Platz bei der Gesamtbewertung. „Bei all dem Pech an dieser Regatta ist es eigentlich unglaublich, dass ich die Qualifikation für Nationalteam doch noch geschafft habe“, so Maud überglücklich.

Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (49er) verdanken ihre Qualifikation für die Nationalmannschaft ihrem hervorragenden 13. Platz, den sie bei den Weltmeisterschaften in Matosinhos (Portugal) erreicht haben. Ein positiver Abschluss für das Segel-Duo, das bisher meist hinter den Ergebnisserwartungen zurückgeblieben ist. „Das war schon eine sehr spezielle Regatta mit so wenigen Wettfahrten, da durfte man kein einziges Race verlieren“, erzählt Steuermann Sébastien. „Wir waren über die ganze Regatta sehr konsistent, das ist echt ermutigend. Es war ein schöner letzter Tag in der Gold Fleet, an dem Bug an Bud gesegelt wurde! Wir standen vor dieser Regatta unter hohem Druck, denn die letzten Ergebnisse waren nicht gerade erfreulich. Hier den en dreizehnten Platz zu erreichen ist einfach großartig!“

Mateo Sanz Lanz seinerseits hat in Enoshima (Japan) eine großartige Leistung hingelegt: Er gewann die Silbermedaille, ein historisches Ergebnis für die Schweiz! „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, vor allem weil ich sie im Olympiarevier 2020 realisieren konnte! Leider habe ich aufgrund einer falschen taktischen Entscheidung im Medal Race den Weltmeistertitel verloren, Bing Ye hatte mich auf der letzten Kreuz noch abgefangen. Trotzdem werde ich positiv an Enoshima zurückdenken, und freue mich schon, wiederzukommen!

Die 470er-Junioren-WM - die Jugend ist in Enoshima gut in Form

Zwei Schweizer Teams nahmen an der 470er-Junioren-WM im künftigen Olympiarevier in Japan teil. David Biedermann und Jann Schüpbach erreichten den zwölften Platz, Kilian Wagen und Grégoire Siegwart (CNP) belegten den dreizehnten.

Für die jungen Segler David und Jann war es eine sehr gute Regatta: „Diese WM war für uns eine wichtige Premiere“, erzählt Steuermann David. „Auf dem Boot sind wir ein eingespieltes Team. Wir hatten das Glück, dass wir bereits seit dem Beginn unserer Partnerschaft eine sehr solide Basis aufbauen konnten. Wir haben uns bei den Weltmeisterschaften jedes Jahr verbessert, doch für die Qualifikation für das Medal Race hat es leider nicht gereicht. Das war sowieso von vorneherein nicht unser Ziel.“

„Das Revier mit den extrem unterschiedlichen und komplizierten Bedingungen ist fantastisch! Man muss wirklich alles berücksichtigen, die Strömung, den Wind, den Wellengang, sowie die örtlichen Wettervorhersagen. Nun werden wir uns ganz auf das Training in unserer Trainingsbasis Athen konzentrieren und uns sorgfältig auf die nächste Saison vorbereiten.“

Kilian und Grégoire hingegen sind mit ihrem Ergebnis ganz und gar nicht zufrieden: „Wir sind sehr enttäuscht über die Performance, die wir diese Woche hier gezeigt haben, das war überhaupt nicht das, was wir wollen und normalerweise auch können. Wir versuchen nun die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, um uns weiterhin zu verbessern.“

World Sailing Junioren-Weltmeisterschaft – das Schweizer Team

Vom 9. bis 16. Dezember finden im chinesischen Sanya die vom Weltsegelverband World Sailing veranstalteten « Youth World Championships » statt. Swiss Sailing Team hat sieben Sportler selektioniert, welche die Schweiz in vier Klassen repräsentieren werden:

Radial boys: Gregoire Peverelli (SNG)
420 boys: Zeltner / Seger (RCO)
420 girls: Mariani / Schmid (CNM)
Nacra 15: Wallenberg / Bjork-Anastasov (SNG)
*|IF:ARCHIVE_PAGE|„Die Auswahl erfolgte schon zum zweiten Mal nach einer Beobachtungperiode anstatt anlässlich einer Selektionsregatta. Dieses Selektionsverfahrenhat sich bewährt, denn im letzten Jahr konnten wir zwei Plätze in den Top 10 belegen.“

Die Trainer der Teams wurden noch nicht endgültig festgelegt.

Laser Radial Youth Worlds - Grégoire Peverelli beeindruckt

Bei der Laser Radial Junioren-WM, die Mitte August in Medemblik (Niederlande) stattfand, zeigte Grégoire Peverelli (SNG) eine beeindruckende Leistung. Er war die ganze Woche sehr konsistent und belegte Platz neun im Feld der 270 Boote.

„Mein Ziel war, in den Top 10 zu landen und mich für die World Sailing Junioren-WM zu qualifizieren, und das Ziel habe ich erreicht!“, so Grégoire lachend. „Als Drittplatzierter der Gold Fleet bin ich im roten Trikot in die letzten Wettfahrten gestartet. Das hat mir den Start eher erschwert, weil ich zu den Seglern gehörte, die es zu schlagen galt. Auf diesem Niveau zählt jedes Detail, deshalb war es für mich sehr schwierig, meine Position zu verteidigen. Die Windbedingungen waren bei den letzten Wettfahrten komplett anders. Das Schwierigste für mich war, während der ganzen WM meine Bestleistung zu halten, um mir den ersehnten Platz in den Top 10 sichern zu können.“

- Was war dein Geheimrezept bei dieser Regatta? „Bis zur Ziel gebe ich immer alles. Ich habe viel Ausdauer und lasse auch bei Schwierigkeiten nicht nach. Dieser Einstellung habe ich diesen neunten Platz zu verdanken.“

- Was ist dein nächstes Ziel? „Eine Medaille zu ersegeln oder zumindest einen Platz in den Top 10 bei den Weltmeisterschaften in China. Mein Ergebnis wird aber von den Bedingungen abhängen, die währendder WM herrschen. Das Einzige, was ich sicherstellen kann, ist eine gute Vorbereitung, und deshalb werde ich in den nächsten Wochen dafür sorgen, dass ich topfit an den Start gehe! Außerdem möchte ich im Juni 2018 meine Matura machen!“

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler gewinnen Gold in Aarhus

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (TYC) haben im vergangenen Juli den Test-Event in Aarhus (Dänemark) gewonnen. In dem Revier, in dem die World Sailing WM 2018 stattfinden wird, haben die beiden jungen Seglerinnen ein tolles Ergebnis erreicht und im 470er für die Schweiz die Goldmedaille gewonnen.

„Wir sind wirklich sehr zufrieden mit unserem Ergebnis bei diesem Test-Event“, freut sich Maja. „Wir konnten die ganze Woche zeigen, was wir drauf haben, und das ist ein gutes Vorzeichen für die Zukunft.“

 

Nils schneidet hervorragend ab bei der Weltmeisterschaft der Finn-Klasse

Nils Theuninck (GYC, der einen guten 18. Platz am Silver Cup, der U23-Weltmeisterschaft der Finn-Klasse am Balaton in Ungarn belegte, erreichte einige Tage darauf einen hervorragenden 19. Platz bei der Senior-WM der Klasse (Gold Cup). Nach mehreren Jahren im Laser Radial und anschließend im Standard wechselt der erst 20-jährige Segler erst zu Beginn des Jahres in den Finn.
- Welche Bilanz ziehst du aus dem Gold Cup? „Gegen die meisten anderen Segler war ich noch nie angetreten, ich habe mich einfach in den Kampf gestürzt und mir gesagt, dass ich nichts zu verlieren habe“, erzählt Nils. „Die gesamte internationale Elite war dabei, ausgenommen Giles Scott(GBR) und Josh Junior (NZL)! Nach ein paar Tagen war ich schon etwas entspannter und so konnte ich anfangen, mich an die Spitze vorzukämpfen.“

- Was gefällt dir an der Finn? „Sie umfasst alle Aspekte der Regatta. Ich mag die sportliche Seite: Man muss Kraft und Ausdauer zugleich zeigen. Aber auch die eher technische Seite gefällt mir. Man kann schneller segeln, wenn man alle Leistungsfaktoren geschickt ausnutzt.“

- Wie sehen deine nächsten Ziele aus? „Mein wichtigstes Ziel ist, mich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu qualifizieren. In den nächsten Monaten werde ich intensiv auf dem Wasser und im Fitnessstudio trainieren. Ich will mich möglichst stark weiterentwickeln, damit ich in dieser neuen Klasse mithalten kann. Außerdem muss ich ein paar Kilo zunehmen, um auch unter den schwierigeren Bedingungen mit den Weltbesten konkurrieren zu können.“

 

Kalender 2017

16-20.10 Sailing World Cup, Gamagori (JPN)
26-29.10 Enoshima Sailing Week, Enoshima (JPN)
9-16.12 World Sailing Youth Worlds, Sanya (CHN)


Newsletter - 3

Mit starken Partnern und viel Teamspirit in Richtung Tokyo 2020

 

Spitzenleistungen im olympischen Segelsport wie auch in den Nachwuchsklassen sind immer das Ergebnis eines erfolgreichen Teamworks. Gerade deswegen freuen wir uns sehr, dass mit der Peter Frisch GmbH / MUSTO und der FREI SWISS AG zwei starke Partner ihr Engagement für die Schweizer Seglerinnen und Segler bis einschliesslich Tokyo 2020 verlängert haben. Mit Laser Radial CoachTamas Eszes hat auch unser Trainerteam eine namhafte Verstärkung bekommen. Anlässlich des Tokyo 2020 Kick-Off Meetings in Magglingen haben anerkannte Experten unsere Athleten auf den neuesten Kenntnisstand hinsichtlich Regeneration, Ernährung und „Beat-the-heat“- Strategien gebracht und erste Erkenntnisse über das Olympiarevier in Enoshima vermittelt.

Die „Take-Home-Message“ im gemeinsamen Judotraining mit Guru Leo Held war dann klar:
Mit Intelligenz und Kampfeswille kann jeder jeden besiegen!

 

Kaderzusammenzug in Magglingen – Kick Off Tokyo 2020

 

Elitesegler, deren Coaches und der Staff des Swiss Sailing Teams haben sich Ende Juni in Magglingen getroffen, um gemeinsam in die neue Olympiakampagne Richtung Tokyo 2020 zu starten. An zwei intensiven Tagen standen neben einer umfangreichen Revieranalyse Enoshima und den dortigen klimatischen Bedingungen (es wird sehr heiss!) auch Inputs zu wichtigen Themen wie Regeneration und Ernährung auf dem Programm.

Um den Kampfgeist zu stärken und sich etwas auf die japanische Philosophie einzustimmen, absolvierte das gesamte Team auch ein paar Trainingseinheiten im Judo unter Leitung von Leo Held, dem Medalmaker von Peking 2008. Fotos

SST Teamchef Tom Reulein über diesen speziellen Kaderzusammenzug im Videointerview.

 

Tamasz Ekzes

 

 

Tamasz, seit wann hast du begonnen, mit Maud in Richtung Tokyo 2020 zusammenzuarbeiten ?

Offiziell am 1. Juli in diesem Jahr, aber ich hatte bereits vorher schon öfter die Gelegenheit, Maud zu trainieren und zu coachen. So zum Beispiel im Winter 2016 über zwei Monate in Gran Canaria zur Vorbereitung auf die Princesa Sophia Regatta in Mallorca. Wir kennen uns dementsprechend schon ganz gut.

Was sind eure kurzfristigen Ziele in dieser Saison?

Das Ziel ist, dass sie sich regelmässig und konstant in den TOP 10 bei jeder hochrangigen Regatta platzieren kann.

Und langfristig ?

Natürlich geht es darum, dass Maud bestmöglichst auf die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 vorzubereiten. Wir werden alles daran setzen, dort aufs Podium zu segeln !

Was sind ihre Stärken ?

Sie hat ein unglaubliches seglerisches Talent und eine enorme Entschlossenheit. Sie macht alles, was es braucht, um ihre Ziele zu erreichen.

MUSTO und FREI SWISS verlängern ihre Unterstützung für das Swiss Sailing Team

 

 

Drei Jahre vor den Olympischen Spielen in Tokyo 2020 bestätigt das Swiss Sailing Team die Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit diesen beiden Partnern.

Als offizieller Ausrüster des Swiss Sailing Teams im vergangenen Olympiazyklus, verlängert die Peter Frisch GmbH / MUSTO den Vertrag nun um weitere vier Jahre. SST Teamchef Tom Reulein und Geschäftsführer Eddy Eich freuen sich gemeinsam über eine erfolgversprechende Kooperation. „Uns ist ein professioneller Auftritt unserer Teammitglieder in den Medien genauso wichtig wie der einheitliche Look der Segler auf dem Podium oder der Trainer auf den Motorbooten.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Die FREI SWISS AG ist bereits seit 2012 an Bord des Swiss Sailing Teams. Im Rahmen des bis Tokyo 2020 geschlossenen Vertrags, wird unter anderem der Teamphysiotherapeut mit den neuesten medizinischen Geräten, wie auch die Athleten des Nationalteams mit professionellem FREI-Trainingsequipment aus den Bereichen Kraft, Koordination und Ausdauer ausgestattet. Zudem unterstützt die FREI SWISS AG Trainerfortbildungen, Nachwuchs-Events oder spezielle sportwissenschaftliche Projekte mit ihrem umfassenden Know How. FREI SWISS AG Geschäftsführer Jan Sebelefsky ist begeistert: „Das sind tolle Sportler mit viel Teamgeist und Engagement für ihren schönen Sport. Wir freuen uns, dass wir ihr Training unterstützen können!“

 

Die Stiftung Schweizer Sporthilfe – ein starker Partner des Swiss Sailing Teams

 

Die Stiftung Schweizer Sporthilfe unterstützt momentan 12 Seglerinnen und Segler sowie ein RS:X Windsurfer finanziell mit einem Gesamtbeitrag von CHF 284‘000. Pro Athletin und Athlet werden Beiträge von bis zu CHF 36‘000 Franken investiert.

55 Prozent der Sommersportler in der Schweiz verdienen jährlich weniger als 14’000 Franken mit ihrem Sport (Statistik BASPO 2013). Davon zu leben? Unmöglich. Aus diesem Grund ist gerade auch beim Segelsport die Unterstützung der Stiftung Schweizer Sporthilfe unerlässlich. Die Sporthilfe ermöglicht Schweizer Athletinnen und Athleten besonders im Nachwuchsalter und in Randsportarten, die finanzielle Herausforderung zu bewältigen.

Mit gezielten Förderbeiträgen an die Spitze

Die Sporthilfe unterstützt die Seglerinnen und Segler mit individuellen Förderbeiträgen langfristig, auf ihrem Weg an die Weltspitze. Mit dieser finanziellen Unterstützung verbessert die Sporthilfe die individuellen Rahmenbedingungen entscheidend. So können beispielsweise einen Anteil der Kosten, die für Material, Trainings und Reisen anfallen gedeckt werden. Tom Reulein (SST Teamchef) meint: «Die Unterstützung der Stiftung Schweizer Sporthilfe ist notwendig, um auch in Zukunft Top- Resultate unserer Segler feiern zu können.» 

Folgende Athletinnen und Athleten profitieren von einem Sporthilfe-Förderbeitrag: 

470: Linda Fahrni, Maja Siegenthaler, Grégoire Siegwart, Kilian Wagen
49er: Sébastien Schneiter, Lucien Cuejan
Finn: Nils Theuninck
Laser Radial: Maud Jayet
RS:X: Mateo Sanz Lanz

Auch die jüngsten Segler erhalten Unterstützung

Im letzten Jahr profitierten fünf Nachwuchsseglerinnen und -segler von der Unterstützung eines Sporthilfe-Paten. 2’000 Franken pro Jahr fliessen so direkt an ein Nachwuchstalent.

Laser Radial: Arthur Baudet, Félix Baudet, Grégoire Peverelli, Joshua Richner

Helfen Sie der Sporthilfe, die Segelstars von morgen zu unterstützen!

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler in den Top 10 der Welt

 

 

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler beenden die Weltmeisterschaft in der 470er Klasse vor Thessaloniki (GRE) auf dem 9. Platz. Nach zwei zweiten Plätzen in der Qualifikation und zwei Wettfahrtsiegen im Finale segelten Linda und Maja auf Rang 6 im abschliessenden Medal Race.  Den WM-Titel gewannen ihre langjährigen Trainingspartnerinnen Agnieska Skrzypulec und Irmina Mrozek Gliszcynska aus Polen.

 

Regattakalendar 2017

 

Jetzt kommt es drauf an! Die Zeit der Welt- und Europameisterschaften ist gekommen. Das heisst Daumen drücken für die Athleten des Swiss Sailing Teams!

  • 30.07 - 03.08. Europameisterschaft 49er, Kiel (GER)
  • 07.07 - 13.08. WM 2018 - Test Event, Aarhus (DEN)
  • 28.08 - 03.09 Weltmeisterschaft 49er, Porto (POR)
  • 19.08 - 26.08. Weltmeisterschaft Radial Medemblik (NED)
  • 1.09 - 10.09 Weltmeisterschaft Finn, Balaton (HUN)
  • 16.09 - 23.09 Weltmeisterschaft RSX, Enoshima (JPN)
  • 01.10 - 08.10 Europameisterschaft Radial, Barcelona (ESP)
  • 16.10 - 20.10 Sailing World Cup, Gamagori (JPN)
  • 26.10 - 29.10 Enoshima Sailing Week, Enoshima (JPN)

Newsletter 2

Die Leistungen und Ergebnisse der SST Eliteathleten in diesem Frühjahr überzeugen ausnahmslos! Nach den ersten beiden grossen Regatten in Palma und Hyères steht fest: Im Olympischen Segelsport gehört die Schweiz mittlerweile zur absoluten Weltspitze – das ist hart erarbeitet und kein Grund sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, vielmehr spornt es weiterhin an, immer noch besser zu werden.

Trofeo Princesa Sofia & Weltcup Hyères – eine Standortbestimmung

Das postolympische Jahr hat für nahezu alle Athleten der Elite und des Nachwuchs des Swiss Sailing Teams bereits in Palma de Mallorca (ESP) begonnen. An diesem wichtigen Saisonstart nahm auch das Onshoreteam mit Teamleader, Physiotherapeut, Rules Advisor und Artz teil, um ein erfolgreiches Zusammenspiel zu etablieren und somit die Athleten bestmöglichst in ihrer Leistungsentfaltung zu unterstützen.

Insgesamt starteten 16 Seglerinnen und Segler an der Trofeo Princesa Sophia Regatta, das beste Resultat erreichten Linda Fahnri und Maja Siegenthaler (TYC) mit einem 4. Platz – ein gelungener Auftakt ihrer Zusammenarbeit mit ihrem neuen Coach Alvaro Marinho. Neue Teams und Mannschaftszusammensetzungen, vor allem aber neue Kurse und Klassenregeln bestimmten diese traditionell erste grosse internationale Regatta im postolympischen Jahr.
Alle Ergebnisse und Kommentare zu dieser Regatta

Ende April stand nach Miami im Januar, bereits der zweiten Weltcup in Hyères auf dem Programm. Mit einer Bronze Medaille (470W) und einem 4. Platz (RS:X M) sowie zahlreichen persönlichen Bestleistungen war es das bisher erfolgreichste Event für die Athleten des Swiss Sailing Teams! „Das ist unsere erste Weltcupmedaille, wir sind superhappy!“ sagte Vorschoterin Maja Siegenthaler. „Zwar konnten wir am Medal Race trotz Leichtwind nicht unsere beste Leistung zeigen, aber wir haben unsere direkten Gegnerinnen kontrolliert und damit unsere Medaille abgesichert!“

Mateo Sanz Lanz (SSCS) brillierte die Woche über als Gesamtführender im gelben Leadertrikot bis zum letzten Tag vor dem Medal Race. Da handelte er sich eine unglückliche Disqualifikation ein, die ihn am Ende die eigentlich so wohlverdiente Medaille kostete. Dass am Tag des Medal Races noch Starkwind herrschte, machte es ihm nicht leichter. Er musste sich mit einem immer noch sehr guten 4. Platz zufrieden geben. Aber auch die restlichen Teams zeigten aussergewöhnliche Leistungen: Die Olympiasegler Sébastien Schneiter und Lucien Cujean (SNG) erreichten mit dem 13. Platz ihre beste Weltcupplatzierung in ihrer 49er Karriere. Das junge 470er Team Kilian Wagen und Gregoire Siegwart (CNP/CNM) wurden trotz einer nicht optimalen Vorbereitung sehr gutes 14. Boot. Im Laser Radial fehlten Maud Jayet (SNG) nach 10 Wettfahrten nur 21 Punkte aufs Medal Race. Im letzten Race überquerte sie die Ziellinie als Zweite (!) und beschliesst die Weltcup Hyères auf Platz 14.

Alle Ergebnisse und Kommentare zum Weltcup Hyères

Auckland, New Zealand is hosting the Aon Youth Sailing World Championships, the 46th edition, from 14 to 20 December 2016. More than 380 sailors from 65 nations sailing in more than 260 boats across nine disciplines will compete in New Zealand.

World Sailing Youth Worlds - Selektionsreglement

Die World Sailing Jugendweltmeisterschaften finden dieses Jahr vom 9. bis 16 Dezember 2017 in Sanya, China statt. Der Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team hat das Selektionsreglement online publiziert.

Die Termine, Kriterien und der genaue Selektionsprozess sind dort beschrieben. Zur Zeit läuft bereits die Phase des Observationpools, die finale Selektion wird im September bekannt gegeben.

Observation Pool:
Laser Radial Boy: Grégoire Peverelli SNG, Nicolas Rolaz CNM, Gauthier Verhulst CNP, Jacopo Scornaienghi CVLL, Zeno Fry CVLL, Giona Renggli YCAs.

