en français

Alinghi Talentscout Camps – eine Erfolgsgeschichte

 
 
Vom 17. bis 21. Oktober wurde am Wasserstandort Ipsach des Bundesamtes für Sport das zweite Alinghi Talentscout Camp des Swiss Sailing Teams (SST) durchgeführt. Für das zweite Camp waren ausschliesslich Segelnde der 420er und 470er Boote bis und mit Jahrgang 1990 eingeladen.
 
  

Die Teilnehmenden des zweiten Alinghi Talentscout Camps mit Coraline Jonet (ohne Hut) und Tom Schnackenberg (ganz rechts)
Das Programm war reichhaltig: Der Tag begann mit einem morgendlichen Footing, wurde den Tag über mit Theorie- und Taktikstunden ergänzt. Hauptteil war die Arbeit auf dem Wasser, wobei die beiden Trainer Jean-Claude Vuithier und Didier Charvet wegen der unsteten Windverhältnisse ihre Planung flexibel und kreativ in die Tat umsetzen mussten. Dafür konnten sie mehr Zeit einsetzen, die Boote zusammen mit den Seglern optimal zu trimmen. In einem weiteren Theorieblock nach dem Abendessen wurden Themen wie die Karriereplanung, die mentale Einstellung zum Segelspitzensport oder die Antidoping-Bestimmungen aufgegriffen. Das Camp verlangte von den jeweils acht jungen Frauen und Männern einiges an Ausdauer, Konzentration und Durchhaltewillen.

Einer der Höhepunkte war sicher der Besuch von Coraline Jonet (420er Weltmeisterin 2002) und Tom Schnackenberg (Segelmacher), beide Mitglied des Team Alinghi. Tom Schnacken-berg erzählte, mit welchen Schwierigkeiten das Team beim Transport des Mastes der Alinghi 5 zu kämpfen gehabt habe und wie diese gelöst wurden.
 
Die Alinghi Talentscout Camps (Optimisten/Laser letzte Wochem, 420er/470er diese Woche) wurden zum ersten Mal in dieser Form organisiert. Rainer Staub, CEO der Swiss Sailing Team AG ist zufrieden: «Die Zusammenarbeit mit Alinghi war ausserordentlich gut. Das Camp bot die ideale Plattform festzustellen, wie hoch das seglerische Niveau des Nachwuchses ist. Es lieferte uns wertvolle Einsichten darüber, wie in den verschiedenen Regionen und Clubs trainiert wird. Wir haben zudem wichtige Erkenntnisse gewinnen können, die den Übertritt der Jugendlichen vom Breiten- in den Spitzensport betreffen. Ab 2010 wollen wir ein neues Sportförderungskonzept für den Nachwuchs einsetzen. Die Camps haben uns bestätigt, dass wir mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg sind.»

Die Alinghi Talentscout Camps dienten als Selektion für die Aufnahme in den Talentpool der SST. Dieser Pool umfasst jeweils maximal neun Optimisten, zwölf Laser sowie je drei 420er und 470er. Die Trainer des SST werden in den nächsten Tagen Rücksprache mit den Juniorenverantwortlichen der einzelnen Klassen nehmen. Im Anschluss daran werden sie bis voraussichtlich Ende November die Selektionierung vornehmen.