Laser Radial Girls: keine

420 Boys: Morgan Lauber - Léo Tétaz CNM, Nick Zeltner – Till Seger RCO, Florian Geissbühler YCB – Livio Erni SCC

420 Girls: Solène Mariani – Maud Schmid CNM, Sophia Mosegaard – Samira Rast TYC

Open Nacra 15: Max Wallenberg - Amanda Bjork Anastassov SNG, TBA - Clara Trellu SNG

Das Geheimrezept des Talent Pools

Marco Versari, SST Jugendnationaltrainer, zieht eine erfolgreiche Bilanz des vergangenen Talent Pool Wintertrainings. Mit über 300 zu absolvierenden Stunden auf dem Wasser, ist die Organisation des Wintertrainings immer noch eine grosse Herausforderung. Mit den Jahren konnten die Abläufe immer weiter verbessert und damit die Qualität gesteigert werden. Für die 420er und die Laser Radials, geht das Talent Pool Training noch bis zum Frühjahr.
Wie funktioniert das und warum ist das ganze Konzept so erfolgreich? Hier die wichtigsten Zutaten:

  • Engagierte und focussierte Seglerinnen und Segler
  • Erfahrene und hochmotivierte Trainer
  • Unterstützende Eltern und Betreuer

Marco Versari : „Dabei stellen die Athleten den Mittelpunkt aller Massnahmen dar. Swiss Sailing Team definiert deren Ziele und Prioritäten in der Leistungsentwicklung und geben wertvolle Ratschäge und Feedbacks. Nicht zu vergessen die Unterstützung auf dem Wasser und an Land. Dabei spielen die Trainer eine entscheidende Rolle. Die Talent Pool Trainer kennen sich bereits seit 5 Jahren und sind ein eingespieltes Team, das sich austauscht, Erfahrungen teilt und sich gegenseitig berät. Aber natürlich sind auch die Eltern wichtig, die hinter der Kulisse jederzeit bereitstehen zu helfen und die Kids zu unterstützen. Ihr konstruktives Feedback hilft uns, das Talentpool Training weiter zu verbessern. An dieser Stelle möchte ich mich einmal bei allen bedanken: bei den Athleten für ihr vorbildhaftes Engagement, bei den Trainer für ihre professionelle Arbeit und den Eltern und allen weiteren Voluteers auf Vereins- und Regionalebene für ihre Unterstützung .

Das nächste SST Talent Scout Camp findet vom 5. bis 8. Oktober 2017 in Ipsach statt.

Alvaro Marinho, der neue Coach von Fahrni/Siegenthaler

Alvaro Marinho ist der neue Coach von Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470W). Eine äusserst erfolgreiche Zusammenarbeit, die mit dem 4. Platz in Palma und der Weltcup Bronzemedaille in Hyères erste Früchte trägt. Wir haben Alvaro zum Interview getroffen:

Warum eine Olympische Bootsklasse? Was gefällt dir an diesem Job?
Alvaro Marinho : Die Olympische Bootsklasse ist das höchste Level, von dem ein Segler träumen kann und man muss viele Jahre sehr hart arbeiten, um sich einen Startplatz beim wichtigsten Segelevent der Welt – den Olympischen Spielen – zu sichern. Genau dieses leidenschaftliche Arbeiten, um erfolgreich zu sein, das fasziniert mich beim Olympischen Segeln.

Wie ist es für das Swiss Sailing Team zu arbeiten?
Alvaro Marinho : Es ist für mich eine Ehre und ein Privileg, für ein so gut organisiertes Team zu arbeiten. In den letzten 10 Jahren konnten wir eine starke Verbesserung in den Schweizer Ergebnissen in den Olympischen Klassen, aber auch in den anderen Disziplinen feststellen. Ich sehe eine sehr gute Organisation, harte Arbeit, jede Menge Talent bei den Seglern und tolle Unterstützung aus dem Back Office.

Deine Eindrücke von Linda und Maja bis heute?
Alvaro Marinho: Ich habe Linda und Maja kurz vor den Rio Olympics einmal 10 Tage trainiert und sofort gemerkt, dass beide ein Riesentalent und noch Ausbaupotential haben. Natürlich fehlt noch die Erfahrung in dieser Klasse, aber sie haben gezeigt, dass sie sich ihren Startplatz in Rio mehr als verdient hatten. Ich bin mehr als 20 Jahre am Stück 470er gesegelt und denke, ich kann ihnen viel von meiner Erfahrung vermitteln, damit sie ihre (und unsere) Ziele erreichen können.

Ihre grössten Herausforderungen?
Alvaro Marinho: Das könnte auch der physische Aspekt sein, den Segeln in den Olympischen Klassen wird je mehr und mehr konditionell. Aber weil ich sie als äusserst professionelle Seglerinnen kennengelernt habe, bin ich mir sicher, dass sie auch daran sehr zielgerichtet arbeiten werden.

Ihre grössten Stärken ?
Alvaro Marinho: Dass sie als Team zusammen so stark sind, das ist extrem wichtig! Und dass sie die taktischen Aspekte vor allem im Leicht- und Mittelwindbereich so gut im Griff haben wie fast kein anderer.

Eure kurz- und langfristigen Ziele?
Alvaro Marinho : Die Ziele werden wir nach den ersten Trainings gemeinsam anschauen.
Regattakalendar 2017

Die wichtigsten Regatten in der Saison 2017 im Überblick :

06-13.05 470er Europameisterschaften, Monaco (MON)
05-13.05 RSX Europameisterschaften, Marseille (FRA)
04-11.06 Sailing World Cup Finale, Santander (ESP)
09-15.07 470er Weltmeisterschaft, Thessaloniki (GRE)
30.07– 03.08 49er Europameisterschaften, Kiel (GER)
07-13.08 WM 2018 TESTEVENT, Aarhus (DEN)
28.08-03.09 49er Weltmeisterschaften, Porto (POR)
19-26.08. Radial Weltmeisterschaften, Medemblik (NED)
18-27.08 Finn Europameisterschaften Balaton (HUN)
01-10.09 Finn Weltmeisterschaften, Balaton (HUN)
16-23.09 RSX Weltmeisterschaften, Enoshima (JPN)
01-08.10 Radial Europameisterschaften, Barcelona (ESP)
16-20.10 Sailing World Cup, Gamagori (JPN)
26-29.10 Olympic Games TESTEVENT, Enoshima (JPN)


Newsletter 1

Nach den Olympischen Spielen ist vor den Olympischen Spielen !

Es bleibt nur wenig Zeit, durchzuschnaufen, Bilanz zu ziehen und sich nach wichtigen Entscheidungen für den neuen Olympiazyklus neu aufzustellen. Doch wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, gibt es kein Halten mehr. Dann nämlich werden die Athleten, Trainer und alle am Schweizer Leistungssportsystem Segeln wieder täglich Alles geben, um die Erfolgsgeschichte fortzusetzen und immer und immer wieder: Medaillen und TOP 10 Ergebnisse für die Schweiz zu gewinnen!

Swiss Sailing Team : Neuer Präsident ernannt

Swiss Sailing Team hat heute die Ernennung von Thomas von Gunten als Präsident ad interim des Swiss Sailing Teams, welches für den Leistungssport und den Elite-Nachwuchs zuständig ist, bekanntgegeben. Thomas von Gunten, Mitglied des Segelclubs Neuhaus-Interlaken, ist seit 2013 Mitglied des Zentralvorstands von Swiss Sailing und zuständig für die Swiss Sailing Promotion, ihres Zeichens Mehrheitsaktionär des Swiss Sailing Team. Er wird vorerst bis am 1. April als Ad-Interims-Präsident des Verwaltungsrats des Swiss Sailing Team amten. Anschliessend entscheidet die Generalversammlung des Schweizerischen Segelverbands wie an der Generalversammlung im November 2015 verlangt über eine Statutenänderung, welche die Vereinfachung seiner Verbandsstrukturen erlaubt.

Der neue Verwaltungsrat des Swiss Sailing Team wird geleitet von Thomas von Gunten, der auf den Genfer Alex Schneiter (2013 - 2016) folgt. Beryl Pieper (Segel Club St. Moritz) verbleibt als erste Frau in diesem Gremium ebenso im Verwaltungsrat wie auch Vincent Hagin, Präsident von Swiss Sailing.

Das komplette SST Team 2017

Nachdem der SST Talentpool bereits im Herbst selektioniert wurden (die komplette Talentpoolliste findet ihr hier), folgen nachstehend die Athleten des SST Elitekaders sowie des SST Youth Teams:

Nationalkader :

  • Linda Fahrni & Maja Siegenthaler (470W)
  • Mateo Sanz Lanz (RS:X)
  • Maud Jayet (Laser Radial)

B-Kader :

  • Sébastien Schneiter & Lucien Cujean (49er)
  • Kilian Wagen & Grégoire Siegwart (470M)
  • Andrea Nordquist (Laser Radial)

C-Kader :

  • Nils Theuninck (Finn)

Youth Team :

  • Maxime Bachelin & Arno de Planta (49er)
  • David Biedermann & Jann Schuepbach (470m)
  • Maxime & Fred Haenssler (49er)
  • Lucie Keller (Laser Radial)
  • Gregoire Peverelli (Laser Radial)

Maja Siegenthaler (470W) freute sich nach den Olympischen Spielen auf ein normales Leben zu Hause. « Ich habe vier Wochen am Stück in einer Stadt verbracht, das gab es schon lange nicht mehr.“ lachte die junge Seglerin. „Mir hat es richtig Freude gemacht, Zeit für meine Freunde zu haben und die neue Stadt kennenzulernen. Endlich etwas Routine und ich wollte unbedingt zurück an die Schule. Es ist schon ein bisschen komisch, die News über die 470er Klasse zu lesen, ohne dabei zu sein. Aber die Auszeit hat mir die Möglichkeit gegebene, nachzudenken und mich schliesslich für eine Rückkehr ins Boot zu entscheiden. Linda ging es genauso und jetzt bin ich total motiviert, mit ihr zusammen in Richtung Tokyo 2020 zu starten! Dementsprechend geht es jetzt wie üblich mit einem Auftakt in Palma und Hyeres in die neue Saison.“

Foto: © Sailing Energy

Diego Fructuoso ist der neue Coach im Swiss Sailing Team

Wallenberg/Rol in Nacra15

Viele World Class Coaches haben sich in den letzten Jahren dem Swiss Sailing Team angeschlossen. Und auch 2017 stossen zwei absolute Top-Coaches dazu. Diego Fructuoso (ESP) startet Maud Jayet (Laser Radial) in die neue Saison.

Fructuoso hat bereits Ende 2016 angefangen, mit Maud zu arbeiten. Nach mehreren Jahren Mitgliedschaft im Spanischen Olympiateam und verschiedenen Big Boat und Offshore Projekten hat sich Diego dem Swiss Sailing Team mit einer klaren Zielstellung angeschlossen: Maud bis zu einer Olympiamedaille in Tokyo 2020 zu betreuen.

« Maud und ich lernen uns jeden Tag besser kennen und lernen, zusammenzuarbeiten. Ich denke, dass sie ein wahres Naturtalent im Segeln ist und sich noch weiter steigern kann. Wir wissen genau in welche Richtung wir gemeinsam gehen und was wir erreichen wollen. Sie ist sehr intuitiv, reagiert aber gut auf mein Feedback. Natürlich wollen wir bereits in diesen Jahr Topresultate ersegeln. »

Das ganze Interview mit Diego Fructuoso findet ihr hier.

Erste Konditionstests und Health Checks in La Tour

Erstmalig im neuen Olympiazyklus wurden die routinemässig stattfindenden Gesundheitsuntersuchungen und Konditionstests in der SST Partnerklinik La Tour in Genf durchgeführt. Unter Leitung von Dr. Finn Mahler, Dr. Per Bo Mahler und Philippe Marchand wurden die Mitglieder des Nationalkaders, des B- und C-Kaders sowie dem Youth Team nach dem neuesten Swiss Olympic Standard auf Herz und Nieren getestet. Schliesslich sind die meisten der SST Mitglieder bereits seit November wieder im Training, um die Saison 2017 vorzubereiten. Neben den Leistungstests steht in der kommenden Saison auch die kontinuierlichen sportmedizinische und physiotherapeutische Betreuung der Kaderathleten im Vordergrund.

Jugendweltmeisterschaften in Auckland

Mit der World Sailing Jugendweltmeisterschaft in Neuseeland sollte die Saison 2016 für insgesamt 6 SST Seglerinnen und Segler zu Ende gehen. Die Schweizer Delegation wurde von Junior National Coach Marco Versari und Eze Schargorodsky angeführt. “Die gesamte Mannschaft hat während der Vorbereitungen auf diese WM hart gearbeitet. Die 420er mit mir, die Radials mit Eze und die Nacra15 mit Laurent Voiron. In Auckland selbst waren unsere Athleten voll auf jede Wettfahrt konzentriert und haben alles zu geben.” erklärte Marco Versari.
Die Ergebnisse der Schweizer Delegation und den gesamten Artikel findet ihr hier.

Foto: © Pedro Martinez


Newsletter 4 – 2016

Erfolgreicher Olympiazyklus 2013 – 2016

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind Geschichte. Das Swiss Sailing Team hat mit dem Gewinn eines Diploms durch Matias Bühler und Nathalie Brugger das strategische Ziel erreicht und durch weitere starke Leistungen überzeugt. Jetzt gilt es Bilanz zu ziehen und die Weichen für eine erfolgversprechende Kampagne in Richtung Tokio 2020 richtig zu stellen. Die Perspektiven für den langersehnten Gewinn einer Olympiamedaille wären heute so gut wie selten zuvor.
Good bye Rio – Hello Tokio!

Viel Freude bei der Nachlese

Olympische Spiele in Rio 2016 – eine positive Bilanz

Neun Athleten, fünf Coaches und sechs Mitglieder im Support Staff: die Olympiadelegation des Swiss Sailing Teams unter Führung von Teamchef Tom Reulein gab schon im Vorfeld Anlass, stolz zu sein. Da der Venue, die Marina da Gloria, über eine Fahrstunde vom Olympischen Dorf entfernt lag, logierte die gesamte Segelmannschaft in einer externen Unterkunft in Sichtweite zum Hafen.

Trotz der Distanz zum Herz der Spiele in Barra di Tijuca, war der Olympic Spirit allgegenwärtig zu spüren. Mit dem Gewinn des Diploms durch Bühler/Brugger (bei zwei Wettfahrtsiegen) sowie dem Sieg im 470 Herren Medal Race durch Brauchli/Hausser oder den insgesamt vier Top 5 Platzierungen des jungen 49er Teams Schneiter/Cujean sorgten die Schweizer Seglerinnen und Segler für viele unvergessliche Momente. Aber auch einige bittere Erfahrungen mussten in den vier Wochen in Rio verarbeitet werden. In Erinnerung bleiben wird auf alle Fälle der fantastische Teamspirit und die unvergleichlichen Segelbilder am Fusse des Zuckerhut und der Christo Statue. Die Bilanz ist positiv, die Ergebnisse besser als in London 2012 und die Perspektiven für die Zukunft erfolgversprechend. Die harte Arbeit der vergangenen Jahre im Swiss Sailing Team hat bereits Früchte getragen.

Ergebnisse der Schweizer Olympiasegler:

470 Damen Fahrni/Siegenthaler : 14/20 - 8 15 15 12 9 10 8 11 16 (19) = 104
470 Herren Brauchli/Hausser : 9/20 - 11 4 19 7 10 10 8 (22) 15 8 2 = 94
49er Schneiter/Cujean : 13/20 - 5 16 12 4 (17) 15 15 10 16 5 17 5 = 120
Nacra 17 Bühler/Brugger : 7/20 - 1 6 6 (19) 11 18 10 7 5 5 1 10 20 = 100
RS:X Mateo Sanz Lanz : 14/36 - (24), 15, 21, 8, 14, 8, 20, 11, 11, 19, 4, 5 = 136

Alle News über die Schweizer Olympiamannschaft finden Sie unter dem folgenden Link

© Juerg Kaufmann

16 Medaillen und mehr als zwanzig Top 10 Ergebnisse – eine starke Bilanz!

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SST Teamchef Tom Reulein blickt auf erfolgreiche 4 Jahre zurück.

Von London 2012 nach Rio 2016, wie sieht die Bilanz der vergangenen vier Jahre für Sie aus?

Tom Reulein: Ich denke, dass das Swiss Sailing Team unter Führung von VR Präsident Alex Schneiter eine hervorragende Entwicklung durchlaufen hat. Angefangen bei dem dank Sponsoren und Mäzenen stark verbesserten Budgets, über die Verpflichtung von World Class Coaches, der gewinnbringenden Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie der Schulthess Klinik, Hydros oder Frei Swiss AG bis hin zu den vielen wertvollen Begleitprojekten wie beispielsweise dem Meteo&Tidal-Projekt haben sich die Rahmenbedingungen für Topleistungen stark verbessert. Nicht umsonst haben unsere talentierten Spitzen- und Nachwuchssegler in diesem vierjährigen Olympiazyklus 16 Gold-, Silber und Bronzemedaillen sowie 23 Top Ten Ergebnisse an Europa- und Weltmeisterschaften, im Weltcup und an Olympischen Spielen ersegelt. Das ist eine starke Bilanz, in der lediglich noch die Olympiamedaille fehlt.

Welche konkreten Schlüsse kann man aus dem Abschneiden der Schweizer Mannschaft in Rio ziehen?

TR: Erst einmal können wir festhalten, dass die bestehenden Förderstrukturen in der Lage sind, unsere Spitzensegler so zu unterstützen, dass sie an Olympischen Spielen um Medaillen mitsegeln können. Um diese am Ende auch zu gewinnen, muss alles unter höchstem Erwartungsdruck eine Woche lang auf dem Wasser nahezu fehlerfrei ablaufen. Kleinste individuelle Fehler haben bei dieser Leistungsdichte eine grosse punktemässige Auswirkung. Neben dem rein seglerischen Fähigkeitstraining und einer soliden Race Management Ausbildung müssen wir auch in den Bereich Materialentwicklung, Sportmedizin sowie in der sportpsychologischen und physiotherapeutischen Betreuung möglichst über die vier kommenden Jahre noch umfangreicher arbeiten können. Um in Tokio 2020 eine Medaille zu gewinnen, müssen wir drei Teams mit einem entsprechenden Potential dahin entwickeln. Das gibt eine sehr ehrgeizige Zielrichtung für die Aufbauarbeit mit unserer immer noch sehr jungen Mannschaft im kommenden Olympiazyklus vor.

Wo liegen die Chancen für den Schweizer Olympiasegelsport?

TR: Dank der tollen Ergebnissen einerseits, aber auch aufgrund der konzeptionellen Weiterentwicklung und der permanenten Verbesserungen unserer Prozesse andererseits sind wir sehr optimistisch, den Schweizer Olympiasegelsport wieder dahin gebracht zu haben, wo er hingehört: nämlich in die Swiss Olympic Einstufungskategorie 1. Dies ist nach wie vor das wichtigste Ziel, weil dadurch eine nachhaltig verbesserte Finanzierungsbasis gesichert würde. Grundsätzlich sehe ich in den neuesten Trends im Segelsport, seien es die foilenden Katamarane, das Mixed segeln oder Kiteboarden eine grosse Chance für die Schweiz, wieder mehr Seglerinnen und Segler in das Fördersystem zu bringen. Zudem gibt es Signale, dass die Unterstützung für jungen aber extrem talentierte Athleten, welche sich zu einer professionellen Olympiakampagne entscheiden, seitens der Sporthilfe deutlich erhöht werden könnte. Alles in allem wären das äusserst erfolgsversprechende Perspektiven für eine Karriere im Schweizer Nachwuchs- und Elitesegelsport.

Swiss Sailing Team Rio 2016 Olympia Blog

Team Result summary 2013-2016

World Sailing Youth Worlds 2016 – Schweizer Team selektioniert

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Wallenberg/Rol in Nacra15

Die Beobachtungsphase für die Selektion zu den World Sailing Youth World Championships ist beendet. Insgesamt haben sich 19 jugendliche Seglerinnen und Segler (13 Boote) in fünf verschiedenen Bootsklassen an dieser Ausscheidung beteiligt. Nun hat der SST Selektionsausschuss entschieden.
Folgende Athleten werden die Schweiz anlässlich der Youth World Championships vom 14. – 20. Dezember in Torbay (Neuseeland) vertreten:

420 männlich: Maxime Bachelin / Arno de Planta (beide CVV)
Radial weiblich: Lucie Keller (SNG)
Radial männlich: Grégoire Peverelli (SNG)
Nacra 15: Max Wallenberg / Guillaume Rol (beide SNG)

„Das ist ein fantastisches Team“ freut sich SST Junior National Coach Marco Versari, der als Teamleader und 420er Coach vor Ort sein wird „Wir können viel von diesen hochtalentierten Seglern erwarten. Alle von ihnen verfügen über ein Top 10 Potenzial. Speziell Maxime und Arno haben Chancen, mit einer Medaille nach Hause zurückzukehren. Die nächsten Trainingsmonate werden entscheidend sein für den Erfolg unserer Delegation, wir werden also einfach weiter hart arbeiten.“

World Sailing Event Webseite

Nils Theuninck gewinnt Bronze an der U21 Europameisterschaft im Laser

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Ende August gewann Nils Theuninck (Club Nautique de Pully) die Bronze Medaille an der U21 Europameisterschaft in Split, Kroatien.

Erzähl uns kurz deinen sportlichen Werdegang!
Nils Theuninck : Ich habe bereits mit sechs Jahren begonnen, Optimist zu segeln. Meinen ersten Titel gewann ich bereits 2011 an der Weltmeisterschaft in der Laser 4.7 Klasse in San Francisco (USA). Nach einiger Zeit im Laser Radial, bin ich in 2012 in den Olympischen Laser Standard umgestiegen. Nach dem Schweizer Meistertitel in 2013, ist die Bronzemedaille in Split das bisher beste Ergebnis in meiner Karriere. Übrigens bin ich dieses Jahr nebenbei noch Schweizermeister in der Finn Klasse geworden.

Warum der Laser ?
NT: Das Boot passt gut zu mir, vor allem weil ich gerne Einhand segele. Wenn ich einen Fehler mache, dann liegt das einzig und allein an mir selbst. Ich arbeite nun beinahe täglich an meiner Kondition, trainiere Kraft und Ausdauer. Auf dem Wasser arbeite ich mit verschiedenen Trainingsgruppen und Sparringpartnern zusammen. In den grossen Startfeldern muss man immer bestrebt sein, weniger Fehler als alle anderen zu machen.

Die Bronze Medaille als toller Abschluss deiner Laser Karriere ?
NT: Das war schon eine Riesenüberraschung! Ich wollte in die Top 10 fahren, aber als ich mich nach einigen Races in den Top 5 wiederfand, habe ich mein Ziel nach oben korrigiert. Ich war sehr konstant in dieser Regatta, hatte keine einzige schlechte Wettfahrt und habe nie zu viel Risiko genommen. Ja, es stimmt, ich werde vorerst meine Laserkarriere beenden, weil ich von meinen körperlichen Voraussetzungen ans Limit komme. Wir werden sehen, was als nächstes kommt, aber so erfolgreich aus dem Laser auszusteigen ist wirklich toll!

Youth Olympic Games in Buenos Aires (ARG) 2018 – ein Ausblick

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World Sailing hat das internationale Qualifikationssystem zur Teilnahme an den Youth Olympic Games 2018 in Buenos Aires, Argentinien (1. – 12. Oktober 2018) veröffentlicht. Demnach sind insgesamt 100 Jugendliche der Jahrgänge 2000 bis 2003 in den folgenden Events startberechtigt: jeweils 24 Jungen und 24 Mädchen in den zwei Windsurfing Techno 293+ Fleets, jeweils 12 Jungen und 12 Mädchen in den zwei Kitebording IKA Twin Tip Fleets und 14 Teams im Nacra 15 Katamaran.
Die Teambesetzung in diesem Katamaran wird analog zum Nacra17 an den Olympischen Spielen und den Youth Worlds 2018 auch gemischt geschlechtlich sein, d.h. dass ein Junge zusammen mit einem Mädchen segeln muss. Die Position von Steuermann und Vorschoter sind dabei frei wählbar.

Der SST Selektionsausschuss wird im Frühjahr 2017 nach Absprache mit Swiss Olympic ein entsprechendes nationales Selektionsreglement erarbeiten und publizieren. „Die Youth Olympics sind eine hervorragende Möglichkeit, schon früh in der sportlichen Karriere die spezielle Olympialuft zu schnuppern und sich langfristig zu motivieren. Olympiateilnehmer Sébastien Schneiter beispielsweise hatte seine Premiere an den YOG schon 2010 in Singapur. Damals noch auf der Byte CII“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Event Webseite
World Sailing link
WS Qualification system

Swiss Sailing Team und MaxComm – eine sechsjährige Erfolgsgeschichte

Target Oriented

©Loris von Siebenthal

Die in Genf ansässige Agentur MaxComm, zeichnet für die externe Kommunikation des Swiss Sailing Teams verantwortlich. Die Agentur unter Führung von Bernard Schöpfer, dem ehemaligen Pressechef des Teams Alinghi, wurde 2011 mit der professionellen Medienarbeit für das gesamte Swiss Sailing Team beauftragt. Sechs Jahre später kann eine überaus positive Bilanz gezogen werden: Nie zuvor war das Swiss Sailing Team mehr in den Medien vertreten und konnte eine solch umfangreiche Visibilität erreichen.
Bei MaxComm arbeiten Journalisten und Graphiker Hand in Hand, um eine professionelle Ganzjahreskommunikation sicherstellen. Von der Betreuung der sozialen Netzwerke angefangen über einen starken Internetauftritt, Pressemitteilungen und Newsletter, produziert MaxComm auch verschiedene Videos.

Seit 2013 ist Sophia Urban als Projektleiterin für das Swiss Sailing Team zuständig. Dank der Unterstützung in Genf konnte sie die Mannschaft an verschiedene Events wie den Segelweltcup und den Olympischen Spielen in Rio begleiten und hautnah über die Geschehnisse vor Ort berichten.

Die „Media Coverage“ im Jahr 2016 war extrem erfolgreich. Eine Nachlese der wichtigsten Presseartikel, den Statistiken der sozialen Netzwerke und den TV Berichten finden Sie unter dem folgenden Link.

SUI Sailing Awards

Target Oriented

Gleich mehrere Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams sind an den diesjährigen SUI Sailing Awards nominiert. Die Gewinner werden anlässlich der Swiss Sailing Generalversammlung am 19. November im Verkehrshaus Luzern präsentiert: Stimmen Sie für ihren Favoriten unter folgendem Link.

Die Nominierten des Swiss Sailing Teams sind:

Female sailor: Maud Jayet
Male sailor: Sébastien Schneiter
Junior sailor: Nicolas Rolaz, Max Wallenberg, Maxime Bachelin & Arno de Planta
Sailing team: Matias Bühler & Nathalie Brugger, Yannick Brauchli & Romuald Hausser.


Newsletter 2 - 2016

Wer repräsentiert die Schweiz in Rio ?

Weniger als 100 Tage vor den Olympischen Spielen präsentieren wir hier die 4 Boote, die bereits jetzt von Swiss Olympic selektioniert worden sind. Alle Athleten haben sich gemäss den Vorgaben des Selektionsreglement des Swiss Sailing Teams qualifiziert. Wie genau lesen Sie hier und lernen Sie die Athleten und ihre Coaches im Video Interview genauer kennen.

 

Nathalie Brugger (30, CVE/GYC) und Matias Bühler (33, GYC), Nacra 17
Nationenqualifikation: 6. Platz an der WM in Santander 2014 (ESP) // Persönliche Qualifikation: 9. Platz an der WM Clearwater 2016 (USA)

 

Wir teilen die Passion für den Segelsport und haben die gleichen Ziele! Das macht es einfacher!
Nathalie Brugger und Matias Bühler

Es ist wirklich eine Freude mit ihnen zu arbeiten. Beide sind ziemlich smart und wissen, um was es geht!
Coach - Mitch Booth

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Linda Fahrni (22, TYC) und Maja Siegenthaler (23, TYC), 470W
Nationenqualifikation : 11. Platz an der WM in Haifa 2015 (ISR) // Persönliche Qualifikation : 8. Platz am Rio Testevent 2015 (BRA)

Wenn wir nicht gerne zusammen segeln würden, hätten wir das ja nicht so viele Jahren getan!
Linda Fahrni und Maja Siegenthaler


Linda und Maja sind für die Olympischen Spiele selektioniert, unser erstes Ziel ist erreicht!
Coach - Zizi Staniul

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Yannick Brauchli (27, SVT/SCE) und Romuald Hausser (28, CNV), 470M
Nationenqualifikation: 14. Platz an der WM in Santander (ESP) 2014 // Persönliche Qualifikation: 11. Platz an der Trofeo Princesa Sofia, Palma (ESP) 2016


Es braucht Zeit und Energie und die notwendigen Tools, um an die Olympischen Spiele zu gehen.
Romuald Hausser und Yannick Brauchli

Unser Ziel ist es, in die TOP 8 zu segeln!
Coach - Sebastian Peri Brusa

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Mateo Sanz Lanz (22, SCSS), RS:X
Nationenqualifikation: 6. Platz an der WM in Al Mussanah (OMA) 2015 // Persönliche Qualifikation : 6. Platz am Rio Testevent 2015 (BRA)


Ich habe mein erstes Ziel erreicht: mich für die Spiele qualifiziert zu haben!
Mateo Sanz Lanz

Ich arbeite nun schon 13 Jahre mit Mateo, wir sind wie eine Familie
Coach - Asier Fernandez

Drei Boote haben noch Chancen einen Nationenplatz durch Reallocation zugesprochen zu bekommen, wenn sich eine andere Nation für die Rückgabe des Startplatzes entscheidet.  Davon könnten dann Maud Jayet (Laser Radial), Guillaume Girod (Laser Standard) und Lucien Cujean/Sébastien Schneiter (49er) profitieren – die letztmögliche Entscheidung darüber wird am 22. Juni getroffen.


SWC Hyères, Europameisterschaften und Trofeo Princesa Sofia – die Bilanz

Hyères, France will welcome 574 sailors from 47 nations from Wednesday 27 April through to 1 May for the 2016 edition of Sailing World Cup Hyères. The third stop on the 2016 series, Hyères will host 381 boats across the ten Olympic and two Paralympic fleets and sailors will by vying for World Cup honours, national Olympic selection and a place in Sunday's televised Medal Races. ©Pedro Martinez/Sailing Energy/World Sailing

Trofeo Princesa Sofia, Palma de Majorca (ESP) - 26.3 - 2.4
Anlässlich dieser wichtige Regatta zu Beginn der europäischen Segelsaison haben sich die beiden Schweizer 470er Teams für Rio qualifiziert: noch vor Beginn der Regatta wurde den 470er Damen Fahrni/Siegenthaler seitens World Sailing der afrikanische Startplatz zugesprochen worden, weil kein afrikanisches Boot für diese Continental Qualifyer gemeldet war. Romuald Hausser und Yannick Brauchli erreichten ihre persönliche Bestätigungsleistung als 10. Nation klar. Nathalie Brugger musste wegen der Daumenverletzung ihres Steuermannes Matias Bühler mit Brasilianer Joao Siemsen ins Rennen gehen und belegte einen hervorragenden Platz 10.
Die übrigen Resultate

Vorgängig zur Regatta traf sich die gesamte Mannschaft zu traditionellen « Palma » Team Meeting inklusive dem gewohnten Photoshooting!

Europameisterschaft 470er, Palma de Majorca (ESP) – 5.-12.4
Zweimal die Nationalteam Requalifikation galt es zu erfüllen – und sie taten es ! Gleich im Anschluss an die Palma Regatta landeten Fahrni/Siegenthaler auf dem 12. Nationenplatz bei den Damen und Brauchli/Hausser sogar auf dem 6. Nationenplatz bei den Herren.
Ergebnisse

Championnat d’Europe 49er, Barcelona (ESP) - 11-16.4
Starke Leistungen in Einzelwettfahrten und Gesamtplatz 32 für Sébastien Schneiter und Lucien Cujean.

Weltcup Hyères (FRA), 25.4-1.5
Ende April traf sich die gesamte Weltelite im Olympischen Segelsport zum Weltcup in Südfrankreich. Die 40 besten Teams in jeder Bootsklasse starteten mit dem klassischen starken Mistral Wind in die Woche, die sich im weiteren Verlauf als eine eher Leicht- und Mittelwindregatta entwickelte. Gut für Maud Jayet, die sich durch grandiose Leistungen für das Medal Race qualifizierte und dieses obendrauf mit deutlichem Vorsprung gewann. Mit Platz 7 erreichte sie das bisher beste Ergebnis in ihrer noch jungen Karriere.

 


Wie findet man das beste Schwert?

Die Materialauswahl zählt zu den entscheidenden Leistungsfaktoren im Segelsport. Ohne die jeweils für die herrschenden Bedingungen besten Segel, Masten, Ruder, Finnen und Schwerter ist im internationalen Segelsport - nicht nur in den Olympischen Disziplinen – kein gutes Ergebnis mehr zu erreichen.

Deswegen hat unser Partner Hydros Innovation eine funktionelle Testapparatur zum Messen von Schwertbiegekurven entwickelt. Damit können Unterschiede im Twistverhalten objektiviert und dokumentiert werden. Die Testapparatur ist mobil und ist für alle Olympischen Bootsklassen sowie für die Nachwuchsklassen einsetzbar.
Mehr Information : www.hydros.ch

 


Olympia Blog

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Wie bereits angekündigt, hat Swiss Sailing Team seinen neuen Olympia Blog aufgeschaltet. Entwickelt von der Berner Firma Newsroom, vereinigt dieser Blog die News, Videos und Bilder aus den verschiedensten sozialen Netzwerken auf einer dynamischen Website. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele arbeitet Newsroom eng mit Swiss Olympic und vielen weiteren Schweizer Verbänden zusammen.
Dann werden auch die News des Swiss Sailing Teams auf der Website von Swiss Olympic landen und gute Visibilität garantieren.
Wir laden Sie ein, die neue Platform unter folgenden Link zu entdecken oder direkt über den roten Balken auf der Startseite unserer Homepage.


Antonio Otero – der SST Rules Advisor
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Als « Rules Advisor » arbeitet Antonio Otero mit den Schweizer Olympiaseglern, um deren Regelkenntnis und Verhalten im Protestfall zu verbessern. „Mein Ziel ist es, dass die Athleten in diesen Bereichen konkurrenzfähiger werden.“ so Antonio, der zudem noch als Segelcoach in einigen internationalen Projekten arbeitet.
„Ich bin selbst Olympiateilnehmer im 470er gewesen, als ich einen Jury Kurs besuchte. Mit dem besseren Regelverständnis, bin ich auch besser gesegelt und hatte schlichtweg mehr Selbstvertrauen. Genau das möchte ich den Schweizer Teams mit auf den Weg geben: Dass sie auch im Protestfall zwischen zwei Boote, was ja meist sehr nervenzehrend ist, selbstsicher auftreten können. Aber erstmal müssen wir deren Interesse am Sujet wecken, dann wird es einfacher, ein solides Regel Know How zu vermitteln und im Hearing anzuwenden.“


Einladung zur Team Präsentation am 13. Juni

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Wir laden sie herzlich zur offiziellen Team Präsentation der selektionierten Olympiaseglerinnen und –segler am 13. Juni 2016, ab 18:30 Uhr in der Société Nautique de Genève ein.
Melden Sie sich noch heute unter sophia.urban@maxcomm.ch verbindlich an. Anmeldeschluss ist der 8. Juni 2016.

 

 

 


Newsletter 1 - 2016

Gelungener Saisonstart ins Olympiajahr

World Sailing Weltcup Miami (USA) – Nach den vielen Wassertrainingsstunden, war dieser Weltcup das erste aussagekräftige Aufeinandertreffen der Weltelite. Der Gewinn der Bronzemedaille im Nacra17 mit Nathalie Brugger und Matias Bühler war das Highlight der Regatta, an der auch weitere Schweizer im Laser Radial, Laser Standard und 49er mit guten einzelnen Wettfahrtergebnissen teilgenommen hatten. Ergebnisse

Weltmeisterschaft Nacra 17, Clearwater (USA) – Matias Bühler und Nathalie Brugger qualifizieren sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro durch das Erreichen der persönlichen Bestätigungsleistung. Sie belegten am Ende einen guten 9. Platz (7. Nation). Ergebnisse

Weltmeisterschaft 49er, Clearwater (USA) – Sébastien Schneiter und Lucien Cujean segelten mit insgesamt sechs TOP 20 Platzierungen auf den 46. Gesamtplatz und empfehlen sich somit für ein gutes Ergebnis an der Palma Regatta. Ergebnisse

Weltmeisterschaft RS:X Windsurfing, Eilat (ISR) – Nach erreichter Olympiaqualifikation zeigt Mateo Sanz Lanz mit einem Laufsieg und dem 3. Platz im Medal Race eine herausragende Leistung. Er belegt am Ende den 7. Platz. Ergebnisse

Weltmeisterschaft 470er, San Isidro (ARG) - Yannik Brauchli und Romuald Hausser verpassten nur denkbar knapp ihre persönliche Bestätigungsleistung zur endgültigen Olympiaqualifikation (TOP 12 Nationenrang). Als Gesamt 15. belegten Sie den 14. Nationenrang, punktgleich mit dem 13. Nationenrang. Nach einem sehr guten WM-Start kamen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler nicht mit dem vielen Treibholz und Pflanzen zurecht und segelten auf den 21. Platz. Ergebnisse

Europameisterschaft Laser, Gran Canaria (ESP) – Maud Jayet hat dank einer herausragenden Leistung den 12. Platz in Las Palmas belegt. Sie hat sich damit direkt für das SST Nationalteam in 2017 und zudem einen grossen Schritt in Richtung Olympiaqualifikation in Palma Ende März getan. Andrea Nordquist (51.) & Guilaume Girod (51.) Ergebnisse

Nacra 17 : Nathalie Brugger und Matias Bühler für Rio qualifiziert

Sailing World Cup Miami is the second of six regattas in the 2016 series. From 25-30 January 2016, Coconut Grove, Miami, United States of America, is hosting more than 780 sailors who are competing across the ten Olympic and two Paralympic classes on the beautiful waters of Biscayne Bay.

Es bestand kein Zweifel an ihrer Qualifikation, aber die formale Bestätigungsleistung musste gleichwohl erbracht werden. Am Ende der Weltmeisterschaft Mitte Februar in Clearwater war es dann geschafft. Nathalie und Matias (C.V. Estavayer / Gstaad Y.C) qualifizierten sich deutlich mit einem guten 9. Platz (7.Nationenrang), nachdem sie am Weltcup in Miami bereits die Bronzemedaille gewinnen konnten. Ein sehr guter Saisonstart unter Führung ihres neuen Coaches Mitch Booth

« Ich bin von dem Fortschritt, den wir in den drei vergangenen Monaten gemacht haben wirklich begeistert“ sagte der australische Trainer. „Die Bedingungen an der WM waren echt intensiv mit hohen Wellen und Starkwind. Wir hatten uns ein besseres Endergebnis vorgestellt, aber der 9. Platz reicht für die Qualifikation. Jetzt nehmen wir uns die Zeit zur Auswertung, um einige Punkte zu verbessern. Das Programm bis August wird intensiv, aber ich bin überzeugt, dass beide das Potential für ein sehr gutes Ergebnis an den Olympischen Spielen haben.“

„Unsere persönliche Qualifikation erlaubt uns jetzt langfristig auf die Olympiavorbereitung zu konzentrieren,“ so Nathalie Brugger. „Wir haben einen langen Trainingsblock in der USA absolviert und konnten so ein gutes Stück vorankommen mit unserem neuen Coach, der uns immer wieder neue Impulse für unser Projekt gegeben hat.“

„Seit wir mit Mitch Booth arbeiten spüren wir eine neue Energie im Team. Wir sind definitiv auf einem gutem Weg und hochmotiviert für unser Ziel, die Olympischen Spiele 2016,“ meint dazu Matias Bühler.

Folgen Sie

Trofeo Princesa Sofia – die alles entscheidende Regatta

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© Loris von Siebenthal

Vom 26. März bis 2. April gibt sich die Weltelite im Olympischen Segelsport ein Stelldichein in Palma de Mallorca. Anlässlich dieses Events werden die letzten europäischen Nationenplätze für die Olympischen Spiele vergeben.

Die Seglerinnen und Segler des Swiss Sailing Teams haben folgende Herausforderungen zu meistern:

- 470M: Romuald Hausser und Yannick Brauchli haben bereits den Nationenplatz sicher. Ihnen fehlt noch die persönliche Bestätigungsleistung, ein TOP 12 Nationenrang, um sich endgültig für die Spiele zu qualifizieren und von Swiss Olympic selektiert werden zu können.

- 470W: Linda Fahrni und Maja Siegenthaler haben dagegen ihre persönliche Bestätigungsleistung am Rio Testevent ersegelt und müssen nun noch den letzten verbleibenden europäischen Nationenplatz für die Schweiz holen. Ihre engsten Konkurrentinnen im Kampf um diesen Platz sind Israel, Italien und Griechenland.

- 49er, Laser Radial und Laser Standard: Lucien Cujean / Sébastien Schneiter sowie Guillaume Girod, Nils Theuninck, Maud Jayet und Andrea Nordquist müssen den Nationenplatz für die Schweiz sichern, damit sie in der Folge über die Olympic Newcomer Rule zur Selektion durch Swiss Olympic vorgeschlagen werden können.

Nach erreichter Olympiaqualifikation segeln Mateo Sanz Lanz und das Duo Bühler/Brugger ganz ohne Qualifikationsdruck vor Palma. Zudem sind noch SST C-Kadersegler Elia Colombo, Kilian Wagen und Gregoire Siegwart vor Ort.

Event Webseite

SST Newcomer rule

Kommunikation über die Olympischen Spiele

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Die IOC Vorschriften zur Kommunikation vor, während und nach den Olympischen Spielen sind sehr strikt. Ausschliesslich die Partner und Sponsoren des Internationalen Olympischen Kommittee dürfen mit den Begriffen und Logos der Olympischen Spielen in Verbindung gebracht werden, weswegen das Swiss Sailing Team in dieser Periode nur eine sehr eingeschränkte Visibilität für seine Partner und Sponsoren bieten kann.

Ab März wird deshalb über einen neutralen Newsroom auf der SST Webseite über die aktuellen Geschehnisse rund um Rio 2016 informiert.

Link: Broschüre Werbung und PR mit Olympia (Download Bereich SST in deutsch und französisch)

Viel Rückenwind für das Swiss Sailing Team

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Bereits zum zweiten Mal hat die Zürcher Donatorenvereinigung Club Beaufort dem Swiss Sailing Team einen Förderpreis von CHF 10`000 zugesprochen. Anlässlich des 6. Seglerfests im Bockengut in Horgen überreichte Club Beaufort Präsident Markus Helbling zudem noch einen weiteren namhaften Förderbeitrag an das 470er Olympiaprojekt von Yannik Brauchli und Romuald Hausser.

Auch die solidarische Unterstützung der Schweizer Segelclubs ist den SST Athleten auf dem Weg nach Rio de Janeiro sicher. An der Swiss Sailing Generalversammlung wurde eine befristete und zweckgebundene Mitgliederbeitragserhöhung genehmigt. Diese zusätzlich generierten Mittel werden ausschliesslich in die Aufstockung der Trainertage und die unmittelbare Olympiavorbereitung investiert und erhöhen somit direkt die Erfolgsaussicht in Rio de Janeiro.

„Es ist für uns und unsere Athleten wichtig zu wissen, dass die ganze Segelcommunity hinter uns steht und die Daumen drückt! Das gibt nochmal Extra-Motivation für die nächsten Wochen und Monate,“ so SST Teamchef Tom Reulein

Neuer Selektionsprozess für die Youth World Championships 2016

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Nach eingehender Analyse der Ergebnisse der ISAF Jugendweltmeisterschaften seit 2010, hat der Selektionsausschuss gemeinsam mit Swiss Sailing Juniorenbeauftragten Martin Vogler den Selektionsprozess überarbeitet.

Neu wird nun fix von dem Erreichen einer TOP 10 Platzierung bei der ersten Teilnahme und einem Medaillengewinn bei weiteren Teilnahmen ausgegangen. Dies erfordert eine längerfristige Vorbereitung mit internationalen Standards entsprechenden Trainingspensum. „Die Kandidaten werden vorerst in einen Observation Pool berufen und intensiv betreut. Sie müssen dann eine Projektbeschreibung ähnlich einem C- oder B-Kader bei uns einreichen, welche der SST Selektionsausschuss prüft und bestätigt. Nachdem internationale Regatta- und Meisterschaftsergebnisse vorliegen und regelmässig in Team Data Log rapportiert wurde, nimmt der SST Selektionsausschuss die Teamselektion vor. Dabei orientieren wir uns massgeblich an dem Erfolgspotential für das jeweilige Event. Es folgt dann die unmittelbare intensive Vorbereitung,“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Das komplette Selektionreglement wird demnächst auf der SST Webseite veröffentlicht. Neu im Programm ist nun der Nacra 15, welcher den SL16 in der Katamaran Bootsklasse ablöst.


Newsletter 5

 

Swiss Sailing Team 2016 ist selektioniert

Der SST Selektionsausschuss (Tom Rüegge, Pierre-Yves Jorand, Tom Reulein) hat die Mitglieder des Swiss Sailing Teams für das Jahr 2016 nominiert. Insgesamt 16 Seglerinnen und Segler gehören dem Elitekader im Nationalteam, B- und C-Kader an, 39 Athleten trainieren und regattieren im kommenden Jahr im Youthteam und Talentpool.

Die Shootingstars der vergangenen Saison heissen Mateo Sanz Lanz (neu im Nationalteam), Maud Jayet (neu im B-Kader) und die 49er Sebastien Schneiter und Lucien Cujean (neu im B-Kader). Deutliche Leistungssteigerungen zeigten auch Kilian Wagen und Gregoire Siegwart, sowie Andrea Nordquist, die den Aufstieg vom Youthteam in den C-Kader geschafft haben. Alle Teammitglieder weitere Informationen finden Sie auf der SST Website unter der Rubrik „Team“.

https://www.swiss-sailing-team.ch/nationalkader/?lang=de

Stand der Olympiaqualifikationen

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Foto: Mateo Sanz Lanz @Jesus Renedo

Nach Mateo Sanz Lanz haben bereits drei weitere Swiss Sailing Team Segler je eines der zwei notwendigen Kriterien für die Olympiaqualifikation gesichert. Für Matías Bühler und Nathalie Brugger (Nacra17) gilt es, an der WM in Clearwater (USA) oder in Palma (ESP) im kommenden Jahr ein TOP 12 Nationenrang nachzuweisen.

Auch Yannick Brauchli und Romuald Hausser (470m) sind diese persönliche Bestätigungsleistung noch schuldig.

Die 470er Damen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler hingegen müssen an der Regatta in Palma die letzte Möglichkeit nutzen, den alles entscheidenden Nationenplatz zu ersegeln, ohne den eine Teilnahme an den Olympischen Spielen nicht möglich ist. Um diese Nationenquote werden auch die 49er Sébastien Schneiter und Lucien Cujean und die Lasersegler Maud Jayet, Andrea Nordquist, Nils Theuninck und Guillaume Girod kämpfen. Aufgrund der grösseren Startfelder in den beiden Laserklassen stehen hier Chancen noch relativ gut, im 49er hingegen sind nur 20 Boote startberechtigt. Den genauen Stand der Nationenqualifikation finden Sie unter dem folgenden Link.

https://en.wikipedia.org/wiki/Sailing_at_the_2016_Summer_Olympics_%E2%80%93_Qualification

Lenz & Staehelin werden Partner des Swiss Sailing Teams

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©François Rayroux und Liburn Mehmetaj © MaxComm

Die renommierte Schweizer Anwaltskanzlei Lenz & Staehelin mit Niederlassungen in Genf, Zürich und Lausanne unterstützt das Swiss Sailing Team in allen juristischen Belangen.

Gerade weil das Team weltweit und auf höchsten Niveau agiert, ist diese massgeschneiderte Partnerschaft sehr wertvoll. „Es ist ein ziemlich komplettes Paket. Wir beraten das Swiss Sailing Team hinsichtlich der eigenen Institution, bei der Erstellung der Verträge mit Trainern, Partnern und Sponsoren. Punktuell unterstützen wir das Team natürlich auch bei speziellen Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen.

Unser Ziel ist es dabei, nicht nur die Athleten sondern allen handelnden Personen im Team zur Seite zu stehen und somit zum Erfolg dieser Mannschaft und natürlich auch unserer Nation beizutragen,“ erklärt Lenz & Staehelin Partner Francois Rayroux. „Es ist ein Projekt, mit dem sich unsere gesamte Kanzlei sehr gut identifizieren kann, weil es Sport, Jugend, Professionalität und Exzellenz miteinander verbindet. Es geht um verschiedene fachübergreifende Themen und das in einem internationalen Kontext. Das ist für unsere Mitarbeiter gerade im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 sehr motivierend.“

Mehr Information über Lenz & Staehelin unter: www.lenzstaehelin.com/welcome/

Hervorragendes Medienecho im Jahr 2015

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©Loris von Siebenthal

Die Presse Revue 2015 ist online und gibt einen beeindruckenden Überblick über die Medienpräsenz des Swiss Sailing Teams in diesem Jahr. Zusammengestellt wurde dieses Dokument durch die Agentur Maxcomm, die für die Kommunikation und die Pressearbeit des Teams verantwortlich zeichnet. Das Medienecho im diesem Jahr war enorm, mit einer guten Visibilität in den Printmedien und steigenden Statistikzahlen in den sozialen Netzwerken.

Im Überblick:

-TV: die TV Präsenz des Swiss Sailing Teams hat sich im Vergleich zu 2014 verdoppelt.
-Zeitung: Mehr als 20 grössere Artikel in den wichtigsten Schweizer Printmedien
-Facebook: 1`270 Likes, eine Steigerung um 71% im Vergleich zu 2014
-Youtube: 28 Videos sind derzeit online, 4`846 Klicks (1`389 Klicks in 2014)
-Webseite: 17`000 Besucher, 43`000 Seitenklicks

Die Presse Revue 2015 steht unter folgendem Link zum Download bereit:
http://www.maxcomm.ch/multimedia/docs/2015/10/Press_Review_SST_2015.pdf

SST und Hydros – die Partnerschaft trägt erste Früchte

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Foto : Sébastien Schneider & Lucien Cujean © Loris von Siebenthal

Die Zusammenarbeit von SST und Hydros, welche seitens des Gstaad Yacht Clubs mitinitiiert wurde, zeigt erste Ergebnisse. Ein kleiner Einblick ist gestattet, die Details bleiben wohlbehütet.
Jeremie Lagarrigue, CEO von Hydros Innovation, erklärt: “Das Material, was an den Olympischen Spielen eingesetzt werden darf, unterliegt strengen technischen Klassenregeln, weswegen der Spielraum zur Optimierung nicht sehr gross ist. Aber schliesslich geht es um jedes einzelne Prozent Geschwindigkeit und um die Weiterentwicklung. Da arbeiten wir an den kleinsten Details in verschiedenen Bereichen. Es ist dann die Summe all dieser kleinen Verbesserungen, die am Ende die Leistung steigert.“

«Unser Ziel ist es», erklärt Ingenieur Stephan Dyen,“die Realität des Segelns in verschiedenen Wind- und Wellensituationen zu modellieren. Wir erhalten dadurch eine nahezu identische Simulation wie im Schlepptank oder im Windkanal.“

Die neuesten Studienergebnisse erlauben vor allem das Rigg-Tuning zu verbessern. „Alle Masten sind unterschiedlich in der Biegekurve“, präzisiert Sebastien Schneiter, 49er Segler und Mitglied des B-Kaders. „Ein härterer oder weicherer Mast hat einen grossen Einfluss auf unsere Leistung. Die Simulationen erlauben uns, diese Unterschiede zu quantifizieren.“ Auch Vorschoter Lucien Cujean ist überzeugt: „Dadurch, dass wir immer in einem Weltklassefeld segeln, bringen uns diese Studien wirkliche Vorteile.“

Mehr Information unter: www.hydros.ch


Newsletter 4

Interview mit SST Teamchef Tom Reulein

Wie schätzt du die Leistungen der Swiss Sailing Team Mitglieder am Rio Testevent ein?

Natürlich bin ich total happy über den 6. Platz von RS:X Windsurfer Mateo Sanz Lanz. Dies, weil er diese solide Leistung eben nicht nur bei Leichtwind sondern auch bei stärkeren Winden in einem Weltklassefeld abrufen konnte. Genauso wie unsere 470er Damen Linda und Maja, die die beste Regatta ihres Leben gesegelt sind. Eine solche Konstanz mit fast ausschliesslichen TOP 10 Ergebnissen in solch variablen Bedingungen wurde am Schluss belohnt. Dass wir in diesen beiden Bootsklassen das persönliche Olympiakriterium erfüllt haben, war zu erwarten, aber es muss auch erst einmal realisiert werden. Ich freue mich, dass Yannick und Romuald im Laufe der Regatta immer besser in Schwung kamen und am Ende im Medal Race auf Platz 3 gesegelt sind. Das zeigt was dieses Team drauf hat, wenn alles passt und gibt zugleich Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft! Im Nacra17 konnten Nathalie und Matias nicht ihr Leistungsvermögen abrufen, was in erster Linie an Materialproblemen lag. Gute Ergebnisse in einzelnen Wettfahrten zeigten auch unsere C-Kader Teams – ein Beweis, dass es richtig war, diese nach Rio mitzunehmen. Alles in allem hat das Testevent in Rio unseren Leistungsstand bestätigt. Dies betrachten wir aber nur als Ansporn, nun noch engagierter weiterzuarbeiten.

Welche zusätzlichen Erkenntnisse wurden dort noch gewonnen?

Neben vielen Wind- und Strömungsdaten haben wir im allabendlichen Debriefing zusammen mit unserem Meteorologen Chris Tibbs die wichtigsten Beobachtungen auf den insgesamt sechs Racing Areas analysiert und dokumentiert. So konnten wir unser Know How in diesem Revier deutlich erhöhen. Unter dem Strich lautet das Motto aber: Keep it simple! Zudem wurden die teaminternen Abläufe, wir waren ja erstmals alle zusammen untergebracht, getestet und für gut befunden. Die Integration von Physiotherapie und professioneller Medienarbeit in unsere „Daily Routine“ hat ebenfalls funktioniert. Natürlich ist eine wichtige Erkenntnis, dass wir speziell in Rio besondere Hygienestandards auf dem Wasser, aber auch an Land anwenden müssen, um die Gesundheit unserer Athleten zu schützen. Wir sind diesbezüglich in einem engen Kontakt mit den Ärzten von Swiss Olympic und der International Sailing Association.

Was muss noch verbessert werden, um an den Olympischen Spielen nächstes Jahr erfolgreich abzuschneiden?

Wie gesagt, unser Organisationslevel an diesem Testevent war schon sehr hoch. Gemäss dem Feedback der Athleten und Coaches, sind nur noch einige wenige Kleinigkeiten zu verbessern. Diese werden aber am Schluss auch entscheidend sein, damit unser Athleten ihre Bestleistungen an den Olympischen Spielen abrufen können. Dazu gehört die Verbesserung im Wohnumfeld wie z.B. einen erweiterten Regenerationsbereich in der Teamunterkunft. Potential liegt aber auch noch in einer verbesserten Detailplanung der letzten zwei bis drei Monate vor der ersten Wettfahrt. Wie sagt man so schön: Gut geplant, ist halb gewonnen! Am Ende muss sich aber jedes Mitglied der SST Delegation persönlich die Frage stellen, was es bis August 2016 noch besser machen kann, damit der grosse Erfolg gelingt. Wenn wir alle im Sinne eines „High Performance Teams“ zusammenarbeiten, können unsere ehrgeizigen Ziele auch Wirklichkeit werden!

Rio Test Event Video

Der aktuelle Stand der Olympia Qualifikation

Aquece Rio – International Sailing Regatta 2015 is the second sailing test event in preparation for the Rio 2016 Olympic Sailing Competition. Held out of Marina da Gloria from 15-22 August, the Olympic test event welcomes more than 330 sailors from 52 nations in Rio de Janeiro, Brazil.  Credit Pedro Martinez/Sailing Energy

©Pedro Martinez / Sailing Energy

Gemäss dem aktuell gültigen Selektionsreglement, das gemeinsam von Swiss Olympic und dem Swiss Sailing Team erarbeitet wurde, müssen Olympiakandidaten zwei formale Ergebniskriterien erfüllen. Einerseits ist die sogenannte Nationenquote, quasi der Startplatz für die Schweiz, zu erreichen. Zudem ist das Nachweisen einer persönlichen Bestätigungsleistung erforderlich, um zur Selektion durch Swiss Olympic vorgeschlagen werden zu können. Bereits an der WM 2014 haben sich jeweils das Nacra17 Duo und das 470er Herren Team die Nationenquote gesichert. Beiden fehlt noch die persönliche Bestätigung, die erst wieder an der Palma Regatta in 2016 erreicht werden kann. Mateo Sanz Lanz (RS:X) sowie Linda Fahrni und Maja Siegenthaler (470er Damen) erfüllten mit ihrem Top 8 Ergebnissen am Testevent in Rio de Janeiro die Vorgaben der Bestätigungsleistung. Diese drei Athleten können noch an den diesjährigen Weltmeisterschaften im Oktober bzw. November die Nationenquote erfüllen und damit ihr Olympiaticket lösen. Zudem stehen mit den Weltmeisterschaften im Laser Radial (Jayet, Nordquist) und im 49er (Schneiter/Cujean) weitere Möglichkeiten an, die Schweiz als Nation für die Olympischen Spiele 2016 zu qualifizieren. Sollte kein Einzelathlet oder Team über die persönliche Bestätigungsleistung qualifizieren, kann unter bestimmten Voraussetzungen die Olympic Newcomer Rule angewendet werden. Es wird ein spannender Herbst!
Mehr Information

ISAF Youth Worlds Delegation – eine überraschendes Selektionsergebnis!

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Lankgawi, Malaysia ist der Ort der diesjährigen Ausgabe der ISAF Jugend Weltmeisterschaften. Die Wettfahrten werden erst spät im Jahr, nämlich unmittelbar nach Weihnachten bis zum 3. Januar 2016 durchgeführt. Logisch, dass auch die SST Selektion für dieses Event später angesetzt wurde. Anlässlich der Kieler Woche konnte das jüngste der 5 konkurrierenden Schweizer Teams, Nicolas Rolaz und Erwan Lamoureux (Club Nautique Morges), die Sache für sich entscheiden. Beide sind erst seit 10 Monaten zusammen im Boot und lieferten dennoch eine starke Leistung ab. Bei den Damen qualifizierten sich Aurelia Fischer ( Segelvereinigung Thalwil) und Ilona Hersperger (Segel Club Enge).

Erstmalig hat sich jedoch ein starkes 29er Team, bestehend aus den ehemaligen Talent Pool Optimistenseglern Wolf Van Cauwenberghe (Cercle de la Voile Vevey La Tour) und Romain Defferrard (Club Nautique Versoix) anlässlich der Jugendweltmeisterschaft in in Pwllheli, Wales qualifiziert. An der als Selektionsregatta festgelegten Radial Jugend Europameisterschaft in Portugal konnte sich leider kein Athlet die Leistungskriterien erfüllen, sodass diese zwei Bootsklassen nicht beschickt werden können. Wie immer wird SST Junior National Coach Marco Versari die selektierten Athleten sorgfältig auf dieses Event vorbereiten und viel Erfahrung sammeln, um in 2016 dann Top Resultate zu erreichen.

TeamWork – ein langjähriger und treuer Partner von SST

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Bereits seit 2014 unterstützt die Genfer Firma TeamWork das SST Nationalteam, um den Athleten bis einschliesslich den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 ein hochqualitatives Trainingsprogramm zu ermöglichen. Daneben ist TeamWork auch noch in vielen anderen Schweizer Segelprojekten engagiert.

Philippe Rey-Gorrez, Gründer von TeamWork, verfolgt die Ergebnisse der SST Mitglieder hautnah. „Alles in allem sind die Ergebnisse unserer Athleten bis jetzt so wie wir uns das erhofft haben. Die zwei erreichten Nationenquoten und einer persönlichen Olympiaqualifikation sind erfolgsversprechend. Die beeindruckende Arbeit zahlt sich am Ende aus. Das 470 Herren Team hat mentale Stärke bewiesen und sich wieder auf Kurs gebracht. Die 470er Damen haben uns in Rio positiv überrascht. Und das Nacra17 Team wird seine persönliche Olympiaqualifikation auch demnächst erreichen. Spitzensport Segeln ist ein herausforderndes und selektives Milieux. Das, was unsere Segler leisten, um in diesem Haifischbecken zu bestehen ist wirklich beeindruckend. Wenn wir ihnen nicht die notwendige Unterstützung geben, ist kein Erfolg möglich. Deswegen ist TeamWork stolz und glücklich, diese Athleten auf ihrem ehrgeizigen Weg bis zu den Olympischen Spielen zu begleiten, wir leiden und freuen uns gemeinsam mit ihnen!

Gegründet 1999, ist TeamWork eine unabhängige IT Firma, die zu den führenden SAP Partnern in der Schweiz gehört und am heutigen Tag rund 300 Mitarbeiter in Frankreich, Vietnam, Singapore und den Vereinigten Staaten von Amerika beschäftigt.
Gegründet 1999, ist TeamWork eine unabhängige IT Firma, die zu den führenden SAP Partnern in der Schweiz gehört und am heutigen Tag rund 300 Mitarbeiter in Frankreich, Vietnam, Singapore und den Vereinigten Staaten von America beschäftigt.

Weitere Informationen

Swiss Sailing Team C- und B-Kader Projekteingabe

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© Loris von Siebenthal

Wichtige Information für Seglerinnen und Segler, die neu eine Olympiakampagne starten wollen: die Frist zur Einreichung des Projektbeschriebs für die Saison 2016 endet am 26. Oktober 2015. Das komplette Dossier inklusive Saisonplanung und Budget muss in elektronischer Form an den SST Teamchef Tom Reulein gesendet werden (tom.reulein@swiss-sailing-team.ch) .

Nützliche Informationen finden Sie unter Link
Aktuelle B- und C-Kaderathleten müssen ein kurzes Projektupdate einreichen, auch wenn einige Weltmeisterschaften erst im November stattfinden.

Ergebnisse

Rio Test Event
6., RS:X Mateo Sanz Lanz
8., 470W Fahrni/Siegenthaler
10., 470M Brauchli/Hausser
12., Nacra 17 Bühler/Brugger
17., 49er Schneiter/Cujean
19., Radial Maud Jayet
36., Standard Guillaume Girod

ISAF Weltcup Qingdao
7., RS:X Mateo Sanz Lanz

Weltmeisterschaften
11., Nacra 17 Bühler/Brugger (Aarhus, DEN)
67., Laser Standard Guillaume Girod (Kingston, CAN)
17., 470 (Youth) Wagen/Siegwart (Thessaloniki, GRE)

Europameisterschaften
33., 49er Schneiter/Cujean (Porto, POR)
54., Laser Standard Guillaume Girod (Aarhus, DEN)
22., Laser Radial Maud Jayet (Aarhus, DEN)
9., Laser Radial (U21) Maud Jayet (Murcia, ESP)
14., Laser Radial (U21) Andrea Nordquist (Murcia, ESP)
12., Optimist Max Wallenberg (Pwllheli, GBR)
14., 420 (youth) Bachelin/Pittet (Bourgas, BUL)
14., 470 (youth) Wagen/Siegwart (Bourgas, BUL)


Newsletter 3

SST Coach Sébastien Godefroid über das Nacra17 Projekt
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Photo: Loris von Siebenthal
Das Team Bühler/Brugger hat gerade erst die Silbermedaille am Weltcup in Weymouth gewonnen. Nach Nathalies schwerer Verletzung anfangs Jahr in Miami, ist dieses Ergebnis umso erfreulicher. Auch für Sebbe Godefroid, der das Duo seit Beginn ihrer Kampagne betreut. Er konzentriert sich aber trotzdem voll auf die Ziele in Rio. „Das allerwichtigste für mich ist, dass sie sich kontinuierlich in ihrem Segeln verbessern. Natürlich freut mich der zweite Platz in Weymouth, aber beide machen immer noch Fehler, die man auf diesem Niveau nicht mehr machen sollte. Wir sind vom Endergebnis immer noch zu sehr von dem abhängig, was die anderen Boote machen. Solange die Fehler in meinem Team nicht seltener werden, werde ich auch nicht zufrieden sein.

Aber die Silbermedaille ist gut für unser Selbstvertrauen. Das zeigt, dass wir uns verbessert haben und das ist sehr positiv! Es beweist auch, dass wir durch Nathalies Verletzung nicht allzu viel Trainingsrückstand hinnehmen mussten. Da haben wir sehr gute Übergangslösungen gefunden und konnten schon jetzt wieder Top Resultate liefern. Ich bin überzeugt, dass die beiden die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro schaffen werden, aber das ist nicht mein Hauptziel. Ich will, dass sie das Maximum lernen und aus sich herausholen. Wenn sie sich so weiter entwickeln wie bisher, bin ich sehr optimistisch.“
Weitere Informationen zum Nacra 17 Team

Bol d’Or – der Schweizer Nachwuchs gibt den Ton an
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Photo : Miguel Bueno

Am Bol d`Or Mirabaud, der grössten Schweizer Langstreckenregatta, konnte sich das junge Team Tilt in beeindruckender Manier gegen das Geschwisterpaar Ernesto (2. Platz mit Alinghi) und Donna Bertarelli (3. Platz mit Spindrift) durchsetzen. Das Swiss Sailing Team war mit Sébastien Schneiter, dem mit 19 Jahren jüngsten siegreichen Steuermann aller Zeiten, und Lucien Cujean an Bord der D35 vertreten. Beide verfolgen eine professionelle Olympiakampagne im 49er. Schneiter, ehemals „Youth Sailor of the Year“ des Schweizer Seglerverbandes, ist heute Mitglied im C-Kader des Swiss Sailing Teams.

„Es war eine grosse Erleichterung, als erstes Boot die Ziellinie zu überqueren. Alinghi hatte uns ganz am Schluss noch eingeholt und wir hatten noch 2 Meter Vorsprung.“ erzählt Schneiter. „Ich habe mich beim steuern mit Arnaud Psarofaghis abgewechselt, um nicht zu schnell zu ermüden. Ich denke, dass wir uns im Vergleich zu unseren Konkurrenten mehr getraut haben das Boot zu pushen. Vielleicht weil wir jünger sind und wir deswegen weniger Bedenken haben.“

Team Tilt bereitet gleichzeitig seine zweite Kampagne im Red Bull Youth Americas Cup vor.
Mehr Informationen

TeamDataLog 2.0 und die TDL App sind online
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Photo: WaveIn
Bereits seit Januar 2014 arbeitet das Swiss Sailing Team mit eine web-basierten Online-Software, um die Leistungsentwicklungen seiner Athleten zu planen, zu dokumentieren und auszuwerten: Team Data Log (TDL). In einem intensiven Austauschprozess zwischen Seglern, Coaches und dem Entwicklungsteam um Andrea Minetti und Marco Versari wurde die Weiterentwicklung von TDL entscheidend vorangetrieben. Ab sofort können die Benutzer von Team Data Log 2.0 von noch stärkeren Features profitieren.

Highlight ist natürlich die TDL App, die auf allen mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets funktioniert. So können beispielsweise Coaches auf dem Wasser, auch wenn sie offline sind, detaillierte Trainings- oder Wettfahrtberichte erstellen, die dann automatisch an den Server gesendet werden sobald wieder eine Internetverbindung verfügbar ist.

TeamDataLog 2.0 verfügt zudem über eine verfeinerte Datenanalyse und bessere graphische Darstellung, um eine noch einfachere Handhabung im Trainingsalltag zu ermöglichen. Auch Wetterberichte, Beobachtungen von Wind- und Strömungsbedingungen oder Videos über Fitnessübungen können abgerufen werden. Aufzeichnungen über Trimmdaten oder Segeltests können in, auf jeweiligen Segler oder Bootsklassen zugeschnittenen, Datenblätter gesichert werden.

IOS Link
Android Link

So läuft die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio 2016

August 2014 Swiss Sailing Team in Rio for the Olympic Test event

 

Photo : Juerg Kaufmann

Es wird ernst, die Qualifikationsregatten stehen vor der Tür. Grundsätzlich müssen gemäss dem Selektionsreglement zur Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio 2016 je zwei vorgegebene Ergebniskriterien erfüllt werden: die Nationenquote und die persönliche Bestätigungsleistung.

In den Bootsklassen Nacra 17 und 470 M hat die Schweiz bereits im vergangenen Jahr die sogenannte IOC-Nationenquote erreicht. Im 470 W, RS:X M, 49er sowie Laser Standard und Radial kann diese Quote noch an den Weltmeisterschaften 2015 oder der Palma Regatta 2016 ersegelt werden.

Swiss Olympic und das Swiss Sailing Team haben zusätzliche Ergebniskriterien an definierten estätigungswettkämpfen festgelegt. So bedeutet eine TOP 8 Platzierung am diesjährigen Testevent in Rio für Nathalie, Mati, Yannick und Romuald bereits die Erfüllung aller Selektionsvoraussetzungen. Aber auch Linda, Maja und Mateo peilen dieses Ergebnisziel an, sowie Guillaume Girod. Eine weitere Möglichkeit zur Bestätigung gibt es dann an der Palma Regatta 2016 und der Weltmeisterschaft 2016, wo ein nationenbereinigtes TOP-12 Ergebnis ausreicht, um sich zu qualifizieren.

Die Olympic Newcomer Rule bietet vor allem den Nachwuchsathleten des SST B- und C-Kader, die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen wichtige Olympiaerfahrung in Rio im Hinblick auf Tokyo 2020 zu sammeln.

Weitere Informationen unter folgenden Links:
Selektionsreglement

Die Schweizer Sporthilfe – ein starker Partner des Swiss Sailing Teams
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Photo : DR

Wenn Schweizer Seglerinnen und Segler im Rampenlicht internationaler Wettkämpfe ihre ersten Erfolge feiern, freuen wir uns alle mit ihnen mit. Doch was steckt hinter diesen sportlichen Erfolgen? Harte Arbeit und ein starkes Team, das von Anfang an mit dabei ist, wenn die Stars von morgen entdeckt werden und ihre ersten Erfolgsgeschichten schreiben.

Als Teil dieses Teams unterstützt die Stiftung Schweizer Sporthilfe in diesem Jahr acht Seglerinnen und Segler mit Sporthilfe-Förderbeiträgen von total 108‘000 Franken. Es werden Beiträge von bis zu 18‘000 Franken pro Athletin und Athlet investiert.

Die Sporthilfe will die Seglerinnen und Segler langfristig unterstützen, beispielsweise auf ihrem Weg an die nächsten Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Derzeit profitieren eine Athletin und drei Athleten zusätzlich von einem Sporthilfe-Sonderbeitrag. Er hilft Nathalie Brugger und Matias Bühler im Katamaran Nacra 17 sowie Yannick Brauchli und Romuald Hausser im 470er, sich optimal auf die Saison und die Olympischen Spiele vorzubereiten und sich für letztere qualifizieren zu können. Mit dem Sonderbeitrag von je 9‘500 Franken kaufte sich das Team Brauchli/Hausser beispielsweise ein neues Boot mit komplettem Segelsatz.

Im letzten Jahr erhielten fünf Nachwuchsseglerinnen und -segler die Unterstützung eines Sporthilfe-Paten. 2’000 Franken pro Jahr fliessen so direkt an ein Nachwuchstalent. Eine Patenschaft motiviert ein Nachwuchstalent, den nicht immer einfachen Weg an die Spitze des Sports weiterzugehen und deckt einen Anteil der Kosten, die für Material, Trainings und Reisen anfallen. So werden mit einer Sporthilfe-Patenschaft die individuellen Rahmenbedingungen entscheidend verbessert. „Die Reisespesen, Trainingslager- und Materialkosten belaufen sich jährlich auf über 15‘000 Franken, die zurzeit gänzlich von meinen Eltern getragen werden. Den Patenschaftsbeitrag würde ich also zu 100 Prozent in meine sportliche Entwicklung investieren, “ erläutert Lea Rüegg (420er). Nebst Lea Rüegg  warten weitere Nachwuchstalente auf eine Patenschaft.

Kilian Wagen und Grégoire Siegwart wurden zudem  für den Nachwuchs-Preis in der Kategorie „Nachwuchsteam/-mannschaft des Jahres 2014“ und Maud Jayet aufgrund ihrer starken Leistungen für die Auszeichnung „Meilleur espoir romand 2014“ nominiert.

Unterstützen Sie mit uns den Schweizer Segelsport und werden Sie Teil von OneTeam!

Als Sporthilfe-Mitglied, Spender, Pate oder Partner sind Sie ein Teil dieses Teams. Sie sind von Anfang an mit dabei, wenn die Segelstars von morgen entdeckt werden und ihre ersten Erfolgsgeschichten schreiben. Erfolg ist eine Teamleistung, jedes Teammitglied trägt zum Erfolg bei.  Zusammen sind wir OneTeam!

Weitere Informationen

Upcoming Events:
03.07. – 11.07.2015 Nacra 17 Worlds Aarhus (DEN)
06.07. – 12.07.2015 49er Europeans, Porto (POR)
17.07. – 24.07.2015 Optimist Europeans, Pwllheli (GBR)
01.10. – 04.10. 2015: SST Talent Scout Camp, Ipsach (SUI)

Ergebnisse
Weltcup Hyeres:
9. Platz, 470W Fahrni/Siegenthaler
11. Platz, RS:X M, Sanz Lanz

Europacup Lugano:
1.Platz, Laser Radial, Megevand

Interleague Marseillan
1.Platz, 420, Bachelin/Pittet

Garda Olympic Sailing Week
12.Platz Wagen/Siegwart
45. / 104, Laser, Girod

Medemblik
8. Platz, Nacra 17, Brugger/Bühler
7. Platz, 470M, Brauchli/Hausser

Weltcup Weymouth
2. Platz, Nacra 17, Brugger/Bühler

Europameisterschaften
15. Platz, RS:X Sanz Lanz
16. Platz, 470W, Fahrni/Siegenthaler

Europa Cup Malcesine
16. / 100, Laser, Girod

Delta Lloyd Regatta Medemblik

24. 49er Schneiter/Cujean

 


Newsletter 2 - 2015

Foto : Maud Jayet © Loris von Siebenthal

Die zwei grossen internationalen Frühjahrsregatten in Palma und Hyères sind bereits schon wieder Geschichte. Doch die Erkenntnisse aus dieser ersten Standortbestimmung bleibt und ist eine sehr wichtige: rund ein Jahr vor den olympischen Spielen haben unsere Elitesegler in den leistungsstarken Teilnehmerfeldern wiederholt ihre Weltklasse bewiesen. Geht es um die Qualifikation für das Medal Race, zählen sie in den Bootklassen Nacra17, 470er und RS:X M zur den klaren Favoriten. Mehr noch, mit dem Gewinn einer Weltcupwettfahrt in Hyères haben Linda Fahrni und Maja Siegenthaler ein klares Statement abgegeben: Yes – we can win!

Doch hat sich auch gezeigt, dass bereits kleinste Fehler auf diesem Niveau eine fatale Wirkung entfalten können und deswegen hochkonzentriert weitergearbeitet werden muss. Ein Interview mit Linda Fahrni und viele weitere Neuigkeiten finden Sie in diesem Newsletter.

Viel Spass beim Lesen!

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Foto : Maja Siegenthaler & Linda Fahrni © Loris von Siebenthal

INTERVIEW MIT DEN TALENTIERTEN SEGLERINNEN LINDA FAHRNI UND MAJA SIEGENTHALER IN HYÈRES

Der ISAF Weltcup fand heuer zum ersten Mal in Hyères (FRA) statt und wurde in seinem neuen Rennformat ausgetragen. Die im Weltklassement führenden TOP 30 jeder Bootsklasse, sowie die jeweils TOP 10 klassierten Segler an der Trofeo Princesa Sofia in Palma (ESP) Ende März, durften an diesem Weltcup teilnehmen.

Das beste Resultat seitens der Schweizer Delegation wurde vom 470er Linda Fahrni und Maja Siegenthaler erzielt. Mit einem Laufsieg gelang es den beiden Seglerinnen des Thunersee-Yachtclubs, sich für das Medal Race zu qualifizieren.

- Linda, erzähl uns von Eurem fantastischen Exploit in Hyères!
Dieser neunte Platz ist wirklich ganz unglaublich. Wir hatten mittelstarke Windbedingungen, mit welchen wir uns gut zurechtfanden. Am zweiten Tagen haben wir leider einige Punkte vergeben, ohne diesen Patzer wäre sogar ein noch besseres Resultat drin gewesen! Bei den Starkwind-bedingungen anlässlich des Medal Race konnten wir mit der Weltelite mithalten. Das ist wirklich extrem motivierend!

- Wie fühlt Ihr Euch im Hinblick auf die weitere Saison?
Wir werden sehen, wie die nächsten Regatten laufen, ich bin aber sehr zufrieden, festzustellen, dass wir fähig sind, ein solches Resultat zu zeigen!

- Was sind konkret Eure Ziele?
Unser grösstes Ziel ist es, der Schweiz in unserer Bootsklasse einen Startplatz an den Olympischen Spielen in Rio zu sichern. Was das Training selbst betrifft, so planen wir, vermehrt unter Starkwindbedingungen zu segeln, um uns weiter zu steigern!

Resultate des SST in Hyères:
Bühler/Brugger: 15. Platz
Mateo Sanz Lanz: 11. Platz
Brauchli/Hausser: 32. Platz
Fahrni/Siegenthaler: 9. Platz

limasailingteam.blogspot.ch

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Foto : Brauchli/Hausser © Loris von Siebenthal

SST DELEGATION FÜR DAS RIO TESTEVENT 2015 IST SELEKTIERT

Das Swiss Sailing Team wird in insgesamt 7 Bootsklassen an den sogenannten „Preolympics“ in Rio de Janeiro (13.- 21.8.2015) vertreten sein. Neben den Mitgliedern des Nationalteams Bühler/Brugger (Nacra17), Brauchli/Hausser (470M) und Fahrni /Siegenthaler (470W) wurden sowohl Windsurfer Mateo Sanz Lanz als auch die C-Kader Athleten Jayet (Radial), Girod (Standard) und Schneiter/Cujean (49er) selektiert.

Das Hauptziel der Delegation ist zum einen, weitere Erfahrungen mit den Windmustern und Strömungsverhältnissen im komplexen Olympiarevier zu sammeln. Zum anderen stellt das Rio Testevent auch eine offizielle Bestätigungsregatta zur persönlichen Olympiaqualifikation dar, wenn ein TOP 8 Ergebnis erreicht wird.

„Für uns ist dieses Event eine wichtige Generalprobe, die teaminternen Abläufe zu testen und bis zu den Olympischen Spiele in 2016 weiter zu optimieren. Deswegen haben wir auch unseren gesamten Betreuerstab inklusive Teamsupporter, Meteorologe, Physiotherapeutin und die Medienverantwortliche von Maxcomm mit vor Ort. Das Zusammenspiel aller Teammitglieder muss perfekt sein, um unseren Athleten die bestmöglichsten Rahmenbedingungen für Höchstleistung bieten zu können. So eine „High Performance Team“ – Erfahrung ist ja aber auch für unsere Nachwuchssegler im Hinblick auf eine eventuelle Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio 2016 oder spätestens Tokyo 2020 äusserst wertvoll.“ so SST Teamchef Tom Reulein.

Mehr Informationen

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Foto : Cujean / Schneiter © Loris von Siebenthal

JÄHRLICHES TEAM MEETING UND ERSTKLASSIGE RESULTATE IN PALMA

Das gesamte SST Eliteteam nahm gegen Ende März an der Trofeo Princesa Sofia Regatta in Palma (Spanien) teil. Im Vorfeld der Regatta fand traditionsgemäss das alljährliche Team Meeting statt, diesmal mit den Athleten des neu nominierten C Kaders sowie weiteren Mitgliedern des Supportteams.

Auf dem Programm standen vor allem wichtige Informationen zur bevorstehenden Delegation an das Rio Testevent 2015. Marco Versari informierte über die neuen Features der Team Data Log Software und über das SST Strömungs- und Windprojekt. Sophia Urban (Maxcomm) führte zudem ein professionelles Media Training durch. Zwei Tage später konnten Segler wie auch Coaches im Regelkundeseminar von Helmut Czasny ihren Umgang mit Protestsituationen verbessern.

In der Folge nahmen die Segler an der Trofeo Princesa Sofia teil, wo sie auf ein hochkarätiges Feld an Spitzenseglern aus aller Welt stiessen. Es war eine Rückkehr ins Rampenlicht für das Nacra17 Team Matias Bühler/Nathalie Brugger, welches aufgrund der Knieverletzung von Nathalie hatte zwei Monate pausieren müssen. Der Wiedereinstieg gelang! Nach einem Laufsieg im ersten Rennen, beendete das Team die Regatta auf dem 5. Schlussrang der 56 teilnehmenden Teams.

Weitere Resultate des SST:
Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (470er Damen) 14 / 62
Yannick Brauchli / Romuald Hausser (470er Herren) 28 / 79
Mateo Sanz Lanz (RS:X) 11 / 82
Guillaume Girod (Laser) 40 / 164
Maud Jayet (Laser Radial) 51 / 117
Nils Theuninck (Laser) 135 / 164
Elia Colombo (RS:X) 38 / 82
Sébastien Schneiter / Lucien Cujean (49er) 40 / 72.
Vollständigen Resultate

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Foto © Marco Versari/Swiss Sailing Team

DER TALENT POOL: EIN EFFIZIENTER WINTER

Der SST Talent Pool hat sein Wintertraining abgeschlossen, eine der intensivsten Trainingsphasen im gesamten Jahreskalendar. Die Trainingsreisen nach Barcelona (ESP) haben den Laser und 420er Seglern ermöglicht, zweimal pro Tag zu trainieren. Die Segler konnten dabei für Winterverhältnisse lange Einheiten auf dem Wasser absolvieren. In diesem Jahr mit an Bord auch eine grosse Optimisten-Flotte (bis zu vierzehn Segler pro Camp). Dank der Unterstützung durch Swiss Optimist, konnten die jungen Segler in Barcelona, Palma, Palamos, Dongo und Lugano segeln. Besonders hervorzuheben ist hier der Sieg des Gstaad Yacht Club am Team Race von Monaco.

Eine starke Performance wurde im Trainingscamp des 420er Junioren-Teams gezeigt, wo es vor allem Maxime Bachelin und Philippe Pittet, gelang, das Gesamtteam bei allen Wetter- und Windbedingungen anzuführen und sich gegenüber den Teilnehmern der Mittelmeerstaaten durchzusetzen.

« Mit rund 140 Trainingstagen zwischen Mitte November und Ende März, 420 Stunden auf dem Wasser, 130 Theoriestunden und 98 Fitnesseinheiten waren wir wirklich sehr produktiv », freut sich Marco Versari, Junioren-Nationaltrainer. « Die professionellen Trainer, welche mit dem Swiss Sailing Team zusammenarbeiten, bringen starke Leistungen und werden sowohl von den Eltern als auch den Seglern gleichermassen geschätzt. Im Hinblick auf die Saison gibt es noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Die Trainingseinheiten des Talent Pools werden bis Ende des Frühlings verlängert, damit die jungen Segler die bestmögliche Ausgangslage für die wichtigen Anlässe im Sommer erhalten. »

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SWISS SAILING TEAM UND SAILING NEWS SCHLIESSEN SICH ZUSAMMEN

Die neue Website des Swiss Sailing Team, welche im vergangenen Dezember aufgeschaltet worden war, erfuhr bereits das erste „Upgrade“. Ganz neu können Sie jetzt über diese Website auch die neuesten Meldungen über die Schweizer Nachwuchs- und Elitesegler von Sailing News abrufen. Die Artikel finden Sie auf: www.swiss-sailing-team.ch.

« Diese neue Zusammenarbeit ist ein grosser Fortschritt für das Swiss Sailing Team », freut sich Alex Schneiter, SST Verwaltungsratspräsident. « Wir sind überglücklich, uns mit Sailing News für dieses Projekt zusammen zu schliessen, das ist eine echte Bereicherung für unsere Website im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Rio. »
Entdecken Sie die Sailing News auf unserer Website

 

DIE BEVORSTEHENDEN EVENTS

14. bis 17. Mai: Dutch Youth Regatta, Workum (NED)
22. bis 24. Mai: Laser Europa Cup, Hoorn (NED)
23. bis 25. Mai: Young Europeans Sailing, Kiel (GER)
26. bis 30. Mai: Medemblik Regatta, (NED)
8. bis 14. Juni: ISAF Weltcup, Weymouth, (GBR)
20. bis 27. Juni: RS:X Europameisterschaften , Mondello (ITA)
20. bis 28. Juni: Kieler Woche (GER)
28. Juni bis 8. Juli : Laser Weltmeisterschaften, Kingston (CAN)
ÜBERSICHT AUSGEWÄHLTER ERGEBNISSE
420
PM Vidy
1. Platz Maxime-Philippe
2. Platz Lea-Diana
Cima
5. Platz Lea-Diana (filles)

Optimist
PM Lugano
1. Platz Félix Baudet
2. Platz Max Wallenberg
PM Arbon
1. Platz Leonardo Finazzi
2. Platz Richner Joshua
3. Platz Baudet Félix
4. Platz Nick Zeltner
5. Platz Martin Mueller

4.7
PM Versoix
1. Platz Peverelli Grégoire
3. Platz Schopfer Joshua

Radial
1. Platz Maud Jayet (C-Kader)
2. Platz Damian Sur


Newsletter 1 - 2015

Foto : Mateo Sanz Lanz © ISAF

Leistungsorientierter Segelsport ist Ganzjahressport. Nach der erfolgreichen Teilnahme am ISAF Weltcup Finale in Abu Dhabi hat bereits im Dezember wieder die Vorbereitungsperiode für die vorolympische Saison 2015 begonnen. Mit soliden Ergebnissen sind unsere Elitesegler von der Testregatta in Rio de Janeiro und dem Weltcup in Miami zurückgekehrt. Talentpool und Youth Team absolvieren derweil ihre Wasserstunden in den Wintertrainingsmassnahmen in Barcelona und Palma. Aber auch in den verschiedenen Begleitprojekten laufen die Vorbereitungen für die Jahreshöhepunkte EM, WM und das Rio Testevent auf Hochtouren. Was es sonst noch so alles an interessanten Neuigkeiten im Swiss Sailing Team gibt, können Sie im ersten Newsletter des Jahres 2015 lesen.

Wir wünsche eine gute Lektüre !

ISAF WELTCUP MIAMI (USA)

Mit rund 600 Booten aus 64 Nationen ist der ISAF Weltcup in das vorolympische Jahr gestartet. Zehn Athleten des Swiss Sailing Teams waren dabei. Yannick Brauchli / Romuald Hausser lieferten mit einem 12. Platz das beste Weltcupergebnis in ihrer Karriere ab. Yannick äusserte sich zufrieden: “Wir haben sehr vieles richtig gemacht in den zwei Wochen in Miami. Mit Rang 7 an der Nordamerikanischen Meisterschaft und Rang 12 am Weltcup konnten wir endlich wieder konstante Leistung in diesem Weltklassefeld zeigen“. Mateo Sanz Lanz surfte auf einen guten 15. Rang, Linda Fahrni / Maja Siegenthaler belegten Platz 20. Lasersegler Guillaume Girod verpasste den Sprung ins Goldfleet nur knapp und wurde 59. von 104 Booten. Bei ihrem ersten Weltcup Auftritt im 49er konnten Sébastien Schneiter und Lucien Cujean auf Platz 41 segeln, Elia Colombo beendete die Regatta als 40. von 66 Windsurfen.

miami.ussailing.org

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Foto © Marco Brunner/Swiss Sailing Team

MARCO VERSARI VERANTWORTLICH FÜR DATENANALYSE UND TECHNOLOGIE-ENTWICKLUNG

«Immer up-to-date!» was den Einsatz neuester Technologien zur Leistungsoptimierung im Segelsport betrifft, so das Kredo des Swiss Sailing Teams. Dementsprechend konnten die Stellenprozent von Junior National Coach Marco Versari erhöht und der Aufgabenbereich erweitert werden. Der diplomierte Physiker (Universität Mailand) ist nun für die Datenanalyse der Wind- und Strömungsmessungen sowie die Weiterentwicklung der Software « Team Data Log » verantwortlich. Zudem wird auch an Technologien im Bereich Tracking, Strommessbojen, Riggvermessung und Videoanalysen geforscht, um allen Athleten und Coaches solide Tools für ihre tägliche Arbeit an die Hand geben zu können. Unverändert wird sich Marco Versari auch weiterhin seiner Hauptaufgabe widmen; eine erfolgreiche und nachhaltige Nachwuchsarbeit in der Segelnation Schweiz sicherzustellen!

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Fotos © Marco Brunner/Swiss Sailing Team

MENTAL STARK IN DIE HEISSE PHASE DER OLYMPIASELEKTION

Die moderne Sportpsychologie und das Mental Coaching ist aus dem heutigen Spitzensport nicht mehr wegzudenken. Bei der hohen internationalen Leistungsdichte entscheiden Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage. Um dem Erwartungsdruck bei Grossveranstaltungen standzuhalten und die persönliche Bestleistung am Tag X abrufen zu können, fördert das Swiss Sailing Team die Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Experten in diesem Bereich.

So betreut Dr. Roberta Antonini schon seit längerem das Nacra17 Team Bühler / Brugger mit Coach Sebastien Godefroid. Die 470er Männer Brauchli/Hausser arbeiten mit Romana Feldmann zusammen und Julia Kahlenberg unterstützt Linda Fahrni und Maja Siegenthaler auf ihrem Weg nach Rio de Janeiro. «Die mentalen Fähigkeiten sind immer häufiger matchentscheidend und müssen dementsprechend genauso trainiert werden wie Kondition oder Bewegungstechniken» so Teamchef Tom Reulein, der selbst Mitglied in der Fachgruppe Mentale Stärke des Bundesamts für Sport ist.

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Foto © Marco Versari/Swiss Sailing Team

SHORT FACTS

SST Youth Guide: Marco Versari hat die wichtigsten Informationen zu Zielsetzungen, Fördermöglichkeiten und Selektionsprozessen sowie nützlichen Tips für Eltern im Umgang mit ihren leistungsorientierten Kindern in einem Dokument zusammengestellt – Be a better sailing parent!

Dr. Borovac ergänzt noch weitere Informationen zum Elternratgeber. Das Interview lesen sie hier.

ISAF Youth Worlds 2015: Die ranghöchste Veranstaltung im Juniorenbereich findet diesmal vom 27.12.2015 bis 3.1.2016 in Langkawi / Malaysia statt. Das entsprechende Selektionsreglement und Anmeldeunterlagen finden Sie hier.

Olympia Selektionsreglement: Nach Bekanntgabe des dritten europäischen “Olympic Qualification Event” (Palma Regatta 2016) durch die ISAF, hat der SST Selektionsausschuss das bestehende Selektionsreglement entsprechend ergänzt. Die finale Version vom 1.12.2014 ist unter folgendem Link veröffentlicht.

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Foto © Sebbe Godefroid

NATHALIE BRUGGER TROTZ VERLETZUNG OPTIMISTISCH

Das Nacra17 Team Bühler / Brugger konnte die Weltcup Regatta in Miami nicht zu Ende segeln. Nachdem sie die erste Wettfahrt gewannen, kenterten sie im Verlauf des zweiten Rennens. Pech für Nathalie : Innenbandriss am Kniegelenk.

« Ich konzentriere mich jetzt voll auf meine Rehabilitation in den nächsten 6-8 Wochen. Wenn alles gut verläuft, kann ich Ende März in Palma wieder im Boot sein », versichert Nathalie, die trotz allem nicht ihr Lachen verliert. « Wir haben noch keine Ergebnisziele am Anfang dieser Saison, aber die Verletzung hilft uns natürlich nicht. Ich habe schon mit einem angepassten Oberkörpertraining begonnen, während Matias mit einer argentinischen Ersatzcrew sein Wassertraining fortsetzt. Das kann einen durchaus positiven Effekt auf die gesamte Leistungsentwicklung haben und ich bin überzeugt, dass wir in Palma mit Sicherheit frischer an den Start gehen können als die anderen Teams. »

« Kein Grund zur Aufregung, unser Saisonziel ist ja der Testevent in Rio im August, zu dem wir dann wieder in voller Stärke antreten werden » so Nathalie Brugger, die in Rio de Janeiro 2016 ihre dritte Olympiateilnahme anvisiert.

www.buhlerbrugger2016.ch

 

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Foto © MaxComm Communication

NEUER ONLINE-AUFTRITT DES SWISS SAILING TEAM

Im Dezember 2014 ging die neue Webseite des Swiss Sailing Team, entwickelt von der Agentur Maxcomm, erstmals online. Neben umfassenden Profilen zu den Athleten und Bootsklassen erfahren sie dort alles Wissenswerte über die gesamten Teamaktivitäten.

www.swiss-sailing-team.ch

Im Downloadbereich sind zudem viele informative Dokumente wie der «SST Youth Guide», die Broschüre «Partnership Opportunities» sowie verschiedene Selektionsreglemente und das Kaderreglement veröffentlicht.

Neu aufgeschaltet finden sie dort auch den «Pressebericht 2014», der dank der hervorragenden Ergebnissen im Nachwuchs- und Elitebereich sehr umfangreich ausgefallen ist.
Link

 

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Foto : Fahrni / Siegenthaler (470W) © ISAF

KALENDER 2015

26.03 - 04.04 Palma Regatta, ESP
20.04 - 26.04 ISAF Worldcup Hyeres, FRA
26.05 - 30.05 Medemblik Regatta, NED
20.06 - 27.06 RSX Europeans, Mondello, ITA
08.06 - 14.06 ISAF Worldcup Weymouth, GBR
28.06 - 08.07 Standard Worlds Kingston, CAN
03.07 - 11.07 Narca17 Worlds, Aarhus, DEN
04.07 - 11.07 Radial Junior Europeans, La Baule, FRA
06.07 - 12.07 49er Europeans, Porto, POR
17.07 - 24.07 Optimist Europeans, Pwllheli, GBR
17.07 - 24.07 Standard & Radial Europeans, DEN
17.07 - 25.07 420 Worlds Saga, JPN
27.06 - 04.07 470 Europeans Aarhus, DEN
24.07 - 31.07 470 Junior Worlds Thessaloniki, GRE
12.08 - 22.08 Olympic Testevent Rio, BRA
07.08 - 15.08 420 Youth-Europeans Bourgas, BUL
07.08 - 15.08 470 Youth-Europeans Bourgas, BUL
16.08 - 23.08 Standard U21 Worlds Medemblik, NED
16.08 - 25.08 Optimist Worlds, Kam. Pomorski, POL
14.09 - 22.09 ISAF Worldcup Quingdao, CHN
26.09 - 03.10 Nacra17 Europeans, Barcelona, ESP
08.10 - 18.10 470 Worlds Haifa, ISR
17.10 - 24.10 RSX Worlds Al Mussahna, OMA
17.11 - 22.11 49er Worlds Buenos Aires, ARG
19.11 - 28.11 Radial Worlds Al Mussahna, OMA
27.10 - 01.11 ISAF Worldcup Abu Dhabi Final, UAE
17.11 - 22.11 49er Worlds Buenos Aires, ARG
27.12 - 03.01.2016 ISAF Youth Worlds Langkawi, MAL


Newsletter #5

Liebe Segelsportenthusiasten,

„Historisch erfolgreich“, so lautet das Fazit einer unglaublichen Saison 2014!

Egal in welcher Bootsklasse, egal ob im Talentpool, Youth Team oder in der Elite, die Mitglieder des Swiss Sailing Teams haben in dem vergangenen Jahr mehrfach ihre WELTKLASSE an internationalen Meisterschaften unter Beweis gestellt. Überraschend sind diese Resultate nicht, denn seit einigen Jahren wird leistungsorientiert, quantitativ und qualitativ hochwertig und vor allem sehr  professionell und leidenschaftlich an dieser Erfolgsgeschichte gearbeitet. Und das wird auch in Zukunft so bleiben.

Viel Freude beim Lesen!

Index  : 

NICOLAS ROLAZ GEWINNT OPTIMISTEN WELTMEISTERTITEL

Der 15jährige Ausnahmesegler vom Club Nautique de Morges holt die erste Schweizer Goldmedaille in der Optimistenklasse. Das Schweizer Team mit Nicolas Rolaz, Nick Zeltner, Joshua Richner, Livio Erni und Florian Geissbühler kommt mit einer historischen Goldmedaille von der Optimisten Weltmeisterschaft am Rio de la Plata, Argentinien zurück.

“Ich kann in Worten kaum fassen, was ich fühle“, sagte Nicolas Rolaz. „Ich habe viel und hart trainiert und sehr viel investiert, um an diesen Punkt zu gelangen, doch selbst in meinen kühnsten Träumen habe ich nicht damit gerechnet, den Titel zu holen. Aufgrund meines Alters ist dies das letzte Jahr im Optimist, doch selbstverständlich werde ich in anderen Segelklassen regattieren. Eventuell wage ich in einigen Jahren sogar, mich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren!“

Fotogalerie

© Matias Capizzano

 

ERFOLGREICHER SST SAISONABSCHLUSS AN DEN ISAF WORLDS IN SANTANDER

Bereits jetzt konnten zwei Nationenstartplätzen (Nacra17, 470M) für die olympischen Spiele in Rio 2016 gesichert werden. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (TYC) qualifizierten sich bereits in ihrem ersten B-Kader Jahr für das Nationalteam. Mit Yannick Brauchli / Romuald Hausser (SVT,SCE,CNV) profitieren somit gleich drei Topteams von der Unterstützung des SST Nationalteam Sponsors Teamwork AG und nehmen am ISAF Weltcup Finale in Abu Dhabi Ende November teil.

Historische Erfolge im Talentpool und Youth Team konnten gleich mehrmals gefeiert werden. In den Bootsklassen Optimist, Laser 4.7, Radial und Standard sowie im 420er wurden Gold, Silber und Bronze Medaillen an internationalen Jugendwelt- und Europameisterschaften gewonnen. Die gemeinsamen Anstrengungen von SST Junior National Coach Marco Versari mit den Regional-, Club- und Privattrainern haben nun die gewünschten Früchte getragen.

Die Mitglieder des Swiss Sailing Team 2015 haben bereits mit einem intensiven Wintertraining begonnen, um auch in der kommenden Saison wiederum Spitzenresultate auf internationalem Nachwuchs- und Elitelevel für die „Segelnation Schweiz&ldquldquo; zu erreichen.

Pressemitteilung

Foto : Nathalie Brugger et Mathias Bühler (Nacra 17) © DR

DIE NEUE STUFE IN DER SST KADERSTRUKTUR: DER C-KADER

Mit der Einführung der C-Kaderstufe wird der Prozess des langfristigen Leistungsaufbaus in der Übergangsphase vom Junioren- zum Elitelevel inhaltlich und ergebnisbezogen besser strukturiert und ein vorzeitiger Drop-out verhindert.

Die Selektion basiert auf den bereits erreichten Ergebnissen im Youth Team und einer soliden Projektorganisation hinsichtlich der SST Erfolgsfaktoren (Commitment, Funding, Trainer, Kondition, etc.). Zudem muss ein langfristiges TOP 8 Potential für Olympische Spiele vorliegen, um von Seiten des Selektionsausschusses berufen werden zu können.

Der C-Kader kann in allen Olympischen Bootsklassen gebildet werden, das Maximalalter beträgt 26 Jahre. Das Trainings- und Wettkampfprogramm ist auf die jeweilige Europameisterschaft oder auf Regatten ausgerichtet, welche für eine Olympiaqualifikation gemäss der Ausnahmeregelung „Olympic Newcomer“ im aktuellen Olympiaselektionskonzept erforderlich sind. C-Kader Athleten bekommen 1-2 Jahre Zeit, um die Einstiegskriterien des B-Kaders zu erfüllen und werden mit der Swiss Olympic Elite Card ausgestattet.

© Swiss Sailing Team

DAS SWISS SAILING TEAM 2015 IST SELEKTIONIERT

Insgesamt 55 Schweizer Seglerinnen und Segler aus der Nachwuchs- und Eliteebene wurden für das Swiss Sailing Team 2015 berufen. Neben einer leistungsstarken und breiten Basis im Talentpool und Youth Team (40 Athleten) vereinigt vor allem der neu eingeführte C-Kader diejenigen 8 Athleten, welche sich eine erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokyo 2020 zum Ziel gesetzt haben. Matias Bühler / Nathalie Brugger (Gstaad Yacht Club), Yannick Brauchli / Romuald Hausser (SVT(SCE/CNV) und Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (TYC) haben sich aufgrund ihrer Resultate in der vergangenen Saison für das Nationalteam qualifiziert, Mateo Sanz Lanz (SSCS) verbleibt weiterhin im B-Kader.

Die Athleten im Überblick

© Juerg Kaufmann/Swiss Sailing Team

 

SWISS SAILING TEAM AM OLYMPIC TESTEVENT IN RIO DE JANEIRO

Umfassend Erkenntnisse über Windmuster und Meeresströmungen auf den insgesamt fünf Racing Areas rund um die Bucht von Rio de Janeiro konnte die SST Delegation während der Teilnahme am Olympic Testevent bereits gewinnen. Ein Sieg im Medal Race durch Mati Bühler / Nathalie Brugger sorgte auch ergebnistechnisch für ein Highlight!

Fazit: Es müssen noch rund 150 Trainingstage in Rio absolviert werden, bevor die Olympischen Spiele beginnen können. Vom guten Teamspirit können Sie sich aber schon jetzt im neusten SST Video überzeugen!

© Juerg Kaufmann/Swiss Sailing Team

CLUBS UNTERSTÜTZEN DAS SWISS SAILING TEAM

Mit je CHF 10`000 unterstützt die Société Nautique de Genève und der Club Beaufort die Nachwuchsarbeit sowie die Olympiavorbereitungen des Swiss Sailing Teams im Elitebereich.

Nach den historischen Ergebnissen in dieser Saison haben die SST Mitglieder jede mögliche Unterstützung der Schweizer Segelfamilie verdient, um ihre ehrgeizigen Ziele auch in Zukunft erreichen zu können. Diese positive Entwicklung im Schweizer Segelsport konnte sich nicht zuletzt auch durch das Engagement dieser beiden Clubs weiter fortsetzen.

© DR

 

SWISS SAILING AWARDS 2014

Der Schweizer Seglerverband verleiht in Zusammenarbeit mit dem Magazin Skippers Sailing & Ocean all zwei Jahre die Swiss Sailing Awards. 5 Mitglieder des Swiss Sailing Teams sind hierfür nominiert. Die Preisverleihung findet am 22. November im Haus des Sports in Ittigen bei Bern statt.

Liste der Nominierten

Swiss Olympic zeichnet alljährlich seine erfolgreichsten Trainerinnen und Trainer in den drei Kategorien „Nachwuchstrainer Individualsportart“, „Nachwuchstrainer Mannschaftssport“, „Trainer im Behindertensport“ und zusätzlich durch einen Lifetime Award aus.

Aufgrund der herausragenden Ergebnisse seiner Athleten im Talentpool und Youth Team in der vergangenen Saison wurde SST Junior National Coach Marco Versari hierfür nominiert. Er hat neben seinen Trainerkollegen Ronan Le Cann, Antonis Drosopoulos, Zizi Staniul und Olivier Terrol eine grossen Anteil an diesem Erfolg vor allem im Zweihandbereich. Den finalen Entscheid trifft eine Jury unter Vorsitz des Swiss Olympic Chef Leistungssports, Ralph Stöckli.

Weitere Informationen

Foto : Asya Luvisetto © DR

 

RESULTATE

Optimist:

1. Nicolas Rolaz, championnat du monde, San Isidro (ARG)

1. Nicolas Rolaz, Championnat de Pologne, Kamien Pomorski (POL)

420er: 

2. Kilian Wagen / Gregoire Siegwart, Championnat d'Europe, Gdyina (POL)

1. Maxime Bachelin / Philippe Pittet, Championnat Suisse, (SUI)

Laser 4.7 et Radial

5. Maud Jayet, ISAF Youth Worlds, Dziwnow (POL)

1 Asya Luvisetto, Championnat du monde Laser 4.7

1. Asya Luvisetto, Europacup Rosas (ESP)

Laser Standard

1. Guillaume Girod, Europacup Rosas (ESP)

470er: 

5. Guillaume Rigot / Fabrice Rigot, Championnat du Monde junior, Cervia (IT)

24. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, ISAF Worlds, Santander (ESP)

3. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, Championnat d’allemagne, Tutzing (GER)

15. Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, Olympic Testevent, Rio (BRA)

14. Yannick Brauchli / Romuald Hausser, ISAF Worlds, Santander (ESP)

12. Yannick Brauchli / Romuald Hausser, Olympic Testevent, Rio (BRA)

RSX Windsurfing

17. Mateo Sanz Lanz, Olympic Testevent, Rio (BRA)

32. Mateo Sanz Lanz, ISAF Weltmeisterschaft, Santander (ESP)

Nacra17:

8. Nathalie Brugger / Matias Bühler, Olympic Testevent, Rio (BRA)

6. Nathalie Brugger / Matias Bühler, ISAF Worlds, Santander (ESP)

© Facebook 420 Sailing Team Kilian W./Grégoire S.

Newsletter #4

Liebe Segelsportenthusiasten,

Sommerzeit ist die Zeit der Internationalen Meisterschaften. Es ist die Zeit, in der sich unsere Athleten und ihre Coaches auf Welt- und Europalevel mit den führenden Segelnationen vergleichen und ihr Leistungsvermögen am Tag X abrufen müssen. Das ist, wenn man die bisherigen Saisonergebnisse anschaut, bootsklassenübergreifend in beeindruckender Art und Weise gelungen. Auch deswegen dieser Stelle sei allen hieran beteiligten Personen, Organisationen und Institutionen für ihre Motivation, Engagement und eine nachhaltige Unterstützung gedankt!

Viel Freude beim Lesen!

Index  : 

NACRA17 – INTERVIEW MIT MATIAS BÜHLER

SST: Nathalie und du habt gerade die Europameisterschaft in La Grande Motte auf Rang 8 beendet. Seid ihr mit diesem Ergebnis zufrieden?

Matias: Ja, ich denke, wir haben unser reines Ergebnisziel erreicht, die inhaltlichen Ziele bezüglich unserer Leistungsentwicklung hätten wir aber schon gerne noch besser erfüllt. Wir freuen uns jetzt darauf, an diesen Punkten während den kommenden Regatten arbeiten zu können.

SST : Wie bewertet ihr denn insgesamt eure Leistungsentwicklung in dieser Saison? 

Matias : Grundsätzlich können wir mit der Saison 2014 bis jetzt zufrieden sein. Gemessen an unserem Ergebnisziel für die Olympischen Spiele in Rio 2016 liegen wir derzeit mit der Leistungskurve aber eher am unteren Ende unserer Erwartungen. Wir müssen einfach weiterarbeiten nach dem Motto «harder and smarter», um uns jeden Tag ein kleines Stück zu verbessern und unseren Traum wahrwerden zu lassen.

SST : Kannst du uns etwas genauer sagen, wie euer Team arbeitet ?

Matias : Nach den Olympischen Spielen 2012 in London haben ich zusammen mit Nathalie Brugger unser Training mit einem klaren Ziel begonnen : eine Medaille an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016. Seitdem arbeiten wir zusammen mit SST daran, ein «winning team» mit unserem technischen Coach, Sebbe Godefroid, um uns herum zu etablieren. Bereits letztes Jahr haben wir eine Sparring-Partnerschaft mit dem spanischen Team Iker Martinez und Tara Pachebo gestartet, die bis zur WM in Santander andauert. Das Konditionstraining wird von SST National Physic Coach Fabian Neunstöcklin aus der Schulthess Klinik geleitet, ich werde zusätzlich noch von Xavier Gargallo Sabella in Barcelona betreut. Mit Roberta Antonini ist nun eine anerkannte Sportpsychologin aus Lausanne zu uns gestossen, die bereits mit Nathalie erfolgreich gearbeitet hat.

SST : Was sind eure Ziele an den zwei nächsten Grossveranstaltungen, dem Rio Testevent und der ISAF Weltmeisterschaft in Santander ? 

Matias : Für diese beiden Events haben wir komplett unterschiedliche Zielstellungen. Am Rio Testevent liegt der Fokus auf inhaltlichen Zielen. Wir wollen die dortigen Wind- und Strömungsmuster analysieren, aber auch die Rahmenbedingungen an Land wie Hafen und Unterkunft näher kennenlernen. An der WM in Santander wollen wir in die TOP 10 Nationen segeln, um die Schweiz bereits jetzt schon für die Olympischen Spiele qualifizieren zu können.

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© Jürg Kaufmann/Swiss Sailing Team

FAHRNI / SIEGENTHALER QUALIFIZIEREN SICH FÜRS SST NATIONALTEAM

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler sicherten sich mit einem sehr guten 12. Platz an den Europameisterschaften in Athen die Nationalteam-Qualifikation für die kommende Saison. Bei schwierigen Wind- und Wellenbedingungen konnten Fahrni / Siegenthaler mit drei Platzierungen in den Top 10 in einem mit 51 Booten stark besetzten Feld, eine solide Basis für die spätere Endplatzierung schaffen.

Linda Fahrni: „Wir sind mit einem guten ersten Tag in die Regatta gestartet und konnten uns trotz kleinen Ausrutschern bis zum Schluss steigern. Dieses Schlussresultat freut uns sehr, auch in der Hinsicht, dass wir noch viel Verbesserungspotenzial haben.“

Auch Maja Siegenthaler äusserte sich begeistert: „Unglaublich, wir sind im Nationalteam! Mit dieser Qualifikation haben wir überhaupt nicht gerechnet, umso mehr freuen wir uns jetzt einen grossen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Danke an alle, die uns bis hier hin unterstützt haben!“

Die beiden 21-jährigen Nachwuchsseglerinnen vom Thunersee Yacht Club trainieren erst seit Ende 2013 im Elitekader des Swiss Sailing Teams und konnten sich in kürzester Zeit in der erweiterten Weltspitze etablieren.

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© Swiss Sailing Team

ISAF YOUTH WORLDS TAVIRA (POR)

Mit einer Rerkordbeteiligung von 367 Seglerinnen und Segler aus insgesamt 67 Nationen ging vergangene Woche die 44. Edition der ISAF Youth Worlds in Tavira (Portugal) zu Ende. Weil der östlich wehende “Levate”-Wind die Entwicklung der an der Algarve so typischen Thermik beeinträchtigte, herrschten überwiegend Leichtwindbedingungen mit vielen Startverschiebungen. Trotzdem konnten die meisten Wettfahrten, wenn auch erst gegen späten Nachmittag, durchgeführt werden.

Maud Jayet, die gerade erst eine Bronze Medaille an der Radial Junioren Europameisterschaft in Egaa (Dänemark) gewonnen hatte, gehörte auch in Tavira zu den Topfavoriten. Die ganze Woche zeigte sie  eine stabilen Leistung, verpasste das Podium erst auf der zweiten Kreuz der letzten Wettfahrt und wird Vierte – Medaille en Chocolat. Lasercoach Olivier Terrol: “Sie hat bis zum Schluss gekämpft und ihr Bestes gegeben!”.

Auch die anderen Teams konnten überzeugen: Max Haenssler segelte mit drei TOP 5 Platzierungen auf den 10. Rang, Maxime Bachelin / Philippe Pittet wurden gute 11. und Salome Rouiller / Louise Thilo beendeten ihre erste ISAF Jugend-WM auf Platz 23. Team Leader Marco Versari zu den Ergebnissen seiner Seglerinnen und Segler: “Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team, schliesslich haben wir auch in der Nation Trophy als 15. Nation so gut wie selten zuvor abgeschnitten.”

Alle Ergebnisse

© Swiss Sailing Team

SST PRESENTATION DAY IM VERKEHRSHAUS LUZERN AM 31.8.2014

Im Rahmen der Sonderausstellung „Segelnation Schweiz“ im Verkehrshaus Luzern, präsentiert sich das Swiss Sailing Team und sein Elitekader ganztägig am Sonntag, den 31.8.2014. Es wird zudem über das offizielle Selektionskonzept „Segeln“ von Swiss Olympic sowie den aktuellen Stand der Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Rio 2016 informiert.

In einer exklusiven Premiere zeigen wir das neueste SST Promotionvideo von Jürg Kaufmann, welches erst an der Testevent Regatta in Rio de Janeiro gedreht wird – ein absolutes MUSS für alle Segelfreunde! Die Teampräsentation findet jeweils um 11:15 Uhr (nur mit persönlicher Einladung), 13:30 Uhr und 15:15 Uhr im Vortragssaal des Hans Erni Museums statt.

Nutzen Sie die Gelegenheit, unsere Athletinnen und Athleten persönlich zu treffen und auch unseren Jüngsten, dem Optimisten WM-Team bei einer Trainingseinheit im Wasserbassin  des Verkehrshaus zuzuschauen. Wir freuen uns, Sie in einmaliger Atmosphäre mit der Alinghi SUI100 im Original begrüssen zu können.

Ihre reduzierte Eintrittskarten (Einzeleintritt CHF 20.- statt 30.- und Familienkarte CHF 45.- statt 65.-) können Sie direkt bei office@swiss-sailing-team.ch bestellen. Wir senden Ihnen diese per Post zu.

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© www.verkehrshaus.ch

FRANCIS STOCKBURGER VERABSCHIEDET SICH AUS DEM SST VERWALTUNGSRAT

Francis Stockburger hat seine Tätigkeit im Verwaltungsrat der Swiss Sailing Team AG zum 30 Juni dieses Jahres aus privaten Gründen aufgegeben. Seit November 2010 gehörte er diesem obersten Steuerungsgremium des Olympischen Segelsports in der Schweiz an und hat massgeblich zum heutigen Erfolg von SST beigetragen. Als erfahrener Segelsportfunktionär und Mitglied des Club Nautique de Morges, er war bereits Präsident des Zentralvorstandes von Swiss Sailing, konnte er sein fachliches Wissen auch dem SST Selektionsausschuss unter dem Vorsitz von Tom Rüegge zur Verfügung stellen. Der gesamte Verwaltungsrat bedankt sich bei Francis Stockburger für seine geleistete Arbeit und wünscht ihm viele schöne Segeltage! 

ERGEBNISSE

Optimist:

3. Platz Martina Müller, Europameisterschaft, Dublin (IRL)

420er: 

1. Platz Kilian Wagen / Gregoire Siegwart, Dutch Youth Regatta, Workum (NED)

2. Platz Maxime Bachelin / Philippe Pittet, Young European Sailing, Kiel (GER)

11. Platz Maxime Bachelin / Philippe Pittet, ISAF Jugend-Weltmeisterschaft, Tavira (POR)

Laser 4.7 und Radial

3. Platz Maud Jayet, Jugend-Europameisterschaft, Egaa (DEN)

4. Platz Maud Jayet, ISAF Jugend-Weltmeisterschaft, Tavira (POR)

10. Platz Max Haenssler, ISAF Jugend-Weltmeisterschaft Tavira (POR)

Laser Standard

13. Platz Nils Theuninck, Warnemünder Woche, Rostock (GER)

3. Platz Nils Theuninck, U19 Junioren Europameisterschaft, Torbole (ITA)

470er: 

5. Platz Guillaume Rigot / Fabrice Rigot, Jugend-Weltmeisterschaft, Cervia (ITA)

12. Platz Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, Europameisterschaft, Athen (GRE)

49er FX:

28. Platz Fiona Testuz / Livia Naef, Europameisterschaft, Helsinki (FIN)

RSX Windsurfing

38. Platz, Mateo Sanz Lanz, Europameisterschaft, Cesme (TUR)

Nacra17:

8. Platz Nathalie Brugger / Matias Bühler, Europameisterschaft, La Grande Motte (FRA)

© Swiss Sailing Team

Newsletter #3

Liebe Segelenthusiasten,

Wir sind mitten drin in der Saison 2014 und sowohl unsere Nachwuchs- wie auch unsere Spitzensegler konnten ihr Können an internationalen Regatten beweisen – die Ergebnisbilanz ist beeindruckend. Das Highlight im Juniorenlevel ist und bleibt die ISAF Youth Worlds, wofür sich wiedereinmal nur die aussichtsreichsten Talente qualifiziert haben. Doch auch hinsichtlich der Entwicklung der Technologie haben wir mit dem SST Strömungsprojekt entscheidende Schritte gemacht. All das ist auch Ernesto Bertarelli nicht entgangen, der sich nachfolgend im Interview über das Swiss Sailing Team äussert.

Sehr spannend – lesen!

Index  :


SWISS SAILING TEAM – EIN INTERVIEW MIT ERNESTO BERTARELLI

Was ist Ihre Ansicht zur Swiss Sailing Team AG?

Ernesto Bertarelli (EB):  Swiss Sailing Team hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Unter dem Einfluss von Alex Schneiter als Präsident des Verwaltungsrates und seinem Team scheint man auf guten Wegen zu sein. Damit man im Segelsport auf internationalem Niveau Erfolg haben kann, sind nach meiner Meinung zentralisierte und koordinierte Anstrengungen in unserem Sport notwendig und das ist meiner Ansicht nach ohne eine professionelle Struktur auf nationaler Ebene unmöglich. Leider unterstützt die Schweiz im Gegensatz zu anderen Nationen ihre Sportler nur in geringem Ausmass. Daraus resultiert die Notwendigkeit, neben den Bundesmitteln ein Maximum an privater Unterstützung zu bündeln, um diese Mittel dann effektiv und für eine gemeinsame Vision einzusetzen.

Welche Bedeutung hat der Verband für das Segeln in der Schweiz?

EB: Die Schweiz ist eine Seglernation! Die Erfolge unserer Teams auf den Weltmeeren sind der beste Beweis dafür. Es ist deshalb unerlässlich, das wir einen Segelverband haben, der sich seinen Verantwortlichkeiten stellen kann. Das Segeln in der Schweiz findet in verschiedenen Regionen, Sprachräumen, auf verschiedenen Seen statt. Es ist also vordringlich, dass der Verband diese Kompetenzen zusammenführt und das Beste daraus macht, um auf internationalem Niveau um Titel mitgekämpft werden kann.

Welches sind die verschiedenen Möglichkeiten, die sich Jugendlichen heute im Vergleich  zu vor 10 Jahren bieten?

EB: Ich bin auf diesem Gebiet kein Experte, aber ich denke, dass die Clubs heute eine hervorragende Arbeit leisten, um den Segelsport einer grossen Mehrheit zugänglich zu machen. Wir sponsern zum Beispiel mit unserer Familienstiftung eine Initiative von Swiss Sailing namens „New Kids on the Water“. Diese hat zum Ziel, Kindern einen ersten Kontakt mit dem Segeln zu ermöglichen. Ich denke es ist entscheidend, wie übrigens in anderen Sportarten auch, sich mit dem Nachwuchs zu beschäftigen und dass die Erfahrensten ihre Leidenschaft für unseren Sport mit den Jüngsten teilen.

Ist das der Alinghi – Effekt?

EB: Man spricht oft über den Alinghi – Effekt. Ich denke, dass wir heute bereits die Früchte des Alinghi – Effekts ernten. Die Kinder, die 2003 im Optimist segelten, sind heute bereits teilweise Profisegler  geworden. Ich erwähne dazu das Team Tilt, die Red Bull Youth America’s Cup Mannschaft angeführt von Lucien Cujean, Realteam mit Jérôme Clerc, die Schwestern Mettraux unterwegs zum nächsten Volvo Ocean Race mit dem Team SCA, die Teams der Nationalkader, die auf dem Weg zu den Olympischen Spielen sind. All diese jungen Segler – und ich habe einige sicher nicht genannt – sind das Resultat dessen, was man die „Generation Alinghi“ genannt hat. Und ich hoffe, dass es davon noch eine ganze Reihe weiterer gibt. Heute sind sie es, die zu Vorbildern des aktuellen Nachwuches geworden sind und versuchen, die bestehenden Kräfteverhältnisse ins Wanken zu bringen.

Ein Rat für die Athletinnen und Athleten?

EB:  Ich denke, dass die heutigen Athletinnen und Athleten vor allem etwas wagen sollten. Das ist eine der Vorteile der Jugend: den Mut zu haben, etwas zu unternehmen, sich anderswo  hinzuwagen, um zu erfahren, wie es dort gemacht, sich zu 200% auf ein Projekt zu konzentrieren, Opfer zu bringen im Hinblick auf ein mögliches Resultat: Wagt zu Träumen!

Foto : Ernesto Bertarelli am Steuer seiner D35 anlässlich des Sieges am Grand Prix les Ambassadeurs in der SNG © Loris von Siebenthal/Vulcain Trophy

SCHWEIZER TEAM FÜR ISAF YOUTH WORLD CHAMPIONSHIP SELEKTIONIERT

Maud Jayet (CNP), Max Hänssler (AVP), Maxime Bachelin (CVV), Philippe Pittet (YCB) sowie Salomé Rouiller (CNM) und Louise Thilo (CNP) wurden aufgrund ihrer Ergebnisse an den jeweiligen Qualifikationsregatten für die Teilnahme an den ISAF Youth Sailing World Championships selektioniert. Dieses Highlight-Event findet vom 12. bis 19. Juli in Tavira, Portugal statt.

Für Maud, Maxime und Phillipe ist es bereits die zweite Teilnahme an dieser prestigeträchtigen Weltmeisterschaft, an der jeweils nur ein Boot pro Disziplin pro Nation teilnehmen kann. Maud Jayet überzeugte bereits durch den Overall-Gewinn der Qualifikationsregatta am Gardasee, so dass die Erwartungen für Tavira hoch sind: ein Diplom! Bachelin / Pittet setzen sich aufgrund kontinuierlicher Leistung gegen ihre Teamkollegen Wagen / Siegwart durch und haben sich mit einem TOP 10 ebenfalls ein ehrgeiziges Ziel gesteckt.

Max Hänssler tritt nun in die Fusstapfen von Sebastien Schneiter, der letztes Jahr Bronze in Zypern gewann. Auch für Salomé und Louise wird es nach knapper Qualifikation um das Sammeln von Erfahrung gehen. Eines haben aber bereits alle Teilnehmer schon gelernt: Es geht um jeden einzelnen Punkt!

Teamleader und 420er Coach Marco Versari (SST Junior National Coach) sowie Olivier Terrol als Laser Coach werden sich nun mit ihren Seglern intensive auf die ISAF Youth Worldchampionships vorbereiten, um die bestmöglichsten Ergebnisse mit nach Hause zu bringen.

http://www.isafyouthworlds.com/home.php

© Juerg Kaufmann - Marco Brunner / Swiss Sailing Team

SST STRÖMUNGSPROJEKT FÜR DIE ISAF WELTMEISTERSCHAFT IN SANTANDER

„Die Regattabahnen vor Santander sind hinsichtlich Wind- und Strömungsbedingungen noch ein Tick komplizierter einzuschätzen als diejenigen an den Olympischen Spielen 2012 in Weymouth. Deswegen haben wir ein Strömungsprojekt initiiert, um unseren Seglern und Coaches eine verlässliche Datenbasis anbieten zu können.“ so Teamchef Tom Reulein.

Hard- und Software wurden von Swiss Sailing Team zusammen mit  PhD Luca Galantucci entwickelt und bereits erfolgreich in der Realität getestet. Auch Julien Pillet von der Ecole Polytechnique Fédérale  de Lausanne (EPFL) hat sowohl die Methode als auch die Qualität des Projektes bestätigt.

Auf Basis von mehreren hundert Einzelmessungen mit speziell entwickelten GPS-Bojen konnte ein lückenloser Strömungsatlas erstellt werden, welcher die Änderungen der Meeresströmungen in Richtung und Stärke in Stundenabständen detailliert darstellt.

„Mit diesem Strömungsatlas können wir uns in den nächsten Monaten ganz akribisch auf die Weltmeisterschaften vorbereiten. Schliesslich wollen wir die Schweiz in einigen Bootsklassen bereits die Nationenqualifikation erreichen.“ äussert sich Tom Reulein zuversichtlich.

www.santander2014.com

© Swiss Sailing Team

LIVIA NAEF UND IHR 49ER FX TRAININGS-SIMULATOR

Das Video auf dem 49er FX Trainingsimulator von Livia Naef, Vorschoterin des B-Kaderteams mit Fiona Testuz, hat viel Aufmerksamkeit rund um die Welt erhalten. Eine einfache Vorrichtung, um speziell die Qualität des konditionellen Training an Land zu verbessern. „Ich habe ein ähnliches Trainingssystem bei der Dänischen Mannschaft gesehen und unser Coach Marcin Czajkowski hat uns geraten, so etwas für unser Heimtraining zu konstruieren. Ich war bisher zu langsam beim Gennacker hissen und mit diesem System kann ich jetzt die gleichen Bewegungen wie auf dem Boot trainieren. Ziel ist, dass ich das jetzt minimum vier Mal in der Woche mache..."

Das Video ist unter folgenden Link zu sehen

© Youtube/Livia Naef

ZOOM AUF RIO DE JANEIRO - OLYMPIC TESTEVENT 2014

Zwei Jahre vor den Olympischen Spielen findet das erste offizielle Olympic Testevent auf den Regattabahnen in und ausserhalb der Bucht von Rio de Janeiro statt. Diese Veranstaltung dient sowohl dem Organisationkommittee um ROCOG Sailing Manager Walter Bödener als auch für die Athleten, Coaches und Teamleaders als wichtiger Prüfstein für die Durchführung der olympischen Wettfahrten.

Das Swiss Sailing Team nimmt mit Nathalie Brugger / Matias Bühler (Nacra17), Yannick Brauchli / Romuald Hausser (470M), Linda Fahrni / Maja Siegenthaler (470W) und RSX Windsurfer Mateo Sanz Lanz nahezu in Vollbesetzung teil. Neben den zugehörigen Coaches sind auch SST Meteorologe Chris Tibbs, Athletensupporter Marco Brunner und Teamchef Tom Reulein vor Ort, um eine detaillierte Revieranalyse vornehmen zu können. Vor allem die Messung der komplizierten Meeresströmungen stehen hierbei im Focus.

Die SST Delegationsdaten sind der 27.7. – 10.8.2014. Die ersten Wettfahrten starten in den Bootsklassen ab dem 3./4.8.2014, die abschliessenden Medal Races finden am 7./8./9. August statt. SST wird täglich von diesem Event berichten.

www.aquecerio.com/sailing2014/en/index.html

© DR

MIT TOP-LEISTUNG IN DIE SAISON 2014

Nach einem intensiven Wintertraining haben sich bereits erste Erfolge bei den Frühjahrsevents eingestellt. Sowohl bei den Optimisten, im Talentpool und Youthteam in der zweiten Bootsklasse Laser 4.7, Radial und Standard sowie im 420er als auch in den Olympischen Bootsklassen im B-Kader undNationalteam – die Athleten des Swiss Sailing Teams zeigten hervorragende Leistungen und ersegelten bereits viele TOP 10 Ergebnisse.

Optimist:

2. Platz (151 Boote) Nicolas Rolaz, Coup Internationale de printemps, Cannes (FRA)

7. Platz (151 Boote) Nick Zeltner, Coup Internationale de printemps, Cannes (FRA)

Laser 4.7, Radial, Standard:

4. Platz (119 Boote) Asya Luvisetto, Europa Cup Marseilles (FRA)

1. Platz (67 Boote) Maud Jayet, Europa Cup Malcesine (ITA)

2. Platz U19, Nils Theuninck, Europa Cup Marseilles (FRA)

420er:

1.Platz Kilian Wagen / Gregoire Siegwart, 40th Torneio Carnivale Vilamura (POR)

2.Platz Maxime Bachelin / Phillipe Pittet, Selection Interligue, Marseillan (FRA)

RS:X Windsurfing:

12. Platz Mateo Sanz Lanz, Weltcup Palma de Mallorca (ESP)

470 W:

6. Platz Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, Trentino Olympic Week, Riva (ITA)

2. Platz Linda Fahrni / Maja Siegenthaler, EUROSAF Champions Sailing Cup, Medemblik (NED)

470 M:

13. Platz Yannick Brauchli / Romuald Hausser, Weltcup Palma de Mallorca (ESP)

6. Platz Yannick Brauchli / Romuald Hausser, Trentino Olympic Week, Riva (ITA)

Nacra17:

8. Platz, Matias Bühler / Nathalie Brugger, Weltcup Hyeres (FRA)

7. Platz Matias Bühler / Nathalie Brugger, EUROSAF Champions Sailing Cup, Medemblik (NED)

Foto : Linda Fahrni et Maja Siegenthaler, médaille d'argent à Medemblik © Zizi Staniul/Swiss Sailing Team

Newsletter #2

Liebe Segelsportenthusiasten,

Es ist Regatta-Zeit: der ISAF Weltcup in Palma ist erfolgreich absolviert, das SST Youth Team und Talentpool haben ihre Wintertrainingsprogramm abgeschlossen und segeln bald ihre ISAF Youth World Ausscheidungen. Seit 1. März neu an Bord des SST Selektionsausschusses ist der bekannte Genfer Segler Pierre-Yves Jorand und SST Teamdoktor Chris Schmidt gibt Einblicke in seine Arbeit mit den SST Athleten.

Wieder einmal eine Menge interessante News zum Lesen!

Viel Spass!

Index  :


SST TEAMCHEF TOM REULEIN ZUM EUROPÄISCHEN WELTCUPAUFTAKT IN PALMA

882 Segler aus 55 Nationen: Rekordbeteiligung am diesjährigen ISAF Worldcup in Palma de Mallorca. Auch für das Swiss Sailing Team gehört diese Regatta zur Saisonplanung und dient traditionell als erste Standortbestimmung nach einem langen Wintertraining. Bei eher unüblichen und stark gemischten Windbedingungen gelangen den SST Athleten sehr gute Einzelplatzierungen, der Einzug ins Medal Race erreichte allerdings kein Schweizer Boot.

Wie fällt ihre Bilanz der ersten europäischen Weltcups in Palma aus: „Trotz stark gestiegenem Niveau in den Fleets, sind wir bei Nacra17 (12. Platz), 470 M (14. Platz) und RSX M (12. Platz) sehr nahe an der Weltspitze dran. Die einstelligen Platzierungen im Qualifying wie auch in der Finalround beweisen, dass bei ihnen das Potential für TOP 10 auf alle Fälle gegeben ist. Mati und Nathalie hatten mit einem unverschuldeten Crash, Bootsreparatur und einige Kenterungen eine eher harte Woche. Für Mateo als Leicht- und Mittelwindspezialist gab es zuweilen ein Tick zuviel Wind, bei 6 – 11 Knoten ist er jedoch einer der schnellsten im Feld. Persönlich froh bin ich darüber, dass Yannick und Romuald eine gute Regatta gesegelt sind. Das gibt Selbstvertrauen für den Weltcup in Hyères.“

Und die weiteren SST B-Kader Projekte? „Guillaume Girod (52. Platz) mit Coach Lionel Pellegrino ist auf einem guten Weg seitdem er sich wieder voll auf das Segeln konzentriert. Linda und Maja (31. Platz) müssen sich in ihrem ersten Jahr auf der Elitetour noch an das Segeln in grossen und leistungsstarken Fleets gewöhnen. Dank der intensiven Kooperation mit dem polnischen Topteam können schon deutlich mehr als es das Resultat vermuten lässt. In der 49er FX Klasse haben Fiona und Livia (34. Platz) vor allem im Silverfleet solide Platzierungen segeln können, das Zukunfts-Ziel heisst jetzt Goldfleet".

Ein Ausblick auf den nun anstehenden Weltcup in Hyeres? „Es ist konzentriertes Weiterarbeiten angesagt. Die wesentlichen Erkenntnisse aus den Analysen von Palma werden in die Vorbereitung für Hyères integriert und umgesetzt. Wir können schon mit einem gutem Selbstvertrauen an diesen Weltcup-Event reisen und ich bin optimistisch, dass dann auch wieder ein Schweizer Boot ins Medal Race segeln kann!“

Weitere Informationen

 © Marco Brunner/Swiss Sailing Team 

PIERRE YVES JORAND IST NEUES MITGLIED IM SST SELEKTIONSAUSSCHUSS

Seit dem 1. März 2014 gehört der Genfer Segler Pierre-Yves Jorand, zweimaliger America`s Cup Gewinner mit Alinghi, dem Selektionsausschuss des Swiss Sailing Team an.

Nach einer Olympiateilnahme 1992 (Speedski) in Albertville, hat sich Pierre-Yves seit mehr als dreissig Jahren dem Segelsport verschrieben. An Bord des Alinghi Teams in der D35 und Extreme 40 Klasse, konnte er neben dem America`s Cup bereits viele nationale und internationale Titel sammeln. Unter anderem ist er mehrfacher Gewinner des legendären Bol d`Or. Diese vielfältigen Erfahrungen im Spitzensport stellt er nun seinen Kollegen im Selektionsausschuss Tom Rüegge (Präsident) und Tom Reulein (SST Teamchef) zur Verfügung.

„Als ich damals Geschwindigkeits-Skifahren betrieben habe, konnte ich viel von dem Fördersystem für junge Schweizer Sportler profitieren“, sagt Pierre-Yves Jorand. „Heute ist es Zeit, etwas an den Nachwuchs zurückzugeben. Gerne bringe ich meine Olympiaerfahrung und die Leidenschaft für das Segeln in die Arbeit mit dem Swiss Sailing Team ein. Ich glaube fest an das Potential der Athleten und freue mich, ihre Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren verfolgen zu können und gleichzeitig neue Talente bei den Jüngsten zu entdecken. Dieses Jahr konzentrieren wir uns auf die Weltmeisterschaften im September in Santander, dem ersten wichtigen Meilenstein zur Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.“

© Pierre-Yves Jorand

SST TALENTPOOL UND YOUTH TEAM WINTERTRAINING ERFOLGREICH ABSOLVIERT

Rund 450 Stunden an 120 Tagen haben die Seglerinnen und Segler des SST Talentpools und Youth Teams über das Winterhalbjahr auf dem Wasser trainiert. In insgesamt 6 Bootsklassen wurde ein attraktives Trainings- und Wettkampfprogramm mit internationalen Sparringspartnern absolviert.

So segelten die Optimisten bereits Ende Oktober das Teamrace in Berlin, wechselten dann nach Palma de Mallorca und konnten das gutbesetzte Teamrace in Monaco gewinnen. In Dongo fand gegen Ende März das Abschlusstraining mit Zizi Staniul und Antonis Drosopoulos statt.

Lasersegler Nils Theuninck trainierte mit seinen holländischen und belgischen Trainingspartnern in Cadiz und Lanzarote, das Laser Radial Team mit Coach Olivier Terrol segelte in Antibes und Barcelona. Die Mitglieder des Talentpools im Laser 4.7 absolvierten mit Coach Davide Deguine drei Trainingscamps in Hyères. David Biedermann und Max Haenssler qualifizierten sich anlässlich der Radial WM in Oman für das SST Youth Team.

Matias Bühler und Marco Versari betreuten den Talentpool und das Youth Team in der 420er Klasse. Von Imperia über Palamos nach Barcelona führte das intensive Trainingsprogramm, das mit dem Gewinn der Gold- und Bronzemedaille durch Wagen/Siegwart und Bachlin/Pittet an der 40. Torneio Internacional de Vela de Portugal ein erfolgreiches Ende fand. Im 470er schlossen sich Fabrice und Guillaume Rigot der leistungsstarken deutschen Nationalmannschaft an.

Die detailierte Analyse des Wintertrainings erfolgt nun durch die neue Software „Team Data Log“.

© Juerg Kaufmann/Swiss Sailing Team

ZOOM AUF SST TEAMARZT DR. CHRISTOPHER SCHMIDT

Seit 2 Jahren betreut nun schon Dr. Christopher Schmidt, Sportmediziner der Schulthess Klinik, als Teamarzt die Athleten des Swiss Sailing Teams. Die Grundlage hierfür bildet der jährlich durchgeführte sportmedizinische Gesundheitscheck,  welcher alle wichtigen Körperfunktionen einschliesst. „Hier erarbeite ich mit den Seglerinnen und Seglern ein Verständnis für die allfälligen Defizite oder Verletzungen. Weil die Athleten viel unterwegs sind, spielt die Organisation von Diagnostik und Therapie eine wichtige Rolle“, so Dr. Schmidt.

Eine telefonische Konsultation ist rund um die Uhr möglich und bei Notfällen haben SST Athleten einen schnellen Zugang zum gesamten medizinischen Serviceangebot der Schulthess Klinik und ihren weltweiten Partnerkliniken. Dies ist ein entscheidender Vorteil, weil im Spitzensport keine Zeit verloren werden darf.

„Sei es der Rückenschmerz oder eine komplexe Bandverletzung am Knie, wir versuchen immer als Team die Diagnostik, Prävention und Heilung zu begleiten. Mein Ziel ist es, die Athleten des Swiss Sailing Teams gesund und körperlich höchstleistungsfähig bis an die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zu bringen“, meinte Dr. Schmidt anlässlich seines Teambesuchs am Worldcup in Palma.

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 © Marco Brunner/Swiss Sailing Team

YANNICK BRAUCHLI UND DAS ERFOLGSMODELL „SAILBOX“

Yannick, was ist euer Jahresziel?
 "Wir sind auf Plan. Im September an der WM wollen wir versuchen, den 470-Männer-Olympia Startplatz zu erreichen."

Wie läuft eure Vorbereitung für die Spiele in Rio?
 "Die Saisonvorbereitungen waren intensiv und gut – mit intensiver Wasserarbeit vor Miami.  Eben sind  wir von Palma,  vom ersten europäischen Weltcup der Saison, nach Hause gekommen. Mit dem 14. Rang sind wir recht zufrieden - aber wir wissen auch, wo wir uns noch verbessern müssen!
"

Wie viele Tage und wo bist du dieses Jahr am Segeln? 
"Es werden 200 Tage sein: 125 Tage in Europa, 45 Tage in den USA,  und 30 Tage in Rio auf dem Olympia Revier."

Du bist quasi Profi-Segler ... "
Zeitlich auf jeden Fall. Olympischer Segelsport verlangt einen solchen Einsatz, wenn man nicht unter ferner liefen landen will.  Berufs-Segler kann ich mich dennoch nicht wirklich nennen. Eine Olympia-Kampagne bleibt für uns Athleten ein persönliches Investment. Klar, dass ist in finanzieller, aber vor allem in sozialversicherunsmässiger Hinsicht herausfordernd.



Wie hast du das für dich gelöst?
 "Zum Glück habe ich in SAILBOX einen für mich idealen Arbeitgeber gefunden, der mich in einem 20% Pensum angestellt hat. Somit sind meine Sozialleistungen gedeckt. Ausserdem sind Simon und Oli sehr flexibel und geben mir Arbeit, wenn ich zwischendurch Zeit habe. Ich bin sehr dankbar, dass sie mir diese Chance geben. Ausserdem finde ich die Idee hinter Sailbox genial."

Was machst du bei Sailbox?
 "Sailbox ist eine schnell wachsende Non-Profit-Organisation, die es jedermann ermöglicht, ganz einfach zu Segeln. Sailbox hat bereits diverse Standorte auf 11 Seen in der Schweiz und verwendet immer den gleichen Yacht-Typ „mOcean“. Momentan helfe ich vor allem in der Administration, da ich das auch von unterwegs machen kann. Wenn ich in der Schweiz bin, arbeite ich aber auch als Trainer bei den Regatta-, Starkwind und Gennaker-Trainings mit. Und wenn’s passt bin ich Skipper an einem der Corporate-Events, die Sailbox anbietet. Das ist auch eine perfekte Abwechslung vom Weltcup-Zirkus."

www.sailbox.ch und www.brauchli-hausser.blogspot.ch

 © Swiss Sailing Team/Sailbox

MUSTO – DER NEUE DYNAMIC PRO SCHUH IST DA

Mit dem britischen Schuhhersteller Clarks hat sich Musto einen kompetenten Partner ins Boot geholt. Das Ergebnis der Zusammenarbeit spiegelt sich unter anderem in einem grandiosen Racing Schuh wieder - dem Dynamic Pro. Musto´s seglerisches Know-how und Clark´s technisch, handwerkliches Können bildet die perfekte Ergänzung, um einen funktionellen Performance Schuh zu entwickeln.

Der Dynamic Pro verfügt über eine rutschfeste Sohle mit Lamellenstruktur, die bei jedem Wetter exzellenten Halt gewährleistet. Die ideale Passform und höchste Stabilität versprechen ein  perfektioniertes Laufgefühl. Zusätzlich besteht das Obermaterial (100% Polyamid) des Dynamic Pro aus Mesh Gewebe für einwandfreien Wasserablauf und Ventilation, um unerwünschte Feuchtigkeit aus dem Schuh zu transportieren. Auch das Innenfutter trägt dank geruchsabweisender Behandlung dazu bei, einer unangenehmen Geruchbildung entgegenzuwirken.

Der Dynamic Pro ist in zwei verschieden Farbvarianten erhältlich: Light Grey und Yellow.

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© Musto

Newsletter #1

Liebe Segelsportenthusiasten,

Winterzeit ist Vorbereitungszeit. Bereits seit November vergangenen Jahres sind unsere Trainer mit ihren Athleten und deren Sparringpartnern in der ganzen Welt unterwegs, um die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison 2014 zu schaffen. Swiss Sailing Team arbeitet aber auch an Land an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Schweizer Olympiasegelsport. Ein neuer Sponsor für das National A-Team wurde gefunden, die neue Planungs- und Analysesoftware „Team Data Log“ ist eingeführt. Zudem können wir auch noch neue Mitglieder im B-Kader und Youth Team willkommen heissen. Grund genug, um diese Newsletter von vorne bis hinten durchzulesen.

Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Index  :


TEAMWORK ENGAGIERT SICH FÜR DIE NATIONALTEAM-ATHLETEN DES SWISS SAILING TEAMS

Die Genfer Firma TeamWork setzt seine Förderung des Schweizer Segelsports weiter fort und unterstützt die Athleten des Nationalteams bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Die von dem heutigen Präsidenten, Philippe Rey-Gorrez, im Jahre 1999 gegründete TeamWork AG ist eine unabhängiger Anbieter für Dienstleistungen im Informatikbereich. Die Firmengruppe TeamWork, die zu den führenden Partnern von SAP in der Schweiz gehört, zählt rund 300 Mitarbeiter  in der Schweiz, Frankreich, Vietnam, Amerika und Singapur.

Mit dem Projekt „TeamWork – Voile et Montagne“ engagiert sich die Firma bereits seit 2009 für junge Seglerinnen und Segler. So werden die erfolgreichen 470er Olympiasegler Yannick Brauchli / Romuald Hausser bereits seit 2012 umfangreich unterstützt.

“Bei TeamWork haben wir uns entschieden, unsere Partnerschaft mit dem Schweizerischen Olympiasegelsport nochmals zu verstärken mit dem Ziel, den talentiertesten jungen Regattasegler in ihrem Streben nach Exzellenz zu helfen.“ erklärt Philippe Rey-Gorrez.

SST Teamchef Tom Reulein: “Mit der Unterstützung von TeamWork können wir unseren Seglerinnen und Seglern jetzt eine sehr viel bessere Perspektive bieten, sich voll auf ihre Olympiakampagne zu konzentrieren. Natürlich müssen sie jährlich die Leistungskriterien für das Nationalteam bestätigen, um diese Förderung zu erhalten. Das hält die Motivation hoch!“

Mehr Infos: www.teamworkvoileetmontagne.com et www.teamwork.net

© Christophe Breschi

MATEO SANZ LANZ – EIN AUSLANDSCHWEIZER AUF DEM WEG NACH RIO 2016

Bereits im Oktober 2013 hatte der SST Selektionsausschuss das eingereichte B-Kader Projekt von Auslandschweizer Mateo Sanz Lanz positiv bewertet. Nach der Freigabe des Spanischen Seglerverbandes und der Bestätigung durch die International Sailing Federation ist der Nationenwechsel von Mateo Sanz Lanz in die Schweiz unter Dach und Fach. „Wir freuen uns, dass es jetzt geklappt hat. Mateo ist topfit, hochmotiviert und hat ein enormes Leistungspotential vor allem bei Leicht- und Mittelwind“, so Teamchef Tom Reulein zu seinem neuen Athleten.

Mit seinen 20 Jahren hat der in Formentera lebende Windsurfer Mateo Sanz Lanz bereits einen beachtlichen Leistungsausweis vorzuweisen. Zweimal stand er schon auf dem Podest der ISAF Youth Worlds, 2010 in Istanbul gewann er sogar den heissbegehrten Weltmeistertitel. Die ersten Resultate bei der Elite in der vergangenen Saison lagen schon nahe an den Ergebniskriterien, die man zur Qualifikation in das SST Nationalteam erfüllen muss (EM: 19. Platz, WM: 25. Platz, Santander Testevent: 8. Platz).

Betreut wird Mateo von seinem langjährigen Coach Asier Fernandez, der anlässlich der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona auf dem damaligen Lechner A390 einen sehr guten 6. Platz belegte. Fernandez leitet das Zentrum Windsurfen auf Formentera, wo Mateo auch weiterhin in der Trainingsgruppe integriert bleibt. „Es ist mein absoluter Traum, die Schweiz erfolgreich an den Olympischen Spielen in Rio 2016 vertreten zu können“, so Mateo Sanz Lanz zu seinen neuen Perspektiven.

© DR

TEAMDATALOG - ERFOLGREICH VERNETZT

Seit Januar 2014 verfügt das Swiss Sailing Team und Swiss Sailing über das neue internetbasierte Softwaretool. Team Data Log erleichtert und systematisiert in erster Linie die Planungen von Athleten und Coaches. Zusätzlich bietet die Software die Möglichkeit zur umfangreichen Trainingsdokumentation und statistischen Auswertung der gesamten Segelaktivität. Sämtliche individuellen Inhalte können mit ausgewählten Partnern wie Coaches, Trainingspartnern oder Konditionstrainern geteilt werden, um eine enge und effektive Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Team Data Log wurde von dem ehemaligen 470er Segler Andrea Minetti, Tobias Vogler und Marco Versari entwickelt und wird seitens Swiss Sailing allen Regionen zur Verfügung gestellt. „Nach nur einem Monat sind die Nutzerzahlen von mehr als 100 Accounts sehr ermutigend. Klar ist auch, dass wir die Software entsprechend den Feedbacks und den Bedürfnissen der Nutzer weiterentwickeln werden“, sagte Andrea Minetti, CEO von wavein.ch.

Eine Testversion der Team Data Log Software können Sie einfach unter admin@teamdatalog.com anfordern.

www.teamdatalog.comwww.wavein.chwww.TVdesign.ch

© TeamDataLog

BIEDERMANN UND HAENSSLER FÜR DAS YOUTH TEAM QUALIFIZIERT

Anlässlich der Ende Dezember 2013 im Oman stattgefundenen Laser Radial Youth Worlds konnten sich die beiden Mitglieder des Talentpools David Biedermann und Max Haenssler für das SST Youth Team qualifizieren. Bereits im ersten Jahr nach ihrem Umstieg vom Laser 4.7 in den Laser Radial bewiesen die beiden Segler, dass sie sich in der U17-Wertung schon unter den TOP 10 der Weltklasse etabliert haben.

David Biedermann (Bordée de Tribord) fand den Einstieg in den Segelsport 2005 über den Optimist. Derzeit führt er noch die Europäische Jahresrangliste 2013 in der Laser 4.7 Klasse an. „Als ich lernte, wie das Segeln funktionierte, wollte ich immer mehr und mehr wissen. Die Natur zu nutzen, um sich über das Wasser zu bewegen, ist ein starkes Gefühl. Deswegen liebe das Segeln!“, so David zu seiner Passion. Im Frühjahr 2013 machte Max Haenssler (Amicale de voile de Portalban) durch einen Sieg am Laser Europa-Cup Gardasee auf sich aufmerksam. Der 16-jährige Segler, der nach 6 Jahren im Optimist in den Laser wechselte, hat seine Stärken vornehmlich beim Mittel- und Starkwind. Beide Segler werden von David Deguine trainiert, der schon seit mehreren Jahren als Coach für das Swiss Sailing Team unterwegs ist. David und Max haben sich eine erfolgreiche Olympiakampagne im 470er als langfristiges Ziel gesetzt.

Mitglieder im Youth Team profitieren von einem umfangreicheren Trainings- und Betreuungsprogramm, der professionellen sportmedizinischen Betreuung und Leistungsdiagnostik der Schulthess Klinik, den individuellen MUSTO Promotionsverträgen und einer zielgerichteten Karriereplanung. Beste Voraussetzungen also, um den Übergang vom Juniorenlevel hin zur Elite in den Olympischen Bootsklassen erfolgreich zu bewältigen.

© Marco Brunner/Swiss Sailing Team

«COOL AND CLEAN» - EN FAVEUR D'UN SPORT SAIN ET LOYAL

Für Jugendliche ist Sport gut für die Entwicklung von Körper, Geist und Kameradschaft. Dass Jugendliche gerne gewinnen, gerne schneller sein möchten als die anderen, das ist normal. Aber nur legal errungene Siege sind richtige Siege. Genau hier kommt das «cool and clean» ins Spiel. Fairness, rauch- und dopingfreier Sport sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Alkoholkonsum:

Dafür steht das von Swiss Olympic und den Bundesämtern für Sport (BASPO) und für Gesundheit (BAG) getragene Präventionsprogramm ein. «cool and clean» richtet sich an sportbegeisterte Jugendliche im Jugendsport und im Nachwuchsleistungssport.

Die Anmeldung erfolgt über den Sportverein, das Leistungskader oder die Swiss Olympic Label Schule. Wer mitmacht, setzt sich bewusst für einen fairen und sauberen Sport ein und hält sich an die «cool and clean»-Commitments. Der Name ist dabei Programm: «cool» steht für die Commitments «Ziele erreichen, «an die Spitze wollen und Fairplay, «clean bezieht sich auf Doping, Verzicht auf Tabak und Cannabis sowie massvollen Alkoholkonsum.

Sämtliche Juniorenkader (Talentpool und Youth Team) des Swiss Sailing Teams sind dem Präventionsprogramm «cool and clean» verpflichtet. In den Wintertrainings und dem Talentscout Camp werden die Athleten immer wieder durch ihre Trainer für diese wichtigen Themen sensibilisiert.

Videolinks: 

Magische Hände - “Das ist «cool and clean”: www.youtube.com/watch?v=TorjSOVIjaA&feature=youtu.be

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